An sich eine aufwühlende und emotionale Geschichte. Allerdings bin ich mit dem Schreibstil nicht so gut zurecht gekommen
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, weil ich Geschichten über intensive Freundschaften eigentlich total liebe. Im Buch geht es um Jara und Anto, zwei Freundinnen, die gemeinsam Schule, Jungs und das Erwachsenwerden erleben. Leider bin ich aber nie richtig in die Geschichte reingekommen. Besonders mit dem Schreibstil hatte ich Schwierigkeiten, weil Dialoge und Gedanken oft miteinander verschwimmen. Dadurch konnte ich keine richtige Verbindung zur Handlung aufbauen und musste mich trotz der wenigen Seiten eher durch das Buch kämpfen. Die Atmosphäre war zwar besonders, aber insgesamt hat mich das Buch leider nicht ganz abgeholt. 🫶⭐️

Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Female Rage und Coming-of-Age
Den Schreibstil fand ich ehrlich gesagt sehr gewöhnungsbedürftig, da die Dialoge nicht richtig gekennzeichnet sind. Sobald man aber ein paar Seiten drin war, liest es sich ganz flüssig. Auch die kurzen Kapitel fand ich sehr angenehm.
Ein Coming-of-Age Roman, der tief berührt und wütend macht.
𝗪𝗼𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁'𝘀? Jara verbringt den Sommer fast nur mit ihrer Freundin Anto. Ihre gemeinsame Zeit verbringen sie mit Alkohol, Partys und Baseballschlägern. Denn neben ihrer tiefen Freundschaft füreinander empfinden sie eine tiefgreifende Wut. Gerade Anto durchschaut die Machtstrukturen und die Ungerechtigkeiten um sie herum viel früher, als es gut für sie ist und ist Jaras treibende Kraft. Ein Buch über Freundinnenschaft, das Aufwachsen und die Kraft der eigenen Wut. 𝗪𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗿'𝘀? Ooh Leute, das war ein intensives Buch, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte erst ein paar Anlaufschwierigkeiten, denn Mascha Unterlehberg verwendet keine Kennzeichnung für die wörtliche Rede. Wenn man sich daran erstmal gewöhnt hat und es zulässt, dass wörtliche Rede und Gedanken ineinander übergehen, fühlt sich der ganze Schreibstil so echt und lebendig an. Dazu kommen die nostalgischen 2000er Vibes. Ich war wieder 16. Und so schön sich das anfangs vielleicht anfühlt, ist dieses Buch alles andere als romantisierend. Es ist erschreckend real. Mascha Unterlehberg schildert die Situationen sehr intensiv, sodass Jaras Wut schmerzhaft deutlich wird. Ich saß beim Lesen da und war zeitweise einfach nur wütend. 😤 Wütend darüber, wie Mädchen in Rollen gedrängt werden und wie schwer es ist, daraus auszubrechen. Generell fand ich Jaras Gefühle von Unzulänglichkeit und Unsicherheit gegenüber Anto und in der patriarchialen Gesellschaft so nachvollziehbar und wie wichtig für sie der Halt durch Anto. Ihre Freundinnenschaft ist tief und prägend, gleichzeitig auch immer wieder toxisch. Das war ein Buch über Freundschaft, das Aufwachsen und die Kraft der eigenen Wut. Ein Buch, das wehtut und eindringlich schildert, warum wir manchmal eben nicht einfach nur lächeln wollen.
Das war nichts für mich.
Puh wo soll ich anfangen? Der Schreibstil war für mich ganz schlimm zu ertragen. Die Autorin hat so viel stehen gelassen, und nicht ausführlich zuende geschrieben, immer sofort mit einem neuen Kapitel bei einem ganz anderen Stand weiter gemacht, das man nichts verstehen konnte, und auch kein Draht zu den protas bekommen konnte. Ich mag beide nicht. Und ja die Kapitel sind extrem kurz. Vielleicht war das auch ein Grund , weshalb man der Geschichte nicht folgen kann. Ich kann nicht mal 2 Sterne geben. Es liest sich für mich so, als hätte man das an 2 Tagen runter geschrieben. Ohne sich Gedanken zu machen.
Thematisch ansprechend, sprachlich anstrengend
Wenn der Roman nicht kurzweilig gewesen wäre, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht beendet. Stilistisch ist es mir wirklich schwer gefallen, der Handlung zu folgen, dabei hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Am Ende war es in Ordnung, aber empfehlen kann ich diesen Roman nicht.
Nach nur 33 Seiten wird es direkt abgebrochen. Der Stil erreicht mich überhaupt nicht. Alles wild durcheinander ohne Hand und Fuß.

Ich will weiterlesen!
Uff, ich habe es gerade zu Ende gelesen und möchte mehr. Es ist so schwer und leicht zugleich. Endlich geht es mal nicht um eine Liebesgeschichte sondern um das was wir vermutlich alle kennen: Abhängigkeiten in Freundschaften und Freundschaften die wir lieben und trotzdem schrecklich für uns sind. Ein kleines bisschen hat es mich an Ingrid Noll und die Häupter meiner Lieben erinnert, anderer Kontext und anderes Genre aber gleicher Vibe. Ich mag dieses Buch sehr. Am Anfang ist der Schreibstil etwas komisch, aber man kommt schnell rein. Sehr empfehlenswert!
Starkes Debüt über Freundschaft und female rage ✨
Ein sehr intensives Leseerlebnis, mit einigen Irritationen…

Zwischen Rebellion und Abhängigkeit
In „Wenn wir lächeln“ beginnt alles mit einem Schockmoment: Jara steht auf einer alten Eisenbahnbrücke über der Ruhr, während ihre Freundin Anto in den Fluss gesprungen ist – und nicht wieder auftaucht. Von diesem Moment aus entfaltet sich die Geschichte und erzählt rückblickend, wie die beiden Mädchen an diesen Punkt gekommen sind. Im Zentrum steht die intensive, oft toxische Freundschaft zwischen Jara und Anto. Anto ist wild, mutig und unberechenbar, Jara eher beobachtend und suchend – gemeinsam bauen sie sich eine eigene kleine Welt aus Cherry Cola, Lipgloss, Gewaltfantasien und dem Gefühl, gegen alle anderen zu stehen. Was nach Schwesternschaft aussieht, kippt immer mehr in Abhängigkeit, Wut und Kontrollverlust. Der Roman spielt in den 2000er-Jahren, und das hat für mich richtig gut funktioniert. Durch Musik, Zeitschriften und TV-Sender konnte ich mich mit vielen Details aus dieser Zeit identifizieren, was der Geschichte viel Atmosphäre und Nostalgie gibt. Auch diese rebellische, wütende Grundhaltung der beiden Mädchen konnte ich in manchen Punkten nachvollziehen – nicht komplett, aber genug, um ihre Dynamik zu verstehen. Thematisch geht es um weibliche Wut, Freundschaft, Gewalt, das Bedürfnis nach Anerkennung und darum, wie junge Frauen ständig mit der Sexualisierung ihrer Körper konfrontiert werden. Mascha Unterlehberg zeigt eindrücklich, wie Nähe in etwas Gefährliches kippen kann, wenn niemand gelernt hat, mit diesen Spannungen umzugehen. Der Stil ist klar, direkt und oft sehr intensiv. Die kurzen Kapitel mochte ich sehr – dadurch fliegt man regelrecht durch das Buch. Die vielen Zeitsprünge haben mich allerdings stellenweise etwas aus dem Lesen rausgebracht, auch wenn sie zur Zerrissenheit der Geschichte passen. Insgesamt ist „Wenn wir lächeln“ ein starkes, dunkles Debüt mit viel Atmosphäre und wichtigen Themen. Mich hat die Geschichte emotional nicht ganz abgeholt, aber ich fand sie definitiv lesenswert und eindrucksvoll.

