
»„Sein, sein Gott! für den er kämpft!“ Wem eignet Gott? was ist das für ein Gott, Der einem Menschen eignet? der für sich Muß kämpfen lassen?"«

»„Sein, sein Gott! für den er kämpft!“ Wem eignet Gott? was ist das für ein Gott, Der einem Menschen eignet? der für sich Muß kämpfen lassen?"«
Ein Mann, wie du, bleibt da Nicht stehen, wo der Zufall der Geburt Ihn hingeworfen: oder wenn er bleibt, ...
Bleibt er aus Einsicht, Gründen, Wahl des Bessern. - Zitat, Fünfter Auftritt, Saladin und Nathan Gotthold Ephraim Lessing, ein Mann des 18. Jahrhunderts und der Aufklärung, hat dieses Theaterstück als Modell seines Weltbildes von Menschlichkeit erdacht und damit eine poetische Umsetzung seiner eigenen Definition zur Klärung des Theodizee-Begriffs (Theodizee: Problematik, warum kann Gott gut, die Welt aber schlecht und voll Leid sein): "Erziehung des Menschengeschlechts ereignet sich als "Ausbildung geoffenbarter Wahrheiten in Vernunftwahrheiten"; diese allein können jene "Zeit der Vollendung" herbeiführen, in der der Mensch "das Gute tun wird, weil es das Gute ist". Soweit die Erklärung des Kritikers Gert Sautermeister im Anhang zum Text. Das klingt erst einmal sehr abstrakt. Und zur szenenhaften Gestaltung der dargestellten Theorie, die in ihren Ansätzen vielleicht nicht nur konstruiert, sondern auch ziemlich utopisch anmutet, gesellt sich alsbald die Frage: Werden Schülerinnen und Schüler des 21. Jahrhunderts zurecht mit dieser Lektüre beschäftigt, die bereits im 19. Jahrhundert zur Schullektüre des "liberalen Bildungsbürgertums" aufstieg? Was hat "Nathan, der Weise" den Lesenden heute noch zu sagen? Die Ausgangslage ist nicht uninteressant: Nathan, ein Geschäftsmann, kehrt von einer Reise nach Hause zurück. In Jerusalem angekommen, wird ihm Spektakuläres berichtet: Seine Tochter Recha ist von einem Tempelherrn aus den Flammen ihres Hauses gerettet worden. Aber nicht genug, dass ein Christ eine Jüdin rettet - auch der junge Herr wurde vor nicht allzu langer Zeit vom Sultan Saladin verschont und entging dem sicheren Tod, weil er den Herrscher an dessen verblichenen Bruder Assam erinnerte. Viel Zeit verbleibt Nathan nicht, um über die Ereignisse zu sinnieren, da steht er schon in persona vor dem muslimischen Sultan, der ihm die Gretchenfrage stellt und ihn mit der geforderten Einsicht in die Wahrheiten der drei Weltreligionen in ein Dilemma steckt. Jetzt könnte die Geschichte richtig spannend werden, doch die berühmte "Ringparabel", die dem Fragesteller darauf aufmerksam machen soll, dass sich eine "gute" Religion vor allem durch den Humanismus der Gläubigen auszeichnen solle, der alle Menschen als eine Familie begreift, klingt zwar hübsch, aber auch ziemlich zahm. Und mal ehrlich: Geht es bei der Religion wirklich darum, sich "vor Gott und den Menschen angenehm zu machen", oder geht es nicht vielmehr um Macht (und um Geld)? Aber da ist ja noch Nathans eigene Geschichte: denn vor Jahren wurde die Familie Opfer eines grausamen Progroms. Nathan Frau und alle seine Söhne, 7 an der Zahl, - ermordet! Doch Nathan rächt sich nicht, nimmt stattdessen ein verwaistes Christenkind bei sich auf und zieht es wie ein eigenes groß. Dieser schier übermenschliche Akt der Vernunft wirft Fragen auf - die aber nicht beantwortet werden, da die Persönlichkeit, die dem Text den Titel verleiht, seltsam abstrakt bleibt. Und ein wenig denkt man hier an die Reaktion eines aufgebrachten Vaters, wie sie Shakespeare in seiner Komödie "Viel Lärm um nichts" schildert und an dessen Worte im 5. Aufzug: ... Von diesem Mann will ich dann Geduld erlernen. Doch einen solchen Mann gibt es nicht. Denn, Bruder, Menschen, Sie raten, trösten, heilen nur den Schmerz, Den sie nicht selber fühlten. Trifft er sie, Dann wird zur wilden Wut derselbe Trost, Der eben noch Arznei dem Gram verschrieb, An seidner