Good.
I loved the descriptions but the story wasn’t well explained ig.
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5/5
wenn ich das buch lese vermisse ich den herbst nicht viele bücher haben so eine beeindruckende atmosphäre. über dieses buch lässt sich bestimmt mehrere stunden diskutieren

Die spannende Geschichte hinter „Frankensteins Monster“ 🧌
Endlich habe ich es mal geschafft den Klassiker von Mary Shelly in die Hand zu nehmen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen, so sehr habe ich ihren Stil gemocht. ⛰️Allein schon wie sie Umgebungen und Landschaften beschreiben hat in ihrer Schönheit, ohne zu weit auszuschweifen. Dafür hat sie mit der Schweiz natürlich einen perfekten Schauplatz gewählt. Und auch dass man für ein paar Kapitel aus der Sicht des „Monsters“ seine Erfahrungen und Qualen erleben und lesen konnte war sehr gut gelungen💕 Auch war es faszinierend dass, egal wie viele Schicksalsschläge Victor Frankenstein auch hatte, man für ihn kein starkes Mitgefühl haben konnte. Aber ich möchte auch nicht so viel vorwegnehmen für Personen, die noch davorstehen es zu lesen. Ich kann es definitiv weiterempfehlen an Fans von Schauerromanen, Klassikern und Personen, die kein Problem mit anspruchsvoller Sprache haben.📚✨ Ich freue mich definitiv darauf, bald noch mehr von Mary Shelly zu lesen, habe nämlich gleich weitere Bücher von ihr bestellt😍

Anfangs zäh, dann richtig spannend. Tiefgründig und überraschend emotional. Klare Empfehlung.
Ich habe „Frankenstein“ endlich zu Ende gelesen. Da es ein Klassiker ist, wollte ich mir selbst ein Bild machen. Am Anfang fiel es mir eher schwer, dran zu bleiben, und ich bin beim Lesen oft abgeschweift. Mit der Zeit wurde die Geschichte aber immer spannender und hat mich dann richtig gepackt. Ich vergesse immer wieder, dass nicht das Monster Frankenstein heißt, sondern sein Schöpfer. Außerdem hatte ich im Kopf, dass das Monster eher gut ist und niemandem wirklich schadet. Das scheint durch Verfilmungen etwas verzerrt zu sein. Im Buch kann man jedoch stark mit dem Monster mitfühlen, auch wenn es schreckliche Taten begeht. Die Dialoge mit dem Monster fand ich sehr tiefgründig, und das Ende war wirklich gut und auch ziemlich traurig. Anfangs hätte ich das Buch nicht weiterempfohlen, aber nachdem ich es komplett gelesen habe, kann ich es auf jeden Fall empfehlen.
Ich fand diesen Klassiker von Mary Shelley wirklich spannend und super gut geschrieben. Unglaublich, das die Autorin erst 18 Jahre alt war als sie das Buch geschrieben hat.
Guter Einband, Klassische Geschichte
Die Einbände der Schmuckeditionen gefallen mir generell sehr Gut, sei es die Qualität der Blätter, die Ästhetik oder die Zusatzzettel in dem Buch. Sie eignet sich zum hinstellen sowie zum Lesen sehr gut. Die Geschichte ist ein Klassiker an dem es wenig zu beanstanden gibt, die Formulierung ist der Zeit relativ entsprechend. Die Geschichte bringt einen zum Nachdenken und gibt einem teilweise Weisheiten fürs Leben.
Zurecht ein Klassiker
Mary Shelley hat mit "Frankenstein oder der neue Prometheus" ein zeitlosen Klassiker erschaffen und setzte damit den Grundstein für Science Fiction. Der Schöpfer wird durch seine eigene Hypris und seiner Schöpfung gequält - Viktor Frankenstein, ach so brilliant und in der Theorie tugendhaft, schafft sein eigenes Unglück. Mir fällt es tatsächlich erstaunlich schwer viel Mitgefühl für ihn zu empfinden. Was ihm widerfährt ist absolut schrecklich. Das Schicksal seiner geliebten Menschen absolut unverdient und nicht zu entschuldigen. Dennoch - waren es nicht er und die Menschen im allgemeinen, die seine namenlose Schöpfung erst zum Monster machten? Das Buch entfaltet seine unglaubliche Wucht insbesondere, wenn die Kapitel eben jenes namenlosen Geschöpfes an die Reihe kommen. Für eben jenen empfinde ich sehr viel mehr Mitleid, als mit seinem Schöpfer. Er kam nicht böse auf die Welt. Er hat nicht darum geben erschaffen zu werden.
beendet am: 23.11.25 Sprache: Englisch < Der Roman über den jungen Schweizer Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft, ist ein seltenes Glanzstück der romantischen Schauerliteratur: Das grandiose erzählerische Geschick, mit dem die englische Autorin ihr Thema zu einer bis heute ungebrochen populären Geschichte verarbeitete, lässt ihren »Frankenstein«-Roman weit über die meisten vergleichbaren Romane seiner Epoche hinausragen. > Nach Dracula darf Frankenstein natürlich auch nicht fehlen. Auch in dieser Fassung werden wieder viele Hintergrundinformationen über Mary Shelley, ihre Umstände und Familie und ihre Zeit gegeben. Dadurch bekommt der Leser eine kurze Geschichtsstunde zu einem hervorragenden Gruselroman dazu. Die Erzählweise ist ausgeschmückt, aber nicht zu malerisch, wodurch es sehr angenehm zu lesen ist. Es wird hauptsächlich aus der Sicht von Frankenstein erzählt und der Leser verfolgt ihn auf seinem Werdegang vom kleinen Jungen bis zu dem Wissenschaftler, der das Monster erschaffen hat, was der perfekte Mensch werden sollte. Das Buch befasst sich hierbei sehr gut mit dem Zwiespalt eines Wissenschaftlers, das moralisch oder wissenschaftlich Richtige zu tun. Auch wird auf die Schuldgefühle und daraus resultierenden Probleme des Wissenschaftlers eingegangen, der sich bei diesem Zwiespalt gegen die Moral entschieden hat. Die eigentlichen Probleme mit dem erschaffenen Monster entstehen allerdings nur, weil Frankenstein es direkt nach Erschaffung verstößt. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, was passiert wäre, wenn er für sein Erschaffenes Verantwortung übernommen und den „Fehler“ durch Fürsorge und Pflege wieder korrigiert hätte. Die Kapitel aus der Sicht des Monsters geben dem Leser einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle eines Wesens, was wie ein Neugeborenes alles über diese Welt lernen und seinen Platz darin finden muss. Wie wichtig dabei eine leitende, schützende und fürsorgliche Person ist, wird hier sehr deutlich. Die Aufteilung in die beiden Perspektiven verleiht der Geschichte sehr viel Nuance und ein Verständnis für sowohl Schöpfer, als auch Schöpfung. Dieses Verständnis bereinigt allerdings auf keinen Fall die Taten beider. Mary Shelley gelingt es wunderbar, die Konflikte zwischen Frankenstein und seinem Monster darzustellen und die Problematik der Handlungen beider zu erläutern, ohne sie ihrer Menschlichkeit zu berauben. Eine klare Leseempfehlung!
