Ann-Kathrin Wasle hat an gut recherchierten Fakten eine Geschichte rund um die 1362 versunkene Stadt Rungholt geschrieben. Realität, Legende und jede Menge Seemannsgarn wurden in zwei Zeitsträngen miteinander verwoben. Lenora, Lara, Sigal und Janna haben jede ihre eigene Geschichte und irgendwie gehören sie doch zusammen.
Mich hat das Buch auch noch einmal ganz anders fasziniert, bin ich doch selbst dort oben beheimatet und habe die Orte Sankt Peter, Ording und Husum neu kennenlernen dürfen.
Und auch auf die Nordsee werde ich künftig noch einen anderen Blick haben.
Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Dieses Buch war für mich eine gelungene Abwechslung, denn meistens greife ich zu actionreicher und/oder humorvoller Fantasy. Doch diese Geschichte ist anders.
Sie erzählt von zwei Frauen, deren Leben, obwohl sie in verschiedenen Jahrhunderten leben, auf mysteriöse Weise miteinander verwoben sind. Eine Geschichte spielt Anfang des 20. Jahrhunderts, die andere viele Jahrhunderte zuvor.
Beide Schicksale sind geprägt von Trauer, vom Meer und der Frage, wie man das Leben selbst bestimmt(er) leben kann. Die Fantasy-Elemente sind vorhanden, bleiben aber meist subtil im Hintergrund – hier geht es vor allem um die Kraft der Erzählung.
Spannenderweise wusste ich vor dem Lesen nichts über die Sage von Rungholt. Obwohl ich jeden Sommer an der Nordsee verbringe und die Gegend um Husum gut kenne, war mir Rungholt bis dahin fremd. Aber keine Sorge – man braucht kein Vorwissen, um das Buch zu genießen.
Das Lesen dieses Buches fühlte sich an, als wäre ich an einem wolkenverhangenen Tag, eingehüllt in eine Fleecejacke, an der Nordsee gesessen und hätte den Wellen zugeschaut. Eine sanfte und berührende Geschichte.
Von mir gibt es hierzu eine klare Leseempfehlung.
Ording, im Jahre 1907. Ein mächtiger Eisberg strandet am Strand der kleinen Gemeinde. Unter den vielen Menschen, die das Naturschauspiel betrachten wollen, befindet sich auch die fahrende Händlerin Sigal. Janna, die Tochter der örtlichen Herbergsfamilie, entdeckt durch Zufall bei ihr ein altes Dokument. Es ist das Tagebuch von Lenore, einer jungen Kaufmannstocher aus der 1362 in der Nordsee versunkenen Stadt Rungholt. Gemeinsam lesen Janna und Sigal ihre spannende Geschichte . . .
Ann-Kathrin Wasle erzählt den Roman in zwei Zeitebenen, die mich beide vom Anfang bis zum Ende gefesselt haben. Über die Jahrhunderte hinweg haben diese Frauenfiguren eines gemeinsam, den Drang nach Freiheit und dem Abenteuer der Seefahrt. Was ich auch besonders gelungen finde, ist wie die Autorin die Nordsee im Roman darstellt. Einmal als wunderschöne, friedliche See und dann mit ihren tobenden Elementen als tödliche Bedrohung für ihre Anrainer. Interessant ist zudem die Schilderung des sozialen Lebens in der mittelalterlichen Kaufmannsstadt, aber auch das im Küstendorf vor dem ersten Weltkrieg.
Tja, ein Hauch Mystik ist auch dabei, aber wer möchte zu 100% ausschließen, das dies so nicht sein könnte . . .
Kurz gesagt, ein Buch das ich mit Begeisterung gelesen habe!
Die Geschichte beginnt mit der Saga um Rungholt und Janna, die eine besondere Verbindung zum Meer verspürt. Schon bald findet sie ein altes Tagebuch und beginnt darin zu lesen, doch verliert sich hier mehr und mehr in dieser anderen Welt. Genauer gesagt in Rungholt im Jahre 1362. Kann sie die Zusammenhänge erkennen und die Verbindungen finden?
Gleich zu Beginn lernt man alle wichtigen Figuren aus dem Leben von Janna kennen und auch die Person, mit der sie gemeinsam das Leben aus dem Tagebuch erkundet. Wie Janna ging es auch mir, denn je mehr ich mit dem Roman voranschritt, desto mehr habe ich mich in dem Buch verloren und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was zum Untergang der Stadt geführt hat.
Dabei ist der Lesefluss sehr flüssig und die Passagen die in der heutigen bzw. in der damaligen Zeit spielen sind sehr gut als solche gekennzeichnet.
Ganz Besonders haben mir die weiblichen Charaktere gefallen. Da diese nicht klein beigeben, sondern für sich und ihre Liebsten einstehen. Dabei ist es nicht von Relevanz, in welcher Zeit die Geschichte spielt.
Doch auch die Beziehungen untereinander entwickeln sich von zwei fremden Personen, die eine Zweckbeziehung eingegangen sind, irgendwann zu Freunden, die sich nahestehen und umeinander kümmern.
Manchmal hätte ich mir etwas mehr Einblicke in die neue Welt gewünscht, doch auch die damalige ist so spannend, dass das nicht weiter ins Gewicht fällt.
Rungholt hat mir sehr gut gefallen! Ich war tief in der Geschichte gefangen und habe mit den Charakteren mitgelitten. Das Ende hat mich absolut sprachlos zurück gelassen.
Das Lied des Gaukelspielers wollte ich eigentlich gar nicht lesen, habe es dann aber doch getan. Auch das Buch hat mich in sich gesaugt und erst am Ende wieder ausgespuckt. Ein sehr beeindruckender Roman von einer Reise die nie endet.
Ein echtes Lesevergnügen. Für mich war es das erste Buch von Ann-Kathrin Wasle, aber sie hat mich mit ihrer Geschichte abgeholt, auf eine spannende Reise entführt und begeistert.
Eine Geschichte wo die Vergangenheit auf die Jetztzeit trifft.
Zwei Frauen, zwei Jahrhunderte, zwei Schicksale
Janna findet ein altes Tagebuch und taucht in die Geschichte ein, voller Faszination und Begeisterung.
Der Wechsel zwischen den Zeiten ist finde ich wunderbar umgesetzt, man weiß immer wo bzw. wann man sich gerade befindet, und um welches Schicksal es gerade geht.
Das Leben und die Rechte einer Frau sowohl aus dem 13. als auch aus dem 19. Jahrhundert wird richtig toll dargestellt.
Die tolle Beschreibung von Rungholt zeigt, dass hier im Vorfeld richtig gut recherchiert wurde, auch das Nachwort ist sehr toll und rundet das Buch so richtig schön ab.
Viele heikle Themen werden zusätzlich in die Geschichte eingebaut, dazu gehören die Rechte einer Frau in der damaligen Gesellschaft, Fremdenhass und viele mehr.
Sehr gelungenes Buch - vielen Dank für dieses Leseerlebn
Schon auf den ersten Seiten war es total spannend,sodass mich das Buch sofort gefesselt hat. Die Geschichte von der Stadt Rungholt und wie sie untergegangen ist. Von Lara und Lenore in einer anderen Zeit und dann im Wechsel von Janna und Sigal, die die Sage noch einmal erleben. Geschrieben ist die Story total toll, ich hab mich sehr wohl gefühlt
Mein Fazit: Ein beindruckendes Buch über die Geschichte junger Frauen, verschiedener Schicksale, der Ruf des Meeres und neue Hoffnungen auf ein freies Leben.
