6. Apr.
Rating:3

Nette Geschichte in interessantem dieselpunk Setting die mehr Tiefe gebraucht hätte

Vor Jahren habe ich den Film zu diesem Buch im Kino gesehen und fand da schon das Setting total interessant. Als ich dann zufällig wieder auf die Reihe gestoßen bin, habe ich natürlich zugegriffen. Ich wurde nicht enttäuscht aber auch nicht sonderlich positiv überrascht. Das Positive zuerst: Die Welt ist definitiv die Stärke des Buches. Das Konzept von motorisierten Städten in einer postapokalyptischen Welt ist super interessant und Angelpunkt der Geschichte. Die Beschreibungen der Städte und der Umgebungen ist lebendig und auch die ganzen negativen Aspekte werden echt toll beschrieben. Die Charakterprämissen waren eigentlich auch wirklich interessant und ich mochte die Gespräche zwischen den Tom und Hester. Allerdings hätte man wirklich mehr mit den Charakteren machen können - mehr Konflikte, mehr emotionale Tiefe. Besonders im letzten Teil des Buches konnte ich die Handlungen der Charaktere nur semi nachvollziehen. Hier komme ich auch schon dahin was mich gestört hat: die Story und Charakterentwicklung. Etwa gegen Mitte der Geschichte hat sie wirklich an Schwung verloren. Der Plot ist relativ einfach. Ein großer Teil des Buches nimmt die Reise von Tom ein, der etwas passiv ist, sowie eine zweite Perspektive, die Londons Mysterium untersucht. Das war nicht schlecht aber es wurde am Ende nicht gut aufgelöst. Das Ende mochte ich wirklich nicht. Es fühlte sich zu schnell an, zu wenig ausgearbeitet mit teilweise erzwungenen Ereignissen ohne die Ziele der Charaktere wirklich gut abzuschließen. Trotzdem war das Leseerlebnis befriedigend, und werde zumindest auch den zweiten Teil lesen, weil ich die Welt wirklich interessant finde.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
14. März
Rating:4

Mortal Engines war so ein Fall von: bin bei der Suche nach einem neuen Buch kurz falsch abgebogen und hab dabei genau das Richtige erwischt.

Ich hatte den Film noch ganz vage im Kopf und plötzlich riesige Lust auf diese steampunkige, postapokalyptische Sci-Fi-Abenteuerstimmung. Eigentlich gar nicht so mein Beuteschema. Das Buch war auch schneller weggesnackt, als mir lieb war. Was für ein verrückter Ritt.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
8. Feb.
Rating:4.5

Ich war von der ersten Seite an gefesselt und frage mich noch immer wieso ich es nicht schon viel eher gelesen habe. Das Ende hat mich so hart getroffen und ich weiß noch immer nicht was ich dazu sagen soll. Der Schreibstil hat mich nur so über die Seiten fliegen lassen. Die ganze Idee mit den Stadten auf Rädern war so faszinierend und erschreckend zu gleich. Gefressen und gefressen werden wird hier ganz groß beschrieben und kann nicht mal annähernd beschreiben um was es in diesem Buch geht. Ich bin schon auf das nächste Abenteuer von Hester und Tom gespannt! Für alle die Dystopien mögen und mal was anderes in diesem Genre lesen wollen.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
3. Feb.
Rating:4

"Mortal Engines" follows Tom Natsworthy, a third-class historian apprentice in London in a far away future, when most cities are so-called traction cities, moving constructs moving over the land and "eating" other cities for parts and population growth. When London "eats" another city, Tom meets his hero, Thaddeus Valentine, the leader of London's guild of historians, who remembers his name, and his pretty daughter Katherine, who is nice to him, but soon becomes witness to an assassination attempt on Valentine by a girl from the eaten city. Wanting to help apprehend her, Tom follows her, learning her name and seeing her disfigured face. She flees through the waste chute, and Tom thinks she is dead. When Valentine catches up and learns that Tom knows her name, he sends Tom through the waste chute after her. This way, Tom finds himself out of his hometown, on the ground, alone with Hester Shaw, the girl who is mad at him for foiling her assassination attempt. Together, they try to get back to London, and to convince the other person that they are right about London and about Valentine. Through their journey, Tom learns more about the world outside of London, traction cities and static settlements alike, as well as about Hester and her history. At the same time, back in London, Katherine Valentine is dissatisfied with her father, who usually tells her everything and respects her opinion, but now keeps secrets and doesn't want to tell her why the appearance of the assassin rattled him so. When he gets sent on a mission by London's lord mayor, she starts doing her own research to find out what he is hiding, plunging her into danger as she uncovers the lord mayor's secret plans for London - and the world. This book is more on the younger side of Young Adult, not only are the protagonists only 15, they act and think like that and the adventure felt so young that at points I considered if this book might not better be categorised in the middle grade category. Either way, it sits firmly in the category of teen books, but it was still an enjoyable read as an adult. The world building of traction cities of different sizes vs static settlements and what each form means for their own organisation, as well as for society as a whole, is the biggest selling point of this book, I think. Through the adventure of Tom and Hester, you learn more and more about these different forms, about how society is organised, how people from these different structures look upon each other, what they think is modern and outdated, as well as how the world used to look like and how the past influences the world's presence. Then, through Katherine's plot, we learn more about London itself, and her plot is more one of intrigue, where she uncovers the plots of a power-hungry lord mayor who wants the whole world to be put at his feet. There were also a few interesting character interactions and relationship developments, but it was not the main draw for me. What kept me reading was the worldbuilding and discovering more of it.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
24. Jan.
Rating:4

