10. Mai
Mal ein etwas anderes Magier Buch
Rating:4

Mal ein etwas anderes Magier Buch

Zweierlei dürft ihr nicht von diesem Buch erwarten: 1. London Liebhaber werden leider kaum auf ihre Kosten kommen. Neben dem Titel gibt es kaum Lokalkolorit und der deutsche Verlag hat sich wohl scheinbar einfach etwas mehr Umsatz durch den London Verweis erhofft… 2. Es handelt sich nicht um einen klassischen Magie Roman und tatsächlich empfand ich anfangs die Hellseher Fähigkeiten des Hauptprotagonisten etwas befremdlich. Seine Feuerbälle werfenden Gegenspieler sind da irgendwie zugänglicher. Doch dies bessert sich im Lauf des Buches zunehmend und mit weiteren starken Nebencharakteren (Luna), der (leider nicht so oft vorkommenden) Arachne oder auch der sympathisch verballerten Starbreeze kann der Autor wirklich begeistern. Die eigentliche Story ist dann auch wirklich kein Meisterwerk der Abwechslung, schafft es aber vollkommen bei Laune zu halten und zu unterhalten. Knappe 4 Sterne und ich bin gespannt auf den nächsten Teil

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
14. Apr.
Rating:3

Super Konzept, zu viele offene Fragen

„Es war ein ruhiger Tag, also saß ich am Tresen, las ein Buch und blickte in die Zukunft.“ Das Konzept dieses Buches ist unglaublich gut: Ein Wahrsager mit düsterer Vergangenheit, der einen Zauberladen im Camden District führt und durch den der Leser die verborgene magische Seite Londons entdeckt. Zeitweise hat es mich total gefesselt und ich konnte gut mit den Charakteren mitfiebern (v.a. Luna, die riesige Spinne Arachne und Starbreeze, der Luftelementar hatten es mir angetan), zeitweise war ich aber auch wirklich gelangweilt oder verwirrt: Wo sind mehr Hintergrundinfos zu den Schwarzmagiern und Weißmagiern’? Warum sind Einhörner denn nun nicht nett? Was ist der Hintergrund der Kriege, in denen Abithriax, der Magier der sich mit dem Schicksalsweber verschmolzen hat, gekämpft hat? Es war einfach zu viel offen, was das Worldbuilding dieses Buches irgendwie unvollständig wirken und die Charaktere 2-dimensional darstehen ließ. Insgesamt ist es aber ein gutes Buch, auch, wenn ich es nicht erneut lesen würde.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
3. Feb.
Rating:3

Gutes Buch als Einstieg in die Genre.

Das war jetzt mein erstes Buch vom Autor und generell mein erstes Fantasy Buch. Es war gut zu lesen und die Story war auch ok. Es hat mich jetzt nicht vom Hocken gehauen, Aber ich glaube für den Einstieg in das Fantasy Genre war das gut.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
19. Jan.
Meine liebste Urban Fantasy Serie
Rating:5

Meine liebste Urban Fantasy Serie

Die Alex-Verus-Reihe von Benedict Jacka ist Urban Fantasy in einem magischen London mit einem ungewöhnlichen Helden. Alex Verus kann mögliche Zukünfte sehen, ist aber kein mächtiger Kampfmagier, sondern überlebt durch Planung, Vorsicht und kluge Entscheidungen. Die Serie beginnt relativ ruhig und entwickelt sich von einzelnen Abenteuern zu einer zusammenhängenden, deutlich düsteren Gesamtgeschichte. Besonders stark sind die moralischen Grauzonen und die glaubwürdige Charakterentwicklung. Empfohlen für Leser, die intelligente Urban Fantasy mögen und bereit sind, der Reihe ein paar Bände Anlaufzeit zu geben.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
13. Jan.
Das Labyrinth von London (Buch 1 von 12) - Auftakt in die magische Unterwelt Londons
Rating:4

Das Labyrinth von London (Buch 1 von 12) - Auftakt in die magische Unterwelt Londons

Das Labyrinth von London bildet den ersten Band einer Urban-Fantasy-Reihe und führt in eine verborgene magische Welt, die parallel zum modernen London existiert. Im Mittelpunkt steht Alex Verus, ein Magier mit der seltenen Fähigkeit, mögliche Zukunftsverläufe vorherzusehen. Diese Gabe macht ihn weniger mächtig im klassischen Sinn, verschafft ihm jedoch einen entscheidenden Vorteil in einer Umgebung, die von Intrigen, Machtkämpfen und rivalisierenden Fraktionen geprägt ist. Die Handlung setzt ein, als ein unscheinbarer magischer Gegenstand Interesse mächtiger Gruppen weckt und Alex ungewollt in gefährliche Konflikte hineingezogen wird. Dabei entfaltet sich Schritt für Schritt ein komplexes Geflecht aus politischen Spannungen innerhalb der magischen Gemeinschaft. Die Geschichte bleibt dabei bodenständig und konzentriert sich stärker auf Taktik, Entscheidungen und Konsequenzen als auf spektakuläre Zauberschlachten. Der Erzählstil ist klar und flüssig, das Tempo überwiegend ruhig, aber stetig voranschreitend. Besonders die Darstellung der magischen Regeln und Hierarchien verleiht der Welt Struktur und Glaubwürdigkeit. Schwächen zeigen sich stellenweise im Spannungsaufbau, da einige Passagen eher vorbereitenden Charakter haben und weniger Dynamik entfalten. Insgesamt überzeugt der Band jedoch als solider Reihenauftakt, der Atmosphäre aufbaut, Figuren etabliert und neugierig auf die weitere Entwicklung macht. Von mir 8 von 10 P.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
6. Jan.
Willkommen in London
Rating:5