Es geht direkt in die Handlung hinein, in das Jahr 1907 zu Janna nach Ording. Sie steht am Meer und vermisst ihren Zwillingsbruder Nils, der seit seiner letzten Reise nicht wieder zurückgekehrt ist. Es heißt, dass Schiff, auf dem er unterwegs war, sei in Seenot geraten, aber sie gibt die Hoffnung nicht auf, ihn eines Tages wiederzusehen. Janna denkt dabei auch an die versunkene Stadt Rungholt und ihre Legenden. Durch das Auftauchen eines sehr großen Eisberges am Stand, wird die Gegend nur so vom fahrenden Volk und Neugierigen übervölkert. Dabei trifft Janna auch auf Sigal und ein altes Tagebuch, welches von der sagenumwobene Stadt handelt. Dabei geht es um die Geschichte, der damals 18. jährigen Lenore, die Rungholt ihre Heimat nannte, die es aber hinaus auf Meer zog. Wie sich diese beiden Geschichten miteinander verbinden und ob sich die Sehnsüchte der jungen Frauen erfüllten, muss man schon selbst herausfinden und sich auf das Abenteuer einlassen.
Man begibt sich in eine abenteuerliche, spannende und mystische Reise durch die Zeit, die sich erst mit dem Lesen Stück für Stück aufgeklärt. Und es ist gewiss nicht immer eine einfache Reise in die Vergangenheit und auch in der damaligen Gegenwart geschieht so einiges. Die Handlung hat mich neugierig mitgerissen, auch wenn sich einige Passagen etwas ausgedehnt dahingezogen haben. Es hat jedoch Spass gemacht der Geschichte zu folgen und dem Ende entgegenzufiebern.
Es war mystisch, stellenweise unheimlich und tiefgründig geht es um Familie, Freundschaften, Liebe, auch die unerwiderte, Verluste, Ängste, Träume, die Zukunft und vor allem Machtmissbrauch.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, spannend, einnehmend und der damaligen Zeit in seiner Ausdrucksweise angepasst. Man liest sich sehr fließend und mitfiebernd durch die unterschiedlichen Kapitellängen. Die Handlung wird in der Erzählperspektive von wiedergegeben. Die Erklärungen und bildlichen Darstellungen waren sehr gut nachzuvollziehen und wirkten nicht überladen. Auch die einzelnen Charaktere waren wirklich sehr gut und nach ihrer Wichtigkeit heraus ausgearbeitet.
Das Buchcover hätte passender gar nicht erwählt worden sein. Es spiegelt einen Teil wieder und lässt den Blick auf Sehnsucht, Hoffnung und Zerrissenheit erahnen. Im inneren des Buches findet man auch auf Kapitelzierden, die die jeweilige Zeitschiene trennen.
Rungholt ist mein erstes Buch der Autorin & wird ganz sicher nicht mein letztes bleiben. Schon als ich das Buch in den Händen halten konnte, war ich total begeistert. Alleine das Cover & der Klappentext machen das Buch zu einem, das man unbedingt lesen muss.
Im Buch geht es um Janna & Lenore. Es geht auch darum, dass 1362 die fiktive Stadt Rungholt versunken ist. & damit zur Legende wurde. Janna lebt in der Gegenwart & vermisst ihren Bruder. Dieser ist mit seinem Boot & seiner Mannschaft auf der See verschollen. Doch niemand hat etwas gesehen oder gehört. Sie findet ein Tagebuch. Das Tagebuch von Lenore, sie liest in dem Tagebuch, bis sie nicht mehr richtig unterscheiden kann, was wahr ist & was nicht. Das Tagebuch stammt aus der Zeit, bevor Rungholt im Meer versank. Für Janna ist direkt eine Verbindung zu Lenore da, denn diese wartet darauf, dass ihr Verlobter vom Meer zurückkommt. Auch wenn die beiden Frauen zwei Jahrhunderte trennen, sind sich die beiden schon sehr ähnlich. Janna hat gleich eine besondere Verbindung zu Lenore.
Die Protagonistinnen haben mir beide sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, beide eine kurze Zeit zu begleiten. Lenore musste so manchen harten Schicksalsschlag hinnehmen. Sie tat mir da schon leid, aber auch für Janna ist es nicht immer leicht. Die Autorin hat mich mit ihrem tollen, angenehmen, flüssigen & spannenden Schreibstil total begeistert. Ich bin von Seite eins an nur so durch die Seiten geflogen. So war die Geschichte auch innerhalb weniger Stunden durchgelesen. & das Ende kam viel zu schnell.
Klare Kauf - & Leseempfehlung!
Rungholt das Atlantis der Nordsee .... so Märchen Haft wie es klingt ist unsere Geschichte allerdings nicht.
Lana wird von ihrem Mann beherrscht und nach dem er Lenore töten lässt versenkt sie mit Hilfe des Meeres gleich die ganze Stadt
600 Jahre später taucht ein Eisberg auf und die merkwürdige Sigal...
Janna lässt sich Lenores tagebuch übersetzten und erfährt so was damals geschah. Aber vieles erfährt sie auch von Hans und Sigal die dabei waren.
Ich fand es sehr gut wie beide Zeiten beschrieben wurden und auch wie ähnlich sich doch alle sind.
Es gibt soviele Geheimnisse und doch lassen sich die meisten nicht lösen. Jedenfalls auf den ersten Blick.... aber es offenbart sich was sie offenbaren will.
Die Stadt Rungholt ist im Meer versunken, aber durch das Tagebuch von Lenore fühlt sich Janna trotzdem mit ihr verbunden.
.
Durch Lenores Tagebuch wird die Geschichte in zwei Zeitlinien erzählt, einmal in Leonores Perspektive auf Rungholt und Janna, die um ihren verschwundenen Bruder trauert. Sowohl Janna als auch Lenore sind wahnsinnig sympathisch und es war total interessant, diese Einblicke in ihre Leben zu bekommen. Ich muss gestehen, Lenores Geschichte konnte mich mehr fesseln, gerade weil ich so viel Mitleid mit ihr aufgrund ihrer Situation hatte. Aber natürlich war auch Jannas Zeitlinie sehr interessant. Das Buch bietet absolut großartige Einblicke in die historischen Aspekte, auch wenn es natürlich stark fiktionalisiert ist. Auch der winzige Fantasy-Part war wirklich schön und hat gut gepasst. Der Schreibstil war absolut großartig zu lesen.
.
Großartige Protagonistinnen
Rungholt von Ann-Kathrin Wasle entführt uns in eine historische Geschichte, in der zwei verlorene Seelen ihre Erlösung suchen.
Wobei eigentlich ist es eine Geschichte, die sogar in zwei historisch unterschiedlichen Zeiten spielt und doch ein verbindendes Thema hat.
