23. Apr.
Rating:4

Im Mittelpunkt des 11. Teils stehen wieder einmal Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia, die gemeinsam als eingespieltes Team beim Los Angeles Police Department in der Abteilung für besonders schwere Gewaltverbrechen (der so genannten Ultra Violent Einheit - kurz UV) arbeiten. Taschendiebin Angela Wood hatte einen erfolgreichen Tag und ordentlich Beute gemacht, als sie sich zur Belohnung in einer Bar noch einen Cocktail gönnt. Dort fällt ihr ein Gast auf, der sich rüpelhaft benimmt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stiehlt sie seine teure Ledertasche und verschwindet. Ein schwerer Fehler, die Tasche enthält nichts Wertvolles, nur ein kleines Notizbuch. Ein Albtraum beginnt. Das Buch enthält Skizzen und Fotos von 16 Folter-Morden. 16 Polaroids der Opfer, 16 DNA-Analysen. Alles bis ins kleinste Detail niedergeschrieben. In Panik, der Mann wüsste das genau sie seine Tasche gestohlen hat, lässt Angela das Buch dem LAPD zukommen, wo Robert Hunter und Carlos Garcia sofort erkennen, dass der sadistische Täter ein Serienkiller und Experte auf seinem Gebiet sein muss. Die Ermittler suchen Angela auf und bringen die junge Frau in Sicherheit und suchen fieberhaft nach dem Täter. Doch dann nimmt er Kontakt zu Hunter auf und stellt ihm ein Ultimatum. Hunter und Garcia geraten immer stärker unter Druck. Mit jedem neuen Opfer wächst die Dringlichkeit, den Täter zu stoppen. Im Laufe der Ermittlungen stoßen Hunter und Garcia auf Hinweise, die sie in die dunklen Abgründe des Internets führen. Dort entdecken sie, dass die Morde möglicherweise mit einer geheimen Plattform zusammenhängen, auf der Gewalt und Folter nicht nur gezeigt, sondern von zahlenden Zuschauern beeinflusst werden können. Menschen aus aller Welt scheinen bereit zu sein, Geld zu zahlen, um anderen beim Leiden zuzusehen – oder sogar darüber zu entscheiden, wie weit die Qualen gehen. Diese Erkenntnis macht den Fall nicht nur zu einer Jagd auf einen einzelnen Täter, sondern offenbart ein viel größeres, erschreckendes Netzwerk menschlicher Grausamkeit. Während Hunter versucht, ein psychologisches Profil des Täters zu erstellen, wird deutlich, dass dieser seine Taten inszeniert und bewusst mit den Ermittlern spielt. Er hinterlässt Hinweise, die zwar scheinbar helfen, ihn aber gleichzeitig immer einen Schritt voraus halten. Die Spannung steigt, als klar wird, dass der Täter nicht nur anonym im Hintergrund agiert, sondern sich möglicherweise näher an den Ermittlern befindet, als ihnen lieb ist. Hunter gerät zunehmend unter Druck, da jeder Fehler weitere Opfer bedeuten könnte. Im weiteren Verlauf gelingt es den Ermittlern, das Netzwerk hinter der Plattform Stück für Stück aufzudecken. Dabei stoßen sie auf skrupellose Organisatoren und eine erschreckend große Anzahl an Menschen, die diese Form der Unterhaltung konsumieren. Schließlich spitzt sich die Handlung in einem dramatischen Finale zu, in dem Hunter und Garcia alles riskieren müssen, um den Täter zu stoppen und weitere Morde zu verhindern. Die Auflösung ist intensiv und zeigt noch einmal deutlich, wie nah Gut und Böse in dieser Geschichte beieinanderliegen. Und vor allem was passiert mit Angela Wood? Der 11. Teil war meiner Meinung nach anders. Anders bedeutet aber keinesfalls schlecht. Ich liebe die Thriller von Chris Carter. Man weiß mittlerweile zwar, was auf einen zukommt, aber es ist jedes Mal aufs weitere genial. Ich trauere jetzt schon, dass ich nur noch zwei Teile vor mir habe, bis es dann hoffentlich weitergeht. Für mich ist die komplette Reihe ein Lese-Muss(!) für jeden der Thriller und sehr detaillierte Beschreibungen mag.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
8. Jan.
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Rating:4

