Martha ist Hebamme mit Leib und Seele. Die Menschen vertrauen ihr. Und somit erfährt sie Dinge, die anderen verborgen bleiben.
Ein Mord, der Vorwurf einer Vergewaltigung und Martha die langsam die Puzzleteile zusammen setzt.
Was ist passiert? Wer war es?
Ein Buch das ziemlich ruhig daher kommt und doch bis zur letzten Seite spannend bleibt.
aufwühlend, interessant und spannend
Jahreshighlight
Ich bin sehr begeistert von diesem Buch.
Martha Ballard ist eine Hebamme. Als 1789 der Fluss zu friert, wird eine Leiche im Eis gefunden, die Sie untersuchen soll. Ein frisch ausgelernter Arzt widerlegt jedoch ihre Erkenntnisse. Und es soll nicht die letzte Begegnung mit ihm bleiben.
Gleichzeitig wird eine Vergewaltigung verhandelt, zu einer Zeit, zu der Frauen nicht mal vor Gericht alleine (ohne Mann) Aussagen dürfen. Dazu dreht es sich um die Stadt, deren Bewohner und natürlich um die Geburten und die Schwangerschaften.
Ich fand es großartig! Eine beeindruckende Frau, die sich vielen Männern entgegensetzen muss. Ihr Ehemann ist ihr dabei eine starke Hilfe. Ich hatte oft eine so tiefe Wut im Bauch über die Ungerechtigkeit und Wehrlosigkeit, die damals herrschten.
Dazu ist es unglaublich gut geschrieben, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte.
Es hat sich alles so echt angefühlt.
Und dann stellt sich heraus… Martha Ballard gab es wirklich. Die Autorin hat hinten im Buch aufgedeckt, was Wahrheit und was fiktiv ist. 👌🏼
Historisch, atmosphärisch, tiefgründig: Der gefrorene Fluss
Ich fühle mich fast schlecht, das zu sagen aber ich kann den Hype nicht ganz nachvollziehen. 🫣 Es war okay, aber zwischendurch ziemlich langatmig und ich habe lange gewartet, bis es Fahrt aufnimmt. Die letzten Seiten waren dann doch noch mal ganz spannend - trotzdem kein Highlight für mich - sorry. 😥
Das Buch spielt im 18. Jahrhundert, man begleitet eine Hebamme bei ihrer Arbeit in einem historischen Krimi. Es passiert nicht allzu viel, aber durch den schönen, ruhigen Schreibstil kommt man gut durchs Buch. Im Nachwort erfährt man, dass die Personen wirklich existiert haben, das macht es rückblickend nochmal besser.
Dieses Buch gehört zu meinen Highlights dieses Jahr. Eine historische Geschichte wie Frauen zur gegeben Zeit mit patriachalen Machtstrukturen leben mussten. Die Hauptprotagonistin ist unglaublich stark und selbstbewusst. Die Stellen wie sie als Hebamme während der Geburten fungierte war so wunderschön, schützend und herzlich. ❤️
Ich bin am Anfang schwer reingekommen, aber es hat sich gelohnt dran zu bleiben. Martha ist eine unheimlich starke Frau und die Handlungen sind sehr lebendig beschrieben.
Ein wirklich beeindruckender Roman. Besonders Martha Ballard und ihre Familie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die geschilderte Ungerechtigkeit, geprägt durch Männer, Machtstrukturen und die damalige Zeit, war stellenweise kaum auszuhalten, aber genau das macht die Geschichte so eindringlich. Umso befriedigender ist es, dass am Ende zumindest ein Stück Gerechtigkeit erreicht wird. Ein sehr intensives Buch, das nachwirkt und bei dem man sich wünscht, es würde noch weitergehen.
Die starke Protagonistin Martha Ballard, eine Leiche, ein Vergewaltigungfall und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten im späten 18. Jahrhundert.
Der Schreibstil hat mich sehr abgeholt und mich in die Welt eintauchen lassen. Ich habe mitgefühlt und mitgefiebert, war aber auch wütend auf die sozialen und gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten.
