Hat nicht mein Genre, aber es ist sehr spannend und gut geschrieben.
Spannung pur
Ich bin in noch nicht einmal 1,5 Tagen durch das Buch gerast. Eine tolle spannende Story. Und ich habe zwischendurch so viele notiert, daß ich mir schon vorkam, wie eine der Protagonistinnen. Zukunft...Ein Wettlauf gegen den Nebel
122 Überlebende, 1 Mörder und 107 Stunden bis zum Ende der Welt
Der letzte Mord am Ende der Welt ist das ungewöhnlichsten Buch, das ich bisher gelesen habe. In diesem Roman ist ein wilder Mix aus Thriller, Krimi, Science-fiction, Familie, Fantasy und Dystopie vorhanden. Der Schreibstil ist flüssig und man rauscht einfach durch das Buch durch. Es scheint nicht alles, wie es aussieht und bis zum Ende wurde ich im Ungewissen gelassen, wie alles zusammen hängt. Es ist absolut von Anfang bis Ende spannend.
Das war ja mal ein sehr besonderer Roman! Bin eigentlich kein Sci-Fi-Fan, aber die Story fand ich super interessant und sehr spannend.
Buch mit schönen Messages
Am Anfang zieht sich das Buch etwas, aber nach einer Weile kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Wenn man sich genauer hineinließt hat das Buch schöne Messages fürs Leben.
Überdosis
Man darf den Titel dieses Romans ruhig wörtlich nehmen, es geht ums Ende der Welt, es führt uns an den fernen Ort am Ende der Welt und zugleich soll es um das ENDE der Welt gehen. Ja, das klingt nach einer Dystopie und der Autor Stuart Turton scheint uns auch wirklich in den Untergang führen zu wollen. Nur möchte er so Vieles mehr, und alles gleichzeitig, was einer der Probleme dieser Geschichte ist. Es handelt sich, ja, um eine postapokalyptische Geschichte mit SF Anteilen, ein bisschen Fantasy, möchte ein Krimi sein und endet schliesslich in einer märchenhaften Utopie. Dieser Genre-Mix verlangt nach viel Ambition und von der Idee hätte es etwas wirklich Grosses werden können. Die Grundidee klingt wirklich vielversprechend: Die Welt ist von einem dunklen Nebel umgeben, der alles Leben auf der Erde zerstört hat. Nur eine kleine Insel, als letztes Refugium kann sich diesem nebligen Tod widersetzen, eine Gruppe von Wissenschaftler haben einen Schutz geschaffen, den der Nebel nicht überwinden kann. Die letzten „Menschen“ leben seit Jahrzehnten in Eintracht und Frieden zusammen, Gemeinschaft ist das Wichtigste und niemand schient sich als Mittelpunkt der Welt zu sehen, es herrscht Zusammenhalt und Rücksicht, erst der Andere, dann das Ich. Aggression scheint es hier nicht zu geben. Das Paradies auf Erden. Wirklich? Diese Idylle wird gestört, als jemand umgebracht wird. Eine Katastrophe in einer Gemeinschaft, die nichts Böses in sich und dem Gegenüber zu sehen scheinen. Nun geht es darum, den Täter / Täterin zu finden. Mehr braucht man nicht zu wissen. Die Geschichte wird hauptsächlich von einer KI erzählt, die mit der Gemeinschaft eng verbunden ist und viel alltägliche Belange zu kontrollieren scheint. So entsteht eine recht künstliche Perspektive, die Turton auch konsequent verfolgt. Die Protagonisten werden eher kühl und nüchtern beschrieben, aus dieser Distanz gelang es mir kaum, irgend jemand ganz lebendig oder emotional zu erfassen. Mir kam oft der Gedanke, ob Turton selbst beim Schreiben wohl Unterstützung von einer KI erhalten hat. (Nur mein Eindruck). Ich konnte mit keiner Person wirklich warm werden. Zudem werden wir mit vielen Namen konfrontiert, ein Wirrwarr von Personen, die zudem auch gern mal plötzlich ganz anders reagieren und hier in Sachen Logik manchmal schmerzlich Platz noch oben lassen. Es kommt kaum Spannung auf, die Geschichte mäandert über weite Teile vor sich hin, zieht sich wie Kaugummi. Wer lange durchhält, wird nicht unbedingt mit einem schlüssigen Ende belohnt, das Erzähltempo wird zwar erhöht, aber diese Eile wirkt forciert. Es braucht einen Epilog, der die vielen offenen Fragen schnell noch zu beantworten sucht, auch dies wirkt keinesfalls gereift oder durchdacht. Ich habe das Buch als Hörbuch „genossen“, obwohl ich eigentlich keine mehr für mich in Betracht ziehen wollte, ich lese einfach lieber. Ich konnte es leider nicht anders bekommen und da mich die Geschichte im Vorfeld sehr interessierte, habe ich doch mal eine Ausnahme gemacht. Astrid Schulz spricht das Buch sehr ambitioniert, sie spielt die sehr unterschiedlichen Personen eher. Dies macht sie leider nur zum Teil für mich annehmbar. Zu übertrieben kamen mir manche Stimmen vor, da wurde aus einer älteren Wissenschaftlerin eine Hexe, Männer klangen gern mal wie Dämonen, die Tochter sprach wie ein verletztes blaues Einhornbaby aus einem Comic für Kleinkinder!! Wirklich über meine Schmerzgrenze und eine gute Gelegenheit, ganz auf Hörbücher zu verzichten. Am Ende bin ich sichtlich enttäuscht und fühle mich zudem überdosiert mit unsinnigem Utopien-Geist. Aber das ist halt Lese-Risiko
Als Hörbuch zu diesem Zeitpunkt einfach ungeeignet. Bekomme kaum was mit.
