7. Mai
Rating:1.5

Schleimpilze Käfer Heuschrecken

... sind wohl nicht so mein Ding! Frauen-Freundschaften sind was wunderbares, aber diese hat mich großteils gelangweilt.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
19. Apr.
Rating:5

Möglichkeiten um in München zu überleben

Ich bin so froh endlich dieses Buch gelesen zu haben. Wie genial war das hin und her zwischen Leonies eintönigen Job bei der Zoologischen Staatssammlung und ihrem risikoreichen, moralisch fragwürdigem Rache-Nebenjob. Das Spiel zwischen Überlegen und Leben in München hat Julia Bähr so treffend und so glaubhaft nahbar anhand von Leonie's Lebenssituation geschrieben. Ich glaub jede*r die/der jemals nach München gezogen ist, kann mit Leonies Beobachtungen zu dieser Stadt übereinstimmen. - Warum schließen die Supermärkte so früh? - Wie soll man sich in dieser Stadt eine halbwegs angenehme Wohnung leisten? - Wie leisten sich all die anderen ihren Luxus Lifestyle (Kleidung, Wohnung, Ausflüge und Events = Wiesen)? - Und was muss man tun, um das auch zu haben und nicht mehr wie eine "Nicht-Münchnerin" auszusehen? Und Leonie findet einen, bzw. viel eher IHREN ganz eigenen Weg. Dabei trifft sie drei andere sehr erfolgreiche Frau, die ebenfalls IHREN ganz eigenen speziellen Weg gefunden haben, um in München zu überleben und angenehm zu Leben. Die unterschiedlichen (Neben-)Charakter und ihrer Dynamik zusammen fand ich wunderbar nahbar und authentisch. Auch den Schreibstil von Julia Bähr fand ich angenehm und den Geschwindigkeit der Geschichte perfekt. Nie grundlos langsamen und nie so schnell das ich in der Handlung verloren gegangen wäre. Für mich war es eine sehr angenehme Mischung aus Gesellschaftskritik und Unterhaltung. Gerne mehr davon. Ich halte ab jetzt meine Augen offen, ob noch mehr Julia Bähr veröffentlich! Danke für das Rezensionsexemplar.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
14. Apr.
SCHRECKLICHER VERDACHT: BIN ICH GAR NICHT BESSER ALS ALLE ANDEREN? 🫢
Rating:4

SCHRECKLICHER VERDACHT: BIN ICH GAR NICHT BESSER ALS ALLE ANDEREN? 🫢

Leonie lebt nach ihren eigenen moralischen Regeln und schreckt dabei auch vor Betrug und Lügen nicht zurück, wenn sie es für gerechtfertigt hält. In München gerät sie in ein Umfeld, in dem Geld mit fragwürdigen Methoden verdient wird, und beginnt selbst, Racheaktionen für andere anzubieten. Doch mit wachsendem Erfolg kommen Zweifel auf: Lohnt sich der riskante Lebensstil wirklich, und wo zieht sie ihre persönlichen Grenzen? 💸 „Hustle“ besticht von Beginn an durch seine erfrischend unkonventionelle und überraschend leichte Erzählweise, obwohl er ernste Themen wie Moral, Selbstwertgefühl, Abhängigkeiten und Lebensentscheidungen behandelt. Die kurzen Kapitel sorgen für einen förmlichen Sog und die Geschichte entwickelt sofort, ohne Anlaufzeit, eine unglaubliche Dynamik. Die Dialoge sind oft witzig, manchmal bissig und dann wieder unerwartet tiefgründig. Genau diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor macht dieses Buch so besonders! 🤩 Julia Bährs trockener, ironischer Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Mit schwarzem Humor nimmt sie gesellschaftliche Themen wie Kapitalismus, die High Society und den überteuerten Wohnungsmarkt aufs Korn und sorgt so für einige Schmunzler oder gar laute Lacher. Das Buch war so fesselnd, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. 😅 Leonie, unsere schlagfertige und clevere Protagonistin, die nach ihren eigenen Regeln lebt und Moral als flexible Größe betrachtet, findet in München eine neue Freundinnenschaft mit Genevieve, Kim und Yasmin. Alle vier verdienen auf unterschiedliche Weise, teils legal, teils illegal, zusätzliches Geld. Neben der äußeren Handlung spielt aber auch Leonies familiäre Situation eine bedeutende Rolle. Ihre Eltern tauchen immer wieder auf und bringen eine gewisse emotionale Schwere mit, die der Geschichte Tiefe verleiht und sie über bloße Unterhaltung hinaushebt. 💭 „Hustle“ ist ein fesselnder, moderner Roman, der sich mit starken Frauen und Kapitalismuskritik auseinandersetzt. Er unterhält, provoziert und regt zum Nachdenken an. Einzig das Ende war mir etwas zu abrupt. 💪🏻

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
8. Apr.
Rating:5

Absolutes Highlight - Bestie Laughing Story

Wie genial kann ma denn bitte mit den Irrungen des Lebens umgehen. Leonie startet mit einer Rache an ihrem alten Chef, wodurch sie gezwungen ist einen anderen Job in einer völlig neuen Stadt anzufangen. Auf diesem Weg erleben wir sie und ihre neuen Freundinnen, die ihr Leben nicht regelkonform leben, sondern über die Grenzen hinaus. Ich habe gelacht, geschmunzelt und die ganze Zeit überlegt, wie cool solche Aktionen schon sind. Absolut liebenswert und lesenswert

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
2. Apr.
Rating:4

Schwarzhumouriger Angriff auf die High Society, herrlich nüchtern, präziser Schreibstil!

