Septemberhaus von Carissa Orlando handelt von Margaret, die mit ihrem Mann Hal ein altes viktorianisches Haus kauft. Schon kurz nach dem Einzug merkt sie, dass das Haus von Geistern heimgesucht wird: Türen schlagen zu, Wände bluten und überall passieren unheimliche Dinge. Während Hal das Haus verlässt, bleibt Margaret dort und lebt jahrelang mit dem Spuk, als wäre er normal.
Leider wieder ein Buch was mir nicht SOO gut gefallen hat wie gehofft. Das Cover und der infotext war so vielversprechend. Leider wurde ich „enttäuscht“
Es war am Anfang auch eher wie eine Horrorkomödie - kein Grusel
Am Ende wurde es noch ein wenig gut, deswegen 3⭐️
Kann man Machen, muss man aber nicht.
Das Septemberhaus , einmal im Monat läuft blut an den Wänden runter und das Haus fängt an zu schreien....
Ich habs anfangs als eine cozy spukhaus Geschichte mit beklemmender Atmosphäre empfunden .
Im Mittelteil kam nicht viel neues dazu und es plätscherte etwas vorsich hin .
Trotzdem hab ichs weiter gelesen und beendet !
Man will ja schließlich wissen , was es mit dem Keller auf sich hat.
Ausserdem Fand ich die vielen verschiedenen teils
ekligen Beschreibungen der Geister und dessen Hintergrund story sehr interessant .
Und was auch passiert, wenn man sie berührt ,was das bei einem auslöst fand ich interessant!
Über alles geliebt habe ich Fredricka ihr "maa'm möchten sie Tee "? Satz wird mich noch lange verfolgen 😅🍵
Das Ende des Buches und was mit den geistern passiert ist , fand ich sehr schön und auch rührend!
Alles in allem ein cozy spukhaus Roman am anfang und gegen Ende wild und blutig !
hat mir sehr viel Freude bereitet trotz einigen längen, es zu lesen!
Das war mal ein wilder Ritt.🎠 🫨
Margeret und Hal beziehen ein viktorianisches Haus🏡, welches schon immer Ihren Lebenstraum ⚓️✨ verkörperte.
Doch bald fühlt es sich nicht mehr so unbeschwert 🪄an. Es beginnt - immer im September 📆- aus den Wänden zu bluten🩸🩸🩸. Groteske Gestalten 🔪🪓🧟♀️🧟♂️ tauchen auf. Und verdammt nochmal, was lauert dort ⤵️👇🏻 im Keller? 🕸️🕳️
Anfangs war ich etwas überrascht, dass Magret so unerschrocken auf diese Geschehnisse reagiert. Ja sie wirkt stumpfsinnig und massiv nachsichtig, 😮😮 zusätzlich umspielte die Autorin die Vorkommnisse mit einer großen Prise Ironie.
Dieses Zusammenspiel steigert sich über die gesamte Handlung. Ich wusste absolut nicht, welches Genre ich hier wirklich 🤯 vor mir hatte.
Einerseits kamen durch die Geschehnisse, häusliche Gewalt, Alkoholismus und eine ziemlich hochgehaltene Fassade zum Vorschein.
Ich dachte die Geister und entstehenden Situationen verkörpern das ganze, um das Ausmaß des Verdrängens in den Vordergrund zu rücken. Und trotzdem schwingt weiterhin immer ein Funken unbeschwerte, ironische Leichtigkeit mit.
Ja was soll ich sagen❓❓❓
Ich lag völlig falsch ❌❌❌.
Die Wendung hatte ich so nicht kommen sehen 🤯. Der Showdown ist sehr impulsiv 🧨, absolut hochgradig spannend und kein Fünkchen vorhersehbar🔭 🧐 🔍
Wer hier einen reinen Horrorroman erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht 😞.
Das Buch 📗 hält sich als Hauptstrang ehr an eine Mischung 🌀🧮 von bizarren 💣, zwischenmenschlichen ⚖️Beziehungen, die einen leichten Psych-Touch 🪦🪓 vermitteln.
Die Geister und übernatürlichen Geschehnisse spielen nur bedingt eine (Haupt)rolle.
Sie machen erst im Nachhinein ⏪️🔚 einen elementaren, sehr wichtigen Teil des Gesamten aus.
Wer sich darauf einlässt, hat ein spannungsgeladenes, absolut nicht vorhersehbares Buch📚, mit dem man bestens unterhalten wird.✅✅✅
Leider war das Buch nichts für mich. Der Einstieg war sehr langsam und es passierte zwar etwas, es fühlte sich aber mehr wie ein plätschernder Bach an. In der Mitte dachte ich: "Coole Wendung, wenn das die Lösung ist find ichs geil". Leider ging es dann schnell in eine andere Richtung. Wer gemächlich aufbauenden Spukhorror mag wird hiermit glücklich. Ich hatte mir etwas mehr Action und Horror versprochen.
Eine ungewöhnliche und skurrile Spukhausgeschichte, die auch eine interessante Staffel im American Horror Story Universum abgegeben hätte.
Bei diesem Buch spalten sich die Meinungen. Der Charakter/Stil des Buches ist wirklich schwierig einzuordnen. Am Anfang war ich außerordentlich verwundert, ob es sich dabei wirklich um einen Horror-Thriller handelt und nicht doch eher um eine skurrile, schwarzhumorige Geistergeschichte. Der Klappentext verspricht jedenfalls einen Horrortrip, weshalb sicher auch viele mit anderen Erwartungen an dieses Buch rangegangen sind - auch ich. Dennoch war ich neugierig, wie sich die ganze Geschichte noch weiter entwickeln würde und muss zugeben, dass es sich recht langsam, später jedoch ausgesprochen gut entwickelt und auch die Spannung bis hin zum großen Finale deutlich steigt. Wie bereits in der Überschrift erwähnt, fühlte ich mich durch den Stil der Geschichte an die Serie "American Horror Story" erinnert. Diese Geschichte würde wirklich eine gute Staffel dieser Reihe abgeben😄
Ein Buch, das nicht jedem zusagen wird, doch unterhalten tut es auf seine Weise und wird auch das eine oder andere Lob ernten.
