»Aber Helden waren Helden, weil sie etwas taten, was andere nicht tun konnten oder wollten. Sie schreckten nicht vor dem zurück, was etwas Besonderes aus ihnen machte, und stellten sich ihren Problemen. Es war an der Zeit, dass er in Erscheinung trat.« Nachdem ich den ersten Teil dieser Reihe wirklich großartig fand und mir die Geschichte richtig gut gefallen hat, hatte ich mit dem zweiten Teil leider ein bisschen Mühe. Zunächst einmal gefällt mir der Schreibstil erneut sehr gut, die Geschichte lässt sich gut lesen und auch das Setting und das Magiesystem ist richtig detailliert, fantasievoll und atmosphärisch. Generell mag ich es sehr, wie alles miteinander verwoben wird, auch wenn mir die düstere Atmosphäre von Aldryn College manchmal etwas gefehlt hat. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen und mehreren Welten. Und ehrlich gesagt, fangen da auch meine Probleme an, denn es ist einfach alles ein bisschen viel. Viele Ebenen, viele Charaktere, viele Welten und dafür manchmal einfach zu wenig Handlung. Es gab viele Aspekte, die mir gefallen haben und ich habe es genossen, endlich ein bisschen mehr über die Welt(en) und das Lied der ertrunkenen Götter herauszufinden, aber wenn ich ehrlich bin, hätten es einige Seiten weniger auch getan und so hat mir manchmal einfach die Motivation gefehlt weiter zu lesen. Positiv hervorheben muss ich aber die Charaktere, denn die sind wirklich detailliert geschildert, machen teilweise unerwartete Entwicklungen durch, sind manchmal unbequem und egoistisch und dabei alles andere als gewöhnlich. Vor allem die Entwicklungen rund um Baz und Kai waren wirklich schön und tragisch zugleich und ich bin schon sehr gespannt was den beiden noch alles bevorsteht. Alles in allem war es eine ordentliche Fortsetzung mit kleinen Mängeln und einigen Längen, trotzdem bin ich gespannt wie die Geschichte enden wird und hoffe, dass der dritte Teil bald übersetzt wird.
Starkes Worldbuilding, aber fehlende Dynamik
Letztes Jahr habe ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen und trotz der Tatsache, dass die Autorin sehr viel um den heißen Brei herumredet, habe ich den Start in dieses Universum wirklich genossen. Da allerdings auch dieser zweite Band mit über 700 Seiten ein ganz schöner Klopper ist, ist er so lange ungelesen liegen geblieben. Was mir an beiden Bänden bisher ausgesprochen gut gefallen hat, ist die Komplexität des Worldbuildings. Gerade jetzt, wo wir durch unterschiedliche Welten und Zeiten reisen, gibt es immer wieder neue Informationen, neues Wissen, welches sich die Protagonisten aneignen, aber genauso neue Geheimnisse, neuer Verrat und alles verbunden durch das Buch „Lied der ertrunkenen Götter“. Auch die Magie der unterschiedlichen Mondphasen, die Schlaflandschaft, der Schatten oder die Schlüssel zum Öffnen der Tore – ihr seht hier gibt es unendlich viel zu entdecken und doch wünschte ich mir, dass die Autorin hin und wieder schneller zum Punkt gekommen wäre. Ähnlich wie es mir beim ersten Band ergangen ist, hatte ich auch hier den Eindruck, dass wir locker 100 Seiten weniger gut hätten gebrauchen können. Mit Abstand zu allen anderen Pärchen sind Baz und Kai meine absoluten Favoriten. Gerade das Wissen darum, dass beide sich zueinander hingezogen fühlen, dass sie einander offensichtlich mögen und viele Etappen dieser Reise gemeinsam bewältigt haben, neben den kleinen Plänkeleien, den netten Dialogen und meiner riesigen Hoffnung, dass beide sich nach diesem Teil wiedersehen, kann ich sie nur lieben. Doch alle anderen sind, was meine Sympathien angeht auf den hinteren Rängen gelandet. Emory als Beispiel hat immer wieder Momente, wo ich ihre Dunkelheit, ihre Schuld, ihre Zweifel ganz gerne und gerade im Kontrast zu ihrem früheren Selbst sehr gerne gelesen habe und dann gab es Momente, wo ich ihr ewiges Gejammer nur noch satthatte. Romie konnte ich von dem ersten Kapitel aus ihrer Sicht nicht so wirklich ausstehen – für sie stand ab dem