Ich habe das Buch bei ca. 40% abgebrochen. Die Thematik ist an sich interessant: Charlie kann die Toten bzw. ihre Geister sehen und muss sich damit rumschlagen, denn seine Umgebung kann es nicht. Die Umstände, dass er selbst „zurückgekommen“ ist, nachdem er klinisch tot war, sind noch offen geblieben bis dahin (also warum er ein „Seher“ ist). Toll finde ich, dass Charlie ein Jugendlicher mit Behinderung ist - das liest man selten! Sam, als weiterer Charakter ist trans & bis dato war es kaum Thema (sondern wurde ganz gut eingebunden). Auch er ist ein „Seher“. Ihre Dynamik war bis dahin wirklich interessant, aber … es ist nicht meins. Ich komme nicht gut rein.
Muss aber anmerken: dafür, dass es ein Jugendbuch ist (so für 15-16jährige), ist es bis dato doch sehr schwere Kost. Jugendliche, die psychische Probleme haben, sollten die Triggerwarnungen lesen, da es um Selbstverletzung, Suizid und dergleichen geht, da auch durchaus in die Tiefe gegangen wird.
Ich habe mich wirklich darauf gefreut. Ich dachte mal ein ganz anderes Gerne zu lesen aber nicht meins. Wobei ich die Idee super fand.
Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass auf jeder Seite neue Personen oder Orte auftauchten.
Ich habe es abgebrochen.
Ich wollte schon lange ein Buch finden, das vom Vibe her wie Lockwood und Co. ist. Dieses Buch hatte ein anderes Worldbuilding und eigene Dynamiken. Trotzdem kam genau dieses Feeling für mich auf. Gerade gegen Ende wurde es auch echt spannend!
Die Toten zu sehen, hat einen Preis.
Der 16-jährige Charlie hat ein Geheimnis: Seit ihn eine Krankheit nicht nur seine Beine, sondern fast das Leben gekostet hat, kann er Geister sehen. Eine Tatsache, die er am liebsten ignoriert – bis immer mehr Seelen aus York spurlos verschwinden. Gemeinsam mit dem mysteriösen Seher Sam und seinen Freunden muss sich Charlie auf die Suche machen. Bald ist klar: Ohne Hilfe erwartet die Geister ein grauenvolles Schicksal. Und während Sam und Charlie sich langsam näherkommen, geraten sie selbst in zunehmend große Gefahr …
Jugendbücher sind zwar nicht so mein Genre aber da mir dieses Buch empfohlen wurde musste ich es doch mal versuchen. Es hat mir besser gefallen als gedacht. Ich mag ja Geistergeschichten zwischendurch ganz gerne und diese hier war auch ganz gut umgesetzt. Ich mochte es sehr, dass beide Hauptprotagonisten sowohl Queer als auch einer körperlich beeinträchtigt ist weil das oft nur in Romance thematisiert wird. Schade das es nicht aus beiden Perspektiven geschrieben wurde das hilft, mir persönlich, mich besser in die Protas hineinversetzen zu können. Trotzdem war es super zu hören deshalb gibt es von mir 4 ⭐️
👥️Charaktere: 4,5/5
💕Romance: 2,5/5
🌶Spice: 0/5
🖋Schreibstil: 4,5/5
🏁Plot: 5/5
✨️Setting/Atmosphäre: 4,75/5
🎉Spaßfaktor: 4,75/5
👥️Die Charaktere mochte ich echt gerne und vor allem die queer Rep in diesem Buch war echt gut umgesetzt. Auch das Charlie, der Protagonist, eine Behinderung hat, fand ich sehr gut umgesetzt.
💕Der Romance Part zwischen Charlie und Sam fand ich richtig süß und ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte von den beiden im zweiten Band weitergeht.
🖋Der Schreibstil und auch die Hörbuchstimme war sehr angenehm zum zuhören. Trotzdem hatte ich am Anfang wieder etwas Schwierigkeiten in die Geschichte rein zukommen, wie auch beim ersten Mal lesen. (Ist ein Reread, damit ich danach Band 2 lesen kann).
🏁Der Plot war richtig spannend. Auch wenn ich wusste, was passiert, konnte ich nicht aufhören zuzuhören. Die Idee mit den Geistern fand ich richtig cool und auch die ganzen Plottwists waren sehr überraschend (zumindestens beim ersten Mal lesen xD). Allerdings find ich es für ein Jugendbuch schon sehr brutal.
✨️Das Setting war richtig cool, weil es genau zum Plot gepasst hat und die gruselige Atmosphäre sehr gut rüberkam.
🎉Insgesamt hat mir der Reread sehr gut gefallen und freue mich jetzt schon bald auf Band 2 der Reihe
Originelle Geistergeschichte mit Queeren und Handicap Protas…lieben wir
Was eine coole Geschichte. Auch wenn ich das Buch eher im Jugendbuch Bereich einordnen würde lohnt sich die Geschichte wirklich sehr. Die Idee um die Geiser herum habe ich so noch nicht gelesen. Ich finde es stellenweise ziemlich brutal für ein Jugenbuch. Es hatte sehr viele tiefgründige Stellen und auch den Plott habe ich so nicht kommen sehen. Die Protas sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Ich finde es auch sehr schön mal einen gehandicapten Protagonisten zu haben und so diese Menschen zu repräsentieren. Auf jeden Fall eine klare Empfehlung und ich freue mich schon Band zwei und damit den Abschluss der Dilogie zu lesen.
Puh wo fangen wir an...
Ich musste es als Schullektüre lesen, deswegen hab ich es schon im Vornherein nicht wirklich mit offenen Armen begrüßt. Ich hatte ehrlich gesagt ziemliche Vorurteile. Da das Lesen auch etwas mit Stress verbunden war, war meine Einstellung auch nicht besonders besser🥲
Also hätte ich es unter anderen Umständen gelesen hätte ich es wahrscheinlich mehr gemocht...deswegen sry für alle nicht so guten Sachen hier...
Also ich muss sagen, es hat mir nicht so gut gefallen und uch hab mir sehr durchgequält. Die Story selber war nicht so meins, obwohl sie gar nicht mal so schlecht war...es war sehr gut durchdacht, obwohl ich es auch gegen Ende nicht mehr wirklich verstanden hab.😅Dann fand ichs irgendwie nur noch kompliziert. Charlie und Sam sind aber mega süß zusammen und auch die "Hauptgeister" also die die am häufigsten vorkommen, Heather und Ollie, haben mir vom Charakter her sehr gefallen.
