3. Juni
Rating:5

Yesteryear ist nicht in Worte zu fassen. Ein sperriges Buch - ein unsympathisches Buch- ein sehr wichtiges Buch, über weibliche Perfektion, über Scheinwelten, über psychische Gesundheit, über Kritik üben an Lebensmodellen. Kann man feministisch zu sein und konservative Lebensmodelle nicht verurteilen? Kann man als Tradwife feministisch sein? Was macht Social media mit uns? Ein schwieriges Buch, welches sicherlich nicht jedem gefallen wird.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
3. Juni
Rating:4

"Yesteryear"ist ein ungewöhnlicher, spannender und vielschichtiger Roman; eine interessante Mischung aus psychologischer Spannung, Gesellschaftskritik, Selbstinszenierung auf Social Media, traditionelle Rollenbildern und Religion. Die Handlung entwickelt sich zunehmend rätselhaft und spannend, vor allem durch den beständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie die eingeflochtenen Interviewpassagen, in denen Natalie ihre Gedanken reflektiert, was der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt. Ein Roman, der zum Nachdenken anregt mit einer ziemlich unsympathischen Protagonistin und einem interessanten und ungewöhnlichen Ende.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
3. Juni
Ein Fiebertraum, der die Realität ist 🐓🇺🇸
Rating:4.5

Ein Fiebertraum, der die Realität ist 🐓🇺🇸

(Spoiler)‼️ Dieses Buch lässt mich verwirrt zurück. Nathalie ist eine so komplexe, unsympathische und polarisierende Protagonistin, die man trotz Allem irgendwie bemitleidet. Manchmal wollte ich sie schütteln und ihr sagen, wie falsch und verkopft doch alles ist und dann war ich wieder unglaublich traurig, weil sie selbst so sehr in den Strukturen eines Systems gefangen ist, welches sie selbst vermarket. So sehr, dass sie sich am Ende selbst darin verliert. Beim lesen hab ich mich oft gefragt, was ist Realität und was ist die „Gegenwart“. Die Auflösung am Ende hat mich dann doch traurig gemacht, weil sie sich so sehr in ihrer Scheinwelt verloren hat, dass ihr Leben aus einer reinen Lüge besteht. Nathalie ist Täterin und Opfer eines Systems, dass sie verabscheut und zugleich promoted. Und das erschreckende daran ist, dass dieses Buch keine reine Fiktion ist. Es gibt nichts Romantisches an dieser Lebensweise, das zeigt das Buch sehr eindringlich. Und vielleicht sollten ein paar Influencer*innen mal die Nase in dieses Buch stecken, bevor sie den nächsten Sauerteigansatz in die Kamera halten.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
3. Juni
Rating:5

Satire turned into thriller I couldn't put it down!

I'm really glad I read the book before the film, because the inner thoughts of the protagonist are essential to the plot and I don't know how they will implement it in a screen adaptation. The plot is about the ugly truth behind tradwife influencers, but the book is so much deeper, tackles so many more contemporary issues. The protagonist is a bitter, arrogant, racist, manipulative bitch. She is smart enough to dislike the patriarchy and to see that it is unfair on both men and women, but still, she would rather go with the flow and force it on other people in her life. It makes her a coward, but you realise that her religious conservative upbringing conditioned her like that and you start to pity her as she slowly cracks under the pressure and goes pretty much crazy.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
3. Juni
Perfekte Fassade, zerbrochene Realität
Rating:4.5

Perfekte Fassade, zerbrochene Realität

Manche Bücher lassen einen mit Sympathie für die Figuren zurück. Dieses nicht. „Yesterday Year“ erzählt die Geschichte einer Frau, die ihr ganzes Leben damit verbringt, die perfekte Version ihrer selbst zu erschaffen. Aufgewachsen in einem streng religiösen Umfeld, lernt sie früh, dass das Bild nach außen wichtiger sein kann als die Wahrheit. Schon ihre Kindheit basiert auf einer Lüge, und dieser Wunsch nach Kontrolle, Perfektion und Anerkennung zieht sich durch ihr gesamtes Leben. Die Protagonistin ist intelligent, ehrgeizig und gleichzeitig erschreckend unsympathisch. Sie urteilt über andere, behandelt ihren Mann herablassend und kämpft ständig mit dem Widerspruch zwischen dem, was sie fühlt, und dem, was sie sein möchte. Besonders spannend fand ich, wie deutlich man spürt, dass sie eigentlich nie sie selbst sein darf oder vielleicht nie gelernt hat, wer sie überhaupt ist. Mit der Ranch und ihrem Erfolg als Tradwife-Influencerin wird das zentrale Thema des Romans immer greifbarer: Schein und Sein. Nach außen wirkt alles perfekt, idyllisch und authentisch. Hinter den Kulissen sieht die Realität jedoch ganz anders aus. Was das Buch für mich besonders gemacht hat, war die psychologische Tiefe. Man beobachtet nicht nur die Entscheidungen der Protagonistin, sondern auch ihren schleichenden Verlust von Realität und Selbstwahrnehmung. Der überraschende Bruch in der Handlung hat mich zunächst verwirrt, rückblickend aber umso mehr beeindruckt. Trotzdem ist das Buch nicht immer leicht zu lesen. Die Hauptfigur macht es einem schwer, mit ihr mitzufühlen, und man verbringt viele Seiten damit, ihr dabei zuzusehen, wie sie dieselben destruktiven Muster wiederholt. Außerdem bleibt man am Ende mit einigen Fragen zurück, die bewusst offen gelassen werden. Dennoch: „Yesterday Year“ ist ein kluger, verstörender und vielschichtiger Roman über Identität, Selbstinszenierung und die Gefahr, sich so sehr in einer Rolle zu verlieren, dass man sich selbst nicht mehr erkennt. ⭐️ 4,5/5

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
2. Juni
Rating:2

👀….👁️👁️…

Kann mir jetzt noch jemand erklären was genau ich da gelesen hab? Bin verwirrt… Und dann sollte mir nochmal jemand erklären, wie man sowas lesen kann und sich dann denk“boa geil, des verfilm ma mal!“

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
2. Juni
Rating:4

Natalie zeigt auf Instagram das perfekte Tradwife-Leben – doch hinter der Fassade sieht alles anders aus. Als plötzlich Luxus, Nannys und Sicherheit verschwinden, gerät ihr Leben ins Wanken. Auch wenn sie nicht besonders sympathisch ist, fiebert man mit. Flüssiger, leicht zu lesender Stil mit spannender Grundidee.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
2. Juni
Rating:5

Dieses Buch hat eine krasse Sogwirkung auf mich gehabt!! Ich habe es gelesen und gehört, je nachdem wozu ich gerade Zeit hatte-und es war so gut: literarisch top, der Plot aber sowas von einzigartig und spannend bis zum Schluss! Jahreshighlight!!!