Schrecklicher Verdacht: Ich bin gar nicht besser als alle anderen! Bei diesem Roman haben mich die Kurzbeschreibung und das Kommentar auf dem Cover "Bildet Banden!", zum Lesen animiert! Schon nach den ersten Kapitel hatte mich der nüchtern, ironische Schreibstil der Autorin Julia Bähr total gefangen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der kritische Angriff auf gesellschaftliche Themen wie Kapitalismus, die falsche Welt der High Society oder den wahnsinnig überteuerten Wohnungsmarkt von Zentraleuropa ist gespickt mit schwarzem Humor und ließ mich etliche Male auflachen. Die Geschichte führt hauptsächlich durch das Leben von Leonie, die mit ihrem Umzug nach München neue Freundschaften mit einer "Ladysgang" macht, Genevieve, Kim und Yasmin, die alle auf legal/illegalen Wege zusätzlich Geld verdienen. Sehr unterhaltsam fand ich hierbei die Abschnitte über Leonies Haustiere, den Schleimpilzen, das Kennenlernen mit Genevieve und ihrer Erklärungsversuche der bayrischen Art von der Uhrzeitbenennung. Zudem war es ein sehr interessanter Aspekt, dass die männlichen Charaktere in Leonies Umfeld (Nam, Steffen,..) äußerst sympathisch dargestellt wurden, im Gegenzug zu den ebenfalls überwiegend männlichen Übeltätern, denen sie in ihrem Nebenjob begegnet. Meiner Meinung nach hatte der Roman einen sehr starken Einstieg, ließ jedoch leider im Laufe der Handlung ein wenig nach und am Ende waren ein paar Handlungsstränge unzureichend und unbefriedigend aufgeklärt. Fazit: Trotzdem kann ich "Hustle" nur empfehlen- ich hatte das Buch rasch ausgelesen und vergnügliche Lesestunden!

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
29. März
Rating:3.5

Coole Idee, Umsetzung aber nur okay

Ich finde die Idee von Plot ganz ganz großartig, aber irgendwie haben mir Sachen gefehlt, vor allem einfach Spannung. Man fiebert überhaupt nicht mit und die story plätschert nur so vor sich hin. Es ist nett, man kann es gut lesen, aber ich habe mich zu oft gefragt, wo die Story eigentlich hingeht.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
23. März
Rating:5

Wenn Rachegelüste nicht weggeatmet werden wollen

Not macht erfinderisch oder wie war dieser Spruch? Während des Lesens hatte ich des Öfteren die ein oder andere eigene krude Businessidee und hätte die Protagonisten mit ihrem trockenen Humor gern als Freundin. Bin mir nur nicht sicher, ob ich mich in dieser vierer Clique wohlfühlen würde. München diesdas. Nichtsdestotrotz hatte ich eine super Zeit mit dem Buch und allen Hauptfiguren. Keine Längen, schöner Spannungsbogen, witzige sidestories, Plotttwists .. sehr rund und würde ich jeder Person empfehlen, die sehr gute, kurzweilige, witzige Unterhaltung mit hauptsächlich weiblichen Protagonistinnen suchen und ein kleines Anger Issue haben. Hab‘s geliebt! Und jetzt kaue ich noch ein bisschen mental auf dem Spruch auf der Rückseite des Covers nach: wer sich an die Regeln hält, hat das Spiel nicht verstanden. Ok, ciao!

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
23. März
Rating:3

Ich hatte was anderes erwartet

Nach dem Klappentext, hatte ich irgendwie gedacht es geht mehr um die Rache Inc - aber die ist fast ein bisschen sporadisch dabei weg gekommen. Ich mochte den Schreibstil und die Kapitel Länge. Hab das meiste als Hörbuch gehört, auch die Sprecherin war toll. Die Freundesgruppe, die sich um Leonie in München aufbaut war auch richtig toll. Die Frauen sind einfach super supportiv und auch echt witzig. Es gibt einen kleinen queeren Sideplott, das war richtig süß. Ansonsten aber alles etwas langatmig. Ich fand Leonie auch recht naiv und wenig über den Tellerrand schauend. Auf alles musste sie hingewiesen werden und kommt auf wenig selbst. Manchmal wurden auch Handlungen angefangen und dann springt man in die Zukunft und es ist schon vorbei. (Zum Beispiel das Wochenende mit ihrer Mutter in Paris) Warum mach ich sowas auf, wenn es dich in der Geschichte nicht weiter bringt? Die Eltern und deren Wandlung zum Ende war auch seltsam. Das Ende hat mir grds gut gefallen, lässt aber viel Raum für mehr Geschichten in der „Welt“

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
21. März
Hat mir gut gefallen!
Rating:4

Hat mir gut gefallen!

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Ich bin Fan des Pola Verlags und hatte noch einige Prämienpunkte bei der Lesejury übrig. Zufällig habe ich gesehen, dass ich genug Punkte für "Hustle" hatte und wir haben es im Februar im Paperback & Latte - Bookclub gelesen. Um was geht es? Leonie wechselt ihren Job und Wohnort, nachdem es in Berlin nicht gut gelaufen ist. Sie verdient in München in einem Insektenarchiv wenig Geld, was sie frustriert. Sie möchte mehr Geld verdienen und ihr Leben genießen. Bald trifft sie auf eine Frauenclique, die den Lifestyle leben, von dem Leonie träumt. Allerdings sind die Mittel und Wege nicht immer legal und Leonie steigt mit ihrer eigenen Idee ein, womit sie sich ein gutes Leben leisten kann. Wie lange kann sie es allerdings durchziehen, sich in der sowohl moralischen als auch gesetzlichen Grauzone zu bewegen? Meine Meinung Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit gelesen und gemocht. Die Geschichte wird aus Leonies Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir besonders gut gefallen, da ich mich so besser in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen, da der Erzählstil abgehackt und das -tempo sehr schnell war; nach ein paar Kapitel war ich jedoch drin und konnte das Buch nicht weglegen. Ich fand die Thematik mit der moralischen und gesetzlichen Grauzone spannend und hat zum Nachdenken angeregt. Leonie als Charakter konnte ich bis zum Schluss nicht einordnen, ob ich sie sympathisch finden soll oder nicht, was an dieser Stelle gar nicht wertend gemeint ist. Ich glaube, das hat das Ganze so interessant gemacht. Alles in allem ein spannendes und unterhaltsames Buch, welches zum Diskutieren einlädt.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
18. März
Rating:3