Ein ganz besondereres Buch
Lange stand es auf meiner Wunschliste und nun konnte ich es ergattern. Gott sei Dank denn:“wenn wir lächeln“ ist ein ganz besonderer Roman über eine ganz besondere Freundschaft, die vermutlich auch erst so besonders wird bzw. sein muss durch die besonderen Umstände des Lebens in einer patriarchalen Gesellschaft. Voller Gefühle, Liebe, Hoffnung und ganz viel female Rage. Trotz vergleichsweise wenig Und kurzen Seiten ist das Buch voller Inhalt. Vermutlich auch aufgrund der dargestellten „Alltags Übergriffe“ muss die Autorin gar nicht viel drum herum schreiben, denn man kennt es als Frau meist selbst. Für mich ein wirklich eindrückliches, bedeutungsschweres Buch.
2 freundinnen, die voller emotionen und wut und angst sind. ein wirklich schöner schreibstil, ehrlich und wütend! hat mir gefallen <3 sehr girlhood-mäßig!
Kein deep dive für mich
Kurzweiliger Schreibstil, auch wenn die fehlende direkte Rede mich gaaaar nicht abgeholt hat. Ich glaube, ich hätte das Buch gerne als Teenie/junge Erwachsene gelesen. Da hätte es mich sicher mehr berührt. Der immer nebenher laufende Sexismus, dem Mädchen/Frauen in den alltäglichsten Situationen ausgeliefert sind, ist akkurat vermittelt. Ich hatte viel Mitgefühl mit Jara und noch viel mehr Wut auf Anto. Ich wünsche uns allen weniger Antos in unseren Leben.

Großer Sog!
Die verlorene Jara trifft auf die vernachlässigte Anto. Schnell verschmelzen die beiden in einer symbiotischen Teeniefreundschaft, die geprägt ist von Exzess, Kontrolle und Manipulation. Zentral ist - neben den Schwierigkeiten dieser Beziehung und dem Erwachsenwerden im Allgemeinen - das Thema Sexismus und alltägliche Grenzüberschreitungen, der Mädchen und Frauen stets und ständig ausgesetzt sind. Der distanziert nüchterne Schreibstil ohne klassische wörtliche Rede steht im krassen Kontrast zu den emotionalen Themen, was die Heftigkeit nur noch deutlicher macht.
Ein Buch, welches man nicht nur liest, sondern erlebt.
„Wenn wir lächeln“ erzählt die Geschichte von Jara und Anto, zwei Mädchen, deren Freundschaft zwischen Zuneigung, Abhängigkeit und dem schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens schwankt. Es ist ein leises, zugleich kraftvolles Buch über Nähe, Grenzen und das Ringen um sich selbst – erzählt in einer Sprache, die manchmal mehr fühlt als beschreibt. 🤍 Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage gelesen – oder besser gesagt: erlebt. ✨ Es hat mich von der ersten Seite an mitgenommen, tief hinein in Jaras Gedankenwelt. Der ungewöhnliche Erzählstil ließ mich spüren, als würde ich durch ihre Augen sehen, als würde ich ihre Geschichte selbst durchleben. Jede Emotion, jede Unsicherheit, jede kleine Hoffnung kam mir erstaunlich vertraut vor. 💞 Für mich ist „Wenn wir lächeln“ ein persönliches Highlight – eines dieser seltenen Bücher, die nicht nur gelesen, sondern erlebt werden. Es bleibt still nach dem letzten Satz, aber es wirkt lange nach. 💭
Stimme passt zum Buch
Ich bin mit der Story nicht ganz warm geworden. Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe und es spricht eher Teenager-Mädchen aus der Stadt an, die täglich schwierige Situationen zu meistern haben, da sie übersexualisiert werden. Gleichzeitig finde ich es aber auch schwierig, sehr empathisch auf sie zu reagieren, weil auch die Mädchen unentwegt kleinkriminelle Dinge drehen und mir an der ganzen Geschichte einfach das Gewissen fehlt.

Anstrengend - Intensiv, aber nicht mein Stil..
Mit dem Schreibstil kam ich überhaupt nicht klar. Viel zu sprunghaft, viel zu bruchstückhaft – das hat mich mehr angestrengt als mitgenommen. Trotzdem: Ganz kalt gelassen hat’s mich nicht. Diese Stimmung, die rohe Wut, die komplizierte Freundschaft zwischen Jara und Anto – das hat schon einen Eindruck hinterlassen. Am Ende aber: Für mich kein Highlight. Emotional packend, ja, aber stilistisch einfach gar nicht meins.
Nahbar, feministisch
Gutes Buch, welches Feminismus oder das Fehlen des solchen betrachtet. Alles spielend in den frühen 2000ern und aus der Perspektive Teenagern - zeigt es an Alltagssituationen auf, wie das Leben von Frauen und Mädchen stets von Sexismus beeinträchtigt wird.
Irgendwie geht der Sinn des Buchs vollkommen an mir vorbei. Vielleicht bin ich einfach zu alt.