Schneller dystopischer Krimi, der beide Genre gut verbindet
Der letzte Mord am Ende der Welt hat sich beim lesen für mich wie ein Film angefühlt. Es ist so geschrieben, dass man es ohne Probleme direkt zu einem richtig guten Film machen könnte. Mit einer interessanten Erzählerperspektive, und im Präsenz geschrieben. Insgesamt ist das Buch für mich kein Highlight aber trotzdem lesenswert. Es liest sich extrem schnell und ist daher auch geeignet einen aus einer Leseflaute rauszuholen. Durch die schnelle Handlung und die kurzen Kapitel fliegt man durch das Buch, wobei aber das Buch nicht wirklich Tiefe aufbauen kann. Der Fokus liegt klar auf der Handlung und nicht auf den Charakteren aber die wirklich sehr gut gelungene Mischung aus Dystopie und Krimi hat mir gut gefallen! Besonders in der zweiten Hälfte des Buches kommen so schnell neue Erkenntnisse ans Licht und das Klassische Motiv aufzudecken was in der Nach passiert ist, mag ich einfach gerne. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass hier und da die Story und Welt nicht genug ausgebaut werden um wirklich logisch zu sein. Also ein kurzweiliger Krimi der anderen Art! :D
Grundsolide geschrieben. Moderne Verarbeitung der klassischen "Whodunit" Detektivgeschichte mit einem Sciene-Fiction Anstrich. Die Wendungen sind immer wieder überraschend genug um einen interessiert zu halten.
Hab erstmal abgebrochen, da mir die Geschichte zuuuuuu kangsam vorangeht. Man denkz immer jetzt aber undxes plätschert dahin. Vielleicht werde ich mal irgendwann weiterlesen, denn das Setting ist ok.
Mega spannender Krimi im Dystopieformat
Survivalskills, Hivemind, tödlicher Nebel und noch tödlichere Geheimnisse. Musste mich sehr konzentrieren, der Schreibstil und die Handlung waren eher anspruchsvoll, kein Buch für nebenbei. Dafür wird man belohnt mit spannenden Ideen und einem atmosphärischen mysteriösen Szenario.
Welch Buch! Spannend, emotional und jede Zeile ein Genuss - jetzt schon ein Jahreshihglight ✨️
Ein sehr interessantes Buch. Sehr abwechslungsreich. Es war mal was ganz anderes, als alles andere, was ich jemals zuvor gelesen habe. Hatte einige Längen, Kann man aber dennoch empfehlen!

A thrilling and interessting whodunnit
Usually not the biggest fan of sci-fi-leaning stories, but this one completely surprised me. A whodunnit told in a totally different, refreshing way – clever, sophisticated, and incredibly well thought out. The writing is intelligent, the pacing tight, and the concept so original that it’s hard to put down. Absolutely gripping from start to finish! —> For readers who love smart mysteries with a twist of sci-fi atmosphere.
Ein stimmungsvoller Mix aus Dystopie und Krimi in einer ganz eigenen Welt. Es war für mich kein Pageturner, aber trotzdem spannend.
Als Hörbuch zu diesem Zeitpunkt einfach ungeeignet. Bekomme kaum was mit.
Insgesamt eine sehr interessante und spannende Story. Am Anfang brauchte ich etwas um richtig in die Geschichte einzutauchen, das es ein Element gab, das ich so nicht erwartet habe. Man konnte gut mit rätseln und das Ende war für mich zumindest nicht hervorsehbar.
Dieses Buch enthält die wohl schönste Danksagung, die ich je gelesen habe. Und obwohl ich nicht gerne mitrate und Whodunnit nicht immer etwas für mich ist, mag ich den Roman im Rückblick sehr. Die vom Autor kreierte Welt und die phantastischen Ideen sind liebevoll komponiert und das in einem postapokalyptischen Szenario. Richtig gut.
122 Personen leben auf einer kleinen Insel- die letzen Menschen nach einer Naturkatastrophe auf der Erde. Es gibt eine KI Abi, welche die Bewohner über- und bewacht- ebenso das Abwehrsystem, welches die Insel vor einem giftigen Nebel schützt und vieles mehr. Es ist ein Mord geschehen und wenn dieser nicht in 107 Stunden aufgeklärt wird, bricht das System, welches den Nebel zurück hält, zusammen und alle sterben. Keiner kann sich erinnern, was letzte Nacht geschehen ist.
Ein sehr gelungener Mix aus den unterschiedlichsten Genres bekommt man hier geboten. Krimi, Sci-Fi, Familiengeschichte, Dystopie …. Abi erzählt uns überwiegend alles, was wir Leserinnen und Leser wissen sollen/ müssen . Schließlich ist sie im Kopf jeder Person auf der Insel präsent und beantwortet auch deren Fragen. Rechenschaft über alles gibt die KI Abi ,nur der Wissenschaftlerin Nijema. Mich erinnerte diese Art der Erzählweise an Skythe, aber auch irgendwie an den Roman von Eschbach Eines Menschen Flügel( wahrscheinlich wegen der philosophischen Fragen, die man sich beim Lesen- und auch danach- noch stellen ) Vorhersehbar waren die Wendungen und das Ende für mich nicht. Und ich konnte rätseln, wer es wohl war….
