Die 17 jährigen Zwillinge erleben den Count down, bis ihr Mutter aus dem Gefängnis entlassen wird. Allerdings verschwindet am Tag x nicht nur die Mutter, sondern auch eines der Mädchen spurlos. Nach und nach wird das für diese Familie charakteristische Schweigen laut. Und ein Geheimnis lüftet sich, eine Vorgehensweise erklärt sich.
Beeindruckend geschriebenes und erzähltes Familiendrama außerhalb der üblichen Konventionen.
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KLAPPENTEXT (Meinung ⬇️)
Wie schwer wiegt ein Geheimnis? Ein großer, sensibel erzählter Familienroman über Lebensentscheidungen, die uns auseinandertreiben können – oder für immer miteinander verbinden.
Enna und Jale sind in den Elbmarschen zu Hause. Sie leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, beobachten Kormorane und Austernfischer – und zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Doch als es endlich so weit ist, verschwindet nicht nur Alea spurlos, sondern auch Jale. Entschlossen durchkämmt Enna auf der Suche nach ihnen das Alte Land, ohne zu ahnen, dass dieser Weg sie für immer verändern wird.
MEINUNG
Ein Buch, erzählt über drei Generationen, hauptsächlich aber aus der Sicht der 17-jährigen Enna im Heute. Anfangs haben mich die drei Zeiten noch etwas irritiert, aber ich bin dann doch schnell reingewachsen.
Ich mochte das ungewöhnliche Thema des Buchs: Das Warten auf die Freilassung der Mutter aus dem Gefängnis. Toll gemacht fand ich auch, wie Rebekka Frank die Ebenen miteinander verflochten hat und nach und nach mehr Details freigegeben hat. So wurde eine Geschichte mit Hintergründen daraus, die man versteht.
Ich mochte auch sehr die verschiedenen Charaktere. Die zum einen alle ihre ganz eigene Art hatten, vorallem aber alle ihren unterschiedlichen Umgang mit Vergangenheit und Gegenwart hatten. Auch das Ausleben der Liebe zu Mutter / Schwester / Enkeln der jeweiligen Personen war so unterschiedlich, dass es für mich richtig echt war.
Auch Enna hatte noch ihren jugendlichen Leichtsinn und durch ihre Vergangenheit aber doch die Ernsthaftigkeit, die sie gebraucht hat.
Für mich ein gelungenes Buch, das zwar auch so seine schweren Themen hatte aber super geschrieben war und so auch immer wieder Überraschungen parat hat.
Die beeindruckende Familiengeschichte starker Frauen 💜
Es war schwierig zu Beginn den unterschiedlichen Zeitsträngen zu folgen...viele Protagonisten, srarke Geschichten und irgendwann kamen die Stränge zusammen und das gewebte Netz wurde zu einem Ganzen...verwirrend schön!
Ich fand „Stromlinien“ von Rebekka Frank einfach wunderbar. Schon die ersten Seiten haben mich sofort in die Geschichte hineingezogen.
Die Handlung ist spannend und gleichzeitig sehr tiefgründig. Ich hatte durchgehend das Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht, ohne dass dabei die ruhigeren, nachdenklichen Momente verloren gehen.
Der Schreibstil top und die Figuren haben es mir wirklich angetan. Sie sind sehr detailliert beschrieben und wirken dadurch lebendig und authentisch. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen, was die Geschichte für mich noch intensiver gemacht hat.
Für mich ist „Stromlinien“ ein Roman, der sowohl fesselt als auch berührt. Für mich ein Highlight in diesem Lesejahr.
Familiengeschichte über Schuld, Lebenslügen und Vergebung
Mein erstes Buch von Rebekka Frank aber definitiv nicht mein letztes.
Ein Familienroman der auch ein paar Krimi Vibes hat. Ich fand die Figuren und Handlung realistisch bis auf die Tatsache, dass die Zwillinge 17 Jahre nicht wussten was die Mutter getan hat und das in einem Ort wo jeder jeden kennt. Die Naturbeschreibungen waren eine sehr schöne Abwechslung rund um die Geschichte und auch nicht zuviel. Beim Hörbuch muss man sehr aufmerksam sein, da es viele Zeitsprünge gibt und aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt wird. Sehr gut dargestellt ist, welche nicht absehbaren Konsequenzen ein impulsives Handeln oder Handlungen aus Wut/Rachsucht für das ganze weitere Leben haben können.Gerade bei der Mutter Alea fand ich das sehr extrem und traurig.