Schnur den Wahnsinn wollte fesseln, ... Doch keines Menschen Kraft noch Willensstärke Genügte solcher Weisheit, wenn er selbst Das gleiche duldete... Na ja, was Figurenzeichnung, Dramaturgie, aber auch Humor angeht, hatte der englische Stückeschreiber seinem deutschen Kollegen wohl einiges voraus, aber auf jedem Fall hätte dem Lessing-Stück etwas mehr "Fleisch und Blut" im Ausdruck nicht geschadet. So wirkt das Ganze - trotz der edlen Botschaft- leider viel zu hölzern und unorganisch. FAZIT "We are Family" - ja, es könnte natürlich so schön sein, rein theoretisch. Aber ich bezweifle, dass dieser Text für die Lesenden ein reiner Genuss ist. Musste jemand das Buch als Pflichtlektüre in der Schule lesen und hat es trotzdem gemocht? Oder wer hat sich, wie ich, das Werk freiwillig vorgenommen und hat nun Mitgefühl mit all denjenigen, die sich in der Schule mit dem Text quälen müssen? Soweit meine jetzige Meinung, aber "macht nur keine Glossen wegen dessen, ...; denn der Mensch ist ein schwindliches Geschöpf, und damit ist's gut."
Super witzig (unironisch!)
Ich habs geliebt. Sehr dankbar geschrieben, top aktuell, humorvoll und voller unerwarteter Plottwists.

Am Ende habe ich nicht bereut es gelesen zu haben, als Schullektüre hätte ich es aber nicht gewollt.
Im März ist es mir wirklich schwer gefallen ein Buch für die @eat.read.sleep_and_friends Jahres-Lese-Challenge zu finden, denn das Thema war: "Ich lese ein Buch, das vor 1900 erschienen ist." Würde euch da gleich ein Buch zu einfallen? Ich war vorallem irritiert, weil meine Ausgabe aus 1955 stammt, aber Lessing hat ja weit vorher gelebt und somit wurde Gotthold Ephraim Lessing "Nathan der Weise - ein dramatisches Gedicht" 1779 veröffentlicht und am 14.04.1783 fand die Uraufführung in Berlin statt. Ich habe allerdings die 136 Seiten etwas unterschätzt und bin daher erst jetzt im April fertig geworden. Man liest halt nicht täglich ein Theaterstück und dann auch noch in der schweren, alten Sprache. Anfangs fand ich es auch ziemlich langweilig, aber ab der Mitte fand ich es dann spannender. Eine wirkliche Rezension mit Punktzahl kann ich hier ja nicht schreiben, da es einfach aus einer ganz anderen Zeit stammt und damals war es bestimmt revolutionär. Ich habe es nicht bereut es zu lesen.

»Sind Wir unser Volk? Was heißt denn Volk? Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, Als Mensch?«
. 1 Stern - und der nur für dieses eine Zitat und die Aussage hinter dem Buch. 🥴 . Ich musste dieses Buch als Schullektüre lesen und wie fast alle war es natürlich nichts... Die Aussage hinter dem Buch ist wichtig, aber die Umsetzung... Eigentlich ging es um komische Sachen und Konstellationen. Viele Szenen waren einfach total unnötig und ich hab mich täglich durch die Seiten gequält. Es ist absolut gar keine Spannung aufgekommen, die Handlung war nicht interessant und der Schreibstil? Absolute Katastrophe! So furchtbar kompliziert und ich habe vieles nur überflogen, weil ich nichts verstanden habe. Die Charaktere konnte ich alle nicht ausstehen. Und dass dann die Ringparabel nicht einmal Lessings Idee war!!?? Das hätte evtl. mehr Sterne verdient, aber er hat den wichtigsten Teil des Buches ja eigentlich nur kopiert! Und die Zusätze am Ende dieser Ausgabe waren auch eigentlich immer und immer wieder Dasselbe. Ich weiß, dass Argumente wie "Sprache" nichts damit zu tun haben, ob das Buch gut ist oder nicht, da es nunmal aus einer anderen Zeit stammt. Aber MICH hat es einfach extremst gestört. Aber das Buch war halt einfach langweilig, hatte furchtbare Charaktere und zudem eigentlich nur kopiert... . Fazit: Lest es nicht. Das Zitat oben ist alles, was ihr für das Buch wissen müsst. (Aber natürlich ist es wichtig, dass damals dieses Buch herausgebracht wurde und historisch / philosophisch gesehen extrem wichtig und stark.)
