"...dass die andere Person trotz allem blieb, das nannten wir Liebe."
Ich kam leider eher schwer ins Buch rein. Nach ca. einem Drittel wurde es aber deutlich besser und hat mich doch noch abgeholt
"...dass die andere Person trotz allem blieb, das nannten wir Liebe."
Ich kam leider eher schwer ins Buch rein. Nach ca. einem Drittel wurde es aber deutlich besser und hat mich doch noch abgeholt
Leider mit Gendersternchen und ich denke ich bin zu alt dafür. Abbruch bei 10%. Kam überhaupt nicht rein.
Außerordentliches Buch mit eigensinniger Sprache und Charakteren , die einen sprachlos hinterlassen
Dumm gut und dumm intellektuell
Stellt sehr gut dar wie hypokritisch man in Beziehungen wird. Großer Fan von der realistischen Darstellung von Abtreibungen. Ich musste immer wieder an das Zitat denken: Eine Frau will keine Abtreibung wie man ein neues Auto will, eine Frau will eine Abtreibung wie ein gefanger Fuchs sich das Bein abbeißen will um sich zu befreien. Wowsie
Mein girly-Liebesroman-Herz hätte sich genauso wie mancher Charakter in dem Buch ein anderes Ende für dieses gewünscht, aber ich weiß, dass dieses Ende realistischer ist und genau deswegen mochte ich das Buch unfassbar gerne! Die angesprochenen Themen sind soo wichtig!
Liebewesen hat mich auch Tage nach dem Lesen noch beschäftigt. Der Roman erzählt von einer Beziehung nach der ersten Phase des Verliebtseins, von Zweifeln, Unsicherheiten und den Spuren, die unausgesprochene Traumata hinterlassen können. Viel von der Geschichte passiert in Lios Gedanken - manchmal verliert sie sich in ihrer Vergangenheit, manchmal sind die Rückblicke schwer auszuhalten. Dabei greift das Buch schwere Themen wie Abtreibung, körperliche und seelische Gewalt sowie das Aufwachsen in einer lieblosen Familie auf. Gerade diese schonungslose Ehrlichkeit macht die Geschichte so intensiv und berührend. Der Schreibstil ist klar, direkt und ungeschönt. Schon ab der ersten Seite hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Eine eindringliche, emotional fordernde Geschichte, die lange nachwirkt.
Triggerwarnungen
Das Buch befasst einige heikle Themen, und ist doch irgendwie so gut zu lesen. Allein das man sich nicht vorstellen Kinder zu haben , kommt wenig in Büchern vor, geschweige denn der Umgang mit der Situation. Ich denke für viele Frauen könnte das Buch schwierig sein, Ich fand es aber gut. War schnell weggelesen

Kindheitswunden und der lange Weg zurück zu sich
In einem Rutsch weggelesen – kaum zweihundertzwanzig Seiten, aber so dicht und ehrlich geschrieben, dass man gar nicht aufhören will. Caroline Schmitt erzählt von Lio, einer jungen Frau, die mit den Schatten ihrer Kindheit kämpft – und das trifft. Besonders stark fand ich, wie das Buch zeigt, wie sehr uns Kindheitstraumata noch in den Zwanzigern begleiten, oft ohne dass wir es selbst richtig merken. Der Weg zur Heilung ist leise, schmerzhaft und sehr glaubwürdig erzählt. Dazu kommt das Thema der ungeplanten Schwangerschaft und des Schwangerschaftsabbruchs – behandelt ohne Dramatisierung, ohne Urteil, einfach ehrlich und menschlich. Ein beeindruckendes Debüt. Ich werde auf jeden Fall mehr von dieser Autorin lesen.
unerwartet gut
Puh...
Kein Liebesroman, toller Schreibstil, thematisch sehr eindrücklich und aufwühlend. Wie Trauma das Leben beeinflusst.