Kurzweilige Geschichte für zwischendurch

Ich habe die Geschichte gehört und fand die Sprecherin sehr gut. Die Umsetzung des Plots hat mich allerdings nicht ganz abholen können. Da ich selbst aus München stamme, hat mich der Klappentext gleich angesprochen. Es sind hier und da auch wirklich nette und zutreffende Anekdoten über die Münchner und das Münchner Stadtleben zu finden, über die man schmunzeln muss. Zudem findet man aber auch mehrere Klischees. Vor allem das Ende konnte mich nicht überzeugen. Es kam sehr abrupt und war für mich nicht abschließend genug.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
15. März
Rating:5

Vielen Dank an Netgalley für dieses tolle Buch 🩷 Ich habe mich schon sehr lange auf dieses Buch gefreut, vorallem weil mir das Cover sehr gut gefällt 😍 Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch die kuzen Kapitel fand ich sehr toll. Doch worum geht es in dem Buch überhaupt? Leonie zieht nach München und findet schnell heraus, dass die Stadt sehr teuer ist. Sie lernt dann drei Frauen kennen, die alle (teil illegale) Nebenjobs haben und kommt dann auf die Idee, damit auch anzufangen. Also bietet sie Racheaktionen für Menschen mit gebrochenen Herzen an. Das ganze Buch war sehr lustig und hat viel Spass gemacht. Vorallem gefielen mir der Schleimpilz und Leonies Job 🥰 Grosse Empfehlung von mir 🫶

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
10. März
Rating:3

Hat mich nicht ganz überzeugt

Der Klappentext klang so vielversprechend aber eigentlich habe ich mich durch das Buch nur gequält. Für meinen Geschmack war es zu oberflächlich.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
6. März
Rating:4

Fand das Buch wirklich mal eine nette Abwechslung. Die Story mit den halb kriminellen Tätigkeiten und der Idee des Rächens super nice. Es hat mir allerdings ein bisschen an Tiefe gefehlt und auch die Verbundenheit der Frauengruppe kam für mich nicht ganz so gut rüber. Allerdings hat es mich doch ganz gut unterhalten.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
4. März
Rating:3.5

„Hustle“ von Julia Bähr ist ein witzig-schwarzhumoriger Roman über weibliche Prekarität, moralische Grauzonen und den Versuch, in einer überteuerten Konsumgesellschaft handlungsfähig zu bleiben. Die Stärke des Buches liegt in seiner pointierten Figurenzeichnung und der Mischung aus Gesellschaftssatire, Kapitalismuskritik und leichtfüßigem Erzählen. Der Roman begleitet Leonie, eine hochgebildete junge Frau, die trotz Studium keinen Platz im Arbeitsmarkt findet und sich mit kreativer, teils krimineller Energie durchs Leben schlägt. Die Rezensionen betonen den schwarzen Humor und die zeitdiagnostische Schärfe, mit der Bähr das prekäre Leben junger Frauen beschreibt. Besonders hervorgehoben wird, wie schnell der Roman einsetzt: ohne Vorrede, direkt mit einer anarchischen Szene, in der Leonie das Büro ihres Chefs „umgestaltet“ . Der Ton bleibt durchgehend leicht, aber nicht belanglos. Die Autorin nutzt Humor, um strukturelle Probleme sichtbar zu machen: unbezahlbare Städte, Leistungsdruck, moralische Doppelstandards und die Frage, wie viel Risiko ein gutes Leben eigentlich kostet. Sympathisch, widersprüchlich, lebendig Leonie ist eine Figur, die gleichzeitig moralisch fragwürdig und zutiefst nachvollziehbar wirkt. Ihre „kriminelle Energie“ richtet sich ausschließlich gegen Menschen, die es verdient haben – zumindest aus ihrer Sicht. Die Nebenfiguren – insbesondere die drei Frauen, die Leonie in München kennenlernt – erweitern das Panorama weiblicher Überlebensstrategien in einer neoliberalen Welt. Die Dynamik zwischen ihnen wirkt frisch, solidarisch und zugleich kritisch beobachtet. „Hustle“ ist ein kluges, unterhaltsames und pointiertes Buch, das weibliche Lebensrealitäten im Kapitalismus mit Humor und Schärfe beleuchtet. Julia Bähr gelingt eine Mischung aus Gesellschaftssatire, Empowerment und literarischer Leichtigkeit, die sowohl Spaß macht als auch nachhallt.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
3. März
Unbezahlbares München trifft auf jede Menge kriminelle Energie und mittendrin steckt eine Expertin für Pflanzengenetik mit einem Schleimpilz als Haustier und einem sehr trockenen Humor.
Rating:3

Unbezahlbares München trifft auf jede Menge kriminelle Energie und mittendrin steckt eine Expertin für Pflanzengenetik mit einem Schleimpilz als Haustier und einem sehr trockenen Humor.

