Wieder tolle Geschichte
Aber nicht ganz so stark wie teil 1 und zwei aber spannend und einfach toll mit den Geschichtlichen bezügen
Wieder tolle Geschichte
Aber nicht ganz so stark wie teil 1 und zwei aber spannend und einfach toll mit den Geschichtlichen bezügen
Beeindruckend
Wieder ein sehr eindrücklich es Buch, welches mir nicht so schnell aus dem Kopf geht !
Wieder ein richtig toller Band der Familiensaga, der emotional berührt
„Wir sehen uns wieder am Meer“ von Trude Teige hat mich erneut total mitgerissen – dieser dritte Teil der Großmutter-Reihe ist emotional, atmosphärisch und unglaublich packend. Die Geschichte der Freundinnen Birgit, Nadia und Tekla im besetzten Norwegen 1944, mit Themen wie Widerstand, Zwangsarbeit und Kollaboration, wird so einfühlsam erzählt, dass man die Kälte der Küste, die Angst und die unerschütterliche Bindung förmlich spürt. Besonders berührend ist, wie die Entscheidungen der Frauen Generationen prägen und Juni in der Gegenwart die verschütteten Wahrheiten ans Licht holt – ein nahtloser Bogen, der die Saga weiterführt und noch mehr Tiefe schafft.
Die Schrecken des Krieges.
Wieder eine Meisterleistung der Autorin, wunderbar geschrieben. Die Geschichte erneut düster, traurig, unfassbar und dennoch wahnsinnig authentisch. Ein Buch, das man nie vergisst.
Sehr gut recherchiert und einfach eine interessante Geschichte. Ähnlich wie die ersten beiden Teile, liest es sich schnell weg. Psychisch belastendes Material wird angeschnitten, aber nicht allzu sehr vertieft. Wer sich schon mehr mit den den Geschehnissen innerhalb des 2. Weltkriegs auskennt, dem reicht das Anschneiden auch, um den Kontext zu verstehen.

Drei tragische Frauengeschichten, verpackt in einen historischen Roman beeindruckend und mitfühlend erzählt.
🧡WIR SEHEN UNS WIEDER AM MEER🧡 von Trude Teige @trudeteige, erschienen im s. Fischer Verlag @sfischerverlage , ET 16.07.2025, 400 Seiten, aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob WIE VIEL LEID ERTRÄGT EINE FREUNDSCHAFT UND DIE LIEBE? Der dritte Roman der Großmutter-Reihe aus der Feder der norwegischen Erfolgsautorin, TV-Moderatorin und Journalistin!!! »Berührend, voller Dramatik und eindrucksvoll recherchiert - fünf Sterne!« Verdens Gang Mein Leseeindruck: Im dritten und letzten Roman der Reihe erhält Juni Berke einen Anruf und erfährt vom Schicksal der Freundinnen ihrer Großmutter Tekla 1944, Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die Geschichte von drei jungen Frauen: Die norwegische Krankenschwester Birgit, die 16-jährige Nadia, die zur Zwangsarbeit in eine Fischfabrik verschleppt wird und das „Deutschenmädchen“ Tekla halten, bestärkt durch ihre Freundschaft die Unruhen und das Leid der damaligen Zeit aus, man hilft sich und anderen um zu überleben. Von Menschlichkeit und Neuaufbau wird hier fesselnd und gut recherchiert von Trude Teige erzählt. Ein mitreißender Roman über drei mutige, starke Frauen!- Sprachlich wurde ich rundum abgeholt! Das Buch habe ich sehr gerne gelesen und den Weg der Frauen verfolgt, und freue mich auf weitere Geschichten aus der Feder der Autorin. Cover und Titel finde ich passend, geschmackvoll und der Großmutter-Reihe angepasst, welche ich uneingeschränkt empfehlen kann und unabhängig von einander gelesen werden können. Fazit: Drei tragische Frauengeschichten, verpackt in einen historischen Roman beeindruckend und mitfühlend erzählt. ? Kennst du diese Reihe der Autorin? Eure, Claudia Autorenportrait in den Kommentaren
Gelungener Abschluss der Trilogie.
