Drei junge Freundinnen auf Urlaub in Griechenland, nur zwei kehren nach Hause zurück.
Such a good read. I really enjoyed it and I never got bored

2026_#42 🏝️
Ich hatte irgendwie mehr erwartet. Leider hat es das Buch für mich nicht geschafft, dauerhaft die Spannung aufrechtzuerhalten und auch die Auflösung hat mich wenig überrascht. Es war nicht schlecht, ich hab es eigentlich gern gelesen, aber ein Highlight war es für mich nicht.
Irgendwie hab ich eine on off Beziehung mit dem Buch. Anfangs fande ich es wirklich nicht gut & es hat mich nicht in den Bann gezogen. Nach der Hälfte fand ich es dann einigermaßen spannend (teilweise). & am Ende hat es mich unbefriedigt zurückgelassen.
Unendlich langweilig.
In meinen Augen kein Thriller- eher eine tragische Erzählung.
Es hat lange gedauert, bis das Buch an Fahrt aufnahm. Dann war die Geschichte interessant, aber eher traurig als spannend. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Das Schönste an dem Buch ist das Cover
Leider nicht so ganz mein Geschmack. Mir sind alle drei Protagonistinnen unsympathisch und ich konnte mich nicht wirklich in die Charaktere einfühlen. Trotzdem hat die Geschichte einen Sog entwickelt, die Spannung hat sich zunehmend gesteigert und die Frage, was nun wirklich damals in diesem schicksalhaften Urlaub in Griechenland passiert ist, hat mich gepackt. Die Autorin hat versucht, die schwierige Konstellation einer 3er Clique in diesem Alter zu beschreiben. Die fatale Dynamik aus Freundschaft und Eifersucht, Euphorie und Neid, Abhängigkeit und Dominanz füllen viele Seiten des Buches. Es ist ganz okay geschrieben und hat mich auch nicht schlecht unterhalten, aber so richtig begeistert bin ich nicht. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe und einem schmalen grad zwischen Vertrauen und Misstrauen
Anfänglich bin ich wirklich schwer reingekommen, es zeigt sich und hat sich sehr sehr schleppend angefühlt. Ab ungefähr einem Drittel konnte ich es dann nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Es ist eine spannende, interessante Geschichte, die über junge Freundschaft und Liebe, Misstrauen oder zu viel Vertrauen erzählt. Es ist mal eine wirklich andere Geschichte, die ich gerne gelesen habe. :)
Toxische Freundschaft mit True Crime Charakter 🖤
Das Buch hatte für mich irgendwie total den intensiven Vibe — beklemmend, traurig und ungemütlich. Es hat mich teilweise an „Mean Girls“ erinnert, denn scheinbar geht es um eine tiefe Freundschaft zwischen 3 Freundinnen, die jedoch toxischer nicht sein könnte. Neid, Missgunst und Berechnung bestimmen die Beziehung zwischen Jonie, Bess und Evangeline, was umso tragischer ist, als die Story im Tod eines der Mädels endet. Ich mochte die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr, dadurch wurde die Handlung dynamischer, wobei ich die Vergangenheit deutlich interessanter fand. Zumal es auch einen echten True Crime Charakter hatte, wovon ich ein großer Fan bin. Dennoch haben mich die Charaktere oft so aufgeregt, weil ich wegen ihrer Handlungen und Worte teilweise echt sauer wurde. 🫠 Und irgendwas hat mir gefehlt, sodass ich nicht komplett hooked war. Am Ende des Buches war ich also etwas meinungslos. Es war eine gute Geschichte, nicht mehr und nicht weniger. 🤭
„Damals waren wir Kinder, aber jetzt sind wir erwachsen“
Zum Cover: Das Cover finde ich an sich ganz schön und es passt auch gut zu der Geschichte, aber ich bin leider einfach kein Fan von Menschen auf Covern. Zum Inhalt: In dem Buch „Before we were innocent“ von Ella Berman geht es um Bess, welche total überrascht ist, als plötzlich ihre alte Freundin Joni vor ihrer Tür steht. Die beiden haben sich, seit sie vor zehn Jahren von jeglicher Mittäterschaft freigesprochen wurden, nicht mehr gesehen. Jetzt steht aber Joni vor Bess’ Tür und bittet sie um einen Gefallen; sie braucht ein Alibi. Bess ist Joni noch etwas schuldig und kann gar nichts anderes als Ja sagen. Außerdem beginnt sie sich zu fragen, ob damals wirklich alles so war, wie sie immer glaubte… Meine Meinung: Ich konnte super in die Geschichte reinstarten und fand sie auch auf den ersten Seiten total spannend. Vor allem die zwei Zeiten, in denen die Geschichte erzählt wird (Vergangenheit und Gegenwart), haben mich sofort in den Bann ziehen können. Man hat immer mehr erfahren und ich habe total mitgefiebert. Die Charaktere fand ich, muss ich ehrlich sagen, nur okay. Ich konnte mich nicht richtig in die einzelnen Figuren hineinversetzen. Mit der Freundesgruppe bin ich bis zum Schluss gar nicht warm geworden, da mir hier vieles ein Rätsel geblieben ist (besonders auf Evangeline bezogen). Aufgrund der Charaktere und der Handlung, die sich ab einem gewissen Punkt sehr schleppend entwickelt hat, bin ich ab der Hälfte des Buchs nur noch sehr langsam mit dem Lesen weitergekommen. Die Rückblicke, die ich so toll fand, waren dann an einigen Stellen einfach unnötig lang. Der Plottwist am Ende hat mich jetzt auch nicht mehr so richtig überzeugt, aber na gut. Was mir gut gefallen hat, ist, dass es in dem Buch um Freundschaften (tiefe Verbindungen), Schuld und auch um die Auswirkungen seiner vergangenen Entscheidungen geht und dass es an einigen Stellen auch etwas emotional wurde. Insgesamt fand ich das Buch ganz gut für zwischendrin, hatte mir aber mehr erhofft und auch erwartet.
