Bei dem Buch bekommt man einfach solche Lust mal wieder ins Meer zu springen oder am Strand zu liegen. Ausserdem mochte ich es viel lieber als Meeresflüstern, mit dem ich es jetzt mal vergleiche, da das einzige Meerjungfrauen Buch ist, das ich sonst noch gelesen habe. Hier geht es relativ schnell zur Sache und die Geschichte verliert auch nicht an Action. Ausserdem liebe ich Amanda Hockings Schreibstil. Es lässt sich so gut lesen ohne dass man dabei das Gefühl hat ein 08/15 Buch in der Hand zu halten. Echt empfehlenswert für all die Meerjungfrauen/Sirenen Bücher lieben. Und weiter gehts mit Band 2 ;D
Solider Auftakt einer Jugendbuchreihe
Das Buch lies sich unheimlich schnell und leicht lesen. Ich mochte die Charaktere und hatte immer wieder starke H2o - plötzlich Meerjungfrau vibes. Alls in einem war es aber ein sehr typisches, vorhersehbares Jugendbuch. Das Rad wurde hier definitiv nicht neu erfunden.
Gleich mit dem Prolog werden wir ohne Vorbereitung in die Welt der Sirenen geworfen, die nicht nur verführerische schimmert. Obwohl der Einstieg einiges vorwegnimmt, macht er neugierig und regt zum Nachdenken an. Danach nimmt Amanda Hocking den Fuss vom Gaspedal und geht das Ganze etwas bedächtiger an. Wir lernen die beiden Schwestern Gemma und Harper kennen. Die jüngere Schwester Gemma ist im Wasser in ihrem Element. Täglich geht sie ins Schwimmtraining und ihr grosses Ziel ist es, an den nächsten olympischen Spielen teilzunehmen. Doch diese Stunden im Bassin reichen ihr nicht aus. Nachts fährt sie zur Bucht, um da im Meer zu schwimmen. Harper ist zwei Jahre älter und ist nach dem tragischen Unfall ihrer Mutter in ihre Rolle hineingerutscht. Sie schmeisst zuhause den Haushalt, schaut, dass ihr Vater täglich ihr Mittagessen bekommt und hat immer ein Auge auf Gemma. Sie ist so darauf bedacht, sich um ihre Familie zu kümmern, dass sie mit sich selber sehr streng ist. Jede der Schwester bekommt einen "Partner" an die Seite gestellt. Gemma verliebt sich in den Nachbarsjungen und Harpers besten Freund Alex und Harper muss sich mit dem nicht weniger attraktiven, Daniel herumschlagen. Dieser ist aus ihre Sicht ein Nichtsnutz mit ungehobelten Manieren, denn er wohnt auf einem Boot und scheint einfach in den Tag hinein zu leben. Wieder einmal muss ich mich fragen, warum in Büchern fast alle Jungs so toll aussehen. Warum haben alle breite Schultern und sind muskulös? Und vor allem, wie kommt Alex, der sich sogar selber als einen Computer-Nerd bezeichnet, dazu? Kann man das Sixpack und die breiten Schultern zum Anlehnen irgendwo als ein Update herunterladen? Momentan sind die meisten Bücher in der Ich-Perspektive verfasst. "Watersong - Sternenlied" ist hier eine grosse Ausnahme, denn Amanda Hocking hat den auktorialen Erzählstil gewählt. Damit hatte ich recht lange meine Probleme. Dieses Switchen zwischen den verschiedenen Charaktere hat mich verwirrt. Dafür kann man beide Schwestern verfolgen und erfährt über beide mehr - vor allem über ihre Gefühle. Obwohl Gemma eigentlich etwas mehr im Mittelpunkt der Geschichte steht, habe ich die Abschnitte mit Harper lieber gelesen. Irgendwie bin ich mit Harper nicht so ganz warm geworden. Sie war mir zum Teil etwas zu egoistisch und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Alex war mir ein bisschen zu einfach gestrickt. Gut gefallen