Gelungene Fortsetzung zu "Als Großmutter im Regen tanzte" und "Und Großvater atmete mit den Wellen"
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wie auch schon ihre beiden anderen Bücher habe ich dieses richtig verschlungen, wollte es kaum aus der Hand legen. Die Thematik ist ernst und oft war die Geschichte sehr traurig, trotzdem liest sich dieses Buch leicht. Ich finde es sehr gut dass Trude Teige mit ihren Büchern Themen aus der Krieg und Nachkriegszeit behandelt, von denen ich vorher nicht viel wusste. Ihre Bücher sind so nicht nur spannend und bewegend, sondern auch lehrreich.
Und hier führen die Schicksale der Freundinnen wieder zusammen
Norwegische Sicht der Geschichte des 2. Weltkriegs und die Schicksale norwegischer Frauen. Die Reihe hat mir gut gefallen, wobei der 3. Band etwas besser war als der 2. Sehr berührende Schicksale.
Band 3 der „Großmutter“-Trilogie von Trude Teige. Der erste Band „Als Großmutter im Regen tanzte“ hat mich tief bewegt und mit seinem Schreibstil überzeugt. Dieser dritte Band beleuchtet ebenfalls Aspekte des zweiten Weltkriegs in Norwegen, reicht aber für mich nicht an seinen Vorgänger heran. Gutes Buch, aber es wirkt zu „aufgepfropft“ auf die anderen Teile.

Tiefgründig, erschreckend, bewegend
1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die junge Birgit verliebt sich in ihren Russischlehrer, der 1917 nach Norwegen kam. Sie liebt die russische Kultur, Literatur und Musik. Sie wird Krankenschwester und zieht nach Bodø, wo sie der 16-jährigen Nadia begegnet. Diese wurde aus der Ukraine zur Zwangsarbeit verschleppt. Es ist hilfreich, dass Birgit Russisch spricht wenn sie Zwangsarbeiter als Patienten haben, aber eigentlich sollte es niemand wissen. Als sie sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. 🌊 Ich habe die beiden Vorgänger nicht gelesen und ich hatte nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, aber das möchte ich definitiv nachholen. Trude Teige hat mich komplett von ihrem Schreibstil überzeugt. Eindringlich erzählt sie vorrangig Birgits Geschichte, welche teilweise sehr erschütternd ist. Diese wurde angelehnt an Ingeborg Lygren. Uns begegnet hier nicht nur der Krieg mit all seinem Schrecken, die grauenhafte Zwangsarbeit, sondern auch die Zeit danach inklusive Spionage. Diese Thematik mit dem KGB war sehr interessant, da ich diesbezüglich noch nicht viel wusste, aber auch sehr erschreckend. Im Nachwort geht die Autorin auf ihre Recherche ein und gibt uns einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit. Das Schicksal der Frauen (im ersten Band geht es um Thekla, die in diesem Band allerdings nur eine Randfigur ist) ist teilweise schwer zu ertragen. Unfassbar, was sie ertragen mussten und trotz allem haben sie durchgehalten. Mutig und stark gehen sie ihren Weg und durch ihre Freundschaft sind sie miteinander verbunden. Ich musste oft schlucken und eine Pause einlegen, da der Roman nicht für Zartbesaitete ist, aber er ist absolut lesenswert. 👩🏼⚕️ Tiefgründig, erschreckend, bewegend
Richtug gutes Buch konnte es kaum aus der Hand legen