Ich bin ein absoluter Fan von Martha und ihrer Geschichte.
Das Nachwort fand ich auch super, um nochmal den Hintergrund und die Bedeutung hinter der Geschichte zu verstehen.
An einigen Stellen hat es sich leider gezogenen, wodurch das Buch mich ein wenig verloren hat. Deswegen die 4⭐️.
Trotzdem ein super Buch und eine Empfehlung!
Ein absolutes persönliches Highlight von mir! Dieses Buch hat so viel Tiefe. Es hat mich vom ersten Satz bis zum Ende des Nachworts mitgerissen. Ich liebe Martha, ich liebe ihre Sicht auf die Dinge und ihren Umgang mit Menschen. Der Schreibstil enthält so viel Gefühl, Tiefgang und ist dabei so flüssig lesbar, dass ich durch die Seiten nur so durchgeflogen bin (wenn ich Zeit hatte) ohne zu merken, wie viel ich tatsächlich gelesen habe. Eine absolute Empfehlung an alle die gerne mehr von einem Buch haben wollen.
Der gefrorene Fluss von Ariel Lawhon entführt ins 18. Jahrhundert und folgt einer mutigen Hebamme, die mehr sieht und weiß, als ihr Umfeld wahrhaben will. Als ein mysteriöser Todesfall im eiskalten Fluss entdeckt wird, beginnt sie, Fragen zu stellen – und stößt dabei auf Machtmissbrauch, Geheimnisse und gesellschaftliche Ungerechtigkeit.
Die Geschichte ist fesselnd geschrieben und wirkt gut recherchiert und realistisch.
Als ich den Einstieg gefunden hatte, konnte ich es kaum aus der Hand legen.
Lese gerne historische Geschichten, die Grundstory hörte sich auch spannend an,. Die Protagonistin ist sehr sympathisch. Leider ist die Geschichte sehr langatmig, so dass ich ab der Hälfte weniger als quer gelesen habe um endlich zum Ende zu gelangen. Habe mich selten so anstrengen müssen bis zum Ende dabei zu bleiben, schade - bei so einer guten Idee und Grundstory.
"Hexerei. Als ob es keine andere Erklärung für eine Frau gäbe, die in ihrer Arbeit hervorragend ist."
Martha Ballard ist Hebamme im 18. Jahundert und ungewöhnlich für ihre Zeit kann sie Lesen und Schreiben und hält ihren Alltag, Geburten und sonstige Besonderheiten im Hook in Ihrem Tagebuch fest. So auch den brutalen Übergriff auf Ihre Freundin und Nachbarin und wer laut dieser Täter waren.
Und dann wird einer von ihnen ermordet aufgefunden.
Dieses Buch hat schon etwas besonderes an sich, da Martha zum einen einen wirklich gelebt hat und viele der Ergebnisse der Handlung wirklich so oder ähnlich passier sind. Zum anderen weil auch sie damals schon gemerkt hat, wie ungerecht die Welt zu Frauen ist, insbesondere wenn diese versuchen Hilfe und Gerechtigkeit zu erhalten. Geschweige denn sich erdreisten klug und eigenständig zu sein.
Der Verlauf der Handlung ist eher ruhig und geprägt von ihrem Alltag als Hebamme, gleichzeitig versucht sie rauszubekommen wer einen der Vergewaltiger ihrer Freundin getötet haben könnte und begleitet den Gerichtsprozess gegen den anderen, der ein hohes Tier der Gemeinde ist. Martha's Wut und ihrer, nicht unbedingt zu Unrecht schlechte Meinung über Angehörige des anderes Geschlechts ist spürbar. Und ich war oft genug mit ihr wütend. Den leider hat sich bis heute eigentlich gar nicht so viel verändert.