122 Menschen auf einer Insel - 1 Mord - und nur wenige Stunden um zu verhindern,dass die Menschheit für immer ausgelöscht wird.
Es gibt nur noch eine Insel, auf der sich 122 Menschen befinden - der Rest der Welt wurde durch einen giftigen Nebel ausgelöscht. Zwischen fleißigen Arbeitern befinden sich auch die 3 Wissenschaftler, die tagtäglich dafür sorgen, dass die Bewohner friedlich miteinander umgehen, es zu keinem Streit kommt und auch alle gut versorgt sind. Jedoch gibt es auch viele merkwürdige Dinge auf dieser Insel ... z.B. sterben die Menschen an ihrem 60.Geburtstag. Außerdem gibt es die Stimme "Abi" in den Köpfen der Bewohner, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und alles über die Menschen weiß. Dann wird eines Morgens die Leiche einer der Wissenschaftler gefunden und plötzlich ist das ganze Leben der Inselbewohner in Gefahr. Es bleiben ihnen nur noch 107 Stunden, bis der giftige Nebel bei ihnen ist. Emory, eine Bewohnerin, macht es sich zu Aufgabe, den Täter rechtzeitig zu finden, um dadurch den giftigen Nebel aufzuhalten, der auch für immer ihre Insel auslöschen soll. "Der letzte Mord am Ende der Welt" von Stuart Turton war mein erstes Werk von diesem Autor. Ich bin sonst nicht der Leser von Dystopien, aber durch die Mischung mit etwas Krimi und mystischen Elementen war ich doch angetan von dem Buch. Am Anfang musste ich mich erst einmal an den Schreibstil und die vielen Protagonisten gewöhnen bzw. an die Abschnitte, wo Abi spricht. Aber mit jedem Kapitel wurde es spannender und ich war neugierig, wer hinter der grausamen Tat steckt und ob sie den Nebel aufhalten können. Alles in allem eine interessante Geschichte, die dem Leser das ein oder andere Mal auch die Augen öffnet, was passieren würde, wenn der Untergang drohen würde. Trotz einiger Längen zwischendurch und einem Ende, wo ich etwas enttäuscht wurde, wird dies nicht das letzte Buch von dem Autor für mich gewesen sein.
Spannend und irgenwie mal ein ganz anderes Setup auf das man sich einlassen muss. Mir hat es als Urlaubslektüre gut gefallen!
Interessante Variante der Zukunft...
mehr gibt's da eigentlich nicht zu sagen. Nicht schlecht geschrieben, detailliert und nachvollziehbar. Aber irgendwie mit einem leicht grauen Unterton. Trotz relativ gutem Ausgang möchte in dieser Welt nicht leben...
Herausragend
Dieses Buch war herausragend und ich mag den Autor und seine Werke sowieso. Die Idee und die Geschichte des Buches haben mir sehr gut gefallen und mich von Anfang bis Ende gefesselt. Zudem passt es auch gut in die heutige Zeit und die Verbreitung der KI. An manchen Stellen fand ich die Geschichte bei kleineren Dingen nicht ganz logisch, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan und hätte ansonsten auch das Volumen gesprengt. Es blieb daher manches der eigenen Fantasie überlassen. Insgesamt ein spannendes und fesselndes Buch.
Ich wollte schon lange ein Buch von Stuart Turton lesen und jetzt ist dies endlich mit seinem neuesten Werk wahr geworden. Ich bin ein Fan von Dystopien und deshalb hat mich dieses Werk besonders angesprochen. Der Genre-Mix hat mir sehr gut gefallen. Ich werde definitiv die anderen Werke des Autors auch noch in Angriff nehmen und bin sehr gespannt was es in Zukunft noch aus seiner Feder zu lesen gibt.
Der Einstieg in das Buch viel mir sehr schwer. Dachte schon ich muss es abbrechen. Hab aber doch eine Chance gegeben und muss sagen, es hat sich gelohnt. Wurde in der Mitte richtig spannend. Wen man erstmal dahinter steigt, worum es geht, dann ist es ein tolles Buch. War auf jeden Fall mal was anderes.
Stuart Turton: „Der letzte Mord am Ende der Welt“ (übersetzt von Dorothee Merkel, im Print erschienen bei Tropen) - mehr Dystopie als Krimi, aber sehr atmosphärisch und clever. Fans von George Orwell oder auch Richard Powers werden hier vermutlich Spaß dran haben. Aber Achtung: Atemlose Spannung und Tempo sucht man hier vergebens, es entfaltet sich eher ein tech-philosophischer Gesellschaftsroman zwischen Kammerspiel und Endzeitfeeling. Aber man kann sich nicht beschweren, dass man hier nicht mal was „ganz anderes“ bekommt. Und miträtseln lässt es sich natürlich auch bestens, aber man sollte definitiv bereit für eine sehr reich ausgestaltete Geschichte sein, die sich auch gerne mit den großen Fragen der Menschheit befasst.

Außergwöhnliche Plotidee, spannender Genremix & sehr gut zu lesen.