»Glaubst du, Männer altern nach ihrem sechzehnten Lebensjahr nur körperlich?«,
Hat humorvoll angefangen, ist dann aber unerwartet tiefer gegangen. Der Roman hat mir sehr gefallen und durch den Schreibstill bin ich auch schnell durchgekommen. Schönes Buch für Zwischendurch .
Empfehlenswert.
Das Cover hat mich direkt gecatcht und der Inhalt konnte auch mithalten. Ich mochte den Schreibstil total und bin wirklich durch die Seiten geflogen. Lio war mir von Anfang an sympathisch, und die Schlagabtausche fand ich oft richtig amüsant. Das hier ist jedoch keine RomCom, nein, das Buch geht in eine ganz andere Richtung. Lio ist traumatisiert und steckt in einem ständigen Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Bedürfnis diese so gut es geht zu vermeiden. Die Beziehung mit Max, der ebenfalls seine Probleme mitbringt, entwickelt sich dabei von anfangs schön, zu immer problematischer und zunehmend toxisch. Das war teilweise echt schwer mitanzusehen. Ich hatte mehr als einmal das Bedürfnis, Max anzuschreien und Lio anzuflehen, endlich zu gehen. Das Thema Schwangerschaftsabbruch wird hier auch aufgegriffen. Ich fand, dass es sehr unaufgeregt und realistisch dargestellt wurde mit der nötigen Ernsthaftigkeit. Es passt gut zu Lios Situation und unterstreicht nochmal, wie komplex ihre Lebensrealität ist. Genau das macht das Buch für mich so stark: Es zeigt schwierige Themen und (toxische) Beziehungsdynamiken sehr ehrlich, ohne sie zu beschönigen. Empfehlenswert. ,,Wir funktionierten nur, wenn einer von uns am Boden war, damit der andere den Karren aus dem Dreck ziehen und sich selbst eine Daseinsberechtigung ausstellen konnte. Die ehrliche Überraschung, dass die andere Person trotz allem blieb, nannten wir Liebe.”
Dieses Buch hat mich alles - und zwar alles auf einmal - fühlen lassen
Ich mochte Lio sehr und mit ihrem Humor hat sie bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich hab mit Lio gelacht, geweint, war mit ihr wütend und habe sie und ihre Geschichte einfach nur gefühlt. Vielleicht habe ich nicht alles, oder nicht jede Situation, bis ins kleinste Detail verstanden, aber vielleicht muss man das auch gar nicht. Vielleicht geht's eher darum zu fühlen. Dieses Buch lässt mich auf jeden Fall sehr nachdenklich und mit eingeknackstem Herzen zurück.
Trauma, Liebe, Selbstfindung
Die Geschichte von Lio und Max ist emotional und fesselnd. Anfangs wirken die beiden wie ein gutes Paar, doch schnell wird klar, dass beide mit eigenen Problemen kämpfen: Lio verarbeitet ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Jugend und hat Schwierigkeiten mit Nähe, während Max unter Depressionen leidet. Besonders eindrücklich zeigt das Buch, dass Zuneigung allein nicht immer für eine gesunde Beziehung reicht. Die Situation spitzt sich mit Lios ungewollter Schwangerschaft weiter zu und macht ihre innere Zerrissenheit gut nachvollziehbar. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man schnell durch die Geschichte kommt. Die wichtigen Themen werden sensibel behandelt, auch wenn ich mir stellenweise etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Insgesamt eine bewegende Geschichte über Trauma, Selbstfindung und komplizierte Beziehungen – definitiv lesenswert.

