Ein starker, emotional geerdeter Krimi, der sowohl Spannung als auch Substanz liefert.
In ewiger Freundschaft hat mich vor allem durch seine dichte Stimmung und das komplex verwobene Ermittlungsnetz überzeugt. Neuhaus bringt vertraute Figuren glaubwürdig in neue moralische Spannungsfelder und greift Themen wie Loyalität und alte Verletzungen sehr stimmig auf.
Der Fall selbst ist vielschichtig und hält die Neugier konstant hoch, auch wenn einzelne Wendungen etwas konstruiert wirken. Insgesamt trägt die Mischung aus Atmosphäre, Tempo und charakterlicher Tiefe die Geschichte jedoch mühelos.
Nele Neuheus hat eine aufwendige Story entwickelt, die letztendlich perfekt aufgelöst wurde. Dennoch finde ich ,daß dieses Buch an mehreren Stellen aufgebläht wirkt.
In einem kleinen Dorf im Taunus wird ein angesehener Mann tot aufgefunden. Zunächst sieht alles nach einem Unfall oder einer klaren Tat aus – doch schnell zeigt sich, dass hinter seinem Leben viele Geheimnisse stecken.
Die Ermittler Pia Sander und Oliver von Bodenstein stoßen bei ihren Nachforschungen auf ein Geflecht aus alten Freundschaften, Verrat und dunklen Ereignissen aus der Vergangenheit. Besonders eine Gruppe von ehemaligen Schulfreunden rückt in den Fokus – ihre scheinbar enge Verbindung hat tiefe Risse.
Mit jeder neuen Spur wird klar: Die Vergangenheit lässt sich nicht einfach begraben, und loyale Freundschaften können gefährliche Seiten haben.
Das war tatsächlich mein erstes Hörbuch (abgesehen von Kindergeschichten) und ich bin die ersten Kapitel so gar nicht damit zurecht gekommen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich bisher nichts von Nele Neuhaus gelesen habe und mir deshalb die Charaktere und die Geschichten dahinter unbekannt waren. Es war sehr durcheinander für mich, teilweise unzusammenhängend und wirr. Im Laufe des Hörbuchs habe ich mich mit diesem anderen und für mich neuen Medium angefreundet und konnte mich gut einlassen. Und die Geschichte wurde wirklich sehr spannend, mit einigen Wendungen und einem Ende, was ich so in der Art nicht voraussehen konnte.
Generell kann ich sagen, dass es mir als Buch jedoch vermutlich noch besser gefallen hätte.
Das zehnte Buch und somit der zehnte Fall von Oliver von Bodenstein und Pia Sander.
Ich bin ehrlich, ich kann mich nicht an jedes der vorherigen Bücher im Detail erinnern, weiß aber noch, dass ich mich bei dem einen oder anderen zum Ende zwingen musste. Ganz anders hier. Toller Lesefluss und Spannung bis zum Schluss!
Und für mich als Frankfurterin immer wieder besonders die Schauplätze zu lesen und direkt verorten zu können.
Der nächste Fall liegt schon bereit. 😊
Eine Empfehlung meiner Arbeitskollegin, die sich als sensationell entpuppt hat. Es war so fesselnd und obwohl es lange Kapitel hatte, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und auch noch mal lesen.
Ich war überrascht darüber, dass ich noch einiges an Wissen aus dem Buch mitnehmen konnte. Man merkte direkt, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt. In anderen Krimis ist beispielsweise die Polizeiarbeit nicht so präzise beschrieben. Allerdings hat dieser detaillierte Schreibstil mich an der ein oder anderen Stelle auch gelangweilt, sodass ich das Buch dann doch lieber zur Seite gelegt habe und was anderes gemacht hat. Ebenfalls als zu genau beschrieben, fand ich die Beschreibungen der Straßen und Wege. An keiner Stelle im Buch war das wichtig und auch nicht für den Fall. Gefesselt hat mich das Buch eher so ab Seite 400. Kurz vor Ende als man eine immer größere Spur hatte, wurde es interessant. Aber auch hier hat es mich genervt, dass bei Befragungen immer wichtige Fragen vergessen wurden. Aussagen wie „Fragen wir dann einfach Maria Hausschild“ hätte man sich sparen können. Ich denke halt, dass dies in der realen Welt auch nicht der Fall ist. So könnte man das Buch definitiv kürzen und ich bin fast sogar geneigt zu sagen, dass mir der Inhalt des Buches fehlt.