Ich habe gedacht, das Buch geht mehr in Richtung Ambitionen und Ehrgeiz, irgendwie aus einem Nebenjob den Hauptjob machen und ein erfolgreiches Girlboss werden mit der dazugehörigen Prise Female Rage. Dass man dazu über Leichen geht und shady Dinge macht, ok. Bekommen habe ich irgendwie eine Geschichte über das Abrutschen in die Kriminalität, die sich dann irgendwie hübsch geredet wurde. Grundsätzlich hat mir die Geschichte gut gefallen, auch Leonie fand ich sehr spannend und irgendwie auch ein bisschen relatable mit ihrem trockenen Humor inspiriert durch Situationskomik. Ich finde es sprachlich auch genial, dass wir Leser erst durch Genevieve ihren Namen erfahren, so als ob die Freundschaft zu den Frauen und ihr Hustle ihre Identität ausmachen. Ein schönes Foreshadowing, denn am Ende ist sie nicht mehr die aus dem Ruhrpott mit einer Aversion gegen München, sondern die assimilierte Städterin. Die Freundschaft zwischen den Frauen hat mir sehr gut gefallen und die Dynamik war richtig toll. Allerdings ist das schon fraglich, wie sie überhaupt zueinander gefunden haben, denn die jeweiligen Side Hustles sind doch sehr konträr. War es das Buch, was ich erwartet habe? Nein. War es irgendwie feministisch oder girlbossy? Auch nein. Aber ich hatte meinen Spaß und hoffe inständig, dass München heutzutage als Normalsterblicher auch leistbar ist ohne einen Nebenjob oder Nebenkriminalität jeglicher Art. Unterm Strich ein doch sehr unterhaltsames Buch, was mir ganz gut gefallen hat, aber ok war. 3 von 5 Sternen 🩷

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
3. März
Interessant aber nicht fesselnd
Rating:3

Interessant aber nicht fesselnd

Ich war sehr neugierig auf Husle, vor allem wegen des ganzen Hypes. Entsprechend hoch waren wahrscheinlich auch meine Erwartungen. Obwohl der Plot eigentlich Potenzial für Spannung bietet, blieb für mich vieles eher auf Distanz. Es war interessant, aber nicht fesselnd. Ich habe das Hörbuch größtenteils nebenbei gehört, was für mich oft schon ein Zeichen ist, dass mich ein Stoff nicht komplett packt😅 Die Figuren fand ich stellenweise spannend, aber mir fehlte das gewisse Etwas, das mich wirklich mitziehen lässt. Es hat mich emotional einfach nicht erreichen können. Ich würde das Buch deshalb nicht jeden empfehlen. Für die, die sich gerne mit Themen rund um Selbstfindung, Generationenkonflikte und moderne Arbeitswelten beschäftigen, kann es durchaus interessant sein. Für mich persönlich bleibt es aber bei einem „war ganz okay“🙈

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
2. März
Rating:3

Ich weiß leider nicht so richtig, was mir das Buch sagen wollte. Ich fande die Charaktere und den Plot zwar lustig, aber so richtig berühren konnte es mich leider nicht. Der tiefe Einblick ins Leben von Menschen, die in München wohnen, fand ich wiederum ziemlich gut.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
22. Feb.
Rating:3.5

"Wer sich an die Regeln hält, hat das Spiel nicht verstanden " steht auf dem Buchrücken. Und so habe ich mich teilweise auch gefühlt. Leonies "Nebenjob" ist so weit weg von mir und meinem Leben, ich hatte Mühe, mich da hineinzuversetzen. Dennoch fand ich die Geschichte letztlich unterhaltsam und kurzweilig.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
21. Feb.
Rating:3

Moderne Literatur

Das Buch geht richtig gut los und lässt zum Ende hin etwas nach aber insgesamt war es sehr unterhaltsam und erfrischend geschrieben. Auch wenn Teile sehr unmoralisch waren und ich die ganzen Infos zu diversen Insekten nicht gebraucht hätte, waren die Protagonisten sehr sympathisch :)

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
20. Feb.
Rating:4

War erfrischend und mal was anderes. Ziemlich kreativ auch wenn es moralisch grenzwertig war.

Die Sprecherin war super. Auch wenn es manchmal schwierig war dem ganzen zu folgen, da das Buch keine "Kapitel" hat und somit quasi durchgelesen wird. In dem einen Moment war ich noch mit den Charakteren auf den Kanaren und plötzlich wieder in München und wenn ich noch nebenbei was machte - war ich manchmal etwas verwirrt, wo wir jetzt sind. Hier hätte man für das Hörbuch Kapitel einfügen können oder längere Pausen nach einem Abschnitt. Das ist das einzige was mich störte denn ansonsten war es sehr unterhaltsam.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
19. Feb.
Rating:4.5

Das bisher beste Buch meines Buchclubs! Ich würde es echt weiterempfehlen! Die ersten 45 Seiten haben ein sehr hohes Erzähltempo, was es mir persönlich sehr schwer gemacht hat in die Geschichte einzusteigen, aber dann wird es super kreativ und halt auch richtig spannend (bis zum Schluss)! Tatsächlich würde ich mich über eine weiteren Band freuen 😍

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
15. Feb.
Ich habe so viel gelacht!
Rating:4

Ich habe so viel gelacht!

All in all fand ich das Buch sehr unterhaltsam und habe oft geschmunzelt beim Lesen. Die ersten 30 Seiten brauchte ich um reinzukommen und um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber ab da habe ich das Buch immer wieder gern zur Hand genommen und weiter gelesen. Ein gutes Buch für Zwischendurch ohne viel beim Lesen nachdenken zu müssen. Das Cover finde ich nicht so passend, da hätte ich mir was anderes eher vorstellen können.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
10. Feb.
„Hustle“ ist ein ungewöhnlicher, moderner Roman, der unterhält, provoziert und im Kopf bleibt. Schnell gelesen, aber gedanklich noch lange präsent. Kein klassisches Wohlfühlbuch – dafür eines, über das man nach dem Zuklappen noch eine Weile nachdenkt 🖤✨
Rating:4

„Hustle“ ist ein ungewöhnlicher, moderner Roman, der unterhält, provoziert und im Kopf bleibt. Schnell gelesen, aber gedanklich noch lange präsent. Kein klassisches Wohlfühlbuch – dafür eines, über das man nach dem Zuklappen noch eine Weile nachdenkt 🖤✨