Also das gibt mal Toxisch-Boyfriend-Vibes.🙅🏻♀️
Achtung Spoiler! Nathan ganz feiner Kerl! Sehr großzügig, überlegt, kann man nicht meckern. Die Frauen haben jetzt bis auf Geld und Lästern, nicht viel zu sagen. Fein. Der Tempelmann… Red Flag vom Feinsten. Erst willst du nicht, dann doch, dann geht es nicht schnell genug, dann ist Nathan Schuld, dann die böse Kirche, dann natürlich ein böses Wein, du willst sie um jeden Preis, aber anstrengen willst dich eigentlich nicht & dann bist du happy sie als Schwester zu haben. Ja nee ist klar Diggih. Der Sultan hat mal null Durchblick, wie kann der denn mehrere Länder regieren? Also im Endeffekt. Kann man machen, man kann aber auch nicht.
Liebe die Message
Klassiker, wichtige Message aber ich bin kein Fan vom Schreibstil
Es wäre unfair, das Buch in Sternen zu bewerten, da ich es nur für die Schule gelesen habe. Zunächst einmal: Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch, aber dafür war es gar nicht so schlecht. Ich mochte überhaupt nicht, wie das Buch geschrieben war und habe teilweise auch nur die Hälfte verstanden, aber wenn man rein auf die Geschichte eingeht, war es ganz gut. Besonders am Ende gab es nochmal einige Wendungen und es hat mir gefallen, dass alle Figuren irgendwie miteinander verbunden sind.
Ein aktueller Inhalt, daher wirklich spannend. Sprache schwieriger als gedacht. Als Hörbuch für nebenbei eher ungeeignet. Da muss man schon ganz genau zuhören.
Ein tolles Stück mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Wirft viele spannende Fragen auf.
liebe das buch, den plottwist, recha und die message ♥️♥️♥️♥️♥️♥️
Es eifre jeder seiner unbestochnen Von Vorurteilen freien Liebe nach!
Ein guter Klassiker der mit der Hauptthematik der religiösen Toleranz auch heute noch Relevanz hat. Das Drama ist genauso kurzweilig wie lesenswert und versucht eine Gleichwertigkeit der Religionen zu vermitteln. Keine ist besser als die andere. Dir eine passt nur eventuell besser zu einem oder in diese wurde man hineingeboren.

Heute aktueller, denn je
Ein Klassiker, der aufgrund seiner Thematik in unserer heutigen Zeit an Aktualität nichts verloren hat und eventuell an Bedeutung sogar gewonnen hat. Nathan der Weise befasst sich mit den drei Weltreligionen und unterstreicht die Bedeutung, dass am Ende nur zählt, dass Mensch Mensch ist und die Religion nicht der Grund für Differenzen sein sollte. Ich habe es früher schon geliebt und liebe es noch heute.
Etwas wirr
Insgesamt ein interessantes Theaterstück mit (immer noch bzw. zur Zeit wieder besonders) wichtiger Botschaft. Allerdings ist die Personenkonstellation etwas verworren und wird noch komplizierter, da einige Charaktere mehrere Namen haben. Das wird aber erst schlagartig am Ende des Theaterstücks verraten, sodass die neuen Informationen etwas verwirrend und überfordend sein können.

„Was heißt den Volk? Sind Christ und Jude eher Christ und Jude als Mensch?“
Ich bin recht kritisch an Nathan der Weise rangegangen , wie eigentlich immer bei Schullektüre 🧐. Man musste sich erst an die Sprache gewöhnen und, dass bei jeder neuen Zeile das erste Wort, egal ob Adjektiv, Verb oder Substantiv/Nomen oder Satzanfang oder nicht, GROß begann. Mir hat es geholfen, das Buch als Hörbuch mit Mitlesen zu hören. Einige Wörter musste ich auch Googlen. Aber dafür gibt es ja das Internet 🤭 Das Thema Religion ist echt gut behandelt in dem Buch 👍. Nathan, der Protagonist des Textes, ist selbst Jude. Jedoch ist er der Auffassung, dass alle Menschen sind und nicht nur Mitglied seiner Religion. ✝️✡️☪️Das Zitat oben stammt auch von ihm. Das Buch besitzt außerdem eine kleine „Lovestory“ ❤️und eigentlich einen gewaltigen Plottwist, 🤯der leider etwas von meiner Deutschlehrerin vorweggenommen wurde, da wir schon eine Zusammenfassung geschaut hatten. Naja 🫤 Insgesamt besser als erwartet. Das Thema und die Handlung waren gut gewählt und beschrieben. Die Sprache ist jedoch sehr anspruchsvoll 😥. Nun die Kommentarfrage: Wie steht ihr zu Schullektüre? Überflüssig oder sinnvoll? Und warum? Schreib es gerne in die Kommentare. Ich würde mich freuen ☺️
War okay aber Klassik ist einfach nicht meins
Nicht das schlimmste Deutschbuch was ich je lesen musste.