Willkommen in London

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen und am liebsten würde ich direkt weiterlesen wie es mit Alex Verus weitergeht. Der Anfang war ein bisschen schwierig, aber das legt sich nach etwa 80 Seiten und dann ist man gefangen in der Welt der Magie! Falls es also etwas gibt, bei dem ihr meine Hilfe braucht, kommt ins Arcana Emporium. (S.412)

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
5. Jan.
Rating:5

Großartiger Start in die Alex Verus Reihe

Das ist der Start einer phantastischen Urban Fantasy Reihe und der Beginn einer unglaublichen Reise. Ich muss hier ein bisschen mit Superlativen jonglieren, um alle die die Reihe noch nicht kennen, zum lesen zu bekehren. Alex ist Magier im modernen London und er hat die Fähigkeit mögliche Zukünfte vorherzusehen. Mit dieser Fähigkeit und einem Auftrag gerät er zwischen die Fronten mächtiger Magierfraktionen. Mehr will ich nicht verraten. Ein sehr gutes Buch mit sehr flotten Pacing in dem keine Langeweile aufkommt. Gut gezeichnete Charakter und Spannung bis zum Schluss. Und wie gesagt, der Start einer phänomenalen Reihe 👍

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
23. Dez.
Rating:4

Unterhaltsamer Fantasy-Abenteuer-Roman.

Unterhaltsamer Fantasy-Abenteuer-Roman. Der Protagonist ist Wahrsager und es wird sehr interessant erklärt wie Wahrsagen in dieser magischen Welt funktioniert. Meiner Meinung nach gibt es ein paar Plot Holes, deswegen gibt es einen Stern abgezogen

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
27. Okt.
Rating:4

Cooler erster Band einer ewig langen Reihe, mit einigen netten Kniffen. Buchreihen mit Magiern in London gibt es mehr als genug, weswegen ich anfangs skeptisch war und nur beiläufig zu diesem Buch griff. Jedoch macht die Hauptfigur und ihre Fähigkeit die Geschichte einzigartig. Das Buch ist wahnsinnig schnell, actionreich und wirft einen direkt in die Handlung, genau wie ich es mag. Ich werde definitiv den nächsten Band lesen, denn diese Welt fühlt sih nichteinmal angekratzt an.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
22. Okt.
Post image
Rating:4

Das Reread nach einigen Jahren hat mich wieder mit dem Alex Verus Virus infiziert. Ich mag diese Mischung aus politischen Intrigenspiel in einer magischen Welt, die einen Außenseiter vor die Wahl zwischen Macht und Moral stürzt. Gewürzt wird das Abenteuer mit phantastischen Überraschungen, kniffligen Rätseln und liebenswerten Charakteren vor einer authentischen Londoner Kulisse. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
10. Okt.
Rating:4

Aktuell höre ich wieder mehr, irgendwie gibt es bei mir intensive Hörphasen, dann wiederum höre ich wochenlang nichts, weil mich alles „auf den Ohren“ nervt.   Es geht um den Magier und gleichzeitig Hellseher Alex Verus, der seinen Laden in London hat und eigentlich von allen in Ruhe gelassen werden möchte. Doch wer kennt es nicht aus dem Job, gerade dann tanzt stets einer an und will etwas von einem? So geht es Alex. Man möchte seine hellseherischen Fähigkeiten nutzen, um an ein magisches Artefakt zu gelangen. Und schon gerät Alex zwischen die Fronten verschiedener Magier.   Mehrere Dinge sind mir bei dem Hörbuch aufgefallen: Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben und war in seiner extremen Form. Was meine ich damit? Der Ich-Erzähler wendet sich indirekt und sogar direkt an den Leser, erklärt ihm die magische Welt und fungiert fast schon als Lehrer, der mich als Leser durch die Handlung führt. Das muss man mögen. Stellenweise irritierte, ja, nervte es mich fast, doch nachher wurde es für mich angenehmer, weil die Handlung deutlich an Fahrt aufnahm.   Sehr positiv überrascht war ich über die vielen, vielen kreativen Details, die mich dann auch bei der Stange hielten. Da hast sich der Autor eine spannende und komplexe Welt ausgedacht. Ich mochte auch den Sarkasmus und trockenen Humor des Erzählers. Es war nicht zu viel oder übertrieben, sondern passte für mich an den richtigen Stellen.   Das Buch erinnerte mich inhaltlich und stilmäßig stark an die Reihe von Ben Aaronovitch, die auch in London spielt. Allerdings hatte ich diese Reihe abgebrochen, weil es mir zu gewollt lustig war. Oder anders formuliert: Es war für mich übertrieben und traf nicht meinen Humor, obwohl ich es stellenweise lustig fand.   Jedenfalls hat mich das Hörbuch um Alex Verus so weit überzeugt, dass ich bereits auf der Warteliste für den zweiten Band stehe 😃.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
4. Okt.
Rating:3.5

Wer Urban Fantasy mit einem sarkastischen Protagonisten, cleverer Magie und einer guten Portion schwarzem Humor mag, wird hier definitiv glücklich. Empfehlung: Unbedingt mit Band 1 starten, da die Figurenentwicklung und das Worldbuilding zu schade wären, um sie zu verpassen.