Angenehm lesbar, ganz anderer Schwerpunkt als ich ohne Kenntnis erwartet hätte!
Ich war einfach enttäuscht. Ich meine, ich liebe Klassiker und kann auch mit der „alten“ Sprache gut umgehen. Und ich habe auch verstanden, in welcher Zerrissenheit „Das Geschöpf“ sich befunden hat. Und trotzdem finden sich in der Geschichte zu viele Widersprüche und unlogische Handlungen der Protagonisten. Wenn ich es etwa mit dem Roman „Dracula“ vergleiche, kann ich nur sagen, dass ich Frankenstein für völlig überbewertet halte. ABER, das ist nur meine Meinung! Wer kennt das Buch und ist anderer Meinung?
Schlecht. Würde nicht empfehlen.
Wieder ein Klassiker der es absolut verdient hat ein klassiker zu sein. Wer das Monster bei dieser Geschichte ist muss wohl jeder selbst entscheiden. Fand es stellenweise leider sehr anstrengend zu lesen. Ansonsten aber ein guter Klassiker deen man mal lesen kann.
Ein gruselige Klassiker mit Tiefgang
Frankensteins Monster ist in der Popkultur weit verbreitet. Jeder kennt den verrückten Wissenschaftler, der aus leichenteilen einen Menschen baut und diesen mit einem Blitz zum Leben erweckt. Was in der Popkultur oft lustig aufgegriffen wird, hat im original von Mary Shelley so viel mehr Tiefgang. Bekommt man neben der Gedankenwelt des monsters, die so viel tiefer ist, als man denkt, die einem mit diesem Wesen mitfühlen lässt, auch noch die Zweifel Frankensteins zu spüren. Es geht um Verantwortung für die eigene Schöpfung, um Ethik und wie weit Wissenschaft gehen darf. Gerade hinsichtlich der heutigen ki Entwicklung ist hierbei die Überlegung zur Verantwortung der Wissenschaft für ihre Schöpfung aktuell wie lange nicht. Natürlich lässt sich dieses Buch wegen seiner alten Sprache, nicht so leicht weglesen, aber doch lässt es sich gut lesen und regt zum Nachdenken und übertragen des gelesenen auf die heutige Zeit ein. Daher 4/5 ⭐
Ein zeitloses Meisterwerk
Im Buch Frankenstein geht es um den jungen Viktor Frankenstein, der im Durst nach Wissen ein künstliches Wesen erschafft. Das Wesen schreckt ihn so sehr ab, dass er es verstößt. Dabei sehnt sich das Wesen nach Liebe und Zugehörigkeit. Immer wieder von den Menschen abgelehnt, rächt sich das Monster an seinem Schöpfer. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, wer das tatsächliche Monster ist. Was wäre gewesen, wenn ein menschliches Wesen oder Frankenstein selbst dem Monster seine Liebe und Mitgefühl geschenkt hätte? Wäre es dann ebenfalls böse geworden? 🤔 Der Roman ist wirklich ein zeitloses Meisterwerk.
Anders als erwartet, aber trotzdem gut
Ich war sehr gespannt, was mich in diesem Buch erwartet. Auch wenn ich mich am Anfang zwar an diese eher ältere Sprache gewöhnen musste, bin ich dann doch schnell durch das Buch gekommen. 🌚 Ich hatte jedoch teilweise ein paar andere Erwartungen an das Buch. Ich hatte damit gerechnet, dass die Erschaffung des Monsters irgendwie noch mehr beschrieben und thematisiert wird. Daher war es dann nicht so gruselig, wie ich das eigentlich vorher immer angenommen hatte. Aber dennoch war es spannend für mich, diesen Klassiker zu lesen und auch für mich persönlich zu interpretieren. ✨

Zwischen Winden und Bergen Frankenstein ist ein absoluter Klassiker. Der Name ist jedem bekannt, von klein bis groß. Aber wer kennt eigentlich die wahre Geschichte dahinter? Frankenstein ist ein Werk von Mary Shelley, welche mit ihrem Buch 1818 ein Monster erschaffen hat, welches bis heute die Kulturszene prägt. Ich habe mich an das Buch getraut und mich gefreut, zu erfahren, worum es in dieser Geschichte eigentlich geht. In Frankenstein geht es um Victor Frankenstein, ein wissbegieriger junger Mann, welcher für sein Studium nach Ingolstadt geht. Dort lernt er nicht nur viel, sondern arbeitet Jahre lang an seinem vermeintlichen Lebenswerk, ein künstliches Wesen. Doch dieses Wesen ist ein Monster, welcher nicht nur ihm den Tot bringt. Das Buch ist toll geschrieben, Shelley hat einen einzigartigen Schreibstil, welcher sich meiner Meinung nach aus der Zeit hervorhebt. Dazu ist ihre Geschichte an Spannung nicht zu übertreffen. Am Anfang der Buches gibt es ein Vorwort der Autorin. „Ich gab mir schreckliche Mühe, eine Geschichte zu erfinden, die die geheimsten Ängste der menschlichen Natur ansprechen und Schauer des Entsetzens hervorrufen würde - eine, bei der dem Leser davor grauen würde, sich umzublicken, bei der ihm das Blut in den Adern stocken würde und der Puls schneller schlagen würde.“ Das ist ihr mehr als nur gelungen. Mit Victor und seinem Monster werden Themen aufgegriffen, welche gesellschaftliche Ausgrenzung und ihre Folgen hervorheben, das zu spitzen des innerlichen Leides einer Person, die Verantwortung hinter eigenen Taten und deren Folgen sowie der Differenzierung zwischen Realität und Lüge. Es fällt mir schwer zu diesem Buch Worte zu finden, da es schlicht weg einzigartig ist. Ich kann nur empfehlen, sich auf dieses Abendteuer einzulassen, man kann nicht nur das Buch nicht mehr weglegen und aus diesem entsprechend viel lernen, sondern auch den Worten einer Autorin aus dem 19. Jahrhundert die verdiente Aufmerksamkeit schenken. Was Shelley damit geschaffen hat, ist atemberaubend. Eine Frau die sich nicht gescheut hat in diesem Zeitalter auch die Missstände von dem weiblichen Geschlecht in bestimmten Kulturen zu thematisieren. Der Wahnsinn.
