Ein Metzger im Kampf gegen den Wandel
Der Roman handelt von Rensing, einem Metzger, der den Familienbetrieb übernimmt und ganz in seiner Arbeit aufgeht. Fleisch ist für ihn mehr als ein Beruf – es ist seine Leidenschaft und sein Lebensinhalt. Seine Leidenschaft bringt ihn jedoch zunehmend in Konflikte: Ein neuer Supermarkt setzt den Betrieb unter Druck, und auch privat bleibt er distanziert und verschlossen. So entsteht das Bild einer tragischen Figur, die zwischen Tradition, wirtschaftlichem Überlebenskampf und persönlicher Besessenheit steht. Der Roman greift Themen wie Massentierhaltung, Konsum und den Niedergang kleiner Betriebe auf und überzeugt durch seine dichte, bedrückende Atmosphäre sowie die teils drastischen Schilderungen aus dem Schlachtbetrieb. Eventuell nichts für Veganer geeignet, die Schlachtungen sind schon sehr detailreich beschrieben.