1. Inhalt Alex Verus betreibt in London einen Zauberladen, in dem es zwar nach außen wie nach Hokuspokus aussieht, aber im Hintergrund echte Magie existiert. Leider bringt ihn genau das ins Fadenkreuz ziemlich mächtiger Magier. Zwischen Schwarzmagiern, Ratspolitik und Intrigen stolpert Alex durch ein Netz, das eigentlich niemand überleben sollte – außer man hat die Gabe, mögliche Zukünfte vorherzusehen. 2. Meinung Der Auftakt hat mich positiv überrascht: Die Story wirkt auf den ersten Seiten noch etwas langsam, aber sobald man drin ist, wird’s richtig spannend. Alex ist ein interessanter Mix – zynisch, ironisch, distanziert, aber trotzdem jemand, der sich viel zu viele Gedanken über andere macht. Er möchte gern der einsame Wolf sein, aber so ganz nimmt man ihm das nicht ab. Gerade das macht ihn greifbar. Die Nebenfiguren sind kein schmückendes Beiwerk, sondern richtig gut ausgearbeitet. Sie haben alle ihren eigenen Charakter und Hintergrund – kein „Einheitsbrei“ an Randfiguren. Besonders begeistert war ich von Luna, die für mich mit ihrer Geschichte und ihrer Entwicklung das Herzstück des Buches ist. Arachne mochte ich ebenfalls sofort, während Sonder mich eher neugierig zurückgelassen hat, auch wenn er noch nicht mein Favorit ist. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil er sehr stark Alex’ Art widerspiegelt – trocken, bissig, stellenweise fast zu direkt. Aber genau dadurch bekommt das Buch seine besondere Stimme. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell, dass es perfekt passt. 3. Fazit Ein großartiger Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Wer Urban Fantasy mit einem sarkastischen Protagonisten, cleverer Magie und einer guten Portion schwarzem Humor mag, wird hier definitiv glücklich. Empfehlung: Unbedingt mit Band 1 starten, da die Figurenentwicklung und das Worldbuilding zu schade wären, um sie zu verpassen.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
26. Sept.
Rating:3.5

Die magische Welt von London

„Das Labyrinth von London“ ist ein fesselnder Roman, der auch mich als einen Neuling im Bereich Urban Fantasy begeistern konnte. Die Geschichte spielt in einer alternativen Version von London, in der Magie nicht nur existiert, sondern auch das gesellschaftliche Leben stark beeinflusst. Der Protagonist, ein talentierter Magier, gerät in einen Strudel aus Machtkämpfen und dunklen Geheimnissen, als er in einen uralten Konflikt zwischen verschiedenen magischen Clans verwickelt wird. Die Handlung ist gespickt mit unerwarteten Wendungen und lässt die Leserschaft oft im Ungewissen darüber, wem man vertrauen kann. Jacka gelingt es durch anschauliche Details, die Atmosphäre Londons einzufangen und einen lebendigen Schauplatz zu schaffen. Jackas Schreibstil ist flüssig und dynamisch. Er versteht es, die Leser mit lebendigen Beschreibungen sowie einem schnellen Erzähltempo in die Geschichte zu ziehen. Der Roman ist sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig und bietet viel Raum für Diskussionen über die moralischen Fragen, die im Laufe der Handlung aufgeworfen werden.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
15. Sept.
Rating:2

Wieviel Punkte gibt man ein Buch was man 50 Seiten gelesen hat? Tja... Ist mir durch Büchertauschschrank in die Hände gefallen, coole Aufmachung aber naja das Magie Topic. Ala Harry Potter für Erwachsene ist nicht so meins. Kann ich mich leider gar nicht reinversetzten, lieber abbrechen bevor ich mich durchkämpfe hex hex

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
29. Aug.
Rating:4

Sehr tiefgründig und magisch!

Eine tolle Geschichte! Man taucht direkt in die magische Welt Londons ein und fiebert von Anfang bis Ende mit dem Protagonisten Alex mit. Besonders spannend fand ich die bildhaften Beschreibungen der Magie und ihrer Anwendung. Sehr gelungen ist auch die Perspektive des Protagonisten, aus der wir erleben, wie er seine besondere Fähigkeit einsetzt. Die Charaktere – allen voran seine Begleiterin Luna – wirken vielschichtig und tiefgründig. Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die in eine neue Zauberwelt eintauchen möchten. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Teile der Reihe!

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
24. Aug.
Rating:4

Ein Déjà-vu im urbanen Magie-Milieu.

