Der See ist unheimlich, das Haus ist unheimlich, die Hasen sind unheimlich…
Der Untergang des Hauses Usher war viel zu kurz. T. Kingfisher musste was dagegen tun. Und jetzt haben wir Eidsoldaten, Zombiehasen und einen Pilz der…nun ja, ich hasse Pilze im Risotto!
Was die Toten bewegt - hier wurde der Untergang des Hauses Usher von Poe neu aufgegriffen und vor allem - vertieft. Man sinkt hinein und lässt sich durch die Geschehnisse tragen. Der Lesefluss stellt sich in den ersten Kapiteln ein. Wortgewandt, humoristisch und spannend erzählt Kingfisher die Geschichte neu mit ihrer Stimme. Das Buch hat mir wunderbare Lesezeiten geschenkt. Band 2 wandert auf die WuLi
𝚆𝚊𝚜 𝚍𝚒𝚎 𝚃𝚘𝚝𝚎𝚗 𝚋𝚎𝚠𝚎𝚐𝚝 - 𝚃. 𝙺𝚒𝚗𝚐𝚏𝚒𝚜𝚑𝚎𝚛
𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟸𝟶𝟽
𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Leider kann ich die vielen positiven Bewertungen nicht wirklich nachvollziehen.
Alex Easton reist zur Familie Usher, da seine langjährige Freundin schwer erkrankt ist. Wie er ihr helfen soll oder was er dort überhaupt bewirken kann, weiß er selbst nicht so genau.
Obwohl das Buch nur knapp 200 Seiten hat, passiert bis zum Schluss ziemlich wenig. Hier ein paar seltsame Hasen, dort lange Gespräche über Pilze. Super belanglos.
Auch einige Kapitel fand ich unnötig, etwa die Ausführungen über Anreden von Kindern und Erwachsenen oder Eastons Abneigung gegenüber Amerika. Ohne diese Kapitel wäre die Geschichte vermutlich nur halb so lang.
Das Ende hingegen wird plötzlich sehr schnell abgehandelt und das eigentliche Böse im Haus Usher lässt sich ziemlich leicht besiegen. Schade.
𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Die Grundidee hatte sehr viel Potential, doch für mich wurde daraus leider zu wenig gemacht. Vielleicht hab ich das Buch auch einfach nicht verstanden.
𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐:
2,5/5 ⭐️
Stimmig und atmosphärisch mit subtilen Grusel, nur die letzte Wendung hat mir gefehlt
Das war mein drittes Buch von T. Kingfisher und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Mal wieder schafft sie es mit ihrem wirklich besonderen Schreibstil, den Charme der Geschichte auf eine ruhige und zugleich eindringliche Weise einzufangen, sodass sich die Atmosphäre fast unbemerkt unter die Haut schiebt. Obwohl ich die Originalgeschichte von Edgar Allan Poe nicht gelesen habe, konnte ich vollkommen in diese Welt eintauchen.
Besonders spannend fand ich die nicht binäre Hauptfigur. Dieser Aspekt war für mich sehr interessant und stimmig umgesetzt. Durch den Austausch habe ich außerdem mitbekommen, dass es in der deutschen Übersetzung eine Ungenauigkeiten bei den Pronomen gibt, was ich etwas schade finde, da es die Darstellung unnötig verwässert.
Auch das Worldbuilding hat mir gut gefallen, vor allem die Einblicke in die Kultur der Hauptfigur, die sich sehr durchdacht anfühlen und der Geschichte eine zusätzliche Ebene geben, ohne je erklärend zu wirken.
Ich fand es beeindruckend, wie schleichend sich die Atmosphäre und der Grusel aufbauen. Es ist kein durchgehend intensiver Horror, aber genau diese leisen, stetig wachsenden Momente haben bei mir Wirkung gezeigt und mir immer wieder Schauer beschert.
Insgesamt war das Zusammenspiel aus Schreibstil, Atmosphäre und Figuren für mich wirklich wunderbar und hat sich sehr stimmig angefühlt. Nur am Ende hat mir persönlich noch etwas gefehlt, da es für meinen Geschmack zu geradlinig ausfällt und ich mir noch eine Wendung gewünscht hätte. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band.
Ein atmosphärischer Schauerroman von T. Kingfisher
T. Kingfisher beweist mit diesem Roman erneut ihr Talent für unheimliche und packende Geschichten. Auf nur rund 180 Seiten entfaltet sich ein beklemmendes Szenario, das die Leserschaft sofort in seinen Bann zieht. Wir begleiten die Hauptfigur zu einem Besuch bei alten Kindheitsfreunden, doch die Wiedersehensfreude währt nur kurz. Die einstige Freundin ist schwer erkrankt und steht am Rande des Todes. Auch ihrem Bruder geht es sichtlich schlecht und über allem schwebt die düstere Gewissheit, dass mit dem entlegenen Herrenhaus etwas ganz und gar nicht stimmt.
