4. Juni
Rating:4

Andrej und Abu Dun erleben ihr nächstes Abenteuer und bekommen es mit wirklich unzähligen, haarigen und bissigen Gegnern zu tun. Es hat weniger Längen, als ich es befürchtet hatte, aber am Ende war ich dann doch enttäuscht.

Bei „Dunkle Tage“ handelt es sich um den letzten Band der Chronik der Unsterblichen. Ich hatte gehofft, dass der Autor hier vielleicht mal die ewige Suche nach Antworten enden lässt, das eine oder andere offene Rätsel noch aufklärt, aber da habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Story erinnert irgendwie stark den Rattenfänger von Hameln. Nur ist es hier keine Flöte, welche die Tiere anlockt oder vertreibt, sondern ein Dudelsack. Auf jeden Fall sind die Ratten sehr bissig und eindeutig der Verursacher dieser pestähnlichen Krankheit, welche die Bewohner dieser Stadt reihenweise hinwegzuraffen scheint. Die Längen waren in diesem Buch etwas weniger und haben das Lesevergnügen etwas gesteigert. Das Ganze ging sogar so weit, dass ich stellenweise sogar so etwas wie Kopfkino hatte. – Aber dann kam das Ende und hat mich enttäuscht. Ich habe mir die Aufklärung verschiedener Fragen erhofft, was aber nicht eingetreten ist. Für einen Reihenabschluss war das Buch schwach. Als Einzelbuch von Herrn Hohlbein dann aber wieder recht gelungen.

Chronik der Unsterblichen - Dunkle Tage
Chronik der Unsterblichen - Dunkle Tageby Wolfgang HohlbeinLYX