Das hier gilt es erst einmal zu verdauen. Was als durchzechte und berauschende Coming-of-Age Geschichte beginnt, wird schnell zu einer Tragik. Ohne viel vorweg nehmen zu wollen: Freundschaft, Egoismus, Unsicherheit und die Ungerechtigkeit der Welt dominieren Jaras Leben, und nach einer Jugend der Unbesiegbarkeit, an der Seite ihrer überlegenen besten Freundin, trifft sie auf eine Welt der widerlichen Ausbeutung, Unterdrückung und Verlogenheit. Vor allem im letzten Viertel habe ich nahezu in schockierter Trance umgeblättert, auch wenn ich mir schon vorstellen konnte, wohin die Reise geht. Die atemlose Art und Weise, auf die sich Jara in diesen Wendungen aber verheddert, zieht dich in einen Sog, dem du nicht mehr entkommst. Besonders zu empfehlen jenen Menschen, die von den Problemen einer Frau keine Ahnung haben, oder von deren Nicht-Existenz überzeugt sind. Harter Tobak, schöner Tobak, grausamer Tobak
Das Buch konnte mich gar nicht überzeugen. Die kurzen Kapitel äußern sich auch in nicht ganz erzählten Storys. Manches endet einfach mittendrin und man fragt sich, was nun wurde, was nun ist etc. Oft weiß man nicht, passiert das Geschriebene nun gerade, erzählt sie von früher, total verwirrend. Durch dieses abgehakte und Kurze kann man in die Geschichte überhaupt nicht eintauchen und findet auch gar keine Verbindung zu den beiden Mädchen. Ich habe mit denen gar nichts gefühlt und mich immer gefragt, warum sind sie eigentlich wütend. Auch ihre angeblichen Gewaltphantasien, kamen für mich gar nicht so durch, daß es besorgniserregend wäre. Auch die Freundschaft der Beiden, fühlte sich so an, als könnte jede auf die jeweils Andere verzichten. Durch diesen Schreibtstil hab ich mich ständig gefragt, gehen sie nun wirklich mit einem Baseballschläger raus oder stellen sie sich das vor. Hauen sie die Scheiben der Autos wirklich ein oder stellen sie sich das vor. Mich hat das überhaupt nicht mitgenommen oder abgeholt. Irgendwie wird ja Anto als die dargestellt, die Jara mitreißt. Aber für mich ist eigentlich Jara mindestens genauso schlimm, wenn nicht noch schlimmer. Ich weiß nicht, das ist alles einfach nur verwirrend und daher baut sich da auch nichts auf. Man versteht das Buch besser, wenn man sich die Zusammenfassungen der Rezensionen liest, als das Buch selbst. Es geht um Anto und Jara. Anto wächst in reichen Haus mit abwesender Mutter auf, Jara in gut bürgerlichen Verhältnissen mit einer alleinerziehenden Mutter. Mit 13 Jahren lernen sie sich auf dem Fußballplatz kennen. Sie klauen, ziehen Männer ab ziehen auch schon mal mit dem Baseballschläger durch die Stadt. Als es dann zum Äußersten kommt, wird die Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Ein atmosphärisches Buch über weibliche Freundschaft und Wut, das mich berührt hat, aber durch oberflächlich angerissene Figuren und ein offenes, verwirrendes Ende etwas unbefriedigt zurückließ.
Wenn wir lächeln“ erzählt eine eindringliche, atmosphärisch dichte Geschichte über weibliche Freundschaft, Wut und Selbstbehauptung. Ich mochte den Schreibstil und den Vibe total, gerade das Setting mit Schule, Lipgloss und Cherry Cola hat gut eingefangen, wie intensiv Freundschaft in der Jugend sein kann. Gleichzeitig blieb vieles für mich zu oberflächlich, neue Figuren und Konflikte wurden nur angerissen, ohne Tiefe. Besonders das offene Ende hat mich verwirrt zurückgelassen, weil ich nicht genau verstanden habe, was wirklich passiert ist. Trotzdem ein besonderes Buch, das starke Emotionen weckt und die weibliche Wut authentisch darstellt.
Ein Buch über intensive Freundschaft und Erwachsenwerden
Oh Mann, was für ein Buch! Ich bin immer noch sprachlos. Meine Erwartungen sind absolut übertroffen. Und ebenso ich bin immer noch schockiert. Gewalt, Missbrauch, Raum für viele Spekulationen. Am Ende dann doch nichts für schwache Nerven. Ich hätte nicht gedacht, dass sich Geschichte von Jara und Anto in so eine Richtung entwickelt. Eine Freundschaft, die so intensiv ist, dass man fast schon von Liebe sprechen kann. Eine Freundschaft, die Risse bekommt und die Situation zu eskalieren droht. "Der Fluss ist eine glatte schwarze Fläche, ist das Geräusch eines Körpers, der eintaucht, ein Klatschen. Ringe, die im Licht der wenigen Laternen größer werden. Der Fluss ist: Unsichtbare Strudel und Hochwasser im Herbst und ein Mann, der ertrunken ist, als er seinen Hund retten wollte. Der Fluss verschluckt Anto, lässt sie verschwinden, und der Schläger treibt immer noch oben, nur wenige Meter von der Stelle entfernt, in die ihre Körper eingeschlagen ist." Zwei Freundinnen, Jara und Anto. Jara steht auf der Eisenbahnbrücke, von der ihre Freundin Anto eben erst hinuntergesprungen ist. Die unterschiedlichsten Szenarien gehen Jara durch den Kopf. Was tun? Die Angst lähmt sie, von ihrer Freundin fehlt jede Spur! Jara lernt Anto als 13-jährige kennen, als einer ihrer Freunde sie zum Fußballspielen mitbringt. Fortan werden die beiden Mädchen zu besten Freundinnen. Sind untrennbar, teilen sich alles, Lipgloss, Kleidung, ziehen zusammen um die Häuser. Die Welt um sie herum schein nicht vorhanden zu sein. Eltern und andere Jugendliche spielen lediglich eine Nebenrolle. Sie lehnen sich gegen die Gesellschaft auf, schlagen mit Baseballschlägern Autoscheiben ein. Jara bewundert Anto, sie bewundert ihren Mut, ihr Aussehen, einfach alles an ihr. Anto bringt Jara das Klauen bei, hilft ihr die innere Unsicherheit zu überwinden. Die Beziehung der beiden „Schwestern“ steht im Mittelpunkt der Geschichte. Die zeitlichen Perspektiven wechseln sehr schnell. Jara springt zwischen Realität und Phantasie sehr oft hin und her. Während die selbstbewusste Anto sehr genau weiß, was sie will und was sie nicht will, gerne im Mittelpunkt steht und die Grenzen austestet, frisst Jara die Dinge in sich hinein, trägt viel Wut in sich, die gelegentlich explosionsartige Gewalttätigkeit zur Folge hat. Manche Dinge lässt die Autorin im Unklaren, der Interpretationsspielraum ist sehr groß. Wenn man für jede Situation Klarheit erwartet, ist man hier fehl am Platz. Auch für mich blieben am Ende einige Fragen offen…
Dieses (Hör-)Buch lässt mich ratlos zurück. Ich fand es unglaublich schwer bis unmöglich, den verschiedenen Zeitebenen zu folgen und nachzuvollziehen, was wann passiert ist. Außerdem hat mich das Geplänkel zwischen Jara und Anto nicht besonders berührt. Es gab starke Passagen, z.b. die, in der Jara mit Mo nach Hause geht, die ihre Kraft dann aber wieder völlig verloren waren (was war das jetzt genau mit der Wette? Das wurde doch nie wirklich aufgeklärt, oder?). Ich fand es sehr anstrengend, mir Dinge zusammen zu deuten und weiß auch nach Ende des Buches nicht, was es eigentlich von mir wollte. Den Schreibstil fand ich aber ganz okay. Das Hörbuch wurde mir von netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Eine Jugendfreundschaft, der Wunsch nach Zuneigung und Zugehörigkeit und Gedanken sowie Erfahrungen als heranwachsende junge Frau.