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
2. Juni
Absolute Empfehlung
Rating:5

Absolute Empfehlung

Was für ein besonderes Buch! Ich habe es wirklich selten, dass mir die Protagonistin so unsympathisch ist und ich ihre Denkweise so wenig nachvollziehen kann, aber genau das hat für mich das Buch ausgemacht! Es hat Humor, ist scharfsinnig und unterschwellig kritisch. Die Themen die dort behandelt werden sind super wichtig, sei es die Rolle der Frau oder wie unterschiedlich Feminismus interpretiert wird. Außerdem war das Buch aber zusätzlich noch super spannend, ich war die ganze Zeit am rätseln wie sich die Situation aufklärt und ob es noch real ist. 🤯 Ich würde es immer weiterempfehlen!

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
2. Juni
Rating:4

Für meine Verhältnisse schnell durchgesnackt. Für mich eine große Kritik an Social Media mit einer noch größeren Überspitzung und gerade deswegen so wichtig. Die Geschichte an sich weist für mich große Schwächen auf, lässt sich aber dennoch sehr gut lesen und hält uns thematisch den Spiegel vor. Insbesondere was den Umgang und der Darstellung von Kindern angeht.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
1. Juni
Rating:4

Ein origineller Roman mit einem Konzept, das lange im Kopf bleibt.

Die Idee hinter diesem Buch hat mich sofort fasziniert. Die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft sorgt für eine ungewöhnliche Geschichte, die viele spannende Fragen aufwirft und zum Nachdenken anregt. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil, der sich flüssig und atmosphärisch lesen lässt und mich schnell in die Handlung gezogen hat. Auch wenn mir die Protagonistin nicht immer sympathisch war, hat mich ihre Geschichte neugierig gemacht.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
1. Juni
Rating:3

"Yesteryear" hat mich anfangs sehr begeistert. Die Idee ist stark und der Einstieg fesselnd, besonders die Social-Media-Thematik und das perfekt inszenierte Online-Leben sind gut und zugleich erschreckend dargestellt. Auch der "Zeitsprung" sorgt für Irritation und macht neugierig. Im weiteren Verlauf flacht die Handlung allerdings etwas ab. Die Darstellung der Protagonistin und ihres psychischen Zustands wurde für mich zunehmend schwer auszuhalten. Vor allem hat mich gestört, wie selbstverständlich ihr Umfeld ihr Verhalten mitträgt. Die Geschichte funktioniert für mich nur dadurch, dass kaum jemand wirklich eingreift oder konsequent hinterfragt, das wirkte teilweise unglaubwürdig. Insgesamt eine interessantes (Hör-)Buch mit starker Grundidee, das mich am Ende aber nicht vollständig überzeugen konnte.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
1. Juni
Krasses Buch!

Krasses Buch!

Ich weiß gar nicht was ich zu dem Buch sagen kann und soll! Es ist irgendwie krass und heftig. Für mich, die eigentlich nur Fantasy liest, hatte es in der Mitte schon Längen, die aber für die Geschichte wichtig waren. Am Ende fand ich es einfach nur traurig und bezeichnend. Es zeigt schlichtweg auf, wie Frauen systematisch gesellschaftlich und/oder kulturell eingesperrt werden - mir fällt kein besseres Wort für ein... Am Ende ist die Protagonistin an allem Schuld - und Leute, ich sage es euch, ich habe sie gehasst. Und trotzdem empfand ich so etwas wie Mitleid. Sehr strange... Am schlimmsten fand ich den Teil - und hier Achtung ❗spoiler -, in welchem der Politiker Vater, also ihr Schwiegervater, nach dem Skandal sagte: Wieso sein Sohn die Mitarbeiterin nicht einfach vergew**** hätte, dann wäre alles nach 2 Wochen durch gewesen. Aber jetzt, wo sie, als Frau, handgreiflich geworden ist, wäre alles vorbei. Der beste Weg wäre sie umzubringen 🤯 WTF Und da gab es tausend solcher Stellen 🙌

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
1. Juni
Originell, bissig und erschreckend aktuell.
Rating:4

Originell, bissig und erschreckend aktuell.

Was wäre, wenn eine Influencerin, die ihren Followern das perfekte Tradwife-Leben verkauft, plötzlich genau in der Welt landet, die sie romantisiert? Genau mit dieser ebenso absurden wie genialen Idee spielt Yesteryear – und ich habe jede Seite davon genossen. Natalie lebt von Inszenierungen, perfekt kuratierten Bildern und einer Sehnsucht nach einer vermeintlich besseren Vergangenheit. Doch als sie sich plötzlich im 19. Jahrhundert wiederfindet, wird aus ihrer Fantasie ein Albtraum. Kein Internet, keine Nannys, keine modernen Freiheiten – nur die harte Realität eines Lebens, das sie bisher nur als ästhetischen Trend betrachtet hat. Besonders begeistert hat mich, wie bissig und kompromisslos Caro Claire Burke Partnerschaft, Mutterschaft und gesellschaftliche Rollenbilder auseinandernimmt. Die Darstellung ist bewusst überspitzt, manchmal fast grotesk, aber genau dadurch trifft sie ins Schwarze. Immer wieder musste ich schmunzeln, weil die Satire so treffend und die Beobachtungen so messerscharf sind. Gleichzeitig bleibt einem das Lachen manchmal im Hals stecken, weil hinter dem Humor eine erstaunlich kluge Gesellschaftskritik steckt. Die beiden Handlungsstränge greifen am Ende wunderbar ineinander und ergeben ein Gesamtbild, das lange nachhallt. Besonders gelungen fand ich die unzuverlässige Erzählerin und die vielen Interpretationsmöglichkeiten, die sich aus ihren Wahrnehmungen ergeben. Das Buch hält Leserinnen und Leser ständig dazu an, die eigenen Vorstellungen von Glück, Familie, Weiblichkeit und Selbstverwirklichung zu hinterfragen. Nicht jede Wendung hat mich vollständig überzeugt, und das Ende wirkte auf mich stellenweise etwas überhastet. Trotzdem überwiegen die Stärken deutlich: eine originelle Prämisse, kluge Gesellschaftssatire, viel schwarzer Humor und eine Geschichte, die weit mehr ist als nur ein unterhaltsamer Zeitreise-Roman. Yesteryear ist ein Buch, das den Finger genau in die Wunde unserer Zeit legt – scharfzüngig, provokant und überraschend unterhaltsam.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
1. Juni
Rating:4.5