Ich hätte das Buch lieber gelesen als ich noch jünger war...schade
Ich hab schon viel Gutes über das Buch gehört und jetzt auch endlich gelesen, weil ich gestern einfach nicht das Buch zur Seite legen konnte.
Hatte von Anfang an keine Ahnung, wer dahintersteckt, sodass es zum Ende hin ein richtiger Pageturner war.
Auch die Charaktere fand ich richtig gut und die queer Rep ist meiner Meinung nach echt gut. Auch Charlies Behinderung wurde sensibel behandelt und dadurch wurde gezeigt, was für Einschränkungen körperliche Behinderungen haben.
Der Schreibstil war ebenfalls sehr locker und angenehm zu lesen.
Insgesamt ein echt schönes queeres Jugendbuch, was für ein Jugendbuch auch nicht zu gruselig ist.
Dieses Buch war voll mit Plottwists und allem was dazu gehört.
Es ist definitiv eines meiner absoluten lieblingsbücher!!
Ich konnte eigentlich recht schnell ins Buch finden und gegen Ende hin wollte ich einfach nicht dass es endet.
'Er weint,lautlose Tränen,die seine geschwollenen Wangen hinunterlaufen. Ich sage ihm nicht,dass alles gut wird und er stärker als zuvor aus alldem hervorgeht,denn so funktioniert Trauer nicht. Ich kann lediglich für ihn da sein,wenn er mich dahaben will.'
Ich finde das Buch wirklich gut ich habe es in einem durch gelesen und ich finde so was sollte mann eigentlich erst aber 13 oder 14 lesen weil das schon ziemlich krass ist mit den ganzen Toten also ich habe das mit 12 gelesen jetzt bin ich 13 und ja das ist eine wunderschöne aber schon eine portale mit den gestern ist nicht zu spaßen ich glaube ich hatte deswegen keine Albträume weil ich schon seit langem bücher lese aber die geschichte gefällt mir sehr gut Charlie und Sam und Hather und so die sind mir schon ans herz gewachsen
Tatsächlich habe ich das Buch insgesamt 3x angefangen. Die ersten 100 Seiten konnten mich leider nicht so fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte.
Auch war ich gerade anfangs von all den vorkommenden Namen der einzelnen Protagonisten wirklich überfordert.
Ab ca. der Mitte des Buches, gefiel mir die Story dann aber wirklich gut. Die Autorin hat ab dort für mich den richtigen Spannungsbogen gefunden. Die Beziehungen der einzelnen Protagonisten haben sich wunderbar entwickelt und waren toll mitzuverfolgen.
Auch das Ende hat mich von sich überzeugen können.
Dranbleiben lohnt sich hier!
Ich habe dieses Buch absolut verschlungen.
Ein perfektes Buch für die Spooky Season!
Die Charaktere sind so liebenswert und super ausgearbeitet Ich habe mich wirklich wie ein Teil dieser Familie gefühlt. Ich konnte die Geister die Charlie und Sam umgeben wirklich spüren.
Die Atmosphäre und sie Geschichte an sich hat mich richtig umgehauen. Außerdem all die Repräsentation war einfach wunderschön und hat mich sehr emotional gemacht. Wenn Ihr nach toller disability, queer und trans Repräsentation sucht ist das hier definitiv ein Buch für euch❤️
Jetzt bin ich einfach nur froh und stolz auf mich das ich Band 2 schon bereit im Regal stehen habe Hihi
war wirklich spannend. Charlie hat sich seit seiner Krankheit, die ihm fast das Leben gekostet hat sehr gegenüber seiner Familie und Freunden verschlossen. Einer der Hauptgründe ist, dass er seit seiner Nahtod-Erfahrung Geister sehen und mit diesen kommunizieren kann.
Als Einer seiner Geisterfreunde verschwindet kurz nach dem er einem weitere jungen Seher namens Sam begegnet gilt es für ihn herauszufinden warum immer mehr Geister in York verschwinden. Es hilft ihm überhaupt nicht, dass der attraktive, offenherzige und nervige Sam ausgerechnet mehr über Seherfähigenkeiten weiß und ihn auch sonst sein Leben ganz schön durcheinander bringt.
Die Geschichte wird aus Charlies Sicht erzählt, so dass man seine Gefühlswelt direkt miterlebt. Zwischen klassischen Teenie-Drama, paranormalen Aktivitäten und Stress in der Schule. Es ist eine Mischung aus Coming Off Age mit einer Prise Romance und ganz viel Geister und Gruselfantasy. Auch wenn die Geschichte potential gehabt hätte noch dunkler und gruseliger zu werden, ist sie perfekt für Jugendliche geeignet und wird nur ungefähr einmal etwas ekliger. Ich habe tatsächlich bis zum Schluss nicht geahnt, wer der Bösewicht sein könnte und auch hier gibt es nochmal einen kleinen Plottwist.
Die Romance bleibt sehr zart und süß, also komplett ohne Spice. Richtig süß Fuzzy. ❤️
Klare Leseempfehlung auch für nicht Romantasy-Leser*innen, denn die paranormale Fantasy steht hier klar im Fokus. Rosie Talbots erster Teil der Dilogie ist für mich jetzt schon ein Monatshighlight.
Spice: 0/5
Action: 💥💥💥💥/5
Romance: 🌹🌹/5
Drama: 🎭🎭🎭/5
Humor: 🤣🤣🤣/5
Spannender Jugend-Fantasyroman aus England, mit sehr viel gut gemachter Repräsentation (vor allem gay, trans, disabled, aber noch einige mehr). Zeitweise erstaunlich brutal für YA, generell jetzt nicht soo das Wohlfühlbuch, aber spannend und gut gemacht mit einigen coolen Ideen, auch wenn ich nicht alles ganz verstanden habe.
Die Charaktere waren sympathisch und haben sich im Laufe des Buchs auf eine authentische und schöne Art und Weise weiterentwickelt, die Beziehungen waren auch schön dargestellt und es hat Spaß gemacht, alle auf ihren Reisen zu begleiten.
Es ließ sich gut und flüssig lesen in der schönen Übersetzung von Ann Lecker!