Anto und Jara - so unterschiedlich und doch so ähnlich. Als Jugendliche:r will man dazu gehören, definiert sich über eine Gruppe und Freundschaften, will erwachsen sein und ist zugleich noch nicht… Mascha Unterlehberg gelingt es eine ungleiche, wenngleich eher typische mädelsfreundschaft aufzuzeigen die gleichermassen von gegenseitiger Abhängigkeit wie z.T. Abneigung und Eifersucht geprägt ist. Jara wünscht sich nichts sehnlicher als die Aufmerksamkeit von Anto. Sie soll genau(er) zuhören und hinsehen, Rückfragen stellen und Jara Halt geben. Doch sie tut es selten. Anto ist für mich ein Alpha- Tier. Vorantreibend, egoistisch auftretend, laut, wenngleich sie lediglich so ist, weil sie nicht anders kann. Die Mutter ständig unterwegs, Anto viel auf sich gestellt. Jara ist introvertiert. Will dazugehören. Ist zu allen lieb und nett - manchmal zu nett, wie Jungs finden. So macht sie leider auch eher negative Erfahrung und erlebt übergriffiges Verhalten auf vielfältige Weise. Dann gibt es da diesen einen Moment, der alles verändert. Das Buch besitzt einen angenehmen, kaum vorhersagbaren Spannungsbogen und Geschehnisse, die einen den Atem anhalten lassen. Leider hat mich der unvergleichbare Stil des Buches zwischendurch echt genervt. Gedanken von Jara (ziemlich viel Vorstellungskraft, welche sie mitbringt) sind teils kaum von der Realität zu unterscheiden. Es sind viele Absätze vorhanden, die wörtliche Rede nicht gekennzeichnet, viele Kommasetzungen und Grosschreibungen, wo keine sein sollten. Dies hat mich zwischendurch eine Lesepause einlegen lassen. Die kurzen Kapitel und der Sprachstil insgesamt sorg für ein schnelles Lesevergnügen und man fliegt nur so durch… Wenige Inhalte erschliessen mich aufgrund der Schreibart bis zum Ende nicht ganz und ich bleibe mit kleinen Fragen und der Ungewissheit zurück was nun wirklich wahr war…
Sehr einnehmend und interessant geschrieben
Das Ende war mir etwas zu offen aber die Emotionen in dem Buch sehr nahbar und nachvollziehbar. Extrem guter Schreibstil.

Ein Roman mit inniger Freundschaft in einer Welt, wo patriarchale Gewalt den Alltag prägt
Wenn wir lächeln ist der Debüt-Roman von Mascha Unterlehberg und handelt von der Freundschaft zwischen Jara und Anto, die zusammen alles machen, alles teilen und wie zwei Schwestern sind. Doch als Gewaltfantasien überhand nehmen, als Reaktion auf die patriarchale Gewalt die ihren Alltag prägt, stellt sich die Frage, wie sich diese Wut kanalisieren soll. Dieser Roman war einfach so unglaublich toll. Zu Beginn musste ich zwar erstmal verstehen, wann es Zeitsprünge gibt, aber als ich erstmal drin war, habe ich dieses Buch geliebt. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe kaum noch gemerkt, dass ich lese. Selbst in mir ist Wut hochgestiegen durch die patriarchale Gewalt und den Momenten und Bildern, die dieses Buch kreieren konnte. Mich hat selten ein Buch so gefesselt in letzter Zeit! Und diese Bilder, die in meinem Kopf entstanden sind, die werden sich nicht so schnell verflüchtigen. Also eine große Empfehlung, aber gerne hinten im Buch in die Trigger-Warnungen schauen, da es schon sehr intensiv ist, was ein paar Themen angeht.

Rezension - 'Wenn wir lächeln' von mascha unterlehberg ⭐️ 4/5
Maschas Debütroman ist roh, rebellisch und von einer Freundschaft geprägt, die gleichzeitig intensiv und zerstörerisch ist. Jara und Anto sind unzertrennlich – sie teilen Lipgloss, Cherry Cola und Gewaltfantasien. Jeden Abend ein neuer Plan, ein Gefühl von Kontrolle – bis sie langsam alles verlieren. Diese Freundschaft hat mich beim Lesen tief verunsichert. Nicht, weil sie schlecht geschrieben wäre – im Gegenteil. Sondern weil sie mich emotional herausgefordert hat. Jara liebt Anto und Anto liebt Jara, und trotzdem – oder gerade deshalb – schmerzt diese selbstzerstörerische Beziehung. Ich fand sie schwer auszuhalten, manchmal sogar abstoßend, und doch konnte ich nicht aufhören zu 'Wenn wir lächeln' erzählt von Gewalt gegen Frauen, von Rausch, Angst, Kontrolle und Abhängigkeit – mit einer sprachlichen und emotionalen Wucht, die einen nicht loslässt. Es ist kein sanftes Buch. Es ist ein Schlag, eine Wunde, eine Erinnerung daran, wie kompliziert Nähe sein kann. Und genau deshalb wirkt es nach.
Toller Schreibstil!
"Es ist die Art, wie sie mich ansieht. Als wäre ich insgeheim für sie das Beste auf der ganzen Welt, und in diesem Moment weiß ich, dass es genauso ist, auch wenn sie das nicht so gut zeigen kann." S.130 Mascha Unterlehbergs Debütroman handelt von eines besonderen Freundinnenschaft in den frühen 2000er Jahren. Sie erzählt von Anto und Jara, die sich beim Fußballspielen kennenlernen und eine wilde, aber starke Freundinnenschaft entwickeln. Sie teilen sich Klamotten, ziehen gemeinsam um die Häuser und halten fest zusammen. Doch eines Tages springt Anto in den Fluss, und alles ändert sich. Während Jara in's eiskalte Wasser starrt, gleiten ihre Gedanken zurück auf die gemeinsamen Zeit und das Bild der starken Freundinnenschaft beginnt zu bröckeln. "Wenn wir lächeln" ist die Geschichte einer Freundinnenschaft in einem Ungleichgewicht, in der sich leise eine Distanz zwischen den beiden jungen Frauen ausbreitet, und vieles scheinbar ungesagt bleibt. Es ist aber auch die Geschichte zweier Frauen, die täglicher Sexualisierung ausgesetzt sind und Gewalt erleben. Wut staut sich an, Wut, die ihren Weg nach außen sucht. Aufgrund des besonderen Sprachstils bin ich durch die Seiten geradezu durchgerauscht, was mich überrascht hat, denn ich erinnere mich an andere Titel, bei denen ich diese ständige indirekte Rede nicht mochte. Doch das hier erzeugte Tempo hat irgendwie zur Geschichte gepasst und gerade die erste Hälfte des Buches fand ich sehr spannend. Es bleibt meiner Meinung nach vieles zwischen den beiden Protagonistinnen ungesagt, gerade was die Gefühle der beiden angeht, doch das machte die Geschichte für mich authentischer. Auch wenn mir die Geschichte von Jara und Anto, sowie der Sprachstils der Autorin gut gefallen haben, hat für mich am Ende etwas in der Story gefehlt. Ein Funke, der die Geschichte noch ein bisschen länger in meinem Kopf festhält. Ich hatte ein bisschen auf eine Aussprache zwischen den beiden gehofft, die mehr Gefühle offenbaren. So ist es für mich zwar ein gutes Buch, aber keineswegs ein Highlight gewesen.

