
Das Buch „Wie viel Erde braucht der Mensch?“ von Leo Tolstoi hat mich insgesamt eher enttäuscht. Ich hatte aufgrund des Titels erwartet, dass sich das gesamte Buch mit dieser zentralen Frage beschäftigt. Tatsächlich bezieht sich diese aber nur auf die erste Geschichte, die ungefähr die ersten 25 Seiten umfasst. Das Buch ist in drei verschiedene Geschichten unterteilt, die jedoch inhaltlich kaum miteinander zusammenhängen. Das fand ich etwas verwirrend und auch irreführend, da ich einen klareren roten Faden erwartet hätte. Die erste Geschichte hat mir noch ganz gut gefallen, da sie eine verständliche Handlung und eine erkennbare Aussage hatte. Die zweite und dritte Geschichte hingegen habe ich nicht so richtig verstanden. Sie wirkten auf mich weniger zugänglich und teilweise auch etwas langweilig. Dadurch fiel es mir schwer, einen Bezug zu den Inhalten aufzubauen oder eine klare Botschaft zu erkennen. Insgesamt kann man das Buch zwar lesen, aber ich persönlich würde vor allem die erste Geschichte empfehlen.