Wer sich in die Welt der Urban Fantasy begibt, stößt früher oder später unweigerlich auf Jim Butchers legendäre Dresden Files. Seit über zwei Jahrzehnten prägt Harry Dresden, der zynische, aber liebenswerte Magier-Detektiv aus Chicago, das Genre. Mit seinem Trenchcoat, seinem trockenen Humor und seiner unerschütterlichen Moral hat er Maßstäbe gesetzt und eine ganze Generation von Fantasy-Lesern und -Autoren beeinflusst. Kaum eine Reihe verbindet Krimi, Action, Magie und eine so detailreich ausgearbeitete Welt auf vergleichbare Weise. Nun tritt Benedict Jacka mit „Das Labyrinth von London“ auf die Bühne und präsentiert den Auftakt seiner Alex-Verus-Reihe. Der Roman wirbt mit einem ähnlichen Versprechen: ein eigenwilliger Magier als Erzähler, ein Großstadt-Setting voller Geheimnisse und eine magische Gesellschaft, die im Schatten der normalen Welt existiert. Schon auf den ersten Seiten spürt man: Jacka kennt die Dresden Files – und er weiß, was daran funktioniert. Doch genau das macht die Lektüre zwiespältig. Einerseits fühlt sich „Das Labyrinth von London“ sofort vertraut an, fast wie ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Andererseits ist es gerade diese Nähe, die den Vergleich unausweichlich macht. Denn während Alex Verus und Harry Dresden auf den ersten Blick Brüder im Geiste zu sein scheinen, offenbaren sich bei näherem Hinsehen feine, aber entscheidende Unterschiede. Die zentrale Frage lautet also: Handelt es sich bei Jackas Werk um einen bloßen Abklatsch, der vom Ruhm Butchers zehrt – oder um eine eigenständige Variation, die dem Genre neue Facetten hinzufügt? Schon allein die Ähnlichkeiten der beiden Protagonisten – Alex Verus und Harry Dresden – springt einem direkt ins Auge; Beide sind Eigenbrötler, die sich lieber aus den Intrigen der magischen Obrigkeit heraushalten würden, aber doch immer wieder hineingezogen werden. Beide stehen im Dauerclinch mit der etablierten Magiergesellschaft, weil sie sich weigern, nach deren Regeln zu spielen. Und beide halten sich mit einem bescheidenen Business über Wasser – Dresden mit seinem Detektivbüro in Chicago, Verus mit einem unscheinbaren Magie-Shop im Norden Londons. Auch die Grundkonstellation ist erstaunlich ähnlich: Ein einzelner Magier, umgeben von übermächtigen Fraktionen, die im Hintergrund die Fäden ziehen, und doch gezwungen, immer wieder Stellung zu beziehen. Diese Figurenposition – das Außenseitertum zwischen den Fronten – prägt beide Reihen so stark, dass man sich bei Jacka kaum des Eindrucks erwehren kann, er habe sich sehr bewusst an Butchers Erfolgsrezept orientiert. Struktur, Tonfall, ja selbst die Art, wie die Hauptfigur im Universum verankert ist – alles erinnert frappierend an die Dresden Files. Dennoch lohnt es, die Unterschiede herauszuarbeiten. Alex Verus wirkt weniger ruppig und sarkastisch als Harry Dresden. Wo Dresden schnell zur Konfrontation neigt und sich auf rohe Magie verlässt, bleibt Verus zurückhaltender – er ist vorsichtiger, leiser, subtiler. Der entscheidende Unterschied liegt in seinen Kräften: Verus ist ein Wahrsager. Er sieht mögliche Zukünfte, kann Gefahren erahnen und so Entscheidungen optimieren. Das macht ihn weniger zum Kämpfer als zum Stratege. Diese hellseherische Perspektive gibt der Reihe einen eigenen Dreh. Kämpfe laufen nicht über Feuerbälle oder Donnerschläge, sondern über Vorahnung, Ausweichmanöver und kluge Planung. Hier zeigt Jacka, dass er trotz aller Nähe zu Butcher eine eigene Stimme findet. Noch deutlicher als bei den Figuren zeigt sich der Unterschied im Weltenbau. Jim Butchers Dresden Files sind ein wilder Jahrmarkt der Mythen: Vampire, Werwölfe, Feen, Götter – die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Gerade diese Vielfalt macht den Reiz der Reihe aus: Man weiß nie, welches Fabelwesen im nächsten Band hinter der Straßenecke lauert. Benedict Jacka schlägt hier einen anderen Weg ein. In der Alex-Verus-Reihe steht die Welt der Magier im Zentrum – und fast ausschließlich sie. Natürlich existieren auch bei ihm übernatürliche Kreaturen, doch sie bleiben Randerscheinungen – nicht zuletzt, weil viele als ausgestorben gelten. Das Herzstück der Handlung sind die Machtkämpfe zwischen den weißen und den schwarzen Magiern, Loyalitäten und Fehden. Dieser Fokus verändert den Ton des gesamten Romans. Statt einer überbordenden, mythischen Vielfalt wirkt Jackas London enger, kontrollierter, beinahe politisch. Konflikte entstehen nicht, weil uralte Monster aus dem Dunkel kriechen, sondern, weil sich Magier in Intrigen verstricken, Allianzen bilden oder brechen und ihre Macht gnadenlos ausspielen. Das Ergebnis ist eine verschlankte, aber scharf gezeichnete Bühne – weniger spektakulär, dafür strategisch verdichteter. Der vielleicht spannendste Unterschied zwischen Alex Verus und Harry Dresden ist die Art ihrer Kräfte. Harry ist ein klassischer offensiver Magier – Eis, Feuer, rohe Gewalt. Alex hingegen ist ein Wahrsager. Er kann unzählige mögliche Zukünfte durchspielen, Szenarien vergleichen und so den Weg finden, der ihn am besten durch eine Situation bringt. Das klingt zunächst nach einer Schwäche: Hellsehen wirkt passiv, ungreifbar. Aber Jacka schafft es, daraus eine faszinierende Fähigkeit zu machen. In Kämpfen ist Verus oft der Unterlegene, doch er überlebt, weil er weiß, welche Schritte er wann setzen muss. Entscheidungen, die andere Figuren im Affekt treffen würden, wirken bei ihm berechnend, beinahe schachspielerisch. Gerade dadurch entsteht eine eigene Dynamik, die die Reihe von den Dresden Files unterscheidet. Wo Dresden mit Magie „durch die Wand“ geht, schlängelt sich Verus durch die kleinste Lücke. Liest man „Das Labyrinth von London“, erkennt man unübersehbar, wie sehr Jacka sich von Butcher hat inspirieren lassen. Zu viele Parallelen springen ins Auge: der einsame Magier, der kleine Laden, die Außenseiterrolle, das ständige Verstricktsein in Konflikte, die ihn zu überrollen drohen. Man könnte fast sagen: Alex Verus ist eine britische Version Harry Dresdens – mit Tee statt Kaffee, London statt Chicago. Diese Nähe wirkt einerseits vertraut, andererseits bremst sie den Lesegenuss, weil man unwillkürlich immer wieder den Vergleich zieht. Am Ende bleibt man zwiegespalten zurück. „Das Labyrinth von London“ ist ein solider Urban-Fantasy-Roman, spannend geschrieben, mit einer cleveren Hauptfigur und einem originellen Ansatz durch die hellseherischen Kräfte. Gleichzeitig ist der Schatten der Dresden Files so groß, dass Jackas Werk fast zwangsläufig darunter leidet. Man will die Alex-Verus-Reihe mögen – und vieles spricht auch dafür. Doch wer einmal mit Harry Dresden durch Chicago gestreift ist, wird es schwer haben, Alex Verus nicht als zweiten Aufguss zu empfinden. Vielleicht liegt die Lösung darin, die Buchreihe nicht als Konkurrenz zu lesen, sondern als Variation: ein „Was wäre, wenn?“, das die vertraute Formel aufgreift, aber mit anderen Schwerpunkten versieht. Wem das gelingt, der findet in „Das Labyrinth von London“ einen vielversprechenden Einstieg in eine Reihe, die zwar nicht ganz aus Dresdens Schatten heraustritt – aber dennoch irgendwo ihr eigenes Licht hat.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
3. Aug.
Rating:1