Lange hatte kein Buch so eine Sogwirkung auf mich.
Ich hatte erst die ersten 20 Seiten gelesen und gewusst jetzt ist nicht die Zeit für das Buch. Dieses Buch will ich in einem Stück lesen. Als ich in den Schreibstil gefunden hatte, bekam die Geschichte ein Sogwirkung so das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mein Tipp Lies es an einem Freien Tag ohne Ablenkung.
„Wenn wir Lächeln“ von Mascha Unterlehberg hat mich sehr berührt. Es geht um eine Freundschaft zwischen zwei jugendlichen Mädchen - Jara und Anto - und deren Abenteuern, die sie erleben und auch den Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. In der Geschichte werden auch die Herausforderungen der beiden Charaktere beschrieben und auch teilweise klassistische Unterschiede beschrieben, denn Anto lebt in einem riesigen Haus und ihr fehlt es nicht an Materiellem. Jara ist davon teilweise fasziniert, aber kann es zunächst auch nicht fassen, dass Anto so lebt. Was mich besonders berührt hat, ist das miteindander zwischen Jara und Anto. Sie gehen sehr sanft und Verständnisvoll miteinander um und stehen für einander ein, auch wenn sie nicht immer der gleichen Ansicht sind, wie das gegenüber. Bevor man das Buch liest, sollte man sich die Triggerwarnungen durchlesen.
Jara und Anto sind beste Freundinnen und schwören sich, dass nie etwas zwischen sie kommen wird. Tagsüber klauen sie hin und wieder Klamotten, nachts sind sie mit ihren Baseballschlägern unterwegs. Doch irgendwann driften die beiden immer mehr auseinander, besonders als eine schlimme Nacht deren Freundinnenschaft so richtig auf die Probe stellt. Ich fand die Beziehung zwischen Jara und Anto stellenweise super schön, weil sie diese typische Mädchen-Freundschaft abbilden, die irgendwo im Alter zwischen 12 und 17 stattfindet und hat mich manchmal an mich selbst erinnert. Andererseits sind die beiden nicht auf Augenhöhe, Jara will Anto gefallen und der fallen immer wildere Aktionen ein, sodass es nur ne Frage der Zeit ist, bis die Freundinnenschaft kollabiert. Der Roman hat mich stellenweise an „Ellbogen“ erinnert, besonders wegen Jaras impulsiver Wut, die sie immer wieder erwischt. Wut vor allem auf Männer, die sich an minderjährige Mädchen ranmachen, die aggressiv auf Zurückweisungen reagieren. Männer, die Mädchen und Frauen straight up psychische und physische Gewalt antun. Der Roman vermittelt die Punkte rau und realistisch; vielleicht genau deshalb ein gutes Buch, das ihr mal an eure männlichen Freunde verschenken könnt. Freu mich schon auf alles, was Mascha Unterlehberg noch so produziert in Zukunft.
Maschas Debütroman ist roh, rebellisch und von einer Freundschaft geprägt, die gleichzeitig intensiv und zerstörerisch ist. Jara und Anto sind unzertrennlich – sie teilen Lipgloss, Cherry Cola und Gewaltfantasien. Jeden Abend ein neuer Plan, ein Gefühl von Kontrolle – bis sie langsam alles verlieren. Diese Freundschaft hat mich beim Lesen tief verunsichert. Nicht, weil sie schlecht geschrieben wäre – im Gegenteil. Sondern weil sie mich emotional herausgefordert hat. Jara liebt Anto und Anto liebt Jara, und trotzdem – oder gerade deshalb – schmerzt diese selbstzerstörerische Beziehung. Ich fand sie schwer auszuhalten, manchmal sogar abstoßend, und doch konnte ich nicht aufhören zu lesen. 'Wenn wir lächeln' erzählt von Gewalt gegen Frauen, von Rausch, Angst, Kontrolle und Abhängigkeit – mit einer sprachlichen und emotionalen Wucht, die einen nicht loslässt. Es ist kein sanftes Buch. Es ist ein Schlag, eine Wunde, eine Erinnerung daran, wie kompliziert Nähe sein kann. Und genau deshalb wirkt es nach.
Einlesen nötig
Ich gebe zu, dass mich Wenn wir lächeln zuerst überhaupt nicht angesprochen hat. Auch bei der Lesung mit der Autorin wurde ich nicht warm mit dem Buch. Inzwischen habe ich verstanden: Es ist ein Text, in den man sich einlesen muss. Dann wird er richtig gut und geht auch viel tiefer, ist deutlich vielschichtiger als erwartet. Die teilweise unzuverlässige Erzählerin macht das Lesen nicht immer leicht. Die Geschichte wird an manchen Stellen antichronologisch erzählt, andere Teile sind bloß Gedankenspiele. Alles erschließt sich erst nach einer gewissen Zeit. Jara und Anto sind zwei Teenagerinnen, die gerne ein Stück zu weit gehen, besonders Anto. Bei ihr ist eine gewisse Wohlstandsverwahrlosung erkennbar. Das wird besonders dann interessant, als Jara später aufs Gymnasium wechselt und dort mit wohlhabenderen Kindern in Kontakt kommt. Ein Satz hat sich mir besonders eingeprägt: „Bewegst du dich immer so wenig? (…) Hat sich fast so angefühlt, als hätte ich dich vergewaltigt.“ Bei mir bleibt nach Beenden der Lektüre jedoch die Frage: Was sollte das Ende? Und vor allem: Worauf will die Geschichte hinaus? Es ist klar, dass es um sexuelle Gewalt gegenüber Frauen geht, in ganz verschiedenen Formen. Doch für mich bleibt dabei zu vieles außen vor, weil es nur angedeutet oder nicht weiterverfolgt wird. Auch ist Anto eine Figur, aus der ich nicht recht schlau werde.
Während wir lächeln von Mascha Unterlehberg ist ein Buch, das irgendwo zwischen Bedeutungsschwere und Verwirrung pendelt. Der anspruchsvolle, teils sperrige Schreibstil macht es schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen – man bleibt oft auf Distanz und fragt sich, wo man sich gerade im Zeitrahmen befindet.Trotzdem lässt einen das Buch nicht ganz los: Vielleicht gerade, weil es sich so entzieht, weil man versucht, es zu verstehen – emotional, strukturell, stilistisch. Es ist weder richtig gut noch wirklich schlecht, aber es hat etwas, das nachhallt. Eine literarische Erfahrung, bei der man nicht weiß, ob man sie mochte – aber sicher ist, dass sie irgendwie hängen bleibt.
Ein Buch über Freundschaft und Female Rage. Leider hat es mich nicht richtig gepackt und ich konnte nicht wirklich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Die Erzählweise war mir häufig zu oberflächlich und die Zeitsprünge haben mich immer wieder rausgerissen. Stellenweise hat es mich aber doch berührt. Kann man aufgrund der Kürze gut mal zwischenschieben, aber war kein Highlight
Das Buch hat mich sehr berührt. Ich war selbst teenager in den 00er Jahren. Beim Lesen sind mir oft Situationen aus meiner Jugendzeit eingefallen, die dem aus dem Roman ähnlich waren und hinterließen bei mir ein beklemmendes und wütendes Gefühl. Ein grandioser Roman, der viel Aufmerksamkeit verdient und eine große Nachwirkung hat!