Fazit: Herr Lessing hat Telenovelas erfunden aber die Ringparabel wurde mies von Herr der Ringe geklaut, nicht cool!
Schulbuch halt.... aber die Geschichte und die Werte sind eigentlich ganz gut..... obwohl man eine Lektürenhilfe braucht
Menschlichkeit vor Religion
Eine klassische Schullektüre und deswegen vermutlich nicht sehr beliebt. Ich mag die Message allerdings sehr gerne. Wenn alle mehr den Werten ihrer Religion folgen würden, als allein deren Einzelanspruch als Wahrheit, würden wir friedlicher leben und uns viel mehr als Menschheit fühlen als als Christen, Juden oder Muslime...
Der Sprachstil bringt mich an den Rande meines Interlekts. Das ist spannend zu erfahren, aber die Handlung spricht mich nicht an. Warum Nathan Weise sein soll erschließt sich mir auch nicht. Vielleicht verstehe ich es aber auch einfach nicht :D
ich kann das alles nicht mehr
ich fand diese lektüre echt so schlau und interessant für die damalige zeit und ich bin der meinung es ist einfach generell voll wichtig sie gelesen zu haben
I don’t like school books
Überbewertet als Klassiker, aber zumindest leicht verständlich

Joa, war halt ein nettes Buch mit ner netten Moral.
TW religiöser Fanatismus, Sklaverei, Tod, Gewalt, Rassismus Gibt nicht viel dazu zu sagen. Das Thema ist heute noch aktuell - schade - und zeigt nur, dass die Menschen unfähig sind, sich ernsthaft weiterzuentwickeln. Umso wichtiger, dass es solche Geschichten wie die über Nathan gibt.
Kurzweiliger Klassiker
Rick and Morty episodes have more depth and are more interesting than this book. Plot created by a 10-year old. 5 stars because i have pity for lessing
Das Stück ist nun 240 Jahre alt und verliert nicht an Bedeutung. Nathan unterrichtet seine Tochter Recha nicht in einer Glaubensrichtung, sondern in Ethik und Humanismus. Die Toleranz gegenüber den Andersdenkenden ist beachtlich für eine Zeit in der Aufklärung, in der es vor allem in den pietistischen Regionen Deutschlands immer noch viel Engstirnigkeit gab. Aber wenn ich mir heute die Diskussionen in den sozialen Medien anschaue, kann ich kaum eine positive Entwicklung feststellen. Nathan, wir brauchen dich. "Was heißt denn Volk? Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, als Mensch? Ah! Wenn ich einen mehr in Euch gefunden hätte, dem es genügt, ein Mensch zu heißen!"
Am liebsten null Sterne!! Größter scheiß den ich jemals gelesen habe.
Das Stück ist nun 240 Jahre alt und verliert nicht an Bedeutung. Nathan unterrichtet seine Tochter Recha nicht in einer Glaubensrichtung, sondern in Ethik und Humanismus. Die Toleranz gegenüber den Andersdenkenden ist beachtlich für eine Zeit in der Aufklärung, in der es vor allem in den pietistischen Regionen Deutschlands immer noch viel Engstirnigkeit gab. Aber wenn ich mir heute die Diskussionen in den sozialen Medien anschaue, kann ich kaum eine positive Entwicklung feststellen. Nathan, wir brauchen dich. "Was heißt denn Volk? Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, als Mensch? Ah! Wenn ich einen mehr in Euch gefunden hätte, dem es genügt, ein Mensch zu heißen!"