Atmosphäre und besonderer Schreibstil
Die Autorin erschafft eine düstere Stimmung, die vom ersten Augenblick an spürbar ist. Während der Erzählung rückt das Grauen immer näher, bis schließlich klar wird, dass die Gefahr direkt vor der Haustür lauert. Irgendetwas im nahegelegenen See streckt seine Fühler nach den Bewohnern aus. Dabei punktet das Buch mit einer besonderen Mischung aus charakterlicher Tiefe und trockenem britischen Humor, der die gruselige Stimmung immer wieder gekonnt auflockert.
Ein Fazit für Gruselfreunde
Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für alle Fantasy Fans, die es gerne schaurig mögen, aber vor reinem Horror zurückschrecken. Man bekommt zwar eine ordentliche Portion Gänsehaut, muss aber keine Angst vor schlaflosen Nächten haben. Es ist die perfekte Lektüre für einen regnerischen Abend auf der Couch.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich neugierig darauf war, was T. Kingfisher aus E. A. Poes unheimlich guter Geschichte "Der Untergang des Hauses Usher" machen würde.
Und was soll ich sagen?
Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Mehr aber auch nicht. Für mich hätte eine poetischere Sprache die Geschichte bereichert.
Auch inhaltlich war ich leider etwas enttäuscht. Ja, die Autorin hat mehr Licht ins Dunkel gebracht, was mit Madeline Usher los ist. Aber es hat für mich komplett an Spannung und Grusel gefehlt.
Im Nachwort erklärt T. Kingfisher, dass sie "Mexican Gothic" von Silvia Moreno-Garcia gelesen hat, worin es ja auch um ein gotisches Haus mit Pilzbefall geht, und fand, dass sie "das schon zehnmal besser erzählt hat."(Zitat: Kingfisher)
Trotzdem wollte sie an dieser Geschichte festhalten und das ist auch gut so.
Aber leider empfand ich sowohl das Original von E. A. Poe, als auch "Mexican Gothic" als stärker. Daran konnte leider auch die wunderschöne Aufmachung des Buches nichts mehr ändern..
Sehr geil 🤩
Also für Menschen mit geringer Ekel Hemmschwelle ist es harte Kost und nicht zu empfehlen beim Essen zu lesen 🤭 Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen die Geschichte war angenehm runter zu lesen hat einen jetzt nicht emotional zerfetzt aber hatte dennoch sehr liebenswerte Charakter mit dabei und war angenehm spannend gehalten selbst für einen Slow Reader wie mich an einem Sonntag gut weck lesbar freue mich die anderen zwei Teile in meinem Regal begrüßen zu dürfen
Von Hasen und Pilzen und dem Untergang des Hauses USher
Ich habe dieses Buch gesehen und fand das Cover total faszinierend. Der Klappentext hörte sich weird an und ich stellte das Buch wieder weg. Dies passierte noch mehrere Male, bis ich es dann doch zur Kasse nahm und es mir noch am selben Abend vorknöpfte.
Der Untergang des Hauses Usher- ja schon mal gehört, aber keine Ahnung worum es geht.
In den ersten 50 Seiten muss man erstmal mit dem Schreibstil klar kommen. Es wird aus der Perspektive von Alex Easton erzählt, der nach einem Brief seiner langjährigen Freundin Maddy in das Haus der Ushers einkehrt um nach seiner kranken Freundin zu sehen.
Aber ist seine Freundin wirklich krank oder schon tot ?
Aber Tote laufen nicht herum - oder vielleicht doch ?
Ein absoluter Fiebertraum , sehr speziell aber da es nur knapp 190 Seiten sind , auf jeden Fall eine Lesung wert.
Inspired by Edgar Allan Poe’s The Fall of the House of Usher, the story follows a soldier who travels to a decaying estate to visit a childhood friend who has fallen mysteriously ill. Upon arrival, strange and unsettling occurrences begin to hint that something unnatural is lurking within the house and its surrounding land.
If you like your dead unmoving, then this might not be the short novel for you.
This gothic retelling blends eerie atmosphere with unusual elements—particularly the unsettling role of fungi in the story’s creeping horror. The tone balances classic gothic tension with moments of curiosity and humor, including unexpected linguistic observations (which are very fun to learn). Even readers unfamiliar with Poe’s original can appreciate the mystery and slow-building dread. It’s a perfect autumn read: dark, strange, and just mushroom enough to be unsettling.