Ein sehr atmosphärisches und besonderes Buch!
"Wenn wir lächeln" handelt von den Freundinnen Jara und Anto, beide in ihren Jugendjahren. Sie sind ständig wütend, ständig unterwegs und immer betrunken mit dem Baseball-Schläger in der Hand. Zu dem Zeitpunkt, wo die Handlung einsetzt, steht Jara auf einer Brücke über dem Rhein, in den Anto soeben gesprungen ist. Die ganze Geschichte spielt sich in diesem Moment in Jaras Kopf ab und ist ein einziger, teilweise zusammenhangsloser Bewusstseinsstrom, der ihr durch den Kopf geht. Sie denkt an unzählige Situationen, springt gedanklich hin und her. Was soll sie jetzt tun, wie haben sie und Anto sich kennengelernt, was haben sie gemeinsam erlebt, was hat zu diesem Moment geführt? Das alles ist sehr chaotisch und in Jaras Subjektivität. Dementsprechend ist sie in diesem Moment der Panik eine unzuverlässige Erzählerin und es gibt vieles, was nicht wirklich zusammenpasst, nicht real ist, unlogisch wirkt oder in der falschen Reihenfolge erzählt wird. Und genau das macht dieses Buch aus, denn beim Lesen entwickelt man ein Gefühl für diese Nuancen! Ich habe es komplett geliebt! Es ist mir zu Anfang etwas schwergefallen, in diesen Gedankenstrom reinzukommen, aber sobald er mich einmal eingesogen hatte, bin ich nicht mehr rausgekommen und habe das Buch in nur einer Nacht komplett beendet. Beim Lesen habe ich alle Emotionen durchlebt, weil mich Jaras Gedanken so sehr mitreißen konnten. Ich habe geweint und war mit ihr unglaublich wütend auf die Welt. Darum geht es in diesem Buch vor allem: um die Wut von jungen aufwachsenden Frauen. Der Schreibstil ist einfach unglaublich! Ich liebe dieses stilistische Mittel des Bewusstseinsstroms, weil es für eine gewisse Poetik und Nahbarkeit sorgt. Es muss nicht alles passen und glatt sein, sondern ist genau auf den Punkt und sagt dabei so viel aus. Jara und Anto sind als Figuren schwer greifbar. Ich kann nicht wirklich sagen, ob ich sie mag, da ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, einen genauen Blick auf sie zu bekommen. Jaras Gedanken sind so sprunghaft und die beiden so viel in Bewegung, dass das einfach schwer ist. Zumal wir Anto nur aus Jaras Perspektive kennenlerne, die nicht zuverlässig ist und Jara selbst auch nur durch ihre Gedanken kennenlernen. Dadurch bleibt viel offen, worüber ich immer noch nachdenke und das macht die beiden für mich so besonders. Über das ganze Buch werde ich definitiv noch länger nachdenken! Ein großes Highlight und eins meiner neuen Lieblingsbücher!
Ich bin ein Fan von Female Rage Büchern, das gefällt mir immer sehr gut, aber ich wünschte dass es irgendwann mal eine deutsche teenage girlhood wiedergibt, die ich wieder erkenne. Ich lese immer nur über diese Jugenden und fühle mit, aber das könnte halt auch nicht weiter entfernt von dem sein, was ich erlebt habe. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und sehr mitgerissen.
Mascha Unterlehbergs Debütroman ‚Wenn wir lächeln‘ ist eine intensive, fast schon beklemmende Geschichte über Freundschaft, Abhängigkeit und die ungeschönte Realität des Erwachsenwerdens. Im Zentrum stehen zwei Mädchen, Anto und Jara, deren Beziehung weniger von Loyalität als von Zweckmäßigkeit geprägt ist – eine toxische Freundschaft, die sie zusammenschweißt, aber auch zerfrisst. Die Handlung ist bewusst zeitlos gehalten, vermutlich in den 2000ern angesiedelt, und versprüht einen rauen Großstadtvibe. Die Mädchen streifen durch die Nächte, bewaffnet mit Baseballschlägern und Schlagringen, trinken zu viel und verlieren sich in einer Welt, die sie nicht aufhält. Es geht dabei aber nicht nur darum, wie sie auf die Welt reagieren, sondern auch, wie die Welt auf sie reagiert: Sie sind unsichtbar in ihrer Körperlichkeit – für sich selbst und für die Welt um sie herum und ihre Umwelt verstärkt dieses Gefühl nur noch. Sie sind minderjährig, doch niemand hält sie auf, niemand fragt nach – ein beunruhigend authentisches Porträt jugendlicher Desillusionierung. Besonders eindrucksvoll ist die Sprache des Romans. Der Schreibstil ist poetisch, fragmentarisch, fast schon klaustrophobisch. Die Kapitel sind extrem kurz, brechen mitten im Satz ab, springen zwischen Szenen – eine stilistische Entscheidung, die den Inhalt treffend widerspiegelt, mich als Leserin aber nicht komplett überzeugen konnte. Trotzdem bleibt der Text zugänglich: Er lebt von dem Ungesagten. Hier zeigt sich für mich die Stärke des Romans – er erklärt nicht, sondern lässt uns fühlen. Trotz kleinerer persönlicher Kritikpunkte ist ‚Wenn wir lächeln‘ ein bewegendes Buch, das nachhallt. Kein absolutes Highlight für mich, aber eine wichtige Geschichte, die erzählt werden musste. 4/5 ⭐️ Content Note: Das Buch thematisiert Gewalt, sexualisierte Gewalt und Suizid.
Ein atmosphärisches Buch über weibliche Freundschaft und Wut, das mich berührt hat, aber durch oberflächlich angerissene Figuren und ein offenes, verwirrendes Ende etwas unbefriedigt zurückließ.