Wenn man hier das später entstandene Theaterstück im Kopf hat, in dem Frankenstein in einem düsteren Turm das Monster erschafft, das von den Dorfbewohnern mit Mistgabeln und Fackeln verfolgt und von Viktor Frankenstein in Schutz genommen wird, dürfte hier etwas enttäuscht bzw. verwirrt werden. Das Original von Mary Shelley erzählt in Form eines Briefromans die Geschichte von Viktor Frankenstein, der in der Schweiz aufwächst als wissbegieriger junger Mann, der schon früh mit dem Tod der eigenen Mutter konfrontiert wird. Als er sein Studium der Naturwissenschaften beginnt, zeigt sich schnell sein Genie, dass selbst vor der Entwicklung neuen Lebens nicht halt macht. Ohne die Konsequenzen auch nur zu ahnen, erschafft er ein Monster, vor dem er sich in der ersten Sekunde seiner Erweckung ekelt und ängstigt. In der Hoffnung es nie wiederzusehen lebt er sein Leben weiter und zieht zurück in seine Heimatstadt. Doch dann geschieht ein Unglück nach dem anderen und Frankenstein ahnt wer der Täter ist. Als er das Gespräch mit dem Monster sucht, erfährt er wie ausgestoßen und allein sich dieses fühlt und welche Wut die Abneigung der Menschen in ihm auslöst. Hin und hergerissen zwischen den Wünschen des Monsters, seiner Wut und Willensstärke versucht Frankenstein einen Ausweg zu finden. Dabei sieht er sich mit dem Konzept von Moral, seiner eigenen Wut und Leidens sowie der Angst vor seiner übermächtigen Schöpfung konfrontiert. Schlussendlich stacheln sich die beiden Protagonisten gegenseitig auf und werden zu Jäger und Gejagten und stehen damit in einer extremen Abhängigkeit zueinander. Das Buch hat mich vorallem am Ende wirklich positiv überrascht. Während des Lesens fand ich es an der ein oder anderen Stelle tatsächlich etwas langwierig und nicht sehr spannungsgeladen. Aber die Darstellung von Moral, Kompromisse sowie Pattsituationen in den keine Entscheidung richtig zu sein scheint, empfand ich als äußerst spannend. Mary Shelley beschreibt hier eindrucksvoll, wie manche Entscheidungen keine zufriedenstellenden Lösungen entstehen lassen und was sich Missverstanden fühlen in menschlichen Wesen auslösen kann. Alles in allem bin ich froh das Buch gelesen zu haben, da es mir gut gefallen hat.
Lohnenswerte Ausgabe
Ein toller Klassiker, der 5 Sterne verdient hätte, wären die ersten 20% des Buchs nicht so unfassbar zäh. Danach konnte ich kaum noch aufhören zu lesen, es wurde immer besser und besser. Mir hat der klassische und verschachtelte Aufbau des Buches sehr gefallen, ebenso die verschiedenen Perspektiven. Es eignet sich vermutlich auch für Klassiker-Einsteiger, da es sich gut und flüssig lesen lässt. Die Übersetzung fühlte sich rund an. In bisschen Horror sollte man mögen, wobei es weder blutig noch brutal zugeht. Die Ausgabe hat sehr dazu beigetragen, dass ich drangeblieben bin. Wunderschön mit tollen Extras und ihr Geld wert.
The story of a man running from the consequences of his actions and his creature that never gets the care and nurturing it deserves. Doesn't sound much like fiction, no?
Der Film von Guillermo del Toro hat mir definitiv besser gefallen🎥📚
Also erstmal muss man zu der Ausgabe von Minamlima was sagen, vor allem zu den Illustrationen: die sind einfach nur wunderschön und ich finde die haben so perfekt zum Buch gehabt. Ich habe wirklich immer ein paar Minuten inne gehalten um mir die Bilder anzusehen😍 Zum Inhalt des Buches: ich finde ja die Story schon immer sehr interessant und vor allem die Idee, die sich dahinter verbirgt, dass Menschen sich oftmals ihrer Verantwortung entziehen wollen und natürlich auch die Vorurteile die man anderen Menschen gegenüber hat, die dann beeinflussen, wie man diese behandelt. Dabei wird oft verdrängt, dass unbedachte Taten und Worte andere Menschen verletzen können und diese auch im Negativen Sinne beeinflussen🥺. Diese Grundidee finde ich bis jetzt immer noch sehr sehr wichtig und einprägsam! Aber irgendwie ist mir Victor Frankenstein irgendwann soooo auf die Nerven gegangen und ich wünschte man hätte noch etwas mehr von der Kreatur mitbekommen um diese noch besser verstehen zu können. Man kann natürlich auch davon ausgehen, dass Mary Shelley genau so eine Reaktion hervorrufen wollte aber ich fand das der Film Frankenstein von Guillermo del Toro die Geschichte noch etwas besser rübergebracht hat🫣 Würde ich das Buch empfehlen? Jein. Ich finde es ist eigentlich gut es mal gelesen zu haben (tbh würde ich es nicht unbedingt nochmal lesen sondern probably eher den Film nochmal gucken)👀
Nicht mein buch

Ein sehr guter Klassiker
Mary Shally war ihrer Zeit voraus mit Frankenstein. Ich habe viele Twists kommen sehen, aber nicht erwartet. Es hat sich für mich aber sehr gezogen. Das Ende war unerwartet aber viel besser als ich es gedacht hätte und endlichhhhh kenne ich die wahre Geschichte von Frankenstein!

Das lohnt sich
Es fällt mir schwer, meine Empfindungen zu diesem Buch in Worte zu fassen. Und vielleicht ist genau das schon ein Zeichen dafür, wie sehr es mich getroffen hat. Stellenweise war es echt zäh. Aber gerade in dieser Schwere liegt seine Wucht. Immer wieder musste ich nach einem Satz das Buch zuklappen, innehalten, atmen und die Worte erst einmal sacken lassen. Dieses Buch erzählt von Schmerz. Von zwei gequälten Seelen, die sich umeinander winden wie offene Wunden. Es ist leise und zugleich unerbittlich. Moralisch komplex und tief gehend. Du hast den Film gesehen und fragst dich, ob sich das Buch trotzdem lohnt? Ja. Unbedingt.

Ich habe etwas gebraucht, um in Frankenstein von Mary Shelley hineinzufinden – die Sprache ist anspruchsvoll und die vielen Briefe sowie inneren Monologe fordern Geduld. Gerade diese Ausführlichkeit sorgt aber auch dafür, dass die Gedanken und moralischen Fragen Raum bekommen. Besonders spannend fand ich die philosophische Ebene: Was macht einen Menschen eigentlich zum Schöpfer? Und welche Verantwortung trägt man für das, was man erschafft? Die Geschichte ist weit mehr als nur ein „Monsterroman“ – sie ist eine intensive Auseinandersetzung mit Hybris, Einsamkeit, Ausgrenzung sowie den zerstörerischen Kräften von Neid und Rache. Manche Passagen waren mir etwas zu lang und gedanklich ausschweifend, doch genau darin liegt auch die literarische Wucht dieses Klassikers. Ein beeindruckendes Werk, das auch heute noch erschreckend aktuell wirkt und zum Nachdenken zwingt.
Ganz gut aber ich habe etwas mehr erwartet
Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und den Schreibstil und die Charaktere (Besonders Henry) mochte ich auch sehr gerne. Jedoch hat sich die Geschichte ein wenig gezogen und super gruselig fand ich sie auch nicht. Trotzdem ein gutes, empfehlenswertes Buch.
