Viel Einblick in die japanische Küche
„Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm“ ist insgesamt ein solider Teil der Reihe, bleibt für mich aber etwas hinter den vorherigen Bänden zurück. Die Geschichte hat durchaus ihre spannenden Momente und punktet wie gewohnt mit der besonderen Atmosphäre und den interessanten Einblicken in die japanisch-europäische Zusammenarbeit. Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise spürbar in die Länge. Einige Passagen wirken unnötig ausführlich, wodurch das Tempo leidet und die Spannung nicht immer konstant gehalten wird. Gerade im Mittelteil hätte ich mir mehr Straffung gewünscht. Trotzdem bleibt das Buch lesenswert: Die Figuren sind weiterhin gut gezeichnet, und Inspektor Takeda überzeugt wie gewohnt mit seiner ruhigen, analytischen Art. Auch wenn dieser Band für mich der schwächste der Reihe ist, ist er immer noch auf einem guten Niveau und definitiv kein Fehlgriff für Fans der Serie.