Leider hatte ich mit dem Buch aber zwei Probleme. Zum einen der Schreibstil, dieser ist grade Anfangs sehr nüchtern und lässt auch Martha erstmal furchtbar unsympathisch wirken. Hier habe ich wirklich eine Weile gebraucht um damit größtenteils warm zu werden.
Der zweite Punkt ist eher eine Kritik an Verlag und/oder Autorin, denn meiner Meinung nach wäre hier eine Triggerwarnung bezüglich der Inhalte schon mehr als angebracht,leider gibt es sie aber nicht.
Wer also einen historisch inspirierten Roman mit Krimianteil sucht und mit Themen und deren teils detaillierte Schilderung wie Missbrauch an Frauen, Geburt & Kindstod umgehen kann, dem kann ich eine Empfehlung aussprechen.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, zu wissen , dass es Martha wirklich gab, macht die Geschichte besonders. Ich glaube dass die Hebammen zu dieser Zeit unglaublich viel Macht hatten und sehr angesehen waren. Martha war eine liebevolle Ehefrau, Freundin und Vertraute.
Wenn ich dieses Buch gelesen habe, dann hat es sich angefühlt, als ob ich jedesmal eine kurze Zeitreise unternehme. 💫
Martha hat mich beeindruckt und mitgenommen in ihre Welt. Man begleitet sie in ihrem Beruf als Hebamme, in ihrem Familienleben, beim Tagebuch schreiben und als Frau, die sich in einem Prozess für ihre Liebsten und für Gerechtigkeit einsetzt und nach der Wahrheit sucht.
Auch das Nachwort der Autorin fand ich interessant, vor allem weil man dort erfährt, wie historisch belegt und was fiktiv ergänzt wurde.
Nach diesem Buch hätte ich Martha Ballard wirklich gerne kennengelernt. 🤍
»Ich kann nicht sagen, warum es so wichtig ist, diese täglichen Aufzeichnungen zu machen. Vielleicht, weil ich es seit Jahren ununterbrochen tue? Oder vielleicht–wenn ich ehrlich bin–, weil diese Markierungen aus Tinte auf Papier eines Tages der einzige Beweis meiner Existenz in dieser Welt sein werden. Dass ich gelebt und geatmet habe. Einen Mann liebte und die vielen Kinder, die er mir schenkte. Es ist nicht so, dass ich unbedingt in Erinnerung bleiben möchte. Ich habe nichts Bemerkenswertes getan. Zumindest nicht nach den Maßstäben der Geschichte. Aber ich bin hier. Und diese Worte sind das Zeichen, das ich hinterlassen werde.«
Also so ganz verstehe ich den Hype nicht. Das Buch liest sich gut, aber alles in allem hat es mich leider nicht so mitgerissen wie ich es mir erhofft hatte. Daher nur drei Sterne.
Es war unglaublich angenehm das Buch zu lesen was definitiv dem tollen Schreibstil zu verdanken ist.
Martha ist eine geniale Protagonistin die man unheimlich gerne begleitet.
Vier Sterne weil ich die Person an sich und ihre Gedankengänge geliebt habe, allerdings hat mich die Handlung nicht ganz in ihren Bann ziehen können.
Ein wunderschönes fesselnder historischer Roman. Bei mir waren alle Emotionen beim Lesen vertreten. Wut, Frustration, Freude, fröhlich.. Eine wunderbare Geschichte über Weiblichkeit in einer anderen Zeit, Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe. Ich hab mit den Protagonisten geweint, gelacht oder mitgefiebert. Ich bin eingetaucht in die Zeit von Marha Ballard. Wie ich erfahren durfte basiert der Roman auf Ihrer Biographie, mot leichten Abweichungen. Ein Buch über das größte Wunder. Ein großartiges Buch und eine klare Leseempfehlung für gemütliche Lesestunden 🥰
Ein unglaublich spannender, berührender und fantastischer Roman, der mich in eine andere Zeit gelenkt hat, wo dennoch ähnliche Probleme wie heute herrschen. Ein Buch für starke Frauen! 🫶
Ich habe das Buch mehrfach empfohlen bekommen, hatte es schon lange auf meiner Liste. Die Erwartungen waren daher groß…die Enttäuschung demnach umso größer. Ich bin überhaupt nicht warm geworden mit der Geschichte. Es waren mir viel zu viele Personen. Mit Martha konnte man sicher eine Sympathie aufbauen, aber ansonsten hat’s mich leider überhaupt nicht überzeugt.