Danke an Loewe und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Ich liebe dieses Buch! Ich hab gelacht, geweint, gekichert, mich erschrocken und gelächelt. Ich hab es in zwei Tagen verschlungen und konnte es einfach nicht weglegen. Sam und Charlie sind mir mindestens so ans Herz gewachsen wie Heather und Ollie. Es war spannend, schaurig-mystisch und irgendwie süß. Es hat mich so viel über Freundschaft und Familie gelehrt und mir das perfekt unperfekte Leben von Charlie gezeigt. Vielleicht ist er nicht so wie alle anderen, vielleicht ist seine Welt eine andere, aber sie ist genauso wie sie sein sollte. Ich freu mich jetzt schon riesig auf Band zwei.
Sixteen Souls ist gut geschrieben – Die Autorin Rosie Talbot hat definitiv ein Händchen für Atmosphäre und spannende Szenen. Die Idee mit den Geistern und Sehern in York hat mich neugierig gemacht, und in Sachen Spannung hat das Buch auch was drauf.
Trotzdem muss ich ehrlich sagen: So richtig gepackt hat mich die Story leider nicht. Ich hab mich beim Lesen ein bisschen schwer getan, reinzukommen, und vor allem mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Irgendwas hat da für mich nicht ganz geklickt.
Aber: Ich hab gesehen, dass es einen zweiten Band gibt – und dem möchte ich auf jeden Fall noch eine Chance geben. Vielleicht zündet die Geschichte da bei mir ja besser! Hatte für mich in jedem Fall ein paar Vibes von Supernatural (in der Teenie Variante)
Worum geht es eigentlich?
Der 16-jährige Charlie hat ein Geheimnis: Seit ihn eine Krankheit nicht nur seine Beine, sondern fast das Leben gekostet hat, kann er Geister sehen. Eine Tatsache, die er am liebsten ignoriert – bis immer mehr Seelen aus York spurlos verschwinden. Gemeinsam mit dem mysteriösen Seher Sam und seinen Freunden muss sich Charlie auf die Suche machen. Bald ist klar: Ohne Hilfe erwartet die Geister ein grauenvolles Schicksal. Und während Sam und Charlie sich langsam näherkommen, geraten sie selbst in zunehmend große Gefahr …
Tolle Charaktere, spannende Geschichte. Ich mochte Charlie, Sam und ihre Geisterfreunde sehr. Einzig die Erzählweise war hin und wieder verwirrend und für mich nicht ganz so rund. Ich empfehle keine langen Lesepausen einzulegen, dafür gibt es zu viele Namen. Teil 2 wird auf alle Fälle ins Regal folgen.
Sixteen Souls hat mich von der ersten Seite an gepackt! Die Mischung aus düsterer Geistergeschichte, spannendem Mystery Thriller und einer Prise Humor war genau nach meinem Geschmack. Ich liebe es, wenn Charaktere tiefgründig sind und ihre Beziehungen authentisch wirken und genau das hat Rosie Talbot hier meisterhaft umgesetzt.
Charlie ist ein großartiger Protagonist sympathisch, mutig, aber auch mit Schwächen, die ihn umso greifbarer machen. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen ihm und den anderen Charakteren, die Dialoge sind spritzig, die Emotionen greifbar, und die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend.
Die düstere Atmosphäre Londons, kombiniert mit den übernatürlichen Elementen, hat mich völlig in die Geschichte eintauchen lassen. Es gab einige richtig spannende und auch unheimliche Momente, die das Buch zu einem echten Pageturner gemacht haben.
Wer paranormale Geschichten mit toll gezeichneten Charakteren, Spannung und einer einzigartigen Story liebt, sollte Sixteen Souls unbedingt lesen!
4,5⭐️
Das Buch war der Hammer!
„Den größten Ärger bereiten mir die Toten, die erst kürzlich gestorben sind.“
Zu Anfang der Geschichte hatte ich Probleme reinzukommen, da ich die Welt und das System nicht verstanden habe und es teilweise ziemlich stockend war.
Ich war trotz den kleinen Problemen von der ersten Seite an gehooked.
Charlie ist ein super sympathischer und authentischer Protagonist. Man hat während des ganzen Buches mit ihm gefiebert.
Generell waren alle Charaktere im Buch liebenswert, mit ihren Problem und Unsicherheiten. Jeder hatte seine Story, die sie zu dem macht, was sie sind und einige durchlaufen auch eine krasse Charakterentwicklung im laufe der Story.
Die Storyline war fesselnd und nie langweilig, es ist immer etwas passiert. Manchmal ging alles leider viel zu schnell und man ist nicht mitgekommen, aber die Fragen die aufkamen, wurden meist auf der nächsten Seite geklärt.
Ich liebe, dass das Buch so viele unterschiedliche Menschen und Probleme repräsentiert.
[Kleiner Spoiler]
Sam und Charlie sind so süß zusammen und ich kann es kaum erwarten im nächsten Buch mehr von ihnen zu bekommen!
Generell freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band!
[danke an den Loewe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!]
Ich hab das Buch auf Empfehlung eines guten Freundes hin angefangen und innerhalb weniger Tage verschlungen. Die Charaktere sind fantastisch geschrieben, die Beziehungen zwischen ihnen fühlen sich realistisch an, und die Annäherung zwischen Sam und Charlie fand ich echt schön und authentisch. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen!
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch auf der Frankfurter Buchmesse als Leseexemplar vom Verlag bekommen und war nun neugierig.
Cover:
Aufgrund des Covers hätte ich mir das Buch eher nicht gekauft. Die goldenen Elemente sind zwar total schön und wahre Eyecatcher, aber für mich deutete es eher auf ein Buch hin in dem zwei kleine Jungs Rätsel lösen.
Inhalt:
Seit einer Krankheit kann Charlie Geister sehen. Dies nervt ihn sehr, als jedoch immer mehr Seelen verschwinden, muss er dem nachgehen.
Handlung und Thematik:
Ich musste das Buch leider abbrechen, weil sich das bewahrheitet hat, was ich schon aufgrund des Covers befürchtet hatte. Es handelt sich um (ok keine kleinen Jungs) Jugendliche, die Rätsel lösen. Auch das Geister-Setting konnte mich nicht überzeugen.
