
Das Buch hatte definitiv seine Momente: die Settingbeschreibungen in Las Vegas waren schön, es gibt lustige Szenen und gute Gespräche zwischen den Figuren. Diese Teile haben richtig Spass gemacht und die Geschichte aufgelockert. Allerdings werden sehr viele Klischees bedient, die stark nach den 2000er-Jahren wirken. Besonders auffällig sind die Stereotypen: die Darstellung der irischen Frauen wirkte übertrieben und klischeehaft, die weiblichen Unterhaltungen oft überspitzt und überspict, und es gab immer wieder Momente von Fatshaming, die für mich überhaupt nicht okay waren. Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Tiefe der Figuren: die erste Liebesgeschichte der Protagonisten wird kaum erklärt, Rückblicke fehlen, sodass das Verständnis für beide Charaktere und ihre Liebesgeschichte unklar bleibt.