Abenteuer, Action, dystopisch und einfach spannend.

"Mortal Engines - Krieg der Städte" habe ich schon einmal vor ein paar Jahren angefangen zu lesen. Nur habe ich nie beendet. Jetzt habe ich die Buchreihe neu entdeckt und war gleich wieder gespannt es zu lesen. Die Handlung spielt weit in der Zukunft und in einer dystopischen Welt. Wir Menschen leben in sich bewegenden Städten und Dörfern. Nur noch wenige Menschen leben auf dem Erdboden und sind sesshaft. Damit die Städte überleben können "fressen" sie andere Städte/Dörfer. Nach jahrelanger Abgeschiedenheit wagt sich die Stadt London daher in die Region der Jagdgründe. Zu dieser Zeit beginnt für Tom, das Abenteuer nachdem er sich immer schon gesehnt hat. Er begegnet der geheimnisvollen Hester Shaw und gerät in eine Verschwörung, die es zu aufzuklären gilt. Die Beschreibung und Darstellung der Charaktere ist Philipp Reeve richtig gut gelungen. Die Vorstellung das wir uns eher mit einer Stadt, wie ein Schiff von a nach b bewegen war für mich erstmal unvorstellbar, aber sehr faszinierend. Tom, der in der fahrenden Stadt London aufwuchs und keine Ahnung von den Außenlanden hat, war für mich am Anfang echt naiv und sehr verträumt. Was aber kein Wunder ist, wenn man wie in einer Schneekugel aufwächst. Hester ist das komplette Gegenteil. Sie ist hart, grob und hat nichts sanftes an sich. Was aber auch hier ihren Grund hat, wie man im Laufe der Handlung erfährt. Für mich ist der erste Band wirklich gelungen. Ein guter Auftakt für eine tolle Fantasy - science fiction Reihe.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
19. Juni
Rating:4

Eine Interessante postapokalyptische Welt, mit vielen spannenden Charakteren

Ich finde hier schön das die Charaktere mehrschichtig sind und sie doch alle was anderes wollen und manchmal nur Dinge tun, weil sie keine andere Wahl haben (zumindest in ihren Augen). Es ist auch auf jeden Fall nicht zu dick, so das dass World building nicht zu ausschweifend ist. Ich fand es genau richtig vorallem wenn man bedenkt das noch 3 weitere Bücher kommen. Das einzige was mich enorm gestört hat war, wie stark dort alle auf Schönheit fixiert waren. Gerade bei Hester war es teilweise schon lächerlich wie relevant das war. Aber alles in allem ein gelungenes Buch!

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
9. Apr.
Rating:3

Viel Potenzial

Ich hatte zuerst den Film gesehen, ohne was darüber zu wissen. Dieser Film schrie geradezu „Buchverfilmung“, denn wer denkt sich eine so interessante Welt aus, um dann so eine 08/15 Story drauf zu klatschen? Vom Buch hatte ich mir mehr Hintergrund erhofft, mehr Story, mehr Tiefe…..All das was eben bei Verfilmungen hinten runter fällt. Mehr Story und ein wenig mehr Hintergrund gab es tatsächlich, und ich finde die Vision dieser Welt wirklich cool und interessant. Leider fehlte es mir doch sehr an Charaktertiefe und die Handlung ging mir stellenweise einfach zu schnell, zu sprunghaft. Zudem wirkt das ganze Buch ein bisschen so, als hätte es ein talentierter Jugendlicher verfasst. Ich werde dem zweiten Teil noch eine Chance geben und hoffe , dass sich die Handlung noch ein wenig verzweigt und die Charaktere mehr Tiefgang bekommen.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
17. März
Idee und Worldbuilding mit Potential - aber Luft nach oben
Rating:3