![《(...) are we bound to prosperity or ruin [?]》](https://social-cdn.read-o.com/images/1771370279366-33.jpg)
《(...) are we bound to prosperity or ruin [?]》
All men hate the wretched; how, then, must I be hated, who am miserable beyond all living things! Yet you my creator, detest and spurn me, thy creature, to whom thou art bound by ties only dissoluble by the annihilation of one of us. You purpose to kill me. How dare you sport thus with life? Do your duty towards me, and I will do mine towards you and the rest of mankind. Remember, that I am thy creature, I ought to be thy Adam, but I am rather the fallen angel, whom thou drivest from joy for no misdeed. Everywhere I see bliss, from which I alone am irrevocably excluded. I was benevolent and good, Misery made me a fiend. Shall I not hate them who abhore me? On you it rests, whether I quit forever the neighbourhood of man and lead a harmless lfe, Or become the scourge of your fellow creatures, and the author of your own speedy ruin.

𝐋𝐞𝐬𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐠𝐞𝐫𝐧𝐞 𝐊𝐥𝐚𝐬𝐬𝐢𝐤𝐞𝐫? 𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐣𝐚, 𝐰𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐮𝐞𝐫 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐤𝐥𝐚𝐬𝐬𝐢𝐤𝐞𝐫? Endlich habe ich « Frankenstein oder Der neue Prometheus» von Mary Shelley gelesen. Die Geschichte beginnt mit Briefen des Polarforschers Robert Walton, der auf dem Weg zum Nordpol ist. Dort trifft er auf einen völlig entkräfteten Mann, der ihm seine Lebensgeschichte erzählt. Dieser Mann ist Victor Frankenstein. Victor berichtet von seiner Jugend, seinem grossen Wissensdrang und seinem Wunsch, den Tod zu besiegen. Getrieben von Ehrgeiz und Faszination für die Wissenschaft erschafft er aus toter Materie ein neues Wesen. Doch als es ihm tatsächlich gelingt, Leben zu erschaffen, reagiert er nicht mit Stolz, sondern mit Abscheu und Angst. Er verstösst seine eigene Schöpfung und überlässt sie sich selbst. Das sogenannte Monster bleibt allein zurück, ungeliebt und ausgestossen. Es lernt, beobachtet die Menschen und sehnt sich nach Nähe. Als es jedoch immer wieder Ablehnung erfährt, verwandeln sich Einsamkeit und Trauer in Wut und Rache. Es ist erstaunlich, wie sehr man mit dem «Monster» mitfühlt. Seine Einsamkeit und sein Wunsch nach Liebe sind so greifbar, dass ich oft mehr Verständnis für es hatte als für Victor. Dieser wirkt über weite Strecken verantwortungslos und blind für die Konsequenzen seines Handelns. Der Roman stellt grosse und zeitlose Fragen. Wer trägt die Verantwortung für eine Schöpfung? Wie weit darf Wissenschaft gehen? Und wer ist am Ende wirklich das Monster? Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoll und zu Beginn musste ich mich an die langen, bildhaften Sätze gewöhnen. Hier zeigt sich deutlich, dass dies ein Klassiker und somit schon älter ist. Ich konnte «Frankenstein» nicht einfach rasch durchlesen, sondern musste mir die Lektüre Satz für Satz, Seite für Seite erlesen. Die Schmuckausgabe macht das Leseerlebnis aber zu etwas ganz Besonderem. Mit Illustrationen, Briefen und liebevoll gestalteten Extras taucht man noch stärker in die Zeit und Atmosphäre ein.
Zugegeben ich habe das Buch gelesen, nachdem ich den Netflix-Film vor einigen Monat gesehen habe. Also bin ich nicht ganz unvorbelastet in die Geschichte eingetreten. Allerdings konnte ich den Inhalt als durchaus emotional erleben und zur gleichen Zeit hat mir der, zwar schon etwas alte, Schreibstil gefallen. Dennoch bin ich manchmal abgedriftet und war dann überrascht, als einige der Kapitel aus Sicht von Frankensteins Monster gewesen sind. Diesen Aspekt mochte ich besonders.
Wunderschön und endlich habe ich die Originalgeschichte nun gelesen! Es ist definitiv lohnenswert

Erschreckend schöner Gruselklassiker
Zur Geschichte Der altbekannte Gruselklassiker von Mary Shelley ist auch heute noch absolut lesenswert. Auch wenn das Setting mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, sind die psychosozialen Themen heute mindestens so relevant wie zur Erstveröffentlichung. Im Zentrum stehen Oberflächlichkeit und Schuldzuweisungen aufgrund von Äußerlichkeiten sowie nicht aufgearbeitetem Trauma. Das Geschöpf wird ungewollt und ohne Unterstützung in die Welt entlassen, ignoriert und immer wieder gedemütigt – nur um am Ende als grausiger Unhold gejagt zu werden. Zur Illustration Diese Ausgabe ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Von liebevoll illustrierten Kapitelbildern über Scherenschnitte und Landkarten bis hin zu anatomischen Zeichnungen wird hier das volle gestalterische Potenzial ausgeschöpft. Fazit Dieses Buch erhält dank seiner wunderschönen Aufmachung einen absoluten Ehrenplatz
Ein Klassiker, der die Frage nach dem eigentlich Bösen offen lässt.
Auch wenn der Schreibstil auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, hat mich dieser Klassiker vollends überzeugt! Mary Shelleys Frankenstein erzählt die Geschichte des Wissenschaftlers Frankenstein, welcher in seiner Entdeckerwut ein Monster erschafft, welches die Kehrseite seiner Existenz erlebt. Ein berührender Klassiker mit grauen Charakteren und der Frage nach den Folgen eines unmoralischen Handelns.
🧌👨🔬🧬⚗️ Frankenstein ⚗️🧬👨🔬🧌
📖 Zusammenfassung Frankenstein von Mary Shelley erzählt die Geschichte des jungen Naturwissenschaftlers Victor Frankenstein, der von dem Wunsch getrieben ist, die Geheimnisse des Lebens zu entschlüsseln. In obsessiver Arbeit erschafft er ein künstliches Wesen. Als sein Experiment gelingt, reagiert er jedoch mit Abscheu und wendet sich von seiner Schöpfung ab. Das namenlose Geschöpf bleibt allein zurück und muss ohne Führung oder Zugehörigkeit seinen Platz in der Welt finden. Es entwickelt ein ausgeprägtes Bewusstsein für Sprache, Moral und Leid, während es nach Sinn und menschlicher Nähe sucht. ⭐ Rezension Frankenstein gilt als ein zentraler Klassiker der Literatur, kann jedoch für moderne Leserinnen und Leser sprachlich herausfordernd sein. Die stark vom frühen 19. Jahrhundert geprägte Sprache, lange Satzkonstruktionen und ausführliche philosophische Passagen machen den Roman stellenweise schwer zugänglich und verlangen hohe Konzentration. Inhaltlich behandelt Mary Shelley zeitlose Themen wie Verantwortung des Schöpfers, gesellschaftliche Ausgrenzung und die Folgen menschlicher Hybris. Besonders die Perspektive des Geschöpfs verleiht dem Roman emotionale Tiefe. Gleichzeitig kann die dichte, pathetische Erzählweise das Leseerlebnis anstrengend wirken lassen. Die Coppenrath-Ausgabe hebt sich durch ihre hochwertige Gestaltung und atmosphärischen Illustrationen positiv hervor und trägt zur ästhetischen Wirkung des Buches bei, auch wenn der Text selbst als fordernd empfunden werden kann.

