Ich finde Band 3 von Phantom Blood spannend und gut strukturiert, da der Konflikt zwischen Jonathan und Dio konsequent zu Ende geführt wird. Das Finale liefert viel Action und wichtige Entwicklungen, auch wenn das Tempo stellenweise sehr hoch ist.
Für mich ist Band 3 von JoJo’s Bizarre Adventure: Phantom Blood ein intensiver und würdiger Abschluss des ersten Arcs. Die Geschichte spitzt sich extrem zu, und ich hatte das Gefühl, dass wirklich jede Entscheidung Konsequenzen hat. Besonders der Konflikt zwischen Jonathan und Dio erreicht hier seinen emotionalen Höhepunkt – ihre Gegensätzlichkeit wirkt für mich tragisch, fast schon unausweichlich. Ich mag, wie Araki das Thema Opferbereitschaft darstellt. Jonathan wächst für mich endgültig über sich hinaus, während Dio konsequent als skrupelloser Antagonist gezeigt wird, der seine Menschlichkeit längst abgelegt hat. Die Action rund um Hamon ist zwar manchmal etwas chaotisch, aber gleichzeitig kreativ und voller Energie. Zeichnerisch bleibt alles sehr expressiv, mit starken Posen und übertriebenen Gesichtsausdrücken, was ich inzwischen als festen Teil des Charmes empfinde. Insgesamt gefällt mir Band 3 sehr gut: nicht perfekt, aber emotional, dramatisch und einprägsam genug, um Lust auf die folgenden JoJo-Generationen zu machen.


