
Das Buch „Das geerbte Weingut“ ist der sechste Teil von Roland Zingerles Kärntenkrimis rund um den Detektiv Heinz Sablatnig und dieses Mal geht es für ihn auf ein Weingut, um dort einen Mord aufzuklären. Der Schreibstil des Autors mochte ich, wie in den anderen Büchern sehr gerne. Er ist flüssig und leicht zu lesen, dabei war die Story jederzeit auf ihre eigene Art und Weise spannend und interessant gestaltet. Neben den Ermittlungen gab es auch noch einiges über den Kärtener Weinanbau zu erfahren, auch einen Einblick in die Aufgaben eines Winzers bekam man und man erfuhr was der Unterschied zwischen Winzer und Weinbauer ist. 😉 Hier fand ich es schön Kärnten nochmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Heinz als Protagonist mochte ich wieder unglaublich gerne. Auch wenn in seinem eigenen Privatleben momentan einiger Trubel herrscht, nimmt der sich den Ermittlungen auf dem Weingut an. Und auch wenn er von den dortigen Bewohnern definitiv nicht mit offenen Armen empfangen wird, geht er die Situation und auch seine Ermittlungen mit seiner ihm bekannten Art, ruhig und klar an. Hier mochte ich seine Kombinationsgabe sehr. Heinz fügt nach und nach einzelne Puzzleteile zusammen, um so dem Mörder auf die Schliche zu kommt. Wer aber hinter dem Mord steckt, das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat „Das geerbte Weingut“ auf jeden Fall sehr gut gefallen. Heinz ist einfach ein toller Charakter und Detektiv, der Fall war spannend bis zum Schluss und das ganze vor der Kulisse des Weingutes und dem Kärtener Weinanbau. Von mir gibt es insgesamt fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.