Erfrischend anders, schnell erzählt und moralisch herausfordernd. „Hustle“ hat mich von Anfang an überrascht. Der Schreibstil ist sehr flüssig, modern und vor allem zügig – die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man ständig denkt: Ach, eins geht noch. 📖✨ Die Geschichte entwickelt sofort Dynamik, ohne lange Anlaufzeit, und genau dieses Tempo trägt das ganze Buch. Im Mittelpunkt steht Leonie, eine Protagonistin, die nach ihren eigenen Regeln lebt und Moral eher als flexible Größe betrachtet. Sie ist schlagfertig, clever und besitzt ein starkes Gerechtigkeitsempfinden, zumindest aus ihrer eigenen Perspektive. Besonders spannend ist, wie sie mit Menschen umgeht, die sie als unfair oder respektlos empfindet. Das ist teilweise vorhersehbar, aber nie langweilig. Im Gegenteil: Man schmunzelt oft, weil ihre Reaktionen so konsequent, direkt und ungewöhnlich sind 😏. Genau das macht die Grundidee des Romans so erfrischend. Sehr gelungen fand ich die Erzählperspektive. Die Geschichte ist nicht in der Ich-Form geschrieben, sondern aus einer beobachtenden Sicht, bei der alle Figuren mit Namen genannt werden. Dadurch wirkt das Buch fast wie eine Sammlung von Momentaufnahmen aus Leonies Leben, ein bisschen wie Einblicke in ein Tagebuch, ohne wirklich eines zu sein. Das ist ungewohnt, aber unglaublich fesselnd. Neben der äußeren Handlung spielt auch Leonies familiärer Hintergrund eine große Rolle. Ihre Eltern tauchen immer wieder auf und bringen eine spürbare emotionale Schwere mit. Konflikte, Erwartungen und ungesunde Dynamiken werden hier sehr realistisch dargestellt und erklären viel von Leonies Verhalten. Das verleiht der Geschichte Tiefe und macht sie mehr als nur „unterhaltsam“. Im Verlauf des Buches lernt Leonie neue Menschen kennen, die ein völlig anderes Leben führen und finanziell scheinbar erfolgreich sind. Diese Begegnungen wecken Neugier – nicht nur bei Leonie, sondern auch beim Lesen. Es schwebt ständig die Frage im Raum, womit dieses Leben eigentlich bezahlt wird und welchen Preis man dafür langfristig zahlt. Die Spannung entsteht dabei weniger durch Action als durch die moralische Unsicherheit: Was ist noch gerecht? Wo beginnt Selbstbetrug? Und wann überschreitet man eine Grenze? Trotz ernster Themen wie Moral, Selbstwert, Abhängigkeiten und Lebensentscheidungen bleibt der Ton des Buches überraschend leicht. Die Dialoge sind oft witzig, manchmal bissig, dann wieder unerwartet tiefgründig. Diese Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit macht „Hustle“ sehr besonders 😊. Am Ende war ich hin- und hergerissen. Ich mochte den Stil, das Tempo und den Mut der Geschichte sehr, wusste aber lange nicht, ob ich Leonies Entscheidungen wirklich gutheißen kann. Genau das ist für mich aber auch eine Stärke des Romans: Er zwingt einen nicht zu einer klaren Meinung, sondern lässt Raum für Zweifel und Nachdenken.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
5. Feb.
Rating:4

Eine kurzweilige Geschichte mit einer eigenwilligen Protagonistin, die mich nicht nur ein Mal herzlich zum Lachen brachte. Einzig das offene Ende fand ich bedauerlich.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
3. Feb.
Rating:4

Ich bin tatsächlich mit 0 Erwartungen an das Buch gegangen aber ich fand es positiv gut. Ich mochte den Schreibstil & die Erwähnung von Weiden in der Oberpfalz. Manchmal habe ich Sachen jedoch nicht 100% verstanden , aber ich hätte jetzt auch gerne einen Schleimpilz dem ich ein Labyrinth bauen kann & Haferflocken zum Essen geben kann.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
26. Jan.
Wenn der moralische Kompass flexibel ist
Rating:4

Wenn der moralische Kompass flexibel ist

unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar „Hustle“ war für mich definitiv ein Schritt außerhalb meiner Komfortzone, hat mich aber positiv überrascht. Leonie und ihre Freundinnen sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn die Story bewusst etwas abgedreht ist. Genau das hat für mich aber den Reiz ausgemacht. Leonie zieht nach München und merkt schnell: Ein normales Gehalt reicht nicht für ein Leben in der Stadt. Sie trifft auf drei Frauen, die sich ihren luxuriösen Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren und plötzlich findet auch Leonie ihren eigenen Weg, Geld zu verdienen: Sie rächt frisch gebrochene Herzen gegen Bezahlung. Dabei zeigt sie immer wieder, dass sie nach ihrem eigenen moralischen Kompass handelt. Sie lügt, trickst und täuscht, aber mit nachvollziehbaren Gründen und viel Elan. Mit dem nüchternen, teils zynischen Schreibstil und der Erzählweise in der dritten Person hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, aber nach etwa 20 Seiten war ich drin. Leonies Alltag zwischen Münchner Schickeria und ihrem eher dubiosen Nebenjob wirkte trotz dem Kontrast authentisch und greifbar. Als jemand, der selbst vom Ruhrgebiet nach Bayern gezogen ist, konnte ich Leonie in vielen Momenten gut nachvollziehen (vor allem bei den Öffnungszeiten!). Ein echtes Highlight war ihr ungewöhnliches Hobby: die Schleimpilzzucht, inklusive ihres ehrgeizigen Plans, dem Pilz ein Labyrinth zu bauen. Das war schräg, witzig und gleichzeitig so liebevoll erzählt, dass es mir jedes Mal ein Schmunzeln entlockt hat. Insgesamt ist das Buch sehr humorvoll, ich musste oft laut lachen. Gesellschaftliche Kritik an Kapitalismus, Wohnungsmangel und Erfolgsdruck trifft dabei den Nerv der Zeit. Der Humor kommt durch den Schreibstil noch einmal besser zur Geltung. Schade fand ich nur, dass die moralischen Fragen lediglich angerissen werden und das Ende etwas gehetzt wirkt. Da hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
15. Jan.
Post image