Charaktere:
Leider wurde ich mit Charlie und Sam nicht warm. Für mich verhielten sie sich zu sehr wie kleine Jungs. Auch die Genervtheit, die von Charlie aufgrund seiner Fähigkeiten ausging, ging mir gegen den Strich.
Schreibstil:
An sich ist das Buch leicht geschrieben und man kommt schnell rein. Auch die Beschreibungen gefielen mir gut. Leider nervten mich die Charaktere derart und auch das Geister-Setting konnte mich nicht überzeugen. Ich musste das Buch abbrechen, es fühlte sich für mich wie verlorene Lebenszeit an. Es gibt sicherlich Leute denen das gefällt, für mich isses nix.
Persönliche Gesamtbewertung:
Leider nix für mich. Ich war vor allem von Charlies Einstellung genervt und auch das Geister-Setting überzeugte mich nicht.
Serien-Reihenfolge:
1. Sixteen Souls
2. Twelve Bones
Dieses Buch hat mich gecatcht.
Mir fällt es auch ehrlich gesagt gerade schwer überhaupt etwas über das Buch zu schreiben.
Im positiven Sinne. Liegt vielleicht auch daran das ich nichts verraten möchte.
Man sollte für das Buch schon Geister mögen, da kommen nämlich reichlich vor.
Ach und mit unerwarteten Plottwists sollte man dann doch irgendwie rechnen😂.
Da hatte ich doch einen guten Riecher, als ich mir den Klappentext durchlas. Das war richtig gute Jugend-Urban-Fantasy, mit individuellen Charakteren, Charme, haufenweise Geistern und einem spannenden Plot. Zu Charlie und dann auch Sam konnte ich gleich eine gute Bindung aufbauen. Die Nebencharaktere konnten mich ebenso überzeugen. Sie haben einige Unstimmigkeiten untereinander, die ich gut nachvollziehen konnte. Es gibt viele Wendungen, einige zu erwarten und andere eher nicht. Mit einer hatte ich allerdings so gar nicht gerechnet. Ich war bis zum Schluss gefesselt und hatte schon Panik, dass das hier in einem Cliffhanger endet. Zum Glück nicht. Die Story hat einen passenden Abschluss aber kein Ende. Und ich bin auch schon sehr gespannt, wie es hier weitergeht.
Dieses Buch war echt sehr spannend und ich habe richtig mit den Charakteren und den Geistern mitgefiebert. Immer wieder kamen viele Plottwists und ich war wie gefesselt vom Buch.
Jedoch gibt es in diesem Buch viele verschiedene Namen, wodurch ich durcheinander gekommen bin. Jedoch lag das daran, dass ich mehrwöchige Pausen zwischendurch gemacht habe, also würde ich euch empfehlen keine zu langen Pausen zu machen.
Trotzdem hat es den Lesespaß kaum verringert und deswegen empfehle ich wirklich jeden das Buch, der Fatasy mit etwas Horror und queerer Romanze verträgt.
Charlie und Sam auf ihrem Abenteuer, die Geister von York zu retten, zu begleiten, war eine spannende Erfahrung. Dabei kommen sie sich Stück für Stück näher und man merkt, wie die Spannung nicht nur in der Geschichte steigt, sondern auch zwischen den beiden stetig zunimmt. Anfangs fiel es mir noch schwer, richtig in die Geschichte hineinzukommen, doch je weiter sie voranschritt, umso mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen. Schlussendlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe das letzte Drittel in einem Stück verschlungen.
Endlich bin ich dazu gekommen, dieses großartige Buch zu lesen ❤️
Charlie hat bereits einiges durchgemacht. Nachdem er beinahe gestorben wäre, ist er nun in der Lage Geister zu sehen. Doch das birgt jede Menge Gefahren. Denn sie sind für ihn genauso echt, wie er fur sie. Heißt, sie können ihm Schaden. Bisher gelang es ihm, den meisten Problemen mit Geistern aus dem Weg zu gehen. Doch als ein Junge auftaucht, der ebenfalls Geister wahrnehmen kann und die Geister in York nach und nach verschwinden, muss sich Charlie seinen größten Ängsten stellen oder alles verlieren...
Ich habe bis zum Ende mitgefiebert - Charlie's Geisterfreunde sind großartig und die jeweiligen Geschichten der Verstorbenen berührten mich sehr. Gerade zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und ich hab bei all der Mathemagie & phantasmischer Energie und deren Zusammenwirken ein bisschen den Überblick verloren. 😅
Charlie macht eine wunderbare Entwicklung durch und ich freue mich auf eine weitere spannende Geschichte. Denn ich glaube, da gibt es noch so viel zu erzählen. 🍀
Tjaaa... Was soll ich sagen? Dieses Buch hat seine Höhen, aber auch seine tiefen. Zuerst sind all die Informationen spannend, aber auf Dauer ein kleinwenig zu langwierig. Ich fixieren mich oft zu sehr auf die Charaktere und hätte mir gewünscht, wenn man noch etwas mehr auf diese eingegangen wäre ( was Sam betrifft). Aber alles in allem hat mir Sixteen Souls gut gefallen. Die Atmosphäre und ebenso die schnuckelig Stadt, ließen mich noch etwas tiefer in die Geschichte eintauchen. Das Ende war super spannend und ich bin in freudiger Erwartung auf den 2. Band.😁
,,Ghost Whisperer“-Feeling trifft auf düsteren Humor und spannende Wendungen.
Von der ersten Seite an fühlte ich mich, als wäre ich in einer erweiterten Folge meiner Lieblingsserie *Ghost Whisperer*. Dieses vertraute Gefühl hat mich sofort in die Geschichte gezogen, doch Rosie Talbot schafft es, dem Genre ihren ganz eigenen, frischen Stempel aufzudrücken.
Die Geschichte um Charlie Frith, einen jungen Mann, der mit den Geistern der Toten interagieren kann, ist packend, witzig und emotional vielschichtig. Charlie selbst ist eine beeindruckend gut gezeichnete Figur: Seine traumatische Vergangenheit – er hat durch eine Krankheit beide Beine verloren – prägt ihn genauso wie seine Fähigkeit, Geister zu sehen. Er will eigentlich nichts mit seiner Gabe zu tun haben, doch das Schicksal hat andere Pläne, und als Sam Harrow in sein Leben tritt, nimmt das Abenteuer seinen Lauf.
