„Der Gott des Waldes“ konnte mich leider nicht überzeugen. Die verschiedenen Zeitstränge - Anfang der 60er und Mitte der 70er - sowie die wechselnden Perspektiven fand ich grundsätzlich interessant. Allerdings war mir der Roman insgesamt zu langsam erzählt. Besonders im Mittelteil hat sich die Handlung sehr gezogen, sodass ich zunehmend ungeduldig wurde, weil die Story nur schleppend voranging. Außerdem hatte ich eher einen spannenden Thriller erwartet, tatsächlich plätscherte die Handlung aber eher ruhig vor sich hin. Ein wirklicher Spannungsbogen wollte sich bei mir nicht einstellen. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber für mich weder ein packender Thriller noch ein guter Roman – da habe ich in beiden Genres schon deutlich bessere Bücher gelesen.
Gute Geschichte aber hat mich nicht fesseln können
Ich fand die Grundlage der Geschichte richtig gut und auch die Figuren Judy, TJ & Barbara mochte ich sehr gerne. Leider waren es für mich aber viel zu viele POVs, um eine Bindung zu den Figuren aufbauen zu können. Ich musste mich bei jedem Kapitel nochmal aktiv erinnern, wer nochmal wer war, was mich immer wieder rausgerissen hat und auch die Spannung für mich eingedämpft hat. Die Auflösung hat mir aber sehr gut gefallen.
War gar nicht meins irgendwie. Fand die Zeitsprünge anstrengend, die Charaktere haben mir nicht gefallen.
Solide, aber nicht herausragend
Ich weiss nicht, was ich mir versprochen habe, aber irgendwie würde der Roman "kleiner" je näher es in Richtung Auflösung ging. Handwerklich hat er mir sehr gut gefallen, viele verschiedene Personen verschiedene Zeitstränge, geschickt verwobene Spannungsbögen, aber am Ende hatte ich irgendwie mehr erwartet. Mittendrin war ich versucht den Roman beiseite zu legen, weil ich fast körperliche Schmerzen empfunden habe bei der Art wie die weiblichen Figuren behandelt wurden. Musste mich dann immer wieder daran erinnern, zu welcher Zeit die Handlung spielt. Meine Meinung ist tatsächlich sehr ambivalent - auf der einen Seite haben sich diese 590 Seiten so wegsnacken lassen, trotzdem dachte ich das ein oder andere mal so: nee!!!
Atmosphärischer Spannungsroman in den amerikanischen Wäldern und Bergen in den 1960er und 70er Jahren
Bewertung: Highlight bis Must Read Nachdem mich „Der andere Arthur“ der Autorin begeistert hat, wollte ich ein weiteres Werk von ihr lesen und habe mich für dieses Buch entschieden. Vorneweg: ich würde es nicht als Thriller sehen, sondern als Spannungsroman. Es brauchte seine Zeit bis ich im Sog war, aber dann war ich so drin und gefesselt und wollte unbedingt weiter lesen. Im Ferienlager der van Laars mitten im Wald und Bergen Nordamerikas verschwindet ihre Tochter, nachdem vor 14 Jahren schon der Sohn verschwand. Wir begleiten die Ereignisse aus verschiedenen POVs und zu den verschiedenen Jahren. Ich fand die abwechselnden Eindrücke durch die verschiedenen POVs sehr gelungen, musste mich aber auch erst einfinden. Manche Personen waren hier sympathischer als andere und ja weiter in der Geschichte es ging, desto mehr Enthüllungen kommen, desto spannender fand ich es. Der Roman ist sehr gesellschaftskritisch, sei es die Rolle der Frau, das Gefälle zwischen arm und reich oder auch was sexualisierte Gewalt angeht. Manche Schicksale haben mich sehr berührt und waren sehr tragisch, gerade die von A. und C. Es ist krass, was sich gut vernetzte Reiche teilweise herausnehmen können und wie egal ihnen die Auswirkungen auf ihr Umfeld dann sind, Hauptsache, sie bekommen ihren Willen. Ich kann den Roman wärmstens empfehlen, man sollte nur keinen Thriller wie Fitzek erwarten.
Spannende Charaktere und wenig vorhersehbar.