Ist eine weitere Yesteryear-Kritik wirklich notwendig? 😆🤭

(Vorsicht: Spoiler !) Wahrscheinlich nicht. BookTok und Bookstagram sind ja randvoll mit Kritikien und Diskussionen. Trotzdem schreibe ich diesen Beitrag, weil ich vielleicht eine leicht abweichende Sichtweise auf die Protagonistin habe. Natalie Heller Mills wird von ihrer sehr religiösen Mutter aufgezogen. Diese verdrängt ihre gescheiterte Ehe so sehr, dass sie schließlich ihre eigenen Lügen zu glauben scheint. Alles andere würde das mühsam errichtete Weltbild zerstören. Zumindest in Natalies Jugend. Auch Natalie lernt früh, dass Wahrheit oft weniger wichtig ist als die richtige Erzählung bzw. Inszenierung Als Teenager gerät sie am College in Konflikte, da sie mit modernen Rollenbildern, liberalen Umgebungen und der Selbstverständlichkeit anderer Frauen nicht wirklich klarkommt. Sie wirkt fremd in dieser Welt und klammert sich verzweifelt an die Werten, die ihr beigebracht wurden. All diese Dinge formen letztlich ihre Persönlichkeit. Und genau deshalb konnte ich Natalie nie als eindimensionalen und bösen Menschen sehen. Natalie findet ihre Rolle als Traditionalistin und Influencerin mit perfektem Haushalt, Kindern und Bauernhof-Idyll. Ihren Followern verkauft sie eine heile Welt voller Glauben, Familie und sehr konservativen Werten. Hinter diesem Idealbild stehen jedoch Nannies, ProduzentInnen und zahlreiche Hilfsarbeiter, was niemand ahnt. Zumindest anfangs. Doch hinter dieser sorgfältig aufgebauten Fassade beginnen nach und nach die ersten Risse sichtbar zu werden. Die Autorin Caro Claire Burke thematisiert das Phänomen der „Tradwives“ in einer satirischen und gesellschaftskritischen Weise. Der Roman beschäftigt sich für mich aber auch mit der Frage, was passiert, wenn Menschen ihr eigenes Leben irgendwann nur noch als Inszenierung wahrnehmen. Mit den Lügen, die wir anderen erzählen. Vor allem aber mit den Lügen, die wir uns selbst erzählen. Letztlich versucht Natalie meines Erachtens nur Kontrolle über ihr Leben zu bekommen. Mit allen Mitteln. Für viele LeserInnen ist Natalie eine der unsympathischsten Protagonistinnen überhaupt. Das war für mich so nicht ganz nachvollziehbar. Ja, Natalie verhält sich toxisch. Sie ist manipulativ, übergriffig und trifft Entscheidungen, die anderen Menschen schaden. Nichts davon möchte ich entschuldigen. Trotzdem hatte ich Mitleid mit ihr. Der Roman erklärt sehr gut, aus welchem Umfeld Natalie kommt und warum sie zu dieser Person geworden ist. Natalie glaubt nicht nur an die Rolle, die sie spielt. Sie braucht sie. Einer der für mich stärksten Sätze des Romans lautet: „Wenn ich endlich zu der Person werde, die ich so lange vorgegeben habe zu sein, dann kann ich mich niemand mehr Lügnerin nennen. Lügnerin nennen. Lügnerin nennen“ Auch die Momente, in denen Natalie ihre Gedanken plötzlich unbewusst ausspricht, haben eine Wirkung auch mich gehabt. Sie wirken wie Brüche in ihrer Persönlichkeit. Als würde die Maske verrutschen und etwas hervortreten, das sie selbst längst nicht mehr kontrollieren kann. Ein richtig starkes Buch. 4,5 von 5 ⭐️

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
1. Juni
Rating:2.5

Overhyped

Die Ausgangssituation ist wirklich spannend und vielversprechend, mittlerweile hat wahrscheinlich jeder mitbekommen worum es geht, was eine Beschreibung überflüssig macht. Der Anfang war interessant, das Ende hat mir ebenfalls gefallen aber zwischendurch hat mich die Story verloren. Es war verwirrend und auch einige Tage nach beenden, habe ich nicht wirklich verstanden, was das Buch aussagen sollte. Sowohl das Leben von Nathalie, was exemplarisch für die Entscheidung eines Lebens als Hausfrau und Mutter steht, als auch das ihrer Bekannten, die sich für eine Karriere entschieden hat, sind eine Katastrophe. Frauen haben also immer die A-Karte und sind grundsätzlich immer benachteiligt und unglücklich? Es ist nicht zu leugnen, dass die Welt ein riesengroßes Patriarchat ist, heißt das aber automatisch, dass man es nur falsch machen kann? Ich habe das Buch als ziemlich deprimierend empfunden, vor allem die Beschreibungen der Mutterschaft. Jemand, der sich nicht sicher ist, Kinder zu bekommen, wird es nach diesem Buch garantiert lassen. Was ist nun die Alternative für uns Frauen? Dem Buch nach können wir uns eigentlich entweder nur den Strick nehmen oder werden verrückt und landen in der Geschlossenen. Klar, wahrscheinlich ist es satirisch aber hat für mich keinen Mehrwert gehabt und der unterhaltsame Anteil war auch sehr gering. Die Kritik an der Romantisierung der "Zeit von Früher" in Bezug auf Social-Media "Tradewives" fand ich ebenfalls irgendwie lahm. Social Media ist mittlerweile ein Berufszweg und eine Scheinwelt dazu. Das ist doch jedem klar. Gibt es wirklich Frauen die sich von der Perfektion von Frauen der Sozialen Medien getriggert fühlen? Das ist nichts anderes als Schauspielerei, ein Bild, das geschaffen und davon finanziert wird, dass Leute es feiern und mehr noch - es kritisieren. Wie kann man sich also wirklich darüber aufregen, wenn Leute erkennen, dass alles nur Show ist. Wer das wahre Leben will, sollte dies definitiv nicht auf Instagram und Tiktok suchen. Für mich wirkte das Buch wie der Versuch auf einen Zug aufzuspringen und den Trend von "Tradewives" und dem Aufkommen der traditionellen Ehe zu Geld zu machen. Wer dazu noch ein bisschen was von Religion hält, ist der ideale Fundamentalist. Ziemlich klischeehaft, im ganzen relativ flach, viel zu langatmig und allgemein zu lang. Und was war das für eine Sprache? Fo**e, Fi**t euch, Schl***e... alle paar Seiten.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:4