Julia Bährs Debütroman „Hustle“ ist ein scharf beobachteter, witziger und zugleich nachdenklicher Gesellschaftsroman, der mitten ins Herz aktueller Fragen trifft: Wie lässt sich ein gutes Leben führen, wenn selbst ein Vollzeitjob kaum zum Überleben reicht? Und wie flexibel darf Moral sein, wenn das System selbst unfair erscheint? Im Mittelpunkt steht Leonie, Anfang 30, Biologin, klug, wütend und desillusioniert. Nachdem ihr Chef ihre Arbeit als die seine ausgibt, zieht sie nach München – in eine Stadt, die schnell deutlich macht, dass akademische Abschlüsse keine Garantie für ein bezahlbares Leben sind. Zwischen schlecht bezahlter Archivarbeit in der Zoologischen Staatssammlung, absurden Mietpreisen und Einsamkeit stößt Leonie auf drei Frauen, die sich mit Kreativität und teils illegalen Nebenjobs ihren Lebensstandard sichern. Inspiriert davon entwickelt sie ein ebenso originelles wie fragwürdiges Geschäftsmodell: Rache als Dienstleistung für Menschen mit gebrochenem Herzen. Was „Hustle“ besonders macht, ist die konsequente Verortung in einer moralischen Grauzone. Leonie ist keine klassische Sympathieträgerin – sie lügt, überschreitet Grenzen und rechtfertigt ihre Taten mit guten Gründen. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie jedoch glaubwürdig und faszinierend. Bähr erzählt Leonies Geschichte mit pointierter Ironie, schwarzem Humor und einem sehr modernen, flüssigen Stil. Die Racheaktionen sind kreativ, oft komisch, manchmal verstörend, und werden stets von inneren Zweifeln begleitet: Wie viel Geld braucht man wirklich? Und wann wird aus cleverem Hustle Selbstverlust? Neben der Kapitalismus- und Konsumkritik überzeugt der Roman vor allem durch die Darstellung von Frauenfreundschaft. Der solidarische Zusammenhalt zwischen Leonie, Geneviève, Yasmin und Kim ist warmherzig, authentisch und ein starkes Gegengewicht zur Härte der äußeren Umstände. Auch die ungewöhnlichen Details – Leonies Leidenschaft für Insekten, Museumsarchive und Schleimpilz-Experimente – verleihen der Geschichte eine eigenwillige, charmante Note. „Hustle“ ist rasant, unterhaltsam und klug, manchmal bewusst überspitzt, dabei aber immer nah am Zeitgeist. Der Roman stellt keine einfachen Antworten bereit, sondern lädt dazu ein, über Moral, Geld und Selbstbestimmung im Spätkapitalismus nachzudenken. Ein freches, feministisches Buch mit Biss, das Spaß macht und lange nachhallt – perfekt für alle, die Geschichten mit Humor, gesellschaftlicher Relevanz und moralischer Ambivalenz lieben.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
10. Jan.
Rating:2.5

Irgendwie zu gewollt

Das ästhetische Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen, nur leider habe ich bereits nach den ersten Seiten gemerkt, dass mir der Schreibstil nicht wirklich zusagt. Mir kam es sehr gewollt „literarisch“ vor und hat mein Leseerlebnis leider sehr gehemmt. Auch die Story ist eher vor sich hingeplätchert und folgte nicht wirklich einem roten Faden. Ich denke wer sich mit der Protagonistin anfreunden kann und den Schreibstil mag wird damit unterhaltsame Lesestunden haben - mich hat leider beides nicht überzeugt.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
29. Dez.
Interessante, unterhaltsame Geschichte, aber mir fehlte ein wenig der Biss.
Rating:4

Interessante, unterhaltsame Geschichte, aber mir fehlte ein wenig der Biss.

Das gute zuerst: Ich mochte die zwischenmenschlichen Beziehungen sehr. Jede einzelne Person war toll gestaltet! Die kleinen Geheimnisse, die Taten, die Handlungen, die Ambivalenz. Jedoch war mir Leonie im Vergleich dazu fast etwas zu blass. Da hätte ich mir gern noch etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht. Sie war mir auch nicht komplett sympathisch, aber das stand ihr sehr gut- schließlich brauchte sie einige Dinge, die sie beschäftigen müssen. Die Diskussion um Moral hätte meinetwegen auch wesentlich stärker ausfallen können. Das war mir zu verwaschen, zu sehr feel-good. Aber unterhaltsam ist das Buch allemal!

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
27. Dez.
Mal was ganz anderes
Rating:4

Mal was ganz anderes

Die Storyline klang mal erfrischend anders, und so kaufte ich mir "Hustle" von Julia Bähr, erschienen im Pola Verlag, und begann zu lesen. Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft. Kurz zum Inhalt: Leonie hat ihre eigene Vorstellung von Moral, und nachdem sie von ihrem Arbeitgeber, einem großen Unternehmen, das genetisch veränderte Pflanzen herstellt, gekündigt wird, nimmt sie Rache an ihrem Chef. Danach ist ihr Name in dieser Branche verbrannt, und der einzige Job, den sie findet, ist im Archiv eines naturwissenschaftlichen Museums in München, wo sie Insektenexponate digitalisieren muss. Die Stadt ist teuer, und so versucht Leonie, neben ihrem Brotjob noch ein zweites Standbein aufzubauen. Sie bietet frisch gebrochenen Herzen eine maßgeschneiderte Racheaktion an. Meine Meinung: Julia Bähr hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mich ohne große Umschweife in die Story katapultierte, die erfrischend anders war. Leonie und ihre Freundinnen wuchsen mir ans Herz, auch wenn die Storyline natürlich schon sehr abgedreht war. Zwischen der Münchner Schickeria und dem betrügerischen Nebenverdienst der Frauen empfand ich Leonies Schleimpilzzucht besonders lustig. Hier schaffte es die Autorin wirklich, ihrer Protagonistin ein ungewöhnliches Hobby zu verleihen, über das ich schmunzelte, ohne dass es mich nervte. Der Spannungsbogen war kurzweilig und gut aufgebaut. Der lockere Schreibstil der Autorin ließ mich nur so durch die Seiten fliegen, dennoch fehlte der ganzen Geschichte für mich ein richtiges Ende. Dieses kam für mich etwas überhastet und zu schnell. Im Großen und Ganzen unterhielt mich "Hustle" äußerst kurzweilig, und ich mochte Leonie. Ebenfalls gefiel mehr sehr, wie die Autorin das Setting München ausarbeitete, egal ob Wiesn oder die Wochenendausflüge in die Berge, stellte sie die Stadt authentisch und lustig dar. Deshalb kann ich euch diesen ungewöhnlichen Frauenroman mit 4 von 5 Sternen gerne weiterempfehlen, auch wenn ich mir ganz persönlich ein anderes Ende gewünscht hätte.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
15. Dez.
Rating:3