Dieses Buch kann ich wirklich jedem Empfehlen! Voraussetzung ist allerdings ein starker Magen 😅
Der Schreibstil ist absolut angenehm, man fliegt durch die Kapitel und die letzten knapp 200 Seiten hab ich am Stück gelesen, ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen!
Zwischen Geistern, Blut und Wahnsinn ist diese Geschichte wirklich ausgezeichnet erzählt. Ein einziger kleiner Kritikpunkt ist die Tochter, die leider etwas anstrengend ist. Aber irgendwie hat es halt zur Geschichte gehört und beigetragen.
Die Anfangs etwas eher humorvolle Atmosphäre steigert sich von ist irgendwie ja ganz lustig mit der Geisterhaften Haushälterin zu ach du scheiße was geht hier ab und explodiert zum Schluss in einem riesigen what the fuck?! Was geht hier ab?!
Der kleine gemeine Plottwist gegen Ende hat mich an mir selbst und allem was ich geglaubt habe zu lesen zweifeln lassen und es gab kurz sogar ein zwei Tränchen des bestürzten Unglaubens.
Also Leute, schnappt euch dieses Buch, es ist wirklich wirklich brutal gut. Und ich werde definitiv sehr gerne mehr von der Autorin lesen ❤️
"Septemberhaus" von Carissa Orlando erzählt von Margaret, die mit ihrem Mann Hal in ein altes Haus zieht, in dem jeden September unheimliche Dinge passieren. Plötzlich erscheint Blut an den Wänden, Möbel bewegen sich, und verschiedene Geister tauchen im Haus auf, darunter frühere Bewohner und ein paar unheimliche Kinder. Besonders der dunkle Keller spielt eine große Rolle, da dort etwas Schreckliches passiert sein muss und Margaret diesen Ort möglichst meidet. Während Hal mit den Ereignissen nicht umgehen kann, versucht Margaret ruhig zu bleiben und das Spukhaus wie einen normalen Haushalt zu führen. Als ihre Tochter Katherine zu Besuch kommt um ihren Vater zu suchen, wird es jedoch immer schwieriger, die Geheimnisse des Hauses und die seltsamen Ereignisse zu verbergen.
Ich kam in "Septemberhaus" richtig gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil hat mich überrascht, weil er oft eher komödiantisch als wirklich gruselig ist, was dem Ganzen eine besondere Stimmung gibt. Ich hatte sofort ein Herz für Margaret und ganz besonders für Fredricka, die für mich ein echtes Highlight war. Gleichzeitig wird ziemlich schnell klar, dass im Keller etwas lebt, das diesen auf keinen Fall verlassen darf, was eine konstant unterschwellige Spannung erzeugt. Allerdings hatte die Geschichte für mich auch ihre Längen, in denen sich manches etwas gezogen hat. Katherine fand ich dabei einfach nur übergriffig und anstrengend, was es manchmal schwer gemacht hat, ihre Perspektive zu genießen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was eigentlich mit Hal passiert ist, und hatte dazu mehrere Theorien im Kopf. Das Ende ist dann richtig wild, deutlich spritziger als der Mittelteil und greift starke Themen wie Geister, innere Dämonen, Trauma und Gewalt auf, und ja, eine Fredricka hätte ich auch gern zu Hause, aber bitte ohne Monster im Keller.
Kein klassisches Horrorbuch, sondern eine originelle, stellenweise makabre Geschichte mit viel trockenem Humor und einer außergewöhnlichen Hauptfigur. Perfekt für alle, die es eher subtil als schockierend mögen.
Das Septemberhaus erzählt die Geschichte von Margaret, die gemeinsam mit ihrem Mann in ein vermeintlich traumhaftes viktorianisches Haus zieht – doch schnell stellt sich heraus, dass es dort alles andere als ruhig zugeht. Jeden September eskalieren die übernatürlichen Ereignisse im Haus auf besonders grausame Weise. Während ihr Mann daran zerbricht und schließlich verschwindet, bleibt Margaret stoisch zurück – und arrangiert sich auf ihre ganz eigene Weise mit den Geistern.
Schönes kurzweiliges Buch, das humorvoll begann, zwischendurch tragisch und schwer zu ertragen war, um danach in einem tollen Finale zu enden.
Hat Spaß gemacht ☺️
Ich fand das Buch eigentlich echt gut, vor allem, weil es richtig gruselig war.
Die Nebencharaktere waren teilweise richtig liebenswert, und ich mochte besonders den Humor. Generell liebe ich Spukhaus-Geschichten, da passt es perfekt rein.
Allerdings hat sich vieles zu oft wiederholt, und das Ende war leider ziemlich vorhersehbar. Trotzdem hat es mir insgesamt Spaß gemacht zu lesen.
Ja, ich hinke meiner Zeit hinterher. Aber angesichts meines stetig wachsenden SuBs, der mich eines Tages noch erschlagen wird, habe ich "Das Septemberhaus" nicht wie geplant im passenden Monat gelesen, sondern erst jetzt im März. Tat der Atmosphäre überraschenderweise aber keinen Abbruch.
Gleich zu Beginn: Ich habe nicht das vom Buch bekommen, was ich erwartet habe, und das ist zu Hundertprozent ein Ich-Problem. Den Klappentext aufmerksam lesen hilft, dann hätte ich nämlich gleich gemerkt, dass mich kein brutaler Thriller mit ordentlich Gänsehautmomenten erwartet, sondern ein ironisches Familiendrama in Spukhauskulisse.
Die Protagonistin ist eine in die Jahre gekommene Hausfrau, die sich ihre Zeit mit Malen vertreibt. Seit ihr Mann zu Beginn des Septembers verschwunden ist, lebt sie alleine im besagten Spukhaus. In den vier Jahren, die seit ihrem Einzug vergangen sind, hat sie jedoch die Regeln gelernt, wie man in dem Haus gut klarkommt und so betrachtet sie Blut an den Wänden, verstümmelte Geister, tote Vögel und nächtliche Schreie mit einem abgebrühten Zynismus, der vielen Szenen ihren Schrecken nimmt. Eine Horrorgeschichte perfekt für Angsthasen :)
Schwung in die heimgesuchte Bude bringt die erwachsene Tochter der Protagonistin, die sich ungebetenen dort einquartiert, um nach ihrem verschwundenen Vater zu suchen. Mutti hat nun alle Hände voll zu tun, die Schrecken des Hauses vor ihrem Kind zu verbergen.
Die ersten 200 Seiten ziehen sich ein bisschen und ganz kurz kam in mir der Gedanke auf, das Buch zur Seite zu legen, um es "irgendwann später" zu Ende zu lesen. Aufgrund des etwas zähen (aber trotzdem gut lesbaren) Einstiegs ist das Buch haarscharf an 4 Sternen vorbeigeschrammt.
Danach nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, Actionsquenz jagt psychologischen Horror, folgt auf dramatischer Wendung. Vieles davon schon sehr früh angelegt, sodass nichts überraschend kam und gleichzeitig doch überrascht. Ein tolles Lesevergnügen, das trotz seines kleinen Figurenensembles und der anfänglich ausgedehnten Erzählung überzeugt.
Das Septemberhaus von Carissa Orlando war für mich ein eher gemischtes Leseerlebnis. Die Grundidee fand ich wirklich spannend: ein wunderschönes, altes Haus, in dem jedes Jahr im September unheimliche Dinge geschehen. Wände bluten, Geister tauchen auf und das Haus scheint seine eigenen Regeln zu haben. Margaret, die dort mit ihrem Mann eingezogen ist, versucht mit bemerkenswerter Gelassenheit mit dem Spuk zu leben – zumindest so lange, bis ihre Tochter auftaucht und alles ins Wanken gerät.
Der Einstieg hat bei mir vor allem Neugier geweckt. Das Buch eröffnet immer wieder neue kleine Rätsel rund um das Haus, seine Vergangenheit und die Erscheinungen. Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich, sodass sich der Roman sehr flüssig lesen lässt.
Leider blieb für mich vieles hinter seinem Potenzial zurück. Der Fokus der Geschichte liegt stark auf der Beziehung zwischen Margaret und ihrem Mann Hal und weniger auf dem Spuk selbst. Gerade das eigentliche Geheimnis des Hauses hätte ich gerne ausführlicher und klarer ausgearbeitet gesehen. Viele unheimliche Phänomene werden gezeigt, aber ein wirklicher roter Faden oder eine nachvollziehbare „Spuklogik“ entsteht für mich nicht ganz.
Am interessantesten fand ich tatsächlich die Dynamik zwischen Margaret und den Geistern des Hauses. Diese Begegnungen haben eine eigene Atmosphäre und wirken teilweise fast respektvoll – ein ungewöhnlicher Ansatz, der mir gut gefallen hat.
Unterm Strich bleibt für mich ein Buch mit einer tollen Idee und einigen starken Momenten, das erzählerisch aber etwas unrund wirkt. Ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, dass hier deutlich mehr möglich gewesen wäre, wenn der Fokus stärker auf der Geschichte des Hauses und seines Spuks gelegen hätte.
Fazit: Eine spannende Grundidee und ein gut lesbarer Stil, aber für mich zu wenig ausgearbeitete Spuklogik und zu viel Fokus auf das Familiendrama. Trotzdem ein solides Leseerlebnis mit drei Sternen.
Anfangs mehr eine Komödie aber zum Schluss zieht es sehr an. Ein schönes Buch für alle Horror Liebhaber und jene, die welche werden wollen.
Ich habe dieses Buch aus einem Buch Abo bekommen, wollte es aber sowieso lesen, weil es mich schon von der Optik und dem Klappentext angesprochen hat.
Zu Anfang war es ein amüsantes Buch, dass die Geschichte von Margaret, ihrem Mann Hal und ihrer Tochter Katherine, die zu Besuch kommt, erzählt. Mit der Zeit entwickelte es sich zu einem Detektiv Roman, da die Suche nach Hal immer weiter in den Vordergrund rückt. Die Horroranteile halten sich in Grenzen. Es gibt zwar die übernatürlichen Aspekte im Haus, die sind aber bereits ein fester Bestandteil von Margarets Leben und haben daher wenig Horror Charakter.
Zum Schluss des Buches schlägt es doch um und die Spannung steigt. Es gibt einen Kipppunkt, ab dem viel passiert, dass ich so nicht habe kommen sehen. Dieser Teil hat die Geschichte noch einmal aufgewertet und es für mich zu einem sehr guten Buch gemacht. Ich würde es allen Horror Liebhabern weiter empfehlen auch allen, die erst neu in das Genre einsteigen.
Ich bin leider so gar nicht in die Geschichte reingekommen und habe das Buch etwas über der Hälfte abgebrochen - hatte ganz andere Erwartungen an das Buch, die leider nicht eintraten.
Glaubt mir, wenn ich Euch sage, dass Ihr nicht bereit seid für das was Euch in diesem Buch erwartet. Ich hatte wirklich keine Erwartungen, war demnach auch nicht bereit und dann? Wurde ich einfach umgehauen. Spannung gibt es von Anfang an, man rätselt, denkt viel nach, dann denkt man es verstanden zu haben und denn Sinn zu sehen – zack kommt es wieder anders. Ich habe massiv Respekt vor Margaret, was sie alles erlebt hat und durchsteht. Hut ab.
Ich sag Euch, das Ende wird Euch genauso absolut umhauen, wie es mich umgehauen hat. Es ist so viel passiert und so krasses Zeug, ich war nur noch sprachlos. Was ein geiles Buch ey, ich wünschte ich könnte es nochmal in meinem Hirn löschen und nochmal lesen! 🖤
Ein außergewöhnlicher Haunted-House-Roman mit Tiefgang
Das Septemberhaus von Carissa Orlando ist ein außergewöhnlicher Haunted-House-Roman, der klassische Horror-Elemente mit psychologischem Tiefgang, schrägem Humor und einer fast schon absurden Alltäglichkeit verbindet. Was zunächst wie eine typische Spukhausgeschichte wirkt, entpuppt sich schnell als vielschichtiger, clever erzählter Roman, der lange nachhallt.
Die Atmosphäre ist dicht, beklemmend und konstant unruhig – doch gleichzeitig schafft es Orlando immer wieder, diese Spannung mit skurrilen, teils bitterkomischen Momenten zu brechen. Gerade diese Mischung macht den Reiz des Buches aus: Das Grauen ist präsent, aber es wird nicht nur ernst und düster inszeniert, sondern oft mit einem trockenen, fast makabren Humor kontrastiert. Szenen, die objektiv furchteinflößend sein müssten, bekommen durch die Perspektive und Reaktionen der Figuren eine absurde Normalität, die gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Frösteln bringt.