Dieses Buch habe ich netterweise vom Blanvalet Verlag aus der Random House Verlagsgruppe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür möchte ich mich noch einmal bedanken. Jetzt starten wir aber mit der Rezension durch, viel Spaß beim Lesen.Worum geht es?Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!Meine Meinung Ich breche nicht gerne Bücher ab und schon gar nicht mag ich es schlechte Bücher zu Rezensieren. Aber Leider muss ich es bei diesem Buch machen. Wie ihr schon meiner kleinen Einleitung entnehmen konntet habe ich das Buch abgebrochen. Das tue ich sehr ungern aber es musste sein. Dieses Buch war Langweilig und Langatmig. Der Autor hat keine neuen Ideen in die Geschichte gebracht. Die Geschichte wies einige Logikfehler auf. Zum Beispiel die Tatsache dass sich alle Wahrsager verstecken bis aus Alex. Die Logische Konsequenz darauf ist nur, dass er vom Rat aufgespürt wird und Hops genommen wird.Die Geschichte hatte mehrere unnötige Neben Handlungsstränge die nur dazu da waren Spannung in die Geschichte einzubringen. Das ist dem Autor nicht wirklich gelungen. Die Handlungsstränge haben ehr gelangweilt und den Lesefluss gestört. Es wurden willkürlich Charaktere in die Geschichte eingeflochten die nichts zur Handlung beigetragen haben und nur dazu da waren die Handlung zu verlängern. Kurz gesagt: das Buch war einfach unnötig. Fazit Das Buch bekommt keine Leseempfehlung von mir. Die Kapitel waren zu lange, die Charaktere zu einseitig und die Handlung zu Langweilig. Hinzu kommen noch einige Logik und Denk Fehler. So Leid es mir auch tut, dieses Buch war ein Griff ins Klo.Da ich das Buch abgebrochen habe bekommt es auch keine Klare Sternebewertung von mir. Danke fürs Lesen,Jenny

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
31. Juli
Rating:3.5

Der Beginn einer Fantasy Reihe...

Ohne Erwartungen begonnen fühlte ich mich doch recht gut unterhalten. Zum Teil etwas sehr actionlastig, was mich schnell langweilt (liegt an mir)... Aber insgesamt hat das Buch doch auch viel mystisches Potential und nette Charaktere, so dass ich Alex' und Lunas Weg wohl noch weiter verfolgen werde...

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
9. Juli
Toller Auftakt!
Rating:3.5

Toller Auftakt!

Okay, ich hab „Das Labyrinth von London“ gelesen, den ersten Band der Alex-Verus-Reihe von Benedict Jacka, und ich muss sagen: Es hat mir echt Spaß gemacht! Ich geb dem Buch 3,5 von 5 Sternen, was für jemanden wie mich, der Urban Fantasy nicht immer so richtig feiert, schon ziemlich gut ist. Die Geschichte dreht sich um Alex Verus, einen Wahrsager, der in London ein kleines Magie-Lädchen betreibt. Er ist keiner von diesen überpowerten Helden, sondern eher der Typ, der mit Grips und ein bisschen Trickserei gegen die großen bösen Magier antreten muss. Das fand ich super erfrischend! Die Handlung ist spannend, hat so einen coolen London-Vibe und fühlt sich wie eine Mischung aus Detektivgeschichte und Magie-Abenteuer an. Man merkt, dass London fast wie ein eigener Charakter ist – düster, geheimnisvoll und voller Ecken, in denen Magie lauert. Was mir besonders gefallen hat: Der erste Band ist eine runde, abgeschlossene Geschichte. Man kann also reinlesen, ohne sich gleich für zehn Bände verpflichten zu müssen. Trotzdem macht das Ende neugierig auf mehr, weil es nahtlos in die nächsten Teile übergeht. Ich bin definitiv dabei und werde die weiteren Bücher auch lesen! Warum nur 3,5 Sterne? Na ja, Urban Fantasy ist halt nicht hundertprozentig meins. Manche Sachen, wie die typischen Magie-Konflikte oder Bösewichte, kamen mir ein bisschen bekannt vor. Auch ein paar Nebencharaktere hätten etwas mehr Tiefe vertragen können. Aber der Schreibstil ist flüssig, die Story packt einen, und Alex als Hauptfigur ist echt sympathisch. Fazit: *Das Labyrinth von London* ist ein richtig cooler Einstieg in die Reihe, vor allem wenn du auf Magie, London und einen cleveren Helden stehst. Es hat mich gut unterhalten, und ich freu mich schon auf die nächsten Bände. 3,5 Sterne – solide und macht Lust auf mehr! Für wen?: Perfekt für alle, die eine spannende, moderne Fantasy-Story mit einem Hauch von Magie und Großstadt-Feeling wollen.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
22. Juni
Rating:5

Toller Serieneinstieg.

