Guter historischer Roman für zwischendurch
Irgendwie konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Elsa ist eine unheimlich starke Protagonistin, die für ihre Rechte eintritt und schließlich – unterstützt von ihrem Vater und dem Hofgelehrten – die weibliche Erbfolge für das Herzogtum erreicht. (Vielleicht leider etwas sehr unrealistisch für 925 n. Chr., aber dafür ist es ja Fiktion.) Auch die weiblichen Nebencharaktere Simona & Rhuna haben mir gefallen. – Nur Rhunas Tod kam irgendwie sehr flach. Auch die Beziehung zwischen Elsa & Lohengrin kam für meinen Geschmack viel zu kurz: Nachdem er den Zweikampf für sie schlägt & die Hochzeit der beiden beschlossen wird, kommt nach dem ersten Kuss des Paares plötzlich ein Zeitsprung von 13 Jahren in die Zukunft und auf einmal haben beide 5 Kinder und herrschen gleichberechtigt und gerecht über Brabant, bis Magot und der intrigante Graf Telramund beginnen, Pläne zu schmieden … Über deren Beziehung erfährt man gefühlt mehr als über die des Hauptpaares. Insgesamt hat es mir aber gefallen.