Tolles Buch - spannend, kurzweilig, überraschend
Was für ein Meisterwerk
Ich bin nicht mit vielen Erwartungen an das Buch gegangen - und nun bin ich so froh, dass ich es gelesen habe. Es ist viel mehr als nur ein spannender Roman. Es geht nicht nur um zwei verschwundene Kinder, die gesucht werden. Das Buch beschäftigt sich mit der Gesellschaft, Machtmissbrauch, sozialer Ungerechtigkeit und Feminismus. Die Figuren wirken durch längere Beschreibungen ihres Hintergrund lebendig - genauso auch wie die Orte an denen die Geschichte spielt. Ich war nie gelangweilt, wollte diese Geschichte immer weiterlesen. Schon lange habe ich nicht mehr 600 Seiten in so kurzer Zeit verschlungen. Und am Ende war ich wirklich überrascht, traurig, aber auch besänftigt. Gerne möchte ich mehr von der Autorin lesen.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…
… im Camp Emerson, einem Naturreservat, verbringen jährlich zahlreiche Kinder und Jugendliche um die Natur schätzen und Lieben zu lernen. Doch was wenn genau dieser Wald Grund für zwei Verschwinden von eben diesen Kindern ist. Sollte man vielleicht doch anfangen den Wald zu fürchten, wenn er so viele Geheimnisse verbirgt? Zu Beginn war es etwas verwirrend und schwer rein zu kommen. Zu viele Namen und zu viele Zeitsprünge aber sobald man sich eingelesen hatte, konnte man dem Ganzen folgen. Die Idee und Handlungen an sich waren vielversprechend. Für mich aber definitiv kein absolutes Lesemuss, zu wenig Spannung und eher so dahin geschrieben - für mich hätte es mehr sein können.
Spannend, atmosphärisch, vielschichtig
„Der Gott des Waldes" dreht sich um das Verschwinden zweier Kinder derselben Familie in einem Sommercamp, 14 Jahre auseinander. Moore erzählt über verschiedene Perspektiven und Zeitebenen, die sich nach und nach zusammenfügen. Auch Klassenunterschiede, Machtmissbrauch und weibliche Selbstbestimmung im Amerika der 70er spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Atmosphäre ist eine der größten Stärken – beim Lesen hat man sofort ein Bild des Naturreservats vor Augen. Kein klassischer Thriller, sondern ein sich langsam entfaltendes Familiendrama, das einen trotzdem von Anfang bis Ende in den Bann zieht. Definitiv nicht mein letztes Buch von Liz Moore!
Spannende Story doch etwas dahergeholtes Ende.
Dermaßen intelligent, verstrickt & spannend. Kann man Liz Moore Blumen schicken? Ab S. 200 süchtig 🤯🌲📚
Ein Buch wie ein großes, anspruchsvolles Puzzle: Die einzelnen Teile, zunächst noch vage und mit unscharfen Konturen, fügen sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Zwei Kinder sind in den Wäldern Neuenglands verschwunden — zwei Geschwister. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive verschiedener Figuren und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Zu Beginn ist das anstrengend und verwirrend, doch nach und nach entsteht ein immer detailreicheres Bild. So baut sich ein stetig wachsender Spannungsbogen auf. Das Ende ist überzeugend und schlüssig. Ein sehr spannendes Buch, das sowohl als Kriminalroman wie auch als literarisch interessanter Roman überzeugt.
Absolute Empfehlung als "Summerread"
Wir haben Spielort, Aufbau, Thema und Charakterentwicklung sehr gefallen. Gerade die kurzen Kapitel haben das Lesen sehr leicht gemacht und man ist durch die Geschichte geflogen.

Puh… eine Erzählung ohne Spannung..
Viel zu viele Charaktere. Das dachte ich mir leider dauerhaft beim Lesen dieses Buches. Ach Leute, ich hab’s schon wieder getan. Ich bin mit Erwartungen an eine Geschichte rangegangen und dachte, es wird ein Highlight. Ich glaube, das darf ich einfach nicht mehr machen 😅 Ich habe wirklich unendlich viele Rezensionen zu diesem Buch gesehen und weitaus mehr davon waren positiv. Vor allem ließen sie durchblicken, dass das Ganze Thriller-Elemente hat. Und da sage ich für mich ganz klar: Nö… Für mich war dies eine Geschichte, die die Hintergründe von zwei Familien durchleuchtet. Wir bekommen von allen Charakteren so viele Hintergrundinfos, dass ich irgendwann die Personen nicht mehr auseinanderhalten konnte und mich immer mehr gelangweilt habe. Natürlich erfahren wir am Ende, was mit den beiden Kindern der Familie passiert ist. Aber hatte ich eine emotionale Bindung zu den Kindern? Nein. Denn die lernen wir für meine Verhältnisse gar nicht richtig kennen. Eher stehen die ganzen Erwachsenen im Vordergrund, über die unfassbar viel erzählt wird, zu denen wir durch diese erzählerische Weise aber ebenfalls keine wirkliche Bindung aufbauen. Fazit also: Mich hat das alles komplett kaltgelassen und gelangweilt. Ich wollte dem Buch bis zum Schluss jedoch eine Chance geben. Aber na ja, ich bin einfach froh, dass es vorbei ist. Und die Auflösung? Na ja, da frage ich mich ehrlich, warum die Autorin dieses Klischee unbedingt bedienen musste und was die Message dahinter sein soll… Für mich ein totaler Flop, für euch hoffentlich ein Highlight.