Man sagt, Pilze sprießen dort, wo der Teufel wandelte. 🍄🟫
Ich habe das Original nicht gelesen, aber diese Neuerzählung hat mir sehr gut gefallen. Super atmosphärisch & schön düstere Stimmung! Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, man konnte problemlos in die Geschichte eintauchen. Ab Mittelteil wurde es richtig spannend und ich hab das Buch in einem Stück weggeatmet. Einen halben Punkt Abzug gibt es für die mMn stellenweise fehlenden Tiefe - ich hätte die Charakter, vor allem Maddy & Roderick, gern noch besser kennengelernt. Da hätte ich mir wirklich noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Nichtsdestotrotz ein toller Read, ich freue mich auf die Fortsetzungen!
Ich kenn leider das original von Poe nicht aber ich hab diese Version geliebt. Der einzige Kritikpunkt den ich hab ist das das Buch so kurz ist, hätte für mich noch ewig weitergehen können 🤭
Dieses Buch hat eine unglaublich dichte, modrige Atmosphäre, die einen sofort einfängt. Düster, leicht verstörend und genau so morbide, wie ich es mir erhofft hatte.
Besonders gefallen hat mir, wie kurz und knackig die Geschichte erzählt wird. Kein unnötiges Ausschweifen, sondern konzentrierte Spannung. Der Plot-Twist hat mich überrascht und gleichzeitig fasziniert zurückgelassen. Es ist eines dieser Bücher, das man erst einmal verdauen muss.
Ich kannte das zugrunde liegende Werk von Poe nicht, war aber auf etwas Morbides eingestellt – und genau das habe ich bekommen. Unheimlich, eigenwillig und atmosphärisch stark.
Eklig, klug und ungewöhnlich – Horror außerhalb meiner Komfortzone
Mit Was die Toten bewegt habe ich zum ersten Mal bewusst Horror gelesen – und eigentlich ist das gar nicht mein Genre. Aber wenn es von T. Kingfisher ist, weiß ich: Es lohnt sich. Und das hat es definitiv.
Ich musste immer wieder an The Last of Us denken, nur eben im 19. Jahrhundert: düster, verstörend, manchmal richtig eklig – und dabei unglaublich atmosphärisch.
Easton ist eine großartig geschriebene Hauptfigur, und ich liebe den Umgang mit Pronomen und Geschlecht, die auch an soziale Rollen geknüpft sind.
Wie immer geht T. Kingfisher eigene Wege, abseits ausgetretener Pfade, und schafft etwas ganz Eigenes. Der Horror ist intensiv, klug und wirkungsvoll – auch wenn er für mich persönlich manchmal fast zu viel war.
Trotzdem: Auch wenn es nicht mein Lieblingsgenre ist, hat sich das Lesen absolut gelohnt.
Ungewöhnlich, mutig und beeindruckend
Dieses Buch war unglaublich atmosphärisch.
Ich kenne die Geschichte von Poe nicht, daher bezieht sich die Rezi nur auf dieses Buch.
Anfangs fing es gemächlich an, wir lernen Alex kennen und erfahren ein wenig über ihn.
Er besucht das Hause Usher, da seine Jugendfreundin sehr krank ist.
So und ab hier wird es ungemütlich. Das Haus Usher verströmt eine unheimliche Atmosphäre, welche trotz der Kürze der Geschichte gut zur Geltung gebracht wird.
Zeitweise ist es auch richtig ekelig, also ich werde diese Bilder nicht so schnell aus meinem Kopf bekommen.
Eine große Leseempfehlung für diejenigen, die gerne atmosphärische, düstere und schaurige Horrorgeschichten lesen möchten.
Mal wieder etwas "late to the Party"🤷🏻♀️
Aber mein erstes Buch von T. Kingfisher war direkt ein Volltreffer 🖤
Worum geht's?
Als Alex Easton erfährt, dass eine alte Jugendfreundin im Sterben liegt, reist sie zum abgelegenen Familiensitz der Ushers. Doch dort stimmt etwas ganz und gar nicht: Ein düsterer See, wuchernde Pilze und eine Natur, die sich seltsam „falsch" anfühlt, umgeben das alte Haus. Madeline spricht im Schlaf mit veränderter Stimme, sie und ihr Bruder leiden an einer rätselhaften Krankheit - und schnell wird klar, dass dieses Haus mehr Geheimnisse birgt, als irgendjemand lieb sein kann.