Das Buch war ganz nett zu lesen. Einfache Kost. Nichts spezielles. München ist mir sehr vertraut, darum konnte ich mich gut damit identifizieren. Dennoch verstehe ich den Hype um dieses Buch nicht ganz. Kein Muss aber regt teilweise auch zum Nachdenken an. Zeigt auch gut auf wie unfassbar oberflächlich die Welt geworden ist. Aber ich denke, dass weiss man auch ohne dieses Buch gelesen zu haben.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
14. Dez.
Rating:3.5

Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, ist hier gut aufgehoben. Das Buch werde ich aber vermutlich nicht länger im Gedächtnis behalten…

Als ich das Cover von 𝗛𝘂𝘀𝘁𝗹𝗲 im Buchladen gesehen hab, hab ich mich gleich verliebt (ich liebe alle Pola-Cover 😍). Dann hab ich auch noch gesehen, dass das Buch in München spielt und die Sache war klar! Die Liebe auf den ersten Blick hat aber leider nicht lange gehalten 💔 Leonie ist für ihren neuen Job nach München gezogen. Und unter anderem wegen den Münchner Mietpreisen ist das Geld der 30-Jährigen schnell knapp. Da lernt sie eine Frau kennen, die sich mit unkonventionellen Methoden ihren Luxus-Lifestyle finanziert, und kommt auf den Geschmack. Schnell findet sie einen eigenen, nicht ganz legalen Weg, um ans großen Geld zu kommen… Ich fand die Story witzig und raffiniert, aber irgendwie auch nicht zu Ende gedacht. Oft war mir der Plot zu konstruiert und unrealistisch. Abgesehen davon konnte mich das Buch ganz gut unterhalten und ich mochte den zynischen Schreibstil mit viel schwarzem Humor ☺️ Was aber leider GAR nicht ging waren die vielen München-Stereotype, die die Autorin abgearbeitet hat…aber das stört mich wahrscheinlich nur als Münchnerin 🙈

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
4. Dez.
Rating:4

Ich habe Husten von Julia Bähr gelesen und der Schreibstil hat mich sofort überrascht. Er ist locker, humorvoll und sehr alltagsnah, sodass man direkt in diese leicht chaotische, warmherzige Atmosphäre rutscht. ✨ Man merkt schnell, dass das Buch ein besonderes Setting hat und absolut seinen eigenen Ton trifft. Die Charaktere wirken lebendig, die Dialoge sind frisch und die Situationen haben etwas sehr Menschliches, das viele bestimmt sofort abholt. Ich glaube, wer gerne reale, leicht schräge und humorvolle Geschichten liest, wird hier richtig Spaß haben. 📚💛

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
29. Nov.
Rating:3

Unstete Unterhaltung

Lebenswelten von Anfang 30-jährigen erforsche ich eigentlich ziemlich gerne. Allerdings gibt es eine unsichtbare Grenze, bei der es mir irgendwie zu schräg wird. Schauen wir mal, ob die mit diesem Buch überschritten wurde. Leonie hat ihren Job verloren, weil sie auf die Unfähigkeit ihres Vorgesetzten mit einem Racheakt reagiert hat. Nach einem kurzen Zwischenstopp in ihrem Kinderzimmer zieht sie nach München, dass so ganz anders ist als ihre westfälische Heimat. Doch sie muss ihrer dominanten Mutter und den ständigen Streitereien zwischen ihren Eltern entfliehen. So leicht ist es allerdings nicht, nach ihrem großen Job Fauxpas einen neuen zu finden, der sie als Biologin erfüllt. Sie landet in einem staubigen Archiv und ordnet Insekten ihren Spezies zu. Ganz nebenbei hält sie sich einen Schleimpilz als Haustier und gerät nebenberuflich in Machenschaften, die man schon als kriminell bezeichnen könnte. Denn wenn man engagiert wird, um Rache an bestimmten Personen zu nehmen, dann geht das selten rechtlich einwandfrei vonstatten. Die Stärke dieses Romans liegt für mich nicht in einem vielschichtigen und gewieften Plot, sondern in der intensiven Charakterzeichnung der Haupt und Nebenfiguren. Die Haltlosigkeit , die Leonie heimsucht, hat ihre Wurzeln in einem Elternhaus, das alles tut, außer seinem Kind Stabilität zu verleihen – so zumindest meine Diagnose. Dass sich das in Übersprungshandlungen äußert, halte ich für verständlich. Ihre Faszination für das schnelle Geld, herbeigeführt durch mehr oder minder interessante Frauen, ist nachvollziehbar, wenn man immer knapp bei Kasse ist. Die Liebeleien fand ich allerdings eher an den Haaren herbei gezogen. Eine Kapitalismuskritik kann ich hier nicht erkennen. Ich tue mich generell ein bisschen schwer mit Romanen, die sich vermeintlich um die Berufswelt von Millenials oder Gen Z drehen, da es dabei meistens um Abgrenzung gegenüber älteren Generationen geht (zu denen ich gehöre). Mir fehlt dann das Verbindendende, das hier allerdings ab und an schon hervorblitzt. Ich sah hier doch eher eine junge Frau, die erwachsen sein möchte, aber das kleine Kind in ihr doch noch nicht richtig weg bekommt. Stilistisch ist an dem Buch gar nichts auszusetzen. Die Dialoge waren interessant und unterhaltend, und nichts zog sich wirklich in die Länge. Nur das Ende kam etwas abrupt. Ich glaube nicht, dass der Roman lange bei mir hängen bleibt, fühlte mich aber phasenweise leicht und locker unterhalten. Ich empfehle diesen Roman natürlich jüngeren Menschen, aber auch meinen Altersgenoss*innen, die sich gerne mit der Gedankenwelt anderer Generation beschäftigen möchten. Wenn ihr „Geht So!“ von Beatriz Serrano mochtet, dann könnte Euch dieser Roman auch gut gefallen. Außerdem werden hier Fans von Insekten und Pilzen großes Vergnügen daran haben. Meine Recherche hat ergeben, dass man „Schleimpilze“ tatsächlich als Haustier halten kann. Ich allerdings würde doch was Kuscheligeres vorziehen.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
17. Nov.
Rating:4