Ein absolutes Meisterwerk.
Tolle und spannende Erzählweise einer unglaublich starken Protagonistin, die zu ihrer Zeit für Gerechtigkeit einsteht und versucht in den Zwängen des Patriachat Gerechtigkeit für andere Frauen zu erwirken.
Toll auch mal eine mitreißende Geschichte einer Frau zu lesen, die älter als 40 ist.
Ich war relativ schnell drin in der Geschichte der Hebamme Martha Ballard.
Das ganze spielt im Jahr 1789/90 und wir begleiten sie einen Winter lang mit ihrer Familie und bei ihrer Arbeit 👼
Was ich super interessant fand 😃
Ein Mord der direkt am Anfang passiert muss auch noch aufgeklärt werden 🤔
Generell war es ein eher ruhiges Buch mit einem bildlichen Schreibstil, der aber nicht zu ausschweifend war.
Im Nachhinein habe ich das Gefühl, ich hätte einen Film gesehen 📽
Das einzige, was mich anfangs jedoch ziemlich verwirrt hat, waren die ganzen Namen sämtlicher Nachbarn und Dorfbewohner 🤯
Aber wenn man die wichtigsten drin hat ist es okay...der Rest erklärt sich immer mal wieder 😊
Für mich war es ein Buch zum einkuscheln, abtauchen und wegschmökern ☺️
Sie ist eine mutige Frau, eine liebende Ehefrau, eine fürsorgliche Mutter und eine außergewöhnliche Hebamme, die für ihre Frauen kämpft, die sie begleitet.
Ein absolutes Highlight.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Dieses Buch handelt von einer Protagonistin, die vieles ist: Sie ist eine mutige Frau, eine liebende Ehefrau, eine fürsorgliche Mutter und eine außergewöhnliche Hebamme, die für ihre Frauen kämpft, die sie begleitet.
Wir begleiten hier eine Hebamme, die sich in Zeiten, in der Frauen noch nicht viele Rechte haben, sich hinter ihren Ehemännern verstecken müssen und ohne diese garnicht vor Gericht aussagen dürfen durch ihr Leben.
Diese Frau ist mutig und stark und scheut sich nicht ihre Meinung zu sagen und kämpft für die Rechte von Frauen.
Es wird deutlich wie anstrengend es war eine Hebamme in dieser Zeit zu sein und welche Aufgaben alle dazugehörten.
Der Schreibstil ist detailliert und tiefgründig.
Dieses Buch lässt einen ganz unterschiedliche Gefühle spüren. Trauer, Wut, Entsetzen, Bewunderung, Sprachlosigkeit u.v.m. .
Ein absolutes Highlight und eine klare Empfehlung.
- gelesen über eine Leseflat -
- unbezahlte Rezension -
Der Roman basiert auf der realen historischen Person Martha Ballard, die im 18. Jahrhundert als Hebamme in Nordamerika arbeitete und ihr Leben detailliert in einem Tagebuch dokumentierte.
Ich mochte die Figur Martha – und auch ihren Ehemann Ephraim Ballard – sehr. Überhaupt erscheinen alle Figuren im Roman ausgesprochen authentisch.
Besonders gelungen sind die bildhaften Beschreibungen der winterlichen Umgebung, die die Kälte, Abgeschiedenheit und Härte des Lebens in dieser Zeit spürbar machen. Ebenso eindrucksvoll ist die Darstellung der juristischen Gegebenheiten dieser Zeit: Gerichtsverfahren, gesellschaftliche Machtstrukturen und rechtliche Ungerechtigkeiten werden verständlich und spannend vermittelt.