Intensiv, schmerzhaft, echt
Liebewesen ist definitiv keine leichte Lektüre: emotional intensiv und stellenweise echt schmerzhaft. Durch den Klappentext hatte ich etwas anderes erwartet, die Thematik rückt erst später in den Fokus. Vorher beschäftigt sich das Buch sehr authentisch mit der Liebesgeschichte der Protagonistin. Diese ist alles andere als perfekt und hebt sich dadurch deutlich von den stereotypischen Liebesromanen ab. Gerade die unperfekten Charaktere machen das Ganze sehr authentisch und nahbar. Trotzdem hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass einige eher oberflächlich bleiben. Auch die Dialoge fand ich stellenweise etwas zäh, und die Protagonistin war mir manchmal ein bisschen zu überzogen. Trotzdem habe ich das Buch super gerne gelesen. Auch ohne klassische Spannung hatte ich immer das Bedürfnis, weiterzulesen. 📖✨
Zwischen Nähe und Selbstverlust – ein ruhiger, intensiver Roman
Ich war mir beim Lesen von „Liebewesen“ ehrlich gesagt nicht immer sicher, was ich gerade fühle. Genau das macht das Buch irgendwie aus. Es geht weniger um eine klare Story, sondern eher um Beziehungen, Abhängigkeiten und dieses diffuse Gefühl, sich selbst und anderen manchmal nicht ganz greifen zu können. Die Figuren sind nicht unbedingt „sympathisch“, aber dafür ziemlich echt. Man versteht ihre Gedanken und Entscheidungen, auch wenn man sie nicht immer gut findet. Das hat das Ganze für mich gleichzeitig spannend und anstrengend gemacht. Der Schreibstil ist ruhig und teilweise fast schon poetisch, aber nicht überladen. Man muss sich ein bisschen darauf einlassen, weil das Tempo eher langsam ist und viel zwischen den Zeilen passiert. Für mich war es kein Buch, das man einfach so „wegliest“, sondern eher eins, über das man zwischendurch nachdenkt. Fazit: Kein leichtes Buch, aber eins mit Tiefe. Würde ich vor allem Leuten empfehlen, die gern ruhigere, nachdenkliche Geschichten lesen.

Alles, aber keine Lovestory!
"Liebewesen" ist keine Liebesgeschichte. Es ist ein Drama, das die Abgründe und Zweifel zweier Menschen darstellt, die eine scheinbar gute Beziehung führen könnten - wären da nicht Traumata, Depressionen und viel zu viele Dinge, die ein Leben lang unverarbeitet blieben. Die Autorin beschreibt das ungeschönte Leben mit all seinen Schattenseiten und lässt dabei wenig Platz für Träume und Hoffnung. Ich habe während des Lesens einen ständigen inneren Kampf geführt. Einige Situationen waren kaum auszuhalten. Andere wiederum haben mich, durch den flüssigen und plumpen Schreibstil der Autorin, zum Lachen gebracht. Lio's Geschichte hat mich sehr berührt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. 🫶🏼 Achtung: Triggerwarnung ernst nehmen!
Die Lücke, die niemand füllen kann
„Liebewesen“ von Caroline Schmitt hat mich ziemlich traurig zurückgelassen. Es zeigt eindrücklich, wie stark Kindheitstraumata ein Leben prägen können. Lio bleibt dabei schwer greifbar, man spürt ständig diese Distanz und kommt ihr auch als Leser nie wirklich nah. Der Schreibstil ist einfach und locker, wird aber an den richtigen Stellen überraschend roh und direkt. Das passt gut zur Geschichte und hat mir gut gefallen. Mit Max kommt nochmal eine eigene Dynamik rein. Trotz seines eigenen Ballasts mochte ich den Vibe zwischen ihm und Lio, auch wenn er manchmal echt arschig rüberkommt. Da scheint die ungeplante Schwangerschaft als Grund zum Scheitern der Beziehung nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Das Ende wirkt bewusst offen. Kein Happy End, kein klarer Fortschritt für Lio, was es realistisch, aber auch ziemlich ernüchternd macht.
Roh und ehrlich. Alles Gute Lio.