Meine Meinung:
Ich mag Der Untergang des Hauses Usher sowieso sehr - und diese Neuerzählung hat mich von Anfang an gepackt. Die düstere, unheilvolle Stimmung zieht sich durch die ganze Geschichte und legt sich wie ein kalter Nebel über alles. Das alte Haus, der schwarze See, die seltsamen Vorgänge … einfach herrlich schaurig.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und stellenweise überraschend humorvoll. Genau an den richtigen Stellen blitzt dieser trockene Humor von Alex Easton auf und lockert die Atmosphäre kurz, ohne die Spannung zu zerstören. Easton war für mich generell eine tolle Protagonistin.
Und dann das Thema Pilze bzw Mykologie 🍄 - super spannend, ungewöhnlich und gleichzeitig richtig creepy. Hat bei mir definitiv für ein paar Gänsehautmomente gesorgt.
(Es gibt echt gruselige Pilze!)
Unterm Strich: eine wunderbar düstere, atmosphärische Geschichte, die mich bestens unterhalten hat.
Absolute Leseempfehlung! 🖤📖
Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war tief und absolut stofflich. Was die Toten bewegt hat mich nicht enttäuscht und an alte Klassiker der Phantastik erinnert.
Ich fands sehr interessant. Obwohl das Buch so kurz ist, konnte gut Spannung aufgebaut werden.
Es gab Wendungen die ich nicht habe kommen sehen und auch welche die ich nicht schlüssig fand.
Die Idee mit den Pilzen und deren Netzwerk für parasitäre und teils ja auch symbiotische „Beziehungen“ zu nutzen, hab ich gefeiert.
Auf jeden Fall ein kurzes Buch, dass man gut snacken kann. Es ist was fürs Hirn und braucht gleichzeitig nicht viel Zeit.
Mit "was die Toten bewegt" orientiert sich die Autorin an Edgar Allan Poes Klassiker "der Untergang des Hauses Usher", welchen ich bisher jedoch nicht gelesen habe und somit keine Vergleiche ziehen kann.
Der Einstieg fiel mir tatsächlich etwas schwer und auch die eigenen Pronomen haben meinen Lesefluss immer wieder gestört. Nach und nach baute sich aber immer mehr Spannung auf und ich konnte mich der düsteren Atmosphäre, welche uns bis zur letzten Seite begleitet, hingeben. Ansiedeln würde ich die Geschichte tatsächlich irgendwo zwischen Horror und Krimi, wobei die Spannung hier weniger auf übertrieben gruseligen Szenen beruht, sondern vielmehr auf der sehr dichten Atmosphäre und der detailiert, schauderhaften Beschreibungen der Autorin. Manche Szenen waren wirklich eklig, aber meiner Meinung nach noch gut aushaltbar. Insgesamt hat mir die Geschichte trotz der anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut gefallen und ich bin neugierig auf das "Original" geworden. Kanntet ihr bereits eines der Bücher?
Das erste Buch des Jahres und wahrscheinlich fast schon ein Jahreshighlight
Für alle Fans von „der Untergang des Hauses Ushers“ hier eine Neuerzählunh. Die Autorin konnte alle meine bisher unbeantworteten Fragen an das Orginal aufarbeiten und es ist ein tolles Buch.
Abzug gibts für den Preis 20€- für keine 200 Seiten und eine bereits erzählte Geschichte, finde ich wirklich zu viel des Guten.
Die Story spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Alex Easton wird von einer alten Jugendfreundin, Madeline, per Brief um einen Besuch gebeten. Madeline hat gravierende gesundheitliche Probleme und möchte Alex gerne noch einmal sehen. Alex macht sich natürlich auf den Weg. Nicht lange nach seiner Ankunft, sieht er sich jedoch mit, wie es scheint, unerklärlichen Phänomenen konfrontiert...
T. Kingfisher hat hier gekonnt eine Erzählung von Poe genommen und davon inspiriert ihre eigene, sehr gelungene Gothic Horror Geschichte gemacht . Der Humor und auch die Dialoge sind großartig. Auch das Pacing ist angemessen und es gibt tolle Gruselmomente.
Beim besten Willen kann ich nichts negatives über dieses Buch sagen. Der Grund, weshalb das für mich trotzdem nur ein mittelmäßiges Leseerlebnis war, bin ganz einfach ich selbst. Ich habe verdrängt, dass Gothic Horror als Genre einfach nichts für mich ist. Tendenziell bin ich davon gelangweilt und verliere schnell das Interesse an der Story.
Let's face it: Ich bin die Leserin, die Albernheiten wie Spatter-Saurus von Judith Sonnet verschlingt und liebt, aber Klassiker wie Frankenstein nicht beenden könnte, wenn's um mein Leben ginge. Nicht T. Kingfishers Schuld.
Ich frage mich, warum die beiden letzten Bücher, die ich komplett hintereinander gelesen habe, ohne abzusetzen, „Blister" und „Was die Toten bewegt“, beides Horrorromane waren.