Die Dynamik zwischen Charlie und Sam ist einer der Höhepunkte des Buches. Ihre Entwicklung, die Spannung und die kleinen, humorvollen Momente zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Die Spannung bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. Immer wieder hatte ich das Gefühl, zu wissen, wer der wahre Bösewicht ist, nur um dann eines Besseren belehrt zu werden. Rosie Talbot spielt gekonnt mit Erwartungen und überrascht mit unerwarteten Wendungen.
Ein weiteres Highlight des Buches ist die Darstellung der Nebenfiguren und Geister. Sie wirken so authentisch, dass sie die Geschichte zusätzlich bereichern – sei es durch ihren Charme, ihre Tragik oder den einen oder anderen unheimlichen Moment.
Besonders hervorzuheben ist auch die Trigger-Warnung, die sich am Ende des Buches befindet. Sie ist nicht ohne Grund dort und zeigt, wie respektvoll die Autorin mit schwierigen Themen umgeht.
Fazit: *Sixteen Souls – Wovor die Toten sich fürchten* ist ein eindringliches, emotionales und oft humorvolles Abenteuer, das sich wunderbar liest. Die Mischung aus Mystery, Humor und Geistergeschichte funktioniert perfekt, und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reise von Charlie und Sam im nächsten Band.
Eine schaurig-schöne queere Geschichte für magische Lesestunden/Hörstunden...
👻 Sixteen Souls 🍂
Rezension - Band 1 - Wovor die Toten sich fürchten
Was würdest du tun, wenn du plötzlich Geister sehen könntest?
Der 16-jährige Charlie hat ein Geheimnis: Seit ihn eine Krankheit nicht nur seine Beine, sondern fast das Leben gekostet hat, kann er Geister sehen. Eine Tatsache, die er am liebsten außer Acht lässt, bis immer Geister aus der Stadt York spurlos verschwinden. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Seher Sam und seinen Freunden muss sich Charlie auf die Suche machen. Bald ist klar: Ohne Hilfe erwartet die Seelen ein grauenvolles Schicksal. Und während Sam und Charlie sich langsam näherkommen, geraten sie selbst in zunehmend große Gefahr und stolpern in das größte Abenteuer ihres Lebens…
Meine Meinung über das Buch:
So ein tolles Buch! Als ich es am Anfang des Jahres im Herbstprogramm entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich „Sixteen Souls“ lesen wollte. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext hörte sich toll an. Das Buch wurde ja bereits weltweit gefeiert, weshalb ich doppelt so gespannt auf Charlie und Sams Geschichte war. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich hatte das Buch bereits im Oktober gelesen und auch dank dem ARGON-Hörbuchverlag als Rezensionshörbuch gehört. Der Schreibstil von der Autorin Rosie Talbot hat mir auch richtig gut gefallen und ich konnte mit Charlie und Sam nach York reisen und gemeinsam mit ihnen dort Abenteuer erleben. Was dabei natürlich auch half war der Sprecher Jacob Weigert. Er hat die Geschichte richtig toll, fesselnd und spannend vorgelesen und das Hörbuch war einfach die perfekte Ablenkung auf dem weg zur FBM 2024.
Ich lege das Buch jedem ans Herz der spannende und queere Bücher liebt und auf der Suche nach einer schaurig-schönen Dilogie ist…
{Werbung da markiert | unbezahlt | Rezensionshörbuch}
Hochspannend, bitte Band zwei
Ich liebe Urban Fantasy und hier kommt auch noch das Leben nach dem Tod dazu. Keiner
weiß, was danach kommt und hier gibt es eine Variante, die mir ganz gut gefällt. Was die
Lebenden daraus machen, ist nicht so toll, aber dafür gibt es ja unseren Protagonisten.
Charlie ist nicht ganz einfach und dann stolpert auch noch Sam in sein Leben und bringt
direkt alles durcheinander. Und dann sind da ja auch noch Probleme in der Schule. Die
Begleitung von Geistern stell ich mir tatsächlich nicht so einfach vor, aber wenn man sich
daran gewöhnt hat, kann das schon sehr interessant sein. Jedenfalls verstehe ich Charlies
Einstellung teilweise wirklich nicht, denn er sieht sie ja nicht erst seit gestern.
Positiv überrascht hat mich auf jeden Fall seine Entwicklung und ich freue mich wirklich sehr
auf Band zwei, wenn noch mehr enthüllt wird und ich noch tiefer in die Welt der Seelen
eintauchen kann
Am Anfang bin ich leider überhaupt nicht mit der Einstellung des Hauptcharakters Charlie zurecht gekommen, das hat sich aber nach kurzer Zeit erledigt. Nach wenigen Kapiteln war ich schon komplett gefangen in der Geschichte und konnte das Buch garnicht mehr weglegen. Es war ein wirklich gutes Buch👍
Mit Sixteen Souls entführt Rosie Talbot die Leser: innen in eine düstere und atmosphärische Urban-Fantasy-Welt voller Geheimnisse, Geister und Gefahren. Im Mittelpunkt steht Charlie, ein Protagonist, der Geister sehen kann – und damit nicht nur über eine Gabe, sondern auch über eine Last verfügt. In der Stadt York, deren düstere Gassen perfekt als Kulisse dienen, entfaltet sich eine Geschichte voller schauriger Wendungen, blutiger Auseinandersetzungen und unerwarteter romantischer Funken.
Die Handlung startet rasant und zieht einen sofort in ihren Bann.
Charlie, ist ein authentischer und sympathischer Protagonist. Seine trockene Art, mit dem Grauen um ihn herum umzugehen, verleiht der düsteren Story eine angenehme Prise Humor. Denn Charlie hat eigentlich kaum noch Freunde, außer seine Geister. Allein seine griesgrämige Art, die er oftmals an den Tag legt, ist urkomisch.
Besonders gelungen ist die queere Romanze, die sich zwischen Charlie und Sam, einem mysteriösen und charmanten Mitstreiter, entwickelt. Sie ist zart, glaubwürdig und nie aufdringlich – eine willkommene Ergänzung in diesem Buch.
Vor allem weil Sam, das genaue Gegenteil von Charlie ist. Er ist stolz darauf Geister sehen zu können, schätzt seine Gabe und geht komplett selbstverständlich mit ihnen um. Charlie lernt im Verlauf des Buches vieles von Sam und findet es irgendwann nicht mehr komisch, mit einer „vermeintlich“ leeren Fensterbank zu reden.
