
Venedig trägt den Keim seiner Zerstörung in sich, und vielleicht ist es diese Zerbrechlichkeit, die seinen Glanz ausmacht. Zitat
Auf nur 160 Seiten nimmt uns Leila Slimani mit nach Venedig, wo sie eine Nacht in einem Museum verbringt und sich Gedanken über ihre Herkunft, ihte Familie und das Schreiben macht. Die Erzählung beginnt in ihrem Arbeitszimmer in Paris, wo sie an ihrem neuen Roman schreibt und ihre Lektorin sie bittet, sich für eine Nacht in einem Museum in Venedig einschließen zu lassen. Das Angebot nimmt sie schnell an, denn sie ist gerne für sich, findet es nicht gruselig eine Nacht alleine in einem so großen Gebäude. Im Gegenteil fast wünscht Sie sich, dass ihr Gespenster erscheinen und sie mit diesen ins Gespräch kommen kann. Die Zeit im Museum nutzt sie, um die Gemälde, Kunstobjekte jnd Installationen zu betrachten und führt dann Überlegungen anderer Schriftsteller an, die selbst über das Schreiben reflektiert haben. Ganz nebenbei erfahren wir auch vieles von Leilas Familie, dem Leben in Marroko und später in Frankreich. Den poetischen und stillen Schreibstil habe ich sehr gemocht, in die Erzählung selbst kam ich nicht so gut rein. Ich will aber in jedem Fall einen Roman von ihr lesen, um zu schauen, ob das besser zu mir passt. Habt ihr Tipps? Welches Buch hat euch von ihr gefallen?





