Idee und Worldbuilding mit Potential - aber Luft nach oben

Ich habe mal den Film zu Mortal Engines angefangen (leider wurde ja nie mehr als der erste Band verfilmt) und wollte dann erst unbedingt die Buchreihe lesen ... ca. zwei Jahre später habe ich es dann jetzt auch endlich mal getan und habe festgestellt, ich hätte es mir eigentlich auch sparen können :D Klingt viel härter, als ich es meine, aber da ich inzwischen seltener lese als früher, wähle ich noch gezielter aus und hoffe natürlich immer, ein Highlight zu erwischen! Mortal Engines hat ein riesiges Potential; ich liebe das Worldbuilding, denn es ist abgefahren, es ist anders, es ist brutal. Hier gilt zu jeder Zeit: fressen oder gefressen werden. Die Story lässt sich auch nicht allzu lange Zeit, man wird schnell ins Geschehen eingeführt und lernt die wichtigsten Charaktere kennen. ABER ... der Schreibstil ist mir persönlich ein bisschen zu einfach (anders ließe sich aber vermutlich das Erzähltempo auch nicht halten), die Wendungen vorhersehbar und die Charaktere bleiben für mich ohne Tiefe. Mit anderen Worten: ihr Schicksal interessiert mich nur so semi dolle. Sie scheinen ein bisschen zu sehr nach einem bestimmten Schema angefertigt - was nicht mal schlimm ist, aber mehr als ein einigermaßen unterhaltsames Leseerlebnis war es dann eben nicht. Wäre ich noch 15 und würde lesen, statt meine Hausaufgaben zu erledigen, würde ich vermutlich weiterlesen, aber so werde ich die Reihe vermutlich abbrechen ... Habe gehört, der Film soll schlecht sein, diese Theorie werde ich auf jeden Fall bald prüfen :D

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
5. Feb.
Rating:4

Der Anfang war ein wenig wirsch und ich brauchte so meine 90 Seiten bis ich rein kam, deswegen habe ich es eine Zeit lang auch passiert, aber als ich dann in der Geschichte drin war, gefiel es mir richtig gut. Tom als Charakter hat sich manchmal ein wenig dämlich verhalten, aber na gut er ist 15, in dem Alter war ich auch nicht viel besser.. Also ich freue mich auf den nächsten Teil!

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
21. Nov.
Rating:3

The premise was really interesting and I liked the worldbuilding as well as the plot, but maybe I'll have to admit to myself that I've become too old for YA. The way the characters behaved made me cringe sometimes and I had a hard time connecting to the MCs. And sometimes you really felt that an adult tried to write a teenager's POV. Like, wondering whether the assassin you're chasing is pretty, really now?

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
27. Sept.
Post image
Rating:4

Nüchtern betrachtet ist „Mortal Engines“ eine richtig verrückte Idee: Mobile Städte, die jagt auf andere Städte machen und dies in einem postapokalytisches Szenario. Fazit: ich fand es grandios! Aber ich fand auch den Film ganz gut, doch das Buch übertrifft diesen auf jeden Fall (alleine die äußerliche Darstellung von Hester Shaw ist im Buch drastischer als im Film). Die Raubstadt London macht wieder jagt auf kleinere Städte um dessen Ressourcen zu recyceln. „Städtedarwinismus“ nennt sich dies. Bei der letzten Beute schmuggelt sich die junge Hester Shaw nach London um eine offene Rechnung zu begleichen. Allerdings wird sie von Tom Natsworthy daran gehindert. Und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Das Worldbuilding ist wild und interessant, die Figuren fingen an mir schnell ans Herz zu wachsen und ich bin bereit für mehr. Empfehlen kann ich auch das Hörbuch: Robert Frank macht einen verdammt guten Job.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
9. Sept.
Rating:4

Honestly, so pleasantly surprised by this book. I bought it cause I saw it on ticktock like a year or two ago and the cover is gorgeous, so when I saw it again I kinda had to buy it. It's the first real YA book I've read and I went in thinking it was going to be more "childish", but not at all. Frankly beautiful, within this relatively short span it told a gorgeous story with twists and turns which I completely got lost it. I think the quickest I've gotten through a book yet. Super recommend this book, loved the story the characters and most of all loved the setting tbh.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
26. Juli
Rating:4