Ich frag mich auch, ob ich die einzige bin, die gerne einen Stammbaum gehabt hätte. Durch die Familien- und Freundeverhältnisse bin ich bis zum Schluss nicht richtig durchgestiegen. Das fand ich sehr verwirrend und irgendwie hat mir das auch ein Gefühl von „bin ich eigentlich dumm?!“ gegeben.
Einen generelleren Minuspunkt gibt es für die langen Kapitel. Es gibt nicht schlimmeres als lange Kapitel in einem Buch.
Nichtsdestotrotz bin ich überrascht vom Ende gewesen. Weniger von der Person, die es war, sondern mehr von der Skrupellosigkeit der Person. Dass mit der Person etwas nicht stimmt, wusste man von Anfang an (oder, dass sie was zu verbergen hat), aber wie skrupellos die ganze Situation dann doch war, war überraschend.
Der Krimi war gut aber ich ch habe ihn trotzdem « nur » mit 3,5 Sternen bewertet weil er nichts « besonderes » war! Ich fand es sehr gut dass der Krimi in der Nähe von Frankfurt gespielt hat und teilweise mir bekannte Orte vorkamen! Ich bin nämlich ein Frankfurter Mädel!
👮🏼♀️🐈⬛
Neuer Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein in der Welt der Bücher, Autor*innen und dem Verlagswesen
Wieder ein spannender und undurchsichtiger Fall für Pia und Oliver. Es geht in die Welt der Bücher, Geschichten und des Verlagswesen. Ich fand den Blick hinter die Kulissen der Bücherwelt spannend und mal was anderes. Diesmal steht Bodensteins Privatleben mehr im Fokus und er kann einem fast Leid tun bei dem, was gerade in seinem Leben los ist. Gut, dass er sich mit der Arbeit ablenken und sich in den neuen Fall vertiefen kann.
Die ersten Seiten haben mich wegen der vielen Namen etwas verwirrt und ich habe es nicht für möglich gehalten, der Handlung folgen zu können.
Aber der Krimi liest sich flüssig, die Figuren sind sehr authentisch, die Handlung überrascht .
Da ich selbst schon in Frankfurt gewohnt habe bzw. auch oft im Speckgürtel unterwegs bin, hat der Krimi besonders viel Spaß gemacht 😊 Wie eine sehr gute Tatort-Folge, absolut empfehlenswert!
Ich liebe ja die gesamte "Familie" mittlerweile von Pia und Bodenstein. Tatsächlich lese ich die ganze Reihe nicht mal in der richtigen Reihenfolge und stören tut es mich trotzdem nicht 🤣
Nele Nauhaus hat ein unverkennbaren Schreibstil und somit fällt es einen überhaupt nicht schwer in die Geschichte rein zu kommen. Ganz im Gegenteil, man hat das Gefühl man war nie weg 🤭
Auch in dieser Geschichte ging es wieder hoch her und gefühlt nahm sie kein Ende. Da dachte man doch, jetzt haben wir endlich den Mörder, da fiel einen auf, ne das kanns noch nicht gewesen sein, dafür gibt es zu viele Seiten noch zu lesen. Gefühlt kam das 10 mal vor 🤣
Pia und Bodenstein waren diesmal im Verlagswesen unterwegs und leider mussten sie feststellen das nur weil man sich Freunde nennt, nicht unbedingt wirklich Freunde war🫠
Also wer solche Freunde hat, brauch auch wirklich keine Feinde mehr 🙈
Jedes mal kam wieder eine neue geheimnissvolle Geschichte ans Licht, mit noch mehr Intrigen und Gier.
