Sehr informatives und durchaus amüsanten Buch. Zusätzlich hat die Autorin eine angenehme Stimme - und ich bin sehr wählerisch, was weibliche Stimmen angeht.
Die Protagonistin scheint emotional zwischen Deutschland und England zu hängen und hat ihr Herz doch während des Studiums an die Eigenheiten der Briten verloren. Manchmal etwas zu lange Beschreibungen, aber interessante neue Fakten über Leben und Studieren in England. Mit einem Hauch von Politik.
Ein bisschen Oxbridge, ein bisschen Politik, ein bisschen Gesellschaft
Die Autorin erzählt von ihrer Zeit in Oxford und Cambridge. Der Begriff Oxbridge gefällt mir nicht so sehr, da er gerne als Synonym für Elite zweckentfremdet wird. In ihrem Fall ist der Begriff aber einfach nur beschreibend. Man lernt zwar etwas über Oxbridge, die Autorin bleibt dabei aber für meinen Geschmack oberflächlich. Das Buch ist nämlich eher ein Rundumschlag ihres Lebens in UK. Neben ihrer Unizeit diskutiert sie politische und gesellschaftliche Themen und macht dabei Vergleiche zu Deutschland. Viel neues habe ich dabei nicht gelernt. Wer aber einen Geschmack vom Leben in Oxbridge bekommen will, bekommt den auf jeden Fall.
Amüsant und kurzweilig.
Dieses Buch hat mir die Briten etwas näher gebracht. Ein Buch, in dem jedes Kapitel ein Lesevergnügen war.
Was nicht im Lebenslauf steht, ist das Scheitern, die unzähligen Versuche, die durchwachten Nächte - und dabei sind es genau die, die so ein Menschenleben ausmachen. Ich schwanke sehr zwischen drei und vier Sternen. Zu gerne würde ich 3,5 Sterne vergeben. Auch wenn das Buch sehr schön zu lesen war, vor allem, wenn man selbst schon in England gewesen war, und manche Erfahrungen mit einem Nicken bekennt, erscheint mir der Untertitel "Liebesbrief an England" doch eher irreführend. Meiner Meinung nach kritisiert sie England mehr als dass sie es lobt. Zudem gab es auch sehr vieles, was ich selbst einfach schon wusste. Es war dennoch schön, zumindest durch ein Buch, wieder nach England zu gehen.