Besonders hervorzuheben ist die Protagonistin, die ungewöhnlich, kantig und unglaublich gut geschrieben ist. Ihre Art, mit dem Haus – und mit ihrem eigenen Leben – umzugehen, ist gleichzeitig tragisch, faszinierend und stellenweise erstaunlich komisch. Orlando nutzt den Horror nicht nur, um zu erschrecken, sondern als Metapher für Verdrängung, Gewohnheit und emotionale Abhängigkeiten. Dabei bleibt der Roman stets menschlich und nahbar.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und sehr atmosphärisch, ohne sich in Effekthascherei zu verlieren. Statt plumper Schockmomente setzt die Autorin auf unterschwellige Unruhe, psychologische Spannung und eine stetig wachsende emotionale Intensität. Gerade diese Zurückhaltung macht das Buch so wirkungsvoll.
Das Septemberhaus ist kein klassischer Horrorroman – es ist klug, schräg, unheimlich und überraschend humorvoll. Wer Haunted-House-Geschichten liebt, aber etwas Neues sucht, das Genregrenzen aufbricht und dabei Herz, Verstand und Nerven anspricht, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ein absolutes Highlight und eine klare 5-Sterne-Empfehlung.
"... und die Dinge konnten in der Tat ganz schön schrecklich werden. ..."
Schon mal vorab: wieder ein Buch nach meinem Geschmack 😉
Margaret und Hal erfüllen sich den Traum eines wunderschönen viktorianischen Hauses.
Alles scheint perfekt... Aber wie das in Spukhäusern nun mal so ist, bleibt das nicht lange so.
Nach und nach zeigen sich die Geister mit ihren Eigenheiten. Bis im September das Grauen seinen Höhepunkt findet... Und das jedes Jahr aufs Neue.
Margaret lernt damit umzugehen, aus Liebe zum Haus.
Doch Hal erträgt alles nicht und verlässt Margaret...
Erst dann wird es richtig spannend...
Klare Leseempfehlung 🖤 für alle Spukhaus- Fans
Meinung:
Auf dieses Buch hatte ich mich so sehr gefreut. Vielleicht ein wenig zu sehr, denn meine Erwartungen waren da wohl ein wenig zu hoch.
Zuerst habe ich die ersten 80 Seiten in einem Rutsch weggelesen und dachte: Wow, cool.
Tja und dann ... trat gähnende Langeweile bei mir ein.
Eigentlich hat dieses Buch alles ,was ich gerne mag. Ein Haus in dem es spukt und zwar nicht zu wenig. Abgesehen von dem "Hausmädchen",welches ziemlich strange ist, sind alle anderen Geister extrem gruselig und angsteinflössend. Jeder ist auf eine extreme Art zu Tode gekommen und überhaupt nicht gut auf die Lebenden zu sprechen.
Es passieren sehr seltsame Dinge in diesem Haus zu jeder Zeit, aber vor allem im September.
Der Sarkasmus und der schwarze Humor sind auch zwei Dinge, die ich sehr liebe und die hier auch nicht zu kurz kommen.
Also, warum zündet diese Geschichte bei mir nicht ???
Zu einem lag es an der Protagonistin und ihrer Tochter. Ich empfand beide Frauenfiguren furchtbar unsympathisch, ihr Umgang miteinander, der Umgang mit dem Verschwinden des Ehemanns/des Vaters, das ständige Wiederhervorholen alter Probleme, ständige Vorwürfe und anderer Seltsamkeiten in der Familie.
Zum anderen hat die Geschichte ziemlich viele Längen. Die Story wird ständig ausgebremst durch die Querelen der beiden Protas.
Der Kampf gegen den Bösen und die Aufklärung zum Ende hin, waren auch eher unspektakulär und sehr vorhersehbar.
Fazit:
Tja, manchmal ist das so. Auch ein gehyptes Buch aus meinem Lieblingsverlag kann mal ein Schuss in den Ofen sein. Trotzdem lieben es ja viele Leser. Mich konnte es nicht fesseln. Leider nichts für mich.🤷♀️
3/6 Sterne
Ich hatte mir von diesem Buch ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt. Obwohl die Geister ausführlich beschrieben wurden, wirkte die Geschichte auf mich zu keiner Zeit unheimlich oder gruselig, da die Protagonistin sehr gelassen mit ihnen umging. An einigen Stellen empfand ich die Beschreibungen eher als eklig.
Im E-Book fand ich die Zeitwechsel leider nicht gut gekennzeichnet. Innerhalb eines Kapitels ging es plötzlich in die Vergangenheit und im nächsten war man genauso abrupt wieder in der Gegenwart, was mich zwischendurch ziemlich verwirrt hat. Zusätzlich wird auch das Thema häusliche Gewalt aufgegriffen, die die Protagonistin durch ihren verschwundenen Mann erlebt hat.
Zum Ende hin gab es zwar noch eine Wendung, und insgesamt ließ sich das Buch gut lesen, wirklich überzeugen konnte es mich am Ende aber leider nicht.
Ein gutes Geusel Haus Buch, dass mir viele Erinnerungen an alte Filme 🎥 gegeben hat (Exozist,Das Geisterschloss).
Zusammen mit einem tollem Humor, der hier und da sogar Sakastisch war 🤭.
Passend zum Titel las ich das Buch im September. Ich hatte es schnell durch, es war leicht geschrieben. Der Gruselfaktor war eher mittelmäßig, es wird trotzdem eine gute Atmosphäre aufgebaut.
(Ich frage mich allerdings ob mich überhaupt noch ein Buch richtig das Fürchten lehren kann? Ich suche weiter 🤓📚👻)
Zusammenfassung:
Margaret und ihr Mann ziehen in ein altes viktorianisches Haus. Schnell fällt auf, dass etwas vor sich geht, sie nicht allein dort wohnen. Dann verschwindet auch noch ihr Mann spurlos. Margarets Tochter kommt, um ihren Vater zu suchen. Dabei kommen diverse Sachen ans Licht und im Haus braut sich immer mehr und mehr was zusammen...