Zeitpunkt, als sie angefangen hat nach dem verlorenen Epilog zu suchen – nichts anderes mehr im Mittelpunkt. Es ging immer nur um sie und ihren Wunsch dem Lied zu folgen, ohne Rücksicht auf Familie, Freude oder Folgen. Ansonsten mag ich die Dynamik der Charaktere sehr gerne. Dazu muss allerdings gesagt sein, dass ich hier den starken Eindruck habe, dass die üblichen Textblöcke hier vermehrt vorhanden sind, während Dialoge eher rar gesät sind. Dadurch fühlt es sich mitunter an, als würden es eine Länge nach der anderen geben. Doch wenn man wirklich in die Geschichte eintaucht, mit den Protagonisten und Nebencharakteren mitfiebert und die Rolle der einzelnen Personen wahrnimmt – ähnlich wie die vielen unterschiedlichen Sichtweisen dieses Buches es uns bereits vormachen – kann man gut darüber hinwegsehen. Verwirrt bin ich allerdings über das Ende. Denn beworben wurde und wird, soweit ich das erkennen konnte, die Reihe als Dilogie – also zwei Bände. So fühlt sich der Schluss allerdings gar nicht an und ich gehe stark davon aus, dass es mindestens einen weiteren Teil geben wird. Ansonsten wäre den Ende extrem offen und damit auch irgendwie enttäuschend, denn ich habe noch jede Menge offener Fragen. Fazit Ein starkes Worldbuilding mit interessantem Setting, facettenreichen Charakteren, aber mitunter zu viel Informationsfluss und zu wenig Dynamik. Trotzdem hat das Lesen Spaß gemacht und ich bin gespannt wie es weitergeht. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Ich freu mich auf das Finale! 🌕 🌖 🌗 🌑 🌒 🌓 🌔
Ich habe den ersten Band in kürze im Urlaub verschlungen und nun, ~ 1,5 Jahre später, habe ich endlich den zweiten Band gelesen. Vielleicht liegt es am Alltag (weniger Zeit am Stück) und/oder dass das Buch nicht mehr ganz frisch im Kopf war, aber ich hatte die erste Hälfte bisschen Schwierigkeiten rein zu kommen. Die Story hat mich aber trotzdem wieder gecatched, vor allem in der zweiten Hälfte. Ich musste (teils wieder) in die Charaktere und Welten rein kommen aber es hat Spaß gemacht, Vermutungen zu haben und diese zu verwerfen oder bestätigt zu bekommen. Die Dynamiken der ganzen Beziehungen haben wieder Spaß gemacht zu lesen und ich bin jetzt echt gespannt. wie die Geschichte zu Ende geht! Ich hoffe es dröselt sich alles gut auf ✨(mini spoiler) - vor allem mit dem Zeitreise Strang, der mir sogar echt gut gefallen hat, obwohl ich erst skeptisch war ⏳
"Das Öffnen verschlossener Türen hat seinen Preis - selbst für diejenigen, die einen Schlüssel besitzen."
Wo fange ich an?! Die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere liebe ich. Und können wir mal über Baz und Kai reden? 😍 Gerade die Hauptcharaktere haben von der Entwicklung einen riesen Sprung gemacht, was das Lesen so angenehm gemacht hat. Man erfährt viel mehr von der Welt und die eine oder andere Reise durch die Welten schadet auch nicht. Lediglich Romie geht einmal manchmal auf den Senkel. Girl, komm mal auf dein Leben klar und das sich Menschen weiterentwickeln. Und nur liebe für Cordie ❤️ Fazit: Viel fesselnder als Band 1 und ich kann Teil 3 kaum abwarten
Man lernt, in der Dunkelheit zu leben, wenn man keine andere Wahl hat. Kannst du es mir verübeln, dass ich so geworden bin, wie die Dunkelheit?
Curious Tides war eins meiner Jahreshighlights bisher. Da musste natürlich auch Teil 2 her. Ich habe es geliebt, wieder in die Welt(en) einzutauchen und oh boy hat Lacelle sich hier etwas ausgedacht! Der Plot ist spannend und wird deutlich komplexer, die Charaktere und POVs zahlreicher, aber jede:r von ihnen ist absolut nachvollziehbar. Ein ganz eigensinniger Roman, der sich mit diesem Teil von dem Dark Academia Setting weiter entfernt. Aber ich fand das absolut mutig und spannend zu lesen. Die neuen Charaktere waren teilweise etwas drüber, aber die alten haben dafür umso besser performed. Besonders ein Paar hat es mir angetan (und yeah, Queerness!). Ich bin total gespannt, wo die Reise hingeht. Der Plottwist am Ende. My heart!