3.5 ⭐️ Den Hype verstehe ich nicht. Es war irgendwie von allem "zu viel und überzogen" und einfach viel zu langatmig. Außerdem lesen sich die Generationsgeschichten schablonenhaft, denn es ist immer dasselbe Schema. Ich wollte wissen, wie es ausgeht, aber hatte zwischendrin immer das Bedürfnis, abzubrechen.
Zwischen Schuld, Schweigen und der rauen Schönheit der Elbmarsch – ein tief berührender Familienroman, der lange nachhal
Schon der Klappentext verspricht eine Geschichte voller Geheimnisse, die mit der Elbe, der Marsch und den Menschen dort eng verwoben ist. Rebekka Frank schreibt mit unglaublich viel Liebe zum Detail über die Landschaften an der Elbe, über das Leben in der Marsch, über Wasser, Sturm, Einsamkeit und die raue Schönheit dieser Gegend. Beim Lesen konnte ich den Wind förmlich spüren und die bedrückende Stimmung greifen. Die Umgebung wird hier nicht einfach beschrieben, sie lebt und trägt die Geschichte mit.
Im Mittelpunkt steht eine Tragödie sondergleichen, die ihre Schatten über mehrere Leben wirft. Besonders erschütternd fand ich, wie eindringlich gezeigt wird, was passieren kann, wenn Menschen Dinge totschweigen, statt offen darüber zu reden. Schuld, Schmerz und Verzweiflung werden von Generation zu Generation weitergetragen, bis sie alles vergiften. Dieses ständige Schweigen hat mich beim Lesen fast wahnsinnig gemacht, gerade weil man spürt, wie sehr alle Figuren darunter leiden.
Vor allem die Zwillinge taten mir unendlich leid. Sie wachsen ohne echte Geborgenheit auf, ungeliebt und emotional vernachlässigt im Haushalt der Großmutter, obwohl sie nichts für die Fehler der Erwachsenen können. Diese tiefe Zerrissenheit, das Gefühl von Verlust und die Sehnsucht nach Liebe waren unglaublich intensiv beschrieben. Man merkt auf jeder Seite, wie sehr fehlende Nähe und unausgesprochene Wahrheiten Menschen prägen können.
Besonders beeindruckt hat mich nicht nur die Vehemenz und die Sturheit der 19-jährigen Protagonistin im Umgang mit ihrer Schuld, wie sie versucht, diese zu ertragen und sich fast schon darin suhlt. Sondern auch die Entwicklung der Zwillinge miterleben zu können, wie sie trotz allem über sich hinauswachsen und sich langsam öffnen können.
Besonders gelungen fand ich außerdem die unterschiedlichen Zeitebenen, die den Roman noch viel intensiver und lesenswerter machen. Dadurch lernt man die Figuren der einzelnen Generationen immer besser kennen, versteht ihre Beweggründe, ihre Verletzungen und ihre Entscheidungen viel tiefer. Die Charaktere wirken dadurch unglaublich greifbar und lebendig, weil sich nach und nach zeigt, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind und wie sehr alte Wunden bis in die nächste Generation hineinwirken.
Gleichzeitig macht der Roman wütend, weil er zeigt, wie egoistisch „Mann“ manchmal sein kann: einfach weiterzuleben, als wäre nie etwas passiert, während andere Menschen an den Folgen zerbrechen.
Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und absolut berührt. Rebekka Frank gelingt es großartig, mehrere Genres miteinander zu verbinden: Familienroman, Drama, Gesellschaftsroman und beinahe schon ein wenig Krimi-Atmosphäre verschmelzen zu einer dichten, emotionalen Geschichte. Die Figuren wirken echt, verletzlich und voller innerer Konflikte.
„Stromlinien“ ist ein leiser, aber unglaublich intensiver Roman über Schuld, Schweigen, Familie und die Frage, ob man der Vergangenheit jemals entkommen kann. Für mich ein großartiges, atmosphärisches und absolut lesenswertes Buch.
"Wie gut kann man als Mutter schon sein, wenn man den Großteil seines Lebens im Gefängnis verbracht hat?"
⭐⭐⭐⭐✨ (4,5/5)
„Stromlinien“ war mein erstes Buch von Rebecca Frank und ich wusste ehrlich gesagt nicht so recht, was mich erwartet. Nach dem Lesen kann ich sagen, es hat mich definitiv überrascht. 🌾📖
Die Geschichte rund um die 17-jährigen Zwillingsschwestern Enna und Jale, die in den Elbmarschen leben, entwickelt schnell eine starke Sogwirkung. Sie zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea endlich aus der Haft entlassen wird. Doch als es soweit ist, verschwindet nicht nur Alea spurlos, sondern auch Jale. Für Enna beginnt eine verzweifelte Suche nach Antworten, die sie immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Lügen zieht. 🔍🌊
Was dieses Buch für mich besonders macht, es lässt sich nicht klar in ein Genre pressen. Es ist Roman, Krimi und Familiengeschichte zugleich. Getragen von unglaublich atmosphärischen Naturbeschreibungen der Elbmarsch, die eine solche Ruhe ausstrahlen, dass sich das Lesen fast wie Meditation anfühlt. 🌅
Die wechselnden Perspektiven bauen Spannung auf und führen zurück bis ins Jahr 1923, zu einem Ereignis, das alles ins Rollen bringt.