Band 11 der Hunter und Garcia Reihe war ein solider Thriler, den ich gerne gelesen habe, zum Highlight hat es aber nicht gereicht. Meiner Meinung war es nicht der beste Band der Reihe. Die Geschichte beginnt direkt spannend mit Angela, einer Taschendiebin, die einem Mann eine Tasche klaut, in der sich ein Tagebuch befindet, dessen Inhalt ihr Gänsehaut bereitet. Das Buch enthält genaue Aufzeichnungen über bestialesche Morde, Skizzen, Bilder und Koordinaten der Gräber. Als Angela das Buch der Polizei zukommen lässt, ahnt sie nicht, dass sie ins Visier des Täters gerät. Denn der will sein Tagebuch wieder haben. Hunter und Garcia übernehmen den Fall, wobei Hunter deutlich mehr im Vordergrund steht, als sein Kollege. Im Mittelteil hat es mir etwas an Spannung gefehlt. Da passiert mir zu wenig. Neben den Ermittlungen erfährt man viel aus dem Leben Angelas, es fehlt ein wenig am Thrill. Es gibt zwar eine Täterperspektive, die ich sehr interessant fand, aber davon hätte es gerne auch etwas mehr sein können. Die Tagebucheinträge geben immer wieder Informationen über die Taten preis, und sorgen für Abwechslung zwischendurch. Das letzte Drittel war wieder ganz nach meinem Geschmack. Der Spannungsbogen steigt sprunghaft an, Hunter muss sich auf ein Spiel mit dem Täter einlassen. Doch hat er überhaupt eine Chance, oder behält der Täter, der ganz offensichtlich genau weiß, was er tut, die Oberhand? Was die Beweggründe des Täters angeht, habe ich einen Teil geahnt. Die Auflösung hat für mich gepasst und war stimmig. Alles in allem ein solider Thriller, vor allem für Fans der Reihe natürlich ein Muss. Ich mag Hunter und seine Art, mit Menschen umzugehen. Garcia hätte gerne etwas mehr im Vordergrund sein dürfen.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
19. Okt.
Rating:5