Ich finde es echt klasse, wie die Autorin hier die Sage um das untergegangene Rungholt mit ihren Figuren verknüpft. Wie sie uns die Geschichte von Janna und Lenore und eigentlich auch von Lara bzw. Sigal erzählt. Dabei nicht nur die Legende und die damaligen Gepflogenheiten sehr gut wieder gibt, sondern eben auch erzählt, was Trauer, männliche Dominanz und mangelndes Vertrauen in andere so mit den Figuren macht.
Es ist keine wirklich leichte Geschichte und doch hat sie mich unheimlich gefesselt und trotz, dass ich normalerweise keine historischen Romane so wirklich lese, kann diese mich hier vollends überzeugen. Denn ich habe es wirklich geliebt zu lesen, welche Geheimnisse da hinter jeder Seite des Buches ans Licht kommen und welche Schicksale sich daraus ergeben.
Also wenn ihr gerne Geschichten mit alten Legenden und historischem Setting lest, dann solltet ihr die Reise an die Nordseeküste auf jeden Fall antreten und euch auf die Suche nach dem Geheimnis von Rungholt begeben. Ich bereue es jedenfalls nicht diesen Abstecher in ein normalerweise von mir nicht gelesenes Genre gemacht zu haben und bedanke mich bei der Autorin für diese fantastische Erzählung.
✍🏼 ᴍᴇɪɴᴇ ᴍᴇɪɴᴜɴɢ:
Rungholt konnte mich mit seinem schönen flüssigen Schreibstil überzeugen.
Es ist eine Mischung aus, einem historischen Roman und einem hauch Mythos. Der Autorin ist es gut gelungen, den Zwiespalt zwischen dem Hier und Jetzt und Rungholt wunderbar darzustellen.
Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und durchdacht, so konnte man als Leser einen guten Bezug aufbauen, genau so hat das tolle Setting dazu beigetragen. Das sehr natürlich daherkam.
Zwischendurch kam es für meinen Geschmack immer wieder zu langatmige Stellen, die haben das Lesevergnügen etwas getrübt. Ebenso das offene Ende hat mich etwas unzufrieden zurück gelassen.
Dennoch eine schöne Geschichte.
Rungholt erzählt die bewegende Geschichte unterdrückter Frauen, die sich nach Freiheit sehnen in einer Stadt, die dem Untergang geweiht ist...
Wir erhalten Einblicke in den Alltag zweier vergangener Jahrhundete (1362 und 1907). Auf zwei Zeitebenen wird der Rungholt Mythos behandelt. Lenore, die sich nach Selbstbestimmung sehnt, lebt 1362 in Rungholt, während die neugierige und rastlose Janna im Jahr 1907 auf die fahrende Händlerin Sigal stößt, die ihr Lenores Tagebuch gibt. Stück für Stück erfahren wir, was damals passiert ist und wie Jannas Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft ist...
Ich hatte überhaupt keine Erwartungen an dieses Buch und wurde umso mehr überrascht! Als Geschichtsfan bekommt man mich mit Mythen immer und da ich zuvor noch nie von Rungholt gehört hatte, hat dieses Buch meine Faszination für diese Stadt geweckt!
Diese Mischung aus historischem Roman und dieser Prise Übernatürlichem ist für mich perfekt! Die Geschichte enthält viele Rätsel, die mich gefesselt haben. Vor allem um Sigal bleiben viele Fragen offen, aber gerade das macht ihre Figur aus!
Beim Lesen habe ich sehr mit Lenore und den Anderen mitgefiebert! Ich habe einen großen Gerechtigkeitsdrang verspürt und wurde teilweise richtig sauer auf bestimmte Figuren... Nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich einen fetten Kloß im Hals und weil mich Rungholt so viel hat fühlen lassen, gehört es auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern!
Natürlich bekommt Rungholt von mir 5 von 5 Sternen!
Eine fesselnde Zeitreise, die Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll verbindet. Magisch und mystisch, aber mit kleineren Schwächen.
Rezension: Rungholt – Eine fesselnde Reise durch Zeit und Schicksal
Rungholt von Ann-Kathrin Wasle ist ein faszinierender Roman, der die Leser auf eine magische Reise durch zwei Jahrhunderte mitnimmt. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen – Janna aus der Gegenwart und Lenore aus der Vergangenheit –, deren Schicksale durch die sagenumwobene Stadt Rungholt miteinander verbunden sind. Wasle versteht es meisterhaft, historische Fakten und fiktive Elemente zu einer spannenden Geschichte zu verweben.
Besonders beeindruckend ist die detailreiche Darstellung der untergegangenen Stadt Rungholt, die nicht nur als Kulisse dient, sondern auch als Symbol für Vergänglichkeit und Wiederentdeckung fungiert. Die Wechsel zwischen den Jahrhunderten und die Parallelen zwischen den Leben von Janna und Lenore sind kunstvoll gestaltet und verleihen der Geschichte Tiefe.
Die Erzählweise ist flüssig, und Wasles bildreiche Sprache lässt die Szenen lebendig vor den Augen des Lesers entstehen. Besonders die emotionale Verflechtung der beiden Frauen und ihre schicksalhafte Verbindung über die Zeit hinweg machen den Roman packend.
Ein kleiner Wermutstropfen ist die Charakterentwicklung: Während die Hauptfiguren gut ausgearbeitet sind, hätte ich mir bei einigen Nebencharakteren eine tiefere Entwicklung gewünscht. Dennoch ist Rungholt ein Buch, das durch seine Atmosphäre und seine emotionalen Facetten überzeugt.
Insgesamt ist Rungholt ein lesenswerter Roman, der sowohl historische als auch mystische Elemente gekonnt verbindet und den Leser lange nach dem letzten Kapitel nicht loslässt. Eine packende Geschichte über Schicksal, Zeit und die Kraft von Erinnerungen.
4 Sterne
Eine tiefgründige Erzählung über Verlust, Hoffnung und die Suche nach Antworten.
„Rungholt“ von Ann-Kathrin Wasle ist die überarbeitete und verbesserte Neufassung ihres früheren Romans „Die Glocken von Rungholt“. Ursprünglich hatte die Autorin eine klare Vision für ihre Geschichte, doch die erste Version entsprach nie ganz ihren Vorstellungen. Mit „Rungholt“ hat Wasle nun die Gelegenheit ergriffen, ihre Erzählung so zu gestalten, wie sie es sich immer gewünscht hat.
Die Stadt Rungholt, die im Jahr 1362 im Meer versank, ist seit Jahrhunderten von Legenden und Mythen umwoben. Einer dieser Mythen besagt, dass die Stadt für die Arroganz ihrer Bewohner bestraft wurde, die die Macht des Meeres herausforderten und die Warnungen der Natur ignorierten. In einer einzigen Nacht wurde Rungholt von den Wellen verschlungen, und nur Ruinen blieben zurück. Viele Jahre später stößt Janna auf das Tagebuch von Lenore, die einst in dieser versunkenen Stadt lebte.
Im Mittelpunkt des historischen Romans stehen zwei Frauen: Janna, die in der Gegenwart lebt, und Lenore, die im 14. Jahrhundert in Rungholt lebte. Janna, die ihren Bruder vermisst, stößt auf ein altes Tagebuch, das Lenores Leben und die letzten Tage der Stadt Rungholt beschreibt. Fasziniert von den Erzählungen, verliert sich Janna immer mehr in der Geschichte und beginnt, Parallelen zu ihrem eigenen Leben zu ziehen.