Wenn klassische Literatur unter die Haut geht
Dunkel, elegant und von einer stillen Grausamkeit durchzogen entfaltet sich diese Ausgabe von Frankenstein wie ein literarisches Kunstobjekt, das man nicht nur liest, sondern erlebt. Mary Shelleys Geschichte wirkt hier zeitloser denn je, weil sie nicht allein vom Monster erzählt, sondern von menschlicher Hybris, Verlust und der verzweifelten Sehnsucht nach Anerkennung. Die Sprache bleibt klar und kraftvoll, während sich darunter eine emotionale Schwere ausbreitet, die lange nachhallt. Besonders berührend ist die Ambivalenz zwischen Schöpfer und Geschöpf. Viktor Frankensteins Besessenheit fühlt sich erschreckend modern an, sein moralisches Versagen beinahe schmerzhaft nahbar. Gleichzeitig wächst Mitgefühl für die Kreatur, deren Einsamkeit und Verzweiflung tief unter die Haut gehen. Kaum ein Klassiker schafft es so eindringlich, Schuld und Verantwortung in ein emotionales Spannungsfeld zu setzen, das bis heute funktioniert. Die opulente MinaLima-Gestaltung hebt den Roman auf eine neue Ebene. Interaktive Elemente, Illustrationen und haptische Details verstärken die düstere Atmosphäre, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Jede Seite wirkt liebevoll durchdacht und macht das Buch zu einem Erlebnis für Augen und Hände. Kleinere inhaltliche Längen sind dem Alter des Textes geschuldet, fallen jedoch kaum ins Gewicht. Diese Schmuckausgabe ist kein bloßes Sammlerstück, sondern eine intensive Begegnung mit einem Klassiker, der verstört, fasziniert und emotional fordert. Ein Buch, das man ehrfürchtig schließt – und gedanklich noch lange nicht loslässt.

"War denn nicht ich der eigentliche Mörder, wenngleich auch nur im übertragenen Sinn?"
Wir haben hier eine wunderschöne Ausgabe vom Frankenstein vom Anaconda Verlag. Da konnte ich nicht mehr wiedersehen und musste es lesen 😄 Die Geschichte an sich hat mir so viel besser gefallen, als ich sie von den Frankenstein Filmen in Erinnerung hatte. Es war tatsächlich auch ein emotionales Leseerlebnis für mich, auch wenn ich erstmal mit der Sprache vertraut werden musste, die hier verwendet wird. Die Geschichte vom Monster hat mich wirklich traurig gemacht. Als es um seine "Freunde" ging hat es sich etwas gezogen für mich. Das Ende hat mich auch leider nicht ganz zufriedengestellt, da hatte ich mir was anderes erhofft. Die Ausgabe die ich hier gekauft habe ist schwer zu lesen gewesen, auf Grund des kaum vorhandenen Weißraums. Das in Kombination mit dem verschachtelten, anspruchsvollen Schreibstil von Mary Shelley war anstregend, deshalb bin ich nach ca der Hälfte des Buches auf die Idee gekommen teilweise das Hörbuch zu hören. Habe dann abwechselnd ein Kapitel gelesen und eins gehört. Das hat für mich sehr gut funktioniert. Fazit: Ein berechtigter und emotionaler Klassiker, der allerdings schwierig zu lesen sein kann, weshalb ich hier das Hörbuch in vereinfachter Sprache empfehle 😊 dann könnte es auch Potential für 4 Sterne haben 🙂↕️✨️
Mein liebster Klassiker bisher.
"Frankenstein", von Mary Shelley, ist einer der ersten und bekanntesten Horror-/Gruselgeschichten unserer Zeit. Inhalt: "Nach dem frühen Tod seiner Mutter hat Viktor Frankenstein nur ein einziges Ziel: einen Weg zu finden, um den Tod zu besiegen – egal, was dazu nötig ist. Diesen findet er nicht in den mystischen Schriften der Alchemisten des Mittelalters, sondern im Studium der modernen Wissenschaften, und geblendet von der Macht des Möglichen, ignoriert er Moral und Bedenken. Aber als Viktor aus den sterblichen Überresten verschiedener Menschen tatsächlich ein neues Wesen erschafft, ist dies nicht der perfekte Mensch, den er kreieren wollte, sondern ein abstoßendes Zerrbild. Angeekelt flieht Viktor vor dem Geschöpf. Allerdings ist das Monster keineswegs gewillt, seinem Erschaffer ein glückliches Leben zu gönnen, während es selbst in Kummer und Elend lebt. Verbunden durch unversöhnbaren Hass, haben die Kreatur und ihr Schöpfer nur ein einziges Ziel: den anderen für das Leid zahlen zu lassen, das sie einander zugefügt haben …" (Klappentext) Die Charaktere: Ich denke, um die komplette Bandbreite der Figuren und ihrer Persönlichkeit zu erfassen, müsste man sich die Geschichte definitiv öfter zu Gemüte führen. Ich fand es sehr interessant, wie Viktor Frankensteins Leben verlaufen ist. Seine eigentlich wohl behütete Kindheit und wie man als Leser sehr früh schon gemerkt hat, dass er jemand ist, der sich sehr schnell und intensiv in Dinge hineinsteigert. Sei es das Studium der Wissenschaften, jeglicher Art, seine Idee, den perfekten Menschen zu erschaffen, bishin zu seiner Jagd nach seiner so verhassten Schöpfung. Ich fand es sehr interessant, wie die Schuld, die Frankenstein empfindet, ihn von Zeit zu Zeit auffrisst und nur noch ein Wrack von Me sch zurücklässt. Weiterhin hat mich sehr überrascht, dass wir auch die Perspektive von Frankensteins Kreatur zu erfahren bekommen. Diese konnte mich leider emotional nicht ganz so abholen, wie erhofft. Natürlich habe ich die Beweggründe von ihr Verstanden. Die unbändige Sehnsucht nach Liebe und Zugehörigkeit, die es zu demjenigen gemacht hat, der es zum Schluss war. Aber wie bereits erwähnt, habe ich das Gefühl, dass man diesen Roman öfters lesen müsste, um ein größeres Verständnis für die Figuren und ihre Beziehung zueinander, aufzubauen. Der Schreibstil: Zu Beginn der Geschichte, hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil klar zu kommen. Aber wenn man sich erstmal reingefuchst hat, war sie meiner Meinung nach, super verständlich. Ich hatte nie zuvor Berührungspunkte mit Frankenstein und war demnach sehr überrascht, dass die berühmte Geschichte, die wir alle irgendwie mehr oder weniger kennen, in einer Art "Rahmenhandlung" eingebettet ist. Ich fand das eigentlich total erfrischend und mal etwas anderes, als sonst. Ich war auch erst ein wenig verwundert, wie die Geschichte des Kapitän und seiner Mannschaft, mit der Geschichte von Viktor Frankenstein zusammenhängt, aber das hat sich alles relativ schnell aufgeklärt. Ich fand zudem richtig gut, dass die Geschichte in mehrere Teile aufgeteilt ist, wobei auch die Kreatur öfters zu Wort kommt. Wobei ich sagen muss, dass mir der Teil der Kreatur nicht ganz so gut gefallen hat, wie die Teile von Viktor, weil ich das Gefühl hatte, dass handlungstechnisch nicht ganz so viel passiert ist. Ein wenig gestört hat mich außerdem, dass der Lesefluss manchmal stagniert ist, da ab und zu wirklich umschweifend die Natur beschrieben wurde. Manchmal war das wirklich schön, aber meistens hat es eher gestört. Was mich außerdem sehr überrascht hat, waren die teilweise recht modernen Ansichten, die die Autorin hier mit einfließen lassen hat. Das fand ich sehr beeindruckend, wenn man bedenkt zu welcher Zeit das Buch erschienen ist. Themen (könnte Spoilern): Diese Geschichte ist so viel mehr, als eine Horrorgeschichte. Es geht um Moral und Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen. Weiterhin steht das stetige Streben nach Wissen, Macht und Anerkennung im Fokus, verkörpert durch Viktor Frankenstein. Allerdings lernt man auch aus der Geschichte, was passiert, wenn man stets und ständig auf Ablehnung bzw. Hass stößt und was dies mit einem machen kann, wenn eigentlich alle nur auf der Suche nach Liebe und Anerkennung sind. Diese Geschichte ist so vielschichtig, dass man bestimmt noch viel mehr aufzählen könnte, aber das hier sind die Dinge, die ich nach einmaligem Lesen herausgefiltert habe. Fazit: "Frankenstein", von Marry Shelley, ist bisher der Klassiker, der mich am meisten von sich überzeugen konnte (gut, so viele habe ich auch noch nicht gelesen 😅). Ich mochte, dass er relativ kurzweilig war und eine gute Balance zwischen Handlung und Charakterentwicklung hatte (wenn man versteht, was ich meine). Die Sprache war nach anfänglichen Schwierigkeiten, irgendwann sehr gut verständlich. In diesem Roman steckt so viel drin, dass ich das Gefühl habe, nicht die richtigen Worte zu finden. Ich kann es definitiv empfehlen, auch Leuten, die vielleicht anfangen wollen, Klassiker zu lesen.