Steampunk

Wir leben in einer fernen Zukunft, tausende von Jahre von heute. Die Menschheit lebt in mobilen Städten, immer auf Wanderschaft und auf der Suche nach Ressourcen und kleineren Städten oder Siedlungen um sie sich einzuverleiben, denn es gilt das Gesetz des Überlebens des Stärkeren. Menschen, die in sesshaften Siedlungen leben gelten als Rebellen und Bedrohung, so macht sich die Großstadt London auf den Weg in den Himalaya, um dort die größte Ansiedlung von Menschen zu vernichten, mit einer Waffe aus der Vergangenheit, die sie bei Ausgrabungen gefunden haben und nicht wirklich verstehen. Die Protagonisten machen im Verlauf der Geschichte eine moralische Wandlung durch, aus Geheimnissen wird Wissen. Ich fand die Charaktere alle wunderbar durchdacht und jeder hatte im Rahmen der Storyline seine Daseinsberechtigung. Der Steampunk-Faktor begeistert und fasziniert mich immer wieder. Die Geschichte wurde im Wechsel zwischen erzählender Vergangenheit und dann wieder aus der Ich-Perspektive im Präsens verschiedener Protagonisten dargestellt. Auf mich wirkte das jedes Mal ein bisschen, als hätte sich die Zeit verlangsamt und als müsse ich jetzt behutsamer vorgehen beim Lesen. Leider habe ich das am Anfang gar nicht so bewusst wahrgenommen, denn jetzt, da ich fertig bin, wüsste ich gerne, welche Bedeutung die Perspektivenwechsel hatten. Ich kann mir vorstellen die folgenden Bücher der Reihe auch noch zu lesen, wenn ich meinen SuB irgendwann reduziert habe.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
22. Juli
Rating:4.5

Ein grandioser Auftakt in eine andere und dennoch bekannte Welt.

Krieg der Städte ist der erste Band von vier Stück. Ehrlich gesagt, habe ich dies mal erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Das Buch hat mich sehr überzeugt. Es gab keine langweiligen Passagen und die Handlung war (außer zu Beginn) nicht zu schnell. Das einzige kleine Manko ist, dass man einfach ist die Welt der sich bewegenden Städte geschmissen wird und das ohne Erklärungen. An manchen Stellen wäre es auch nett gewesen Begrifflichkeit einzuleiten, aber das macht die Story selbst wieder wie vergessen. Ich hab das Buch recht schnell durch gehabt und freue mich auf die Fortsetzung dieser eigentümlichen Welt.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
21. Juni
Rating:3

Ich mochte den Film "Mortal Engines: Krieg der Städte" wirklich sehr und war traurig, dass er abgesetzt wurde - Hollywood hasst YA-Fantasy.... Also wollte ich irgendwann die Bücher lesen. Das erste Buch war ok, interessante dystopische Welt, die nicht mehr so ist, wie sie mal war. Die Stadt Bayreuth hat mich zum Schmunzeln gebracht. Leider hatten die Charaktere zu wenig Tiefe, so dass ich nicht wirklich mitfühlen konnte. Die Cyberpunk und Steampunk Elemente finde ich unglaublich interessant und werde mich auf jeden Fall weiter mit der Reihe beschäftigen. Solide 3/5⭐

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
18. Juni
Rating:3.5

Die Geschichte hat mich leider nicht zu 100% gecatcht, ich war nicht mittendrin und hab's nicht gefühlt. Tom war mit als Protagonist auch nicht spannend genug und ebenso zu oberflächlich. Ich finde man hätte viele Charaktere mehr ausarbeiten können. Dennoch ist die Geschichte ganz gut gelungen, das Konzept von fahrenden und fressenden Städten ist ganz neu und deswegen auch ebenso spannend. Es gab coole Szenen. Ich werde die weiteren Bücher wohl auch noch lesen.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
7. Juni
Rating:3

Cooler Grundgedanke, gute Charaktere, mich hat es aber nicht ganz abgeholt

Das Prinzip der rollenden Großstädte die kleinere rollende Städte „fressen“ war für mich dann doch eher ein unrealistisches Zukunftsszenario, auch wenn ich die Idee des Städte-Darwinismus ziemlich cool fand. Das Buch ist sehr gut lesbar, mich hat es aber leider nicht gekriegt.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
4. Juni
Rating:4

Wirklich gelungen aber was für ein Ende...