Die Handlung entfaltet sich auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen: im Jahr 1360 und im Jahr 1907. Im mittelalterlichen Jahr 1360 erleben wir die letzten Tage der blühenden Stadt Rungholt, bevor sie von einer verheerenden Sturmflut heimgesucht und schließlich vom Meer verschlungen wird. Die Bewohner kämpfen gegen die Naturgewalten und ihre eigenen inneren Dämonen, während die Stadt ihrem unausweichlichen Schicksal entgegenblickt. Durch den Wechsel zwischen diesen beiden Epochen schafft Ann-Kathrin Wasle eine tiefgründige und vielschichtige Erzählung, die die Leser imer weiter in den Bann zieht und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll aufzeigt.
Ann-Kathrin Wasle gelingt es meisterhaft, historische Genauigkeit mit fiktiven Elementen zu verbinden. Sie schöpft aus einer Fülle archäologischer Funde und historischer Berichte, um ein lebendiges und authentisches Bild der mittelalterlichen Stadt Rungholt zu zeichnen. Ihre akribische Recherche und ihr Gespür für Details lassen die Stadt in all ihrer Pracht und ihrem Untergang vor den Augen der Leser auferstehen. Gleichzeitig verleiht sie der Geschichte eine Prise Mystik und Fantasy, die das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis machen. Diese magischen Elemente fügen sich nahtlos in die historische Kulisse ein und verleihen der Erzählung eine zusätzliche Tiefe und Faszination.
„Rungholt“ ist mehr als nur ein historischer Roman. Es ist eine Geschichte über Verlust, Hoffnung und die Suche nach Antworten. Jannas und Lenores Schicksale sind eng miteinander verwoben, und Wasle zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie die Vergangenheit die Gegenwart beeinflussen kann. Insgesamt ist es eine absolut faszinierende Geschichte, historisch fundiert und hervorragend ausgearbeitet. Die Verknüpfung von Geschichte und Fiktion ist wunderbar gelungen, und der Hauch Mystik fügt sich perfekt in die Legende von Rungholt ein, was dem Buch das gewisse Etwas verleiht. Wärmstens zu empfehlen.
Meine zwei Lieblingsgenres meisterhaft kombiniert: Fantasy und Historie
Im 18. Jahrhundert findet das norddeutsche Mädchen Janna über glückliche Zufälle ein Tagebuch. Ein Tagebuch in einer alten Schrift. Ausgerechnet die mysteriöse Frau, die in der Herberge von Jannas Eltern zu Besuch ist, kann die Schrift übersetzen. Das Tagebuch offenbart nicht nur das Schicksal von einer Frau namens Leonore und der versunkenen Stadt Rungholt, sondern bringt Janna auch auf eine heiße Spur, was das Verschwinden ihres Zwillingsbruder Nils angeht.
Das Buch ist wie die Ebbe selbst und zieht einen ganz tief zurück ins Meer. Der Fantasy Anteil von Rungholt ist so mysteriös und subtil, dass man die ganze Zeit mit Janna zusammen an der Realität zweifelt und hadert. Der Historien-Part ist nicht weniger spannend. Ich persönlich wusste bisher nichts über die norddeutsche Insel-Stadt Rungholt, die 1362 wirklich versunken ist und ich bin bis jetzt total fasziniert und möchte noch mehr darüber erfahren. Der Schreibstil von Ann-Kathrin passt so gut zu einem historischen Roman, ohne dass es irgendwie künstlich wirkt oder dass man es nicht mehr versteht. Die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Geschichte haben viel Tiefe zu bieten und sind total innovativ! Man wechselt ständig zwischen Sympathien, Abneigung, Wut und Faszination. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese tolle Geschichte als Rezensionsexemplar lesen durfte und habe schon gesehen, dass Ann-Kathrin noch weitere spannende deutsche Historien verfasst hat! Bildung und Unterhaltung gleichzeitig, was will man mehr! Kann euch das Buch nur ans Herz legen!
Zwei Frauen, zwei Leben, zwei Jahrhunderte und eine schicksalhafte Verbindung.
Rungholt ist ein toller historischer Roman mit einem leichten, mystischen Touch. Beim Lesen merkt man, dass die Autorin sehr viel Liebe, Zeit und vor allem auch Recherche in diese Geschichte investiert hat. Der sehr atmosphärische und bildhafte Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, die zwei Handlungsstränge wunderbar miteinander zu verweben. Die Charaktere sind authentisch und toll ausgearbeitet.
Fazit:
Mich hat die Geschichte richtig gepackt und fasziniert. Ich kann für diesen historischen Roman nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.
Die Geschichte von Janna und auch Lenore ist für mich mein bisheriges Jahreshighlight 🤍☺️.
Und das will schon was heißen, denn wie ihr wisst lese ich eigentlich keine historischen Geschichten 😅. Aber dieser Klappentext hat mich einfach neugierig gemacht...
'Rungholt' zieht einen definitiv in seinen Bann. In eine verlorene Welt, eine Legende, Machtspiele sowie politische Gegebenheiten und eine Freundschaft die über allem bestehen bleibt!
Alle Charaktere sind sehr toll ausgearbeitet, authentisch und mit starken Wesenszügen. Bei einigen wurde ich im Verlauf der Geschichte überrascht.
Der Schreibstil ist sehr bildlich, ich konnte mir die Nordsee mit ihren Wellen und den Dünen, die Straßen, Menschen und Gebäude wirklich gut vorstellen.
Das Tagebuch mit Lenores Geschichte ist dunkel und bedrohlich - die Stimmung absolut mystisch.
Die ganze Geschichte ist überhaupt sehr atmosphärisch 🌊⚓️.
Es gibt viele Emotionen, die Spannung ist immer gegeben und die Geschichte der Frauen einfach fesselnd. Die zwei Handlungsstränge ergänzen sich dabei perfekt.
Ich habe es genossen gemeinsam mit Janna die Legende von der verlorenen Stadt Rungholt zu erforschen und auch jetzt beschäftigt mich diese Geschichte und Lenores Leben noch...
Ich würde sagen - da hat die Autorin alles richtig gemacht ☺️.
Schon das Cover weist auf den historischen Hintergrund der Geschichte hin. Der Schreibstil von Ann-Kathrin Wasle ist flüssig und detailreich. Die Geschichte springt zwischen zwei Jahrhunderten hin und her - 1360 und 1907. Die Geschichte wird in der Sie/Er-Perspektive erzählt, 1360 von Lenore in Rungholt und 1907 von Janna in einem kleinen Dorf, das nicht weit von der versunkenen Stadt entfernt liegt. Leider habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, da ich mich erst an das Setting und die Zeitsprünge gewöhnen musste. Beim Lesen merkt man schnell, dass Ann-Kathrin hier sehr gut recherchiert hat, denn die Geschichte ist sehr detailliert beschrieben. Man kann sich das Leben in den jeweiligen Jahren sehr gut vorstellen. Beide Frauen sind starke Protagonistinnen, die kämpfen und nicht aufgeben. Leider konnte ich keine tiefe Bindung zu den beiden Protagonistinnen aufbauen, was ich mir sehr gewünscht hätte. Beide haben einen Verlust erlebt und versuchen in ihrer Welt zwischen Bräuchen und gesellschaftlichen Normen wieder nach vorne zu schauen. Ann-Kathrin schreibt hier eine historische Geschichte, die auch einen fantasievollen Anteil hat. Leider konnte mich die Geschichte durch den für mich schweren Einstieg und auch die fehlende Bindung nicht ganz überzeugen. Für Leser, die gerne historische Romane lesen, kann ich das Buch empfehlen.