Abgründe einer narzisstischen Person auf der Tradwife-Bühne

+++ kann Spoiler enthalten +++ Worum geht es hier? Vordergründig soll das Buch glaube ich eine Kritik an der Tradwife-Bewegung und der Manosphere sein, doch das Faszinierende ist eigentlich der Mechanismus der narzisstischen Person hinter der Story. Es ist alles nur Show. 👱🏼‍♀️Ja, Natalie wirkt wie eine Tradwife, doch schaut man genauer hin, wird klar: Es geht ihr im Kern weder um Gott oder den Glauben, sondern nur um ihr persönliches Überlegenheitsgefühl. Sie lebt eigentlich gar nicht religiös. Sie geht nicht in die Kirche oder ist Teil einer Gemeinschaft. Sie dreht sich nur um sich und möchte „jemand sein“, es allen beweisen.Die Rolle als Tradwife ist dafür nur ein Werkzeug, eine Bühne, auf der sie spielt. Und sie spielt gewissenlos. Das Leben von 1855 zeigt deutlich, dass sie eigentlich nur leben, wie sie „glauben“ dass das Leben damals war. Ein tieferes Interesse oder Kenntnisse über diese Ära scheinen nicht vorzuliegen. 🎭 Narzissten wollen innere Leere und fehlendes Selbstvertrauen stopfen. Dabei sind sie permanent von Vergleichen, Neid, Geltungssucht und Gier angetrieben. Das sieht man hier sehr schön: Niemand bedeutet Natalie etwas. Ihr Mann? Ein dummer Freak! Ihre Kinder? Nervig, anstrengend, uninteressant, ja sogar Konkurrenz! Ihre Kommilitonen? Ahnungslose, bemitleidenswerte Geschöpfe! Ihre Mutter und Schwester? Sie machen eine positive Entwicklung durch, doch: Je besser es ihnen geht, desto neidischer wird Natalie. 🙆‍♀️ Sie fühlt sich allen überlegen. Sie mag niemanden - und naja, niemand mag sie. Grade das macht es so faszinierend, ihre bissigen Gedanken zu lesen, die nun wirklich alles andere als christlich sind. 👹 Natalie hat nur abwertende Gedanken für andere Menschen übrig, um sich selbst über sie zu stellen. Das zieht sich durch das ganze Buch. Was einen an Natalie besonders triggert, ist, dass sie unfassbar fies ist, aber dass sie dabei unbequeme Wahrheiten über die moderne Frau in einer kapitalistischen, patriarchalen Gesellschaft ausspricht. 🙋🏻‍♂️ Das Thema toxische Männlichkeit kommt auch in verschiedenen Facetten. Spannend fand ich die Entwicklung ihres Ehemannes von so ner Art Labrador zu einem Mann, der sich in der Manosphere und in Schwurblerforen verliert. Das ist wirklich gruselig, vor allem am Ende. Er ist nur noch Matsch in der Birne. 👵 Auf ihre Schwiegermutter blickt Natalie unfassbar herab. Sie ist abhängig von Medikamenten und man kann im Laufe des Buches ihren Niedergang beobachten. Wir sehen ihn jedoch nur aus Natalies Perspektive - und erst am Ende wird klar, dass Natalie eine ähnliche Entwicklung durchmacht: der totale psychologische Niedergang. 🫥 Ich finde, die Bösartigkeit und der psychologische Verfall ist das düsterste und beste an dem Buch. Deswegen ist es auch so schade, dass wir das Ausmaß auf den letzten Seiten erst wirklich erkennen. 🧐 Mich hätte interessiert, wie dieser schleichende Prozess vor sich ging. Wie konnte sie einfach vergessen, dass sie sich entschieden hat, dieses Leben von 1855 zu leben? Ihre Kinder von heute auf morgen nicht mehr erkannt? Welche Medikamente oder Substanzen waren dabei im Spiel? Das hätte etwas besser ausgearbeitet sein können. Mehr Flashbacks vielleicht oder hinten raus eine bessere Erklärung. 😥 Nichtsdestotrotz fand ich den Plot Twist schockierend gut und aufwühlend. Was für ein Leid Narzissmus und das Reinsteigern in das, was man für das Beste hält für das Umfeld und insbesondere für Kinder bedeuten kann, wird erschreckend deutlich. Mich hat es sehr an sektenähnliche Gemeinschaften erinnert, in denen Kinder von der Außenwelt abgeschnitten und gefügig gemacht werden. Solche toxischen Dynamiken lassen sich aber bestimmt in kleinerem Maßstab auch in ganz normal wirkenden Familien beobachten und diese Relateability macht das Buch vielleicht so interessant.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:4.5

So hin und her gerissen …

… nicht weil ich das Buch noch gut ist, sondern weil Natalie einfach kalt, berechnend und gottesfürchtig (Fuck, Sorry Gott ist). Phasenweise möchte ich auf der Yesteryear Ranch leben, aber wenn sich das ganze menschliche Drama ihrer Familie entwickelt … es ist spannend und ich bin sehr froh dass sich das Ende so schön glaubhaft aufdröselt.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Neeeeeee, dass war nix für mich
Rating:2.5

Neeeeeee, dass war nix für mich

Also, ich bin ehrlich, wenn Bücher durchweg so gehypt werden, springe ich gerne mit aufs Pferd und gehe neugierig und gut gelaunt an diese Lektüre ran. Außerdem wollte ich das Buch gelesen haben, bevor dieses in meinem Lieblingspodcast eat-read-sleep in der kommenden Folge anlässlich der Bestseller-Challenge besprochen wird (ich bin gespannt, wie dort die Meinungen sind). Dieses Mal muss ich leider sagen: Hat mich gar nicht abgeholt. Die Sprache und der Stil waren gut (ja, einige Dialoge sind auch richtig witzig), aber die Geschichte ….. Ich habe es eben beendet und mir fehlen die Worte 🤔. Worum geht es? Natalie lernt mit 19 ihren zukünftigen Ehemann Caleb am College kennen. Verlobung, Heirat, erstes Kind. Zweites Kind, Drittes Kind… Sie kaufen eine Ranch. Natalie wird Influencerin und erreicht 5 Mio Follower auf Insta. Alles scheint nach Außen hin perfekt. Aber ist es das wirklich? Plötzlich befindet sich Natalie im 19. Jahrhundert wieder. Gleiche Ranch, andere Familie? Ihr Ehemann ist nicht ihr Ehemann, oder doch? Wer sind die Kinder im Haus? Ihre eigenen? Jetzt springt es zwischen dem 19. Jahrhundert und der Geschichte vorher hin und her. Und das Ende 🙈…. So, und nun hoffe ich, bei der nächsten Lektüre wieder mehr Glück zu haben. Heute nur ⭐️⭐️

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:5

Endlich ein Jahreshighlight

Dieses Buch ist in aller Munde, und zwar zu Recht. Ein bitterböser gesellschaftskritischer Roman, ein wahrer Fiebertraum, so dass man als Leser selbst oft nicht weiß, was Realität ist. So so gut! Eins der Bücher, welches man gerne nochmal zum ersten Mal lesen möchte.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:3.5