Ich bin ehrlich, das Buch gehört eigentlich meinem Freund und ich hab nur auf seinen Befehl hin dem Buch eine Chance gegeben. Dementsprechend waren meine Erwartungen jetzt nicht wirklich hoch. Aber wurde dann wirklich schnell positiv überrascht. Der schreibstil ist flüssig und die Geschichte nimmt schnell an fahrt auf. Am anfang brauchte ich meine Zeit mit den Charakteren klar zu kommen. Fand Tom's Naivität auch ein bisschen nervig. Aber die Idee war mal was ganz neues und hatte ich so noch nie gelesen und auch die Umsetzungen konnte mich wirklich überzeugen. Aber das Ende....das hat mich ja wirklich aus den latschen gehauen diesmal leider nicht im positiven. Ich bin sehr gespannt auf Teil 2 und was der noch so zu bieten hat.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
1. Apr.
Rating:5

Fressende Städte – großartig! Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe ein Poster im Kino gesehen und musste wissen, um was es geht, dann sah ich, dass es ein Buch dazu gibt. Cover: Die große Stadt auf dem Cover ist sehr beeindruckend. Man erkennt schon, dass es sich um SciFi oder Fantasy handelt. Der lila-blaue Himmel ist super, macht das ganze irgendwie unheilvoll. Das Mädchen mit dem roten Schal passt super zum Inhalt des Buches ;-) Inhalt: Die Zukunft – nach einem 50-Minuten-Krieg gibt es auf der Erde nicht mehr viel das gleich geblieben ist… Viele Städte haben beschlossen, nicht mehr statisch zu sein und sich zu bewegen, so auch London. Die Rohstoffe und das Essen sind knapp und für die Städte und deren Bewohner gilt: fressen oder gefressen werden! Tom Natsworthy ist ein Waisenjunge, der als Gehilfe in der Londoner Historikergilde tätig ist. Er ist mit seinem Leben eigentlich zufrieden, bis zu dem Zeitpunkt als er das Attentat eines jungen Mädchens auf den obersten der Gilde, Valentine, verhindert und daraufhin aus der Stadt gestoßen wird. Handlung und Thematik: Das Lesen dieses Buches hat total Spaß gemacht. Die Vorstellung, dass nach einem 60 Minuten-Krieg die Erde größtenteils zerstört ist und die Städte auf Wanderschaft gehen ist der Hammer. Die Argumentation war schlüssig, auch wenn es schwer fällt zu glauben, dass sich so kolossale Bauwerke fortbewegen und dabei noch Treibstoff haben. Die Handlung war eigentlich durchgehend spannend und enthielt die ein oder andere Überraschung. Das Ende lies ein paar Fragen offen, aber man soll sich ja auf den nächsten Teil freuen ;-) Charaktere: Ich fand Tom das ganze Buch über relativ schwach, er hat sich zum Ende hin aber gemacht und ich empfand dann sogar ein bisschen Sympathie für ihn. Hester ist für mich die Heldin in diesem Buch, die zwar nicht hübsch, aber verdammt klug ist. Auch Katherine mochte ich sehr gerne, sie hat sich zu einer richtigen Detektivin und Kämpferin entwickelt. Über die anderen Charaktere mag ich eigentlich nichts schreiben, da ich ansonsten zu viel verraten würde… Schreibstil: Philip Reeve hat einen super fesselnden Schreibstil, den man auch gut folgen kann. Die Seiten flogen nur so dahin. Die bildlichen Beschreibungen waren großartig, auch wenn ich mich schwer tat, mir so eine riesige Stadt in der Fortbewegung vorzustellen. Die Story wurde aus der Sicht von Tom und von Katherine geschrieben. Es war immer klar, um wen es gerade ging. Überrascht hat mich jedoch der letzte Abschnitt (also die letzten 3-4 Sätze), da diese ungewohnt schnulzig waren. Aber ich fands super und bin schon gespannt auf Teil 2! Persönliche Gesamtbewertung: Super Auftakt der Dystopie-Serie. Das Buch hat mir mega-gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Verfilmung (die übrigens schon im Dezember 2018 in die Kinos kommt). Mein Lieblingscharakter ist Hester, sie ist stark, mutig und klug. Die Idee der wandernden Städte finde ich großartig, auch wenn es schwer vorstellbar ist (bin gespannt, ob der Film das ändern kann). Absolute Leseempfehlung für Fantasy- und SciFi-Fans!

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
10. Jan.
Rating:3

Definitiv ein brutaleres Buch als man vielleicht annehmen würde. Eine Menge Tod und Verderben. Ich mag die Charaktere, hasse die die man hassen soll aus vollstem Herzen und überlege ob ich die Reihe weiterlesen werde. Die Story von diesem Buch kannte ich schon von dem Film, weshalb es zwar gut für mich war aber nicht gerade unheimlich faszinierend.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
7. Jan.
Rating:5