The truth depends on who you ask…..
Das Buch war nicht das was ich erwartet hatte. Ich dachte es würde in Richtung Pretty Little Liars gehen. Bei über 50% des Buches, wusste ich immer noch nicht in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Es ist gut geschrieben und flüssig zu lesen aber mit hat komplett die Spannung gefehlt. Im Grunde genommen geht es in diesem Buch um toxische Freundschaften, einer Tragödie und wie die einzelne Personen diese verarbeiten.
Toxisch, mitreißend, emotional.
Eine aufwühlende Geschichte über eine toxische Freundschaft mit tragischem Ende. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Für meinen Geschmack hätte man noch tiefer in die Gefühlswelt von Ev eindringen können. Vermutlich hätten verschiedene Erzaehlperspektiven der Geschichte noch mehr Ausdruck verliehen. Die Protagonistin Bess ist sympathisch, ihre Gefühle sind leicht einzuordnen. Sehr unsympathisch ist dagegen das Verhalten von Joni. Für Joni hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, was irgendwie die Geschichte abschließt. So blieb ich als Leserin mit einem Fragezeichen im Kopf zurück.
Ich mochte das Buch und fand die Beziehung der drei Frauen zueinander sehr interessant. Ich selber könnte so eine Freundschaft nie führen, aber zum Ende hin wird gut erklärt, warum sie funktioniert hat.
Iwi okay iwi unnötig des todes Weiss jetzt schon nimmer was es war
In “Before we were innocent” von Ella Berman (ins Deutsche übersetzt von Elina Baumbach) geht es um drei Freundinnen, die den Sommer nach ihrem Highschool-Abschluss in Griechenland verbringen, jedoch stirbt eine von ihnen unter tragischen Umständen und auf die anderen beiden wird eine mediale Hetzjagd veranstaltet. Zehn Jahre später haben die beiden Überlebenden, Joni und Bess, keinen Kontakt mehr miteinander, als Jonis Verlobte verschwindet und sie Bess’ Hilfe sucht. Dies wühlt alte Wunden wieder auf und Bess beginnt, Joni und ihre gemeinsame Vergangenheit in Frage zu stellen. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich in die Handlung hineinzufinden, die besonders in der ersten Hälfte eher zäh und langatmig war. Die Zeitsprünge in der Erzählung haben mich immer wieder aus dem Flow gerissen, wenn auch sie klug erzählt war. Die zweite Hälfte war dann aber eher ein psychologischer Thriller und (für mein Empfinden als spannungsaverse Person) sehr aufwühlend und fesselnd, sodass ich ihn geradezu verschlungen habe. Die zum Teil heftige Figurenentwicklungen über die Jahre zieht die Lesenden in ihren Bann und wirft Fragen nach der eigenen Entwicklung und Erwartungen an das Leben auf. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Sehr langatmig, für meinen Geschmack viel zu detailliert & auch die Charaktere konnten mich nicht erreichen.
entertaining, very accurate description of young womanhood
Ich hätte manchmal gerne mehr Sterne und manchmal gerne weniger gegeben. Es war spannend, aber auch frustrierend zu lesen. Am Ende hätte ich mir vielleicht mehr Wendungen gewünscht, aber darum ging es in dem Buch wohl eigentlich nicht. Alles in allem würde ich aber auch weitere Bücher der Autorin lesen.
Ein Buch über das Erwachsenwerden, Freundschaft, Missverständnissen und Lügen.
hab beschlossen mich nicht mehr durch bücher zu quälen, deswegen hab ich es noch langem hin und her erstmal abgebrochen!! allerdings werde ich der geschichte nächsten sommer nochmal eine chance geben :)
I was apprehensive going into this book, seeing many negative reviews here. And i have to say i dont understand them at all. Maybe i am just the right kind of person for this book, a young adult who still very deeply thinks about the way our teenage selves act and how being a best friend to a teenage girl means grittiness and love and backstabbing in the smallest ways. I really like this book and will recommend it to other young adults.