Wir sehen uns wieder am Meer ist der letzte Teil einer Trilogie, die Trude Teige über Großmutter Tekla, ihren Ehemann Konrad und ihre Freundinnen Birgit, Nadia und Annelise geschrieben hat. Die Bücher sind an wahre Ereignisse während und nach dem Zweiten Weltkrieg angelehnt und können einzeln gelesen werden, ich empfehle jedoch, alle drei zu lesen. In diesem Band steht Birgit im Mittelpunkt, Teklas beste Freundin. Als Siebzehnjährige verliebt sie sich in ihren Russischlehrer Ilja. Der Exil-Russe ist 1917 während der Oktoberrevolution nach Norwegen gekommen. Ilja weckt in Birgit die Liebe zu russischer Kultur, Musik und Literatur. 1944 zieht sie nach Bodø, wo sie als Krankenschwester arbeitet. Sie lernt die Ostarbeiterin Nadia kennen und verliebt sich in den russischen Kriegsgefangenen Sascha. Sie verhilft ihm zur Flucht und wird von der Gestapo festgenommen. Nach dem Krieg wird Birgit bei der Rückführung von Kriegsgefangenen als Dolmetscherin eingesetzt. Sie bereist Lager, deren Insassen unter menschenunwürdigen Bedingungen unter anderem beim Bau der Polarbahn eingesetzt wurden. Sie haben Moorgebiete trockengelegt, Berge gesprengt und Steine geschleppt. Der amerikanische Geheimdienst wird auf Birgit aufmerksam und bietet ihr eine Stelle an der norwegischen Botschaft in Moskau an. Dort gerät sie zwischen die Fronten des Kalten Krieges. Trude Teige hat wieder einen großartigen historischen Roman vorgelegt. Einige Szene sind unfassbar grausam, nicht für zart Besaitete geeignet. Birgits Aufenthalt im Gestapokeller, wo sie tagelang misshandelt und missbraucht wurde, hat mich tief erschüttert. Sie hatte bis an ihr Lebensende Albträume, die nur mit Hilfe von psychiatrischer Behandlung und Ablenkung durch Arbeit geringfügig gelindert werden konnten. Im Nachwort erfahren wir, dass Birgits Geschichte an die von Ingeborg Lygren angelehnt ist, einer ehemaligen Mitarbeiterin des Auslandsgeheimdienstes, die verdächtigt wurde, eine norwegische KGB-Spionin zu sein. Von mir eine große Leseempfehlung für die ganze Trilogie, in der wir sehr viel über Schicksale von Norweger*innen in Norwegen, Deutschland und Indonesien während und nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren. Zum Abschluss möchte ich Trude Teiges Worte aus dem Nachwort zitieren: „Das Paradoxe ist, dass Russland 1945 unser Alliierter war, während die Deutschen unsere Feinde waren. Heute ist es umgekehrt. Und wieder weht ein kalter Wind über Europa. Die Kluft zwischen Ost und West ist tiefer geworden.“

"Sie schloss die Augen und stellte sich vor, wie ihre Großmutter ihr über die Wange streichelt. Das geht vorbei hörte sie sie sagen. Das gute wie auch das schlechte . Deswegen müssen wir das gute genießen so lange es geht und dann die weniger guten Tage überstehen, denn auch sie haben ein Ende" ♥️💔 ♥️🖤💔🖤♥️💔🖤♥️💔🖤♥️💔🖤♥️💔🖤💔♥️🖤
Mit "Wir sehen uns wieder am Meer" dürfen wir den dritten und abschließenden Band der Norwegen-Trilogie von Trude Teige lesen. Die komplette Trilogie hat mir unglaublich gut gefallen, wenn auch der Abschluss in meinen Augen der schwächste Teil der Reihe ist. Im Anschluss der Reihe schreibt die Autorin über drei Frauenfreundschaften im Schatten des Zweiten Weltkriegs. Anders als die ersten beiden Romane spielt dieser dritte Band vollständig im Jahr 1944 – in der nordnorwegischen Hafenstadt Bodø, die unter deutscher Besatzung steht. Dabei steht weniger die Heldin der ersten beiden Bände, Tekla, im Mittelpunkt, sondern vor allem ihre beiden Freundinnen Birgit und Nadia – zwei Frauen, deren Lebenswege durch den Zweiten Weltkrieg auf dramatische Weise miteinander verknüpft werden. Auch dieser Teil ist ein fein gesponnenen Roman über Freundschaft, Schuld, Erinnerung und das Weiterleben nach der Katastrophe. Teige erzählt diese Geschichte mit einem ruhigen, klaren Ton und das mit großem Respekt vor der historischen Wirklichkeit. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Lebensumstände von Nadia, die als „Ostarbeiterin“ keinerlei Rechte hat, der Willkür der Besatzungsmacht ausgeliefert ist und doch nicht gebrochen wird. Auch Birgit, die sich zunehmend im Widerstand engagiert, wächst im Lauf der Geschichte über sich hinaus. Ihre späteren Erfahrungen etwa in Moskau als Dolmetscherin werden nur angedeutet, aber eröffnen weitere Dimensionen dessen, was Frauen während und nach dem Krieg erlebt haben. Stilistisch bleibt Trude Teige ihrem Erzählstil treu. Präzise, unaufgeregt und von spannend. Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet, ohne zu idealisieren, gerade ihre moralischen Konflikte, Ängste und Ambivalenzen machen sie lebendig. Teige gelingt es, komplexe historische Themen wie Zwangsarbeit, Kollaboration und Widerstand auf menschliche Schicksale herunterzubrechen, ohne sie zu vereinfachen. Wir sehen uns wieder am Meer ist ein intensives Stück Erinnerungsliteratur. Teige liefert einen berührenden, ernsthaften Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit, literarisch überzeugend und emotional nachwirkend. Fazit: Ein starkes, ruhig erzähltes historisches Buch, das im besten Sinn erschüttert und zeigt, wie wichtig es ist, verschüttete Geschichten ans Licht zu bringen. Ein gelungener Abschluss einer Trilogie, die den Leserinnen und Lesern auch nach der letzten Seite im Gedächtnis bleibt.

In diesem Buch lernen wir die Freundinnen von Tekla aus "Als Großmutter im Regen tanzte" kennen. Birgit ist Krankenschwester. Nach dem Tod von Ilja, ihrem Russischlehrer, geht sie Anfang 1944 nach Bodo im Norden von Norwegen - um zu vergessen, um neu anzufangen. Annelise hingegen verpflichtet sich als Frontschwester und geht auf den Kontinent. Später kommt noch Nadia hinzu, eine ukrainische Zwangsarbeiterin, die in Bodo in einer Fischfabrik arbeiten muss. Trude Teige erzählt gewohnt fesselnd von den Jahren 1944 bis 1953. Im Mittelpunkt steht Birgit, die aufgrund ihrer Sprachkenntnisse in die Arbeit im norwegischen Widerstand gerät, da sie sowohl mit den Zwangsarbeitern als auch mit geflohenen Kriegsgefangenen Kontakt halten kann. Aber auch nach dem Krieg bestimmen diese Russischkenntnisse ihre berufliche Laufbahn und bringen sie immer wieder in Gefahr. Die Schilderung dieser Ereignisse ab 1947 fand ich teilweise etwas überzogen, als hätte man noch Seiten im Buch füllen müssen. Daher ein Stern Abzug (4 von 5 Sternen). Dagegen wurden Nadias und Annelises Leben nur nebenher erzählt, da hätte man auch noch genaueres schildern können.
In „Wir sehen uns wieder am Meer“ begleiten wir Birgit durch die letzten Kriegsjahre und die ersten Nachkriegsjahre. Birgit verbringt viel Zeit mit ihrem beiden besten Freundinnen, allerdings trennen sich die Wege in den letzten Jahren des zweiten Weltkrieges. Birgit hat den Verlust eines guten Freundes zu beklagen und bricht von Oslo nach Bodo, ganz im Norden von Norwegen auf. Hier arbeitet ist im Krankenhaus und schließt sich, nachdem sie Lager mit Gefangenen gesehen hat, dem Widerstand an. Das Buch gibt mir einen guten Einblick in die Geschichte Norwegens, die selbst dort lange nicht behandelt wurde. Die Geschichte hat mich sehr bewegt, allerdings kann mich der Schreibstil nicht zu 100% überzeugen. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass zwischendurch Passagen fehlen. Ich kann es nicht an bestimmten Punkten fest machen, und vom Inhalt fehlt auch nichts. Trotz dass das Buch der dritte Teil einer Trilogie ist, kann man diesen Teil auch ohne die anderen lesen. Ich ziehe aufgrund des Schreibstils einen Stern ab, kann dieses Buch aber aufgrund des Inhalts empfehlen.