Mittlerweile bin ich großer Fan des Autors, jedes Buch ist eine neue und tolle Erfahrung. Er schreibt auch selber in seiner Danksagung, dass er sich bewusst dafür entschieden hat immer ein neues Genre und Setting zu wählen. Auf das nächste Buch, einen Krimi, Feuer ich mich schon sehr. Dieses Buch hat mich, wie auch schon das Vorherige, an ein für mich ungewohntes Genre herangeführt: Ein End of World Setting mit ein wenig Science Fiktion, Thrillerelementen und einer Mordermittlung. Wobei die letzten eiden für mich üblicher sind. Das Worldbuilding fand ich grandios. Die einsame Insel mit den "Resten" der Menschheit und 3 mysteriösen Ältesten. Kritische Nachfragen kommen in dieser Gesellschaft gar nicht gut an, das lernt vor allem eine der Protagonisten schnell. Man fragt sich sehr schnell wie einige Sachen einfach so hingenommen werden können. Blöderweise geschieht ein Mord und dieser muss gelöst werden, dabei sind kritische Nachfragen und Neugierde wiederum hilfreich. Nach und nach kommt man während der Ermittlung hinter die Geheimnisse auf der Insel und auch wie es der Menschheit vor dem Nebel ging, der den Rest der Erde unbewohnbar macht. Auch ethische Fragestellungen kommen dabei auf und ich fand es wirklich sher gut umgesetzt. Man bekommt verschiedenste Perspektiven, trotzdem habe icb zwischenzeitlich alles und jeden verdächtigt und das Ende hat mich überzeugt. Es gab für mich ein paar erzählerische Längen und man braucht etwas um sich in die Welt einzufinden, aber das Buch ist absolut lesenswert und eine Empfehlung. Wieder eine außergewöhnliche Geschichte von Stuart Turton mit aktuellem Bezug. Und wenn es dieses Buch nicht für euch ist, vielleicht interessiert euch ja eines seiner anderen Bücher :)
Leider nicht der nächste große Wurf von Stuart Turton
Mit seinen ersten beiden Werken konnte Stuart Turton mich sehr begeistern. Sein dritter Roman ist dagegen eher enttäuschend. In dieser dystopischen Science-Fiction-Story wurde die Erde von einem giftigem Nebel zerstört. Auf einer griechischen Insel leben etwas über 100 Dorfbewohner, deren Überleben von ein paar Wissenschaftlern gesichert wird, die den Nebel auf Abstand halten. Als eines Tages eine Wissenschaftlerin ermordet wird, fällt einer Dorfbewohnerin die Aufgabe zu, den Mord innerhalb von 4 Tagen aufzuklären, ansonsten droht der Nebel die Insel zu verschlingen. Emory, die Dorfbewohnerin, kommt dabei dem Ursprung ihres eigenen Volkes auf die Spur und deckt die heimlichen Absichten der Wissenschaftler auf. Stuart Turton hat ja bereits nach seinem ersten Roman erklärt, niemals dasselbe Genre zweimal bedienen zu wollen. Dieses Mal hat er einen Krimi in eine hochkomplexe Welt, in einer dystopischen Zukunft platziert. Dabei gibt es meiner Meinung nach zu viele Details und Ungereimtheiten, die nicht zu Ende erzählt und erklärt werden. Weder die Aufklärung des Mordes konnte mich wirklich packen noch fand ich die Personen überzeugend gezeichnet. Der Mittelteil zog sich sehr in die Länge, ohne dass man viel Neues erfahren konnte.
Spannend bis zur letzten Seite. Tolles Endzeit-Worldbuilding trifft den Charme eines klassischen Murder-Mysterys.
🌍 In einer postapokalyptischen Welt, in der nur eine kleine Gemeinschaft überlebt hat, wird plötzlich ein Mord begangen, der erste seit langer Zeit. Die Gesellschaft, die auf Vertrauen und Harmonie aufgebaut wurde, gerät ins Wanken. Während die Ermittlungen beginnen, stellen sich tiefgreifende Fragen: Was bedeutet Schuld? Gibt es Gerechtigkeit in einer Welt, die kaum noch Regeln kennt? Und wie weit ist der Mensch bereit zu gehen, um seine Wahrheit zu schützen?
Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Es ist ganz anders als viele andere Bücher, die ich bisher gelesen habe und genau das macht es so besonders. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, denn der Autor bringt immer wieder tiefgründige Gedanken ein. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Besonders mochte ich, wie authentisch sie dargestellt sind. Sie entwickeln sich im Laufe der Handlung, verändern sich, bleiben dabei aber ihrer Grundpersönlichkeit treu. Diese Balance zwischen Entwicklung und Kontinuität macht sie glaubwürdig und menschlich. Es ist kein Krimi im klassischen Sinne, sondern viel mehr: ein intensives Gedankenexperiment, das sich mit existenziellen Themen auseinandersetzt. Für mich definitiv eines meiner Jahreshighlights!⚓️🛟
Güte und Freundlichkeit über allem
In einem Meer aus Krimis stach „Der letzte Mord am Ende der Welt“ sofort ins Auge – das düstere, geheimnisvolle Cover zog mich im Buchladen magisch an. Als Krimi-Fan war die Entscheidung schnell getroffen: Das Buch musste mit. Doch was mich zwischen den Seiten erwartete, ging weit über einen klassischen Whodunit hinaus. Stuart Turton entführt uns in eine postapokalyptische Welt, in der nur noch eine kleine Insel bewohnbar scheint. Dort lebt eine abgeschottete Gemeinschaft, deren fragile Ordnung durch einen Mord ins Wanken gerät. Was zunächst wie ein typischer Kriminalfall beginnt, entwickelt sich schnell zu einem fesselnden Mix aus Mystery, Sci-Fi und Fantasy. Die Atmosphäre ist dicht, fast beklemmend, und Turton versteht es meisterhaft, Spannung mit philosophischen Fragen über Moral, Überleben und Wahrheit zu verknüpfen. Besonders gefallen hat mir, wie geschickt der Autor die Genre-Grenzen verwischt. Der Kriminalfall bleibt zwar der rote Faden, doch die postapokalyptische Welt und die fantastischen Elemente verleihen der Geschichte eine überraschende Tiefe. Auch der Aufbau mit wechselnden Perspektiven und Zeitsprüngen sorgt für Tempo und hält den Leser bis zum Schluss im Bann. Ein kleiner Abzug gibt es für die Komplexität der Handlung – an manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Klarheit gewünscht. Dennoch: „Der letzte Mord am Ende der Welt“ ist ein ungewöhnlicher, kluger Krimi mit einem originellen Setting und verdient für mich solide 4 von 5 Sternen. Wer gerne über den Tellerrand des klassischen Genres hinausliest, wird hier bestens bedient.