Schade, ich habe mehr von dem Buch erwartet. Alles war irgendwie vorhersehbar, es gab keinen Spannungsbogen. Alle (!) Charaktere waren mir unsympathisch, habe es dennoch durchgezogen weil ich auf einen Plottwist gehofft habe aber da kam leider keiner. Ich glaube aus der Story hätte man viel mehr machen können. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen weil ich irgendwie dachte es wäre ein Thriller, deswegen die 3 Sterne.
„Es war egal, was die anderen dachten, denn wir drei waren zusammen, wir waren jung und schön und wir konnten alles sein, was wir wollten. "
Before We Were Innocent war mein erstes Buch von Ella Berman und ich habe wirklich leicht in die Geschichte hineingefunden. Sie wird auf zwei Zeitebenen erzählt und ich muss sagen, dass mir die Vergangenheit besser gefallen hat als die Gegenwart. Gerade die Rückblicke auf diesen verhängnisvollen Sommer auf Mykonos fand ich viel intensiver, weil man Stück für Stück immer mehr erfahren hat. Es geht im Kern um tiefe Freundschaft, wobei ich zugeben muss, dass ich mit der Dynamik zwischen den drei Mädchen nicht so richtig warm geworden bin. Einiges hat mich schon an meine eigene Jugend erinnert, aber insgesamt konnte ich die Beziehungen nicht ganz greifen. Evangeline blieb für mich ein Rätsel. Obwohl sie von den anderen fast schon überhöht beschrieben wurde, konnte ich sie mir als Person kaum richtig vorstellen. Gleichzeitig wurde sie in den Erinnerungen ihrer beiden Freundinnen auch als kontrollsüchtig, schwierig und verwöhnt dargestellt, was für mich nicht so recht zu diesem fast engelsgleichen Bild passen wollte. Zum Thema Erinnerungen, hatte ich das Gefühl, dass Bess’ Sicht auf die Vergangenheit manchmal gar nicht so klar war, sondern durch ihre eigenen Gefühle verzerrt. Das hat die Geschichte auf eine Art spannend gemacht, aber gleichzeitig auch ein bisschen unnahbar. Insgesamt hat mich das Buch an vielen Stellen berührt. Ich war mal genervt, mal wütend, mal traurig. Irgendwie schmerzhaft, weil so vieles an Jugend, Verlust und verpasste Chancen erinnert hat. Trotzdem blieb bei mir auch eine gewisse Distanz, gerade weil ich die Figuren nicht so richtig greifen konnte. Und das Ende hat mich ehrlich gesagt ratlos zurückgelassen. Wenn Joni mit dem Schluss eine Botschaft hinterlassen wollte, habe ich sie nicht verstanden. Unterm Strich war Before We Were Innocent interessant und stellenweise sehr atmosphärisch, aber für mich auch vorhersehbar. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Tiefe dahintersteckt. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.
Also irgendwie tue ich mich schwer mit dem Buch. Dennoch hat es mich nicht losgelassen. Keine der Protagonistinnen fand ich sympathisch, aber das muss ich auch nicht. Gegen Ende wurde es dann stark.
Zu wenig Inhalt. Die Message am Ende fand ich zwar in Ordnung, aber es hätte war alles absehbar.

Before We Were Innocent erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen aus Bess’ Sicht – und nach und nach wird klar, was im Sommer vor zehn Jahren passiert ist und wie sehr das bis heute nachwirkt. Für mich zog sich die erste Hälfte allerdings sehr, der Einstieg war mühsam und erst ab der Mitte kam langsam Spannung auf. Mit den Figuren wurde ich leider nicht richtig warm – die Freundschaft der drei Mädchen wirkte durchweg eher toxisch, echte Nähe oder Sympathie habe ich nicht gespürt. Was ich dagegen wirklich interessant fand, war die Rolle der Medien: Wie aus einer Berichterstattung schnell eine Hetzjagd werden kann, die die Mädchen zu Projektionsflächen der Öffentlichkeit macht. Der Verlust über die eigene Geschichte und der Versuch, die Kontrolle darüber zurückzugewinnen, war für mich einer der stärksten Aspekte des Buches. Insgesamt ganz okay zu lesen, für mich aber kein Highlight.
Ich habe was anderes erwartet 🙃
Ich hatte es vorher mit dem Buch auf englisch probiert und bin da schon nicht so gut rein gekommen und hatte es dann als Hörbuch gehört. Ich bin so etwas besser in die Story gekommen aber was mich extrem gestört hat, dass mir die Sicht von Evangeline gefehlt hat. Ich glaube, wenn das Buch wäre so um Längen besser. Ich fand die Storyline sehr langweilig und vorhersehbar.