Berührend, tolles Ende der Trilogie!
Digitales Rezensionsexemplar/Kooperation] "Aber das Leben ist nicht nur das, was geschehen ist. Es ist auch das, was geschieht und noch geschehen wird." (Zitat aus dem Buch) Ich habe schon die beiden Vorgängerbücher gelesen und war sehr berührt. Über Norwegens Geschichte im 2. Weltkrieg wusste ich vor Trude Teiges Büchern gar nichts, dabei ist auch im eigentlich neutralen Norwegen viel schlimmes geschehen. Die Autorin erzählt, basierend auf realen Personen, tragische Geschichten aus dieser Zeit, die vor allem von starken Frauenrollen geprägt sind: Menschen, die ohne Rücksicht auf sich selbst geholfen haben, im Wiederstand waren, ausgenutzt wurden oder einfach nicht lieben durften, wen sie wollten. In Band 1 geht es um Thekla, die das Land als Deutschenmädchen unter Schimpf und Schande verlassen musste, Band 2 und 3 widmen sich ihren Weggefährt*innen. In diesem letzten Band der Trilogie steht nun Theklas beste Freundin Birgit im Focus. Als junge Krankenschwester im besetzten Norwegen freundet sie sich mit der ukrainischen Zwangsarbeiterin Nadja an. Die Umstände in denen die Frauen leben müssen löst in Birgit schnell den Drang aus, zu helfen. Bald ist Birgit Mitglied im aktiven Widerstand. Die Geschichte ist atmosphärisch erzählt, aber nicht auf Effekthascherei ausgelegt. Alle Grausamkeiten der Zeit bettet Trude Teige in eine Geschichte voller Liebe und Hoffnung. Die Autorin erzählt lebendig und erschafft ganz großartige Protagonisten, die den Leser*innen ans Herz wachsen. Eine einzigartige Geschichte und jedes Buch empfehle ich überzeugt weiter!
Das hat mich ja nun leider überhaupt nicht abgeholt. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern. Ich habe mich wirklich durchgequält und war enttäuscht, dass die Geschichte für mich so blass war. Hatte so gar nicht die Stimmung der vorherigen Büchern. Sorry. Ich bin sonst wirklich ein Fan der Autorin aber hier fand ich keinen Zugang.
“Wir sehen uns wieder am Meer” von Trude Teige ist der dritte Teil der Reihe um Tekla. Dieses Buch spielt hauptsächlich in den letzten Kriegsmonaten in einem norwegischen Krankenhaus und Protagonistin ist Teklas Freundin Birgit, die dort als Krankenschwester arbeitet und sich dem Widerstand anschließt. Den Klappentext finde ich hier etwas irreführend, da Tekla nur als Randfigur auf den letzten Reihen vorkommt und mit Nadia eigentlich gar nichts zu tun hat. Die Handlung ist jedoch sehr spannend und in sich schlüssig und sowohl inhaltlich als auch sprachlich liegt dieser Teil näher an Teil 1 denn an Teil 2. Die Autorin schafft es, in einfachen Worten und klarem Satzbau den Leser ins Geschehen zu ziehen bis hin zum sehr emotionalen Ende, in dem alle Fäden zusammen laufen. Ein Buch, das zu hören mir sehr gut gefallen und durch das Setting (Norwegen zum Ende des 2. Weltkrieges und Russland in der Nachkriegszeit) neue Sichtweisen eröffnet hat. *Das Hörbuch wurde mir von Netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Sehr bewegend