Kleine Anmerkung von mir: Mich hat die Tochter ehrlich gesagt extrem genervt 🥲. Jeder rastet mal aus, aber ihr permanent aggressives Verhalten hat mich sehr gejuckt!
𝐇𝐚𝐥𝐥𝐨 #𝐛𝐨𝐨𝐤𝐢𝐞𝐬 👻🙋🏻♀️
𝐃𝐚𝐬 𝐒𝐞𝐩𝐭𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫𝐡𝐚𝐮𝐬 ist in den letzten Wochen überall in meinem Feed aufgetaucht — und weil die Meinungen so extrem auseinandergehen, musste ich selbst herausfinden, woran das liegt 🫣 Manche feiern es als genialen Horrorroman, andere waren eher enttäuscht — und genau diese Gegensätze haben meine Neugier geweckt.
𝐃𝐢𝐞 𝐒𝐭𝐨𝐫𝐲 𝐛𝐞𝐠𝐢𝐧𝐧𝐭 𝐰𝐢𝐞 𝐞𝐢𝐧 𝐤𝐥𝐚𝐬𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐮𝐧𝐭𝐞𝐝-𝐇𝐨𝐮𝐬𝐞-𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧: Ein viktorianisches Traumhaus, das sich jeden September in einen Albtraum verwandelt. 𝐁𝐥𝐮𝐭 tropft von den Wänden, 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐞 hallen durch die Räume und 𝐠𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐫𝐡𝐚𝐟𝐭𝐞 Gestalten treiben ihr Unwesen. Während ihr Mann 𝐇𝐚𝐥 das Weite sucht, bleibt 𝐌𝐚𝐫𝐠𝐚𝐫𝐞𝐭. Sie arrangiert sich mit dem Grauen, folgt den “Regeln” des Hauses und versucht, Kontrolle zu bewahren. Eine ungewöhnliche Protagonistin Mitte fünfzig, pragmatisch, gleichzeitig stark — und doch trägt sie eine enorme Last aus Trauma und Verdrängung mit sich. Als ihre Tochter 𝐊𝐚𝐭𝐡𝐚𝐫𝐢𝐧𝐚 auftaucht, gerät dieses fragile Gleichgewicht ins Wanken und die Geschichte kippt in eine düstere Mischung aus 𝐇𝐚𝐮𝐧𝐭𝐞𝐝-𝐇𝐨𝐮𝐬𝐞 und 𝐅𝐚𝐦𝐢𝐥𝐢𝐞𝐧𝐝𝐫𝐚𝐦𝐚.
Beim Lesen war ich oft hin- und hergerissen 😅 Der 𝐇𝐮𝐦𝐨𝐫 — der sich immer wieder einschleicht — hat mir teilweise gefallen, aber manchmal auch die Spannung unterbrochen. Trotzdem war es genau diese ungewöhnliche Kombination, die das Buch für mich besonders gemacht hat.
𝐃𝐚𝐬 𝐄𝐧𝐝𝐞? Chaotisch, wild und kurz davor, mich zu enttäuschen — bis die Wendung kam, die alles erneut gedreht hat (wartet also ab, wenn ihr nicht direkt #hooked seid 🤪).
⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Sterne und meine Empfehlung für den Herbst 🍁🎃
👉🏼 𝐖𝐢𝐞 𝐟𝐚𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐝𝐚𝐬 𝐁𝐮𝐜𝐡?
[selbst gekauft]
#luisasbooklounge #septemberhaus #buchempfehlungen #spookyseason #bookstagramgermany #lesezeit #herbstlektüre #festaverlag
Ich habe dieses Buch verschlungen,
anders kann ich es wirklich nicht sagen.
Der Schreibstil ist super flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten.
Der Spuk fängt nicht langsam an,
nein,
er ist direkt in vollen Zügen präsent!
Die Protagonistin Margaret,
ist den Spuk im September gewöhnt und weiß wie man mit den verschiedenen Geistern am besten zusammen leben kann.
Am besten mit Regeln die zu befolgen sind!
Das Haus bietet
Blutige Wände, Schreie, Vögel die gegen die Fenster fliegen und sterben,
unheimliche Personen die eigentlich nicht da sein dürften und ein Keller den man am besten gar nicht erst betritt.
Meine Meinung:
Einfach nur GENIAL!
Wow - das war heftig. Umschlich am Anfang ging es schon zur Sache. Man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen, so sehr fesselt es einen - und so sehr benötigt man das Wissen, dass der Spuk vorbei ist… am Ende… oder fängt er da erst richtig an…?
Ich hatte, glaube ich, etwas anderes erwartet, nachdem ich die Bewertungen gelesen hatte.
Es war eher ein Familiendrama statt Horror.
Margret hat mich irgendwie genervt mit ihrer Art
Das Ende war nicht wirklich überraschend und irgendwie war das ganze Buch... unnötig. Mit hat's nicht wirklich gefallen. Wenn man ein Horrorbuch sucht, ist man hier falsch. Wenn man ein Thriller sucht auch. Wenn man was witziges sucht auch. Wenn man was cozyhaftes braucht auch. Keine Ahnung, was das Buch bedient ..Drama vielleicht.
Das September Haus: Wo jeder Raum eine Geschichte flüstert
»Das Septemberhaus« hat mir den Einstieg zunächst nicht leicht gemacht: Carissa Orlandos eigentümlicher Schreibstil mit seinen vielen Einschüben und Exkursionen hat meinen Lesefluss zu Beginn immer wieder unterbrochen. Zwar sind diese Rückblicke wichtig, weil sie ein umfassendes Bild des Hauses und seiner Vergangenheit zeichnen, dennoch wirkten sie stellenweise sehr langatmig.
Was mich jedoch schnell fasziniert hat, war die düstere, vielschichtige Geschichte des Hauses selbst. Die zahlreichen Ereignisse und überlagernden Geistererscheinungen erzeugen eine intensive, unheilvolle Atmosphäre, die die Handlung trägt. Besonders spannend fand ich, wie die Protagonistin ihren Alltag um all die merkwürdigen Eigenarten des Hauses herum organisiert – scheinbar unerschrocken, obwohl vieles davon tief verstörend ist. Das gilt vor allem für die Enthüllung rund um das Verschwinden ihres Mannes.