Eigentlich war ich immer eine Romance-/Fantasy-Liebhaberin, weshalb ich mich auch an Romantasy mit „Fourth Wing“ versucht habe, was ich aber frustriert ungefähr bei der Hälfte abgebrochen habe. Da sollte ich noch was drüber schreiben, glaube ich.
Aber zurück zum Horror:
Das her war mein erster Kingfisher und mit Sicherheit nicht der letzte (immerhin hab ich noch einige Romane von ihr hier stehen und es erscheinen bald ja noch mehr).
Ich habe „Der Untergang des Hauses Usher“ nie gelesen und auch von der Fernsehserie nur Videoessays gesehen, daher bin ich eher unvoreingenommen rangegangen, auch wenn ich zum Beispiel die berühmte Geschichte „Das verräterische Herz“ von Edgar Allan Poe kenne und ein ähnliches Gefühl beim Lesen dieses Buchs hier hatte.
Alex ist ein unglaublich faszinierender Charakter und ich war ganz hingerissen, als sich mit Alex eine neue Welt eröffnet hat, bei der ich anfangs über „ka“ und „kan" als Pronomen gestolpert bin, die sich dann aber schnell einfügen in diese Welt.
Was ich an „Fourth Wing“ gehasst habe, war die kartonartige Heldin, die sich nie wie ein echtes Wesen angefühlt hat und deren Eigenschaften immer dann „zerbrechlich“ oder "stark“ waren, wenn es der Autorin in den Kram passte. Sie war einfach nicht ein in sich schlüssiger Charakter.
Hier aber atmet jede der Figuren. Jede hat so lebendig gewirkt, dass ich sie förmlich vor mir gesehen habe (was nur selten der Fall ist, da ich weniger visuell lese, also so, als hätte ich ein Theaterstück vor dem inneren Auge). Eine Freundin meinte, sie könne die Horrorgeschichten von Kingfisher nie lesen, weil sie ihr zu real wären, aber nach dem sehr expliziten Einstieg in die Geschichte fand ich es nur wenig anstrengend oder körperlich abstoßend, das zu lesen. Vielleicht habe ich zu viel mit Horror-Videospielen verbracht, so dass ich dahingehend ein wenig abgehärtet bin.
Ich fand die Geschichte durchgehend packend und interessant, die Dialoge waren sehr gut, die fiktive Tante von Beatrix Potter war wirklich klasse (ich hab sie bei der Erwähnung ihrer Nichte dann zuordnen können, im Nachwort wurde das bestätigt), und auch das Ende fand ich sehr befriedigend.
Kingfishers Nachwort war auch noch interessant, so dass ich ein komplett befriedendes Leseerlebnis hatte. Eigentlich hatte ich überlegt, das Buch danach wieder zu verkaufen, aber ich denke, es bleibt noch ein wenig bei mir, denn ich hatte damit zu viel Spaß. :)
Die Geschichte und der Erzählstil ist sehr kurzweilig. Eine spannende Atmosphäre wurde erzeugt. Eine Geschichte für einen Tag und Lust auf mehr solche Geschichten macht.
Nicht so gruselig wie erwartet, aber trotzdem gut 🍄
Ich bin ein absolutes Cover-Opfer. Das Cover von „Was die Toten bewegt „hat mich sofort angesprochen – schön, ungewöhnlich und irgendwie düster. Entsprechend hatte ich auch erwartet, dass mich eine gruselige, vielleicht sogar horrorlastige Geschichte erwartet.
Das Buch ist deutlich weniger gruselig, als ich gedacht habe. Richtiger Horror kommt kaum auf, dennoch ist die Geschichte von Anfang an interessant. Besonders die Atmosphäre hat mir gut gefallen: Die Umgebung wird sehr stimmungsvoll beschrieben und trägt viel zur besonderen, leicht unheimlichen Stimmung bei, auch wenn es nie wirklich schockierend wird.
Der Einstieg ist eher ruhig und die Handlung nimmt sich Zeit, was sich bis etwa zur Mitte des Buches zieht. Danach wird es jedoch zunehmend spannender und fesselnder. Da das Buch insgesamt recht kurz ist, lässt es sich problemlos in einem Rutsch durchlesen.
Alles in allem bietet „Was die Toten bewegt“ eine schöne, atmosphärische Geschichte mit einer guten Idee und einem angenehmen Erzähltempo. Wer keinen reinen Horror erwartet, sondern eine düstere, ruhig erzählte Story mit besonderer Stimmung, wird es sicher gefallen .