Für die Aufmachung und das Cover, das unter dem hübschen Schutzumschlag zum Vorschein kommt, verdient das Buch sicherlich fünf Sterne, der Inhalt kann keineswegs mithalten. "Du hast keine Familie, du hast ein Unternehmen. Das wissen deine Nannys, deine Farmhelfer, und das weiß dein Mann. Und eines Tages werden es auch deine Kinder wissen. Und weißt du was? Sie werden dich dafür hassen. Und sie werden es dir niemals verzeihen." Natalie ist Influencerin, sie postet täglich Beiträge aus ihrem Leben auf einer abgelegenen Farm in Idaho und erreicht damit fünf Millionen Follower. Sie hat fünf Kinder und ist mit dem sechsten schwanger. Ihr Ehemann Caleb ist in ihren Augen ein Volltrottel, dümmlich und naiv, sie hat ihn nie geliebt, braucht aber einen Ehemann für ihr Leben als Tradwife. Eines Tages erwacht sie auf einer Farm, in dem ihr Mann und ihre Kinder ein Leben führen wie zu Pionierzeiten zweihundert Jahre zuvor. Natalie ist die unsympathischste Protagonistin, die mir jemals untergekommen ist, und sie macht in dreißig Jahren keinerlei Entwicklung durch, ihre veralteten Ansichten, die sie mit 19 hatte, hat sie mit 50 immer noch, und das trotz der Erfahrungen, aus denen sie hätte lernen können. Sie mag niemanden, noch nicht mal ihre Mutter oder ihre Schwester, sie hat keine einzige Freundin, ihre Kinder sind Vorzeigeobjekte für ihre Follower. Ihren Mann hat sie in Harvard kennengelernt. Das Studium an der Eliteuniversität hat sie nach einem Jahr abgebrochen, um mit Caleb und ihrem ersten Kind auf die Farm zu ziehen. Über das Streben ihrer Kommilitonninen nach beruflichem Erfolg macht sie sich lustig. Die Figur ihres Schwiegervaters Doug, der Präsidentschaftskandidat ist, hätte angesichts seines realen Vorbilds viel Potential gehabt, das hier jedoch nicht ausgeschöpft wurde. "Er war Kriegsveteran, konservativer Familienmensch und wurde von anderen Männern gern einmal mit kriecherischem Ernst als echter John Wayne bezeichnet. Der ultimative Patriarch." Seine Frau "Amelia schwebte stumm hinter ihm her, lächelte breit in seinem Schatten und strich sich gelegentlich das rosa Chanel-Ensemble glatt, als wäre sie die Special Edition einer First-Lady-Barbie." Das Ende und die Auflösung gefallen mir gar nicht. Natalie bleibt unentwegt unsympathisch und unbelehrbar. Leider bleibt das Buch weit hinter meinen hohen Erwartungen zurück.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:5

Was für ein Buch! Es ist ein bisschen verstörend und Natalie ist eine absolut unsympathische Protagonistin auf der einen Seite, aber mit ihrer bissigen, zynischen und zutiefst verbitterten Art auch unterhaltsam auf der anderen Seite. Ich hatte keine Idee wie das ganze ausgehen würde und war dann sehr überrascht. Obwohl es zwischendurch gewisse Längen hatte, war ich komplett hooked und wollte wissen was als nächstes passiert. Total genial und von mir eine ganze klare Leseempfehlung!

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Bissig scharf, trifft den Zeitgeist 🫡
Rating:5

Bissig scharf, trifft den Zeitgeist 🫡

Yesteryear war überzogen, satirisch & unbequem. Natalie war unsympathisch und die Geschichte ist oft angeeckt, wurde aber durch eine emotionale Rahmenhandlung zusammen gehalten & das Ende hat mich sehr berührt 😕 Natalie Heller Mills wird Trad Wife Influencerin durch und durch. Ihr nichtsnutziger Mann steht ihr nur im Wege. Dank ihrer manipulativen Art ist ihm allerdings schnell der Floh ins Ohr gesetzt, eine Farm zu kaufen und sich dem traditionellen Leben zu widmen. Der Plan geht auf & nach und nach propagiert und romantisiert Natalie ihr minimalistisches, traditionelles, perfektes Leben gegenüber einer riesigen Followerschaft. Kann sie diesen Schein waren? Denn Natalie hält nichts allein am Laufen, sie wäre nichts ohne ihr Produktionsteam und sollte jemand dieses Team mit bösen Blut verlassen, könnte alles kippen. Ihr Leben scheint perfekt… bis… sie wirklich im 19. JH erwacht. Ihr Haus, naja irgendwie so ähnlich und ihre Familie, irgendwie auch so ähnlich aber alles wie früher. Keine Elektrizität, kein Hightech, keine helfenden Hände. Nur Sie, ihre Familie, das lodernde Feuer im Kamin und die Farm. Yesteryear spielt demnach auf zwei Zeitebenen. Kaum ein Charakter ist sympathisch. Das Buch hat die ganze Zeit so eine abweisende, eklige Art, aber man will einfach wissen wie es weitergeht. Wie kommt Natalie da wieder raus oder wie ist sie da überhaupt reingekommen? Ich fand das Yesteryear (überspitzt ja) spannende Perspektiven zum Muttersein gegeben hat. Auch zum Thema Kinder im Internet und diese Debatte ist ja vor allem in den letzten Jahren nochmal hochgekommen, in denen viele Internetkinder erwachsen geworden sind. Diese Scheinheilige Welt und Natalie als extrem narzistische und manipulative Protagonistin konnten mich einfach nicht loslassen. Das Buch hatte eins zwei Längen in der Mitte, mich hat es aber durchweg unterhalten & schockiert. Ich werde es als Highlight 2026 in Erinnerung behalten🫱🏻‍🫲🏼 Große Empfehlung meinerseits

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:4.5

Wow, mit diesem Plot-twist habe ich wirklich nicht gerechnet! Das Buch war von Anfang bis Ende eine einzige Überraschung. Ich habe das Buch mit der Erwartung begonnen, die Geschichte einer Influencer-Tradwife mit ein paar Fantasy-Elementen zu lesen. Aber der Roman hat sich ganz anders entwickelt und mich positiv überrascht. Ich fand es total spannend, eine moderne Erzählung eines absichtlich „unlikeable female character“ zu verfolgen und gegenüber der Protagonistin gleichzeitig Unverständnis und Mitleid zu empfinden. Am besten hat mir aber gefallen, dass in dem Buch thematisiert wurde, wie schädlich Perfektionismus und der Anschein einer heilen, perfekten Welt, wie man es auf Instagram sieht, sein können. Für mich hat der Roman die Message rübergebracht, im Hier & Jetzt zu sein und das Leben so unperfekt zu nehmen, wie es eben ist. Meiner Meinung nach ist das Buch auf jeden Fall den Hype wert!