Der Schreibstil ist durchweg toll – ruhig, atmosphärisch und gleichzeitig fesselnd. Die Autorin verbindet historische Tatsachen mit fiktiven Freiheiten und schafft so eine Geschichte die wahrhaft phantastisch ist.
".... Hexerei. Als ob es keine andere Erklärung für eine Frau gäbe, die in ihrer Arbeit hervorragend ist."
Was für ein grandioses Buch!
Großartig, wie Ariel Lawhon wahre Begebenheiten mit Fiktion verknüpft und Martha Ballard zum Leben erweckt. Ich mochte die Protagonistin sehr, ebenso ihren Mann und ihre feministische Art zu denken. Auch wie die einzelnen, nicht wenigen, Nebencharaktere skizziert werden ist toll.
Am Ende schließt sich der Kreis und führt die fiktive und die echte Martha Ballard zusammen.
Ich fand den Einblick in die Arbeit einer Hebamme und das Leben der Frauen super interessant, aber wie immer auch schockierend, wie wenig Rechte die Frauen besaßen. Der Kriminalfall war gut in das ganze Buch ch Eingebettet. Es hat allerdings etwas gebraucht bis ich rein gekommen bin.
“Ich bin Hebamme. Ich bin Heilerin. Ich nehme kein Leben. Ich bringe Leben in diese Welt.”
Der gefrorene Fluss war ein wundervoller, tiefer und zum Nachdenken anregender historischer Roman. Ich bin begeistert von der Autorin und ihren genauen Recherchen. Marthas Leben und Geschichte hat mich sehr berührt und auch das Nachwort der Autorin hat das noch mehr verstärkt. Es ist ein langsamer und atmosphärischer Roman, das muss man mögen, der perfekt in die Winterzeit passt. Mir fiel lediglich der Einstieg etwas schwer durch den eher neutralen Erzählton und vielen vielen Namen auf einmal. Den Einblick einer Frau, Hebamme und Heilerin in 1789 war spannend und toll umgesetzt, gerade durch den detaillierten Schreibstil erlebt man den Roman auf besondere Art und Weise und sitzt quasi bei Gericht, Geburten und Herausforderungen neben Martha.
Sehr schön. Am Ende gab es noch eine Erklärung zur geschriebenen Geschichte und der Wahrheit. Das hat’s nochmal schöner gemacht. Nicht immer 100% spannend, aber toll und selber für mich etwas darauf mitgenommen. Möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen🫶🏼
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe mich auf die Reise mit Martha in ihre Welt begeben. Es gab viele Momente, in denen ich fassungslos, schockiert und gleichzeitig fasziniert von der Unerschütterlichkeit und dem Mut dieser Frau war. Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Ich fand die Einblicke in die Rolle der Frau zur damaligen Zeit sehr wertvoll.
Martha ist Hebamme im 18 Jhd. in Nordamerika. Sie wird auch zu medizinischen Notfällen gerufen. Die Menschen im Dorf vertrauen ihr.
Es ist tiefster Winter jemand fällt in den fast komplett zugefroren Fluss und entdeckt eine Leiche. Martha entdeckt, das die Leiche ein beschuldigter Vergewaltiger ist und er umgebracht wurde. Ein neuer Arzt ist in der Stadt und dieser widerspricht Martha , dass der Mann einen Unfall hatte.
Ein Gerichtstag in der Zeit findet alle paar Monate in der Taverne statt, dort wird entschieden ob Anklage erhoben wird und der Fall zum nächst höheren Gericht in einer anderen Stadt kommt. Die Vergewaltigung wird angehört, Martha ist Zeugin, da sie die Frau später versorgt hat und die Wunden noch gesehen hat. Täter waren nicht nur der Tote aus dem Fluss sondern auch der örtliche Richter.
Die Verwicklungen nehmen zu. Sogar der Älteste Sohn wird des Mordes beschuldigt.