Ann-Kathrin Wasle hat mit dem historisch-mystischen Roman ein grandioses Werk geliefert. Ich gestehe, ich hatte keinerlei Erwartungen und diese wurden dann haushoch übertroffen. Rungholt ist die Geschichte einer versunkenen Stadt an der Nordseeküste, die es wirklich gegeben hat.
Im Jahr 1362 versank Rungholt und wurde zur Legende.
1907 treffen wir Janna in einem kleinen Küstenort, sie ist bestens vertraut mit den alten Sagen und Legenden und kann sich diesen kaum entziehen. Als die fahrende Händlerin Sigal in die Pension ihrer Eltern unterkommt, findet sie bei ihr ein altes Tagebuch. Dieses erzählt die bewegende Geschichte von Lenore, die in Rungholt lebte. Janna taucht immer tiefer in Lenores Leben ein, bis sich Realität und Einbildung vermischen…
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man taucht sofort im Geschehen ein. Es gibt zwei Zeitebenen - 1360 aus der Perspektive von Lenore in Rungholt und 1907 aus der Perspektive von Janna in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste, nicht weit entfernt von der einst versunkenen Stadt.
Hauptprotagonisten sind Janna, Lenore, Sigal und Thorstein. Diese Figuren (und auch die Nebenfiguren) sind unglaublich gut und vielschichtig ausgearbeitet. Janna und Lenore haben beide einen geliebten Menschen verloren - Lenore ihren Bräutigam Karl, Janne ihren Bruder Nils. Sigal, die fahrende Händlerin ist ein mystisches Wesen, man ist total fasziniert von ihr, obwohl ich einige Zeit brauchte, um mit ihr warm zu werden. Thorstein ist zunächst ein undurchsichtiger Charakter, ich mochte ihn Seite um Seite immer weniger.
Die Zeitebenen und beide Settings haben mir richtig gut gefallen. Rungholt ist toll beschrieben, man merkt die tiefe Recherche und lässt uns in eine völlig andere Zeit eintauchen. Ann-K. Wasle hat die Lebensumstände der damaligen Zeit ganz wunderbar beschrieben. Viele Bräuche, Traditionen zu den kirchlichen Feiertagen werden authentisch beschrieben.
Auch Jannes Part und deren Schauplatz sind perfekt in Szene gesetzt. Ich hatte manches Mal das Gefühl, beide Zeitebenen verschmelzen miteinander.
Es werden einige Themen aufgegriffen, u. a. die Stellung der Frau in der Gesellschaft und Abhängigkeit vom männlichen Geschlecht oder der Missbrauch mit der Natur.
Bildgewaltig präsentiert uns die Autorin die Naturgewalten der Nordsee, ich konnte mir wirklich alles ganz genau vorstellen. Ein wahres Naturspektakel.
Insgesamt ist es eine absolut faszinierende Geschichte, historisch fundiert und gut ausgearbeitet. Die Verknüpfung von Historie und Fiction ist wunderbar gelungen und der Hauch Mystik hat mich nicht gestört, eher ist es für mich das iTüpfelchen gewesen und passt hervorragend zur Legende von Rungholt. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter und vergebe fünf Sterne.
Ein wunderbar geschriebenes Buch über zwei in ineinander verwobene Jahrhunderte
Happy Bookbirthday!!
Ich habe von der lieben Ann-Kathrin Wasle im Sommer die Anfrage erhalten, ob ich ihr neues Buch "Rungholt" lesen und vorstellen möchte. Dieses ist seit heute im Handel erhältlich und ich möchte Euch nun davon erzählen.
Dieses Buch spielt in und um die Stadt Rungholt und wir begleiten in der Hauptsache die junge Janna im Jahre 1907, die eben ein Tagebuch aus dem 1362 versunkenen Rungholt findet. Diese beiden Zeiten fließen immer mehr ineinander. Wie man sich vorstellen kann, gibt es gerade in diesen beiden Jahrhunderten viele Vorurteile und noch mehr Aberglauben und jeder kämpft irgendwie dauerhaft um das eigene Überleben. Das liest sich auch aus dem Buch raus.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der eine kleine Antenne für historische Geschichten hat. Hier kommt vieles zusammen, es gibt etwas mystisches aber auch einen Hauch Fantasy.
Ich fand diese Geschichte echt klasse. Man hat förmlich rausgelesen, mit wieviel Herzblut die Autorin dieses Buch geschrieben hat. Es ist keine 08/15 Geschichte, wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen, dann ist man auch wirklich von der Story gefesselt und will wissen, wie es weitergeht.
Wenn man das Nachwort dann liest, ist es wirklich um einen geschehen. Über 12 Jahre Arbeit stecken in diesem Buch. Allein dafür bekommt Frau Wasle schon meinen größten Respekt. Mir bleibt nur noch, Danke zu sagen, dass ich Rungholt lesen durfte.
#unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Definitiv eine Empfehlung - auch außerhalb des Comfort-Genres ^^
Ich liebe es sehr, wie die Autorin die beiden Zeitstränge miteinander verknüpft hat und in die Geschichte verschiedener Frauen Sagen und Legenden eingewoben hat.
Die Geschichte einer Frau, die in der nun versunkenen Stadt Rungholt lebte und um ihre Unabhängigkeit kämpfte, dabei aber andere nie vergaß.
Aber auch die Geschichte einer jungen Frau, gebunden an einen Mann, gebunden ist, sich aber nichts sehnlicher wünscht, als nach Hause zurückzukehren.
Und eine junge Frau, rund 600 Jahre nach dem Untergang ebenjener Stadt, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren auf See verschollenen Zwillingsbruder wiederzufinden.
Wenn ich so an die Geschichte zurückdenke, hat sie mich wirklich gefesselt. Immerzu wollte ich wissen, was damals passiert ist. Ebenso wie Janna, die mit einer Fremden in einem alten Tagebuch liest und so von Lenore erfährt. Einer wirklich bemerkenswerten Frau.
Wirklich toll fand ich den Tatendrang der Protagonistinnen, ihren Sinn für Gerechtigkeit und das Bedürfnis, für andere einzustehen. Sich nicht von seinem Umfeld unterkriegen zu lassen.
Von mir gibt es also eine Empfehlung und 4,7⭐️, weil es ein paar kleinere Längen gab, die mich insgesamt aber wenig gestört haben.
Was für eine unglaubliche Story, es wurde von Seite zu Seite immer fesselnder. Man kann sich dem Buch nicht entziehen und ich wollte unbedingt wissen wie es zu Ende geht. Legt euch Taschentücher dazu, die werdet ihr zum Ende hin brauchen.
Definitiv eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.⭐️
Dieses Buch hat mich echt überrascht. Ich habe nicht erwartet, das es mir so gut gefallen wird, denn es ist anders als die Bücher, die ich sonst lese. Um so mehr freue ich mich, dass ich es gelesen habe, denn ich hätte echt etwas verpasst.