Am stärksten hat mich das Buch getroffene mir der zentralen Frage.
👉 Wann ist Schuld eigentlich „abgegolten“?
👉 Kann Schuld überhaupt verjähren, oder wird sie einfach weitergetragen, von Generation zu Generation?
Diese Frage zieht sich wie ein leiser, aber unaufhaltsamer Strom durch die Geschichte. Lässt einen nicht los und trifft einen manchmal ganz unerwartet. 💭
Auch die Charakterentwicklung hat mir richtig gut gefallen. Besonders Enna. Anfangs hat mich ihre Sturheit und Naivität ehrlich gesagt ziemlich genervt 😅, aber genau das macht ihre Entwicklung so stark. Schritt für Schritt wächst sie zu einer reflektierten, mutigen jungen Frau heran. 💪
Den halben Stern ziehe ich ab, weil ich den Plot für mein Gefühl etwas zu früh durchschaut habe, etwa 120 Seiten vor Schluss. Das hat der Spannung ein wenig die Spitze genommen. 🤏
Trotzdem: Ein vielschichtiger, atmosphärischer Roman mit Tiefe, starken Figuren und einer Frage, die noch lange nachhallt. 🌊✨
Anfangs etwas zäh, dann kam’s aber Schlag auf Schlag…
Ich hatte etwas Schwierigkeiten in die Story reinzufinden. Wahrscheinlich lag es am Schreibstil oder an den vielen Orten und Vogelnamen 🙈 kurz hatte ich sogar überlegt das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen, aber ich wollte dann doch unbedingt wissen, warum Jale und und Alea plötzlich verschwunden sind. Nachdem ich ungefähr ein Drittel des Buches gelesen habe, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Wir erfahren die ganzen Hintergründe aus verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen. Es war durchweg spannend und dass einzelne Geschehnisse tatsächlich auf wahren Begebenheiten beruhen, fand ich mega interessant.
Letztendlich war ich sehr froh, das Buch doch beendet zu haben und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen 🫶🏻
Hat mir gut gefallen! Durchgehend spannend, vor allem durch den Wechsel zwischen drei Zeitebenen, deren Zusammenhänge sich erst nach und nach erschließen.
Im Mittelpunkt steht eine dramatische Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und Stück für Stück enthüllt wird, liest sich wie ein Krimi.
Die Grundstimmung ist eher düster und hat mich insgesamt stark an „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert.
Was für ein unglaubliches Buch! Stromlinien war für mich ein absolutes Highlight.
Von der ersten Seite an war ich komplett gefesselt. Die Geschichte ist durchgehend spannend erzählt, ohne auch nur eine einzige Länge – ich habe mich kein einziges Mal gelangweilt. Rebekka Frank schafft es, eine dichte, fast greifbare Atmosphäre aufzubauen, die einen sofort in ihren Bann zieht.
Besonders beeindruckt haben mich die bildgewaltigen Landschaftsbeschreibungen rund um die Elbe, Jork und Hahnöfersand. Diese Kulisse wirkt nicht nur wie ein Schauplatz, sondern fast wie ein eigener Charakter – rau, geheimnisvoll und durchzogen von einer unterschwelligen Bedrohung.
Im Zentrum stehen Enna und Jale, zwei Schwestern, die jahrelang auf die Entlassung ihrer Mutter aus dem Gefängnis warten. Doch ausgerechnet an diesem so lange ersehnten Tag verschwindet ihre Mutter spurlos – und auch Jale ist plötzlich weg. Enna bleibt zurück, voller Fragen und Unsicherheiten. Gemeinsam mit ihrem Schulfreund Luca begibt sie sich auf eine intensive Suche, die immer tiefer in die Vergangenheit ihrer Familie führt. Dabei kommt ein Geheimnis nach dem anderen ans Licht.
Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Besonders Enna fand ich sehr nahbar – ihre Verzweiflung, ihre Entschlossenheit und ihr innerer Konflikt waren für mich jederzeit spürbar. Auch die Dynamik zwischen ihr und Luca hat mir gut gefallen.