Im letzten Drittel zieht Orlando das Tempo deutlich an: Es gibt mehrere Enthüllungen, manche überraschend, andere bereits angedeutet. Eine davon hat mich besonders getroffen, weil sie alles Bisherige völlig neu beleuchtet hat. Für einen Moment habe ich nicht nur die Wahrnehmung der Protagonistin, sondern sogar meine eigene infrage gestellt – ein seltenes, aber sehr eindrückliches Leseerlebnis.
»Das Septemberhaus« ein schauriger, atmosphärischer Schauerroman mit klassischen Spukelementen, einer vielschichtigen Handlung und einer Grundstimmung, die lange nachhallt – auch wenn er zwischendurch etwas langatmig geraten ist. Das wunderschöne Cover setzt dem Ganzen schließlich die Krone auf.
Margaret und ihr Mann Hal haben endlich das Haus ihrer Träume und könnten glücklicher nicht sein. Bis es September wird und der Spuk beginnt. Was vorher noch eine leise Ahnung war wird im September zum absoluten Alptraum.
Von den Wänden tropft Blut und die Bewohner die vorher in dem Haus gelebt haben, haben Angst vor irgendwas das sich im Keller befindet. Während Margaret sich nicht vertreiben lassen will, flüchtet ihr Mann oder verschwindet er? Bei ihrer Suche wird der Spuk jedenfalls nicht weniger.
Also ehrlich.. Ich lese super gern Horror aber nein ich würde auf jeden Fall nicht in einem Spukhaus leben wollen.
Und egal wie sehr ich das Haus lieben würde, ich wär schneller weg als die Geister Buh sagen können.
Das Buch ist super spannend und man will unbedingt wissen was da jetzt eigentlich abgeht. Ihre Tochter fand ich dezent anstrengend 😅. Ich könnte weder so gechillt mit den Dingen im Haus umgehen, noch mit einer Tochter die definitiv auch einige Probleme hat. Margaret ist die Ruhe selbst und dafür bewundere ich sie sehr.
Die Plottwist haben mich voll erwischt. Das Ende war wirklich der Hammer nachdem der Mittelteil etwas langatmig war. Aber nicht so das ich es jetzt groß bemängeln würde, da es anders spannend war.
Von mir gibt’s 4,5/5 👻.
Meinung:
Ein altes Haus. Eine verstörende Vorgeschichte. Viele Tote.
Margaret war eine schrullige aber tolle Hauptprotagonistin, die sich nicht aus ihrem Haus vertreiben lassen möchte. Auch in der Vergangenheit, musste sie sich immer durch schwere Situationen manövrieren, da werden ein paar Geister sie nicht aus ihrem Haus vertreiben.
Stärken des Buchs:
Das Buch ist bis zur letzten Seite sehr spannend. Man rätselt mit, was hinter den Geschehnissen des Septemberhauses stecken könnte, wird von der Geschichte hier und da in verschiedene Richtungen gelenkt und zweifelt irgendwann selber an den verschiedenen Protagonisten. Das ständige rätseln hat mir sehr viel Freude bereitet. Außerdem schreibt die Autorin nicht nur über übernatürliche Geister, sondern auch von der brutalen Realität mit einem Suchtkranken.
Schwächen des Buchs:
Stellenweise ist das Buch mit zu vielen unnötigen Details geschmückt, die zum weiteren Verlauf der Geschichte nicht wirklich beitragen. Als das Haus beispielsweise durch einen Priester gesegnet wurde, begleitet der Leser diesen Raum für Raum, Seite um Seite, Gebet für Gebet. Das hätte man auch kürzer Zusammenfassen können.
Mein Fazit zu dem Buch:.
Für mich ein tolles Buch und eine gruselige Geschichte. Die Autorin hat die Geschichte in einem für mich noch nicht dagewesenen Erzählstil erzählt, der mir gut gefallen hat. Eine Hauptprotagonistin, die sich trotz erschreckender Szenen nicht aus ihrem Horrorhaus vertreiben lassen möchte und lernt wie man mit den Geistern lebt, war mir völlig neu. Es ist stellenweise witzig und interessant, aber auch die Horrorelemente sind grausam und brutal ausgearbeitet worden. Zum Ende hin hat die Autorin etwas über das Ziel hinausgeschossen, aber mir hat es dennoch gefallen.
Meine Meinung zu Das Septemberhaus von Carissa Orlando (Spoilerfrei)
Margaret und Hal leben zusammen in einer viktorianischen Villa. Jedes Jahr im September beginnt der Spuk und Schrecken. Wände bluten, und die Geister treiben ihr Unwesen (mehr als sonst). Als dann noch die Tochter Katherine erscheint, um nach ihrem inzwischen verschwundenen Vater zu suchen, entwickelt sich Seite für Seite ein wirklich guter Cozy Horror-Roman mit einigen Wendungen.
Hier steckt so viel mehr in der Story als einfach nur eine Geistergeschichte. Teilweise rätselt man mit: Was passiert hier wirklich? Was ist los zwischen Hal und Margaret? Warum sind die Geister teilweise so schräg? Die Geschichte nimmt einen mit und wurde für mich nie langweilig. Carissa Orlando hat einen wunderbaren Schreibstil; in Rückblenden wird uns immer mehr von der Familiengeschichte offenbart. Als Leser war ich teilweise schockiert über das Verhalten der Figuren, überrascht von den Entwicklungen, und auch wütend über die Art, wie die Figuren miteinander umgehen – ein Zeichen dafür, wie gut die Autorin die Leser emotional einbinden kann.
Die Figuren sind für mich vielschichtig und gut ausgearbeitet. Aber auch die Geister, wie beispielsweise Fredericka, sind sehr unterhaltsam und meiner Meinung nach ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.
Fazit: Ein Spukhausroman, der mal etwas anderes bietet und mich sehr gut unterhalten hat. Gut ausgearbeitete Figuren, schöne Gruselmomente, manchmal lustig durch die Gedankengänge von Margaret und einige emotionale Momente, die uns durch das Septemberhaus begleiten.
Das Septemberhaus hat eine starke Grundidee, braucht aber viel Anlaufzeit. Die erste Hälfte wirkt eher ruhig, sarkastisch und psychologisch, ohne den Grusel, den ich erwartet hatte. Ab der Mitte zieht die Handlung jedoch deutlich an: düsterer, verstörender und endlich spannend genug, um mich wirklich mitzunehmen.