𝓐𝓵𝓵𝓮 𝓜𝓮𝓷𝓼𝓬𝓱𝓮𝓷 𝓼𝓲𝓷𝓭 𝓰𝓵𝓮𝓲𝓬𝓱!
──────── ⋆⋅✿⋅⋆ ──────── ᴡᴇʀ ᴋʟᴀssɪᴋᴇʀ ʟɪᴇʙᴛ sᴏʟʟᴛᴇ ᴀᴜғ ᴊᴇᴅᴇɴ ғᴀʟʟ ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ɢᴇʟᴇsᴇɴ ʜᴀʙᴇɴ! ɪᴄʜ ᴡᴀʀ sᴏɢᴀʀ ɪᴍ ᴛʜᴇᴀᴛᴇʀsᴛüᴄᴋ ᴜɴᴅ ᴍᴜss sᴀɢᴇɴ ᴅᴀs ʟᴇssɪɴɢ ᴍᴀʟ ᴡɪᴇᴅᴇʀ ɢᴜᴛᴇ ᴀʀʙᴇɪᴛ ɢᴇʟᴇɪsᴛᴇᴛ ʜᴀᴛ. ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ɪsᴛ ᴇɪɴғᴀᴄʜ ᴜɴᴅ ᴠᴇʀsᴛäɴᴅʟɪᴄʜ ɢᴇsᴄʜʀɪᴇʙᴇɴ ᴜɴᴅ ᴅɪᴇ ɢᴇsᴄʜɪᴄʜᴛᴇ ɪsᴛ ᴇɪɴᴇ ɢᴜᴛᴇ ʟᴇʜʀᴇ ᴅɪᴇ sɪᴄʜ ᴊᴇᴅᴇʀ ᴇɪɢᴇɴᴛʟɪᴄʜ ᴢᴜ ʜᴇʀᴢᴇɴ ɴᴇʜᴍᴇɴ sᴏʟʟᴛᴇ! ᴅɪᴇ ʀɪɴɢ-ᴘᴀʀᴀʙᴇʟ ʟässᴛ sɪᴄʜ ɢʀüßᴇɴ
Ist sehr verwirrend aber nicht schlecht
„Was man nicht zu verlieren fürchtet, hat man zu besitzen nie geglaubt, und nie gewünscht.“
Ein schöner Klassiker und aufgrund der religiösen Thematik zeitlos. Die Dialoge sind unterhaltsam und leidenschaftlich. Auch hier hat man es mit familiären Verstrickungen zu tun, welche sich erst am Ende auslösen und eine lehrende Botschaft vermitteln. ⭐️⭐️⭐️⭐️💫
Ich habe das Buch in der Realschule schonmal gelesen und wollte es jetzt nochmal tun da mur die Geschichte einfach nie aus dem Kopf ging. Nathan der Weise, ist eine Geschichte in Theaterform geschrieben, die sich mit den Drei großen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum befasst und der frage welches die richtige ist. Oder auch nicht. Es ist ein humanistisches Werk, besonders bekannt für seine Ringparabell. In groben Zügen, wird dem schlauen Nathan die Frage gestellt welche der drei Religionen die richtige ist. Nathan bemerkt die gestellte Falle und umgeht sie mit seiner Schilderung der Ringparabell. Durch diese Parabell wird klar, das alle drei monotheistischen Religionen den selben Stellenwert haben und es wichtiger ist ein guter Mensch zu sein zu sich selbst und den Mitmenschen. Zu der Message kann man nichts mehr hinzufügen, ich mag das Buch immer noch sehr, ich tue mich nur mit der Sprache schwer, aber gut, die Geschichte ist ja auch schon etwas älter.

Schöne Ausgabe
Ich bin mit einer illustrierten Nacherzählung aufgewachsen, habe die Ringparabel im Konfirmandenunterricht durchgenommen und das Stück mit der Schule aufgeführt gesehen - musste aber erst 30 werden, um endlich das Original zu lesen. Nach dem 7. Oktober schien es mir dringlicher denn je. Lessings 250 Jahre altes Plädoyer für Toleranz liest sich auch sprachlich erstaunlich modern, inhaltlich utopischer denn je. Die Ausgabe des Alfred Kröner Verlags verdient eine Empfehlung. Schöner Leineneinband mit Lesebändchen, dazu helfen informative Anmerkungen und bebildertes Nachwort mit Zeittafel beim Verständnis.
