12. Apr.
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Rating:4

[Werbung | Rezensionsexemplar] „The Cursed Melodies“ hat mich sofort angesprochen, weil ich die Grundidee einfach wunderschön fand: Eine Welt, in der Magie komplett auf der Natur und ihren Melodien basiert ✨🍃 Es ist kein lautes Spektakel, sondern zart und fast schon poetisch. Diese Kombination aus Natur, Melodien und Emotionen ist eine tolle Abwechslung zu typischen Magiesystemen und ich würde mir fast wünschen, unsere Realität wäre auch ein bisschen so - immerhin ist Natur immer etwas magischen 🌈 Hinzu kommt der Schreibstil von Connie Glynn, den ich schon in ihrer „Prinzessin Undercover“-Reihe geliebt habe. Besonders ihre Art, queere Charaktere zu integrieren: Es ist einfach eine Gegebenheit, die keine langen Erklärungen braucht – genau so, wie es sein sollte! 💕 Die Story rund um das Geheimnis der Zwillinge Astrid und Jonas ist wirklich spannend aufgebaut. Die kleinen Brotkrumen die man nach und nach hingeworfen bekommt, machen richtig Lust, an der Geschichte dranzubleiben! Man versteht beim Lesen schnell, warum die beiden eher skeptisch und introvertiert sind – immerhin sprechen die Pflanzen nur mit ihnen! Auch wenn die Nebencharaktere für mich persönlich etwas blasser geblieben sind, hat es einfach Spaß gemacht, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten, mehr über ihre Magie zu erfahren. Auch wenn natürlich noch genug Geheimnisse für Band 2 bleiben 🤫 Leider gab es auch Aspekte, die mich beim Lesen etwas ausgebremst haben. Allen voran das ewige Hin und Her von Protagonistin Gwen. 😫 Dass sie gefühlt jedes Wort fünfmal umdreht, bis sie am Ende beleidigt ist, war bei den meisten Diskussionen leider ziemlich anstrengend. Auch bei Astrid und Jonas wurde es für mich irgendwann schwierig, nämlich als Gefühle ins Spiel kamen und beide plötzlich entscheiden müssen, ob sie zueinander oder zu ihrer beginnenden Liebe stehen. Für mich wirkte das ein wenig zu dramatisch - als könnte man nicht beides haben… Die Charaktere blieben insgesamt ein wenig fade, was den Lesefluss für mich persönlich immer wieder ausgebremst hat. Trotz der kleinen Schwächen bei den Charakteren bietet „The Cursed Melodies“ eine spannende Geschichte mit unglaublich viel Potenzial. Das Buch ist definitiv eher für Jugendliche geeignet, kann aber auch Erwachsenen durch die poetische Atmosphäre viel Freude bereiten 🎶 Das Ende weckt auf jeden Fall die Neugier auf Band 2! Wer Lust auf eine magische Akademie-Atmosphäre und ein einzigartiges Natur-Setting hat, sollte hier definitiv mal reinlesen ✨

The Cursed Melodies
The Cursed Melodiesby Connie GlynnFischer Sauerländer
1. März
Rating:4

Ein schönes Jugendfantasybuch, das mir richtig Spaß gemacht hat. Es ist wegen der einfachen Sprache und der jugendlichen Figuren auch tatsächlich an eine jüngere Zielgruppe gerichtet, mit einem hohen Erzähltempo, manchmal etwas impulsiven Handlungen und eher plotzentriert, wobei die Charaktere etwas oberflächlich bleiben. Die Queerness hat mir besonders gut gefallen, sie ist total casual und ich hoffe, dass sich manche Leser*innen wiedererkennen können.

The Cursed Melodies
The Cursed Melodiesby Connie GlynnFischer Sauerländer
22. Feb.
Rating:3

Für ein jüngeres Publikum, eine fantasievolle Geschichte mit casual queerness!