Ein Science-Fiction-Apokalypse-Roman, der begeistert
Auf einer abgelegenen Insel im griechischen Mittelmeer, der letzten bewohnten Stelle der Erde nach einer globalen Katastrophe, wird eine Wissenschaftlerin ermordet. Dieser Mord gefährdet das Abwehrsystem, das die Insel vor einem giftigen Nebel schützt, der die Welt zerstört hat. Die Bewohner haben keine Erinnerung an die Ereignisse der vergangenen Nacht und müssen den Mörder innerhalb von 107 Stunden finden, um das Überleben der letzten Menschen zu sichern. Am Ende des Buches stellt Stuart Turton seinen Lesern in seiner „Besonderen Danksagung“ einige interessante Fragen: „Ging es in die Richtung, die du erwartet hattest? Mochtest du diese Richtung? Und was hat dieser Stuart Turton überhaupt für ein Problem mit der Menschheit?“ Diese Fragen spiegeln die unerwarteten Wendungen und die tiefgründige, teils düstere Thematik des Romans wider. Zu Beginn hatte ich keine Ahnung, dass es sich um einen Science-Fiction-Apokalypse-Roman handelt. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich wahrscheinlich nicht zu diesem Buch gegriffen – da ich normalerweise keine Science-Fiction lese. Aber ich mochte Turtons „Der Tod und das dunkle Meer“ sehr und dachte, ich könnte etwas Ähnliches erwarten. Die ansprechende Covergestaltung und der tolle Farbschnitt des Buches haben meine Aufmerksamkeit geweckt, und ich griff zu, ohne den Klappentext richtig zu lesen oder vorherige Recherchen anzustellen. Umso erstaunter war ich, als ich mit der Geschichte begann. Trotz meiner Vorbehalte gegenüber Science-Fiction konnte mich der Roman von Stuart Turton vollkommen fesseln. Der Autor hat einen einzigartigen Schreibstil, der es schafft, lebendige Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Die Handlung bleibt vom ersten bis zum letzten Moment spannend und ist gespickt mit Wendungen, die ich nie vorausgesehen hätte. Turtons Bücher verlangen Aufmerksamkeit und Konzentration, vor allem aufgrund der Vielzahl an wichtigen Figuren, die die Geschichte vorantreiben. Sie sind herausfordernd, aber gleichzeitig ein wahrer Lesegenuss. Was hat dieser Stuart Turton überhaupt für ein Problem mit der Menschheit? Diese Frage bleibt unbeantwortet und würde ich dem Autor gerne stellen.
Schönes Buch, tolles Cover
Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, war ich sehr begeistert vom Cover und von dem Farbeschnitt - einfach schön! Das Schöne an den Büchern von Stuart Turton ist, dass man nie weiß, was einen erwartet. Alle drei Bücher von ihm sind sehr unterschiedlich. Darum war ich umso neugieriger, was mich erwartet. Die Geschichte beginnt langsam und nimmt mit der Zeit immer mehr an Fahrt auf. Ich wusste zuerst nicht, was mich erwartet, fand die Charaktere aber drollig und oftmals irgendwie niedlich gezeichnet. Doch nach und nach beginnt das Dunkle der Geschichte und der Titel des Buches beginnt Sinn zu ergeben. Teilweise fand ich die Geschichte dann doch etwas langatmig und hätte sie mir etwas dynamischer gewünscht. Alles in allem habe ich mich aber sehr gut unterhalten gefühlt. Es ist kein klassischer Krimi. Wer sich auf eine etwas andere Kriminalgeschichte mit einem ernsten Hintergrund einlassen kann, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.
Ich muss zugeben, dass mich Cover und Farbschnitt magisch angezogen haben. Der Klappentext hat mich dann überzeugt, dieses Buch zu kaufen. Ich finde diesen dystopischen Krimi unfassbar spannend und gelungen. Am liebsten hätte ich die Seiten nur so inhaliert, da ich unbedingt wissen wollte, was passiert. Diese postapokalyptische Atmosphäre, die Insel, die gesellschaftlichen Strukturen der Inselbewohner:innen und die vereinzelten Hinweise, die man als Leser:in bekommt, haben mich wirklich in seinen Bann gezogen. Auch die Erzählperspektive fand ich unfassbar spannend. Den Genremix aus Sci-Fi, Thriller und Krimiist sehr gelungen. Für mich war es das erste Buch von Stuart Turton, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.