Meine Geduld wurde auf die Probe gestellt.
Ich respektiere Merry Shelly für den Ethik Konflikt und durch den Einfluss, den ihr Roman hatte. Doch im Gegensatz zu anderen Gothic Novels aus dem 19. Jahrhundert, hatte ich große Schwierigkeiten, den Text zu legen. Alles wird viel zu abschweifend und geschwollen erklärt und beschrieben, Dr. Frankenstein war ein anstrengender Charakter und am Ende blieb mir die Geschichte, durch den intransparenten Schrheibstil nicht lange in meinem Gedächtnis. Jedoch ist es im Kern eine sehr gute Geschichte - eine sehr gute Geschichte, die mehr Arbeit als Genuss war, zu konsumieren. Ich musste mich oft dazu drängen, das Buch endlich zu Ende zu bringen. Ich möchte das Buch so gerne mögen, doch meins ist es nicht.
Ich lese selten Klassiker, aber Frankenstein wollte ich schon lange lesen – besonders, nachdem ich eine neue Verfilmung gesehen hatte. Die Originalgeschichte hat mich viel stärker berührt, als ich erwartet hätte. Für mich ist der Roman keine Horrorgeschichte, sondern ein Gesellschaftsdrama über Ausgrenzung, Verantwortung und die Frage, was Menschen zu Monstern macht.
Mary Shelleys Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus erschien 1818 und entstand in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und geistiger Umbrüche. Mary Shelley lebte am Übergang von Aufklärung und Romantik, einer Epoche, in der wissenschaftlicher Fortschritt, Industrialisierung und ein wachsendes Vertrauen in die menschliche Vernunft auf der einen Seite standen, während auf der anderen Seite Gefühle, Naturerfahrung, Einsamkeit und existenzielle Fragen wieder stärker in den Vordergrund rückten. Diese Spannungen spiegeln sich deutlich im Roman wider. Shelley schrieb ihr Werk in einer Zeit, in der naturwissenschaftliche Experimente zunehmend ethische Grenzen infrage stellten und der Mensch begann, sich selbst als Schöpfer und Beherrscher des Lebens zu begreifen. Dass Mary Shelley als Frau im frühen 19. Jahrhundert einen derart dunklen, philosophischen und grausamen Roman verfasste und veröffentlichte, ist besonders bemerkenswert. Literatur von Frauen war zu dieser Zeit stark normiert und bewegte sich meist im Rahmen von Gesellschaftsromanen, Moralgeschichten oder Liebesnarrativen. Ein Werk, das sich mit Hybris, Gewalt, Verantwortungslosigkeit, Tod und der Schöpfung von Leben auseinandersetzt, widersprach den damaligen Erwartungen an weibliches Schreiben fundamental. Frankenstein erschien zunächst anonym, was ebenfalls zeigt, wie schwierig es für eine Frau war, mit einem solchen Stoff ernst genommen zu werden. In diesem Sinne lässt sich der Roman auch feministisch lesen: als Kritik an einer männlich dominierten Wissenschaft, die erschafft, aber keine Verantwortung übernimmt, und als literarischer Beweis dafür, dass Frauen sehr wohl komplexe, düstere und philosophische Themen verarbeiten konnten – vielleicht sogar mit größerer moralischer Sensibilität. Ich lese nur selten Klassiker, hatte aber schon lange den Wunsch, Frankenstein endlich zu lesen. Der konkrete Auslöser war eine neuere Verfilmung, die mein Interesse erneut geweckt hat. Ich wollte nicht länger nur moderne Interpretationen kennen, sondern die Originalgeschichte lesen und verstehen, welche Themen Mary Shelley tatsächlich angelegt hat und was in dieser Erzählung alles mitschwingt. Schon früh wurde deutlich, dass der Roman weit mehr ist als die populäre Vorstellung einer simplen Horrorgeschichte. Der Schreibstil ist eindeutig klassisch und teilweise sehr ausführlich, mit langen inneren Monologen, Briefen und philosophischen Passagen. Dadurch wirkt der Text stellenweise sperrig und weniger flüssig als moderne Literatur, was das Lesen verlangsamt. Gleichzeitig entsteht genau dadurch eine große emotionale Tiefe. Shelley nimmt sich Zeit, innere Zustände auszuleuchten, Schuldgefühle, Einsamkeit und seelische Zerrissenheit darzustellen. Gerade diese Langsamkeit verstärkt die Wirkung der Geschichte und zwingt dazu, sich intensiver mit den Figuren auseinanderzusetzen. Während der Lektüre fiel es mir schwer, Empathie für Victor Frankenstein zu entwickeln. Er erscheint als eine Figur, die aus Ehrgeiz und Selbstüberschätzung handelt, Verantwortung scheut und sich den Konsequenzen seines Tuns immer wieder entzieht. Nicht die Erschaffung der Kreatur allein ist für die Tragödie verantwortlich, sondern Victors Verhalten danach. Er verweigert Nähe, Verantwortung und Fürsorge und überlässt sein Geschöpf einer feindlichen Welt. Im Verlauf der Geschichte wirkt Victor selbst zunehmend verbittert, fanatisch und rachsüchtig, sodass er stellenweise eher wie das eigentliche Monster erscheint. Ganz anders erging es mir mit der Kreatur. Sie wird nicht als Monster geboren, sondern als fühlendes, lernendes Wesen, das sich nach Nähe, Liebe und Zugehörigkeit sehnt. Erst die fortwährende Ablehnung, Angst und Gewalt, die ihr von der Gesellschaft entgegenschlagen, treiben sie in Hass und Verzweiflung. Ihre Taten sind grausam und nicht zu entschuldigen, doch ihre Entwicklung ist nachvollziehbar. Dadurch wirkt sie für mich menschlicher als ihr Schöpfer. Ich habe während der Lektüre deutlich stärker mit ihr mitgefühlt als mit Victor. Besonders berührt hat mich, wie sehr die Geschichte zeigt, was gesellschaftliche Ausgrenzung mit einem Menschen macht. Die Kreatur wird nicht aufgrund ihres Handelns verstoßen, sondern allein wegen ihres Aussehens. Sie wird