Lest diese Buch nicht. Danke! 🙏
Leider einer meiner größten Lese-Flops in diesem Jahr. Die Geschichte hat mich weder emotional abgeholt noch überzeugt. Ich liebe Roadtrip-Storys eigentlich, aber diese hier war leider gar nichts für mich. Ich konnte das Verhalten von Deacon und Amber überhaupt nicht nachvollziehen und fand beide höchst unsympathisch. Da ich das Buch kaum kritisieren kann, ohne auf den Inhalt einzugehen, folgt hier meine Warnung: Falls ihr das Buch noch lesen wollt, hört ab hier auf zu lesen. Empfehlen kann ich es allerdings nicht! (Also das Lesen des Buches) 😅 ⸻ ‼️ Spoilerwarnung ‼️ Deacon ist Banker und Workaholic. Als seine Beziehung unter der dauerhaften Arbeitsbelastung zerbricht, verlässt er seine Frau – die Mutter seines Kindes (!) – und verschwindet von heute auf morgen zu einem Roadtrip durch die USA. Dabei nimmt er Amber mit und – große Überraschung – die beiden verlieben sich. Ganz ehrlich: Es gibt für mich kaum etwas Unattraktiveres als einen Mann, der seine Familie so im Stich lässt. Eine Trennung? Kann immer passieren. Aber Mutter und Kind einfach zurückzulassen und sie auch noch finanziell im Regen stehen zu lassen, ohne dass das Buch dieses Verhalten auch nur ansatzweise reflektiert, war für mich ein absolutes No-Go. Und dann verliebt Amber sich trotzdem in ihn, obwohl sie das alles weiß. Feminismus, mein Herz. 💔 Vollends irritiert war ich dann bei dem Besuch beim Stamm der Sioux. Die Darstellung war voller Stereotype und wirkte wie ein Relikt aus kolonial-romantischen Zeiten. Natürlich durfte auch das Klischee vom „weisen weißen Mann, der dem Stamm geholfen hat“ nicht fehlen – samt überschwänglicher Dankbarkeit. White Saviourism lieben wir 💗 (nicht!!!) Das war für mich einfach nicht mehr zeitgemäß und sehr befremdlich. Fazit: Lest dieses Buch nicht. Danke! 🙏