Die beiden Zwillinge Astrid & Jonas, werden als Waisen von Ort zu Ort zu geschickt, bis sie in der Londoner U-Bahn auf eine ungewöhnliche Erscheinung treffen, und auf Gwen. Gwen erkennt ihre besonderen Fähigkeiten und nimmt sie mit in ihre Welt des Bloom. Das Magiesystem hat mir hier sehr gut gefallen, da es sehr eng mit der Natur und den Pflanzen verbunden ist und auf Musik basiert. Zaubersprüche funktionieren über Melodien. Die Idee fand ich sehr außergewöhnlich. Auch die Story um die rätselhaften Anhänger der Zwillinge fand ich spannend. Ich habe die Hauptfiguren, insbesondere Gwen sofort gemocht. auch die casual queerness hat mir gefallen. Leider muss ich sagen, dass die Nebenfiguren für mich allerdings eher blass geblieben sind und auch gerade den Found Family Aspekt hätte man stärker ausarbeiten können. Insgesamt hat es sich an sehr junge Leser gerichtet gelesen - eher wie 11/12 und nicht wie 15-jährige Protagonisten, dafür war es dann aber wieder an einigen Stellen recht brutal. Diese Diskrepanz fand ich manchmal etwas störend. Ich musste mich daher manchmal etwas zwingen weiterzulesen, weil es sich manchmal wie ein Kinderbuch angefühlt hat und ich da so langsam aus dem Alter raus bin. Der Schreibstil an sich war auch gut, aber manchmal kamen mir die Szenen zu sehr aneinander gereiht vor und nicht so flüssig im Übergang. Insgesamt eine einfallsreiche Fantasy-Geschichte mit toller Message, aber wirklich eher für jüngeres Publikum gedacht.

The Cursed Melodies
The Cursed Melodiesby Connie GlynnFischer Sauerländer
26. Jan.
Rating:3

Danke an NetGalley und den Fischer Sauerländer Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig. Nachdem ich von Connie Glynn die Rosewood Chronicles Reihe rund um Prinzessin Undercover richtig gerne gelesen habe, war ich echt gespannt auf ihre neue Fantasy-Jugendbuch-Reihe. Das Buch wird ab 14 Jahren empfohlen, wobei ich ehrlich gesagt fand, dass es sich deutlich jünger liest. Es hat mich vom Schreibstil und Vibe oft an Keeper of the Lost Cities erinnert, was ja ab 10 Jahren empfohlen wird. Es geht um die Zwillinge Jonas und Astrid, die Pflanzen sprechen hören können und durch ein Aufeinandertreffen mit Gwen alles über die Gesellschaft für Magische Studien und den Erhalt der Magischen Welt, sowie magische Melodien erfahren. Das Magiesystem mit der Musik hat mir richtig gut gefallen; es war wie V.E. Schwabs „Dieses wilde, wilde Lied“ – nur deutlich weniger düster und für eine jüngere Zielgruppe gedacht. Und so toll ich das Konzept fand, die Umsetzung hat mir nicht sonderlich imponiert. Wie von der Autorin gewohnt ist viel casual queerness vorhanden, also dass Charaktere nicht hetereosexuell sind und das aber zu keiner großen Sache gemacht wird (was ich für Jugendbücher auch richtig und wichtig finde). Gleichzeitig zieht sich dieser Aspekt mit „es liest sich jünger“ durch alles durch. Die Beziehung zwischen Jonas und Astrid wird nur darüber charakterisiert, dass sie Zwillinge sind und die halt zusammenhalten müssen. Grenzen der Welt und der Magie werden nicht wirklich klar definiert und man darf die Handlung nicht zu sehr hinterfragen, wenn man keine Lücken entdecken will. Es passiert insgesamt nichts wirklich Bahnbrechendes, und an mehreren Stellen erinnern Dinge an die Harry Potter Bücher (z.B. die Schlawiner, die man auch einfach Rumtreiber hätte nennen können). So gibt es von mir insgesamt 3 von 5 Sternen. Die neue Reihe von Connie Glynn kann bei mir einfach nicht an die Story von Lottie und Ellie anknüpfen, und ich muss mal schauen, ob ich Band 2 lesen werde. Es gab zwar einen fiesen Cliffhanger, aber wirklich interessiert wie es mit den Charakteren weitergeht bin ich grade nicht.