angestarrt, angegriffen, verjagt und entmenschlicht. Genau hierin liegt für mich der eigentliche Kern des Romans. Frankenstein ist deshalb für mich weniger eine Horrorgeschichte als vielmehr ein Gesellschaftsdrama. Das Grauen entsteht nicht durch das Übernatürliche, sondern durch die Reaktionen der Menschen. Gerade an diesem Punkt konnte ich mich persönlich stark mit der Kreatur identifizieren. Durch meine eigene Erkrankung und die sichtbaren körperlichen Unterschiede habe ich selbst erlebt, wie schnell Menschen ausgeschlossen, gemieden oder reduziert werden. Schon in der Schulzeit, aber auch später im öffentlichen gesellschaftlichen Raum, habe ich erfahren, wie sehr Blicke, Vorurteile und Ausgrenzung prägen können. Nicht weil man „gefährlich“ oder „böse“ ist, sondern weil man anders aussieht. Diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich mich in der Figur der Kreatur wiedergefunden habe – nicht in ihrer Gewalt, sondern in ihrem Wunsch nach Anerkennung und in der Verzweiflung darüber, immer außen vor zu bleiben. Auch die psychischen Folgen dieser Ausgrenzung, die im Roman eindrücklich geschildert werden, wirkten auf mich sehr real. Rückzug, Einsamkeit, innere Verhärtung und Dunkelheit sind keine angeborenen Eigenschaften, sondern oft Resultate jahrelanger Ablehnung. In dieser Hinsicht ist Frankenstein erschreckend aktuell. Noch heute werden Menschen mit Behinderungen oder sichtbaren Erkrankungen häufig nicht als Teil der Gesellschaft wahrgenommen, sondern als Abweichung von einer vermeintlichen Norm. Frankenstein ist für mich deshalb ein Roman, aus dem sich viel lernen lässt. Er zeigt, wie zerstörerisch fehlende Verantwortung sein kann, wie gefährlich Macht ohne Mitgefühl ist und wie tiefgreifend gesellschaftliche Ausgrenzung Menschen verändern kann. Gerade weil diese Themen bis heute relevant sind, halte ich das Buch für äußerst wichtig. Es ist kein veralteter Klassiker, sondern ein Werk, das grundlegende Fragen über Menschlichkeit, Verantwortung und den Umgang mit dem Anderen stellt – Fragen, die nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.
Ein Schmuckstück!
Ein Buch über Liebe, Leid, Verrat und ein moralisches Dilemma. Mary Shelley schafft mit ihrem Klassiker ein Bild über die Frage der Schuld und der Reue und beschäftigt sich dabei mit den Urängsten der Menschen. Schriftstellerisch war es für mich nicht immer einfach zugänglich, deswegen zog sich der Leseprozess ziemlich. Aufgrund der wunderschönen illustrierten Ausgabe, wollte ich das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Die beigelegten Extras in Form von Briefen, Notizen und Landkarten haben das Leseerlebnis nochmal verschönert.
Eigentlich ein sehr interessantes Buch, dass man mal gelesen haben sollte. Trotzdem war es für mich anstrengend zu lesen und so mancher Part hat sich ewig lang angefüllt.
Zäh
Einzig die Schilderungen des "Monsters" waren nicht langweilig und konnten mich etwas rühren. Ansonsten kamen keine Emotionen rüber; auch kein Grusel.

Auf den anderen Studiengebieten mögt Ihr so weit kommen, wie vor Euch auch andere schon gekommen sind - es gibt nichts mehr, das Ihr lernen könntet. Doch in der wissenschaftlichen Forschungsarbeit hören die Entdeckungen und Wunder nimmer auf. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Uff. Frankenstein war für mich leider so gar kein Vergnügen – vielmehr eine literarische Prüfung der Geduld, der Nerven und stellenweise auch der eigenen Lebensfreude. Ich erkenne ohne Zögern an, warum dieses Werk ein Klassiker ist. Die moralische Botschaft ist deutlich, ja beinahe mahnend erhoben wie ein erhobener Zeigefinger aus dem 19. Jahrhundert: Verantwortung für das eigene Handeln, die Hybris des Menschen, das Spiel mit Schöpfung und Konsequenz. Die Grundidee ist stark, klug und von einem Potenzial, das bis heute nachwirkt. Daran besteht kein Zweifel. Und doch. Während der Lektüre fühlte ich mich zeitweise wie die elendste Seele, die je über diesen Erdball wandelte – nicht wegen des Leidens der Figuren allein, sondern weil ich mich durch endlose Klagen, Selbstanklagen und pathetische Monologe kämpfen musste. Frankenstein selbst empfand ich als erstaunlich anstrengenden Zeitgenossen, dessen permanente Seelenqual mich irgendwann weniger berührte als schlicht ermüdete. Ich wollte ihm stellenweise zurufen: „Ja, wir haben verstanden, es ist schlimm – aber könntest du es vielleicht ein einziges Mal etwas kürzer zusammenfassen?“ Zwei Sterne vergebe ich dennoch – und das nicht widerwillig. Zum einen für die wunderbare, altehrwürdige Sprache, die zeigt, wie kunstvoll und feierlich man einst zu schreiben pflegte. So anstrengend sie mitunter auch sein mag, ich habe eine gewisse Schwäche für diesen Stil. Zum anderen für die moralische Tiefe, die dem Werk unbestreitbar innewohnt und ihm seinen Platz in der Literaturgeschichte sichert. Leider jedoch reichten diese beiden gewichtigen Punkte für mich nicht aus, um das Buch wirklich zu genießen. Die Waagschale neigte sich trotz aller Anerkennung zu deutlich in Richtung Mühsal. ✨️ Fazit ✨️ Frankenstein ist ein bedeutendes Werk, keine Frage – ein Denkmal seiner Zeit, seiner Idee und seiner moralischen Tragweite. Für mich persönlich jedoch war es weniger ein Leseerlebnis als eine Ausdauerübung. Ich verneige mich respektvoll vor dem Klassiker, lege ihn dann aber mit einem tiefen Seufzer beiseite und sage: Wir beide sind wohl einfach keine Seelenverwandten.
