Ochsenkopf
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Description
Book Information
Author Description
Manik Sarkar, geboren 1973 in Groningen, übersetzt Literatur aus dem Französischen und Englischen und arbeitet als Dozent an der Übersetzer-Fachschule in Amsterdam. »Ochsenkopf« ist sein erster Roman.
Posts
Die vielfältige Kritik an der heutigen Gesellschaft ist gut, aber das Ende ist echt heftig.
"Ochsenkopf" ist ein Buch, was einen verstört zurück lässt, aber auf soviele Missstände in unserer heutigen Gesellschaft hinweist. Es geht um Kapitalismuskritik, Kritik an Massentierhaltung, ein Plädoyer für ein bewussteres Einkaufsverhalten, die Zerstörung von alten Handwerksbetrieben zugunsten der Supermärkte und lässt einen definitiv über das eigene Konsumverhalten nachdenken. Der Autor präsentiert uns einen Protagonisten, der nicht unbedingt auf allen Ebenen symphatisch ist, aber man versteht ihn, sein Problem mit der Welt und warum es ihm wichtig ist, dass er eben nicht dem Motto "Viel für billig für die größte Marge" hinterherrennen will. Und es ist klar, dass die Geschichte mit einem echten Knaller endet. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass war echt heftig und nicht erwartbar. Aber es passte auch so gut zur restlichen Geschichte. Nur der Nebenstrang mit Jans war für mich nicht verständlich, da es der Geschichte nur bedingt etwas hinzufügte. Mein Fazit: Ein Buch, was nachhallt und nicht alltäglich ist, aber gerade deshalb lesenswert. Aber evtl. nicht für Veganer geeignet, da die Schlachtszenen schon ausführlich beschrieben werden.

Das war sehr traurig und sehr lustig!
Und auch noch sehr frustrierend, weil wie man sich beim Titel vielleicht schon denken kann: unser Protagonist ist ein ziemlicher Sturschädl. Die Charakterzeichnung war extrem gut und obwohl man ihn schon echt nimma packt, wünscht man sich trotzdem nur Gutes für den Protagonisten. Es kommt schon ein Packen Kritik an unserer Gesellschaft auch mit und das Buch spielt recht bewusst mit unseren eigenartigen Wertvorstellungen von Haustieren VS. Nutztieren und Wert von Fleischqualität usw. In Summe ein ganz spannendes Buch, so schwer vergleichbar mit etwas anderem und allein dadurch spannend und zu empfehlen!

Ein Metzger im Kampf gegen den Wandel
Der Roman handelt von Rensing, einem Metzger, der den Familienbetrieb übernimmt und ganz in seiner Arbeit aufgeht. Fleisch ist für ihn mehr als ein Beruf – es ist seine Leidenschaft und sein Lebensinhalt. Seine Leidenschaft bringt ihn jedoch zunehmend in Konflikte: Ein neuer Supermarkt setzt den Betrieb unter Druck, und auch privat bleibt er distanziert und verschlossen. So entsteht das Bild einer tragischen Figur, die zwischen Tradition, wirtschaftlichem Überlebenskampf und persönlicher Besessenheit steht. Der Roman greift Themen wie Massentierhaltung, Konsum und den Niedergang kleiner Betriebe auf und überzeugt durch seine dichte, bedrückende Atmosphäre sowie die teils drastischen Schilderungen aus dem Schlachtbetrieb. Eventuell nichts für Veganer geeignet, die Schlachtungen sind schon sehr detailreich beschrieben.
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Manik Sarkar, geboren 1973 in Groningen, übersetzt Literatur aus dem Französischen und Englischen und arbeitet als Dozent an der Übersetzer-Fachschule in Amsterdam. »Ochsenkopf« ist sein erster Roman.
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Die vielfältige Kritik an der heutigen Gesellschaft ist gut, aber das Ende ist echt heftig.
"Ochsenkopf" ist ein Buch, was einen verstört zurück lässt, aber auf soviele Missstände in unserer heutigen Gesellschaft hinweist. Es geht um Kapitalismuskritik, Kritik an Massentierhaltung, ein Plädoyer für ein bewussteres Einkaufsverhalten, die Zerstörung von alten Handwerksbetrieben zugunsten der Supermärkte und lässt einen definitiv über das eigene Konsumverhalten nachdenken. Der Autor präsentiert uns einen Protagonisten, der nicht unbedingt auf allen Ebenen symphatisch ist, aber man versteht ihn, sein Problem mit der Welt und warum es ihm wichtig ist, dass er eben nicht dem Motto "Viel für billig für die größte Marge" hinterherrennen will. Und es ist klar, dass die Geschichte mit einem echten Knaller endet. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass war echt heftig und nicht erwartbar. Aber es passte auch so gut zur restlichen Geschichte. Nur der Nebenstrang mit Jans war für mich nicht verständlich, da es der Geschichte nur bedingt etwas hinzufügte. Mein Fazit: Ein Buch, was nachhallt und nicht alltäglich ist, aber gerade deshalb lesenswert. Aber evtl. nicht für Veganer geeignet, da die Schlachtszenen schon ausführlich beschrieben werden.

Das war sehr traurig und sehr lustig!
Und auch noch sehr frustrierend, weil wie man sich beim Titel vielleicht schon denken kann: unser Protagonist ist ein ziemlicher Sturschädl. Die Charakterzeichnung war extrem gut und obwohl man ihn schon echt nimma packt, wünscht man sich trotzdem nur Gutes für den Protagonisten. Es kommt schon ein Packen Kritik an unserer Gesellschaft auch mit und das Buch spielt recht bewusst mit unseren eigenartigen Wertvorstellungen von Haustieren VS. Nutztieren und Wert von Fleischqualität usw. In Summe ein ganz spannendes Buch, so schwer vergleichbar mit etwas anderem und allein dadurch spannend und zu empfehlen!

Ein Metzger im Kampf gegen den Wandel
Der Roman handelt von Rensing, einem Metzger, der den Familienbetrieb übernimmt und ganz in seiner Arbeit aufgeht. Fleisch ist für ihn mehr als ein Beruf – es ist seine Leidenschaft und sein Lebensinhalt. Seine Leidenschaft bringt ihn jedoch zunehmend in Konflikte: Ein neuer Supermarkt setzt den Betrieb unter Druck, und auch privat bleibt er distanziert und verschlossen. So entsteht das Bild einer tragischen Figur, die zwischen Tradition, wirtschaftlichem Überlebenskampf und persönlicher Besessenheit steht. Der Roman greift Themen wie Massentierhaltung, Konsum und den Niedergang kleiner Betriebe auf und überzeugt durch seine dichte, bedrückende Atmosphäre sowie die teils drastischen Schilderungen aus dem Schlachtbetrieb. Eventuell nichts für Veganer geeignet, die Schlachtungen sind schon sehr detailreich beschrieben.






