Das Geheimnis von Talmi'il

Das Geheimnis von Talmi'il

Taschenbuch
4.34
SchlachtKönigHigh FantasyMagie Und Zauberei

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Zwei Königreiche – eine uralte Fehde – eine Todeswelle aus Magie Soohl würde lieber das Leben eines Kampfmagiers führen, als sich mit Novizen an der Akademie zu plagen. Seinen besten Freund Migal quält die Pflicht, für einen Thronfolger zu sorgen. Als der Norden einen vernichtenden Angriff auf das Zarkonische Reich beginnt, werden beide auf die Suche nach einer längst vergessenen Waffe geschickt. Nur sie kann den Fall des Reiches noch verhindern. Eine Spur führt die beiden zur Schwesternschaft von Dunali՚il, die der Königskrone äußerst kritisch gegenübersteht. Dort begeht Migal einen folgenschweren Fehler, der nicht nur sein eigenes Schicksal verändert.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Episch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
428
Preis
19.90 €

Autorenbeschreibung

Tea Loewe wurde 1985 in der Buch- und Messestadt Leipzig geboren. Schon in ihrer Kindheit blühte ihr Kopf voll Fantasie – egal ob Schule, Projekte oder Freizeit: Kreativität gehörte stets dazu. Mit einem Aus-tauschjahr in den USA erweiterte sie ihre sprachlichen Fähigkeiten. Nach dem Abitur studierte sie Psychologie an der Universität Leipzig und arbeitet im suchttherapeutischen Bereich. Ihre Schriftstellerkarriere kam 2017 ins Rollen. Seither veröffentlicht sie Kurzgeschichten in Anthologien oder Online. Das Geheimnis von Talmi՚il ist ihr Debüt, aber keinesfalls der letzte Roman aus ihrer Feder.

Beiträge

2
Alle
4

Tolles Fantasy-Abenteuer, das durch sein Setting und sympathische Charaktere besticht. Die ausführliche Rezension gibt es unter: https://meenzerbuuchmeedsche.wordpress.com/2022/03/27/rezension-das-geheimnis-von-talmiil-von-tea-loewe/

4

Ich habe wieder einmal ein neue Autorin ausprobiert und war positiv überrascht. Ihr habt wahrscheinlich schon das eine oder andere Gemaule von mir mitbekommen, was die Fantasyauswahl angeht. Nun traf ich zufällig auf ein ebook, das nach weitestgehend „romancefrei“ klang. (Das ist Goldstaub, kann ich euch verraten.) Fangen wir mit dem Positiven an: Ich fand es gut, dass ich einen roten Faden erkennen konnte und mir gefiel die Kombination aus Kampf und Magie. Ja, ich mochte sogar die Kampfszenen mit am liebsten, weil ich dort keinen „Blutdurst“ erkennen konnte. Also, es floss Blut, doch mein Eindruck war nicht, dass die Autorin sich drin suhlte und es besonders grausam darstellen wollte. Es gab Kämpfer, Magier und Heiler in einem ausgeglichenen Verhältnis, das mochte ich. Am besten gefielen mir die alten „Kämpen“, schlachterfahren und nicht zu idealistisch. Ferner fand ich den Schreibstil angenehm zu lesen: keine Wiederholungen, keine auffälligen Floskeln oder zu viel Drama. Oder peinliche Beschreibungen von Männern und Frauen beim Balzen. Warum war es für mich ein gutes und kein sehr gutes Buch? Das Buch hatte um die 350 Seiten und war damit kein dicker Brocken. Nun bin ich die letzte Person, die aus Prinzip viele Seiten braucht, damit ein Buch das Siegel „sehr gut“ bekommt. Mir fehlte jedoch an manchen Stellen etwas mehr Tiefe: 🪄Charaktere: Mir waren die Charaktere oftmals etwas zu zweidimensional. Besonders stark stach es bei dem Kronprinzen hervor. Maulig, trotzig, kindisch. Und zwar dauerhaft und quasi jede Reaktion war vorhersehbar. Ein Manko, das ich auch bei bekannteren Autoren teilweise hatte. Bei der Fortsetzung des Drachenbeinthrons von Tad Williams fand ich den Kronprinz so ätzend nervig und eintönig, dass ich von dem Charakter nichts lesen mochte. Der hatte eine Schallplatte und, wenn er musste, hat er mal zusätzlich notgedrungen gekämpft. ⛰️Ich fand das bisschen, was ich von der Welt mitbekommen hatte, interessant. Hätte mir jedoch mehr Inhalt dazu gewünscht, das Potenzial wäre da gewesen. ⏩ Mir ging es an manch einer Stelle zu schnell, als wäre eine Abkürzung genommen worden. So gab es Situationen, die hätten sehr von mehr Seiten profitiert. Ich denke da an das Erforschen eines magischen Tempels oder auch das spontane Gründen einer „Organisation“ (neutral formuliert), das ging mir zu schnell. ❤️Und es gab nicht viel Romance, das war gut. Doch muss wirklich jeder junge Mensch unbedingt in der Geschichte einen potenziellen Partner finden? Insgesamt ein solides Buch für das abendliche Schmökern.

Beitrag erstellen