Seit dem Sechzig-Minuten-Krieg ist jede Stadt und einfach jeder, auf sich selber angewiesen. Das mächtige und riesige London entscheidet sich nach vielen Jahren wieder zu jagen und loszuziehen, denn am Boden selbst findet man nicht viel. Es ist das reinste Ödland, vollkommen zerstört und man nennt es die Außenlande. Wer will da schon leben? Nur in einer Stadt ist man in Sicherheit, wenn sie nicht von einer größeren Stadt gefressen wird. Der junge Tom lebt in London, aber so ganz glücklich ist er da nicht und träumt von gewaltigen Abenteuern, wie die von seinem Vorbild Valentine. Die Stadt ist eingeteilt in Klassen und sie sind sehr strikt in ihrer Art und Denken. Außerdem kann man für Gilden arbeiten, die unterschiedliches verfolgen und nicht immer gut aufeinander zu sprechen sind. Ihr seht, es ist ein komplexes Leben in London mit seinen eigenen Gefahren und der Autor beschreibt sehr eindrücklich und eindrucksvoll die Stadt, die aus verschiedenen Zeiten und ihren Resten zusammengesetzt ist. Es gibt dort so einiges zu entdecken und wir lernen viele interessante Orte kennen von Gefängnis, Recyclinganlage, Museen bis hin zum höchsten Punkt der Stadt. In diesem Buch gibt es einige Charaktere und sie könnten nicht unterschiedlicher sein, aber ich bleibe erstmal bei unseren zwei Hauptdarstellern: Tom und Hester. Tom ist ein netter Typ. So auf den ersten Blick scheint nichts an ihm sonderlich besonders zu sein, aber er hat einen versteckten Tatendrang in sich und den Wunsch sich zu beweisen. Schon etwas naiv, aber im Laufe der Geschichte wächst er aus sich heraus. Hester dagegen ist ziemlich abgebrüht. Durch ihre furchtbare Entstellung im Gesicht (nicht im mindesten zu vergleichen mit der Verfilmung) hat das Leben es nicht gerade gut mit ihr gemeint und sie wird getrieben von Rache, durch und durch, es gibt nichts anderes für sie. "Sie war nicht älter als Tom, und sie sah schrecklich aus. Eine grauenhafte Narbe verlief von der Stirn bis zum Kiefer quer über ihr Gesicht, so als hätte jemand ein Porträt wütend durchgestrichen. Ihr Mund war seitwärts zu einem starren Hohngrinsen verzogen, die Nase nur noch ein Stumpf, und nur ein Auge, grau und kalt wie das Meer im Winter, starrte Tom aus diesem Bild der Verwüstung an." Der Schreibstil bringt nicht nur eine besondere Atmosphäre hervor a lá postapokalyptische Dystopie im Steampunkstil, sondern ist auch sehr flott, wie das Tempo der Handlung. Außerdem schreibt Philip Reeve sehr eindrücklich, sodass man gleich ein Bild zu allem im Kopf hat und es das Buch war die passende Unterhaltung für ein graues Wochenende, weil es mitreißend und turbulent ist mit vielen Ideen und den unterschiedlichsten Personen! Zwischen Steampunk und Fantasy hat sich der Autor so einige unglaubliche Dinge einfallen lassen, sodass man sich nicht leicht losreisen kann von Mortal Engines. Doch bei der Stadt allein bleibt es nicht, Tom wird der neue Begleiter von Hester Shaw, nicht gerade zu ihrer Freude, und die beiden haben einen langen und sehr turbulenten Weg vor sich, der Luftschiffpiraten, Kopfgeldjäger, Rettungsversuche und ein unheimliches Wesen aus Metall beinhaltet. In nur knapp 336 Seiten, in einem kleinen Taschenbuchformat, kriegen wir eine geballte Ladung an Abenteuern und Action geliefert mit wenig Verschnaufpausen. Getoppt wird alles noch durch Waffen aus einer früheren Zeit, die für viel Ärger sorgen und die Liste an Dingen, die das Buch beinhaltet wird immer länger… Ob Tom das Abenteuer bekommt, dass er sich schon immer gewünscht hat?