Spannender Roman mlt Krimielementen und gesellschaftlicher Tiefe!
Ich muss ehrlich gestehen, der Gott des Waldes ist das beste Buch, dass ich seit sehr langer Zeit gelesen habe. Die verschiedenen Charaktere, die Suche nach Bear und Barbara und der Blick auf das Klassensystem in Amerika und die Rolle der Frau in den 60ern und 70ern machen das Buch wirklich zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Mischung aus Roman und Krimi gefällt mir sehr gut.
Sehr langatmig
Also meins war das Buch leider nicht. Die Geschichte wird aus der Sichtweise von insgesamt 8 verschiedenen Personen geschildert und findet auf 7 unterschiedlichen Zeitebenen statt (und diese auch nicht in chronologischer Reihenfolge sondern immer hin und her springend), für mich störte das ungemein den Lesefluss. Es dauerte ewig, bis ich überhaupt in der Geschichte drin war und ehrlich gesagt fand ich sie auch null spannend geschrieben! Auf dem Cover steht hinten als Zitat vom Spiegel: "Die Königin der Cliffhanger" - was ich wirklich als schlechten Witz empfinde. Ich bin leider ziemlich enttäuscht. Die 2 Sterne gibt es für die sn sich gute Idee der Geschichte und das Setting.
Obwohl das Buch im ersten Drittel etwas geschwächelt hat und nicht richtig Fahrt aufgenommen hat, konnte es mich danach aber sehr fesseln. Es blieb mir bis zum Schluss ein Rätsel, was nun wirklich passiert ist und mein Mama Herz hat nicht nur einmal sehr geblutet. Es ist ein Thriller, der einen nicht so schnell loslässt und nachdenklich zurück lässt. Was wäre gewesen, wenn…?
Schreibstil war super, Ende war nicht so gut

Buchclub Buch der Lese WG im Mai 🥳
Spannend, kein Thriller, Zeitsprünge, verschiedene Perspektiven, 1960-1975. Cover guess: ist der Pinke Tropfen auf dem Cover die Wandfarbe von Barbaras neuem Zimmer?!?
Liz Moore hat mit ihrem Roman "Der Gott des Waldes" einen soliden Thriller vorgelegt, der vor allem durch sein Setting und seine Charaktere brilliert. Dabei erfindet sie das Rad nicht neu, setzt aber Zeitgeschehen und Klasse zu interessanten Aspekten zusammen, die dann doch dafür sorgen, dass man das Buch nicht weglegen möchte (bzw immer weiterhören). Das spurlose Verschwinden von Kindern ist dabei ja immer ein besonders schmerzhafter Aspekt, bei dem man unbedingt einen guten Abschluss haben will. Durch die Zeitsprünge wird Spannung erzeugt und gut aufgezeigt, wie es zu zwei dieser tragischen Ereignisse kommen konnte. Leider sind sie teilweise zu langezogen und schwer zu ertragen. Sie sorgen aber dafür, dass man toll mitraten kann. Ich fand es schade, dass wir aus Alice Perspektive gar keinen Abschluss gekriegt haben und die häufigen Cliffhanger fand ich stilistisch dann irgendwann nur noch nervig. Außerdem hätte ich gern mehr von Louise und TJ gelesen. Am Ende mochte ich den Roman insgesamt aber sehr.
Was ist bloß mit den van Laar Kindern passiert?
Das war glaub ich mein Hauptantrieb um das Buch so schnell zu Ende zu lesen. Es liest sich leicht weg, auch wenn es gut und gerne 200 Seiten weniger Nebenhandlung vertragen könnte, ist gut verständlich geschrieben und hat einen gut ausgearbeiteten Spannungsbogen. Die Zeit und Perspektivenwechsel geben Einblicke in alle Seiten und tun der Spannung keinen Abbruch. Was mit den Kindern passiert ist konnte man am Ende erahnen, aber auch das war nicht schlimm, da es zu einem guten Abschluss beigetragen hat. Alles in allem ein sehr gutes rundes Buch.
