Kann man lesen, muss man aber nicht 🐮
Als die Kuh Angela mitten auf der Grenze zwischen Nord- und Südelend ein Kälbchen zur Welt bringt, droht der jahrelange Streit zwischen den beiden Dorfhälften endgültig zu eskalieren. Beide Seiten beanspruchen das Kälbchen für sich, es wird mit Kuhmist geworfen und sich ganz generell das Leben schwer gemacht. Friedas Freund Nikki hat auf das ewige Gezanke keine Lust mehr und verschwindet kurzerhand mit dem Kälbchen. Wird es den Dorfbewohnern gelingen sich zusammenzuraufen und die beiden zu finden? Die Werte, die mit diesem Kinderbuch vermittelt werden sollen, finde ich sehr lobens- und unterstützenswert. Leider war das auch schon alles, was mir an dieser Geschichte zugesagt hat. In der ersten Hälfte passiert im Grunde sehr wenig, die Auflösung fand ich ok. Der Schreibstil war für mich leider weder besonders charmant noch amüsant. Wäre es nicht so dünn gewesen, hätte ich es vermutlich nicht zu Ende gelesen. Auch das Nachwort der Autorin fand ich nichtssagend. Alles in allem hat das Buch leider nicht meinen Geschmack getroffen.