Ein Highlight des Buches ist zweifellos die gruselige Atmosphäre. Rosie Talbot versteht es, Spannung aufzubauen und diese mit überraschenden Wendungen und intensiven Szenen zu halten. Die blutigen und manchmal verstörenden Details mögen nicht jedermanns Sache sein, fügen sich jedoch nahtlos in die düstere Welt der Geschichte ein. Dabei wird auch die Frage nach dem, wovor sich die Toten wirklich fürchten, auf eine faszinierende und originelle Weise beantwortet. Verraten wird hier nichts.
Ein kleiner Kritikpunkt ist das Pacing: Während der Einstieg packend ist, verliert die Handlung in der Mitte etwas an Tempo, bevor sie zum Ende hin wieder an Fahrt aufnimmt. Zudem bleiben einige Fragen offen, was zwar die Neugier auf den zweiten Band weckt, aber zum jetzigen Moment, etwas stören. Schließlich will man am liebsten direkt weiterlesen.
Meine Bewertung: 4 Sterne
Insgesamt ist Sixteen Souls ein packender und atmosphärischer Auftakt, der sowohl durch seine schaurige Urban-Fantasy-Welt als auch durch die gelungene queere Repräsentation punktet. Fans von düsteren Geschichten mit einer Prise Romantik und einem guten Schuss Horror werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Die Idee hat mich direkt angesprochen und Charlie mochte ich zu Anfang an, im Allgemeinen liebe ich wie divers und interessant jeder einzelne Charakter ist.
Doch es gab teilweise Passagen wo ich mich durch Langeweile richtig durchkämpfen musste, Tatsachen und Handlungsstränge sind manchmal so an den Haaren herbeigezogen worden dass ich manchmal echt verwirrt war. Ich bin immer noch nicht darüber hinweg dass ein Charakter vorgestellt wurde nur um die Protagonisten zu retten und dann sofort zu sterben. Armer Typ würde ich sagen..
Mein Highlight im November! Das perfekte Buch für kalte, nasse Herbsttage und Halloween-Feeling
Rezension zu
Sixteen Souls: Wovor die Toten sich fürchten
Band 1 von 2 der Souls-Dilogie
Autorin: Rosie Talbot
Aus dem Englischen übersetzt von Ann Lecker
Verlag: Loewe
ET: 9. Oktober 2024
Seitenanzahl: 416 Seiten (Print-Ausgabe)
Klappentext:
Die Toten zu sehen, hat einen Preis.
Der 16-jährige Charlie hat ein Geheimnis: Seit ihn eine Krankheit nicht nur seine Beine, sondern fast das Leben gekostet hat, kann er Geister sehen. Eine Tatsache, die er am liebsten ignoriert – bis immer mehr Seelen aus York spurlos verschwinden. Gemeinsam mit dem mysteriösen Seher Sam und seinen Freunden muss sich Charlie auf die Suche machen. Bald ist klar: Ohne Hilfe erwartet die Geister ein grauenvolles Schicksal. Und während Sam und Charlie sich langsam näherkommen, geraten sie selbst in zunehmend große Gefahr …
"Wir sind gestorben. Wir hätten tot bleiben sollen, aber wir sind zurückgekommen, und das hat uns verändert. Dafür muss es doch einen Grund geben."
Meine Meinung:
Mit dem leichten und flüssigen Schreibstil bin ich sofort in die Geschichte abgetaucht und habe mich schnell zurechtgefunden.
Das Buch wird ausschließlich aus Charlies Sicht erzählt und nachdem ich nun mehrere Bücher mit mehreren Perspektiven gelesen habe, hat mir dieses "einseitige" auch wieder sehr gut gefallen und es hat mir auch an nichts gefehlt.
Charlie entführt uns direkt in seine Welt der Geister, wir bekommen schnell die ersten Erläuterungen, wie er damit lebt und umgeht.
Ich mag auch seine Geisterfreunde Audrey, Heather und Olli, die auf Charlie aufpassen und ihn begleiten.
Als wir Sam kennenlernen, finde ich seine Art erst etwas übergriffig, aber mit der Zeit verstand ich dann seine Art und mochte ihn auch sehr schnell sehr gerne. Die anbahnende Liebesgeschichte zwischen Charlie und Sam fand ich wirklich sehr süß. Und es war tatsächlich meine erste queere Romance, die ich gelesen habe und mir sehr gefallen hat. Dieses vorsichtige Herantasten, die Zweifel, die man als Teenager eben so hat, dieses Unschuldige, und das alles ganz ohne Spice. Es war wirklich eine schöne neue Erfahrung für mich, das so zu lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich nun öfters im Bereich Queer lesen werde.
Die Geschichte gewinnt schnell an Spannung und bekommt immer wieder Wendungen, die ich so nicht haben kommen sehen,
deren Zusammenhang am Schluss aber schlüssig und nachvollziehbar waren. Auch hat es mir sehr gefallen, dass das Buch uns Leser mit ein paar offenen Fragen zurückließ, aber keinen Cliffhanger hatte. Das war wirklich einfach mal sehr angenehm und auch ohne Cliffhanger möchte ich unbedingt Band 2 lesen.
Ganz klare Leseempfehlung für alle, die während der Herbstzeit (und Halloween) ein Fantasy-Buch mit Geistern lesen möchten,
mit einer queeren anbahnenden Liebesgeschichte völlig ohne Spice.
Charlie ist 16 und ein Seher. Bedeutet er kann Tote sehen. Was recht cool klingt, ist nicht nur anstrengend und sondern kann auch echt gefährlich werden. Mal davon abgesehen, dass es die Umgebung nicht so gut aufpasst, wenn man sich mit der Luft unterhält, kann es auch passieren, dass die Geister einen verletzen oder man in einer Todesschleife gefangen ist. Eines Tages trifft er auf Sam, ebenfalls ein Seher. Zusammen mit ihm macht er sich auf die Suche nach den verschwunden Seelen von York. Kein allzu harmloses Unterfangen wie sich bald herausstellt und die Beiden selbst in Gefahr bringt.
Ich hab mich durch den lockeren Schreibstil recht schnell in die Story rein gefunden und war fasziniert von Charlies Gabe, auch wenn ich durchaus auch die damit einhergehende Schwierigkeit bemerkt habe. Man kommt vermutlich als ziemlich seltsam bei anderen rüber.
Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung der Geister und auch die immer mal wieder auftauchende Szenerie. Da kann schon mal Gänsehaut aufkommen. Richtig toll, aber definitiv nicht jedermanns Sache. Muss es ja aber auch nicht.
Charlie ist ein angenehmer Charakter, der aber sehr verhalten mit seiner Fähigkeit und auch Sexualität umgeht. Er zieht sich eher zurück und lässt Niemandem an sich ran. Ist ja aber auch irgendwo verständlich, denn wie soll man Jemanden verständlich machen, dass man Geister sieht und auch hört. Bammel davor seine Eltern reinen Wein über die Sexualität einzuschenken hat man ja immer, auch wenn das eigentlich nicht so sein sollte.
Sam hingegen ist das genaue Gegenteil. Er steht offen zu seiner sexuellen Identität und auch zu seiner Gabe. Ihm ist aber auch die Gefahr nicht so ganz bewusst, welche im Umgang mit den Geistern einhergehen kann. Das erfährt er eigentlich erst nach und nach durch Charlie.
Die Beiden ergänzen sich also perfekt. Ihre Romanze läuft eher im Hintergrund was ich sehr begrüßt habe, denn wer mich kennt, weiß, dass ich Lovestorys in Fantasybereich eher seicht mag. Für mich also Alles richtig gemacht in dem Bereich.
Fazit
Die Story bietet einen tollen Mix aus Grusel, Krimi und einem Hauch von Liebe. Hat mir gut gefallen. Das Thema Geister ist hier super umgesetzt, aber vielleicht nicht was für Alle in jüngeren Jahren. Hier und da blitzt schon etwas Brutalität durch. Die Charakter, egal ob lebend oder tot, können überzeugen und mitreißen. Am Ende 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt der Dilogie. Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin natürlichgespanntwie es weitergeht.
Ich glaube, ich war nicht die angesprochene Zielgruppe 🤣
Hab mich auf nen schönen Geister BL Roman gefreut. Bekommen habe ich eine pubertäre Geschichte, die es definitiv etwas mit der Diversität übertrieben hat.
Ja, wie gesagt, Zielgruppe und so.
Die Handlung fängt spannend und wohlig gruselig an. Die Protagonisten (noch) sehr interessant.
Ab Hälfte wird es leider total unglaubwürdig und die Charaktere entwickeln sich zurück. Teilweise kam ich als Leserin mit der Handlung nicht mehr mit und hatte zeitweise das Gefühl, wichtige Geschehenisse überlesen zu haben.
Für ab 14 jährige sicherlich geeigneter.
Mit "Sixteen Souls" liefert Rosie Talbot einen wunderbar queeren und überraschenderweise inklusiven Auftakt zu ihrer Urban Fantasy Duologie ab. Mit Charlie und Sam hat sie dabei zwei von grundauf sympathische Hauptfiguren geschaffen, die als sogenannte Seher sich mit verstorbenen Seelen im englischen York herumschlagen müssen und dabei einer Gefahr auf die Spur kommen, die Tote und Lebende gleichermaßen bedroht.
Charlie war mal Tod…kehrte aber ins Leben zurück. Seither ist alles anders, denn er kann jetzt Geister sehen und sogar anfassen. Inzwischen hat er sogar mehr tote als lebende Freunde, denn wie soll er ihnen den erklären das er mit Toten sprechen kann. Trotzdem will er eigentlich nichts mit dieser besonderen Fähigkeit zu tun haben. Aber eines Tages wird er von einem anderen Seher verfolgt, der ihm um Hilfe bittet.
Hilfe für die Geister, denn sie verschwinden auf einmal auf nimmer Wiedersehen.
Die Geschichte hat mich sehr schnell in ihren geisterhaften Bann gezogen, ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Der Schreibstill war toll, die Geister Sache war gut erklärt und logisch aufgebaut, die Charaktere waren super ausgearbeitet und alles hat einfach rundherum gepasst.
Es wurde sehr schnell spannend und rätselhaft, man wusste irgendwann nicht mehr wer gut und wer böse ist, immer wenn man dachte man ist der Lösung nah…kam eine unerwartete Wendung. Das Ende war dann sogar noch genialer als erwartet und hat mich restlos begeistert. Ein kleiner süßer Bonus, war die queere Liebesgeschichte als Nebenstrang, die die Geschichte schön abgerundet hat.
Wer gerne eine Art Urban Fantasy Geistergeschichte lesen möchte, der ist hier genau richtig. Für mich war das Buch ein absolutes Highlight und ich kann es euch wärmstens empfehlen.
Rezensionsexemplar I Auf der Suche nach einem perfekten Hörbuch für die kalte Jahreszeit bin ich auf „Sixteen Souls“ von Rosie Talbot gestoßen, ein scheinbarer Tiktok Erfolg, der mir komplett entgangen ist. Aufgrund der vielen Enttäuschungen meide ich eigentlich Booktok Bücher, da es sich hierbei jedoch um ein Young Adult Buch handelt, wollte ich ihm unbedingt eine Chance geben. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ist jetzt.
Handlung
Die Grundidee von „Sixteen Souls“ hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe Geistergeschichten und ich fand es sehr schön das in diesem Buch die Geister nicht die bösen sind, sondern in einer freundschaftlichen Beziehung zu dem Protagonisten stehen. Das Charlie in der Lage ist Geister zu sehen, hat mich direkt an die Serie „Ghost Whisperer“ erinnert, die ich sehr liebe. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geister vielschichtig sind. Während es nervige und böse Geister gibt, gibt es auch jene, die freundlich sind. Allerdings muss ich sagen, dass es mir phasenweise zu viele Geister auf einmal waren, die dann eher im Vergleich zu anderen Charakteren eine untergeordnete Rolle gespielt hatten. Im Allgemeinen muss ich auch sagen, während ich die Grundidee sehr gut fand, die Erzählweise phasenweise holprig wirkte und es einige räumliche Sprünge gab, die mich etwas aus der Geschichte gerissen haben. Es könnte jedoch daran liegen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Die Handlung selbst verläuft erst langsam und nimmt nach und nach immer weiter Fahrt auf und war zum Ende hin doch recht vorhersehbar für mich. Trotzt alledem hat das Ende des Buches mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Teil weitergehen wird. Eine Sache die mich sehr überrascht hat, zumal es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, waren die doch zum Teil recht brutalen Szenen. Wer ein Problem mit Blut und Erwähnung von Gewalt hat, sollte dieses Buch daher eher meiden.