Als Taschendiebin Angela Wood in einer Bar eine Tasche stiehlt, bereut sie ihre Beute nach der ersten Begutachtung. In der gestohlenen Tasche befindet sich nämlich das Tagebuch eines Serientäters. Sie spielt dieses grausige Buch dem LAPD zu. Detective Robert Hunter und Detective Carlos Garcia übernehmen den Fall. Sehr schnell meldet sich der Killer bei Hunter, denn er will sein Buch zurück. Gleichzeitig kündigt er jedem, der sein Buch in den Händen gehalten hat, den Tod an. Der elfte Fall rund um Garcia und Hunter ist überaus spannend und gewohnt brutal. Für mich sind die Thriller von Chris Carter genau so, wie ich Thriller liebe. Da ist nichts Weichgespültes. Sondern Thriller pur: Spannend, fesselnd, brutal und schonungslos. Deshalb rate ich auch sensiblen Lesern, die Finger davon zu lassen. Chris Carter schreibt so, dass man völlig in der Geschichte versinkt, die Spannung einen mitzieht. Gemeinsam mit Garcia und Hunter sieht man Puzzleteil um Puzzleteil fallen. Indem man nach und nach Tagebuchauszüge zu lesen bekommt und somit weitere Puzzlesteine an den Platz fallen. Diese Form von Gedanken, Vorgehensweise und Absicht des Täters zum Leser zu transportieren, ist hervorragend gewählt. Sieht man doch als Leser so regelmässig, wie der Killer tickt. Und, dass er absolut krank ist, bestätigt sich nach den ersten Kapiteln. Spätestens dann, wenn man die ersten Tagebuchauszüge gelesen hat! Nur ein kleines Beispiel: Er tituliert seine Opfer als "Subjekte"…. Ich persönlich empfand diese Tagebuchauszüge als eine geniale Idee. Denn so kann man als Leser die Taten verfolgen, was das Grauen noch mal auf ein anderes Level hebt. Es werden ab und zu Fälle aus den letzten Büchern angesprochen. So ist der ehemalige Täter, Lucien Folter, sicher hinter Schloss und Riegel im Hochsicherheitsgefängnis in Florence, Colorado. Ehrlich gesagt, ist jedoch Lucien Folter gegen den neuen Bösewicht in "Bluthölle" der reinste Chorknabe. Der Autor hat nicht nur am Motiv geschraubt, das ekelhaft ist. Sondern auch noch bei der Charakterisierung des Täters einen zugelegt. Denn dieser ist nicht zu abgrundtief krank, sondern auch sehr zynisch und abgebrüht. Wie üblich hat Hunter wenig Privatleben. So besteht keine Gefahr, dass zu viel Privates den Fall verdrängt. Eine Abwechslung in all dem Grauen sind die gewohnt witzigen Dialoge zwischen Garcia und Hunter. Die vor allem darauf basieren, dass der Kopf von Hunter sehr viel schneller "denkt" als der von Garcia. Neben dem sehr vernetzen Denken Hunters stehen den beiden eine ganze Batterie an polizeilichen Methoden für die Ermittlungen zur Seite. Die nie zu technisch werden, sondern gut erklärt sind. So, dass es auch Laien oder technisch weniger versierte Leser verstehen. Mich hat der neue Thriller rund um die beiden Topermittler wieder restlos überzeugt. Die Handlung ist rund, es gibt keine an den Haaren herbeigezogenen Ermittlungsergebnisse. Immer wieder wurden Passagen eingebaut, die den durchwegs hohen Spannungsbogen noch mal ankurbeln. So, dass ich das Buch einfach in Windeseile lesen musste !

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
18. Okt.
Rating:5

Es ist echt unglaublich, wie Chris Carter es immer wieder schafft, dass diese Reihe einfach nicht langweilig wird nach so vielen Teilen. Wieder ein etwas anderer Aufbau der Story und ein knappes aber überraschendes Ende. Ich liebe diese Abwechslung in seinen Büchern. Brutal, spannend, intensiv – Chris Carter bleibt der Meister des modernen Serienkiller-Thrillers.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
1. Sept.
Rating:4

Dieser Band war anders, aber wie gewohnt gut!

Wenn man weiss, dass er während des Schreibens dieses Buches einen Schicksalsschlag erlitten hat, liest sich das ganze nochmals anders. Ja er weicht von seinen blutigen, harten, detaillierten Beschreibungen ab, aber ich finde nicht, dass es deshalb weniger spannend ist. Mir hat die Geschichte gefallen und er zeigt dadurch nochmals eine andere Seite von sich. Auch Angela fand ich lang nicht so unsympathisch wie oft beschrieben. Ich bin dankbar geht die Hunter-Garcia Reihe weiter😍

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
29. Aug.
Rating:4.5

Bei „Bluthölle“ dem 11. Band der Hunter/Garcia-Reihe scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlag Carters sollte man sich jedoch sehr glücklich schätzen das er seine Reihe fortsetzt. Was hätten andere an seiner Stelle vielleicht getan? Natürlich ist der vorliegende Band anders. Es fehlt schon ein wenig die Spannung der vorgehenden Teile und auch die sonst ausufernde Gewalt bleibt diesmal aus bzw. ist zurückgeschraubt. Aber trotz alledem bleibt es ein solider Thriller. Ich habe ihn gerne gelesen und war auch wieder schnell durch damit. Und das ist doch ein gutes Zeichen. Nur der wirklich dämliche deutsche Titel wieder…🤔

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
22. Aug.
Rating:4

Spannend, aber leider nicht ganz auf den/meinen Punkt.