Thriller nein, aber als Gesellschaftsstudie wirklich gut
Das Buch ist mir mehrfach als besondere Thriller Empfehlung unter gekommen und das Setting klang wirklich mal nach was anderem also ging es für mich ran an das Hörbuch. Vorneweg direkt, das Buch ist meiner Meinung nach was das Genre betrifft einfach nicht gut beworben. Einen Thriller bekommt man hier nicht, eher einen Mix aus Gesellschaftsstudie,Familiendrama gepaart mit Krimi Anteilen. Erzählt wird uns die Geschichte der Van Laars, einer wohlhabenden Familie, die auch ein Feriencamp betreibt und deren Sohn Bear in der Wildnis rund um Jenes verschwand. Nun, 14 Jahre später, ist auch Tochter Barbara in dieser verschwunden. Ein tragischer Zufall oder steckt vielleicht mehr dahinter? Den Erzählstil über mehrere Zeitebenen der 50er bis 70er Jahre mochte ich wirklich gerne, da sich so nach und nach die Puzzelteile ineinander fügen. Und auch die Charakterbetrachtungen und ihre untereinander bestehenden, teils unfreiwilligen, Abhängigkeitsverhälnisse waren wirklich interessant. Diese haben in mir Mittleid insbesondere mit den Kindern und den weiblichen Charakteren herbei gerufen. Alice, die das Verrschwinden ihres Sohnes nie verwunden hat und insgesamt mehr als ziehrendes Beiwerk, denn als Person behandelt wird. Judyta, die erste weibliche Kriminalpolizistin in ihrem Staat, ein heller Kopf, die aber ständig darum kämpfen muss ernst genommen zu werden. Und natürlich die Kinder um deren Verschwinden es geht, deren Bedürfnisse aber nicht wirklich zählen. Das Tempo ist insgesamt eher gemächlich, baut aber durchaus auch Spannung auf und ich habe schon recht schnell geahnt, das wahrscheinlich wenig so ist wie es scheint. Die Auflösung was mit Bear und Barbara passiert ist habe ich allerdings recht früh ähnlich vermutet. Dadurch das ich mit einer falschen Erwartung an das Buch ran gegangen bin und recht schnell den Fall um die Kinder raus hatte, konnte es mich dann jedoch nicht voll überzeugen. Ich bin überzeugt bei einer passenderen Genre Einordnung wäre das anders gewesen.
Ein sehr schönes Lesevergnügen. Der Zeitebenenwechsel war erfrischend und das Mysterium spannend genug um dranzubleiben. Im Mittelteil etwas träge und die letzten Seiten haben mir nicht gefallen, die ich wegen Spoiler mal nicht erläutere. Insgesamt aber spannend und nett. Hat mir gut gefallen, der Schreibstil war auch supi. Eine Empfehlung für naturverbundene Fans von Mysterien.
Slow Burn, der sich wirklich lohnt
Das Buch baut die Spannung eher langsam auf, aber genau dadurch wirkt alles später umso intensiver. Die Atmosphäre, die Charaktere und die Twists haben mich komplett reingezogen.
Gut geschrieben. Es geht um die unerwartete Aufklärung eines cold cases. Kann man empfehlen.
Sehr sehr sehr tolles Buch! Ich liebe die verschiedenen Perspektiven & verschiedenen Jahre, in denen die Geschichte spielt. Viele wichtige Themen werden mit rein gebracht & in eine schöne Geschichte verpackt. Vom Wunsch & Bedürfnis auszubrechen
Über das Buch ist schon alles geschrieben worden. War sehr gut.
Spannend bis zur letzten Seite! 👍🏼
„Der Gott des Waldes“ ist ein Thriller, den ich nicht wirklich aus der Hand legen konnte. Die Geschichte verbindet ein geheimnisvolles Verschwinden mit tiefgründigen Figuren, deren Ängsten, Geheimnissen und Beziehungen. Die Charaktere wirken lebendig und komplex, sodass man mit ihnen mitfiebert und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann.
Spannung ganz ohne unnötiges Gemetzel
Bisheriges Jahreshighlight!