Feministisches Coming-of-age
'Wenn wir lächeln' ist ein Buch, dass sich nicht einfach nebenher lesen lässt. Im Alltagstrubel mit Kindern, um mich herum, die stændig Fragen stellen oder in der Bahn, in der Menschen lautstark ihre Krankenakte diskutieren, fiel es mir schwer mich darauf einzulassen. Dabei hat es dieses Buch verdient sich voll und ganz einzulassen. Mit Jara und Anto lernen wir zwei komplexe und vielschichtige Charaktere kennen. Beide sind in dieser oft schwierigen Schwebephase zwischen Jugendbund Erwachsenwerden. Aus Jaras Perspektive lesen wir von dem finden ihrer Freundschaft aber auch dem verlieren. Mascha Unterlehberg beschreibt dabei so gekonnt diesen Wunsch nach exklusiver Zugehörigkeit auf der einen Seite, aber auch dem orientieren außerhalb einer engen Bubble andererseits. Was als Freundschafts- und Coming-of-age Roman beginnt, wird im Laufe der Geschichte immer mehr zu einer feministischen Auseinandersetzung mit dem Patriarchat. Anfangs wird vieles einfach hingenommen, eben weil es sich seit Jahrzehnten, Jahrhunderten in uns Frauen so eingefressen hat. Doch die Wut dringt nach und nach an die Oberfläche. Dabei sind die Konsequenzen viel subtiler und leiser als zum Beispiel in Mareike Fallwickls Romanen, aber nicht weniger gut. Ich fühlte mich an manchen Stellen zurück versetzt in meine eigene Jugend und die damit verbundene Unsicherheit. Wie oft habe ich auch nachts auf dem Heimweg meine Schlüssel zwischen die einzelnen Finger gesteckt, als mögliche Waffe, die glücklicherweise nie zum Einsatz kam. Und auch jetzt male ich mir manchmal wie Jara furchtbare Dinge aus, wenn meine große Tochter nicht wie verabredet zu Hause oder nicht erreichbar ist. Mascha Unterlehberg hat hier einen beeindruckenden Debütroman vorgelegt, dem ich nicht die genügende Aufmerksamkeit schenken konnte. Ein ReRead ist daher unerlässlich.
ich bin mir nicht ganz sicher was ich von dem buch halten soll. Einerseits mochte ich die charaktere und irgendwas auch an der story aber andererseits war der schreibstil und auch die charaktere manchmal anstrengend. Ein gutes buch über grenzen und eine schwierige freundschaft für zwischen durch aber nicht unbedingt ein must-read.

Jara und Anto, zwei junge Frauen, keine 18 Jahre alt, gehen mit Baseballschlägern und Schlagringen durch die Welt. Treffen Männer, die sie schlecht behandeln, behandeln wie Ware, wie Gegenstände. Die ihnen Angst machen sollten und es doch nicht können, weil Jara und Anto sich wehren. Sie sind wütend und sie sind wie Schwestern. Bis etwas die engen Bande der beiden erschüttert. Die beiden Frauen sind sehr unterschiedlich und irgendwie hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, dass sie sich zwar Halt geben, aber nicht wirklich uneingeschränkt gut tun. Anto hat eine sehr wohlhabende Mutter, Jara kommt aus einfachen Verhältnissen. Jara wechselt aufs Elite-Gymnasium, Anto schmeißt die Schule und jobt in der Eisdiele. Es hakt immer wieder zwischen den beiden und sie scheinen sich schleichend voneinander zu distanzieren. Auch weil Anto immer etwas extremer ist, in allem was sie tut. Jara scheint jedoch ohne Anto nicht zu können und sucht immer wieder deren Nähe. Neben der Gewalt, ist auch der Alkoholkonsum ein großes Thema im Buch, was mich irgendwie geschmerzt hat beim Lesen - die Wut und der Kummer sind scheinbar für die beiden schon in so jungen Jahren anders nicht auszuhalten. Die Mädchen teilen eine sehr intensive Lebensphase miteinander, was sie unglaublich eng zusammenschweißt. Diese große Nähe birgt jedoch auch eine sehr große Fallhöhe - jede Enttäuschung durch die andere bringt großen Schmerz mit sich. Dieser Schmerz war für mich immer wieder sehr präsent beim Lesen und ich fand es überraschend, wie so junge Protagonistinnen mich so catchen konnten, mich so mitfühlen haben lassen. Die Geschichte spielt überdies in den frühen 2000er-Jahren. Dieser Aspekt hat mir besonders gut gefallen, da dies auch meine Jugendjahre waren und ich so mit Mode, Musik, etc. gut vertraut war und mich zumindest ganz punktuell zurückversetzt fühlen konnte. Mascha Unterlehbergs Schreibstil ist speziell, hat für mich aber voll ins Schwarze getroffen. Kurze Kapitel. Kurze Sätze. Und doch so viel drin. Einzig die Zeitsprünge waren nicht immer leicht greifbar für mich. Eine super intensive Lektüre, die mich viel mehr gepackt hat, als ich anfangs erwartet hätte.
Jara lernt Anto auf dem Fußballplatz kennen. Und obwohl sie definitiv die schlechteste Spielerin ist, die Jara je gesehen hat, wird Anto zu ihrer Freundin, ja fast wie zu einer Schwester. Fortan teilen die Mädchen Klamotten und Lipgloss, schmieden Pläne, was abends so geht. Zusammen trinken sie Alkohol, lassen im Supermarkt mal was mitgehen und zertrümmern mit einem Baseballschlager ein Auto. Und auch wenn Jara Anto mag und immer ein bisschen aufschaut, zu dem Mädchen, das so mutig ist und von allen gemocht wird, wächst in Jara auch Neid heran. Und Wut. Wut auf Antos genervten Blick, auf die Übergriffigkeiten von Männern und auf die Meinungen und Vorgaben anderer. Anto geht oft an ihre Grenzen, aber nie darüber hinaus. Jara hingegen droht irgendwann alles zu entgleiten. Sie kann die Wut, die in ihr heranwächst, nicht mehr kontrollieren. Und so verprügelt sie Jungs, die ihr zu weit gehen. Doch wie weit geht Notwehr und was, wenn sie längst darüber hinaus geht? In ihren Gedanken spielt sie immer wieder Szenerien durch, fragt sich, wie sie auf die Dinge reagieren oder wie sie zu den Dingen stehen soll. Und was ist eigentlich mit Anto, die ihr so nah und gleichzeitig so fern zu sein scheint? Mascha Unterlehberg ist ein Debüt mit unglaublich coolem Sound gelungen. Eine raue, ja mitunter sehr gewaltintensive Geschichte von Freundinnenschaft, vom Aufwachsen in einer patriarchalen Gesellschaft, vom Aufbegehren und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. So ist ein irre Coming-of-Age Roman entstanden, der mich nicht nur unglaublich gut unterhalten hat, sondern mir auch noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Sprecherin Bineta Hansen trifft den rauen rebellischen Ton, den Jugendslang der beiden Mädchen perfekt, lässt Jara und Anto sehr authentisch rüberkommen. "Immer wieder trainieren wir uns darin, Schmerzen auszuhalten. Alle Schmerzen, die in uns drinstecken. Alle, die mit großer Wahrscheinlichkeit noch vor uns liegen."
Rebellisch intensiv!