Im Buch geht es um 2 Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten leben, aber dennoch gibt es eine Verbindung zwischen beiden. Die Wechsel zwischen den beiden Frauen und ihren Geschichten haben das Buch echt spannend gemacht, da man, je länger man liest, wissen will, wie es bei beiden weitergeht.
Die Nordsee (Meer) spielt hier eine große Rolle, bei beiden Frauen. Jede von ihnen hat dazu eine besondere Verbindung, welche das ist, findet ihr heraus, wenn ihr das Buch lest ;-).
Ich habe hierbei geschmunzelt, gelacht, war von den Männern genervt ;-) (andere Zeiten andere Sitten, wie man so schön sagt) und entsetzt, denn die Zeiten waren definitv andere und auch der Umgang miteinander nicht immer freundlich.
Die Story hat mich auf jeden Fall abgeholt und ich hatte schöne Lesestunden.
Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.
Für alle, die eine Vorliebe für historische Romane mit einem Hauch von Magie und Geheimnissen haben, ist dieses Buch ein absolutes Muss und eine absolute Leseempfehlung von mir 📚
Kommt mit mir auf eine Reise durch die Zeit und lest die faszinierende Geschichte zweier Frauen, deren Schicksale über Jahrhunderte hinweg miteinander verwoben sind. 🌊
Die verträumte Janna wird auf mysteriöse Weise in die Vergangenheit gezogen, als sie eine verwunschene Stadt in den Wellen und das Tagebuch von Lenore entdeckt, einer jungen Frau, die im Jahr 1362 im Angesicht des drohenden Untergangs der Stadt Rungholt lebt. Die Art und Weise, wie Jannas und Lenores Leben sich immer weiter miteinander verflechten, ist nicht nur spannend, sondern auch emotional unglaublich ergreifend. ❤️
Das Buch besticht durch seinen atmosphärischen Schreibstil, der die Magie und Mystik von Rungholt wahrlich zum Leben erweckt. Jede Seite ist durchdrungen von der Sehnsucht und Melancholie, die sowohl Janna als auch Lenore umhüllt. Das Gefühl, als würde man selbst durch die alten Straßen der Stadt wandeln, wird durch die lebhaften Beschreibungen intensiviert. 🏰
„Rungholt“ ist ein Buch, das mich tief berührt hat. Es hat keine aufdringliche Spannung, sondern eher ein unterschwellig-mystisches Kribbeln, welches sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Es fließt ruhig dahin, aber wie ein Fluss mit unsichtbarer Strömung reißt es uns dennoch unaufhaltsam mit und verzaubert auf jeder Seite ❤️✨️
Für alle, die eine Vorliebe für historische Romane mit einem Hauch von Magie und Geheimnissen haben, ist dieses Buch ein absolutes Muss und eine absolute Leseempfehlung von mir 📚
Beeindruckendes Buch über 2 starke Frauen, die sich nicht kannten und ihr Leben trotzdem miteinander verwoben wurde
✨Ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll – nicht, weil mir die Worte fehlen, sondern weil ich auf keinen Fall zu viel verraten möchte. In diesem Buch passiert einfach so viel, auf emotionaler, historischer und sagenumwobener Ebene. Am Anfang war ich mir unsicher, ob ich diese scheinbar trockene Lektüre bis zum Ende durchhalte, doch dann wurde ich eines Besseren belehrt. Die Schicksale der Figuren haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich nicht mehr aufhören konnte.
✨Es geht um zwei Frauen, die durch ca. 550 Jahre voneinander getrennt sind. Da ist Lenore, eine 18-jährige Waise, die im Jahr 1360 bei ihrem Onkel und ihren beiden Vettern in der prachtvollen Stadt Rungholt lebt. Und dann gibt es Janna, die nicht viel älter ist und in der Silvesternacht 1907 vor einer wichtigen Aufgabe steht: Sie möchte die verwunschene Stadt Rungholt erlösen.
✨Trotz der Jahrhunderte, die sie trennen, fallen sofort die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden jungen Frauen auf. Beide lieben das wilde Meer der Nordsee, beide haben einen geliebten Menschen verloren, was ihr Leben und ihre Hoffnungen grundlegend verändert hat. Sie sind stark, unabhängig und lassen sich weder vorschreiben, wie sie zu leben haben, noch an einen bestimmten Ort binden. Ich finde es großartig, dass die Geschichte aus der Perspektive dieser beiden beeindruckenden Frauen erzählt wird – vor allem, wenn man bedenkt, in welchen Zeiten sie lebten.
✨Ann-Kathrin Wasle hat hier ein wirklich beeindruckendes Werk geschaffen. Es handelt sich um einen historischen Roman, in dem Sagen und mystische Wesen wie Sirenen eine Rolle spielen, aber das Buch ist so viel mehr als das. Durch den fesselnden Schreibstil der Autorin entstehen lebendige Bilder im Kopf, sodass ich das Gefühl hatte, diese Orte selbst zu kennen und in den jeweiligen Zeiten gelebt zu haben. Die tragischen, emotional aufgeladenen Geschichten der beiden Frauen tragen natürlich auch dazu bei.
✨Besonders gelungen fand ich die Figuren Hans und Sigal, die eine Brücke zwischen den beiden Frauen schlagen und deren Geschichten miteinander verknüpfen. Dadurch fügen sich die beiden Erzählstränge auf ganz natürliche Weise zusammen und ergänzen sich perfekt. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte, bei dem zum Schluss auch noch Tränen flossen.
⭐Fazit:⭐
Das Buch ist eine beeindruckende Mischung aus Geschichte, Mythologie und starken Frauenfiguren, die einen fesselt. Die lebendigen Beschreibungen und der emotionsgeladene Erzählstil lassen die Vergangenheit zum Leben erwachen. Es ist eine faszinierende Lektüre, die bestimmt lange nachwirkt.
Ein vergessenes Dorf erhebt sich aus dem Meer und gibt seine Geschichte Preis. Einmal mehr, zeigt sich, dass das Schicksal sich öfter wiederholt.
“ Auf den Dünen sie steht,
das Haar vom Winde verweht.
Sie blickt voll Hoffnung hinaus,
wo einst ihr Bruder lief aus.
Die See ihren Wunsch vernimmt,
ein Eisberg ans Ufer schwimmt.
Er entfacht ihren Lebenseifer,
sie wird nach ihm suchen, viel reifer.
Der Eisberg, er lockt sie alle an,
eine fremde Händlerin, allen voran.
Weder jung noch alt, sie scheint.
Was Janna schon komisch erscheint.
Mit spitzen Zähnen bestückt,
die Trauer und Schuld tief vergraben,
wirkt die Wahrheit nur noch bedrückt.
Eine Legende zum Wahrhaben?
Trutz, Blanke Hans,
dem bösen Mensch.
Verhilf den Frauen zum neuen Glanz.
Ihrer Unglück ist immens.”