„Das Labyrinth von London“ ist der erste Band von 12 Teilen einer ausgelegten Reihe um den Wahrsager Alexander „Alex“ Verus. Alex ist Mitte 20, wohnt in London und betreibt dort einen Zauberladen, das „Emporium Arcana“. In „Das Labyrinth von London“ hat es Alex mit einem geheimnisvollen roten Würfel zu tun, den seine gute Freundin Luna eines Tages zu ihm bringt. Dabei bekommen es die beiden nicht nur mit allerlei Magie zu tun, sondern geraten auch noch zwischen die Fronten von Weiß- und Schwarzmagiern. Das Buch ist sehr unterhaltsam. Der Ich-Erzähler ist charismatisch und nie um einen flotten Spruch verlegen (daher vermutlich die Vergleiche mit Harry Dresden und Peter Grant). Auch die anderen Charaktere sind gut gewählt und interessant. Inhaltlich hat der Autor gute Ideen, die er streckenweise auch toll und in einem guten Tempo umsetzt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den Folgeband.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
11. Juni
Rating:4

Alex Verus lebt in einem unscheinbaren Zauberladen im heutigen London – doch er ist kein gewöhnlicher Ladenbesitzer. Alex ist ein Wahrsager, ein Magier, der nicht in die Zukunft sehen, aber unzählige mögliche Zukunftsverläufe berechnen kann. Diese Fähigkeit macht ihn mächtig – und gefährlich für jene, die sich auf Magie verlassen, um andere zu kontrollieren. Als ein mächtiges Artefakt auftaucht, das tief in einem magischen Labyrinth versteckt liegt, geraten gleich mehrere Fraktionen der magischen Welt in Bewegung – die Ratsmagier, die Schwarzmagier und andere zwielichtige Gestalten. Alle wollen Alex für ihre Zwecke einspannen. Und Alex muss entscheiden, wem er trauen kann – oder ob er alleine überlebt. Doch der Weg durch das Labyrinth ist tödlich, und nicht nur sein Leben steht auf dem Spiel, sondern auch das von Menschen, die er zu schützen versucht. 💭 Mein Eindruck: Ich habe dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen – sie ist eine gelungene Mischung aus Urban Fantasy, Magie, Action und britischem Humor. Besonders gut fand ich Alex als Erzähler: sarkastisch, clever und sympathisch, erinnert er ein wenig an Harry Dresden aus Jim Butchers gleichnamiger Reihe, aber mit eigenem Stil. Das Magiesystem ist durchdacht und abwechslungsreich, und die Welt der Magier – mit ihren Regeln, Intrigen und Gefahren – wird spannend und nachvollziehbar dargestellt. Auch die Nebenfiguren, wie Luna mit ihrem gefährlichen Fluch, bringen Tiefe in die Handlung. Einen kleinen Punktabzug gibt es allerdings dafür, dass zum Ende hin die Spannung etwas abflacht. Nach dem intensiven Aufbau hätte ich mir einen packenderen Showdown gewünscht – das Finale war solide, aber nicht ganz so eindrucksvoll wie der Weg dorthin.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
30. Mai
Rating:3

Mit London als Schauplatz entführt der Reihenauftakt den Leser in eine Welt voller Magie. Früher waren Werwölfe und Vampire in der Urban Fantasy beliebt, heutzutage liegen aber eher Magier im Trend – und London als Setting scheint ein Muss zu sein. Beides vermischt muss ja fast einen genialen Roman garantieren – oder? Die Geschichte beginnt recht schnell und treibt die Handlung zügig voran. Lernt man im einen Moment noch Alex kennen, ist man im nächsten Moment schon mitten ins Geschehen involviert. Das Tempo ist dabei weder zu hektisch, noch zu zäh. Es passiert auch viel, aber leider wird es schnell sehr vorhersehbar – was fast schon ein Insiderwitz sein könnte, wenn man bedenkt, dass der Protagonist ein Wahrsager ist – und die Handlung läuft schematisch immer wieder gleich ab. Man taucht leider auch nicht sehr tief in die Geschichte ein. Das wäre alles gar nicht so schlimm, wenn die Handlung selbst nicht irgendwie belanglos wäre. An keiner Stelle hat man das Gefühl, dass für den Protagonisten wirklich etwas auf dem Spiel steht. Das liegt gar nicht daran, dass er in die Zukunft sehen kann, sondern daran, dass er so gezwungen in das Geschehen geschubst wird und selbst eher ein Spielball ist. Die Sache mit dem Wahrsagen wurde eigentlich ganz gut umgesetzt, da Alex nur die Zukunft sieht, wenn bereits eine Wahl getroffen wurde. So ganz logisch wirkt das trotzdem nicht, aber der Protagonist wirkt dadurch weder übermächtig, noch völlig schwächlich. London als Schauplatz steht stark im Hintergrund und ohne einige Beschreibungen könnte es jede x-beliebige Stadt sein, in der die Handlung stattfindet. Das Ende ist war gut, aber irgendwie unspektakulär. Alex ist ein junger Mann mit einem magischen Laden. Er mag andere Magier nicht und umgibt sich lieber mit nichtmagischen Personen. Er wirkt generell durchaus sympathisch, aber leider erfährt man nur sehr wenig über ihn. Zwar wird seine Hintergrundgeschichte im Groben aufgedeckt, aber diese umreißt gerade mal grob seine Vergangenheit. Wirklich persönliche Enthüllungen oder Gefühlsregungen kommen nicht auf. Trotzdem ist faszinierend, dass Alex weder wirklich gut noch böse ist. Er steht eher dazwischen und hat eigene Prinzipien und Motive. Neben Alex ist der wichtigste Charakter noch Luna, die keine Magierin ist, aber Magie spüren kann. Mit ihr wurde ich leider überhaupt nicht warm und sie wirkte eigentlich durchgehend blass und ein bisschen, als hätte der Autor sich nicht ganz entschieden, wie sie tickt. Leider war auch die Beziehung zwischen Alex und Luna nicht ganz glaubwürdig, da es anfangs hieß, die beiden hätten eine Art geschäftliche Beziehung, dann wurde suggeriert, dass sie kaum etwas miteinander zu tun haben und schließlich genau das Gegenteil. Es stellt sich nur noch die Frage, ob man in einem der nächsten Bände die obligatorische Liebesgeschichte erwarten darf. Die anderen Charaktere kommen leider viel zu kurz und man lernt einfach so gut wie gar nichts über sie. Trotzdem ist es angenehm, dass man die Figuren nach und nach kennenlernt und sie nicht alle auf einmal in die Geschichte purzeln. Beckas Schreibstil liest sich flüssig und locker runter. Damit einhergehend ist auch die Geschichte sehr berieselnd. Alex agiert als Ich-Erzähler und hat einen eher sarkastischen Erzählstil, der durchaus die Geschichte ein wenig auffrischt. Interessant ist, dass er dabei die Metaebene durchbricht und dem Leser die Hintergründe der Magie usw. erklärt. Die Namen waren alle ein bisschen gewöhnungsbedürftig und es ist nicht ganz klar, ob der Roman in der aktuellen Gegenwart spielt, aber das ist eigentlich gar nicht so schlimm. Während ich das Buch gelesen habe, fand ich es eigentlich schon ziemlich gut, aber trotzdem fehlt etwas. Der Roman begeistert einfach nicht richtig, obwohl er sich gut liest und Alex durchaus ein interessanter Charakter ist. Allerdings wäre die Geschichte ohne ihn und einige andere faszinierende Charaktere um einiges ärmer. Die Handlung ist in Ordnung, aber haut einfach nicht vom Hocker. Wenn man in der Fantasy-Nische mal einen etwas weniger komplexen Roman sucht und am Strand vielleicht einfach nur entspannen will, ist man hiermit aber gut beraten. Grundsätzlich ist es als Reihenauftakt durchaus eine solide Grundlage. Fazit: „Das Labyrinth von London“ klingt und wirkt zunächst innovativ, arbeitet allerdings immer wieder mit dem gleichen Handlungsschema und kann nur mäßig Spannung erzeugen. Trotzdem ist der Protagonist sympathisch und erzählt seine eigene Geschichte sehr einnehmend. Bevor man es sich versieht, ist man schon auf der letzten Seite angekommen. Inhalt: 3/5 Charaktere: 3/5 Lesespaß: 4/5 Schreibstil: 4/5