Die Story über Freundschaft, Machtverhältnissen und Lügen hat gemischte Gefühle in mir hinterlassen…
Before We Were Innocent hinterlässt bei mir ein gemischte Gefühl. Ich konnte mich leider nur schwer in die Figuren einfühlen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen im Buch waren für mich kaum nachvollziehbar und hatten mit Freundschaft wenig zu tun. Vielmehr dominierten Lügen, Machtspiele und ein toxisches Miteinander. Das Vertrauen in die Figuren ging im Laufe der Geschichte zunehmend verloren, was das Lesen für mich anstrengend und emotional aufreibend machte. Besonders die Protagonistin ging mir ziemlich auf die Nerven. Ihre Verbitterung und mangelnde Selbstreflexion ziehen sich durch die gesamte Story. Zwar wirft das Buch auch wichtige Fragen auf, wie man Freundschaft für sich definiert und welche Dynamiken in Beziehungen entstehen können, doch es spiegelt dabei ein Weltbild wider, das für mich sehr weit von meinen eigenen Vorstellungen von zwischenmenschlicher Miteinander entfernt ist. Vielleicht ist genau das die Stärke des Buches: Es konfrontiert mit unangenehmen Wahrheiten und regt zur Auseinandersetzung mit eigenen Werten an. Dennoch bleibt für mich das Gefühl, dass diese Geschichte – so realitätsnah sie in Teilen auch sein mag – nicht zwingend erzählt werden musste. Kein schlechtes Buch, aber auch keines, das ich unbedingt weiterempfehlen würde.

„Manchmal gerät dein ganzes verdammtes Leben in Brand, ohne jeden erkennbaren Grund, außer um dich daran zu erinnern, wie zerbrechlich alles ist. Wie wenig Kontrolle wir wirklich über irgendetwas haben.“ 🌴🍸🌴🥥🌴🍸🌴🥥🌴🍸🥥🌴🍸🌴🥥🍸🌴🥥🍸
🌴Before We Were Innocent ist ein ruhig erzählter Roman, der sich mit Themen wie Schuld, Freundschaft, öffentlicher Wahrnehmung und den Auswirkungen vergangener Entscheidungen beschäftigt. Ella Berman schreibt atmosphärisch dicht, was dem Buch eine gewisse Qualität verleiht. Der Fokus liegt klar auf den inneren Konflikten der Hauptfigur und ihrer Reflexion über ein traumatisches Ereignis in der Vergangenheit. 🥥Trotz dieser interessanten Grundvoraussetzungen gelingt es dem Roman jedoch nicht durchgehend, die Spannung aufrechtzuerhalten. Die Handlung entwickelt sich sehr langsam, mit vielen Rückblicken, was ich eigentlich sehr mag, hier aber stellenweise zu Längen führt. Wer sich eine mitreißende oder nervenaufreibende Geschichte erhofft, könnte wie ich enttäuscht werden. 🍸Auch der angekündigte Plottwist am Ende bleibt hinter den Erwartungen zurück. Er wirkt eher wie ein leiser Nachklang als ein echter Knalleffekt, nachvollziehbar, aber nicht besonders überraschend oder tiefgreifend. 🌴Positiv hervorzuheben ist allerdings die gesellschaftskritische Ebene des Romans, insbesondere der Umgang mit medialer Aufmerksamkeit und der Frage, wem geglaubt wird und warum. Diese Aspekte regen durchaus zum Nachdenken an. 🥥Insgesamt bleibt Before We Were Innocent ein solider Roman mit interessanten Themen, aber wenig dramatischem Sog. Wer sich für psychologische Charakterstudien interessiert und keine große Spannung erwartet, wird hier eher fündig als Leser, die auf unvorhersehbare Wendungen hoffen. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht.
In „Before we were innocent" verbindet Ella Berman zwei Zeitebenen gekonnt zu einem packenden psychologischen Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. 2008: Bess, Joni und Evangeline verbringen einen letzten gemeinsamen Sommer vor der Uni in Griechenland. Doch dieser endet tragisch. 2018: Bess und Joni kämpfen mit den Auswirkungen des Sommers 2008 und eine neue Tragödie kommt hinzu. Was ist im Sommer 2008 passiert? Mit jedem Kapitel erfahren wir mehr und sind ganz bald in einem Netz zwischen Freundschaft, Gefühlen, Lügen und Neid gefangen. Mit einem beeindruckenden psychologischen Gespür und einen klaren, flüssigen Erzählstil bringt die Autorin die Dynamik der Freundschaft zwischen den drei Mädchen aufs Papier. Das Ende hat mich besonders beschäftigt. Einige Aspekte bleiben in der Schwebe und genau das macht die Kraft dieses Werkes auch aus. Den Leser*innen bleibt Raum für Interpretation. Ein intensives, fesselndes und absolut lesenswertes Buch!
Zu Beginn muss man erstmal ein bisschen in die Geschichte reinkommen aber dann lässt sie einen wirklich nicht mehr los. Die beiden Zeit erschienen sind jeweils unglaublich spannend und man ist eigentlich die ganze Zeit am spekulieren. Auch die beiden Charaktere beeindrucken mit ihrem Tiefgang und ihrer gesamten Geschichte. Before we were Innocent hat mir wirklich unglaublich gut gefallen und ich konnte einfach nicht mehr aufhören, es zu lesen. Für alle eine sehr große leseempfehlung.
Die Geschichte hat mich richtig gepackt und mitgerissen.
Besser als „Das Comeback“
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, dann fand ich sie aber spannend und habe bis zum Schluss mitgefiebert. Das Thema Abhängigkeit in Freund*innenschaft hat Berman absolut zum Star des Romans gemacht. Klare Empfehlung!