Die vielen offenen Fragen – Was ist mit ihrer Mutter passiert? Wo ist Jale? Wer ist auf dem Boot auf der Elbe ums Leben gekommen? Und warum war ihre Mutter über 30 Jahre im Gefängnis? – treiben die Handlung konstant voran und sorgen für eine durchgehende Spannung.
Für mich war Stromlinien ein rundum gelungenes Buch: atmosphärisch dicht, emotional und unglaublich spannend erzählt. Eine klare Leseempfehlung!
Die Beschreibung der Landschaft lädt zum Träumen ein. Der Ablauf über verschiedene Zeiten wirft immer wieder neue Fragen auf. Ich war die ganze Zeit über sehr gespannt auf das Ende und finde dieses sehr gelungen.
Ich bin mit ihnen durch die Marsch gefahren, habe mit ihnen gehofft, gebangt, gerätselt, getrauert und geliebt.
"Stromlinien" vereint für mich ALLES.
In diesem Roman von Rebekka Frank spielen Frauen die Hauptrollen.
Von außen betrachtet teilen sie alle die gleiche tragische Familiengeschichte - doch mit jedem weiteren Kapitel, beschrieben aus verschiedenen Perspektiven zu verschiedenen Zeiten - wird die persönliche Leidensgeschichte, die Last, die jede einzelne von ihnen trägt, immer greifbarer. Oder unbegreiflich?
Die Schicksale, die Gedanken und Gefühle jeder einzelnen dieser mindestens fünf beeindruckenden Persönlichkeiten haben mich so bewegt wie lange keine Geschichte mehr.
☆☆☆☆☆ 5 Sterne - gerne würde ich mehr geben.
Ich bin gespannt auf den zweiten Roman der Autorin!
Highlight: atmosphärisch und exzellent geschrieben!
Bin tief beeindruckt von der Erzählkunst der Autorin und ihrem Geschick, all die Fäden dieser Geschichte zu spinnen und so gekonnt zusammenzuführen! Die Charaktere waren lebendig, verschroben und könnten auch in meinem Umfeld wohnen. Meine liebsten Charaktere waren Enna und Luca. Die für mich persönlich am besten zum Leben erweckte Szene spielte sich auf der München (Frachter) ab - ich habe förmlich alles gefühlt.
beendet 12.04.2026
Stromlinien von Rebekka Frank war für mich ein absolutes Highlight.
Im Mittelpunkt stehen die 17-jährigen Zwillinge Enna und Jale, die die Tage zählen, bis ihre Mutter aus dem Gefängnis entlassen wird. Als der Tag dann endlich kommt, verschwindet nicht nur die Mutter, sondern auch Jale ist plötzlich weg. Enna macht sich auf die Suche und stößt dabei auf die Geschichte ihrer Familie.
Was sich daraus entwickelt, ist ein richtig spannendes Familienepos über mehrere Generationen. Nach und nach wird aufgedeckt, was hinter allem steckt und ich war die ganze Zeit total gefesselt.
Besonders geliebt habe ich das Setting in den Elbmarschen. Die Naturbeschreibungen sind einfach wunderschön und geben dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre.
Für mich ein rundum gelungenes, mitreißendes Buch, dass ich komplett geliebt habe.
Wahnsinnig schön geschriebene und spannende Geschichte verteilt über mehrerer Generationen. Extrem liebevoll verfasste Charaktere, Orte und Ereignisse mit aufregenden Wendungen und Wellen.
Dieses Buch ist so vieles: eine Familiengeschichte, ein Spannungsroman, ein Coming-of-Age-Roman und das alles inmitten der wunderschönen Natur der Elbmarsch und des Alten Landes.
Der Roman ist sehr durchdacht aufgebaut, springen wir doch ständig in den Zeiten hin und her. So erfahren wir immer mehr über die Mitglieder der Familie Eggers, ihre Träume, ihre guten oder nicht so guten Entscheidungen, ihre Geheimnisse und welche Folgen all dies auf die nächste(n) Generation(en) hat.
Mit den wunderschönen Naturbeschreibungen und einer mitunter herzzerreißenden Geschichte hat mir "Stromlinien" sehr gut gefallen. Nichtsdestotrotz habe ich ab und an den Kopf geschüttelt über das Verhalten der Protagonisten und ihr teilweise selbstgemachtes Leid.
Was für eine tragische und komplexe Familiengeschichte. Wie die einzelnen Erzählstränge zusammen geführt wurden hat mir außerordentlich gut gefallen. Ein Buch was sicher in Erinnerung bleibt.
Lange habe ich überlegt ob dieses Buch etwas für mich ist und bin froh es nun doch gelesen zu haben.
Dieses Buch ist einfach episch!
Rebekka Frank hat einfach einen tollen Schreibstil, der fesselt aber auch poetisch und bildhaft ist.