Nicht so toll wie ich gedacht habe. Anspruchsvoll, klischeehaft, Titel passt nicht zum Buch
Seitdem ich den Klappentext gelesen hatte, war es auf meinem SUB, da es vielversprechend aussah. In unserem Buchklub hatten wir für letzten Monat dieses Buch ausgewählt. Die Geschichte an sich war gut, aber hatte Probleme es fertig zu lesen, denn Vergangenheit und Gegenwart waren über das ganze Buch vermischt. Über 3 Wochen war ich dran um es abzuschließen, wollte trotzdem unbedingt wissen wie es endet.
Die Geschichte wurde eher langsam erzählt, die Spannung war dennoch vorhanden. Vor allem die verschiedenen Perspektiven zu verschiedenen Zeiten machte dieses Buch zu einem großen Teil aus und dank der sehr praktischen Zeitleiste konnte man sich auch gut zurechtfinden. Ich hatte immer neue Ideen wie die Geschichte wohl ausgehen würde und war definitiv nicht ganz auf das Ende vorbereitet.
Zwei Kinder verschwinden während eines Abenteuercamps in den Wäldern im Norden Amerikas
Es werden hier zwei Geschichten erzählt, eine aus dem Jahr 1961 und eine aus dem Jahr 1975. Das Buch springt viel zwischen diesen Geschichten hin und her. Anfangs hatte ich damit Schwierigkeiten. 1961 verschwindet der achtjährige Sohn der Familie, die dieses Camp ins Leben gerufen hat, und die sehr reich ist. Im Rückblick erfährt man einiges über die Hintergründe innerhalb der Familie, das Patriarchat. Bei den vielen Personen der Geschichte muss man auch erstmal mitkommen. Parallel wird das Verschwinden der 12 jährigen Tochter 1975 erzählt, wie sie unter der familiären Situation leidet, durch die Zeugenbefragungen erfährt man die Situation im Camp während dieses Sommers. Es liest sich flüssig, bei den Personen musste ich öfter überlegen, wer das nochmal war. Die Beschreibungen des Camps und der Natur fand ich gut, aber bei der Aufklärung gibt es für mich ein paar Stolpersteine…
Ein clever aufgebautes Buch über Schuld, Familie und das, was Menschen voreinander verbergen. Kein schneller Thriller, sondern eher eine langsame Geschichte, die von verwobenen Beziehungen und Geheimnissen lebt.
Tolles, spannendes, gesellschaftskritisches Buch. Habs gern gelesen, war für mich aber kein Highlight.

well…
I know my review might be a bit harsh but this is just as high as I can go. Picked this one up after reading so many amazing reviews. I expected something completely different but even after putting these expectations to the side I was left mostly bored and disappointed. For me, the book was slow, full of forgettable characters and just plain. The actual writing was good so I can understand some of the good reviews but it just wasn’t for me.
Die richtige Mischung aus allem. Klug, vielschichtig, Natur, starke Frauen, Spannung.

Atmosphärisch
Also der Anfang war schwer… und langatmig… und zum Ende hin wurde das Buch wirklich besser, spannender, die Fäden zogen sich langsam zusammen. Es war sehr atmosphärisch geschrieben & man merkte sofort, dass alle was zu verbergen haben. Trotzdem fand ich es jetzt nicht so überragend, wie es aktuell gehyped wird. Und das Ende fand ich echt nicht gut, sorry. Dafür das die Geschichte an sich so spannend darauf hingearbeitet hat, war das für mich nichts.
Ein wirklich gutes Buch, auch wenn ich nicht diesen WOW-Effekt verspürt habe, von dem viele andere Leser berichten. Liegt vielleicht aber auch daran, das meine Erwartungen genau aufgrund dieser ganzen zuvor gelesenen Rezensionen einfach sehr hoch waren, Ich wurde sehr gut unterhalten.
Ein Feriencamp und ein verschwundenes Kind. Doch bei den Ermittlungen zeigt sich, es ist vieles anders als gedacht
Ein spannendes Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Zeitsprünge sind sehr gut gekennzeichnet und passen zum Fluss der Geschichte. Dank der Hinweise am Anfang des Kapitels kann man die Abschnitte sehr gut einordnen und ist nicht verwirrt. Die Story ist spannend und detailreich geschrieben und die Personen, die erzählen, sind spannend ausgewählt und bringen interessante Perspektiven mit. Ein empfehlenswertes Buch, das mich aus meiner comfort zone heraus geholt hat.