Bess und Joni werden von Evangeline eingeladen, den Sommer mit ihr auf Mykonos zu verbringen. Die Freundschaft bröckelt wie die Fassade des Anwesens, indem sie diesen Urlaub verbringen werden. Dieser Urlaub wird auf alle Fälle nicht so enden wie gewünscht. Zehn Jahre später steht plötzlich Joni vor Bess‘ Tür und bittet sie um ein Alibi. Parallelen tun sich auf zu früher, die Vergangenheit greift um sich, alte Wunden reissen auf. Was ist damals passiert, wer ist heute Schuld am Verschwinden von Jonis Lebensgefährtin? Ich hab zuerst etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Es wird aus Bess‘ Sicht geschildert, wie sie Joni und Evangeline kennengelernt hat. Diese Schilderungen enthalten bereits einige Details, manchmal auch Wiederholungen, und man kann sich nicht sicher sein, ob diese Informationen für den Verlauf der Geschichte noch wichtig sein werden. Besonders gut mochte ich diese heimliche, kleine Spannung, die Abwechslung aus Gegenwart und Vergangenheit und vor allem mochte ich eine Figur, der ich noch mehr Aufmerksamkeit im Buch gewünscht hätte. Es ist Bess‘ Bruder, der allen Hinweisen nachgeht, seine Schwester vor der wilden Meute verteidigt. Besonders interessant ist durch die Geschehnisse in der Vergangenheit auch das Thema der Freundschaften bzw. Abhängigkeiten herausgearbeitet. Ich hab „Before we were innocent“ von Ella Berman gerne gelesen und kann dieses Buch allen empfehlen, die noch nach einer spannenden Urlaubslektüre mit einer besonderen Atmosphäre suchen.
Friendship. Devastated. Innocence. Coming of age.

In dem Buch „Before we were innocent“ von Ella Berman geht es um Freundschaft und Wahrheit und ist ein toller Coming-of-Age-Roman. Das Buch erschien am 25.04.2025 als Taschenbuch, gebundenes Buch, eBook und Hörbuch beim Pola Verlag und hat 448 Seiten. Es geht um die drei Freundinnen Bess, Joni und Ev. Bess, Joni und Evangeline sind die besten Freundinnen und über Ihrer Vergangenheit liegt ein dunkler Schatten, der Tod von Evangeline. Als Joni nach 10 Jahren bei Bess in der Türe steht und Ihre Hilfe in Form eines Alibis braucht, zögert diese nur kurz, schließlich schuldete sie Joni noch einen gefallen. Verfolgt von den Medien wegen des Todes der Freundin und 10 Jahre kein Kontakt und plötzlich fängt alles wieder von vorne an, die beiden Freundinnen müssen sich der Wahrheit und der Freundschaft von damals stellen. Fazit: Ich fand das Buch eigentlich recht gut, jedoch blieben mir am Schluss noch ein paar Fragen offen und unbeantwortet wo ich doch gerne gewusst hätte was den daraus geworden ist. Der Schreibstil finde ich jedoch sehr gut und finde die Zeitsprünge zwischen den Jahren 2018 (Gegenwart) und 2008 (Vergangenheit) gut beschrieben, diese spielen auch eine wichtige Rolle für die gesamte Story. Die Charaktere der drei Freundinnen können nicht unterschiedlicher sein, wie es im wahren Leben wahrscheinlich auch wäre und somit hat man mindestens einen in den man sich hinein versetzen kann, womöglich eher in den Hauptcharakter von Bess. Wer Geschichten über die Freundschaft mag, jedoch aber auch ein bisschen den Flair von einem Roman und Thriller möchte, ist bei diesem Buch definitiv an der richtigen Stelle.

Eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age und True-Crime.