Eine dystopische Mordermittlung
Eine Insel mitten im Nirgendwo. Darauf die letzten Überlebenden der Menschheit. Um die Insel herum ein tödlicher Nebel. Bis eine der letzten 3 Wissenschaftler, die den Nebel in Schach halten ermordet wird und sich der Nebel langsam der Insel nähert. Nur die Auflösung des Mordes kann die Einwohner noch retten. Ein rennen gegen die Zeit beginnt. Am Anfang fand ich den Roman sehr verwirrend, zumal man als Leser in kürzester Zeit mit sehr vielen Namen und Charakteren konfrontiert wird. Sobald aber die Ermittlungen losgehen, kann man der Handvoll Protagonisten gut folgen. Das dystopische Setting fand ich wirklich originell und die Vielzahl an unerwarteten Wendungen und gelüfteten Geheimnissen hat mich immer gut bei Laune gehalten. Alles in allem ein gut konstruierter Sci-Fi-Krimi zum Miträtseln.
Mit seinem neuesten Krimi hat sich Stuart Turton wieder einmal selbst übertroffen. 'Der letzte Mord am Ende der Welt' hat mich von Anfang bis zum Schluss gefesselt. Stuart Turton bewegt sich zwischen den Genres und so ist ein genialer Mix aus Krimi, Sci-Fi und Dystopie entstanden. Der Autor hat ein erschreckendes Zukunftsszenario erschaffen. Die Menschheit ist nahezu ausgerottet. Nur eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern hat es geschafft auf einer griechischen Insel eine Zuflucht vor dem giftigem, tötlichen Nebel zu schaffen. Die Ältesten, wie sie sich nennen, sorgen für Sicherheit auf der Insel. Die wenigen Dorfbewohner sorgen für Nahrung, kümmern sich um die Tiere und bewirtschaften Felder. Jeder einzelne hat seine Aufgabe; der Tagesablauf verläuft nach den Regeln der Ältesten, bis einer von ihnen ermordet wird und die Sicherheitsschranken, welche den tötlichen Nebel von der Insel abschirmen, hochgefahren werden. Um die letzten Überlebenden zu retten, muss der Mörder entlarvt werden, andernfalls wird die Menschheit endgültig aussterben. Dorfbewohnerin Emory stellt sich der nahezu unmöglichen Aufgabe. Mit ihrer Neugier und ihrer rebellischen Art , die sie grundlegend von den anderen Dorfbewohner unterscheidet, beginnt sie Fragen zu stellen. Was ist in der Nacht des Mordes passiert? Warum wurde Niema getötet und wieso kann sich niemand erinnern? Schnell ist klar, dass auf der Insel etwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Ich fand es so spannend die vielen Geheimnisse ans Licht zu zerren, tief in die dunklen Abgründe der Menschen zu blicken und Rätsel um Rätsel zu entschlüsseln. Genial fand ich gerade zu Beginn den geheimnisvollen Ich-Erzähler, dessen Identität zwar relativ schnell gelüftet wird, der aber auch später für viele Überraschungen sorgt. Überhaupt steckt das Buch voller unvorhersehbarer Wendungen und Plotttwists, welche den Spannungsgrad hoch halten. Und ich habe die 'Locked Room'-Atmosphäre geliebt. Fazit: Ein großartiger Krimi aus der Feder von Stuart Turton, mit einem erschreckenden Zukunftsszenario, dunklen Geheimnissen und überraschenden Wendungen und Enthüllungen. Ein Highlight!
Der Einstieg war richtig gut, aber von Kapitel zu Kapitel wurde es verwirrender. Oft habe ich mich gefragt:"wurde jetzt die Perspektive gewechselt oder hab ich was verpasst?" Im ganzen fand ich die Grundidee toll, aber manche Charaktere leider nicht glaubwürdig

Spannend & gesellschaftskritisch 🔪🌍
Der letzte Mord am Ende der Welt ist mal wieder eine großartige Geschichte von Stuart Turton, voller Verstrickungen, Twists & Turns! Ich liebe die ersten beiden Bücher des Autors sehr, deswegen musste ich dieses hier natürlich auch lesen - und oh boy, das hat sich gelohnt! 🔥 Nicht nur ist es ein großartiger Krimi, sondern greift auch kritische Themen, wie beispielsweise die Zerstörung durch den Menschen auf. Ich war die ganze Zeit richtig am miträtseln und nachdenken, wie die ganze Sache wohl ablief, einen kleinen Teil konnte ich auch erahnen, aber nicht das große Ganze. War von Anfang bis Ende einfach hooked 🤩
Am Anfang noch sehr interessant und dann ein völliges hin und her. Am Ende hat es mich leider komplett verloren.
Unique, but dragged a bit
The main problem I had with this book is that every single character felt so far away. I couldn't feel any empathy for anyone, which was also why I didn't really care for the mystery, who lived and who died. The only thing this book had going for it was that the concept of it was really unique, and not like anything I have ever read. I didn't know it was a Dystopian novel when I picked it up, and I feel like that bit was done really well!
Mir hat das Buch, der Schreibstil und insgesamt die Story sehr gefallen. Ich konnte von Anfang an in Story eintauchen. Die Ich Erzählung fand ich anfangs verwirrend, aber schnell weiß man damit umzugehen. Mir persönlich waren es dann doch ein paar zu viele „Hätte Wäre Wenn Momente“. Ich habe meine Notizen ordentlich gefüllt, damit ich den Faden nicht verliere. Insgesamt hat mich der Roman sehr unterhalten. Nach Ferryman der nächste Fantasyroman der mich persönlich abholt. :)
Mystery-Krimi-Drama
Die Geschichte war vom Anfang bis zum Ende spannend. Sie hat zum nachdenken angeregt. Tolles Setting mit innovativen Ideen. 💡 Es kamen mit etwas zu viele Charaktere in der Story vor. Ich war immer mal verwirrt 😅. Es lohnt sich zu lesen oder zu hören.