The Cursed Melodies
The Cursed Melodiesby Connie GlynnFischer Sauerländer
7. Dez.
Wenn die Bäume anfangen zu singen
Rating:4

Wenn die Bäume anfangen zu singen

Verdammt atmosphärisch — und genau das, was die dunkle Jahreszeit jetzt braucht. The Cursed Melodies ist kein gemütlicher Kaminroman, sondern ein Flüstern im Schrank: dicht, unheimlich schön und so bildgewaltig, dass beim Lesen die Haare auf den Armen aufstehen. Connie Glynn zieht die Welt langsam an wie einen alten Wollpullover: zuerst die Ärmel, dann der Kragen, und ehe man sich versieht, ist man tief drin in einem Universum, in dem Blumen Geheimnisse verraten und Bäume Geschichten singen. Die Zwillinge Astrid und Jonas sind so lebendig gezeichnet, dass man ihre stillen Blicke fast hören kann, und Gwen mit ihrem gebrochenen Selbstvertrauen wirkt ehrlich und scharfkantig — eine perfekte Ergänzung für das Trio. Die Erzählstimme balanciert zwischen melancholischem Sog und trockenem Witz; selten wurde Dunkelheit so zärtlich beschrieben. Szenen bauen sich wie kleine, traurige Lieder auf, die immer wieder in überraschende, fast musikalische Höhepunkte explodieren. Die Magie fühlt sich organisch an — kein technisches Regelwerk, sondern eine verwurzelte, manchmal gefährliche Presence. Man spürt die Chosen-Family-Trope in jeder Umarmung und den Slow-Burn in jeder Berührung; beides ist hier kein Selbstzweck, sondern trägt echte emotionale Wucht. Kleine Kritik: An manchen Stellen hätte das Tempo straffer sein dürfen — ein, zwei Kapitel zu viele, die Atmosphäre dämpfen. Trotzdem: Die bildliche Sprache macht das mehr als wett. Für Fans von Dark Academia und queerer Romantik ist dieses Buch ein Fest; wer langsame, seelenvolle Entfaltung mag, bekommt hier fast alles, was das Herz begehrt. Kurz gesagt: ein dunkles, poetisches Abenteuer, das lange nachklingt.

The Cursed Melodies
The Cursed Melodiesby Connie GlynnFischer Sauerländer
12. Nov.
Rating:5

Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Idee, dass Musik die Quelle der Magie ist, fand ich einfach wunderschön und faszinierend. Die Art, wie Zauber gewebt wurden, fühlte sich für mich beinahe poetisch an. Ich mochte das total. Der Schreibstil von Connie Glynn ist etwas ganz Besonderes. Sie schreibt im Präteritum und erschafft damit eine atmosphärische, leicht märchenhafte Stimmung, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Großbritannien als Setting finde ich ja grundsätzlich schon immer wieder cool. Vor allem Faymore Manor konnte mich dabei begeistern. Ein Ort voller Magie und Geheimnisse, an den ich sofort selbst reisen wollen würde. Ich liebe fantastische Wesen und hier gibt es eine ganze Menge davon. Die Zwillinge Astrid und Jonas sind fünfzehn Jahre alt und wurden als Babys vor einem Kloster abgelegt. Wegen ihrer Besonderheit wurden sie quasi weggesperrt und die Ärzte, die ihnen eigentlich helfen wollten, hatten sie nur traumatisiert und ihre Einsamkeit verstärkt. Sie waren schon immer sonderbar und hörten Dinge, die sonst niemand hört, den Gesang aller Geschöpfe, Pflanzen und Bäume. Ihr Motto ist „Wir beide gegen den Rest der Welt“. Gwen mochte ich ebenfalls sehr. Seit dem Tod ihrer Eltern hat sie Angst vor ihrer Magie, was wirklich dahintersteckt, ist unglaublich spannend. Für sie sind der Orden, die magische Welt und all ihre Regeln völlig selbstverständlich, denn sie ist damit aufgewachsen. Die Magie Begabten nennen sich hier Bloomblüter und haben sich dem Schutz und der Erforschung der magischen Welt gewidmet. Natürlich spielt in diesem Setting auch die Königsfamilie eine Rolle. Die Protagonisten selbst, aber auch andere Figuren, sind queer, und es ist hier absolut selbstverständlich und einfach normal. Ich finde es super, dass das so gezeigt wird. Dunkle Geheimnisse, faszinierende Magie und eine Welt voller zauberhafter, aber auch gefährlicher Wesen machen diesen Auftakt für mich sehr stark. Nur das Tempo hätte in der ersten Hälfte stellenweise ein wenig höher sein dürfen. Für mich ist The Cursed Melodies ein eindrucksvoller und emotional fesselnder Start einer neuen magischen Reihe. Ich freue mich riesig auf das, was noch kommt. 💙✨ Ich danke dem Fischer Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.

The Cursed Melodies
The Cursed Melodiesby Connie GlynnFischer Sauerländer