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
31. Mai
Rating:4.5

Wie sehr kann man eine Protagonistin hassen und trotzdem weiterlesen

Das Buch hat mich in einen Sog gezogen, ich wollte es endlich verstehen. Ich war verwirrt und blieb trotzdem am Ball . Das Ende rundete endlich alles ab. Ich kann nicht mal den Inhalt sinnvoll zusammen fassen, ich kann nur sagen, für mich ein überraschendes Highlight

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
30. Mai
Rating:2.5

Mehr als nur eine Geschichte über Tradwifes

Wir begleitet das ganze Buch über Natalie, wie sie ihr Leben als Tradwife und Influencerin lebt. Wir lesen über ihre scheußliche Gedankenwelt, während sie für andere immer ein künstlerisches Lächeln übrig hat. Es gelingt ihr jedoch nicht die Wahrheit vor allen zu verbergen und so bröckelt der Eindruck der perfekten Influenzerin Stück für Stück. Es war ziemlich mühselig die Geschichte zu lesen, teilweise war sie mir su langatmig, was aber auch daran liegt, dass ich keinen einzigen Charakter sympathisch finde. Das Ende ist gut geschrieben und verbindet die Erzählstränge gut miteinander.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
30. Mai
Rating:5

Ich sag’s direkt: JAHRESHIGHLIGHT!! 😮‍💨

[Rezensionsexemplar] Habe ich damit gerechnet, dass dieses Buch gut wird? Ja. Aber SO GUT? Niemals. Und so heftig. Ich kann es immer noch nicht so gut in Worte fassen, aber ich versuch’s. Der Schreibstil? 10/10 Unfassbar gut geschrieben, so mühelos humorvoll und fesselnd. Lisa Hrdina hat Natalie auf eine Art und Weise zum Leben erweckt, wie ich sie bisher noch nicht gehört habe. Das Zusammenspiel aus Caro Claire Burkes Scheibstil und Lisa Hrdinas Sprechweise hat mich ab der ersten Minute in den Bann gezogen und ich wollte nicht aufhören zu hören. Auch, wenn Natalie die unsympathischste Protagonistin seit Langem ist. Vielleicht gerade auch, WEIL sie so unsympathisch ist. Zwischenzeitlich habe ich sie wirklich gehasst und mich trotzdem unterhalten gefühlt. Die Handlung, Natalies Gedanken und Taten sowie ihr Umfeld haben etwas Spannendes an sich. Wie eine Realityshow, bei der man weiß, dass das, was da abgeht, echt nicht gut ist, aber trotzdem weiterschauen muss. Und obwohl sie aus meiner Sicht so eine schlimme Person ist, kann ich sie verstehen. Ihre Entwicklung ist interessant und zugleich beispielhaft dafür, was Frauen alles durchmachen müssen. Mein einziger Kritikpunkt: es gibt zwei kleine Punkte, die nicht erklärt wurden. Insgesamt beeinträchtigen sie die Handlung nicht, aber ich habe Fragen! 😂

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
30. Mai
Rating:4

🫪🖤

Ich hatte große Erwartungen an Yesteryear und wurde nicht enttäuscht. Zwar fand ich das Buch stellenweise etwas anspruchsvoll, weil die Sichtweise der Protagonistin sehr speziell ist und man sich wirklich auf sie einlassen muss. Was ehrlich gesagt gar nicht so einfach war, denn sie ist ein echtes Biest, wie es im Buche steht! Der Plot hat mir insgesamt gut gefallen. Er hat mich zwar nicht komplett umgehauen, aber vielleicht muss ich die Geschichte auch erst noch ein wenig sacken lassen. Was ich allerdings großartig fand: Ich konnte die Auflösung überhaupt nicht vorhersehen. Die ganze Zeit über habe ich gerätselt, wie dieses Mysterium am Ende aufgelöst werden würde.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
30. Mai
Ein Papier gewordener Fiebertraum
Rating:5

Ein Papier gewordener Fiebertraum

Tradwife und stolz darauf, das ist die Protagonistin des Buches, die aufwacht und sich plötzlich in der Pionierzeit gefangen sieht, in der sie ihre „Yesteryear“-Ranch ohne Hilfsarbeiter, Nannys, Instagram-Produzentin und moderne Annehmlichkeiten bewirtschaften soll. Erzählt wird das Leben der Protagonistin in verschiedenen Zeitsträngen, sodass der Leser/die Leserin verfolgen kann, wie Nathalie immer mehr zur fanatischen Tradwife geworden ist. Dabei erfahren wir die Geschichte nur aus Sicht der Ich-Erzählerin, die jedoch sehr unzuverlässig ist, was den Reiz des Buches ausmacht. Man muss immer auf der Hut sein, ob ihre Charakterisierungen der anderen Figuren wirklich stimmen oder ein Produkt ihrer Frustration und ihres Zynismus sind. Dafür bekommen wir einen umfangreichen Einblick in die psychologischen Vorgänge der Hauptfigur, die sich immer mehr in ihre Idee von der braven Christin und frommen Hausfrau und Mutter versteigt. Diese Darstellung hat viele Ebenen, die die LeserInnen herausfordern, dazu gehören Fragen wie: (Wie) können Frauen überhaupt ihren Platz in der (patriarchalischen) Gesellschaft finden? Welche überhöhten Anforderungen müssen Mütter und Frauen aushalten? Wie lange kann man sich selbst belügen oder selbst verleugnen, bis die eigenen Bedürfnisse so verkümmert sind, dass es zum Zusammenbruch kommt? Wie sehr prägen uns Glaubenssätze, die teilweise bis in die Kindheit zurückgehen? Wie können sich Menschen derartig in solche Ideologien verstricken? Das Buch verändert im Laufe des Lesens mehrfach seinen Charakter. Ist der Anfang durch die zynische und bissige Hauptfigur oft unterhaltsam, aber eher langsam erzählt, steigert sich die Dramatik immer mehr, bis es am Ende temporeicher wird, weil es viele unerwartete Spannungsmomente gibt. Ein ungewöhnliches Leseerlebnis, aber eine absolute Empfehlung.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
30. Mai
📚 Bookhaul Mai 2/2 📚

📚 Bookhaul Mai 2/2 📚

Meine letzten Neuzugänge für den Mai.🌸 Ich freue mich wie verrückt auf Yesteryear, ich wünschte ich hätte schon gestern damit angefangen.🤭 Hoffentlich dann im Juni.🙂‍↕️ Bisher habe ich fast nur Gutes gehört und ich wünsche mir, dass ich es auch lieben werde.🤞🏼😍 Die Zodiac Academy Reihe wird von Buch zu Buch immer fetter - das sind mittlerweile Backsteine bei mir im Regal. 🥲 Aber lieber Solobände, statt aufteilen.💸 Die Copy/Paste-Aufmachung von The Sea Spinner ist einfach bodenlos enttäuschend, immerhin ist das Cover wieder eine 12/10.🥲 • Fated Throne | Twisted Sisters • Cursed Fates | Twisted Sisters • Kingdom of Lies | Stacia Stark • The Ballad of falling Dragons | Sarah A. Parker • The Sea Spinner | Julie Johnson • Yesteryear | Caro Claire Burke • The Rose Bargain | Sasha Peyton Smith • A Drop of Corruption | Robert Jackson Bennett • Bad Bishop | L. J. Shen • Fever Dream | Elsie Silver • The Front Runner | Elsie Silver • The Annihilator | RuNyx 💕🌸✨

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
30. Mai

Ein absolutes Highlight! Ich habe YesterYear auf Empfehlung meiner örtlichen Buchhändlerin gelesen. Dieses Buch trifft für mich einfach den Nerv der Zeit. Back-to-the-roots trifft aud Perfektionismus und eine Scheinwelt. Viele Handlungen decken sich erst Schritt für Schritt auf, sodass ein gewisser Spannungsfaktor vorhanden ist. Mit dem Ende habe ich absolut nicht gerechnet und wurde so auch emotional nochmal mitgenommen. Eine absolute Empfehlung.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
29. Mai
Post image
Rating:4