Allein die Beschreibung der Natur war der Wahnsinn.
Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und am Anfang denkt man sich noch "Hä? Wie hängt das den jetzt zusammen?"
Aber es wird von Seite zu Seite immer spannender und auch aufwühlender. Ich konnte es einfach nicht auf die Seite legen.
Ich liebe es wie sich Enna entwickelt in der Geschichte. Es ist so schön zu sehen wie sie versucht offener zu werden und langsam auch ihr eigenes Leben zu leben beginnt. Aber auch Jale hat eine tolle Entwicklung zurückgelegt.
Ich liebe auch Oma Ehmi mit ihren Eigenheiten.
Alle Charaktere wachsen einem ans Herz.
Eine Geschichte, die mich noch lange begleiten wird.
Ich habe die tollen Landschaftsbeschreibungen der Elbmarsch und dem Alten Land sehr genossen. Ich liebe diese Gegend dort. Leider bin ich den Protagonistinnen nicht sonderlich nah gekommen. Manche getroffenen Entscheidungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Das Buch "Stromlinien" hat mich ein bisschen an "Der Gesang der Flusskrebse" erinnert.
Packende Familiengeschichte in verschiedenen Zeitebenen. Die Erzählstränge greifen ineinander über und es werden dabei viele Geheimnisse gelüftet. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit aufrechterhalten. Absolut empfehlenswert.😍
Trotz des vielversprechenden Klappentextes und der vielen positiven Rezensionen hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Meiner Meinung nach hätte das Buch viel kürzer ausfallen können, dann wäre eventuell mehr Spannung aufgekommen. Die Protagonisten waren mir alle unsympathisch und die Story konnte mich nicht packen. Schade.
Dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute geholt - und zwar richtig!
Enna und Jale sind 17 Jahre alt, Zwillinge und im Alten Land bei ihrer Großmutter aufgewachsen, weil ihre Mutter im Gefängnis sitzt. Dem Tag ihrer Entlassung fiebern sie seit langem entgegen. Doch an diesem Tag verschwindet Jale und auch ihre Mutter Alea taucht nicht wie vereinbart auf. Für Enna beginnt eine Zeit voller Ungewissheit, Geheimnisse und Veränderungen.
Auf drei Zeitebenen und aus verschiedenen Sichtweisen spinnt die Autorin die Fäden, die sich am Ende verbinden und die Geschichte von Enna, Jale und Alea aufklären.
Spannend, wie ein Krimi mit eigenwilligen Charakteren, schöner Sprache, tollen Landschaftsbeschreibungen und einem interessanten geschichtlichen Hintergrund hat mich das Buch absolut überzeugt. Klare Leseempfehlung für diejenigen, denen auch Der Gott des Waldes gefallen hat.
Wie schwer wiegt ein Geheimnis? Diese Frage zieht sich mal leise und mal lauter, aber stetige wie eine Strömung durch Rebekka Franks Roman Stromlinien – und genau diese Strömung trägt einen am Ende sehr weit.
Zu Beginn brauchte ich ehrlich gesagt ein wenig, um in die Geschichte hineinzufinden. Die Konstellation der Figuren erschließt sich nicht sofort, vieles wirkt zunächst fragmentarisch und leicht verwirrend. Man muss dem Text ein paar Seiten Zeit geben, um sich zu sortieren und die Beziehungen einzuordnen. Rückblickend passt das jedoch sehr gut zum Roman: Nichts wird plakativ erklärt, vieles erschließt sich erst nach und nach – genauso, wie sich auch die Geheimnisse dieser Familie nur langsam zeigen. Sobald ich aber in der Geschichte angekommen war, hat sie mich vollständig gepackt, vor allem durch die geschickt verwobenen Zeitebenen und die stetig wachsende Spannung.
Im Zentrum steht Enna, die gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Jale in den Elbmarschen aufgewachsen ist. Ihr Leben folgt dem Rhythmus von Ebbe und Flut, geprägt von der Natur, von Kormoranen, Austernfischern und dem Leben am Wasser. Die beiden Schwestern zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen werden soll. Doch statt eines Neuanfangs kommt es zu einem rätselhaften Bruch: Alea verschwindet spurlos – und kurz darauf auch Jale. Enna macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester und durchkämmt dabei das Alte Land, ohne zu ahnen, wie sehr diese Suche ihr eigenes Leben verändern wird.