Ein guter historischer Roman, gewährt Einblicke in die Justiz in der Zeit und auch in die medizinische Versorgung. Der Kriminalfall lässt Martha nicht in Ruhe und sie forscht immer weiter bis auch sie in Gefahr gerät.
Inhalt:
Martha Ballard, von Beruf Hebamme, macht sich stark für die schwachen Frauen Ende des 18ten Jahrhunderts. Sie versucht durch ihren scharfen und angespitzten Verstand ihrer Freundin, Rebecca Foster die mehrfach vergewaltigt wurde, zu helfen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Martha ermittelt mit ihren ganz eigenen Mitteln um den Mord an Joshua Burgess, einen der Vergewaltiger, aufzuklären. Sie erfährt immer mehr Fakten welche sie dann zu einem ganzen zusammen fügt und somit die Wahrheit ans Licht bringt. Auf ihrem Weg zur Wahrheit und Gerechtigkeit werden ihr jedoch immer wieder Steine in den Weg gelegt aber sie gibt nicht auf. Ihr Mann und ihre Kinder stehen ihr immer bei und spielen oft auch eine große Rolle.
Meinung:
Toller historischer Roman. Der Einstieg ins Buch ist etwas schwierig, da direkt viele Figuren und Orte vorgestellt werden aber nach einiger Zeit geht es und man ist drin in der Story. Ich fand es teilweise echt spannend und mitreißend aber man sollte das Buch relativ schnell lesen und nicht zu viele Pausen machen, da man sonst den Anschluss verlieren könnte. Das Ende fand ich auch irgendwie komisch und plötzlich. Keine leichte Kost also aber für mich trotzdem eine Leseempfehlung.
Es ist keine schlechte Geschichte und auch am Schreibstiel habe ich nichts auszusetzen. Aber es passiert recht wenig und die Story wird in die Länge gezogen. Im Nachwort habe ich erfahren, dass es die Protagonistin und viele Figuren tatsächlich gab. Das macht die Geschichte schon interessanter und beeindruckender, aber mein Gesamteindruck über dieses Buch ändert sich dadurch nicht.
Ein wirklich großartiges historisches Buch, fast schon ein Krimi. Tolle Sprache, Martha und ihre Familie sind sehr sympathisch und die Geschichte ist sehr spannend aber ruhig erzählt. Absolute Leseempfehlung!
Basierend auf der wahren Geschichte von Martha Ballard nimmt einen die Geschichte mit in die neue Welt Ende des 18. Jahrhunderts und lässt uns an ihrer Suche nach der Wahrheit eines Mordes teilhaben. Meine Gefühle schwanken zwischen Liebe, Zorn, weit und Mitgefühl. Männern war fast alles erlaubt, Strafen gab es nur selten. Martha kämpft für die Wahrheit und findet sie schließlich. Ariel Lawhorn erzählt die Geschichte einer Frau, die Ende des 18. Jahrhunderts vielen Frauen voraus ist, was Bildung und Durchsetzungsvermögen angeht. Eine Heldin, Rolemodel und Vorfahrin von Frauen, die die Medizin in den USA geprägt haben.
Dieser Roman war eine Achterbahn angefühlen. Ich empfand so viel Freude beim lesen aber auch so viel Leid und Schmerz. Die Haupt Charaktere wuchsen mir schnell ans Herz. Und besonders Martha um deren Leben es in der Geschichte geht, blieb mir eindrucksvoll in Erinnerung. Das Buch spielt im 18 Jahrhundert, ich mochte die Kulisse sehr, konnte einiges lernen . Es war kaum auszuhalten das Frauen früher nichts zu sagen hatten. Und dann ist da Martha so eine starke Persönlichkeit, die ihren Weg geht und sich für die Rechte einsetzt. Ich hab so sehr mitgefiebert und mitgelitten. Es gab Stellen an denen es sich kurz zog , aber dann ging es wieder schnell weiter. Für mich ein besondereres Buch. Das noch nachdenklich zurück lässt.