Das Ende war anders, als ich erwartet habe – für meinen Geschmack etwas zu glatt im Vergleich zur intensiven zweiten Hälfte –, aber immerhin rund und ohne offene Fragen. Insgesamt ein solider psychologischer Horrorroman mit Höhen und Tiefen, der erst spät sein Potenzial entfaltet.
Leider habe ich mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft. Zwar gibt es einige amüsante Stellen, die den Lesefluss etwas auflockern, insgesamt blieb die Handlung für mich aber bis zum Schluss eher langweilig. Das Ende wirkte zudem überzogen – mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu viel zu verraten.
Die Geschichte ist für meinen Geschmack sehr vorhersehbar, weshalb sich keine richtige Spannung aufbauen konnte. Für mich persönlich daher keine Empfehlung. Aber natürlich: Lest gerne selbst rein und bildet euch eure eigene Meinung 😊
Von den Wänden des Hauses rinnt wieder das Blut. Wieso auch nicht, es ist schließlich September...
Ganz anders als erwartet, dennoch ganz gut.
Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht. Ebenso der Unterton in diesem Buch. Margaret ist eine sehr bodenständige aber auch abgestumpfte Protagonistin, die nichts allzu schnell aus der Ruhe bringt. Scheint zumindest so...
Glaubt man zu Anfangs in einer gewöhnlichen Geistergeschichte zu stecken, schlägt das Buch ab der ersten Hälfte eine etwas überraschende Richtung ein. Quasi nebenbei wird immer deutlicher dass
❌❌ACHTUNG SPOILER!!❌❌
Margaret von Hal misshandelt wurde
❌❌ SPOILER ENDE!!!❌❌
Hier ändert sich dann auch der Ton allmählich. War der in der ersten Hälfte öfter noch komisch und mit schwarzem Humor, ändert sich das spätestens jetzt.
Und auch wenn es bis dahin interessant war, so richtig richtig gepackt und zum Pageturner reicht es bis hierhin noch nicht...
Ab dem letzten Viertel jedoch wurde mir klar, wieso hier der Festa Verlag verlegt hat🤭 das Blut lief dann nicht mehr nur von den Wänden... Das wirkte nach dem gediegenen Einstieg einen Touch to much... aber naja, war trotzdem spannend zu lesen. Alles in allem fühlte ich mich gut unterhalten daher solide 3½⭐⭐⭐
Trigger Warnung - Häusliche Gewalt❗️
Puh, wo soll ich anfangen?! Es war ein eigenartiges Buch. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Deshalb die 3,5 Sterne.
Allerdings zog es sich unglaublich. Zum Schluss hin, wurde es sehr spannend. Aber das Ende zog sich wie Kaugummi. Da hätten weniger Seiten ausgereicht. Das Ende war sehr Mainstream mäßig. Schade um die Story
Eine Frau, die sich weigert ihr Haus zu verlassen, obwohl es spukt? Bei den aktuellen Immobilienpreisen, Same!
Cozy Horror gemixt mit psychologischen Horror. Stellenweise sehr lustig, im Mittelteil sehr metaphorisch (und anschaulich, ich fand das super). Habe mich gut unterhalten gefühlt.
*Spukhaus-Thriller oder doch eher ein Familiendrama*
Das Buch Septemberhaus von Carissa Orlando aus dem Festa Verlag entführt uns in eine unheimliche und düster komische Geschichte.
Das Ehepaar, Margaret und ihr Mann Hal, erfüllen sich einen Traum und kaufen ein großes viktorianisches Haus, auch für einen Neuanfang. Jedes Jahr im September fangen die Wände des Hauses an zu bluten, Vögel stürzen sich an den Wänden des Hauses zu Tode und frühere Bewohner erscheinen und greifen in das Leben der beiden auf unterschiedliche, unheimliche, vielleicht auch gefährliche Weise ein.
Margaret bleibt in ihrem Haus, nur Hal ist von einem auf den anderen Tag verschwunden.
Die Autorin schreibt in einem witzig, fesselnden Stil eine düstere aber auch emotional bewegende Geschichte. Getrieben von einer Frage, die sich zu Beginn bereits stellt wird man gepackt und in den düsteren Kreis des Hauses und der Menschen hineingezogen.
Um die elementare Antwort finden zu können, habe ich das Buch sehr schnell gelesen. Gegruselt hat es mich nicht, es ist eher eine seichte Spukhaus-Geschichte. Die einzelnen Charaktere wurden gut gestaltet, wobei mir kein einziger von ihnen sympathisch war. Das Ende des Buches fand ich extrem übertrieben und maßlos, manchmal ist weniger mehr.
Ich weiß noch nicht so wirklich, wie ich meine Gedanken zum Buch niederschreiben soll. Ich liebe ja Spukhausromane und das Septemberhaus schreit ja förmlich danach, eines zu sein und passt ja perfekt zum (nicht mehr ganz) aktuellen Monat.
Aber irgendwie hat es mich bereits ab Seite 1 nicht gecatcht. Abbrechen? Wollte ich irgendwie auch nicht. Also habe ich mich durchgerungen. Die ersten 300 Seiten waren langweilig, mich hat nichts schockiert und der Schreibstil war auch nicht meiner. Die letzten 100 Seiten waren brutal und blutig, aber auch wieder völlig überzogen.
Ihr merkt, dass ich für das Buch leider keine Empfehlung aussprechen kann. Es tut mir im Herzen weh, weil ich ungern Bücher schlecht bewerte - es steht ja immer jemand dahinter, für den es sein Ein und Alles ist. Aber ich möchte ehrlich sein…
Fazit: Für manche bestimmt das richtige Buch, meins war es nicht und daher keine Empfehlung von mir.
Eine wirklich spannende Spukgeschichte mit einigen vielschichtigen Charakteren und mehr als einem Plottwist, den man nicht kommen sieht.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Ende so gebraucht hätte. Ich hatte auf jeden Fall spukige Lesefreude an einem etwas anderen Gruselhaus-Roman.
Was für Ritt, völlig fern meiner Komfortzone aber ich hab’s echt durchgezogen. Dagegen waren die anderen Bücher, die ich bisher im #Spooktober gelesen habe, echt Kindergeburtstag. Das Septemberhaus hat mir wirklich einiges abverlangt, war eine Mutprobe. Ich habe vorher noch nie Horror gelesen.