Der Stoff, aus dem Legenden sind. Das verarbeitet Ann Kathrin zu einem traurigen Roman, der mich herum gepeitscht hat, wie ein Schiff auf rauer See. Mir gefiel ihr der Schreibstil, die Einflechtung vom Lied "Rungholt" und die überlieferten Fakten zu "Rungholt". Wirklich wahr, Rungholt war existent. Da hat man mich als Geschichtsfan förmlich am Haken. Eine sehr ergreifende Geschichte zweier ungleicher Freundschaften, getrennt durch Jahrhunderte. Man sieht hier, wie sehr man in Worten gefangen sein kann und sich dadurch kontrollieren lässt. Wer Legenden gern hat, einer ergreifenden Geschichte nicht widerstehen kann, der ist hier genau richtig. Zwar ein traurig angehauchter Roman, aber dennoch zum Wohlfühlen-Lesen im Herbst.
Rungholt ist ein Buch, das die Legende einer untergegangenen Stadt erzählt, aber eingefangen in eine schöne, leicht zu lesende Geschichte. Während des ganzen Buches erlebt man die Geschichte einer Protagonistin in der Gegenwart des Buches und bekommt so ihr Leben und ihre Gedanken mit. Sie ergründet dabei selbst die Geschichte der Stadt Rungholt und vor allem einer speziellen Bewohnerin (der zweiten Protagonistin), so dass ein großer Teil des Buches in Rückblicken aus einer vergangenen Zeit besteht. Diese Mischung aus den beiden Zeiten und aus den beiden Frauen, die jeweils die Hauptpersonen der Geschichten darstellen, verleiht dem Buch einen ganz eigenen Charakter.
Dabei ist vor allem die vergangene Geschichte, derjenige Teil, der es schafft, den Leser zu fesseln und Emotionen und Werte zu vermitteln. Dieser ist gut eingekleidet in die durchaus auch interessante Geschichte aus der Gegenwart.
Um in den „gegenwärtigen Teil“ vollkommen hinein zu finden, habe ich einige Zeit gebraucht, aber je weiter in dem Buch vorangekommen bin, desto besser hat mir auch dieser gefallen und desto mehr konnte ich mich auch in diesem wiederfinden.
Im Endeeffekt bilden sich zwei Handlungsstränge, die irgendwie miteinander verbunden und doch getrennt sind. Und sobald ich mich in den Stil des Buches hinein gelesen habe, waren beide Geschichten gleichermaßen faszinierend und ich wollte bei beiden gerne wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und vor allem die zum Teil detailreich Beschreibungen haben mir gut gefallen.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und selbst diejenigen, die als Nebencharaktere eher „oberflächlich“ bleiben, entwickeln die ein oder anderen Eigenarten.
Insgesamt hat mir der historische, der mystische, der erzählerische und der gesellschaftliche Teil des Buches gut gefallen. Es wird eine zum Teil ernste, vor allem, aber faszinierende und schöne Geschichte erzählt, die es – auch wenn ich nicht genau sagen kann, woran es liegt – schaffen kann den Leser zu packen. Insgesamt hat mir für die fünf Sterne ein bisschen was gefehlt, aber ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und hatte einige tolle Lese-Stunden sowohl in der gegenwärtigen Geschichte, als auch im „vergangenen Rungholt“.
~ 1362 versank die Stadt Rungholt im Meer und wurde zur Legende. Jahrhunderte später kann sich die verträumte Janna dem Sog der alten Sagen nicht entziehen. Als sie das Tagebuch von Lenore findet, verliert sie sich zusehends in der Geschichte der jungen Frau und jener dem Untergang geweihten Stadt - bis sie Realität und Einbildung, Lenores und ihr eigenes Leben kaum noch unterscheiden kann ... Zwei Frauen - zwei Jahrhunderte - zwei Leben: ein Roman über eine schicksalhafte Begegnung und eine Seelenverwandtschaft über den Tod hinaus. ~
Rungholt ist ein spannender historischer Roman mit leichten Fantasy Anteilen.
Das Buch hat an vielen Stellen sehr genau aufgezeigt, wie stark die Frauen damals von den Männern abhängig waren.
Dass die Meinung der Frauen oft hinten an gestellt wurde, fand ich teilweise bedrückend. 🫣
Die Parallelen zwischen Jana und dem Tagebuch fand ich hingehen oft sehr berührend. Auch das Ende hat mich berührt. 🫶
Einzig mit dem Schreibstil hatte ich ab und an meine Schwierigkeiten, doch das ist ja bekanntlich Ansichtssache 🥰
**** Worum geht es? ****
Es ist Anfang des 20. Jahrhunderts, aber der Mythos rund um die untergegangene Stadt Rungholt ist noch lange nicht vergessen. Seltsame Begebenheiten und ein wundersames altes Buch bringen Jenna dazu, tiefer in die Geschichte einzutauchen. Während Sie mehr über die Charaktere und die Begebenheiten aus dem Jahre 1362 kurz vor dem Untergang der Stadt erfährt, wird sie das Gefühl nicht los, irgendwie selbst ein Teil des Ganzen zu sein.
**** Mein Eindruck ****
Der Aufbau der Geschichte hatte mich von Anfang an fasziniert, beide Zeitebenen, das späte Mittelalter, und auch das 19. Jahrhundert haben sich für mich authentisch und greifbar angefühlt. Bereits der Prolog konnte mich von Rungholt begeistern, das Gefühl, eine Geschichte zu erleben, die der von Atlantis, einer untergegangen Stadt, ähnelt, löste pure Begeisterung in mir aus. Meine kindliche Freude darauf war geweckt. Zu entdecken, was beide Zeitebenen miteinander zu tun haben mögen, war pure Lesefreude, auch wenn die Auflösung für mich von Anfang an ersichtlich war. Die Geschichte ist angefüllt von aufregenden Charakteren, deren Schicksale interessant zu verfolgen waren. Vor allem Lara ist mir besonders ans Herz gewachsen. Die Entfaltung der Geschichte geschah eher leise und bedacht, dadurch kam es beim Lesen durchaus zu den ein oder anderen Längen, aber es reizte mich immer wieder aufs Neue die Entwicklung zu verfolgen. Gerne hätte ich noch länger in Rungholt verweilt. Grade das Ende hat mich emotional richtig überrascht und mitgerissen. Die Autorin hat mit diesem Buch eine wundervolle und für mich einmalige Geschichte erschaffen. Ihr bildlicher und flüssiger Schreibstil taten ihr Rest, um das Buch genießen zu können.
**** Empfehlung? ****
Fantasy Liebhaber*innen rund um untergegangene Städte und komplexen Mythen kommen hier ganz auf ihre Kosten. Starke Protagonistinnen sind inklusive, sowie auch pures Lesevergnügen. Eine klare Empfehlung.
Gelungene Mischung aus historischer Geschichte mit mystischem Touch. Sehr gut recherchiert.
Rungholt hat mich von Anfang an mit seinem schönen, flüssigen Stil überzeugt. Das Buch lässt sich leicht lesen und hat mich sofort neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Besonders spannend fand ich die gut ausgearbeiteten Charaktere, die sehr lebendig und greifbar wirken.
Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist, ist die detaillierte und offensichtlich gut recherchierte historische Kulisse. Alles wirkt sehr natürlich und passend – als wäre man tatsächlich in die damalige Zeit eingetaucht. Besonders der Mix aus historischen Fakten und mystischen Elementen gibt der Geschichte eine interessante zusätzliche Ebene.