Ich mag die Nacherzählung sehr, dennoch fehlt mir bei dem Ganzen etwas. Ich kann nicht mal genau sagen was, aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl genau zu wissen was passiert und hab währenddessen auf einen kleinen Plot twist gewartet 😅
Den Schreibstil fand ich unheimlich angenehm zu lesen, die Atmosphäre wird richtig gut beschrieben und an sich bin ich ein großer Fan von Easton - Der Charakter war hervorragend!
Ich habe mit Edgar Allan Poe nie wirklich was am Hut gehabt, das ändert sich jetzt wohl.
Mir hat die Geschichte & der Schreibstil sehr gefallen. Die Figuren sind alle sympathisch & auf ihre Art skurril. Der Touch des Horrors & Seltsamen war super. Ich hab mich richtig wohlgefühlt.
Das Nachwort hat mir tatsächlich auch sehr gefallen & hatte noch interessante Information parat.
Die nächsten zwei Bände werden wohl auch bei mir einziehen, ich möchte mich von Easton noch nicht trennen.
Jetzt geht es für mich zur Originalen Geschichte.
Nachtrag: es ist erstaunlich was die Autorin aus 38 Seiten der Original Geschichte rausgeholt hat. Wie viele Details übereinstimmen und dennoch so viel passendes dazugeschrieben wurde. Ich bin begeistert.
Was für ein großartiges Buch!
Trotz das es so kurz war fand ich die Story von Anfang bis Ende super spannend und das Konzept mit dem Pilz einfach super interessant 🙌🏻
Alles hat super düster und beklemmend gewirkt so wie ich es für ein solches Buch erwartet habe.
Auch den Schreibstil fand ich einfach unglaublich toll.
Freue mich wirklich riesig auf den zweiten Teil!
Ich fand den Anfang sehr langsam und das Ende sehr schnell aber ich würde das Buch zur Herbst 🍂 Saison aufjedenfall empfehlen. Es ist mystisch, ekelig und etwas gruselig und das Thema mit den Pilzen war sehr spannend.
was soll ich sagen ausser: es war grandios!!
edgar allan poe interessiert mich schon lange, ich habe bereits einige seiner kurzgeschichten und poems gelesen und war begeistert davon. nachdem ich also „der untergang des hauses usher“ von ihm gelesen hatte, war endlich dieses buch hier dran. and it didn‘t disappoint!
dieses buch ist eine klassische horror-/gruselgeschichte: ein gruseliges haus, ein merkwürdiger see, creepy pilze, tote die sich komisch bewegen….einfach toll!
er war gruselig, atmosphärisch, vielschichtig, interessant. die charaktere hatten allesamt ein authentisches auftreten. es war bis zum letzten kapitel hin unvorhersehbar, gleichzeitig fügten sich mit jedem kapitel einzelne puzzleteile zusammen. ein ständiger „AHA-moment“ begleitete einem beim lesen. es wurde nie langweilig.
ich mochte t. kingfishers schreibstil in diesem buch. trotz der gruseligen atmosphäre und schaurigen erklärungen gab es zwischendurch humor, sarkastische aussagen oder gedanken des hauptcharakters, ironie und witz. das heiterte die stimmung zwischendurch auf, machte sie aber nicht komplett kaputt.
ich bin begeistert! dieses buch ist mit hoher wahrscheinlichkeit mein jahreshighlight🫶🏻
(der zweite teil ist schon auf dem weg zu mir📦)
Es ist etwas im Wasser, lauernd verborgen unter der Oberfläche
Als Alex Easton einen kryptischen Brief von ihrer Jugendfreundin Madeline Usher erhält, in dem diese von ihrer Krankheit erzählt, macht sie sich sofort auf den Weg, um ihr beizustehen. Doch was sie im Familiensitz der Ushers findet, übersteigt ihr Verständnis und lässt selbst einer hartgesottenen Soldatin wie ihr die Haare zu Berge stehen. Seltsame Pilze wachsen aus allen Ritzen, die Tiere auf den Feldern spielen verrückt und die Bewohner des Hauses scheinen nicht mehr sie selbst zu sein…
Dass T. Kingfisher Horror meisterhaft beherrscht, hat sie bereits mit „The Hollow Places“ bewiesen, einem Buch, das man definitiv nicht nachts allein lesen sollte. So gruselig wird es aber in diesem Roman nicht. Das muss auch gar nicht sein. Wie die Autorin auch ausführlich in ihrem Nachwort erklärt, ist diese kleine, aber feine Geschichte eine Neuinterpretation des Klassikers „Der Untergang des Hauses Usher“ mit einigen Neuerungen, besonders der absolut liebenswürdigen Protagonistin.