Sanfter Einstieg Fehlanzeige, du bist sofort drin im Geschehen des Horror Haus und wenn du denkst okay jetzt kann’s nicht schlimmer werden, Spoiler: es wird noch schlimmer. Flüssig, spannend und vor allem fesselnd. Diese Sogwirkung hätte ich wirklich nicht erwartet. Auch wenn es mich wahnsinnig gegruselt hat, ich stellenweise Gänsehaut hätte, konnte ich es einfach nicht aus der Hand legen.
Bisher das Krasseste was ich bisher gelesen habe. Es hat mich wirklich gefordert und geschockt, gleichzeitig aber auch sehr gut „unterhalten“.
>>Not kennt kein Gebot<<...
Huii das kam unerwartet 🫢
Hat mich bestens unterhalten 🎃🎃🎃
Immer wenn ich dachte, ach so!... kam es dann doch ganz anders.
Kann dieses Buch, uneingeschränkt, empfehlen.
Dieses Buch war schon so lange auf meiner Wu Li somit dass auch hier die Gelegenheit perfekt war es am Tag der Eröffnung des neuen @librairie.ernster in Dudelingen zu kaufen.
Perfekte schauer Geschichte hat auch super Gruselig mit viel Blut gestartet, lies ein wenig nach in der Mitte und zum Schluss kam noch mal ne perfekte Welle voller Gruselfaktor.
Einige von euch hatten sich dem Reado Buddyread angeschlossen und so manche spekulationen, Theorien kamen zusammen, doch mit dem Schluss hatte keiner gerechnet.
buddy read :
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Durch die vielen positiven Rezensionen habe ich mich verleiten lassen und mir „Das Septemberhaus“ zugelegt.
Ich dachte mir….gut, vom Festa Verlag…wird so Grusel, Horror irgendwas sein, aber nach der Hälfte des Buches stellte ich dann doch fest…mmmh…ist eher so Familiendrama. Mich hat das so gar nicht abgeholt. Zog sich dann auch wie Kaugummi durch den Rest des Buches. Fand das weder spannend, noch besonders interessant. Man hätte aus der Story so viel machen können.
Für mich war das alles auch ein wenig zu einfach und klischeebehaftet geschrieben. Katherine hat negative Charakterzüge, aber nicht nur ein paar, sondern alle, damit man auf jeden Fall denkt: okay, die ist schlecht drauf. Da wird von der Schriftstellerin jedes Register gezogen, um die Tochter so unattraktiv darzustellen, wie nur möglich.
Die Geschichte bedient sich an allen typischen Klischees, die man irgendwo schon einmal gehört hat: ein Buchstabe am Hotelschild ist kaputt. Toiletten in Bars sin IMMER eklig. Im Nachbarhotelzimmer hat ein Paar gerade Sex. Wisst ihr, was ich meine? Mal ein halbwegs normales Setting hätte dem ganzen gutgetan. Bei dem ganzen fehlte mir ein was: Spannung. Hatte arge Probleme, das Buch zu schaffen. Benötige für einen 400 Seiten Roman etwa eine Woche, hier habe ich mich 3 Wochen damit rumgequält.
Ich mag es einfach nicht, und ich sage das ohne etwas zu spoilern, wenn einem am Anfang eine völlig falsche Geschichte aufgetischt wird, die dann zum Ende hin einfach umgedreht wird, um eine künstliche Spannung zu erzeugen. Hat für mich nicht funktioniert. Kurz gesagt: war für mich von Anfang bis Ende hin langweilig.
Eine Spukhausgeschichte der etwas anderen Art. Sie hatte ein paar Längen, zwischenzeitlich unsympathische Figuren, aber ein großes Showdown am Ende, was mich hat aufatmen lassen.
Grusel trifft auf zwischenmenschliches Chaos mit einer guten Prise Humor.
Es wird mit Klischees gespielt, die Atmosphäre gut umrissen Und es gibt den ein oder anderen Plottwist.
Ich finde gut, dass es kein schwarz -weiß- Denken gibt.
Gruselmotive werden nicht gerade sparsam eingesetzt. Dadurch wird es vielleicht chaotisch, mich hat es aber definitiv nicht gestört. Ganz im Gegenteil.
Ich hätte nicht gedacht dass mich das Buch so gut unterhalten würde.
Ein gutes Einstiegsbuchin die Spukhausbranche!I
Das Buch hat mir wirklich richtig gut gefallen. Schon nach den ersten paar Seiten wusste ich, dass ich es lieben werde und so war es auch.
Ich muss allerdings sagen, dass ich eigentlich etwas anderes erwartet habe als das, was man in dem Buch bekommt. Ja, es gab ein paar gruselige Momente, aber bei weitem nicht so, wie ich erwartet hatte.
Was mich völlig überrascht hat, war der Humor in der Story. Diese Mischung aus Grusel und Witz fand ich einfach richtig toll und erfrischend.
Allgemein muss ich sagen, dass ich Margarete's Art und Weise, wie sie mit diesen Umständen in dem Haus umgeht, richtig toll fand. Wie kann man so entspannt sein?! 😂
Die Geister wachsen einem irgendwie auch ziemlich ans Herz - vor allem natürlich Fredricka und ihr "Not kennt kein Gebot" 😂
Als das Buch dann kurzzeitig mal eine Wendung nahm, die ich so gar nicht gesehen hatte, dachte ich mir einfach nur "wtf? Das kann doch jetzt wirklich nicht sein?!" 😱
Und zum Glück habe ich mit dem Ende ein absolutes schönes Happy End bekommen, mit dem ich diese Geschichte glücklich und zufrieden abschließen kann 😌☺️
Für mich eine absolute Leseempfehlung.
So richtig warm geworden bin ich mit der Story nie. Ich fand den Ansatz interessant und es gab auch einige humorvolle Passagen, aber es hat sich schon sehr gezogen bis endlich mal was richtiges passiert ist. Es hat sich alles bis zum Ende hin gestaut und dann wurde man regelrecht erschlagen von den Ereignissen. Trotzdem fand ich das Ende gut. Mein Fazit es war ein gutes Buch mit einem Horror-Humor-Mix aber es hätten gerne ein paar Seiten weniger sein können.