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
28. Feb.
Rating:3

Die Idee mal keinen Elementarmagier in den Fokus zu stellen, sondern einen Wahrsager, der nicht mit magischer oder physischer Kraft agiert, sondern die verschiedenen Möglichkeiten seiner Entscheidungen vorhersieht, ist genial. Auch andere Charaktere wie das verfluchte Mädchen, das allen Unglück bringt oder der vergessliche Luftelementar sind angenehm ungewohnte Begleiter und lassen über die blassen Gegner oder das undurchsichtige Machtgeschwurbel diverser Parteien hinwegsehen. Auch die Mischung aus Humor und allseits präsenter Gewalt hat nicht immer meinen Geschmack getroffen. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weiter geht und speziell am Ende war es ungemein spannend. Ein interessanter Ausflug mit frischen Ideen, ein paar Längen aber doch auf jeden Fall Potenzial für die weiteren Bände.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
6. Feb.
Rating:4.5

Toller Schreibstil, spannendes Magiesystem und ein Schreibstil der seinesgleichen sucht. Ich hab das Buch verschlungen. Alex Verus ist ein unglaublich facettenreicher Protagonist. Er ist voller Geheimnisse und besitzt richtig Tiefgang. Endlich eine Fantasy Geschichte, die ohne Spice und Kokoloko auskommt. Man muss schon ein wenig Sarkasmus mitbringen, aber das macht dieses Buch besonders. Die Folgebände werden definitiv auch noch einziehen. Toll, dass die Serie mit Band 12 auch abgeschlossen ist. Absolute Leseempfehlung 📚⭐️⭐️⭐️⭐️,5

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
25. Okt.
Rating:5

"Jeder weiß, dass Wahrsager in die Zukunft blicken können. Aber was bedeutet es nun, die Zukunft zu sehen?"

Eine ganze tolle Welt mit guten und bösen Magiern, mit Freund- und Feindschaft und noch ganz viel mehr dazwischen. Benedict Jacka hat eine ganz tolle magische Welt in Londom geschaffen; besonders der Hauptprotagonist Alex Verus mit seinen starken aber auch verletztlichen Seiten hat mich von Kapitel Eins mitfiebern lassen. Ich freue mich auf die weitern Bände und bin gespannt wie der Kampf zwischen den Schwarz- und Weißmagiern weitergehen wird.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
2. Okt.
Rating:4.5

Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Als ein Artifakt von besonderer Bedeutung gefunden wird, entbrennt ein Wettrennen zwischen Weiß- und Schwarzmagiern an diesen als erstes zu gelangen. Nur dass Verus der einzige Magier zu scheint, der das Objekt öffnen kann.

Auf der Suche im Herbst nach etwas Magie? Das Arkana und Alex Verus bietet genug Unterhaltung für regnerisches Wetter! Schauort ist London und all seine bekannten Wahrzeichen. Involvierte sind Magier, Elementarwesen, magische Tiere und der ein oder andere Politiker. Gemeinsam mit Alex wird man in die Welt und die Regeln eingeweiht. Besonders interessant fand ich an diesem Buch, dass der Hauptcharakter nicht über mäßig mächtig oder fehlerlos geschrieben wurde. Eher wird bewiesen, dass man mit Magie vorsichtig sei soll und immer auf einen Magier hören soll der in die Zukunft sehen kann! Natürlich fällt auf, dass das Buch in den frühen 2010ern geschrieben wurde, aber abgesehen von ulkiken Frisuren, habe ich es dennoch innerhalb von wenigen Stunden gelesen gehabt und muss zugegeben, dass ich mich auch in den Straßen und dem Labyrinth von London verlaufen und muss wohl gleich den zweiten Band aufschlagen, um vielleicht einen ungefährliche Weg zu finden.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
18. Sept.
Konnte mich nicht begeistern
Rating:2