Alex Easton ist ganz bestimmt keine feine Lady, viel eher eine Soldatin mit einer besonders trockenen Variante von sarkastischem Humor. Ich schreibe an der Stelle Soldatin, auch wenn sie in der Geschichte selbst anders bezeichnet wird, doch die sprachlichen Besonderheiten ihres fiktiven Landes genauer zu erklären, würde den Rahmen sprengen.
Unsere Protagonistin ist jedenfalls keine, die man so leicht aus dem Gleichgewicht bringt, eine, die nur an das glaubt, was sie sehen kann und die den einen oder anderen Becher schlecht gebrannten Alkohol verträgt. Auf ihre nüchterne Weise geht sie auf die Seltsamkeiten des Hauses Usher ein und bewahrt viel länger einen kühlen Kopf, als die meisten das geschafft hätten.
Zwar ist dem Leser schon früher klar, was in zwischen den düsteren Wänden des alten Gemäuers vor sich geht, das beeinträchtigt die Spannung des Buches jedoch überhaupt nicht. Im Gegenteil: Trotz der Kürze der Geschichte (immerhin nur knapp 200 Seiten), erschafft die Autorin eine düstere, aber dennoch lebendige Atmosphäre, in der sie gekonnt das Makabere mit dem Mysteriösen verbindet und das rätselhafte Setting vor den Augen des Lesers lebendig werden lässt.
Mit anderen Worten: In der Kürze liegt die Würze, das trifft für diese Geschichte auf jeden Fall zu. Das Buch vereint perfekt eine Mischung aus Spannung, Humor und Seltsamkeit mit einer gewissen Portion Ekel und Horror, die aber nicht extrem gruselig und nervenaufreibend ist, und lässt dem Leser die Charaktere schnell ans Herz wachsen.
„Was die Toten bewegt“ ist ein wunderbar seltsamer Snack von einer Geschichte, der sich sehr gut an einem einzigen Nachmittag lesen lässt, perfekt geeignet für die düstere Herbstzeit. Man beachte aber, dass man nach der Lektüre dieses Buches erstmal keinen Appetit mehr auf frisch gepflückte Pilze haben wird.
Das Cover hat mich im Laden direkt angesprochen & habe das Buch kurzerhand gekauft ohne zu wissen um was es wirklich geht. Ich wusste nicht das es eine neue Erzählung eines Klassiker ist und diesen kenne ich auch nicht .Das Buch hat mir Spaß gemacht, der Schreibstil lässt sich gut lesen und die 192 Seiten haben mir eine wunderbare, schaurige Geschichte geboten. Perfekt für den Herbst !
Eine schöne Nacherzählung von „der Untergang des Hauses Usher“.
Klassik gemischt mit Horror Aspekten.
Ich persönlich lese nicht viel davon weshalb es für mich „schwerer“ zu lesen war als andere Bücher, deshalb die 3,5 Sterne.
Ansonsten ein schönes dünnes Buch.
Sehr atmosphärische Nacherzählung von Poes Kurzgeschichte über das House Usher mit mysteriösen Vorfällen und Ekelfaktor. Schnell gelesen, gute Unterhaltung, für mich persönlich ein angenehmes Grusellevel, passt perfekt zu verregneten Herbsttagen. Band 1 ist in sich relativ abgeschlossen, ich bin trotzdem gespannt, wie es weitergeht.
Gelungene Übersetzung von Elena Helfrecht!
4/5 Sterne
Gestern spontan angefangen, eben beendet. Gute klassische Horrorgeschichte, die auf Edgar Allen Poe beruht. Kenne das Original nicht, aber die Story gibt mir auch lovecraft'sche Vibes gespickt mit etwas trockenem Humor, hat mir gefallen.:)
Eine packende und atmosphärische Neuerzählung von Edgar Allan Poes Klassiker Der Untergang des Hauses Usher Auf die Nachricht hin, dass Madeline Usher – eine alte Jugendfreundin – im Sterben liegt, eilt Alex Easton augenblicklich zum entlegenen Stammsitz der Ushers im ländlichen Ruravien, um ihr beizustehen. Was Alex dort vorfindet, ist ein albtraumhafter, düsterer See, umgeben von wild wuchernden Pilzen und einer Fauna, die vom Teufel besessen zu sein scheint. Madeline schlafwandelt nachts und spricht mit seltsam veränderter Stimme, und ihr Bruder Roderick wird von einer mysteriösen Nervenkrankheit heimgesucht. Mithilfe einer bemerkenswerten britischen Mykologin und eines ratlosen amerikanischen Arztes muss Alex das Geheimnis des Hauses Usher lüften, ehe sie ihm alle zum Opfer fallen. Die Geschichte hat mich in den ersten paar Seiten ziemlich direkt abgeholt, der Plot ist sehr überraschend und ich hätte einige Ereignisse so nicht erwartet, der Plot ist nahezu perfekt dargestellt, ich konnte mich perfekt in die Geschichte hineinversetzen, die Autorin hat sogar die Atmosphäre perfekt rüber gebracht, ein wirklich tolles Buch was definitiv in jede gute Horror Sammlung gehört.