Stuart Turtons Bücher sind einfach speziell, aber ich mag das sehr.
Ein Mord ist geschehen, es wird ermittelt, also ist es ein Kriminalroman. Soweit so richtig, aber es steckt doch noch einiges mehr in diesem Buch. Wir befinden uns auf der letzten bewohnten Insel der Welt und das Leben auf der Insel befindet sich in einem empfindlichen Gleichgewicht und so führt der Mord dazu, dass ein Wettlauf gegen die Zeit und das Aussterben der Menschheit beginnt. Grandios setzt Stuart Turton seine Geschichte zusammen, natürlich mit überraschenden Wendungen und einem stimmigen Ende.
Eine kurzweiliger, spannender Genremix aus Science-Fiction, Dystopie, Kriminalroman und Gesellschaftsbeobachtung. Unbedingte Leseempfehlung.
Normalerweise lese ich keine Krimis, aber die Bücher von Stuart Turton konnten mich bisher immer begeistern. Es ist wieder eine Art Detektivgeschichte, in der der Leser nach und nach der Auflösung näher kommt. Durch die vielen kleinen Informationen, die nach und nach aufgelöst werden, ist das Buch durchgehend spannend. Allerdings konnte mich die Auflösung dieses Mal nicht allzu sehr überraschen. Alles in allem ist es aber wieder eine fesselnde Geschichte auf der Suche nach dem Mörder.
Das Cover und der Titel dieses Krimis von Stuart Turton haben mich sofort neugierig gemacht und der Klappentext versprach eine spannende Story. Also habe ich mich auf ein Leseexemplar von 𝑫𝒆𝒓 𝒍𝒆𝒕𝒛𝒕𝒆 𝑴𝒐𝒓𝒅 𝒂𝒎 𝑬𝒏𝒅𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑾𝒆𝒍𝒕 beworben und habe das Ebook zur Verfügung gestellt bekommen. Danke an Netgalley und den Tropen-Verlag dafür!
📖 𝑰𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕 – Es gibt nur noch eine einzige bewohnbare Insel mit insgesamt 122 Menschen auf der ganzen Welt, der Rest wurde durch einen tödlichen Nebel vernichtet. Die Insel wird durch ein ausgeklügeltes System vor diesem Nebel beschützt. Doch als eines Tages ein Mord geschieht, wird dieses System außer Kraft gesetzt und die Bewohner müssen den Mörder finden, um ihre Insel zu retten. Doch niemand erinnert sich daran, was in der Nacht zuvor geschehen ist. Können die Bewohner den Fall lösen? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 💬 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈 – Das Cover sieht wahnsinnig toll aus und wirkt sehr idyllisch für einen Kriminalroman, was aber sehr gut zur Geschichte passt. Diese wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Wir begleiten Emory, die als Ermittlerin den Fall auflösen soll, und ihre Tochter Clara; auch die Perspektive der drei Ältesten auf der Insel, die eine Führungsrolle inne haben, erhalten wir immer wieder. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und alle Perspektiven sind eng verwoben. Der Fall ist nicht sehr einfach zu lösen, da die Inselbewohner immer wieder versuchen, die Ermittlungen zu behindern, und gleichzeitig selbst nicht wirklich wissen, was mit ihnen passiert. Das richtig Spannende an diesem Roman ist das Setting – es ist postapokalyptisch, aber sehr friedvoll und idyllisch, es enthält sehr überraschende Elemente, auf die ich aus Spoiler-Gründen hier aber nicht näher eingehen möchte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es war durchweg spannend und interessant, gemeinsam mit Emory hinter die Kulissen der Insel und die Geheimnisse zu blicken und langsam zu erfahren, was eigentlich tatsächlich passiert ist. Das Ende war ebenfalls sehr gelungen und gut nachvollziehbar. Der Autor hat es geschafft, einen zwar eher gemächlichen, aber trotzdem richtig interessanten Krimi mit absolut besonderem Touch zu schreiben. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕 – Das Buch kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Man muss sich auf die Story einlassen, dann erhält man einen sehr tiefgründigen, zum Nachdenken anregenden Krimi mit einem Genre-Kniff, den ich so nicht erwartet hatte. Mich hat der Schreibstil sehr überzeugt, ich werde mir sicher auch andere Bücher des Autors näher anschauen, da er in seiner Danksagung auch angedeutet hat, dass jedes seiner Bücher komplett unterschiedlich sein wird, was sich sehr spannend anhört.