Es geht um Religionen, Humanität und Toleranz. Nathan ein Jude hat eine Pflegetochter Recha die eigentlich Christin ist. Ein Tempelherr, auch Christ, rettet sie und verliebt sich in sie aber es stellt sich heraus dass sie Geschwister sind. Dann gibt es noch den Sultan Saladin, ein Muslim, welcher in Geldnot steckt. Am Ende stellt sich heraus dass sein Bruder der Vater von Recha und dem Tempelherrn ist.
Das Buch war okay für ein Schulbuch. Gehört jetzt nicht zu meinen Lieblingen aber auch nicht zu meinen Hassbüchern. Ich mochte die Aspekte in denen es darum ging das alle Religionen docj irgendwie gleich sind bzw dass man zwischen den Menschen keine Unterschiede machen sollte da es eben alles Menschen sind. Auch mochte ich hier die Veranschaulichung durch die Ringparabel. Das Ende bei dem sich dann alle Religionen vermischten mochte ich auch sehr und wie Nathan dem Tempelherrn Toleranz und Humanität beibrachte.
59. Buch im Jahr 2023 Ich habe mich mal wieder einen Klassiker gewagt und endlich dieses berühmte Werk gelesen. Und tatsächlich hat es mir auch ganz gut gefallen, jedenfalls für die damalige Zeit. Es war recht kurzweilig und von der Thematik her auf jeden Falla auch ziemlich interessant und die Charaktere waren auch spannend und auch ziemlich unterschiedlich, was auf jeden Fall noch mal mehr Leben in das Ganze gebracht hat. Schwierigkeiten beim Lesen hatte ich aber trotzdem zwischendurch mal und manchhe Dialoge oder auch Monologe fand ich irgendwie übertrieben. Letztendlich bin ich bei 3,5 Sternen für diese Lektüre. Es gibt aber definitiv schlimmere Klassiker (aber eben auch bessere).
what can i say... had to read this for school
Immer noch ein aktuelles Thema!
ich fand diese lektüre echt so schlau und interessant für die damalige zeit und ich bin der meinung es ist einfach generell voll wichtig sie gelesen zu haben
Klassische Schullektüre eben...
Warum sind immer alle miteinander verwandt?! Ich finde den Gedanken hinter der Geschichte wirklich nicht schlecht aber es war eben doch ziemlich langweilig-
Diese Geschichte ist wirklich schön verfasst und hat mich sogleich in meine Schulzeit zurückversetzt. In diesem dramatischen Gedicht wird anschaulich der Konflikt der 3 großen Religionen (Christentum, Judentum und Islam) dargestellt und zeigt durch die bekannte Ringparabel, dass alle drei Religionen sich dem selben Gott zugehörig fühlen, dies jedoch nicht eingestehen wollen. Es ist wirklich ein Meisterwerk und eine wichtige Lektüre! In diesem Werk wird deutlich, dass alles irgendwie zusammen hängen kann und niemand etwas Besseres ist. Eine große Empfehlung von mir! ☀️
Da mich weder Goethes „Faust“ noch Schillings „Wilhelm Tell“ so wirklich überzeugt haben, war ich auch bei diesem ähnlich alten Buch skeptisch. Die Tatsache, dass das Buch im Original 1779 erschien, spiegelt sich natürlich deutlich in der Sprache wider. Dennoch war das Buch, bis auf einige kleine Problemchen, leicht zu verstehen, beziehungsweise leichter als ich erwartet hätte. Nathan ist, wie im Titel ja beschrieben, tatsächlich ein sehr weiser Protagonist und hat für seine damalige Zeit, nämlich dem Beginn der Aufklärung, schon viele aufklärerische und tolerante Ansichten. Der Konflikt, welche der Weltreligionen die wahre sei - Islam, Judentum oder Christentum - wurde sehr gut dargestellt und Nathans tolerante Art war sehr erfrischend. Alles in allem - es tut mir leid, aber entgegen meiner Erwartung - ein gelungenes Werk und auch über 200 Jahre später noch lehrreich!
Ich musste das Buch für die Schule lesen und war positiv überrascht. Das Thema ist erschreckend aktuell und der Text gut und einfach zu lesen. Must read for me!
nicht zu empfehlen 💀
musste es für die Schule lesen, aber hab’s tatsächlich auch nur Dreiviertels gelesen weil es echt anstrengend war zu lesen😭 Message an sich gut aber sonst halt eher langweilig
Kurze Geschichte die ich für die Schule lesen musste.