Der Roman entfaltet sich auf mehreren Zeitebenen. In der Gegenwart begleiten wir Enna bei ihrer Suche nach Jale. Parallel dazu führt uns die Geschichte in die Vergangenheit, in die Zeit, in der Alea selbst noch eine junge Erwachsene ist. Stück für Stück erfahren wir, warum sie im Gefängnis saß und welche Entscheidungen ihr Leben geprägt haben. Eine weitere Ebene führt noch weiter zurück ins Jahr 1923, zu einem Jungen, der ins Jugendgefängnis Hanöfersand muss – lange bleibt unklar, wie diese Geschichte mit der Gegenwart zusammenhängt. Ergänzt wird das Ganze durch Passagen aus Jales Perspektive, die einige Monate vor ihrem Verschwinden spielen und vorsichtig Hinweise darauf geben, warum sie gegangen ist und wo sie sich möglicherweise befindet. Besonders eindrücklich sind zudem die kursiv gesetzten Einschübe, in denen man eine Leiche im Wasser begleitet, ohne zu wissen, wer diese Person ist oder zu welcher Zeit diese Szenen gehören. Erst ganz am Ende fügen sich auch diese Bilder schlüssig ein.
Was Stromlinien für mich besonders stark macht, ist die Sprache. Der Roman ist sehr ausgeschmückt geschrieben, ohne überladen zu wirken. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und atmosphärisch, vor allem die Passagen, in denen Enna mit ihrem Boot „Sturmhöhe“ unterwegs ist – auf der Lühe oder auf der Elbe. Man spürt ihre Verbundenheit mit der Natur, ihre Liebe zum Draußensein, zum Wasser, zum Leben im Einklang mit den Gezeiten. Rebekka Frank transportiert diese Nähe zur Natur sehr feinfühlig, sodass man beim Lesen oft das Gefühl hat, selbst im Boot zu sitzen oder am Ufer zu stehen.
Inhaltlich gelingt der Autorin etwas, das nicht selbstverständlich ist: Sie öffnet viele Erzählfäden, streut Geheimnisse, deutet Zusammenhänge nur an – und schafft es dennoch, am Ende alles zusammenzuführen. Nach und nach werden die offenen Fragen entblättert, neue Aspekte kommen hinzu, alte Annahmen werden hinterfragt. Am Schluss ergibt sich ein stimmiges, großes Ganzes, das mich wehmütig, aber gleichzeitig auch sehr positiv zurückgelassen hat.
Für mich ist Stromlinien eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Roman, Familien- und Heimatroman sowie Kriminalroman. Die Geschichte entwickelt einen starken Sog, der mich immer tiefer hineingezogen hat, je weiter ich gelesen habe.
Besonders erwähnenswert ist auch das Nachwort der Autorin. Dort beschreibt Rebekka Frank ihre Recherchearbeit und erklärt, welche Aspekte des Romans auf wahren Begebenheiten beruhen. Das war für mich informativ und spannend.
Stromlinien ist ein ruhiger, tiefgründiger und atmosphärischer Roman über Entscheidungen, Schuld, Zusammenhalt und die Frage, wie sehr uns unsere Herkunft prägt. Für mich ein echtes Highlight und vollkommen zu Recht ein Fünf-Sterne-Buch.
PS: Lukas als Sidekick hat definitiv Book-Bookfriend-Vibes ausgelöst :)
Stromlinien hat mich überraschend positiv abgeholt. Nicht nur, weil sowohl der Name meiner Schwester Jale als auch mein eigener Name Ayla in der Geschichte auftauchen, was ich gerade bei meinem Namen absolut nicht erwartet hätte, sondern vor allem, weil die Story insgesamt wirklich sehr gut geschrieben ist.
Der Schreibstil ist angenehm, auch als Hörbuch hatte ich viel Spaß dabei. Klar und leicht verständlich, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Gerade diese Zugänglichkeit macht das Buch so spannend. Bis zum Ende blieb ich mit echtem Interesse dran. Die Geschichte trägt sich konstant, verliert nicht an Spannung und schafft es, neugierig zu halten, ohne künstlich zu dramatisieren.
Einen minimalen Abzug gibt es an einzelnen Stellen, an denen man sich fragt, warum bestimmte Figuren so überspitzt handeln, wie sie es tun. Das betrifft zum Beispiel die Oma oder die Entscheidungen von Jale, den anderen Beteiligten oder auch der Tante. Diese Momente wirken manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Allerdings bleibt diese Irritation wirklich gering und schmälert den Gesamteindruck der Geschichte kaum.
Besonders gelungen sind die Metaphern, die sehr fein und stimmungsvoll eingesetzt werden. Auch die Darstellung der verschiedenen Generationen und ihrer Konflikte ist spannend. Man erkennt Unterschiede, aber auch wiederkehrende Muster. Dieses leise Gegenüberstellen von Generationentrauma, das sich verändert und doch in vielen Momenten ähnelt, gibt der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Auch wenn ich mich anfangs an die Zeitsprünge erst gewöhnen musste.