Yesteryear von Caro Claire Burke Natalie Heller Mills scheint das perfekte Leben zu führen. Gemeinsam mit ihrem Mann, ihren fünf Kindern und ihrer Farm begeistert sie Millionen Menschen auf Social Media. Alles wirkt mühelos, harmonisch und bis ins kleinste Detail durchdacht. Doch hinter den schönen Bildern steckt eine Realität, die ihre Follower nicht zu sehen bekommen. Als Natalie plötzlich gezwungen wird, ihr Leben ohne die Unterstützung zu führen, die bislang im Hintergrund alles am Laufen gehalten hat, gerät ihr sorgfältig aufgebautes Bild ins Wanken. Die Grundidee des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Wir alle kennen diese perfekt inszenierten Accounts, bei denen scheinbar alles gelingt. Umso spannender fand ich die Frage, was passiert, wenn hinter die Kulissen geschaut wird und die Fassade langsam Risse bekommt. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch deutlich macht, wie viel Arbeit oft hinter dem steckt, was nach außen mühelos wirkt. Dabei geht es nicht nur um Social Media, sondern auch um Erwartungen an Frauen, Mutterschaft, Erfolg und die Vorstellung vom perfekten Familienleben. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie viele Menschen sich mit solchen Bildern vergleichen, obwohl sie mit der Realität oft nur wenig zu tun haben. Mit Natalie bin ich nicht immer warm geworden. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen, gleichzeitig hat genau das die Geschichte für mich interessant gemacht. Sie ist keine Figur, die alles richtig macht, sondern ein Mensch mit Fehlern, Unsicherheiten und blinden Flecken. Dadurch wirkte sie auf mich glaubwürdig. Besonders interessant fand ich die Fragen, die das Buch aufwirft. Wer bekommt Anerkennung für die Arbeit, die täglich im Hintergrund geleistet wird? Warum erwarten wir von Frauen oft, alles gleichzeitig schaffen zu müssen? Und warum lassen wir uns so leicht von scheinbar perfekten Leben blenden? Manche Themen fand ich so spannend, dass ich gerne noch mehr darüber gelesen hätte. Vor allem die Auseinandersetzung mit Rollenbildern und dem Druck, nach außen ein bestimmtes Bild aufrechtzuerhalten, hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen. Trotzdem hat mich das Buch von Anfang bis Ende gut unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Für mich war Yesteryear viel mehr als eine Geschichte über eine Influencerin. Es ist ein Roman über Erwartungen, Wahrnehmung und die Frage, wie viel von dem, was wir sehen, eigentlich echt ist. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
29. Mai
Rating:3.5

Dieses Mal bin ich recht unsicher,wie ich diesen Roman bewerten soll. Das Ende ist für mich sehr ambivalent,es kann aber auch daran liegen,dass ich mit einer anderen Erwartung in die Lektüre gegangen bin. Gut war,dass dieses Mal keine Identifikation oder Empathie mit der Protagonistin stattfand,das habe ich recht selten. Zu Beginn habe ich ihre Beweggründe noch manchmal nachvollziehen können,zum Ende gar nicht mehr. Die Handlung bietet viel Gesprächsbedarf....

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
29. Mai
Ein absolutes Lesehighlight!
Rating:5

Ein absolutes Lesehighlight!

Ich habe "Yesteryear" von Caro Claire Burke beendet und musste das Gelesene erst einmal sacken lassen. Dieses Buch wird mich definitiv noch ganz lange begleiten und beschäftigen! Die „Trad Wife“-Thematik ist gleichermaßen interessant und faszinierend wie absurd für mich, da ich persönlich einen völlig anderen Lebensentwurf bevorzuge. Gepaart mit der wahrscheinlich unsympathischsten Hauptprotagonistin, die mir je in einem Buch begegnet ist hat es die Story irgendwie umso interessanter gemacht. Natalie Heller Mills ist berechnend, klug und hält sich für besser als die meisten Menschen. Ihre gnadenlose Kaltherzigkeit stößt ab, erzeugt aber gleichzeitig einen unwiderstehlichen Sog. Das Buch lebt von diesem absoluten Kontrast: Man findet Natalie furchtbar unsympathisch, hinterfragt gefühlt alles, was sie macht oder denkt, vom Umgang mit ihren Kindern über die Angestellten und die Sicht auf ihren Ehemann bis hin zu ihrer eigenen psychischen Gesundheit, will aber unbedingt erfahren, was genau auf der Yesteryear Ranch passiert ist, wie die verschiedenen Zeitebenen zustande gekommen sind und welche der vielen eigenen Theorien am nächsten an die tatsächliche Auflösung herankommt. Ich hatte zwar einige Theorien, die dicht dran waren, aber mit diesem Ende hätte ich im Leben nicht gerechnet und es hat mich vollkommen sprachlos zurückgelassen. Dabei bewegt sich das Buch immer auf einem schmalen Grat zwischen Roman und Psychothriller, auch wenn letztere Assoziation mir erst im letzten Drittel des Buches gekommen ist. Besonders spannend fand ich auch, dass Natalie einfach die perfekten Argumente für den Feminismus liefert – und das, obwohl sie mit ihrem Content und ihrem Leben das absolut gelebte Bild einer streng christlichen Trad Wife ist. Ein meisterhafter, bitterböser Page-Turner, den ihr unbedingt lesen müsst! 🖤

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
29. Mai
Rating:5

Natalie lebt nach außen hin ein perfektes Leben als Tradwife. Eine tolle Farm, viele Kinder, selbstgebackenes Brot, ein liebevoller Ehemann. Das dürfen ihre vielen Follower auf Instagram jeden Tag begleiten, denn damit finanziert sie ihr Leben. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Eines Tages wacht Natalie auf. Es gibt keinen Strom, keine Annehmlichkeiten mehr. Scheinbar ist sie im Jahr 1855 angekommen. Jetzt darf sie dieses Leben führen, das sie in den sozialen Medien so propagiert hat. Aber was ist passiert? Wurde sie entführt, gab es eine Zeitreise oder ist sie mitten in einer Realityshow gelandet? Sie versucht irgendwie zu überleben und beginnt zu verstehen wie hart und entbehrlich so ein Leben wirklich ist. Wow was für ein Buch. Ab der ersten Seite war ich völlig gefesselt. Der Schreibstil ist intensiv, bissig, atmosphärisch und einfach nur spannend. Die Tradwife Szene ist scharf beobachtet und wurde in diesem Roman einfach komplett zerlegt. Und nicht nur die, sondern auch die oft scheinheilige Social Media Welt. Natalie ist manipulativ und verunsichert. Das macht sie zu einer unsympathischen Protagonistin, der man auch das harte Leben auf der Farm gönnt. Das Buch ist eine wilde Mischung aus Satire, Familiendrama und Fiebertraum. Ich war mir oft nicht sicher was jetzt real ist und was nicht. Und genau das macht es vielleicht auch aus. Hier wurde viel geboten und noch dazu sind die Themen sehr aktuell. Ganz großes Kino. Insgesamt ein unterhaltsames, gesellschaftlich wichtiges und auch verstörendes Buch, dass ihr unbedingt lesen müsst. Es gehört definitiv zu den besten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
29. Mai
Rating:5