„Nicht laut. Nicht actiongeladen. Aber unmöglich wegzulegen.“ 🌳🦌
Dieses Buch ist ein richtig gemütlicher, atmosphärischer Roman, der mich total in seinen Bann gezogen hat. Besonders ab ungefähr 20 % endet gefühlt jedes Kapitel so, dass man einfach direkt weiterlesen muss. Genau diese Mischung aus ruhiger Atmosphäre und unterschwelliger Spannung hat das Buch für mich so besonders gemacht. Der Schreibstil ist wirklich sehr gut – flüssig, bildlich und angenehm zu lesen. Allerdings gibt es viele verschiedene Charaktere, weshalb ich definitiv empfehlen würde, sich zwischendurch kleine Notizen zu machen. Sonst kommt man schnell durcheinander. Trotzdem hat mich die Geschichte immer mehr gepackt und gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich ein richtig stark geschriebener Roman mit Sogwirkung.
Mein Favorite Charakter: Judy
Für meinen Geschmack ein wenig zu langatmig erzählt, es wird erst am Ende richtig spannend. Die vielen Zeitachsen und Perspektivwechsel haben es echt in sich. Die Geschichte in sich ist schlüssig und das Ende lässt einen - zumindest mich - echt erschüttert zurück.
Wow, dieses Buch trifft mit Wucht!!
Ein Familienroman, ein Gesellschaftsroman, eine Zeitstudie.. ich bin durch die Seiten geflogen und fand den Schreibstil und die Art den einzelnen Figuren in den einzelnen Kapiteln eine Stimme zu geben, sehr gelungen. Und auch wenn es schwer zu ertragen ist, wie in der Vergangenheit Frauen behandelt wurden und wie sehr die Lücke zwischen Menschen mit viel und wenig Geld klafft , so wichtig ist doch die Beschäftigung damit. Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung!!
Freu mich schon auf die Serie!
Kein klassischer Thriller, aber nicht weniger spannend
Dieses Buch setzt eher auf die leise und suptile Spannung und hat mich hiermit trotz der hohen Seitenzahl und etwas nötiger Kopfarbeit bei vielen wechselnden Perspektiven eigentlich konstant unterhalten und interessiert miträtseln lassen. Wer einen fastpaced actiongeladenen Thriller erwartet wird hier nicht fündig werden, aber dafür eine düstere und tiefgründige Geschichte voller persönlicher Tragödien, Intrigen und Geheimnissen finden. Mich hat es sehr abgeholt, ich bin gespannt auf die anstehende Verfilmung!
Ich finde es hat sehr lange gedauert, bis es richtig los ging
Ich weiß mal wieder ehrlich gesagt nicht, warum dieses Buch so sehr im Hype ist. Ich fand es okay, aber jetzt auch nicht großartig. Ich hatte das Gefühl am Anfang passiert gar nichts und man braucht erst einmal 200 Seiten, bis es richtig los ging. Die Auflösung fand ich jetzt auch nicht herausragend.. Leider nicht so meine Geschichte, wobei es nachher echt besser wurde und ich es gerne gelesen habe. Ich liebe doch solche Camps und Mystery und alles. Ich mochte auf jeden Fall auch die Komissarin.

beste strandlektüre oder für tage an denen man nur ein bisschen nachdenken will
Wie Stephen King sagt ab Seite 200 kann man es nicht mehr aus der Hand legen.
Good but not great
Did I enjoy this book? Yes. Do I think it‘s kind of over-hyped? Also yes. The mystery in this was alright and I am a sucker for rich-people drama, so I did enjoy those aspects of the book. However, there were just wayyy to many people, I kept getting them mixed up and forgot their names all the time. And we learned so many unnecessary details about them, too T.T Also, I generally do not mind short chapters and multiple POVs but this book ended almost every chapter on a cliffhanger, which on one hand, did keep me reading but also annoyed me to death. While I was invested in the story and some of the characters (even though she‘s pretty two-dimensional, I did like Judyta a lot), the ending and the solution to the mystery was….. a bit anticlimactic.
Ich konnte das Buch fast nicht aus den Händen legen, obwohl ich gar nicht sagen kann, woran es genau lag. Die Geschichte hat einen richtigen Sog entwickelt. Viele haben sich über die Personenanzahl und Sichtwechsel beschwert. Ich fand gerade das sehr abwechslungsreich und spannend. 

















