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
2. Jan.
Rating:4

Der Städtedarwinismus. Städte auf Rollen. Die stärkste Stadt überlebt. Städte, die andere Städte fressen. Was für eine Wahnsinnsidee. Mit Mortal Engines entführt uns der Autor Peter Reeves in eine faszinierende neue Welt. Angefangen mit dem Setting. Es ist einfach unglaublich, wie die Städte dargestellt werden. Verschiedene Ebenen, Räder, Bauchraum, in dem die gefressenen Städte auseinandergenommen werden. Für mich ist es so faszinierend, dass ich viel mehr über das Leben auf den Städten erfahren wollte. Es war zwar beschrieben aber ich wollte einfach mehr erfahren. Mehr Hintergründe, mehr Details ... das fehlte mir etwas. Die Charaktere haben mich überraschen können. Angefangen mit dem ängstlichen Tom. Der Charakter wird so liebenswert dargestellt. Er ist verwirrt, weiß nicht was er von den ganzen Informationen, die er bekommt, halten soll und wird aber zum Helden der Geschichte. Aufgrund des Klappentextes ging ich davon aus, dass Hester den Hauptcharakter darstellt, aber eigentlich ist es Tom, der die Hauptrolle übernimmt. Die mürrische Hester nehme ich nur am Rande wahr. Sie ist sehr wortkarg, hat nicht viel zu sagen und man erfährt auch nicht so viel über sie. Für mich ist sie leider ein sehr blasser Charakter, dem die Tiefe fehlt. Im Vergleich zu Tom sehr schwach. Auch die anderen Charaktere haben mehr Tiefe. Die neugierige Kate, die auch eine wichtige Rolle übernimmt, Valentin, Anna Fang und ihre Gruppe. Tiefgründige und interessante Charaktere. Die Handlung ist spannend und man möchte immer mehr erfahren. Durch die liebenswerten Charaktere und den detaillierten Schreibstil, der einem wirklich ein hautnahes Feeling verleit, lassen sich die Seiten unfassbar schnell lesen. Ich bin richtig gespannt, wie es weitergehen wird! Fazit Tiefgründige und liebenswerte Charaktere, die wir durch eine faszinierende Welt begleiten. Schade fand ich nur, dass wir nicht noch mehr über, dass Leben in der Welt erfahren haben (dass ist aber ein Punkt, der vielleicht auch nur mich betrifft) und dass Hester so blass ist und wir nicht wirklich etwas über sie erfahren. Hoffentlich dann in Teil 2.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
17. Dez.
Rating:4

Die Beschreibung des Buches klingt furchtbar spannend - wandernde Städte, die sich gegenseitig fressen und verwerten, in unserer postapokalyptischen Welt, in der es wenig Stabilität gibt. Die Geschichte folgt dem Historiker-Lehrling Tom, der ein Attentat verhindert und daraufhin aus London ausgestoßen wird. Nun muss er sich gezwungenermaßen mit der Attentäterin, Hester, verbünden und lernt dabei viel über die Außenwelt und neue Wahrheiten über London und sich selbst. Die Handlung an sich fand ich sehr interessant. Die Sprünge zwischen Toms und Hesters Abenteuern und Katherines Leben in der High Society in London waren total interessant und haben viel über die Welt verraten. Mir haben vor allem die Details gefallen - Städtedarwinismus, das Essen, die Heiligen. Auch die Tatsache, dass unsere Zukunft in dem Buch schon längst antike Geschichte ist, war total spannend, zusätzlich zu der Einstellung gegenüber alter Technologie. Nur mit den Hauptpersonen konnte ich nie einen richtigen Draht aufbauen. Zum Einen war es für mich ständig unklar, wie alt sie denn sein sollen, und es hat mich etwas gestört, dass mein Gefühl ständig gewechselt hat. Daher war es auch schwer, sich auf die Grausamkeit einiger Vorkommnisse einzustellen. Auch werden manche Passagen im Präsens erzählt, während der Rest im Präteritum geschrieben wurde, was mich etwas verwirrt hat, sobald ich es gemerkt habe. Daher war ich nicht vollkommen begeistert von dem Buch, obwohl es doch ein sehr unterhaltsames Vergnügen war.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
21. Okt.
Rating:1

Das Buch hat mir leider nicht gefallen und daher habe ich es auf Seite 230 abgebrochen. Es war nicht alles schlecht! Die Idee der Welt und ihres postapokaliptischen Zustands fand ich sehr gut. Die Beschreibungen der sich bewegenden Städte, die in meinem Kopf wie gigantische Panzer mit Aufbauten aussehen, finde ich klasse. Leider hört es genau damit aber schon wieder auf ... Die Charaktere fand ich extem flach. Keiner hat, in den Seiten die ich gelesen habe, auch nur ansatzweise Tiefe entwickelt. Natürlich ist das eine sehr subjekive Einschätzung, keine Frage. Hesters Background hat mich überhaupt nicht berühert. Genauso wenig wie ich Tom authentisch fand. Und dann dauernd diese Betonung, wie unglaublich hässlich doch Hesters Gesicht ist. Aber er mag sie ja trotzdem. Glück gehabt ... Dann gibt es natürlich noch eine super coole Agentin, einen richtig harten Schwarzenegger, äh Terminator, äh Zombi ... ach was weiß denn ich. Naja, eventuell entwickelt die Geschichte in den weiteren Teilen der Reihe ja noch Tiefe, aber das werde ich wohl eher nicht rausfinden. Fazit: Coole Idee mit für meinen Geschmack leider grottiger Umsetzung (−_−;)

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
30. Juli
Städte, die sich auf Rädern bewegen, machen Jagd aufeinander.
Rating:3

Städte, die sich auf Rädern bewegen, machen Jagd aufeinander.