Eingangs muss ich erwähnen, dass dies mein erster Thriller aus der Robert Hunter Reihe war. Grundlegend empfand ich ihn als einen guten Thriller mit Wendungen und Entwicklungen, welche, zumindest für mich, nicht wirklich vorhersehbar waren. Auch mochte ich die kurzen Ausflüge in Hunters Innenleben und die Herleitung zum Killer empfand ich ebenfalls als spannend. Daher eine gute Wertung. Was jedoch für mich ein Haar in der Suppe darstellte, war Hunters Kollege bei der UV-Einheit, Carlos Garcia. Ich wollte ihn wirklich mögen, doch gelang es mir nicht. Als ebenfalls ein Ermittler der Spezialeinheit des LAPD wirkt er maximal deplatziert und geradezu unterkomplex. Es scheint, als wäre dessen einzige Daseinsberechtigung die, damit Hunter jemandem den Fall erklären kann, sodass man als Leser dabeistehend Hunters Gedankengänge und Schlussfolgerungen mitbekommt. Ansonsten bewegt sich Garcia zwischen blöden Sprüchen klopfen, den Täter moralisch verwerflich finden (ala "Der ist doch maximal gestört." / "Wie krank muss man sein?") und mal wieder nicht verstehen, was Sache ist. Daher stellte ich mir nach kurzer Zeit, die man die beiden begleitete, die Frage "Wie zur Hölle ist er in diese Position gekommen?". Das ist mir für den Partner des Protagonisten einfach zu flach und in der Rolle als spezialisierter Mordermittler einfach zu unauthentisch. Hier und da noch Clichees, derer man sich bediente, über die ich aber wegsehen konnte. Trotz des kleinen Aufregers gerade habe ich das Buch gern gelesen.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
13. Juni
Wie schlimm kann die Welt sein?
Rating:4

Wie schlimm kann die Welt sein?

Dieses Buch von Chris Carter ist mal wieder eines, welches zum nachdenken anregt. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich zwischenzeitlich Mitleid für den Täter entwickelt habe. Die Geschichte ist wirklich sehr gut & mal etwas anders aufgebaut, als die letzten Teile der Reihe. Zumal es diesmal mit Daten ist. Jedoch fande ich, dass einige Stellen leider sehr in die Länge gezogen haben & „zu detailliert“ waren, was es teilweise etwas ermüdend gemacht hat zu lesen. Trotzdem allen in allen wieder ein sehr gutes Buch!

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
9. Juni
Der Meister hat zum 11. Mal abgeliefert 🤌🏼
Rating:5

Der Meister hat zum 11. Mal abgeliefert 🤌🏼

Wer die Bücher von Chris Carter kennt, wird den Schreibstil und die kurzen Kapitel wahrscheinlich genauso lieben wie ich 🥰 Bluthölle ist, wie immer, ein geniales Buch, das auch mit kritischem Auge auf Dinge hinweist, die wirklich schief laufen. Am Ende bekommt man fast Mitleid, mit dem Killer 🥴 Sehr sehr spannend geschrieben, aber recht unblutig, dafür sehr sadistisch. Bis ins kleinste Detail beschrieben, zart besaitet, sollte man auch in diesem Band nicht sein 😉 Chris Carter ist einfach ein Meister seines Fachs!!! Hart. Härter. Carter. ☠️🩸🖤

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
25. Mai
Rating:5

Spannend bis zum Ende

Wie bei den 10 Bänden zuvor, hat Chris Carter hier wieder ein Mega Buch kreiert. Es ist immer wieder spannend den Fällen von Hunter und Garcia zu folgen. Und Hunter bleibt ein Mysterium für sich. Wahnsinn wie viel er weis, über wie viel Ecken er denken kann und welche Schlüsse er zieht. Ich liebe dieses Duo sehr und freu mich schon auf den nächsten Band.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
21. Mai
Rating:3.5

Ein weiterer unterhaltsamer und grausamer Fall für Robert Hunter

Auch diesmal konnte mich Chris Carter wieder sehr unterhalten. Die Mordfälle sind wieder sehr einfallsreich und auch der Killer an sich ist interessant und Angst einflößend. Auch die Charaktere sind wieder toll allerdings fand ich die Dialoge zwischen den Ermittlern diesmal nicht so charmant sondern teilweise sogar eher kindisch oder inhaltslos… Auch das Ende hat mich diesmal etwas enttäuscht ich fand die Auflösung zu schnell bzw. zu einfach.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
30. Apr.
Rating:3.5