Konnte mich nicht begeistern

Ich habe mehr erwartet von diesem Hörbuch. Irgendwie plätscherte die Geschichte so vor sich hin, dementsprechend kam bei Mir nicht das typische "ich muss hören wie es weitergeht" auf. Der Sprecher Johannes Klaussner hat seine Sache jedoch gut gemacht. Für mich war es aber irgendwie zu wenig Zauberei, Action oder Düsterniss für Schwarzmagier. Ich werde den zweiten Teil wohl nicht mehr hören, denn dieser hier konnte mich absolut nicht abholen.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
13. Sept.
Rating:3.5

mal ein anderes Fantasy Topic 🙊

Ich habe einen Moment gebraucht um in das Buch rein zu kommen, das Charakter Building war für mich etwas holprig und manchmal schwer zu behalten, welche Spezies welche Magie besitzt 😅🙊 mag aber an mir liegen und der fehlenden Routine in Fantasy 🙈 Das Buch fesselt auf eine andere Art, man möchte weiter lesen, doch ich kann nicht beschreiben was mich gefesselt hat. 🙊 Mittendrin war es dann doch etwas zäh für mich und ich bin öfter mit den Gedanken beim lesen abgescheift. Das hat sich aber auch wieder gefangen und zum Schluss konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Was mir sehr gefallen hat, ist dass Alex sehr mit Köpfchen an die Dinge ran geht und nicht mit Kraft versucht die Kämpfe zu gewinnen. Auch sehr interessant war, dass Alex das Publikum, den Leser, in manchen Szenen direkt angesprochen hat. Dadurch war ich auf andere Weise im Buch und Geschehen 😊 kannte ich so noch nicht. Das Ende hat mir dann sehr gut gefallen und ich werde Band 2 lesen :) Auch wenn die Kapitel sehr lang sind (15 Kapitel insgesamt) das könnte manche Leute abschrecken 😅

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
25. Juli
Rating:4.5

War eine relativ einfache Handlung, durch den Schreibstil hat es sich aber sehr frisch angefühlt und ich habe es sehr schnell durchgelesen. An einigen Stellen der Handlung haben ein paar Informationen gefehlt, diese hat man aber meistens später im Buch noch bekommen. Kann für sich alleine stehen ist aber auch ein guter Anfang für eine Reihe in der sehr sympathische Charaktere vorgestellt werden

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
23. Juli
Post image
Rating:3

Kann man schnell und flüssig lesen, mir hat allerdings leider der „wow“-Effekt gefehlt und so richtig gefesselt und in eine andere Welt entführen konnte mich das Buch leider nicht. Bin ich eigentlich die Einzige, die das Gefühl hat, dass Alex durch seinen Charakter wirkt als wäre er 70 Jahre alt? 😄 Meine Lieblings Charaktere sind übrigens Starbreeze und Arachne. Und zum Abschluss das Schluss Fazit: kann man gut lesen, ist aber kein „must read“-Buch :)

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
16. Juni
Rating:3.5

Ich war sehr gespannt auf den Einstieg in diese Reihe und muss doch sagen, dass es mir schwer gefallen ist mit dem Schreibstil warm zu werden. Zum Ende hin nimmt das Buch an Spannung zu und vieles erklärt sich, was vorher seltsam war. Ich weiß aber noch nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
15. Juni
Rating:4

Perfekt für Nicht-Fantasy-Leser und Fans von britischem Humor

Alex Verus, der Hauptprotagonist, ist auf den ersten Blick eher ein Schluffi, kein typischer Held auf Heldenreise, der im Laufe der Story über sich hinauswächst. Es sind die Blicke in die Vergangenheit, die verraten, dass in ihm durchaus dunkle und gefährliche Seiten ruhen. Die Verknüpfung an das reale London, die direkte Ansprache des Lesers und der britische Humor sind speziell, machen für mich aber gerade das Buch aus. Ich lese normalerweise kein Fantasy, aber für mich hat es sich eher angefühlt wie eine Mischung aus Urban-Abenteuerroman, Relic Hunter und britischer Krimi. Wer gut und wer böse ist, scheint sich ständig neu zu sortieren, bis man akzeptiert, dass diese Einteilung hier nicht greift, sondern jeder seine eigenen Ziele verfolgt. Die magischen Elemente waren für mich nicht immer ganz verständlich (Was ist jetzt noch mal ein Fokus und was unterscheidet Artefakt und Relikt?) und aufgrund der vielen Beteiligten empfiehlt es sich, das Buch ohne lange Pausen zu lesen. Einige Handlungen werden nicht wirklich erklärt oder aufgeklärt (Worte von Shireen, Verhalten von Rachel), aber das kommt vielleicht noch in den Folgebänden. Insgesamt ist es gut geschrieben und lekoriert, der Ich-Erzähler wirkt sehr authentisch und die Beschreibungen lassen ein Bild vor Augen entstehen. Empfehlenswert und unterhaltsam!

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet
30. Mai
Rating:4.5

Super Buch für zwischendurch.

Das Buch lies sich sehr leicht und zügig lesen. Es war eine spannende und abenteuerliche Geschichte. Die beiden Protagonisten Alex und Luna lernen sich während des Buches immer besser kennen und bewältigen zusammen schwierige, zum Teil auch sehr tödliche Herausforderungen. Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen, es hat mich auch sehr an das Buch die Flüsse von London erinnert. Wer Ben Aaronovitch mag, wird diese Buch auch mögen…

Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von Londonby Benedict JackaBlanvalet