„Stranger Skies“ von Pascale Lacelle ist der zweite Band der „Drowned Gods“-Trilogie. Zwar wird die Reihe im Onlinehandel weiterhin als Dilogie betitelt, Band 3 „Infinite Shores“ erscheint im Original aber bereits im April 2026. Es handelt sich hierbei um ein Fantasy-Jugendbuch im Dark Academia Stil. In „Curious Tides“ bildeten Ausschnitte aus „Das Lied der ertrunkenen Götter“ die Zwischensequenzen zu Beginn eines neuen Abschnitts. In „Stranger Skies“ dienen die weiterhin in Weiß auf Schwarz gedruckten Passagen nun dazu, uns die Hexe, den Krieger, den Wächter und den Gelehrten und ihre heimischen Welten vorzustellen. Auch in diesem Band sind dies meine Lieblingskapitel. Die Geschichte knüpft dort an, wo „Curious Tides“ endet und wird fortan in zwei Handlungssträngen erzählt: der Eine ist Romys und Emories Reise durch die Welten, der Andere erzählt, wie es nun mit Baz und Kai weitergeht. Somit erhalten wir in diesem Band auch Romy und Kai als Erzähler. Mir persönlich gefällt so ziemlich alles von „Stranger Skies“ besser, aber die neuen Perspektiven sind definitiv der Hauptgewinn. Durch die vielen Perspektivwechsel sind die Kapitel hier deutlich kürzer, was ein höheres Erzähltempo suggeriert. Zudem war ich schon in „Curious Tides“ völlig vernarrt in Kai und lechzte nach einem Einblick in seine Gedanken. Romys Perspektive ist tatsächlich noch unsympathischer als Emories, sodass ich Letztere nun deutlich lieber mag. Win win? Die Handlung ist so richtig schön magisch und episch. Beim Erkunden dieser exotischen, neuen Welten kommt ein richtig klassisches Fantasy-Feeling auf, das mir natürlich unheimlich gut gefallen hat. Baz‘ und Kais Perspektiven bleiben hingegen dem urbanen Dark Academia treu, mit dem die Reihe ursprünglich auch beworben wurde. Eine in meinen Augen erstaunlich gut gelungene Mischung, die Lust auf Mehr macht. Die Romantik kommt hier auch nicht zu kurz, ist aber recht tragisch. Zumindest erzählt Lacelle dieses Mal eine echte Liebesgeschichte, die ganz ohne Manipulation, Eifersucht und Drama auskommt. Der Aspekt nimmt dabei auch nicht zu viel Raum ein, sodass man das wirklich einfach genießen kann. Alles in allem ist „Stranger Skies“ einer dieser seltenen zweiten Bände einer Trilogie, der nicht nur für sich selbst steht, sondern auch so viel besser als sein Vorgänger ist. Lobend zu erwähnen gilt, dass ich einen Großteil des Buches als Hörbuch in der Originalsprache gehört habe. Diese Ausgabe ist fast noch mehr zu empfehlen als das Buch selbst, da die 4 oder 5 Sprecher hier wirklich wahre Wunder vollbringen. Die Zwischensequenzen werden in einem schottischen Dialekt gelesen, der zum Niederknien ist – wenn man sowas mag, versteht sich. Es bleibt immer noch Luft nach oben, aber ich kann die Reihe nun guten Gewissens weiterempfehlen. 4,5/ Sterne.
49_2025 - 🌌🧭
Ich bin relativ schnell wieder in der Story gewesen und es war genauso gut wie Band 1. Es hat Spaß gemacht auch wenn es teilweise sehr verwirrend war und man nicht genau wusste worauf das ganze hinauslaufen soll. Mit der Zeit hat man immer mehr das Ganze verstanden und ich bin sehr gespannt wie es in Band drei weitergeht. Richtig schade das man jetzt so lange warten muss.