Inhalt Die letzte bewohnte Insel der Welt. Eine Idylle. Hier leben Dorfbewohner und eine Handvoll Wissenschaftler friedlich zusammen. Doch dann geschieht das Undenkbare: Es geschieht ein Mord. Wird der Mörder nicht rechtzeitig gefunden, steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel. Meine Meinung Es gibt Bücher, die für immer bei mir bleiben dürfen und einen Platz in meinem Herzen haben werden und die ich niemals aussortieren werde. Dieses Buch gehört dazu. Schon die Art des Erzählens ist sooo besonders. Wir erfahren die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Figuren und gleichzeitig gibt es eine Ich-Stimme, die uns durch das Geschehen führt. Das hat mich zu Anfang etwas irritiert, bis ich begriffen habe, warum das so ist. So eine geniale Idee. Was mir direkt zu Anfang gut gefallen hat, ist, dass es vorne im Buch eine Karte der Insel und eine Liste der wichtigsten handelnden Figuren gibt. Beides ist ungemein hilfreich bei der Orientierung und zum Einstieg in die Handlung. Auch der Weltenbau ist sehr gelungen. Die Geschichte spielt in der Zukunft, auf eine kleinen Insel inmitten des Meeres. Umgeben von undurchdringlichem tödlichem Nebel. Das Setting ist so anders, so ungewöhnlich, so einfallsreich erdacht. Etwas vergleichbares habe ich noch nie gelesen. Und ich habe viel gelesen. Dann die gut ausgearbeiteten, lebendig wirkenden Charaktere. Ob nun sympathisch oder unsympathisch, sie sind alle so vielschichtig, so glaubwürdig, so einzigartig, dass ich die Handlung aus jeder Perspektive gerne erkundet habe. Das Buch liest sich flüssig und spannend. Beim Lesen entstanden zunächst Fragen um Fragen in meinem Kopf. Ich hatte keine Idee, wie das alles zusammenhängen könnte. Im Laufe der Handlung erhielt ich Hinweise und Antworten, während neue Fragen dazu kamen. Es gab etliche Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. So wurde es nie langweilig und ich folgte gebannt den Charakteren durch das Ende der Welt und machte mir Gedanken, wie es zu diesem letzten Mord kommen konnte und wer der Mörder sein könnte. Stellte Theorie um Theorie auf, während ich gespannt weiterlas. Die Auflösung überraschte mich und war doch so logisch. Und so schlug ich zufrieden das Buch zu und war doch traurig, dass es zuende war. Fazit: "Der letzte Mord am Ende der Welt " ist eine überaus gelungene Mischung aus Science Fiction, Postpokalypse, Dystopie und Kriminalroman. Ich habe dieses Buch geliebt beim Lesen. Jedes Wort verschlungen. Wollte verweilen und gleichzeitig vorwärts gehen. Wollte wissen, was da los ist und doch das Buch nicht beenden. Also kurz gesagt: Jahreshighlight und Lebenshighlight. Wenn ihr Dystopien mögt, Krimis mögt, aber vor allem, wenn ihr ungewöhnliche Bücher mögt, die anders sind, euch herausfordern, euch zu denken geben, dann lest dieses Buch. 10 von 5 🐈⬛🤭
Was war das denn?
Krass. Ein Plot jagt den nächsten. Der Erzählstil ist etwas ganz eigenes,und ich hatte lange Unsicherheit, ob ich dem Erzähler überhaupt trauen kann. Bis zum Schluss kamen ständig neue Fragen auf, die sich dann aber immer geklärt haben. Einfach wow!
Zum Inhalt: Die letzte bewohnte Insel der Welt. Eine Idylle. Hier leben Dorfbewohner und eine Handvoll Wissenschaftler friedlich zusammen. Doch dann geschieht das Undenkbare: Eines Morgens wird die Leiche einer brutal ermordeten Wissenschaftlerin gefunden. Sie sorgte für Sicherheit auf der Insel. Wird ihr Mörder nicht rechtzeitig gefunden, steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel. Die Welt wurde durch einen giftigen Nebel zerstört, nur auf einer kleinen Insel im Mittelmeer existieren dank eines komplizierten Abwehrsystems letzte Überlebende. Wissenschaftler sorgen für ein friedliches Leben, sie überwachen die Landwirtschaft, die nächtliche Sperrstunde und sogar die Gedanken der Dorfbewohner. Die wiederum stellen keine Fragen – bis eine der Wissenschaftlerinnen eines Morgens ermordet aufgefunden wird. Schnell stellt sich heraus, dass dieser Mord das Abwehrsystem der Insel heruntergefahren hat. Wird der Mörder nicht innerhalb der nächsten 107 Stunden gefunden, wird die Insel von dem Nebel verschluckt. Und auch die letzten Menschen auf Erden werden aussterben. Das Problem: Niemand erinnert sich daran, was in der vergangenen Nacht geschehen ist. Meine Meinung: Ich war ganz neugierig auf das Buch, denn eigentlich sind Dystopien nicht so mein Genre, aber dieses ist eine gute Mischung aus Dystopie und Thriller. Der Einstieg ins Buch viel mir leicht, dank des flüssigen und spannenden Schreibstils. Die Kapitel hatten auch die richtige Länge so das man schnell voran kam. Die wichtigsten Charaktere waren gut beschrieben und teilweise sympathisch. Als Leser war man sehr gespannt, was es mit den 107 Stunden auf sich hat und wer denn die Wissenschaftlerin auf dem Gewissen hat. Es gab viele Verdächtige, aber bis zum Schluss war ich mir nicht sicher wer es denn wirklich war,denn immer wenn ich dachte ja der war es, kam ein anderer Hinweis und ich bekam Zweifel. So fieberte ich mit und spekulierte, und wurde am Ende überrascht wer es dann war,denn denjenigen hatte ich nicht so richtig auf dem Schirm, aber die Auflösung für den Mord war schlüssig. Ob es gelingt den Nebel aufzuhalten, wird jetzt nicht verraten. Ein guter Thriller, der mir Spaß gemacht hat zu lesen.


















