“Wir alle nahmen an, dass der Verlust von Evangeline das Schwierigste an der ganzen Sache sein würde. Aber wir lagen alle falsch.“ (Kapitel 5) Worum geht’s? Bess, Joni und Evangeline wollen mit 18 einen gemeinsamen letzten Sommer verbringen, bevor sie auf unterschiedliche Unis gehen werden. Während dieses Urlaubs passiert das Tragischste überhaupt: Ev stirbt. Bess und Joni werden verdächtigt, aber schließlich freigesprochen. 10 Jahre später kreuzt Joni bei Bess wieder auf und bittet sie um ein Alibi. Und weil Bess ihr noch etwas schuldet, willigt sie ein… Wie war’s? Für mich war es das erste Buch der Autorin und bestimmt nicht das letzte. Was allerdings wie ein Thriller klingt, ist dennoch eher ein spannender Roman angehaucht mit True-Crime und Coming-of-Age. Nicht falsch verstehen, das ist gar keine Kritik. Aufgrund des Klappentextes könnte aber eine andere Erwartungshaltung entstehen. Vielmehr im Fokus steht die Beziehung der drei Mädchen zueinander, die teilweise doch schon sehr toxisch war und ist. Denn es gibt zwei Zeitstränge: Der Urlaub 2008, in welchem Ev stirbt und 10 Jahre später, 2018, als Joni wieder Kontakt zu Bess sucht. Im Laufe der Handlung zeigt sich immer mehr, dass schon 2008 nicht alles so war, wie es scheint. Und genau das spielt auch für den zweiten Zeitstrang eine Rolle. Die Handlung baut sich eher slow auf, aber da immer wieder neue kleine Aspekte aufgedeckt werden, passt es insgesamt total gut zusammen. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
„Before We Were Innocent“ von Ella Berman ist ein intensiver, vielschichtiger Roman über Freundschaft, Schuld und die Art, wie unsere Vergangenheit uns nie ganz loslässt. Die Geschichte springt geschickt zwischen damals und heute, und entfaltet dabei Stück für Stück ein psychologisches Spannungsfeld, das unter die Haut geht. Ein Roman über das Erwachsenwerden, die Macht der Erzählung und darüber, wie wir mit der Vergangenheit leben – oder nicht. Und trotz all der Schwere liest sich das Buch fast mühelos, getragen von einer Sprache, die gleichzeitig zart und klar ist. 💗

Vor zehn Jahren verbrachten die Freundinnen Bess, Joni und Evangeline einen unvergesslichen Sommer in Griechenland - ein Sommer, der für Evangeline tödlich endete. Fast ein Jahrzehnt später steht Joni plötzlich vor Bess’ Tür. Sie haben sich jahrelang nicht mehr gesehen, doch jetzt bittet Joni um einen Gefallen: Sie braucht ein Alibi. Bess fühlt sich verpflichtet, zu helfen – aus Schuld wegen dem, was damals geschah. Doch je tiefer sie in die Vergangenheit eintaucht, desto drängender wird die Frage: Was ist in jenem Sommer wirklich passiert? Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen aus der Perspektive von Bess erzählt. Stück für Stück setzt sich zusammen, was im Sommer vor zehn Jahren wirklich geschah – und wie die damaligen Ereignisse noch immer in die Gegenwart hineinwirken. Für mich zog sich die erste Hälfte des Buches leider spürbar. Der Einstieg war mühsam, und erst zur Mitte hin kam langsam Spannung auf. Zwar nahm die Geschichte dann etwas Fahrt auf, konnte mich aber insgesamt nicht ganz überzeugen. Besonders mit dem teils offenen Ende bin ich nicht ganz zufrieden. Auch mit den Figuren hatte ich meine Schwierigkeiten. Alle drei Freundinnen sind gezeichnet von ihren eigenen Unsicherheiten und inneren Konflikten, doch ihre Beziehung zueinander empfand ich als durchweg toxisch – echte Nähe oder Sympathie konnte ich dabei kaum spüren. Wer schon mal mit Freunden gemeinsam im Urlaub war, kennt sicher diese Momente, in denen die Stimmung kippt und die Nerven blank liegen. Aber das war wirklich eine andere Liga, echte Verbundenheit habe ich hier nicht gespürt und ich habe mich oft dabei ertappt wie ich mich gefragt habe, wieso die drei eigentlich befreundet sind. Die Geschichte war ganz spannend aufgebaut, vor allem die Verbindung mit den Geschehnissen in der Gegenwart. Auch der Umgang mit den Medien war sehr interessant. Man kann es lesen, aber meiner Meinung nach verpasst man nichts, wenn man es nicht tut. Ich glaube ich hätte mir etwas mehr Thriller und weniger Roman gewünscht. Zum Schluss kann ich nur noch eins sagen: May this kind of friendship never find me.
Verworren
Wir begleiten Bess und Joni durch ihre Zeit in der Gegenwart, in der Joni ein Alini braucht und Bess darum bittet, ihr eins zu geben. In der Zeit ergeben sich immer mehr Hinweise zu dem tragischen Vorfall vor 10 Jahren - dem Tod ihrer besten Freundin Ev. Die Geschichte braucht etwas, um Fahrt auf zu nehmen, ist aber trotzdem am Anfang nicht langweilig. Es braucht einfach etwas, um den Leser in die Story zu bringen, was durchaus Sinn macht, da die ganze Geschichte wirklich sehr verworren ist und man die Charaktere kennenlernen muss, um das spätere Unrecht zu verstehen und als solches zu identifizieren. Die Story wird in zwei unterschiedlichen Zeiten erzählt, der Gegenwart und zehn Jahre zuvor. Man lernt so die jüngeren Versionen der Freundinnen kennen und weiß bereits, welche Konsequenzen diese zu erwarten haben. Durch die Geschichte hindurch hat man schon das Gefühl, dass die Geschichte um Evs Tod nicht wirklich wahr ist und mehr dahintersteckt. Man wird als Leser wirklich oft auf verschiedene Fährten gebracht und kann so umso besser nachvollziehen, wie die Beziehung der drei und besonders von Joni und Bess aufgestellt sind. Denn Joni schafft es permanent, Bess und damit auch den Leser auf andere Fährten zu führen, sodass ich zwischendurch wirklich mehrmals nicht mehr wusste, was ich jetzt noch glauben soll. Das hat die Story aber auch erst richtig spannend gemacht. Die Charaktere waren mir irgendwie alle suspekt und alle drei hatten wirklich unsympathisch Züge. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass alle drei in den früheren Episoden ja auch einfach jung sind und einfach auch naiv, denken nicht über die Konsequenzen nach. Ihre Gedanken- und Charakterzüge waren wirklich gut dargestellt und es wurde für jeden Charakter ein ausführliches Bild gezeichnet, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Die Dynamik der Freundschaft wurde gut dargestellt und man konnte die Machtverhältnisse so gut verstehen und nachempfinden. Das Ende ist leider etwas offen geblieben. Ist zwar realistisch, mag ich persönlich aber nicht soo gern, aber das ist ja nun Geschmackssache.