Das Setting selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Während ich selber noch nicht in York war, bin ich mir darüber bewusst, dass es zahlreiche Geister Geschichten rund um die Stadt gibt.
Charaktere
Auch wenn die Charaktere es mir nicht immer leicht gemacht haben, sind sie definitiv das Herzstück der Geschichte. Charlie war für mich ein sehr authentischer sechzehnjähriger. Seine Eltern sorgen sich um ihn, während er sich mit anstehenden Prüfungen und seinen Gefühlen für Sam rumschlagen muss. War Charlie gerade am Anfang, als er auf Sam getroffen leicht unerträglich? Definitiv. Aber seine Reaktion passte zu ihm. Wenn man Geister sehen kann und sich nicht sicher ist, ob die Person vor einem nun Tod oder Lebendig ist, muss man eben vorsichtig sein. Auch die Tatsache, dass Charlie seine „Gabe“ weitestgehend zu leugnen versucht, erscheint mir sehr plausibel. Besonders gut hat mir die Darstellung von Charlies Behinderung gefallen. Er ist sowohl auf Beinprothesen als auch auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Autorin hat es geschafft dieses authentisch darzustellen.
Sam war auch ein recht interessanter Charakter, wobei er persönlich mir phasenweise zu distanziert war. Ähnlich erging es mir mit der Romanze zwischen den beiden, die irgendwie aus dem nichts kam.
Schreibstil/Hörbuchsprecher
Jacob Weigert hat hier einen wirklich großartigen Job geleistet und ich hatte viel Spaß beim Hören.
Fazit
„Sixteen Souls“ bietet eine perfekte Geschichte für die dunkle Jahreszeit. Auch wenn das Buch nicht in allen Punkten perfekt ist, konnte es mich soweit begeistern, dass ich mich auf den zweiten Teil freue.
Das Buch ist gut geschrieben und der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen.
Es geht um Charlie, der eine Fast-Tod Erfahrung gemacht hat und seitdem Geister sehen und auch mit ihnen interagieren kann.
Seit er wach ist begleiten ihn Heather und Ollie, die ihm auch im Alltag helfen.
Er lebt in York, die Stadt ist quasi als Geisterstadt bekannt.
Man wird sofort in die Geschichte geschmissen und sofort dabei...man fuchst sich rein und ja, es macht halt Spaß. Bis zu dem Moment in der Charlie seine zweite Geistertodesschleife erlebt. Da hatte ich ein komisches Gefühl.
Es verschwinden Geister und Charlie, Heather und Ollie, gehen dem nach.
Was sie bei der Aufklärung erleben und wen sie noch kennenlernen und ob sie überhaupt dahinterkommen verrate ich natürlich auch nicht, aber ich kann euch sagen, dass es eine Dilogie ist und der zweite Band im Februar nächstfn Jahres erscheint!
Die Charaktere fand ich zwar nicht so tiefgründig, aber das muss auch nicht immer sein, finde ich!
Ich fand's toll und mag, bis auf die Bösen, so ziemlich jeden...
Ich freue mich schon sehr darauf!
Danke an den Verlag und NetGalleyDE für die Bereitstellung. 🥰😘😍
Tolle gruselige Geister Story mit quueren Charakteren.
Irgendwie habe ich nicht gedacht, dass es in der jetzt Zeit spielt. Habe irgendwie was viktorianisches erwartet aber nö spielt in der aktuellen Zeit.
Der hintere Teil ist wirklich spannend und ich habe am Ende regelmäßig zwischen oh mein Gott wie süß und amüsierten schmunzlern hin und her gewechselt. Vor allem aufgrund des Avenger spruchs und der Rosenpflege wegen. Aber es gab auch noch andere Momente...
Es war wirklich ein typischer Einstiegsband für eine Reihe weil am Anfang viele lose Fäden rumgebaumelt sind und diese dann später mehr Sinn ergeben haben und die Folgebände werden wahrscheinlich von Anfang an ein wenig packender sein als dieser hier.
Die Todesschleifen sind wirklich teilweise recht brutal und gruselig aber meistens auch sehr kurz.
Außerdem spannendes der Protagonist nicht nur queer sondern auch Bein amputiert ist, beidseitig. Auch wenn sich natürlich viel mehr der Handlung um die Geister dreht geht es auch ein bisschen um all die Dinge die das mit sich bringt. Im Rollstuhl wird er von jedem angestarrt mit den Prothesen geht er in der Menge unter allerdings Schmerzen dann seine Stümpfe.
4,3*
Sixteen Souls von Rosie Talbot war für mich die perfekte Lektüre für die spooky season! Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer und die Nächte dunkler werden, bietet Charlies Reise durch das geisterhafte York genau die richtige Mischung aus Grusel und Spannung. Die mystische Atmosphäre, die voller unheimlicher Begegnungen und düsterer Geheimnisse steckt, passt einfach ideal zu Halloween.
Die Geschichte folgt Charlie, der Geister sehen kann und in einer Stadt lebt, die wie geschaffen ist für übernatürliche Abenteuer. Als Geister plötzlich spurlos verschwinden, gerät er in ein Mysterium, das nicht nur gefährlich ist, sondern auch seine Fähigkeiten auf die Probe stellt. Dabei schafft es die Autorin, die Geister, denen Charlie begegnet, auf charmante und oft unerwartet liebenswerte Weise darzustellen.
Besonders schön fand ich, wie natürlich und respektvoll die Autorin Charlies bisexuelle Identität in die Geschichte einwebt. Es wird nie klischeehaft dargestellt, sondern ist einfach Teil von ihm, was die Geschichte sehr modern und authentisch macht. Charlies innerer Konflikt wird dabei spürbar, und man fühlt mit ihm, wie er um Zugehörigkeit und Verständnis kämpft – sowohl in der Welt der Lebenden als auch der Toten.
Für mich war Sixteen Souls ein wirklich gelungenes Urban-Fantasy-Debüt, das ich allen empfehlen würde, die sich zu Halloween in ein fesselndes, leicht schauriges Abenteuer stürzen möchten.