Im Mittelpunkt steht eine emotional leere und traumatisierte Protagonistin, die sich zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Impuls zur Abstoßung bewegt. Der Einstieg fiel mir wegen der vielen Dialoge am Anfang schwer und war nicht ganz meins. Doch je weiter ich las, desto stärker entwickelte sich das Buch. Ein intensiver, berührender Roman über Trauma, Sehnsucht und die schwierige Suche nach sich selbst, ehrlich und besonders.
obwohl ein debüt kaum hätte stärker sein können musste ich es leider abbrechen
der roman ist wirklich inhaltlich unglaublich wichtig. aufgrund der behandlung von emotionaler und sexualisierter gewalt habe ich es persönlich aber nicht geschafft es unter wohlbefinden zuende zu lesen.
nichts für schwache Nerven
sehr schön erzählte, emotionale Geschichte
Abbruch bei 10%. Ich denke, die Autorin und ich finden nicht zusammen. Hier bin ich einfach zu alt für die Handlung.
Diese Beziehungsdynamik ist interessant und zeigt auch, wie wichtig es ist, sich manchmal zu lösen. Super Schreibstil
Traumadumping Premium (not in a bad way tho)
Interessanter Roman der mich ein wenig an "Okaye Tage" erinnert hat. Mich hat das Cover gecached aber man könnte im Nachhinein etwas reininteepretieren. Oder eben auch nicht. War gut
Insgesamt hat mir Liebewesen gut gefallen. Besonders der Anfang und auch der Mittelteil haben mich überzeugt: Die Geschichte entwickelt sich interessant und bleibt durchgehend fesselnd. Die anfangs noch etwas leichtere, teils fast humorvolle Kennenlernphase steht dabei in einem spannenden Kontrast zu dem, was sich später als deutlich komplexere und toxische Beziehung entpuppt. Vor allem die Dynamik dieser Beziehung ist sehr realistisch dargestellt. Dieses typische Auf und Ab, dieses emotionale Achterbahngefühl, wird gut eingefangen. Ich konnte mich besonders mit Leo und ihrem Hintergrund identifizieren – vor allem mit dem Gefühl, jemanden zu daten, der aus einer ganz anderen, fast beneidenswerten Welt kommt. Auch ihr Schmerz und die inneren Konflikte wirken sehr nachvollziehbar. Die kurzen Kapitel haben zusätzlich für einen angenehmen Lesefluss gesorgt. Das Ende hat mich allerdings etwas enttäuscht. Nach der intensiven Entwicklung wirkte es auf mich weniger tiefgründig und etwas zu ernüchternd – da hätte ich mir mehr gewünscht. Trotzdem ein lesenswertes Buch, vor allem wegen der authentischen Figuren und Beziehungen – für mich 3,5 von 5 Sternen.
Eine Frau, die in ihrer Kindheit keine Liebe erfahren hat und von ihrer Mutter geprägt bzw. verletzt wurde.
„Als wäre es in der Geschichte von Beziehungen jemals eine gute Idee gewesen zusammenzubleiben, um einander in Krisen beizustehen, die man ohne die andere Person nicht hätte.“ „Wir funktionierten nur, wenn einer von uns am Boden war, damit der andere den Karren aus dem Dreck ziehen und sich selbst eine Daseinsberechtigung ausstellen konnte. Die ehrliche Überraschung, dass die andere Person trotz allem blieb, nannten wir Liebe.“
Weiß noch nicht, was ich von dem Buch halten soll .. 🤔
Das Cover des Buches zeigt schon, dass es sich hier nicht um leichte Kost handelt. Den Humor zwischen Max und Lio fand ich süß. Die Geschichte handelt von einer traumatisierten, jungen Frau, die in ihrer Kindheit missbraucht wurde und sich und ihren Körper nicht mag bzw. akzeptieren kann. Daran ändert auch ihre Beziehung zu Max nichts, der ebenfalls sein Päckchen mit in die Beziehung bringt, sich aber um Lio sehr bemüht. Hier werden gleich mehrere Themen wie Selbstliebe, Missbrauch, Selbstakzeptanz, Abtreibung, Freundschaft usw. behandelt. Die Freundschaft zwischen Mariam und Lio fand ich einfach toll! Ich habe das Buch aufgrund des flüssigen Schreibstils schnell gelesen, mir fehlte jedoch der "Wow-Effekt".