Zu Beginn war ich skeptisch. Nun habe ich das Buch beendet und meinen Blick auf meine eigenen Freundschaften verschärft. Der Roman wird noch lange in meinem Kopf bleiben. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin das Buch aus der Sicht von Bess in der Ich-Form erzählt. Dadurch konnte ich viel über Bess' Gefühle, über ihre Sorgen und über ihre Beziehung zu Joni erfahren. Die Freundschaft zwischen den beiden Frauen ist sehr besonders. Joni bestimmt oft, was passiert und Bess passt sich an. Ich hätte mir gewünscht, dass Bess mehr für sich einsteht. Ihre Freundschaft ist intensiv und wahnsinnig toxisch. Before We Were Innocent ist ein spannendes und nachdenkliches Buch. Die Autorin zeigt auf, wie sehr Freundschaften Macht haben können. In Bess' Erzählungen geht es viel um Erinnerungen, Wahrheit und um emotionale Abhängigkeit. Meine Erkenntnis: Freundschaft ist nicht nur ein Band zwischen Menschen, sondern auch eine Kraft, die vieles beeinflussen kann. Das Ende habe ich als etwas nüchtern und still empfunden, wobei das meine Bewertung nicht beeinflusst.
Wer bestimmt, was die Wahrheit ist?
Ein sehr gutes Buch über - (toxische) Freundschaften im Jugendalter, - Freundinnen für die man sich verbiegt & das Gefühl hat man könne nicht ohne sie, - falschen und richtigen Entscheidungen sowie deren Folgen, - das Aufwachsen in Richtung Erwachsensein - und die Frage nach dem Sinn des Leben als Teenie. Die Geschichte hat mich selbst zum Nachdenken angeregt und Joni mich (leider) an die ein oder andere verflossene Freundschaft erinnert. 🫣 Die Geschichte war wirklich sehr spannend und der Schreibstil leicht. Ich bin durch die Seiten geflogen. Die Auflösung der Wahrheit war absolut unerwartet und die Entwicklungen - für mich - nicht vorhersehbar. 😊 Für mich eine klare Empfehlung. 🫶🏼
"Aber zeige mir eine achterjährige Heilige, und ich zeige dir eine Lügnerin." (Seite 108)
Ist dieses Buch ein Sommerbuch? Darauf gibt's ein ganz klares JEIN! Drei Freundinnen verbringen ihren Sommerurlaub auf einer griechischen Insel, abgeschieden von allem wollen sie das Leben und vor allem ihren letzten gemeinsamen Sommer genießen, bevor sie sich trennen um an verschiedenen Orten zu studieren. Nur zwei der Freundinnen kehren nach Hause zurück... Was ist in diesem Sommer passiert? Wer sagt die Wahrheit, wer dehnt die Wahrheit vielleicht über Gebühr aus und gibt es im ganzen Konstrukt der Geschichte eine ganz große Lüge? Nach zehn Jahren treffen die Überlebenden Freundinnen wieder aufeinander, denn eine von beiden braucht die Loyalität der anderen... Klingt spannend? War es auch. Geschickt hat die Autorin gleich zu Beginn so viele Fragen in die Geschichte gepackt, dass ich einfach weiterlesen MUSSTE! Im Aufbau der gesamten Geschichte hatte ich zwar häufiger das Gefühl, manches der Erzählung wiederholt sich zum künstlichen Spannungsaufbau, allerdings folgten auf diese Längen dann spannende Enthüllungen und teilweise neue Fragen... Die drei Mädchen sind das, was ich als "Rich-Kid" bezeichnen würde: verwöhnt, von sich selbst eingenommen und davon überzeugt, unverwundbar zu sein... In ihrer gemeinsamen Zeit in Griechenland kommt es aber wiederholt zu Reibereien, man hat das Gefühl es kämpft jede gegen jede. Diese Reibereien der Vergangenheit machen den Teil der Geschichte der 10 Jahre später spielt wahnsinnig spannend, denn die jungen Frauen arbeiten ganz viel auf, nehmen Schuld an und lernen auf sehr verschiedene Arten, das Geschehene endlich anzunehmen. Was mich ein bisschen ratlos macht, ist das Ende. Es ist kein offenes Ende, allerdings kommt die Geschichte für mich auch nicht wirklich zu einem runden Abschluss, einerseits lieb ich es, selbst zu spekulieren und Geschichten gedanklich fortzuführen, hier fällt es mir aber schwer... Kennt ihr das Buch, dann sprecht bitte bitte mit mir über dieses Ende! Ich habe REDEBEDARF!