Stranger Skies
Die Fortsetzung von Curious Tides war wesentlich besser als das erste Buch. Da hat es bis zum letzten Viertel gebraucht um Spannung aufzubauen. Das ist bei Stranger Skies anders. An sich hat die Geschichte gutes Potenzial und auch die verschiedenen Einsichten in die Charaktere ist gut gemacht. Aber leider hat es mich trotzdem nicht so mitgerissen wie gehofft.
Mit dem 1. Band hatte ich so meine Probleme, da ich Emory nicht sonderlich leiden konnte & lange nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin. Deshalb hatte ich ein bisschen Scheu mit dem 2. Bank zu starten, aber der hat mich absolut positiv überrascht. Der Einstieg ist mir leicht gefallen. Wir lesen diesmal hauptsächlich aus 4 Perspektiven: Emory, Baz, Kai & Romy. Baz & Kai fand ich von Anfang unheimlich interessant. Romy ist mir mit ihrer Art ganz schön auf die Nerven gegangen. Probleme einfach mal ansprechen liegt ihr nicht. 😅 Emory mochte ich dafür ein wenig lieber. Sie hat ebenfalls ihre Schwächen & muss lernen mit ihrer Gezeitenrufer Magie umzugehen. Im laufe der Geschichte legt sie eine tolle Entwicklung hin. Auch lernen wir ein paar unheimlich interessante Nebencharaktere kennen. Die Geschichte ist unheimlich spannend & ich habe den dicken Schinken in 3 Tagen durchgelesen. Das Ende hält einen fiesen Cliffhanger bereit & ich könnte dringend Band 3 gebrauchen. 😍

2025_#68 🌕☀️
Auch Band 2 hat mir wieder sehr gut gefallen! Zwischendurch hatte ich keinerlei Durchblick, aber das fand ich tatsächlich gar nicht störend, da ich darauf vertraue, dass sich noch alles zusammenfügen wird😁 zum Teil wurden im Laufe des Buches ja auch schon Dinge aufgeklärt. Band 1 hat mir tatsächlich noch ein bisschen besser gefallen, dieser hier hatte selten mal seine Längen. Aber ich bin total gespannt auf das Finale und hoffe auf eine schnelle Übersetzung 👀😁
Das Ende fehlt 😱
Im zweiten Teil haben wir die Sicht auf mehrere Protagonisten und nicht mehr nur auf Emory und Baz. Das hilft, die Geschichte besser zu verstehen und vor allem auch, alle Teile beseer zusammen setzen zu können. In diesem Band gibt es für mich mehr Spannung und Magie. Aber auch mehr mythische Magie und ein wenig Zeitreisen. Ich liebe zwar Zeitreisegeschichten, aber sie machen es doch immer etwas schwer, alles zu einem logischen Faden zusammenzubringen. Mir gefiel besonders, dass die Charaktere eine erkennbare Entwicklung durchmachen und sich damit teils auch auseinader setzen müssen. Die Story gefiel mir auch richtig gut, da sie einfach eine andere Art der Magie mit sich bringt und viele Wegbegleiter hat, die manchmal nur Randfigur, manchmal auch ein wichtiget Bestandteil der Geschichte sind. Das Ende ist sehr offen gelassen. Laut Buchladen handelt es sich un eine Dilogie, so dass für mich doch einige Fragen offen bleiben, die eine Erklärung bekommen könnten. Ob es vielleicht doch einen dritten Teil geben wird, sei mal dahin gestellt. *Nachtrag, ich hab grade gesehen, dass im April 2026 der 3. Teil erscheinen soll. Das lässt hoffen, dass auch die deutsche Übersetzung dann zeitnah folgt 😁 Übrigens, es wird teils als Romantasy dargestellt. Ich finde nicht, dass es wirklich eine Romantasy ist. Es ist eher eine Fantasy, die kleinere Anteile Romance enthält. Diese sind aber, bis auf wenigen Szenen nicht wirklich relevant für die generelle Story und verleihen den Charakteren einfach mehr Inhalt.
Mitreißende Geschichte mit unerwarteten Wendungen, die schneller kamen, als mir lieb war und mich mehr als einmal mit offenem Mund dasitzen ließen.
Nachdem Curious Tides wie ein Bach zu plätschern begann, nur um sich zu einem reißenden Fluss zu entwickeln, der dich aufs offene Meer hinaus spülte, zieht Stranger Skies dich wie eine Strudel durch die Welten und am Ende ergibt alles so viel Sinn. Ich kann Band III kaum erwarten!