Der letzte Teil der Trilogie über norwegische Frauen im Zweiten Weltkrieg erzählt die bewegende Geschichte von Birgit und ihrer Freundin Nadia, einer ukrainischen Zwangsarbeiterin. Im Jahr 1944 hat Birgit gerade ihre Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen und entschließt sich, im Norden Norwegens zu arbeiten. Dort begegnet sie zum ersten Mal sowjetischen Zwangsarbeitern, die unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Unter ihnen ist auch Nadia, eine junge Ukrainerin, mit der sie eine enge Freundschaft verbindet. Da Birgit in Oslo Russisch gelernt hat, wird sie als Dolmetscherin eingesetzt. Bald engagiert sie sich im Widerstand und gerät zunehmend in Gefahr. Ihre Liebe zu Sascha, einem russischen Gefangenen, bringt sie schließlich in große Bedrängnis … Das Buch ist unglaublich fesselnd. Mir war nicht bewusst, dass so viele russische Kriegsgefangene in Norwegen waren und wie eng die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Norwegen in dieser Zeit war. Ich ging zunächst davon aus, dass die Spionagegeschichte rein fiktiv sei – doch im Nachwort erklärt Trude Teige, dass der Roman auf zwei wahren Schicksalen beruht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe intensiv mit den Figuren mitgefühlt und war einmal mehr erschüttert darüber, wozu Menschen fähig sein können. Obwohl das Buch Teil einer Trilogie ist, kann es problemlos auch einzeln gelesen werden. Wer jedoch die beiden Vorgänger Als Großmutter im Regen tanzte und Und Großvater atmete mit den Wellen kennt, wird einigen vertrauten Figuren wiederbegegnen. Ich habe die gesamte Trilogie mit großer Begeisterung gelesen und spreche für diesen Band wie auch für die beiden anderen eine klare Leseempfehlung aus.
⭐⭐⭐⭐⭐ **5/5 Sternen** 🎧 Hörbuch-Tipp! Ich war skeptisch. Noch ein Zweiter-Weltkrieg-Roman? Aber dieses Buch hat mich komplett überrumpelt und zum Weinen gebracht. Was mich gepackt hat: • Birgit als Protagonistin - zerrissen zwischen Loyalität und verbotener Liebe • Drei Frauen, deren Freundschaft alles überdauert • Keine schwarz-weiß Moral, sondern echte menschliche Komplexität • Das "Deutschenmädchen" Tekla hat alle meine Vorurteile gesprengt Besonders toll: Die Sprecherin! Perfekt für Birgits Charakter, ohne jemals kitschig zu werden. Kleiner Kritikpunkt: Hätte gerne mehr von Nadias ukrainischer Perspektive gelesen. Bottom Line: Ein Hörbuch, das beweist, dass Kriegsliteratur noch immer überraschen kann. #TrudTeige #Hörbuch #ZweiterWeltkrieg #Norwegen #Freundschaft #Buchempfehlung #WirSehenUnsWiederAmMeer #Kriegsliteratur #BookCommunity #MustRead
In Wir sehen uns wieder am Meer erzählt Trude Teige eine eindrucksvolle Geschichte über Freundschaft, Mut und das Leben während der deutschen Besatzung Norwegens im Zweiten Weltkrieg. Die Handlung verbindet das Jahr 2024 mit Rückblenden in die Kriegszeit und zeigt, wie tief die Erlebnisse von damals bis in die Gegenwart wirken. Im Zentrum stehen drei Frauen, deren Schicksale auf berührende Weise miteinander verwoben sind. Teige schildert ihre Hoffnungen, Ängste und Entscheidungen mit großer Sensibilität und schafft so lebendige Charaktere, mit denen man mitfühlt. Der Roman behandelt nicht nur historische Ereignisse, sondern auch die Auswirkungen von Krieg auf die folgenden Generationen und die Bedeutung von Erinnerung und Zusammenhalt. Teiges Sprache ist klar und emotional, wodurch die Geschichte sowohl spannend als auch bewegend ist. Wir sehen uns wieder am Meer ist ein empfehlenswerter Roman für Leser, die Interesse an bewegender Frauenliteratur und gut recherchierten historischen Romanen haben.