**** Worum geht es? **** Anto und Jara verbindet eine besondere Freundschaft – wie Schwestern teilen sie alles. Sie kämpfen um ihre Freiheit und wollen einfach nur leben, bis Dinge passieren, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Es ist Zeit, zurückzuschlagen und der Wut Raum zu geben – doch wohin kann das führen? **** Mein Eindruck **** Diese Lektüre ließ mich immer wieder sprachlos zurück und gleichzeitig einige Momente aus meiner Jugend wiedererleben. Das Buch hat eine hohe Dynamik: kurze Kapitel, knappe Sätze – ich fühlte mich wie in einem rasanten Tunnel. Die Bilder flogen an mir vorbei, so schnell, dass ich sie nicht immer ganz greifen konnte, und ich hielt inne, um tiefer einzutauchen. Die Geschichte erzählt von einer Freundschaft, die dem Druck der Gesellschaft standhalten muss und dennoch auf rebellische Weise versucht auszubrechen. Das Gefühl von Freiheit, vom Erwachsenwerden, steht hier im starken Kontrast zu den Blicken und Sprüchen männlicher Begegnungen. Angst darf man nie zeigen – sonst hat man schon verloren! Teilweise war ich wirklich schockiert und konnte selbst nicht mehr klar unterscheiden, was Realität ist. Die thematischen Ansätze in diesem Buch sind stark, laut und präzise. Ausdrucksstarke Momente stechen im diffusen Prozess des Erwachsenwerdens besonders hervor. Anto hat am Ende mein Herz ganz für sich gewonnen. Das offene Ende lädt zum Weiterspinnen ein – ein Ende, dem ein Anfang folgen kann. Genau das ist für mich starke Literatur! **** Empfehlung? **** Stilistisch und sprachlich sticht das Buch aus der breiten Masse hervor und überzeugt mit seinem intensiven Coming-of-Age-Thema.
Mit "Wenn wir lächeln" legt Mascha Unterlehberg einen Debütroman vor, der auf den ersten Blick eine kraftvolle Geschichte über Freundschaft, Wut und den Druck von außen verspricht. Doch während das Buch inhaltlich viele wichtige Themen wie toxische Freundschaften und patriarchale Strukturen anspricht, konnte es mich stilistisch nicht völlig überzeugen. 📚🤔 Die Geschichte dreht sich um Jara und Anto, zwei Mädchen, die sich in ihrer Jugend in einer intensiven, beinahe unauflöslichen Freundschaft verbinden. Ihr Leben ist geprägt von Rebellion, Alkohol, toxischer Männlichkeit und einer stetig wachsenden Wut, die sie schließlich nicht mehr kontrollieren können. Der Roman beginnt mit einer dramatischen Szene: Jara steht auf einer Brücke und blickt in die Dunkelheit, während Anto – ihre beste Freundin – in den Fluss gesprungen ist und nicht wieder auftaucht. Dieser Moment ist der Ausgangspunkt einer Rückblende auf ihre gemeinsame Zeit, die von Zärtlichkeit, Wut und Verdrängung gleichermaßen geprägt ist. 🌉💔 Die Autorin schafft es, die Unbeständigkeit und die zerbrechliche Natur von Jugendfreundschaften spürbar zu machen. Die Charaktere sind widersprüchlich und leben in einer Welt, die von sozialen und persönlichen Unsicherheiten durchzogen ist. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Protagonistinnen ist spannend und bietet Raum für Reflexion über die eigenen Jugendjahre. Die Geschichte lässt uns über die Frage nachdenken, wie viel wir bereit sind zu opfern, um Teil einer Freundschaft zu sein, und wann diese Freundschaft zu einem gefährlichen Konstrukt wird. 👫💭 Was den Schreibstil betrifft, so fand ich die Erzählweise zu Beginn schwierig. Die fragmentarische Struktur und die häufigen Zeitsprünge machten es mir schwer, mich in die Geschichte einzufühlen (und ich bin mir sehr sicher, dass das nicht am Hörbuch lag). Zwar ist diese Erzählweise an sich interessant, um die chaotische Natur von Jaras und Antos Welt zu spiegeln, doch sie war für mich oft verwirrend und hinderlich, um wirklich in die Emotionen der Charaktere einzutauchen. Die fehlenden Anführungszeichen für die wörtliche Rede haben den Lesefluss zusätzlich erschwert, und trotz der gewollten Authentizität des Stils verlor ich manchmal den Überblick. 🌀📖 Die Sprache ist roh und direkt, was grundsätzlich zu der aufgeladenen Atmosphäre des Romans passt. Doch trotz der direkten Sprache blieb vieles an oberflächlicher Beschreibung hängen. Die Wut der Protagonistinnen kam nie so richtig bei mir an, sie wurde nicht tiefgründig genug dargestellt, um den emotionalen Impact zu erzeugen, den ich mir gewünscht hätte. 😤✋ Der Plot von "Wenn wir lächeln" ist von der ersten Seite an spannend, aber er leidet unter der fragmentarischen Erzählweise. Die Geschichte bleibt über weite Strecken eher skizzenhaft und verzichtet darauf, die komplexen Gefühle der Figuren in ihrer vollen Tiefe zu schildern. Die Konflikte zwischen den Charakteren, vor allem zwischen Jara und Anto, sind nachvollziehbar, aber leider werden sie nicht immer greifbar. Besonders das Ende hat mich ratlos zurückgelassen. Ich hatte das Gefühl, dass Mascha Unterlehberg viel andeutet, aber zu wenig ausführt, was die tiefere Wirkung der Geschichte mindert. Der Versuch, Armut durch die bloße Nennung von Markennamen wie Longchamp-Taschen oder bestimmten Marken zu thematisieren, hat für mich den Eindruck erweckt, dass hier eher ein Bild vermittelt werden soll, anstatt wirklich tief in die Problematik einzutauchen. Es fühlte sich ein wenig an, als ob die Autorin versuchte, eine soziale Realität darzustellen, ohne jedoch den nötigen Raum für die tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema zu schaffen. 🏷️💭 Trotz der strukturellen Schwächen ist das ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Die Themen von Wut, Selbstfindung und den Herausforderungen des Erwachsenwerdens in einer von patriarchalen Strukturen geprägten Gesellschaft sind relevant und wichtig. Ich konnte mich in vielen Momenten der Geschichte wiederfinden, besonders in Bezug auf die Unsicherheiten und das Streben nach Bestätigung, das die Jugend prägt. Auch die Darstellung der toxischen Freundschaft zwischen Jara und Anto, in der gegenseitige Bewunderung und Missverständnisse aufeinandertreffen, fand ich nachvollziehbar. 💡🔄 Fazit: Für Leser:innen, die sich mit den Themen Wut, Freundschaft und dem Erwachsenwerden auseinandersetzen wollen, bietet der Roman viel Stoff zum Nachdenken. Wer jedoch eine klare und tiefgehende Erzählung sucht, wird hier vielleicht enttäuscht. ⭐⭐⭐
Aufwühlend und Intensiv- Mitreißende Protagonist:innen- innige Freundschaft im Teenageralter, mitten auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Mascha Unterlehberg begeistert hier mit einer prägnanten und ausdrucksstarken Wortwahl, literarisch sehr weit vorn, trocken rübergebracht. Es lässt viel Interpretationsspielraum zu. Allerdings fiel es mir schwer einen emotionalen Zugang zu finden. Die Zeitsprünge machten es mir schwer in die Handlung reinzukommen, hat teils für Verwirrung gesorgt, aber auch die Spannung aufrechterhalten. Das Ende stimmt mich unzufrieden, sehr abrupt und drastisch.
















