Abgerundet wird das Lese bzw hörerlebnis durch das wunderschöne Cover, das sofort anspricht und sehr gut zur Atmosphäre des Buches passt.
Was mich irritiert hat war anfangs die Aussprache von Jale.
So nennen sie sonst nur Deutsche die das J sehr platt sprechen und weniger wie im türkischen Original mit einem Sch laut anstatt J. 🤷🏻♀️
Alles in allem ist Stromlinien eine sehr gelungene, schöne Geschichte. Sie eignet sich hervorragend für zwischendurch, aber auch dann, wenn man innerhalb des Genres einmal etwas gutes lesen will. Eine klare Empfehlung von mir.
Das Buch kann durch zwei große Punkte überzeugen: die tollen Landschaftsbeschreibungen von Elbmarsch und Altem Land. Man möchte sofort wieder hin reisen und spürt die Brise und die Luft dort oben. Der zweite Punkt ist der tolle Plot. Die Geschichte einer Familie, vor allem der Frauen in der Familie wird über mehrere Zeitebenen erzählt, auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Auflösung des „Falls“ blieb mir lange unklar bzw erst zum Ende hin lichtet sich das Dunkel. Dieses Buch ist eine große Empfehlung und ich werde die Autorin auf dem Schirm behalten.
Mit Stromlinien versucht Stromlinien viel – und verliert dabei leider den Fokus. Ausgangspunkt ist eine starke Idee: Die 17-jährigen Zwillinge Enna und Jale warten auf die Entlassung ihrer Mutter nach 38 Jahren Haft. Doch statt diese Spannung konsequent auszubauen, verzettelt sich der Roman in überbordenden Zeitebenen bis zurück ins Jahr 1923, die für die Gegenwart kaum Relevanz entfalten.
Der Stil wirkt auf mich überhöht und gewollt, die Dialoge und inneren Monologe bleiben unnatürlich, die Figuren klischeehaft und seltsam fern. Die zahlreichen Familiengeheimnisse werden nicht organisch entwickelt, sondern gegen Ende beinahe erklärend serviert – subtiler wäre hier deutlich stärker gewesen. Am schwersten wiegt jedoch die fehlende Einordnung: Genre, Ton und Zielrichtung bleiben unklar, wodurch keine echte Spannung entsteht.
Gekauft habe ich das Buch wegen des Covers, geblieben bin ich einzig wegen der atmosphärisch schönen Landschaftsbeschreibungen der Elbmarschen. Dennoch: Für mich eine anstrengende Lektüre, die trotz interessanter Ansätze nicht überzeugt.
Abgebrochen. Bin irgendwie leider gar nicht reingekommen. Als ich mich dann nicht mehr zum Lesen überreden konnte, dachte ich, ich überliste mich selbst und versuche es als Hörbuch. Hat auch nicht geklappt 🤷🏻♀️
Ein Buch ,das in verschiedenen Zeitebenen spielt und den Spannungsbogen bis zum Schluss hochhält, da es viele Familiengeheimnisse gibt und generell nicht viel gesprochen wird in dieser Familie. Tragische Erlebnisse wechseln sich ab mit detaillierten Naturschilderungen, die Ruhe ausstrahlen und mich neugierig gemacht haben,diese Marschlande mal mit eigenen Augen zu erkunden. Es hat mir sehr gefallen und ich bin schon auf die nächsten Bücher von Rebekka Frank gespannt.
Stromlinien ist ein spannender, atmosphärisch dichter Roman aus dem Marschland rund um Hamburg. Die vielen Zeitsprünge sowie die komplexen Familien- und Personenkonstellationen verlangen hohe Aufmerksamkeit, lohnen sich aber. Mystisch, ruhig und zugleich packend entfaltet sich die Geschichte Schicht für Schicht. Kein leichter Nebenbei-Roman, sondern ein fesselndes Buch für Leser:innen, die sich gern ganz hineinziehen lassen.
Rebekka Frank zeichnet eine schöne Natur, authentische Charaktere und eine spannende Handlung, die ein ganzes Jahrhundert umspannt und in der sich alle Zeitebenen ganz wunderbar zusammenfügen. Ein richtig guter Schmöker für kuschelige Nachmittage und von Ulrike Kapfer auch richtig toll eingelesen.
Wow! Zum Jahresanfang direkt mal ein Brett!