Dieses Buch war für mich etwas Besonderes. Der gefrorene Fluss war mein erstes historisches Buch und ich bin sehr froh, dass ich diesem Genre eine Chance gegeben habe.
Der Schreibstil hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Ruhig, bildhaft und angenehm zu lesen. Ich konnte gut in die Zeit eintauchen und mich auf die Geschichte einlassen. Martha ist eine beeindruckende Frau. Ihren Mut habe ich sehr bewundert. Sie wirkt stark, klar und gleichzeitig sehr menschlich.
Besonders schön fand ich die Ehe zwischen Martha und ihrem Mann Ephraim. Ihre Verbindung, ihr Miteinander und der gegenseitige Respekt sind in einer Zeit wie dieser alles andere als selbstverständlich. Gerade das hat die Geschichte für mich so wertvoll gemacht und dem Buch eine besondere Tiefe gegeben.
Ich habe etwas länger gebraucht, um das Buch zu lesen. Nicht, weil es zäh war, sondern weil ich es bewusst und in Ruhe gelesen habe. Gegen Ende wurde es dann spürbar spannender und da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Man wollte einfach wissen, wie alles ausgeht.
Mein Fazit:
Der gefrorene Fluss ist ein toller Roman mit einer starken Protagonistin, einer schönen Liebesgeschichte und einer Atmosphäre, die einen mitnimmt. Ein Buch, das angenehm zu lesen ist, zwischendurch Spannung bietet und vor allem eine richtig gute Geschichte erzählt. Ich empfehle es allen weiter, die einfach ein schönes Buch lesen möchten. Und für mich steht fest: Historische Romane dürfen ab jetzt öfter bei mir einziehen.
Eine emotionale historische Geschichte deren Schicksale auch heute noch erschreckend aktuell wirken.
Das Buch war emotional sehr intensiv und hat mich durch viele unterschiedliche Gefühle geführt. Die Geschichte ist teilweise schwer auszuhalten, besonders wenn man bedenkt, dass die echte Begebenheit dahinter wohl noch grausamer war als die Romanhandlung selbst.
Wer historische Erzählungen mit intensiven Emotionen und starken Figuren mag, wird an diesem Buch Gefallen finden.
🌟🌟🌟🌟🌟 ~ Highlight
Zwar habe ich zunächst ein paar Seiten gebraucht, um richtig reinzukommen, vielleicht auch, da die Erzahlweise etwas nüchtern anmutet. Doch wenn man sich darauf eingelassen hat, packt es einen und ich war gefesselt.
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Tolle Stimmung, toller Schreibstil und guter Lesefluss. Manchmal etwas langatmig mit Wiederholungen und manchmal kommt man mit den vielen Personen durcheinander. Aber ein Wohlfühlroman
Ich fand dieses Buch sensationell. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und als ich am Ende erfahren habe, dass die Hebamme Martha Ballard wirklich existierte, war ich noch einmal mehr begeistert. Gleichzeitig ist es leider erschreckend, wie wenig sich manche gesellschaftlichen Strukturen seit damals verändert haben. Martha war ihrer Zeit weit voraus und setzte sich mutig für die Frauen ein. Besonders berührend fand ich den starken Rückhalt, den sie von ihrem Mann erhielt. Genau diese Mischung aus Roman und realem historischem Hintergrund macht das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem.
Was für ein unfassbar tolles Buch. Jede Seite lässt Bilder im Kopf wachsen, lässt einen mitfiebern und wächst auf jeder Seite mehr mit den Personen zusammen. Historisch sehr gut recherchiert , so das ich sicher dazu noch nachlesen muss. Spannend bis zum Schluss und traurig weil es zu Ende ist. Das sind für mich die besten Bücher.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne
„Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon ist ein meisterhaft erzählter historischer Roman, der mich tief beeindruckt hat. Die Autorin verwebt einen spannenden historischen Kriminalfall mit einem bewegenden Porträt einer außergewöhnlichen Frau – der Hebamme Martha Ballard im winterlichen Maine des Jahres 1789.