Zynische Abhandlung des traditionellen Lebensstil

Als Hörbuch hat es mich total gekriegt. Die Sprecherin ist ganz klar eine Empfehlung und hat es mit der richtigen Tonalität unterstrichen. Der Aufhänger ist eine klassische Tradwife auf Instagram alla Ballerinafarm. Es gibt eine Farm in Nirgendwo/Idaho mit Mann und vielen Kindern. Gelebt wird nach dem mormonischen Glauben, kein Sex vor der Ehe, Mann ist der Ernährer und Verhütung ist ein Fremdwort. Auf den ersten Seiten ist es perfekt, aber mit jeder Seite bröckelt es immer mehr. Jedes Kapitel springt zwischen der Rückblende zum bisherigen Leben von Nathalie und ins jetzt, welches aber in 1855 irgendwie spielt. Keine Sorge klingt kompliziert, ist es aber nicht. Das Buch ist ein Abriss des jetzigen Amerikas, gefangen zwischen Verschwörung und (fundamentalen) christlichen Glauben. Es ist erschreckend Scharfsinnig und dabei so zynisch auf den Punkt. Oft musste ich kurz auflachen, nur um kurz darauf zu erkennen wie traurig wahr es doch ist. Unbedingt lesen, es ist ganz klar ein Jahreshighlight für mich.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
29. Mai
Rating:3.5

Wild

Das war irgendwie echt ein Fiebertraum. Fängt interessant an, hat zwischendurch ein paar Längen, aber ohne einen vollends zu verlieren und wird im letzten Teil wirklich wirr und wild, doch plötzlich ergibt alles Sinn - zumindest auf irgendeine Art. Ehrlicherweise muss man das Ganze erstmal verarbeiten.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
28. Mai
Rating:5

Absolut den Hype wert. Natalie Heller Mills lebt ein scheinbares Bilderbuchleben. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, den fünf Kindern und als Selbstversorger auf einer Farm. Idyllisch, traditionell, religiös. Als Influencerin mit mehreren Millionen Followern zeigt sie ihr Leben als Hausfrau und Mutter. Doch der Schein trügt, denn um sich tatsächlich selbst versorgen zu können, braucht Natalie nicht nur zwei Nannys, sondern auch eine Producerin und etliche Farmarbeiter. Ohne das Geld des Schwiegervaters hätten sie sich die Farm niemals leisten können und ohne sie als Influencerin, wären sie längst bankrott. Der Schein muss also gewahrt werden, denn nur so können sie ihren Lebensstandard halten. Doch so einfach ist das nicht. Natalie steht unter Druck. Von ihrem Mann, den Kindern, dem Influencer-Dasein, dem Schwiegervater und letztlich auch durch sich selbst. Sie will die perfekte Frau sein. Eine gute Christin, die ihre Kinder mit Werten erzieht. Eine liebende Ehefrau, die ihrem Mann alle Wünsche erfüllt und niemals widerspricht. Eine talentierte Hausfrau, die alles selbst macht und ihre Familie gesund ernährt. Alles soll leicht, einfach und authentisch aussehen. Der Schein muss gewahrt werden. Wie es wirklich ist, interessiert doch niemanden. Oder? Natalie ist eine Bilderbuch-Tradwife. Sie lebt den scheinbaren Traum und verliert sich darin. Von Anfang an ist sie unsympathisch, selbstzentriert, hat ein Aggressionsproblem und weiß nicht wohin mit sich. Ihre konservativen religiösen Werte lernt sie von ihrer Alleinerziehenden Mutter, hinterfragt nie, sondern glaubt blind. So durchlaufen wir gemeinsam mit ihr die Zeit ihres Studiums, wie sie ihren Mann kennenlernt und wie sie zur Influencerin wird. Dabei wird schnell klar: das alles ist nur ein Kartenhaus, das irgendwann zusammenbricht. Und dann.. Dann steckt Natalie plötzlich genau dort, wo sie scheinbar längst lebt: 1855. Nun muss sie sich wirklich damit auseinandersetzen, was sie sonst immer On Camera tut: Brot backen, Frühstück machen, Holz hacken, Tiere versorgen, Wäsche waschen, Socken stopfen und und und. Es gibt keine Annehmlichkeiten mehr. Keine Nanny, die die Kinder versorgt, keine Producerin, die "cut" ruft. Sie ist in der Welt gefangen, die sie für alle gespielt hat. Und sehr schnell wird klar: sich unterordnen, sich selbst versorgen, nichts zu haben, das ist längst nicht zu erstrebenswert. Caro Claire Burke trifft mit ihrem Buch den Zahn der Zeit. Sie kritisiert nicht nur die sehr erfolgreichen Tradwife Influencerinnen, die ein völlig falsches Bild von ihrem Leben zeigen. Sie kritisiert die Radikalisierung der Männer in der Manosphere und zeigt auf, wie sich so etwas entwickeln kann. Sie zeigt mit dem Finger auf alle Momfluencerinnen, die ihre Kinder ohne wenn und aber vor die Kamera zerren, egal in welcher Situation. Sie macht deutlich, wie sehr diese Scheinwelt den Menschen schadet. Wie nah Wahnsinn und Realität beieinander liegen können. "Yesteryear" ist ein Buch, das aufreibt, das zum Nachdenken anregt, das aber auch berührt. Vor allem das Ende hat mein Herz etwas gebrochen. Denn es zeigt eben auch, was passieren kann, wenn alles zerbricht und was daraus entstehen kann. Dieses Buch ist wirklich ein absolutes Highlight, welches aufzeigt, dass wir diesen Hype um alte Tradition, Selbstversorgung und Unterordnung mit kritischen Augen betrachten sollten.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
27. Mai
Rating:5

Ich bin, nach kurzem verdauen was da alles in den letzten Kapitel passiert ist, begeistert !!! Nicht alle Traum Vorstellungen sind umzusetzen und zeitgemäß. Der Schreibstill hat mir gut gefallen und war flüssig zu lesen. Gerne mehr davon.

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne
27. Mai
Rating:4.5

Krasse Geschichte

Wow, die Story war super interessant. Die Geschichte baut sich zwar sehr langsam auf, aber es ist von Anfang an spannend. Wirklich außergewöhnlich und originell. Würde ich sofort weiterempfehlen!

Yesteryear
Yesteryearby Caro Claire BurkeHeyne