An einem Tag durchgelesen. Tolle Geschichte. Unglaublich gut geschrieben. Ich hab es geliebt. Ich kann es nur empfehlen. Sollte man gelesen haben.
Spannend
"Before We Were Innocent" hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Drei Freundinnen im gemeinsamen Urlaub - eine von ihnen, Evangeline, stirbt. 10 Jahre später steht Joni vor Bess' Haustür und bittet sie um einen Gefallen. Ella Berman verknüpft Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr geschickte Art, sodass sich nach und nach immer mehr Puzzleteile zusammensetzen. Die Atmosphäre hat mich stellenweise an "Pretty Little Liars" erinnert – voller Geheimnisse, Misstrauen und unterschwelliger Bedrohung. Gerade dieses Gefühl, nie zu wissen, wem man trauen kann, hat mich beim Lesen gefesselt. Meine Sympathien für die Figuren haben sich ständig verschoben, was das Buch zum Teil unvorhersehbar und spannend gemacht hat. Sprachlich lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Es gibt immer wieder kleine Cliffhanger, die dazu einladen, „nur noch ein Kapitel“ dranzuhängen – und plötzlich ist man schon viel weiter als geplant. Alles in allem ein spannendes Buch, das vor allem Menschen gefallen dürfte, die düstere Geheimnisse mögen.
Ein wirklich gutes und spannendes Buch über Frauenfreundschaften, Emotionen und Selbstreflektion. Am Anfang hat es sich etwas gezogen, am Ende konnte ich es kaum aus der Hand legen. 📖
Joni & Bess teilen ein dunkles Geheimnis miteinander. Während Bess sich seitdem komplett zurückzieht und ihr Leben quasi als Einsiedler lebt, versucht Joni nur positives aus ihrer Situation zu ziehen. Die beiden stehen nicht mehr in Kontakt, bis Joni eines Tages wieder vor Bess Tür steht und sie um Hilfe bittet - und auf einmal ist alles so ähnlich wie vor 10 Jahren. Das Buch springt zwischen 2008 & 2018. Man lernt die Situation kennen die vor 10 Jahren Bess zu der Person gemacht hat, die sie ist und wie sie heute damit umgeht. Welche Gefühle sie immer noch mit sich rumschlägt und was sie vllt auch alles nicht verarbeitet hat. Es ist kein klassischer Roman meiner Meinung nach, sondern fast wie ein kleiner Thriller, Vorallem Teile des Jahres 2008. Manchmal hat mir was an dem Buch gefehlt, ich kann aber auch nicht genau sagen was. Aber alles in allem ein sehr gutes Buch für zwischendurch :)

Bei mir war es ja Coverliebe auf den ersten Blick und auch der Klappentext hat überzeugt. Zum Glück hat auch die Handlung überzeugt, auch wenn ich mir hier und da etwas „mehr“ erwartet hätte. Als Schülerinnen waren Joni, Bess und Evangeline unzertrennlich - ✨Besties forever✨. Doch dann passiert etwas Schreckliches und Ev stirbt in einem gemeinsamen Sommerurlaub. Danach ist nichts mehr wie es war und Bess hat das Gefühl, ihr ganzes Leben sei passiv an ihr vorbeigezogen, während Joni ihre Karriere komplett auf der tragischen Geschichte aufgebaut hat. Die Freundinnen hatten jahrelang keinen Kontakt mehr, bis Joni nach knapp 10 Jahren vor Bess’ Tür steht und ihre Hilfe braucht. Bess soll für sie lügen und sie ist es ihr auch schuldig, nachdem was damals passiert ist. Oder? Durch den Klappentext habe ich mir hier eine Art Spannungsroman erhofft, mit Twists und Wendungen und einer krassen Wahrheit, die sich im Laufe der Geschichte entfalten würde. Bekommen habe ich eher einen spannenden Coming of Age Roman, mit einer toxischen Frauenfreundschaft im Vordergrund, die viel mehr im Fokus steht als das eigentliche Unglück. Erzählt wird immer wieder abwechselnd aus Gegenwart und Vergangenheit und was ich anfangs noch super interessant fand, wird in der Mitte des Buches teilweise langatmig, bis die Geschichte gegen Ende wieder etwas mehr an Fahrt aufnimmt. Schockieren konnte hier trotzdem nichts, es gab lediglich den ein oder anderen Aha-Moment. Trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen. Es gab einige Zitate, die ich mir markiert habe und die Freundschaft zwischen Bess und Joni und auch ihre Entwicklung zu verfolgen war durchaus interessant. Mit einer anderen Erwartungshaltung hätte das vielleicht auch ein Highlight werden können - zumindest kann ich die ganzen Highlightrezensionen nachvollziehen! Mich konnte es nur bis zum Schluss nicht völlig catchen. Trotzdem eine Leseempfehlung. 4⭐️


















