-Ich hab lange kein Buch mehr gelesen, das mich so sehr mitnimmt -Selbsthass, Identität, Beziehung -hab jetzt Depressionen
„Liebewesen“ von Caroline Schmitt ist ein intensives, kluges Buch über Beziehungen, Begehren und die oft widersprüchlichen Seiten von Liebe. Besonders stark fand ich, wie auch schwere Themen eingebunden werden, etwa der Umgang mit einem depressiven Partner und die Prägung durch ein gewaltvolles Elternteil. Beides wird nicht dramatisiert, sondern sehr nüchtern und ehrlich gezeigt, was die emotionale Wirkung nur noch verstärkt. Der Roman macht sichtbar, wie sehr solche Erfahrungen Beziehungen beeinflussen und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen. Der Schreibstil ist klar, direkt und gleichzeitig feinfühlig, wodurch eine große Nähe entsteht. Ein ehrliches, unangenehm treffendes und lange nachwirkendes Buch, welches für mich ein absolut überraschendes Lesehighlight war!
Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halte, aber ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist stark, unverblümt und manchmal verwirrend, aber genau das hat mich fasziniert. Lio und Max waren nicht immer leicht zu ertragen, trotzdem wirkte ihre Geschichte sehr echt. Ein wichtiges Thema wurde eindringlich erzählt und hat mich nachhaltig beschäftigt.
Toller Schreibstil, sehr tiefgründig und emotional aber auch humorvoll. Das Ende war sehr abrupt. Empfehlenswert.
Würde gerne noch mehr Sterne geben 🤗 Liebe einfach alles an diesem Buch!
Es war so gut geschrieben, dass man es quasi in einem durchlesen konnte. Habe mich selbst, oder Frauen die mir nahe stehen in so vielen Situationen wiedererkannt! Bin total begeistert von der schön verpackten brutalen Art dieser Geschichte! Mutig und inspirierend!

„‚mir taten die Leute leid, die sich auf diese intellektuellen Wühltisch nicht so wie wir nur die Zeit vertrieben, während der Nagellack trocknete, sonder nach Liebe suchten.“🩹
„Liebewesen“ ist ein tiefgründiges, total emotional aufwühlendes Buch mit einem lockeren Touch. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen und WOW! Es hat mich so mitgenommen. Auch wenn ich mit Lio (der Hauptprotagonistin) nicht 100% warm geworden bin, hat mich der Schreibstil von Caroline Schmitt abgeholt und in eine Achterbahnfahrt der Gefühle hineingezogen. „Liebewesen behandelt eine Lebensphase, in der entschieden werden muss, wie sehr die Kindheitsprägungen das selbstgewählte Leben enfärben sollen“ -taz Und ja! Das beschreibt das Buch sehr gut. Daher unbedingt die TW beachten und vorher informieren. 4/5⭐️
Bedrückend traurig, aber ehrlich und echt. Gut gelesenes Hörbuch.
Wir begleiten Lio, die ungewollt schwanger ist. Dass sie kein Kind möchte, ist ihr sofort klar. Wieso liegt u.a. an ihrer Mutter, die keine Liebe für Lio übrig hatte. Die Rückblenden mit der Mutter sind mit am schmerzhaftesten. Ihre Beziehung zu ihrem Freund Max ist auch nicht einfach. Geprägt von Hochs und Tiefs, richtet sich Lio in der Beziehung mit Max ein. Allerdings schafft sie es nicht ihm von der Schwangerschaft zu erzählen. Die einzige richtige Vertraute ist Lios beste Freundin Mariam. Hier findet sie auch in dieser prekären Lebenslage Halt. Das Buch erzählt schonungslos und ehrlich über Familien- und Beziehungsdynamiken, die nicht harmonisch sind. Die Sprache dabei einfach und oft doch sehr besonders. Es gibt hier keine Lebensweisheit am Ende, lediglich vielleicht ein Learning, eine Weiterentwicklung der Protagonistin. Hat mir insgesamt gut gefallen.
Toller Debüt Roman!
Für mich eines meiner Highlights in den letzten Monaten. Der Roman ist keine leichte Kost und behandelt viele schwere Themen wie Trauma, toxische Beziehungen, Depressionen und der Suche nach sich selbst. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich hab das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen. Es war bereits meiner zweiter Roman von Caroline Schmitt und kann diesen (ebenso wie Monstergott) sehr empfehlen!
Zu oberflächlich
Leider nicht meins. Die Geschichte hätte viel Potential gehabt. Viele wichtige Themen wurden beschrieben und thematisiert, jedoch viel zu oberflächlich. Der Schreibstil hat mich nicht angesprochen weil er für mich sehr jugendhaft und teilweise vulgär war.

In Liebewesen von Caroline Schmitt erzählt eine junge Frau von einer Beziehung, in der sie sich immer mehr verliert. Sie liebt intensiv, klammert, analysiert jede Nachricht, jede Geste und merkt trotzdem lange nicht, wie sehr sie sich selbst dabei aus dem Blick verliert. Es geht weniger um eine konkrete Liebesgeschichte als um das Gefühl, ohne den anderen nicht mehr ganz zu sein. Ich habe mich beim Lesen oft ertappt gefühlt. Diese Gedankenschleifen, dieses Hoffen auf Zeichen, dieses Sich-selbst-klein-Machen, nur damit es passt: das ist unangenehm ehrlich. Und genau das macht das Buch stark. Die Erzählerin ist reflektiert, aber sie ist nicht abgeklärt. Sie weiß oft, dass ihr Verhalten ihr nicht guttut, und macht es trotzdem. Das fühlt sich real an. Für mich ist das Buch kein Beziehungsroman, sondern eine ziemlich präzise Studie darüber, wie sehr wir Liebe mit Selbstwert verwechseln können. Und wie weh es tut, sich selbst wieder einzusammeln. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)
Gute Ansätze und wichtige Themen, aber für mich emotional zu distanziert umgesetzt.
Liebewesen von Caroline Schmitt habe ich vor allem wegen des Covers und der Thematik begonnen. Die Geschichte beschäftigt sich mit wichtigen psychischen und emotionalen Themen und bringt dafür grundsätzlich eine gute Grundlage mit. Der Schreibstil wirkte auf mich jedoch sehr nüchtern und distanziert. Viele Szenen haben mich emotional nicht erreicht, sodass ich nur schwer eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen konnte. Dadurch blieb für mich ein großer Teil der Wirkung aus. Stellenweise zog sich die Handlung und ich hatte das Gefühl, dass der Fokus nicht immer optimal gesetzt war. Das Ende kam für mich recht plötzlich und hätte mehr Raum verdient. Insgesamt ist Liebewesen ein Buch mit guten Ansätzen, das mich persönlich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
Jahreshighlight!
Ein absolut grandioses Buch mit besonderem Schreibstil, sprachlich extrem stark. Im Verlauf der Geschichte habe ich mich mit der Protagonistin Lio so sehr verbunden gefühlt, dass es fast schon schmerzhaft ist, dass die Geschichte irgendwann zuende war. Es geht um Erwachsen werden und Erwachsen Sein, um Einflüsse aus der Kindheit und um Liebe, die nicht perfekt ist.
Das Cover ist das Beste!

Ein Buch das ich von Seite 1 an gefühlt habe
Dieses Buch hat in mir so viel unterschiedliche Emotionen ausgelöst das ich es nicht aus der Hand legen konnte. „Warum machst du alles so bunt? Damit noch ein bisschen Farbe da ist, wenn die große Schwarzmalerei losgeht“ Dieses Zitat beschreibt das Buch meiner Meinungen nach am besten. „Wir funktionieren nur, wenn einer von uns am Boden war, damit der andere den Karren aus dem Dreck ziehen und sich selbst eine Daseinsberechtigung ausstellen konnte. Die ehrliche Überraschung, dass die andere Person trotz allem blieb, nannten wir Liebe.“ Dieses Zitat beschreibt am besten um welche Beziehungsdynamik es in diesem Buch geht. Ich kann es nur empfehlen aber es ist kein Buch das jeder fühlen kann. Hier kommt es ganz klar darauf an mit welchen eigenen Erfahrungen die lesende Person in das Buch startet.
Das Buch dreht sich um Lio, die versucht, ihren Platz im Leben und in Beziehungen zu finden. Zwischen Nähe, Unsicherheiten und dem Wunsch, geliebt und gesehen zu werden, tastet sie sich durch ihre Erfahrungen und Gefühle. Die Beziehung zu Max wird sehr realistisch dargestellt. Es ist definitiv kein „Gute-Laune-Buch“ und ich musste öfter ganz schön Schlucken. Der Schreibstil hat mich direkt gefesselt. Tolles Debüt von Caroline Schmitt. „Ich hatte keine großen Erwartungen an das Leben, außer der, dass Probleme von allein weggehen sollten und zwar ohne auf dem Weg nach draußen zu pöbeln.“ „Vielleicht krachen nicht wir gegeneinander, sondern die Welten, aus denen wir kommen.“
Die Handlung zieht sich stellenweise ziemlich, auch wenn der Schreibstil angenehm und auf einem guten Niveau ist. Themen wie moderne Beziehungs - und Liebeskonstrukte, ungeplante Schwangerschaft, Trauma und Körperwahrnehmung sind wichtig und relevant – nur werden sie in anderen Büchern eindringlicher erzählt. Für zwischendurch okay, aber es bleibt leider nicht wirklich hängen. Kann man also machen, muss aber auch nicht sein.
War ok.. aber wenn man es nicht ließt hat man auch nichts verpasst. Der Schreibstil war nicht meins, die Geschichte war ganz schön.
Ich weiß, das Jahr ist noch jung, aber Liebewesen ist jetzt schon ein Highlight für mich. Puh! Die Geschichte zeichnet keine rosarote Rom-Com Liebe, sondern eine Beziehung nach dem ersten Verliebtsein – mit all den Rissen, Altlasten und Traumata, die zwei Menschen mitbringen. Lio und Max lieben sich, aber sie tun sich auch weh. Und genau das macht die Geschichte so intensiv und so ehrlich. Beim Lesen war ich oft aufgewühlt, dann wieder hoffnungsvoll, manchmal enttäuscht und ja, ich musste auch Lachen – und war Lio oft dabei unglaublich nah. Ihre Gedanken haben sich echt angefühlt, roh und reflektiert zugleich. Mehr als einmal dachte ich: Ja, genau so ist es manchmal. Kein Wohlfühlbuch. Triggerwarnungen sollte man ernst nehmen!!! Aber für mich eines der stärksten, emotionalsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen und durch die Geschichte „geflogen“ bin.
Menschen sind Liebewesen und manchmal ist nicht alles logisch was sie alles tun
Ich liebe dieses Cover!!! Es hat etwas poetisches an sich, es ist keine typische Geschichte sondern ist etwas anderes. Es setzt sich viel mit der Psyche einer Person auseinander und das manchmal Entscheidungen getroffen werden, die man vllt so gar nicht passend empfindet. Es geht um eine "neue" Liebe, wie mit ihr gelebt wird und wie es irgendwie nicht passt, es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Menschen können kompliziert sein und das wird hier gut gezeigt. Viele Zeitsprünge und manchmal verwirrend und hab irgendwie was anderes erwartet.

✨ Berührend und aufwühlend zugleich! Große Leseempfehlung!!!✨
Hab das Buch in einem Rutsch durchgesuchtet. Toller Schreibstil. Sehr bewegend.