Humorvoll und doch spannend

• Hustle • Leonie handelt nach ihren eigenen Vorstellungen von Moral. Sie verwüstet das Büro ihres Chefs, sie prellt die Zeche, sie lügt im Bewerbungsgespräch - aber sie hat stets gute Gründe. Als ihr das Geld ausgeht, nimmt sie einen Job in München an. Doch die Stadt ist zu teuer für ein normales Gehalt. Als sie drei Frauen kennenlernt, die sich ihren Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren, ist sie fasziniert. Schnell findet Leonie ihr eigenes Geschäftsfeld: Menschen mit frisch gebrochenem Herzen bezahlen sie für raffinierte Racheaktionen. Doch nach einer Weile kommen ihr Zweifel: Wie viel Geld braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel Risiko ist sie bereit, dafür einzugehen? Rezension: Hustle von Julia Bähr hat mich sehr überrascht. Es ist ein unterhaltsames, modernes und interessantes Buch. Darin werden viele gesellschaftliche Themen angesprochen – etwa Veganismus oder der kapitalistische Druck. Ein zentraler Punkt der Geschichte ist das Prinzip der Rache. Leonie, die Hauptfigur, entdeckt für sich den perfekten Nebenjob, um sich über Wasser zu halten. Dieser Job ist zwar kreativ, aber moralisch durchaus fragwürdig. Leonie ist keine klassische Heldin: Sie ist wütend, verzweifelt und wirkt gerade deshalb sehr authentisch. Auch die Freundschaft der drei Frauen fügt sich überzeugend in die Handlung ein. Besonders gut hat mir gefallen, dass die drei eine Art kriminelle Freundesgruppe bilden. Leonies Nebenjob – mit Rache Geld zu verdienen – ist originell und sorgt für viele spannende und witzige Momente. Leider kam das Ende für mich sehr überraschend und wirkte nicht vollständig. Zudem werden manche Themen nicht tief genug erklärt oder reflektiert. Insgesamt ist Hustle von Julia Bähr jedoch ein sehr gelungener Debütroman, der vor allem durch seinen Humor und seine wichtigen gesellschaftlichen Themen überzeugt. Wer eine Geschichte über Freundschaft, Kapitalismus, moralische Grauzonen und kreative Rache sucht, ist hier genau richtig.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
13. Nov.
Rating:3

Ich fand die Idee rund um die vielen Nebenjobs der Frauen unglaublich interessant – und zugleich erschreckend realistisch. Julia Bähr zeigt eindrucksvoll, wie ein einziger Job heute oft nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen oder eine Wohnung bezahlen zu können. Dabei beleuchtet sie ganz unterschiedliche Lebensentwürfe und verdeutlicht, wie viel Anpassung, Kreativität und Kraft nötig sind, um in einer Gesellschaft voller Leistungsdruck zu bestehen. Besonders gelungen fand ich die Metapher mit dem Schleimpilz. Einerseits ist er Teil eines Experiments, andererseits spiegelt er Leonies Leben wider – oder vielleicht das menschliche Dasein an sich. Wie der Schleimpilz bahnt auch Leonie sich ihren Weg durch Hürden und Umwege, immer auf der Suche nach einem Ziel, das sich ständig zu verschieben scheint. Hustle ist kein lauter Roman, sondern ein leiser, kluger und sehr zeitgemäßer. Julia Bähr verbindet gesellschaftliche Beobachtung mit feinem psychologischem Gespür. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und nachhallt.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
11. Nov.
Insgesamt fand ich die Geschichte humorvoll mit einer guten Prise „Nieder mit dem Kapitalismus!“
Rating:4

Insgesamt fand ich die Geschichte humorvoll mit einer guten Prise „Nieder mit dem Kapitalismus!“

Die Protagonistin war so real und nachvollziehbar geschrieben, dass ich mich als Leserin doch schon das ein- oder andere in ihr wiedergefunden habe. Leonie findet ihre Berufung in einem „Rache“-geschäft und rächt sich im Namen ihrer Kund:innen. Sind wir mal ehrlich, gibt es nicht bei jedem einmal im Leben den Gedanken an Rache? Nachvollziehbar fand ich manche Racheaktionen schon, andere wiederum etwas überzogen. Die Mädels-Clique empfand ich trotz deren „Nebenjobs“ als cool und sehr harmonisch. Endlich mal kein Neid oder schlecht machen der jeweiligen anderen.

Hustle
Hustleby Julia Bährpola
11. Nov.
Rating:3

Ich fands leider relativ langweilig und der eigentliche Sinn der Handlung ist mir bis zum Schluss nicht wirklich klar geworden

Hustle
Hustleby Julia Bährpola