Für mich bisher der schwächste Band

Das lag leider hauptsächlich an Angela, die als zeitweise Protagonistin einen Großteil des Buchs eingenommen hat und die ich aus irgendeinem Grund sehr unangenehm und nervig fand 😅 Irgendwie kam mir die Ermittlungsarbeit auch zu kurz in dem Band, ich weiß auch nicht. Aber auch wenn es der für mich bisher schwächste Band war, ist es trotzdem ein guter Band einer hervorragenden Reihe :)

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
9. Apr.
Rating:5

Der Thriller „Bluthölle“ von Chris Carter ist im Sommer 2020 im Ullstein Verlag erschienen und der 11. Teil der Robert Hunter Reihe. In dem Buch geht es um eine junge Frau namens Angela Wood, die als eine der besten Taschendiebinnen in Los Angeles „arbeitet“. Sie versteht ihr Fach wirklich gut und geht regelmäßig auf Raubzug um Ihren Lebensunterhalt mit den Errungenschaften zu bestreiten. Eines vorweihnachtlichen Abends kehrt Angela nach Ihrem „Arbeitstag“ in eine Bar ein. Dort beobachtet Sie einen Gast, der gegenüber seinen Mitmenschen sehr unhöflich ist und Angela beschließt ihm eins auszuwischen, indem Sie Ihm seine Tasche klaut. Die teure Ledertasche sieht vielversprechend aus, doch was Angela darin entdeckt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Ich bin absoluter Fan von den Chris Carter Thrillern und so waren auch beim 11. Teil der Reihe Vorfreude und Erwartungen gleichermaßen hoch. Robert Hunter ist einer meiner absoluten Lieblingsprotagonisten. Seine Arbeit bei der UV-Einheit des LAPD begeistert mich einfach sehr (auch wenn vermutlich einiges fiktiv ist) und auch Carlos Garcia mag ich unheimlich gerne. Ich würde sagen „Bluthölle“ war ein typischer Carter. Die Spannung war von Seite eins zum Greifen nah und auch wenn man zwischenzeitlich dachte mehr Spannung geht nicht ist das Ganze zum großen Showdown nochmal richtig hochgefahren. Die Protagonisten, die man bisher noch nicht kannte, waren mal wieder hervorragend ausgearbeitet. Die Handlungen waren für mich schlüssig und gut nachvollziehbar. Vom Schreibstil brauche ich wohl kaum berichten… einwandfrei. Besonders gefreut hat mich, dass auch nochmal Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen aus den vorherigen Teilen der Reihe genommen wurde. Einzig und alleiniger Mini-Kritikpunkt ist, dass mein Lieblingssatz „Ich lese eben viel!“ von Robert Hunter, dieses Mal gefehlt hat. Bisher konnte man diesen Satz in jedem Teil der Reihe finden und ich habe mich immer gefreut, wenn ich Ihn wiederentdeckt habe. Dieses Mal leider nicht. Aber das ist wohl Jammern auf hohem Niveau und führt selbstverständlich zu keinerlei Punktabzug. Ein Chris Carter Thriller ist nichts für schwache Nerven, soviel ist klar. Dennoch fühlt es sich für mich immer ein bisschen an wie alte Freunde wiederzutreffen. Meine Vorfreude auf den (hoffentlich) nächsten Teil ist bereits jetzt schon unbändig.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
23. Feb.
Rating:2