Zwar gibt es hin und wieder Stellen, die für meinen Geschmack etwas langatmig waren, aber zum Glück schaffte es die Autorin immer wieder, rechtzeitig den Spannungsbogen anzuziehen und mich zurück in die Handlung zu holen.
Einzig das offene Ende hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen. Einige Fragen bleiben unbeantwortet, was nicht ganz mein Fall ist. Trotzdem hat das der Qualität des Buches keinen Abbruch getan – es bleibt insgesamt eine sehr lesenswerte Geschichte, die durch ihre Atmosphäre, die tiefgründigen Charaktere und die historische Authentizität besticht.
Rungholt von Ann-Kathrin Wasle erzählt die Geschichte zweier Frauen, zweier Jahrhunderter, zweier Leben, welche schicksalshaft verbunden sind, sowie einer Seelenverwandtschaft über den Tod hinaus.
„Heut bin ich über Rungholt gefahren, die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren. Trutz, Blanke Hans?“
(Zitat S. 10)
Was für ein bewegender Roman. Wir lernen gleich zu Beginn Janna kennen, welche seit ihrer Kindheit davon träumt, das 1362 versunkene Rungholt zu erlösen. Seit Jahren schleicht sie immer an Silvester ans Ufer der Nordsee in Ording und wird von ihrem Bruder bei ihren versuchen unterbrochen, doch nicht dieses Jahr. Janna vermisst ihren Bruder und hofft, dass es ein Zeichen gibt und sie ihn wieder findet. Sie glaubt nicht an das Unglück und gibt ihn nicht auf. Als sie dann bei einer Händlerin das Tagebuch von Lenore findet, geht sie einen Deal mit der fahrenden und geheimnisvollen Händlerin Sigal ein. Lenore liest die alte Schrift und die Händlerin übersetzt.
So lernen wir Lenore kennen eine tapfere junge Frau, welche nicht nur einen Schicksalsschlag erleidet, und sich dennoch durch ihr durch Männer bestimmtes Leben kämpft. Nachdem ihr Verlobter stirbt, bleibt sie in der Vormundschaft von Onkel und Vettern und muss sich diesen fügen, dabei wird deutlich, dass sie alle nur Nutzen aus ihr ziehen wollen. Eines Tages bekommt sie dann eine Base, Lara, und Lenore fühlt sich in ihrem Schicksal dieser Frau verbunden.
Immer tiefer werden wir im Laufe der Geschichte in die Leben von Janna und Lenore gezogen. Beide Frauen finden Schritt für Schritt ihren Mut und stehen trotz der Gefahren für ihre Hoffnungen und Meinungen ein. Lernen wir sie anfangs nur seicht kennen wurde der Sog, um das Schicksal der Frauen, immer fesselnder und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie Janna verlor ich mich in der Geschichte von Lenore und Lara und hoffte und leidete mit ihnen mit. Dabei gewann ich von all den Nebencharakteren Hans und einen fremden Seemann am bezauberndsten auf Grund ihrer seeischen Weisheiten.
Der Schreibstil ist zeitlich passend, auch der Wortwahl wegen und Ann-Kathrin Wasle versteht es geschickt, die zwei Zeitlinien zu verbinden und neben Historie auch Sagen und Legenden einzubauen. Sagen, welche real wirken in diesem Buch und mich in die Geschichte versinken ließen.
Aus Bangen wurde Wut und Kummer, bittere Tränen flossen mir und das Ende lies mich mit einem gewaltigen Hoffnungsschimmer zurück. Es war der pure Wahnsinn wie mich die Geschichte, um das versunkene Rungholt, welches wirklich existierte, mitnahm und Ann-Kathrin meine Emotionen hervorrufen konnte.
Für mich eine klare Empfehlung!
Ann-Kathrin Wasle - Rungholt
Das ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Ich habe schon bittersüße Nachtschatten von ihr gelesen. Deshalb hat es mich sehr gefreut, ob ich ein weiteres Buch von ihr lesen möchte.
Erscheinen wird das Buch am 30.9. Und dennoch möchte ich euch schon mal einen Einblick geben, was euch erwartet.
Einmal für euch den Klappentext: 1362 versank die Stadt Rungholt im Meer und wurde zur Legende. Jahrhunderte später kann sich die verträumte Janna dem Sog der alten Sagen nicht entziehen. Als sie das Tagebuch von Lenore findet, verliert sie sich zusehends in der Geschichte der jungen Frau und jener dem Untergang geweihten Stadt – bis sie Realität und Einbildung, Lenores und ihr eigenes Leben kaum noch unterscheiden kann … Zwei Frauen – zwei Jahrhunderte – zwei Leben: ein Roman über eine schicksalhafte Begegnung und eine Seelenverwandtschaft über den Tod hinaus.
Meinung: Ich muss gestehen, dass ich tatsächlich begeistert von der Geschichte bin. Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und ich bin gut mit der Geschichte von Janna und Lenore gestartet.
Die Geschichte spielt schon einige Jahre in der Vergangenheit, dies erfährt man durch Erzählungen der Gegenstände. Ann-Kathrin Wasle hat wirklich sehr viel Zeit und Liebe in das Buch gesteckt. Sie hat wohl sehr viel Recherche betrieben um genau den Eindruck der Zeit wiederzuspiegeln. Das fand ich sehr gut.
Den Zwiespalt zwischen dem Hier und Jetzt und dem Leben in Rungholt ist der Autorin sehr gut gelungen.
Kommen wir jetzt mal zu den Protagonisten. Diese waren tadellos gut durchstrukturiert und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Ihre Gedankenwelt und ihre Hsndlungsstränge konnte ich gut nachvollziehen.
Das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen, weil ich keine offenen Enden mag. Entweder brauche ich dann gleich den nächsten Band oder einen Abschluss. Naja, da muss ich mich wohl gedulden. Ansonsten kann ich nur sagen, ein wirklich tolles Buch, das ich weiterempfehlen kann.
#bookstagram #romantasy #bookiesupport #bookstagrammer #bookstagramdeutschland #bücherliebe #bücherverliebt #magischebücher #fantasy #lesenmachtsüchtig #lesenistschön #bücherwelt #bücherwurm #fantasy #romantasyroman #bookstagramchallenge #bibliophile #buchmagie😍
Historisch sehr gut recherchiert und sehr spannend in einer mystischen Story verpackt.
Die weiblichen Heldinnen leben in verschiedenen Zeiten, durchleben jede ihre eigene Pein und habe doch eines gemeinsam. Sie wollen einfach nur von ihren Zwängen befreit werden und ein Leben nach ihren Vorstellungen führen. - Jede auf ihre Art führt ihren ganz eigenen Kampf.
Die Story erzählt in zwei Zeitsträngen von drei Frauen, die am Ende mehr gemeinsam haben, als man glauben mag. Eingewebt in historisch korrekte und sehr gut recherchierte Lebens- und Arbeitsgewohnheiten wird hier eine mystische Story rund um Rungholt erzählt.
Rungholt ist, der Sage nach, eine in der Nordsee versunkene Stadt. Sie fiel im 17. Jahrhundert einer Springflut zum Opfer. - Aus dieser Sage hat die Autorin eine wirklich sehr interessante und aufreibende Story gemacht.
Eine sehr interessante These zu Rungholt und seinem Untergang. Mit einem sehr interessanten Eizelschicksal, welches eingearbeitet wurde.