Der flüssige, atmosphärische Schreibstil lässt die eisige Landschaft am Kennebec River lebendig werden, und ich war sofort mitten in der rauen, aber faszinierenden Welt des 18. Jahrhunderts. Ariel Lawhon schafft es, historische Details und erzählerische Spannung perfekt zu verbinden.
Martha ist eine unglaublich starke Protagonistin: als Hebamme und Heilerin beobachtet sie nicht nur Leben und Tod, sondern gerät selbst in einen Mordfall, als eine Leiche im gefrorenen Fluss auftaucht. Ihre Entschlossenheit, Gerechtigkeit zu suchen, und ihr Mut, sich einer männerdominierten Gesellschaft zu stellen, machen sie zu einer Figur mit bemerkenswerter Charaktertiefe.
Auch die Art, wie Lawhon historische Quellen – besonders Martha Ballards Tagebuch – als erzählerisches Element nutzt, macht das Buch zu einem einnehmenden und reflektierten Erlebnis.
Insgesamt eine fesselnde, klug erzählte Geschichte mit großartigen Figuren, packender Atmosphäre und einem historischen Setting, das lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung für Fans von historischer Fiktion und starken Frauenfiguren! 📚✨
Unfassbar spannend und inspirierend - geht direkt ins Herz. Wunderbare Protagonistin und ein spannender Mordfall.
Ein inspirierendes und lehrreiches Meisterwerk, was man nach kurzer Einstiegsphase nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Buch beginnt mit einem Mord und schwerwiegenden Vorwürfen gegen angesehene Männer, und spiegelt Machtverhältnisse und Strukturen der damaligen Zeit beeindruckend und nachvollziehbar dar. (Hier ist anzumerken, dass ich sonst eigentlich kein Fan historischer Romane bin aber mit diesem Buch wurde ich eines besseren belehrt). Es ist unfassbar spannend und tiefgründig, beruht auf echten Persönlichkeiten und teils wahren Begebenheiten. Es spielt im Jahre 1700, eine Zeit in denen das Wort von Frauen kein großes Gewicht in der Männerdominierten Gesellschaft hatte. Die Protagonistin ist eine bemerkenswerte Hebamme, mit einer bewegenden Familiengeschichte. Sie ist eine unfassbar inspirierende Persönlichkeit und auch die Beziehungen innerhalb der Familie sind sehr mitreißend. Ich kann meine Gefühle für dieses Buch gar nicht in Worte fassen, sie werden ihnen nicht gerecht.
Der gefrorene Fluss hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich etwas Zeit brauchte, um richtig in die Geschichte reinzukommen. Die Protagonistin ist stark, sagt ihre Meinung und lässt sich nichts gefallen. Genau solche Figuren mag ich gern, weil sie wie ein Fels in der Brandung stehen.
Sobald ich im Buch angekommen war, ließ es sich sehr gut lesen. Das historische Setting war mal etwas anderes und hat die Geschichte besonders gemacht. Etwas schwierig fand ich stellenweise die vielen Charaktere, da ging schon mal der Überblick verloren.
Am Ende bleibt ein solides, interessantes Buch mit einer starken Hauptfigur und einer ungewöhnlichen Zeit, in der es spielt.
Tipp: Unbedingt das Nachwort lesen. Sehr interessant.
Gefühlt habe ich das Buch über Wochen gelesen, da es sich in der Mitte doch sehr gezogen hat.
Die Atmosphäre im Buch mochte ich sehr, es passt zur aktuellen Jahreszeit. Die Reise in die Vergangenheit fand ich wirklich interessant.
Der Hauptcharakter Martha Ballard ist sympathisch beschrieben und hat zu dieser Zeit schon eine recht moderne Einstellung. Die wahre Geschichte hinter der Hebamme Martha (inspiriert aus ihrem Tagebuch) hat mich auf jeden Fall neugierig auf mehr gemacht.