Angela ist Anfang zwanzig und eine professionelle Taschendiebin. Eine Tages klaut sie die Tasche einer falschen Person - einem Killer, der in seiner Tasche seinen Mordtagebuch mit sich trägt. Erschrocken von der Beute, übergibt sie anonym das Buch der Polizei. Die Jagt beginnt. Die Charaktere sind wie gewöhnlich Hunter und Garcia, hier gibt es nichts Neues zu erwähnen. Hunter ist immer noch der Protagonist Nummer eins, Garcia hat nicht mal eine eigene Perspektive. Der weibliche Nabencharakter ist diesmal Angela. Sie soll zwar laut Beschreibung sehr intelligent sein, verhält sich nur leider nicht so. Das sorgte bei mir für einige Aufreger, während des Lesens. Das einzig Gute an diesem Buch war der Charakter des Serienmörders. Seine Perspektive bekommt man sowohl live als auch über die Tagebucheinträge. Die Persönlichkeit war sehr gut ausgearbeitet und ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen. Zu der Geschichte selbst. Puh… Die Auflösung bzw. die große Wendung wusste ich schon ab der 44ten Seite. So offensichtlich war für mich bisher noch kein Buch von dem Autor. Das Geschehen an sich ist zwar spannend, jedoch passiert nicht viel Handlung - das Tagebuch wird geklaut und landet bei Hunter, ein paar Leichen werden ausgebuddelt und die Zeugin beschützt, eine kurze Schnitzeljagt mit dem Mörder, Ende. Da bin ich wirklich besseres gewohnt. Leseempfehlung? Naja, wenn man auf die Reihe steht, muss man halt durch. Die geliebten Protagonisten sind so einiges wert. Aber bloß nicht mit dem Buch in die Reihe einsteigen. Das könnte für eine große Enttäuschung sorgen. Nicht sein bestes Werk.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
16. Dez.
Rating:4

Sie ist eine 4 von 5 Crazy Spannend, der Killer und sein Motiv waren echt verrückt. Und ihrgendwie hab ich das Gefühl, dass sowas sicherlich auch in Echt sein könnte o.O. Was ich mir gegen Ende vor Augen führen konnte war, und ihrgendwie stört mich das auch xD, das Hunter ja eigentlich nicht den Killer gefunden hat und somit den Fall gelöst hat. Der Killer hat sich ihrgendwie selbst geopfert, in dem er den dummen Fehler gemacht hat, sich zu erkennen zu geben. Klar ich verstehe das er unbedingt an sein Geld wollte, aber wäre das nich gewesen. Hätte man ihn sicher nie geschnappt o.O Joa aber bis auf den Punkt, mega die Story hat sehr viel Spaß gemacht es zu lesen!

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
8. Dez.
Spannung von Anfang bis Ende
Rating:4

Spannung von Anfang bis Ende

Ach, ich glaube ich wiederhole mich, aber die Thriller von Chris Carter aus der 'Hunter und Garcia' Reihe begeistern mich einfach wirklich jedes Mal! Auch hier haben wir es wieder mit einem sehr interessanten Mörder zu tun, eine nachvollziehbare Ermittlungsarbeit und der ein oder andere Twist. Super geschrieben, lässt sich schnell weg lesen. Allerdings fand ich hier, dass Garcia viel viel zu kurz kam, das war etwas schade. Und ich hätte mir gerne mehr Perspektiven aus der Sicht des Killers gewünscht.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag
24. Sept.
✨
Rating:5

Was soll ich zu den Büchern noch sagen, Carter hat es wie immer geschafft mich von Anfang bis Ende zu fesseln. Er hat wieder geniale neue Charaktere erschaffen welche authentisch sind in ihrem Auftreten. Die Kapitel sind gewohnt kurz gehalten wodurch man das Buch kaum zur Seite legen kann. Das Buch kann wie alle Bücher von Carter unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden, dennoch kann ich es absolut nur empfehlen die ganze Reihe zu lesen. Hunter und Garcia stehen wieder einmal einem bestialischen Mörder gegenüber welcher anders zu sein scheint als das was sie bisher kennen gelernt haben. Dieser Killer scheint keinerlei Angst vor ihnen zu haben, ganz im Gegenteil, er droht ihnen. Carlos kam in diesem Band etwas zu kurz fand ich. Der Verlauf hätte sich kaum geändert wenn er nicht dabei gewesen wäre. Hunter riskiert wie in fast jeden Band sein Leben um das von anderen zu retten.

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)
Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11)by Chris CarterUllstein Taschenbuch Verlag