Rebekka Franks Roman Stromlinien überzeugt vor allem durch seinen ruhigen, atmosphärisch dichten Stil. Die Sprache ist präzise und bildhaft, oft von einer leisen Melancholie getragen, die gut zu den Themen Erinnerung, Verlust und innerer Bewegung passt. Frank verzichtet auf große Dramatik und setzt stattdessen auf feine Beobachtungen und subtile Stimmungen.
Besonders gelungen ist die Arbeit mit verschiedenen Zeitebenen. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander und spiegeln sich thematisch, ohne dass der Text unübersichtlich wird. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind klar strukturiert und vertiefen das Verständnis der Figuren, da ihre aktuellen Entscheidungen immer wieder aus früheren Erfahrungen heraus erklärbar werden.
Insgesamt ist Stromlinien ein stiller, literarisch anspruchsvoller Roman, der weniger durch Handlung als durch Atmosphäre und innere Entwicklung wirkt.
Funfact: mein erster Roman 2025 war : Der Gesang der Flusskrebse. Es muss zu Jahresbeginn wohl was mit Marsche sein 🙂
Wow. Wirklich. Ich hab das Buch gerade abgeschlossen, nachdem ich eventuell auch die Nacht zur Hälfte durchgemacht hab, weil ich einfach so gefesselt war von der Geschichte, dem wahnsinnig atmosphärischen und einfach wunderschönen Schreibstil und den differenzierten und wunderbaren Charakteren. Ich habe mitgelacht, mitgewirkt, mitgefühlt wie sonst selten in einem Buch und bin auch eigentlich noch gar nicht bereit, diese Welt jetzt hinter mir zu lassen. Das Buch wird mir noch lange nachhallen und ich empfehle es wirklich von ganzem Herzen.
Ein toller Familien-Roman, der unterschiedliche Zeitstränge geschickt miteinander verwebt und nach und nach aufdeckt, wie die Geschichte einer Familie sich über die Generationen immer weiter beeinflusst.
Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven und die Zeitstränge habe ich ein paar Seiten gebraucht, um reinzukommen, dann hat mich die Geschichte aber gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ein großartiger deutscher Roman voller starker Protagonistinnen!
Stromlinien hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Keine Seite war langweilig, die Geschichte bleibt durchgehend spannend und ist dabei wunderschön geschrieben. Wie glaubhaft das ein oder andere ist, sei dahingestellt – letztlich ist es ein Roman. Gerade die vielschichtige Familiengeschichte entfaltet dennoch eine starke Sogwirkung und macht das Buch zu einer tollen Lektüre ✨
Wie viele Geheimnisse kann man in 500 Seiten packen und sie miteinander zu einer turbulenten, tragischen Familiengeschichte verweben? - Die Antwort ist "Stromlinien" von Rebekka Frank!
Die siebzehnjährigen Zwillinge Enna und Jale sind hier der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, wobei beide auf ihre eigene Art und Weise am Schluss der Geschichte etwas erwachsener geworden sind..
Die Charaktere im Buch empfand ich als authentisch und gut ausgearbeitet.
Die Hauptattraktion dieses Buches war für mich eindeutig der wahnsinnig spannende Plot -erzeugt durch viele Perspektivenwechsel und unsäglichen Geheimnissen, die alle nach und nach ans Tageslicht befördert werden. Die Zusammenhänge konnten mich bis zur letzten Seite immer wieder überraschen.
Manche Begebenheiten wirkten auf mich leider etwas konzipiert, im Sinne von: Im richtigen Leben könnte ich mir der eine oder andere Fakt, der die Geschichte schlüssig macht, so nicht vorstellen.
Aber so darf es auch sein, eben ein fiktiver Roman.
Von stimmigen, mitreissenden Naturbeschreibungen in Romanen bin ich ein grosser Fan. Bei diesem hier wirkten sie auf mich jedoch eher wie ein Dekoelement, das der Geschichte einen schönen Rahmen gibt. Nice to have auf jedenfall, aber mich wollten sie nicht so recht abholen.
Insgesamt trägt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite so viele Geheimnisse in sich, dass jede weitere Beschreibung ein Spoilern wäre.
Somit müsst ihr euch mit dieser Rezension zufrieden geben und das Buch umbedingt selbst lesen☺️
Gut gefallen hat mir tatsächlich der Druck, dh das Buch papier und die Beschreibung der Natur rund um die Elbe. Die Geschichte an sich war mir teilweise zu konstruiert.
Stromlinien hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Keine Seite war langweilig, die Geschichte bleibt durchgehend spannend und ist dabei wunderschön geschrieben. Wie glaubhaft das ein oder andere ist, sei dahingestellt – letztlich ist es ein Roman. Gerade die vielschichtige Familiengeschichte entfaltet dennoch eine starke Sogwirkung und macht das Buch zu einer tollen Lektüre ✨