Klingt das nicht spannend? Das habe ich mir bei Mortal Engines auch gedacht, als ich mir den Klappentext und das Cover angesehen habe! Ich liebe Sci-Fi und komplex aufgebaute Welten, die etwas neues versprechen und was das angeht hat mich das Buch auf keinen Fall enttäuscht. Reeve baut eine unfassbar tolle Welt auf, in der Städte motorisiert wurden und gegenseitig ums überleben kämpfen. Hier leben wir in einer Welt mit Kopfgeldjägern, Spionen, Piraten. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und man findet recht schnell in die Geschichte, denn direkt am Anfang wird Spannung aufgebaut, was mir sehr gefallen hat! Doch in der Mitte des Buches hat es meiner Meinung nach sehr nachgelassen und es gab Stellen im Buch, die mir sehr unangenehm waren... Auch die Funktionsweise der Welt wurde leider zu knapp beschrieben. Es wurde mit neuen Begriffen umher geworfen, aus denen man sich im Laufe der Geschichte einen Zusammenhang reimen musste. Bei den Charakteren muss ich auch wirklich sagen, dass mir niemand ans Herz gewachsen ist. Wahrscheinlich weil man als Leser mehr das Gefühl hat die Geschichte am Rande zu beobachten anstatt mittendrin zu sein. Die Liebesanbandelungen zwischen den Charakteren kam mir auch tatsächlich etwas suspekt und unpassend vor... Jedoch nahm das Ende wieder richtig Fahrt auf, obwohl es mir an vielen Stellen zu schnell ging und dadurch einiges an Spannung rausgenommen wurde. Leider war das Ende auch für mich so entgültig, dass ich nicht das Bedürfnis habe, den zweiten Band zu lesen.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor
18. Mai
Rating:2

Leider konnte ich mich kaum mit dem Buch anfreunden und das lag an zahlreichen Dingen. Also erstmal war da der Schreibstil, der auf mich zu simpel und etwas stumpf wirkte. Konfliktsituationen wurden oft sehr unspektakulär gelöst und es wurde kaum Spannung aufgebaut. Ich musste mich da etwas durch die Seiten quälen, weil das immer wieder meinen Lesefluss gestört hat. Die beweglichen Traktionsstädte wirkten schon sehr überzogen und unrealistisch. Zum Teil lag das auch daran, dass die großen Unterstützer des sogenannten "Städtedarwinismus" alle ihre dunklen Seiten oder unmenschlichen Absichten, und da habe ich mich nur gefragt, wer überhaupt auf die Idee kam, dass Städte auf Rädern eine tolle Idee seien. Diese ganze dystopische Welt wirkte dadurch nur wenig überzeugend! Dann ist da unser Protagonist Tom. Er ist in London aufgewachsen und hält den Städtedarwinismus für den einzig richtigen Weg. Eine große Stadt muss schließlich andere Städte verspeisen, wenn sie nicht zugrunde gehen will! Er steht sehr loyal zu seiner Stadt und ist sowohl naiv als auch gehirngewaschen und das macht ihn ziemlich anstrengend. Erst sehr langsam beginnt er zu erkennen, was London anderen Städten und ihren Bewohnern antut und das zerbricht ihm das Herz. Ich muss zugeben, dass ich da schon Mitleid wegen seiner Blindheit hatte. Gleichzeitig hat es mich auch genervt, wie singulär die Meinungen in London waren und verblendet alle ihre Bewohner, als hätten sie gar keine eigene Meinung mehr. Dann ist da Hester mit ihrer schwierigen Kindheit, die sich gegen Valentine stellt, und Valentines Tochter Katherine, die beginnt, einige verdächtige Ungereimtheiten zu entdecken. Sie hätten beide Potential zu komplexeren und faszinierenden Charakteren gehabt, aber mit dem eher stumpfen Schreibstil blieben sie für mich unnahbar, was ich auch wieder sehr schade fand. Mit einigen besser belegten Erklärungen und einem anderen Schreibstil hätte vielleicht sogar diese verrückte Dystopie überzeugen können, aber mich konnte das Buch leider nicht umhauen. Fazit Mich konnte "Mortal Engines - Krieg der Städte" leider nicht überzeugen, weder mit der Handlung noch mit dem Schreibstil oder den Charakteren. Aber ich werde die Reihe trotzdem weiter verfolgen, weil ich doch mehr von den Traktionsstädten sehen will.

Mortal Engines - Krieg der Städte
Mortal Engines - Krieg der Städteby Philip ReeveFISCHER Tor