Das Öffnen verschlossener Türen hat seinen Preis – selbst für diejenigen, die einen Schlüssel besitzen … Im renommierten Aldryn College für Mondmagie hat ein neues Semester begonnen, und Emory und Romie stehen – im Traum – vor einer verschlossenen Tür. Als sie das Portal zu einer anderen Welt aufstoßen, wecken sie damit eine finstere Macht, die nur ein Ziel hat: das College zu zerstören. Welches dunkle Geheimnis verbirgt sich in den alten Gemäuern, das einen solchen Gegner auf den Plan ruft? Natürlich wollen Baz und Kai ihren Freundinnen zur Hilfe eilen, doch ein Missgeschick katapultiert sie stattdessen in die Vergangenheit der magischen Elite-Uni – in die Zeit, als ihre eigenen Held*innen hier studiert haben und das Lied der ertrunkenen Götter gerade erst geschrieben wird … Eine wirklich gute Fortsetzung wir bekommen wieder die Mondmagie geboten was ich als Magiesystem wahnsinnig interessant finde. Der Schreibstil ist weiterhin bildgewaltig und lässt einen durch das Buch fliegen. Und es hält wieder einige Überraschungen bereit. Das Buch ist mit knapp 740 Seiten nicht schlank 😅 aber der Schreibstil lässt einen die dicke nicht merken.
Leider sehr viel schwächer als der erste Teil.
Wo soll ich nur anfangen? Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut. Darauf, die Protas wiederzusehen und in die düstere Stimmung vom Aldryn College einzutauchen. Leider folgte auf die Vorfreude schnell Ernüchterung. Die Figuren habe ich nicht wiedererkannt. Stattdessen sind nur immer mehr und mehr dazugekommen, die man in der kurzen Zeit gar nicht richtig kennenlernen konnte. Dann diese Lovestory, die am Anfang so überrumpelnd und aus dem Nichts (zumindest fühlte es sich für mich so an) in den Raum geworfen wurde und nicht den Raum bekommt, um sich richtig zu entwickeln. Fühlte sich irgendwie sehr falsch und komisch an, schade. Gefühle generell? Fehlanzeige. Der Stil ist an vielen Stellen so trocken, dass man die Zeilen zwar liest, aber nichts davon sieht. Damit hatte der erste Teil meiner Meinung nach schon zu kämpfen, hier ist es aber nochmal sehr viel schlimmer geworden. Ich habe nicht einmal etwas gefühlt, wenn eine Figur gestorben ist oder verraten wurde. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass sämtliche Twists derart aus dem Nichts kommen und so schnell abgefrühstückt werden, dass ich echt Probleme hatte, hinterher zu kommen. Auch den Aufbau der Geschichte fand ich sehr durcheinander und schwer nachzuvollziehen. An irgendeinem Punkt habe ich sämtlichen Bezug zu den Figuren verloren. Nach der Hälfte habe ich nur noch weitergelesen, weil der Vergangenheits-Strang mir ganz gut gefallen und wenigstens ein bisschen düsteres Aldryn-Feeling gegeben hat. Das und der Anfang, den ich auch recht spannend fand, sind die einzigen Gründe, wieso dieses Buch doch noch 2 Sterne bekommt. Werde ich weiterlesen? Nein, definitiv nicht. 700 Seiten, von denen selbst kurzfristig kaum was im Kopf bleibt und auf denen die Figuren immer weiter verbogen werden, sind es mir leider nicht noch einmal wert.
Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Abschluss am Ende gehabt.
Ich war sehr neugierig auf „Stranger Skies“ und das Ende dieser Diologie. Das Setting und die Arte der Magie in dieser Geschichte find ich toll und vorallem mal etwas anders als sonst so in den Fantasy Büchern. Es hat etwas Zeit gebraucht, bis ich wieder in der Geschichte drin war, aber dann war es wirklich spannend. Recht früh hab ich vermutet das Clover nicht der Prinz in schillernder Rüstung ist, der zur Rettung kommt. Das Ende kam mir dann doch ein bisschen zu abrupt. Und ich find offene Enden ja okay, aber ich hab noch viele Fragen und wüsste gern wie’s den Charakteren noch so ergangen ist. Ich bin ja schon pro Happy End 🌚😬 Naja, vielleicht gibts ja irgendwann mal noch ne Ergänzung zu den beiden Teilen.

