
Unerwartet und doch vorhersehbar? Mit Spekulationen, ob sich nicht alles doch noch in eine andere Richtung entwickelt.
Als Prinz in einer Reality TV Show zu sein scheint unvorstellbar. Doch genau in dieser Situation findet sich Auggie wieder, und dann auch noch mit Thomas als Rivalen, welchem er kurze Zeit zuvor eine Abfuhr im Club gab. Gegen seinen Willen hat King James, der seit dem Tod seiner Frau quasi süchtig nach Reality TV ist, seinen Sohn Auggie in der Dating Show angemeldet. Sein Ziel ist es dadurch eine Braut für seinen Sohn zu finden. Nur leider gibt es da ein kleines Problem: Auggie ist schwul. Und er findet über die Zeit großen Gefallen an Thomas, der alles verkörpert was er nicht ist. Denn Thomas ist schon sein Leben lang stolz öffentlich schwul und seine Familie kämpft gegen eine Monarchie. Auggie und Thomas teilen viele heimliche Momente weit weg von den Kameras und verlieben sich ineinander. Doch Auggie hat Angst und stößt Thomas immer wieder von ihm. Wie könnte eine Beziehung zwischen einem Monarchen und einem Anti-Monarchen je funktionieren? Geschweige denn überhaupt je existieren, wenn niemand von Auggies Sexualität weiß? Nach einem schweren Unfall, welcher Thomas und Auggie zutiefst erschüttert, muss Auggie endlich ehrlich zu sich sein. Er muss sich entscheiden, wer er sein will oder ob er seinem vorgeschriebenen Weg folgt. ______ Ich musste erst nochmal die Buchbeschreibung lesen, bevor ich eine Meinung zu diesem Buch abgeben konnte. Ehrlicherweise habe ich den Klappentext gar nicht durchgelesen bevor ich das Buch gekauft habe und eventuell wurden meine Erwartungen deswegen nicht erfüllt. Die Leseprobe endet genau bei der Offenbarung, dass Auggie an der TV Show teilnehmen wird und das hat meine Aufmerksamkeit gecatched. Aber unter dem Titel "How to date a prince" habe ich mir wirklich etwas anderes vorgestellt. Abgesehen davon ist es eine ziemlich vorhersehbare Storyline, wie bei heterosexuellen Büchern, was mich etwas enttäuscht hat. Zwischendrin gab es ein paar Szenen, bei denen ich spekuliert habe, dass Thomas seine Gefühle nur vortäuscht, um irgendwie hinter die Mauern der Monarchie zu blicken und Infos zu sammeln. Vielleicht wäre das der Wendepunkt gewesen, der mir in dem Buch gefehlt hat. An sich liest sich das Buch sehr einfach auf Englisch, aber mit hat irgendwie ein Punkt gefehlt, auf den ich hinfiebern konnte. Das Ende war trotzdem schön und wenn man mit dem Wissen des Klappentexts in das Buch reingeht, werden die Erwartungen vermutlich erfüllt.

