Eine zauberhafte Liebesgeschichte am Rande der Welt in einer Bibliothek mit wunderbaren Büchern.
Fast möchte man Abril beneiden, nach einer beruflichen Katastrophe sucht sie hier im Haus ihrer Oma Schutz . Sie trifft einen Betten sozial kompatiblen Hacker und der Rest ist vorhersehbar…
Die Figuren sind niedlich … aber hätten mehr Tiefgang verdient …. Und das Ende…
Nun ja, aber die Buchbesprechungen waren toll
Ein Wohlfühlroman für einen gemütlichen Nachmittag
Abril flieht, nachdem ihre Karriere durch einen fatalen Fehler von heute auf morgen in sich zusammengebrochen ist.
Alex wird nach fünf Monaten aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er einen aufsehenerregenden Hackerangriff verübt hat.
Beide begegnen sich im Haus von Abrils Großmutter im kleinen Dorf Trevilles in den Pyrenäen. Hier hoffen sie auf etwas Ruhe - und darauf, herauszufinden, wie es für sie weitergehen soll.
Abril zieht sich aus Angst vor einer Klage und in tiefer Trauer über ihre verlorenen, jahrelangen Bemühungen völlig aus der Welt zurück.
Alex dagegen wartet lediglich seine Bewährungszeit ab, um das Land zu verlassen und irgendwo ganz neu zu beginnen. Für ihn stehen alle Türen offen, im Gegensatz zu Abril.
All das spielt vor der Kulisse neugieriger, aber herzlicher Dorfbewohner - und des von Abril und Alex neu gegründeten Leseclubs. Dort werden Klassiker wie Dracula, Emma oder Große Erwartungen gelesen und in geselliger Runde lebhaft diskutiert. Für eine Weile werden Bücher zu einer Zuflucht für die beiden.
Für Buchliebhaber ist diese leichte, warme Geschichte ein kleines Vergnügen. Mit knapp 300 Seiten ist sie angenehm kurz und eignet sich perfekt für einen entspannten Nachmittag.
Am meisten begeistert haben mich die Atmosphäre des Dorfes und die oft amüsanten Diskussionen im Leseclub.
Die Figuren selbst blieben mir jedoch insgesamt zu blass, und die Liebesgeschichte, die einen großen Teil der Handlung einnimmt, konnte mich leider gar nicht erreichen. Zwischen den beiden habe ich keine wirkliche Anziehung gespürt - und ehrlich gesagt, hat es mich auch nicht interessiert.
Unterm Strich war es für mich eine gemütliche, locker-leichte Lektüre, bei der ich vor allem den Leseclub genossen habe. Charaktertiefe und Romantik sind für mich persönlich leider etwas auf der Strecke geblieben - aber für zwischendurch war’s trotzdem schön zu lesen.
* unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar