Leider enttäuschend im Vergleich zu Band 1
Ich war gespannt, wie es mit Yoko im zweiten Band weitergeht und wer es schafft, sie aufzuspüren. Leider bleibt Yoko nicht viel Zeit, dem Lesenden vom schönen Leben in Griechenland zu berichten, denn es taucht schon bald eine nervtötende Person auf, die ihr Leben und ihre Freiheit bedroht und sie gibt klein bei, um eine Chance zu haben, das Schlimmste abzuwenden. Dieses Motiv wiederholt sich im Laufe der Geschichte immer wieder: es tauchen nervtötende Menschen auf und Yoko reagiert total gutgläubig und naiv, da sie jedes Mal auf einen Vorteil bzw. eine Rettung für sie hofft. Es war wirklich anstrengend, bei diesem Buch bis zum Ende durchzuhalten, weil Yoko sich charakterlich um 180 Grad im Vergleich zum ersten Buch zum Negativen gewandelt hat und es sich einfach nur schrecklich falsch angefühlt hat. Nur wenn sie aus der Not heraus mal wieder eine Person umbringen musste, kam etwas von ihrer gewohnten Abgebrühtheit hervor. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Das Ende war dann wie alle anderen Ereignisse im Buch eine Mischung aus purer Naivität und mehr Glück als Verstand. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe.































