Wunderschönes Buch, das verschiedene Seiten menschlichen Handelns beleuchtet, wodurch auch ich mir selbst verschiedene Fragen stelle, die mich während des Lesens und darüber hinaus beschäftigt haben. Es hat mich sehr gefesselt, bewegt und mitgenommen. Meiner Meinung nach: empfehlenswert und must read für alle! - sogar jetzt schon unter meinen Lieblingsbüchern

düster-tiefgründig-tragisch
Ein tiefgründiger, stark emotionsgetragener Klassiker, der mich schnell in seine düstere Welt hineingezogen hat. Die Geschichte fordert Konzentration, belohnt diese aber mit intensiven Einblicken in Schuld, Einsamkeit und menschliche Abgründe. Besonders die Gefühlswelten der Figuren sind eindrucksvoll ausgearbeitet und haben mich sehr berührt. Das Ende konnte mich persönlich nicht ganz überzeugen, ändert jedoch nichts daran, dass Frankenstein ein beeindruckender Klassiker ist, der zeitlose Fragen nach Verantwortung, Schuld und Menschlichkeit stellt. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich auf einen anspruchsvollen Klassiker einlassen möchten.

Hupsi- scheinbar bin ich jetzt ein Fan von Horrorliteratur der Romantik.
Zuerst Dracula und jetzt das: ich versteh nicht ganz, was da grad passiert, weil gegruselt hab ich mich ja nicht. Aber gelesen hab ich beides wahnsinnig gern. Die Motive sind schon sehr spannend, die Anspielungen auf Prometheus, die Frage ob ich verantwortlich bin für etwas, was ich geschaffen habe, ob Wissenschaft „Böses“ hervorbringen kann usw. Frankenstein ist zwischendurch unerträglich weinerlich, kein Wunder, dass der Werther im Buch erwähnt wird. Aber im Gegensatz zum Werther ist der Frankestein wenigstens kein übergriffiges Arschloch. Frankensteins Monster hat ein ordentliches Problem mit Impulskontrolle. Rest: supi!
Da es sich um eine Sonderauflage eines weltweit bekannten Klassikers handelt, bewerte ich mit den 5 Sternen ausschließlich die Aufmachung des Buches. Und die ist hier wirklich gelungen. Das Buch sieht und fühlt sich hochwertig an. Es ist ungewöhnlich schwer! Was wurde in diesem Einband verarbeitet?Die Illustrationen, die sich durch die Geschichte ziehen, sind detailreich und liebevoll gestaltet. Sie unterstreichen die düstere Stimmung und schaffen ein atmosphärisches Leseerlebnis. Oftmals werden Szenen aus dem Geschehen aufgegriffen. Viele Zeichnungen wiederholen sich, meist mit leichten Abwandlungen, was ich aber nicht als negativ empfunden habe. Falls jemand wie ich Frankenstein zuvor noch nicht gelesen hat, noch ein paar Worte zum Inhalt: Die Geschichte bekommt von mir 3 Sterne. Obwohl das Buch nicht lang ist, zog es sich stellenweise, und ich hatte mir wohl mehr Gruselfaktor erhofft von diesem Horrorklassiker. Gerade die Erschaffung des Monsters wird übergangen, und das war für mich der interessante Teil (obwohl es inhaltlich natürlich Sinn ergibt, warum das so ist).So bleibt es eine Geschichte mit Denkanstößen über die Psyche des Menschen und die Notwendigkeit von Liebe und Zuneigung.Wer Frankenstein liebt, wird mit dieser Schmuckausgabe sehr glücklich sein.
I‘m flabbergasted
Amazing book...
Mary Shelley is one of the first women to combine sci-fi and Gothic themes in this literary milestone. It's full of themes that are as important know as they were 200 years ago... A must read for anybody who is into Gothic literature!
Ein wunderschön illustrierter Klassiker!
Dieses Buch steckt voller Emotionen. Die Tragik, die es durchzieht, ist berührend und hallt lange nach. Und obwohl „Frankenstein“ ein Klassiker ist, wirken seine Themen auch heute noch erstaunlich aktuell. Viktor, ein exzentrischer Wissenschaftler, erschafft ein Geschöpf aus Leichenteilen und muss sich schon bald den Folgen seines Handelns stellen. Er erkennt nicht, welche Verantwortung er trägt, ein Fehler, der nicht nur ihn selbst, sondern auch die Menschen in seinem Umfeld in den Abgrund reißt. Ich habe die Geschichte zum ersten Mal gelesen und war überrascht, wie zeitlos die behandelten Themen sind. Das Streben nach Macht prägt die Menschheit weiterhin und doch führt Macht allein nicht zu Glück. Sie kann isolieren, einsam machen und Menschen von ihrer Umgebung entfremden. Genau wie bei Viktor, der sich in seinem Ehrgeiz verliert und alles aufs Spiel setzt, was ihm einst lieb war. Besonders eindrücklich fand ich jedoch die verheerenden Auswirkungen von Ablehnung. Jedes fühlende Wesen sehnt sich nach Zuneigung, Anerkennung und Liebe. Bleiben diese aus, kann Schmerz in Zorn umschlagen. Genau das zeigt sich an Viktors Geschöpf. Was mich am meisten berührt hat, ist die Sensibilität und Verletzlichkeit dieses Wesens. Es fühlt sich von seinem Schöpfer verraten, wollte geliebt werden und fand stattdessen nur Ablehnung. Nicht nur durch Viktor, sondern durch die gesamte Gesellschaft. Seine Selbstreflexion und die Fähigkeit, seine Gefühle auszudrücken, lassen es für mich wesentlich menschlicher erscheinen als Viktor selbst, der sich stets im Mittelpunkt sieht und sich mit Ausreden vor Verantwortung drückt. Für mich wirkt er wie ein Hochstapler, der sich größer macht, als er ist und erst viel zu spät erkennt, welche Folgen sein Verhalten hat. Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen. Im Vergleich zu unserer heutigen Alltagssprache wirkt Shelleys Ausdrucksweise fast poetisch. Sie versteht es meisterhaft, Emotionen in Worte zu fassen und dem Text eine tiefe, melancholische Schönheit zu verleihen. Die künstlerische Gestaltung der MinaLima-Ausgabe ist ein wahres Kunstwerk. Die Farben harmonieren perfekt und man spürt sofort, wie viel Liebe zum Detail in dieser Edition steckt. Jedes Kapitel beginnt mit einer stimmungsvollen Illustration und die zahlreichen Extras im Buch sind kunstvoll, filigran und laden zum Verweilen ein. Manche Elemente sind so detailreich, dass man sich minutenlang darin verlieren kann. Insgesamt ist dieses Buch absolut zu empfehlen. Da es sich sprachlich gut lesen lässt, eignet es sich auch für Einsteiger:innen in die Klassiker-Literatur. Besonders lesenswert ist es jedoch, weil es Themen behandelt, die bis heute nichts an Bedeutung verloren haben. Für Liebhaber:innen schön gestalteter Bücher ist die MinaLima-Ausgabe außerdem ein echtes Highlight.