Ein fesselndes Meisterwerk der klassischen Literatur
Ein kraftvolles Werk voller lebendiger Charaktere, einer fesselnden Handlung und einer berührenden Liebesgeschichte. Der Roman fängt tiefgründige Gedanken ein: Güte, die an Naivität grenzt; eine Krankheit, die Momente der Harmonie und Erleuchtung ermöglicht; die Offenbarung der oft anzutreffenden „Unverfrorenheit der Naivität“. Alle Charaktere sind wie wir selbst, mit all unseren Eigenschaften. Wie treffend erfasst der Autor die Laster und Tugenden eines Menschen aller Zeiten, eines unveränderlichen Wesens. Fürst Myschkin verkörpert das gütige Selbst in uns allen, allvergebend, allverständnisvoll. Aglaja ist der Funke, der unseren Charakter offenbart – mal ein strahlendes Lachen, mal ein flüchtiger Zorn, mal ein lodernder Groll. Lebedew enthüllt einen Hauch von Intrige in unseren Seelen; er will uns nicht direkt schaden, sondern beteiligt sich am Gerede. Rogoschin ist unser dunkelster Teil, geheimnisvoll, aggressiv, das genaue Gegenteil des Fürsten. Doch alles verschmilzt miteinander. Wir sind eins. Myschkin und Rogoschin gehen Hand in Hand, und nur sie können einander verstehen und brauchen einander in ihren dunkelsten Stunden.
