Ein Retelling von Der Untergang des Hauses Usher und aktuell läuft auch die Serie auf Netflix. 👀
Das Buch hat mir super gefallen, eine knackige Story auf gerade mal knapp 180 Seiten, die trotzdem richtig Atmosphäre aufbaut.
Die Gestaltung ist für mich eine 10/10 !!
Da hat sich der @crosscult Verlag echt nicht lumpen lassen! Vielleicht gibt das Design sogar schon einen kleinen Hinweis darauf, warum sich Mensch und Tier in der Story so merkwürdig verhalten … 🤭
Ich liebe die düstere, leicht gruselige Stimmung.
Perfekt auch für alle, die es nicht zu gruselig mögen.
Also falls ihr noch auf der Suche nach einem Buch für Halloween seid: das hier ist ein absoluter Volltreffer! 🎃✨
Ich versteh den Hype nicht. Leider war es für mich nur eine gute Einschlaflektüre und habe mich, trotz der Kürze des Buches, eher gelangweilt. Schade drum.
Eine Reinterpretation von Edgar Allan Poe's House Usher? Natürlich muss ich das lesen. Und hatte viel Freude dabei. Ich mag, wie Kingfisher dem namenlosen Ich-Erzähler ein Gesicht und einen Namen gab. Und freue mich bald den zweiten Teil mit Easton zu lesen.
Ich hatte viel Spaß dabei - gerade die Herbstzeit lädt zu Schauergeschichten ein.
Alex Easton reist nach Ruravien, weil seine alte Freundin Madeline Usher schwer erkrankt ist. Doch das Anwesen wirkt von Anfang an unheimlich - der See, die Pilze, selbst die Tiere. Madeline schlafwandelt und wirkt mehr tot als lebendig und ihr Bruder Roderick ist von einer seltsamen Nervosität gezeichnet. Gemeinsam mit einer Pilzforscherin und einem Arzt versucht Easton herauszufinden, was hinter all dem steckt.
Das Buch hat definitiv eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre und eine interessante Grundidee. Für mich persönlich war es allerdings nicht so spannend, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil konnte mich stellenweise nicht komplett fesseln, und einige Figuren blieben eher oberflächlich. Die Handlung wirkte vorhersehbar und teilweise etwas platt. Ehrlich gesagt war ich ein bisschen enttäuscht.
Das Buch liest sich flüssig und schnell, keine Frage – für zwischendurch ist es gut zu lesen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, nur mit dem Zeh ins Wasser zu dippen: die Tiefe der Geschichte wird kaum berührt.
Positiv fand ich das Setting und die düstere Atmosphäre, sowie die englische Pilzforscherin, die für mich als einzige etwas Charakter hatte. Ansonsten wurde hier meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt.
Für mich wirkte die Geschichte eher wie eine kurze Erzählung, die auf 200 Seiten ausgedehnt wurde. Sie war okay, aber leider nicht mehr. Ich finde das sehr schade, da ich mich wirklich auf das Buch gefreut hatte.
Fazit:
Was die Toten bewegt ist keine schlechte Lektüre, war für mich aber auch nichts Besonderes. Wer eine kurze, atmosphärische Erzählung sucht, wird sicher Freude daran haben. Wer jedoch tiefgründige Figuren, überraschende Wendungen oder echten Horror erwartet, könnte enttäuscht werden. Für mich war es letztlich nur „ganz nett“.
*unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
„Tote liefen nicht herum. Nur manchmal eben doch.“
Wow, wow, wow!
Ich habe mir dieses Buch geholt, weil jemand hier auf Reado unter der Bewertung geschrieben hat, dass es an manchen Stellen furchtbar eklig war. Also genau mein Type of Books 🤪
🍄🟫🍄🟫🍄🟫🍄🟫🍄🟫
Ehrlich gesagt fand ich persönlich diese Stellen gar nicht so eklig. Ich fand sie sehr spannend. Mir hat das Buch echt sehr gut gefallen, obwohl ich gar nicht wirklich wusste, worum es geht. Ich habe aber auch nie „Der Untergang des Haus Usher“ gelesen. 😶
Wie T. Kingfisher die Szenen beschrieben hat, finde ich grandios. Ich werde mir definitiv Band 2 bestellen. 🤭
🍄🟫🍄🟫🍄🟫🍄🟫🍄🟫
Ich hätte nicht gedacht, dass ich Pilze mal so spannend finden würde