hat mir, dass sich Amanda Hocking mit ihren Sirenen an die griechische Mythologie gehalten hat, in der diese mit ihrem betörenden Gesang vorbeifahrende Schiffer anlockten um sie zu töten. (Quelle) Toll fand ich auch, dass die Autorin diese Fakten im zweiten Teil der Geschichte eingebaut hat und man so einiges darüber erfährt. Damit habe ich nämlich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Auch sonst konnte "Watersong - Sternenlied" mit der einen oder anderen überraschenden Wendung punkten. Nachdem ich mich durch die erste Hälfte des Buches etwas durchbeissen musste, konnten mich die Sirenen im zweiten Teil doch noch in ihren Bann ziehen. Beim Lesen war ich mir lange sicher, diese Reihe nicht weiterzuverfolgen, doch das Ende macht definitiv neugierig und ich glaube, mein Entschluss war etwas voreilig. Das Cover ist ganz bestimmt ein Eyecatcher. Die tauchende Frau, die Farben und vor allem der perlmutt-schiller-Effekt ziehen das Auge auf sich. Die Innenseite des Schutzumschlages ist zudem noch ein Poster. Toll! Fazit: Der Einstieg in Amanda Hockings neue Reihe "Watersong" war für mich etwas harzig. Als ich mich an den etwas verwirrenden Erzählstil gewöhnt hatte, konnte mich das Buch mit viel Meer, Sirenen und einer Prise griechischer Mythologie doch noch in seinen Bann ziehen. Der Anfang einer Tetralogie mit viel Potential.
freue mich schon auf teil 2 ;) hat allerdings ein paar seiten gebraucht bis es mich gepackt hatte.
Hab schon besseres gelesen. Aber auch schlechteres. es bekommt 3,5 Sterne von mir. es sind zu viele Dinge drin, dienerzählt werden ohne Begründung und die auch nicht mehr in band 2 und 3 erläutert werden können, da es keinen Sinn ergeben würde es später erneut auf zu greifen. dennoch ein spannendes Ende, was viel verspricht. also werde ich irgendwann Band 2 lesen und dann entscheiden, ob ich die Trilogie beenden werde.
Das Buch wartet alleine schon mit diesem tollen Cover auf, welches sich einfach zauberhaft im Regal macht. Ebenso gespannt war ich also, ob der Inhalt nicht mindestens genauso schön ist. Gemma ist eigentlich so das typische liebe Mädchen von neben an. Und nebenbei ist sie auch noch eine totale Wasserratte. Das bedeutet aber nicht, dass sich ihre große Schwester Harper nicht immerzu riesige Sorgen um sie macht, seit sie die Rolle ihrer Mutter angenommen hat. Da hilft auch die Tatsache nicht, dass der Nachbarsjunge, zu dem sich Gemma hingezogen fühlt, ein halber Heiliger ist. Während man in der Sichtweise immer wieder zwischen Gemma und Harper wechselt, werden einem als Leser mehr und mehr Geheimnisse verraten - aber nicht erklärt. Der Schreibstil kommt hier wunderbarer Weise auch ohne große Verschnörkelungen aus und ist dementsprechend etwas schlichter. Doch das tut dem Roman keinen Abbruch. Auch die Tatsache, dass die Aufklärungen erst nach knapp der Hälfte folgten hat die Spannung des Buches aufrecht erhalten. Ich fand die Nebencharaktere in Form von Penn, Lexi und Thea auch ehrlich gesagt etwas unheimlich, aber genau das hat dem Buch irgendwie genau den richtigen Hauch an Spannung verpasst. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich gefallen hat. Und obwohl das Ende ziemlich vorhersehbar war, bin ich doch gespannt wie es weiter geht. Fazit: Ein toller Reihenauftakt der definitiv dazu anregt mehr lesen zu wollen.