Spannende Fortsetzung mit einem fantasiereichen Worldbuilding, komplexer Handlung und vielschichtigen Charakteren, die es interessant machen 😊
Nachdem mich Curious Tides etwas zwiegespalten zurückgelassen hat, da ich zum einen die Story und das Worldbuilding gut und vielseitig, zum anderen es aber aufgrund einer komplexen Vorgeschichte zwischendurch etwas langatmig fand, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt, die nahtlos an den Vorgänger ansetzt. Die Autorin geht auch hier wieder viel auf Gefühle und Gedanken ein, weshalb ich vllt lieber eine Ich- statt Erzähler-Perspektive bevorzugt hätte, aber dennoch kommen die Emotionen beim Lesen rüber. Die Story ist wieder sehr komplex, sodass man gut aufpassen muss. Da es etwas länger her ist, dass ich Band 1 gelesen habe, hätte ich zu Beginn eine kurze Zusammenfassung gut gefunden. Nichtsdestotrotz ist die Story mit der Gezeitenmagie sehr spannend erzählt. Immer wieder entdecken die Protas Neues - von Kreaturen, Magie bis hin zu Informationen und neuen Charakteren. Emory und Baz sind sehr unterschiedlich und entwickeln sich auch in unterschiedliche Richtungen, was ich gut fand. Und eine dezente queere Lovestory bekommen wir auch. Einige Twists habe ich so gar nicht kommen sehen und wirft neue Fragen auf. Gleichzeitig fügt sich aber auch vieles zusammen und so gibt es wieder einen sehr gelungenen Showdown. Was mich nach dem Ende verwirrt hat, es ist wohl nicht wie angekündigt eine Dilogie. Falls doch, dann wäre das Ende nicht unbedingt zufriedenstellend, denn es bleibt eine Menge offen. Da muss noch was kommen 😅 Schreibstil/Sprache: ✍️✍️✍️✍️ Cover: 🖤🧡🖤🧡🖤 Idee: 💡💡💡💡 Geschichte: 📓📓📓,5 Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Emory hatte nie an Märchen geglaubt, bis sie sich selbst in einem wiederfand.
Ich finde diese Bücherreihe ehrlich gesagt richtig gut. Mir gefällt die Story, der Aufbau und die Entwicklung. Es ist wirklich sehr komplex und meiner Meinung nach könnten es stellenweise wirklich noch mehr Seiten sein. Allerdings ist mir der Schreibstil nach wie vor etwas haklig und von dem Romance Anteil seh ich nicht wirklich was, obwohl das Buch ja auch damit beworben wird. Stört mich zwar ansich nicht, aber seltsam, wenn nicht drin ist, was drauf steht. Worüber ich mich aber ärger, und das liegt aber nur an mir, ist, dass ich den ersten Teil nicht vorher nochmals gelesen haben. Leider ist schon wieder einiges in Vergessenheit geraten. Aber das werde ich definitiv vorm Lesen des dritten Teil beherzigen 😉 und ja: es geht noch weiter.
Band 2
Auf welche Fortsetzung habt ihr lange gewartet? 🥰 Kleiner Hinweis vorab: ein Reread von Band 1 bevor ihr mit Band 2 startet schadet bestimmt nicht! Ich habe mich sehr auf den Folgeband gefreut, hatte so eine Ahnung wie es weiter gehen könnte, wurde dann aber doch überrascht.😊 Der Anfang ist ganz anders als gedacht. Es kam mir so vor, als wäre ich in einem ganz anderen Buch, in einer anderen Reihe und alles was identisch war, war der Name der Protagonisten. Es war ziemlich interessant, aber auch verwirrend. Viele Punkte aus Band 1 waren nicht mehr so präsent, daher auch mein Tipp mit dem Reread. 🤔 Es gab sehr viele Wendungen die ich nicht habe kommen sehen. Das ganze World Building ist sehr ausgeklügelt und genauso interessant und manchmal auch verwirrend wie in Band 1 😂 Ich hatte ursprünglich angenommen, dass es sich um eine Dilogie handelt, umso verwunderter war ich über das Ende. Da kommt wohl noch mehr 🤭
wie ich muss jetzt noch EIN JAHR warten bis der nächste Teil kommt ?!?
Voto complessivo: ⭐️⭐️⭐️.5 Trama:



