Super Spannend und keine Silbe Langweilig 👍🏼
Nele Neuhaus „Taunus-Reihe“ ist immer wie ein Besuch bei alten Freunden mit Mord. Ich mag es wirklich sehr gerne. Im Jubiläumsband verlässt Neuhaus etwas die alten Pfade und bringt uns in die Welt der Verlage. Und das ist wirklich wieder großartig zu Papier gebracht. Der Band ist wie eine Wundertüte. Da werden alte Fälle angesprochen und gut in die Handlung integriert; da wird mit Augenzwinkern auf andere Kollegen der schreibenden Zunft geblickt. Einfach herrlich! Am meisten musste ich lachen über den herrlichen Querverweis eines Kritikers der gerne den Mainstream in Mülltonnen entsorgt, weil nicht geistig genug. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Allein dafür danke ich Frau Neuhaus. Verkaufszahlen sprechen ihre eigene Sprache und Erfolg auch. 😉 Und den hat Nele Neuhaus und sollte ihn auch weiter haben. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen. Auch wenn es manchmal etwas traurig wird. Aber die richtige Mischung ist vorhanden. Bitte weiter so.
Zwischen Mord, Freundschaft und Verrat 🤫
Ein spannender Kriminalroman 🔍
Das war mein erstes Buch von Nele Neuhaus und ich habe es sehr genossen. Sie schreibt sehr detailliert und ausführlich, man sollte daher keine Angst vor langen Kapiteln haben. Dafür taucht man tief in die Hintergrundgeschichten der Protagonisten ein und hier nicht nur in die der Hauptfiguren, sondern auch in die Nebenfiguren.
Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was es für mich sehr spannend gemacht hat. Geheimnisse werden nach uns nach aufgedeckt, verschiedene Stränge laufen parallel ab und ständig denkt man, den Täter zu kennen, bis es schließlich ganz anders kommt…🕵🏼
Wirklich interessant - ich habe das Buch wirklich, wirklich gerne gelesen. Es war spannend, ich fand das Setting super interessant und die Nebengeschichten der Hauptfiguren auch nicht langweilig. Aufgrund dessen war das Buch auch super schnell ausgelesen und ich war ganz leicht verwundert wie schnell das Ende dann da war. Hier hätte man dann vielleicht noch einen zweiten Epilog bezüglich des Endes mancher Figuren einbauen können, aber vielleicht erfährt man darüber ja noch etwas im nächsten Buch.
Nele Neuhaus schafft es hervorragend diese Reihe weder eintönig, noch langweilig zu gestalten und brilliert auf ganzer Ebene!
Spannend, fesselnd, authentisch, realitätsnah und immer wieder eine Freude zu lesen!
Die Handlung ist mit einem roten Faden versehen und führt den Leser zielgerichtet bis ans Ende. Es fehlt nicht an Plottwists und unerwarteten Handlungsentwicklungen. Die etablierten Personen des Ermittlungsteams bekommen alle Zeit und Möglichkeit zielführende Beiträge für die Handlung zu erarbeiten. Ein sehr schöner Aspekt der Geschichte ist das im Mittelpunkt stehende literarische Thema in Form von Morden in einem Buchverlag!❤️
Ich habe schon einige Bände der Reihe um Pia Sander und Oliver von Bodenstein gelesen – und auch wenn mir ein paar zwischendrin fehlen, habe ich mich sofort wieder heimisch gefühlt.
📖 Worum geht’s?
Die ehemalige Programmleiterin des Literaturverlags Winterscheid wird vermisst. Als die Ermittler im Haus ihres Vaters ankommen, finden sie diesen dehydriert und dement vor – und eine Küche, die ein blutiges Verbrechen vermuten lässt. Die Suche nach der Frau bringt Pia und Oliver tief in die Verlagswelt, wo eine eingeschworene Freundesgruppe, Machtspiele und düstere Geheimnisse ans Licht kommen. Und es bleibt nicht bei einer Leiche…
✨ Meine Eindrücke
Wie immer schafft es Nele Neuhaus, nicht nur einen spannenden Kriminalfall zu erzählen, sondern auch private Themen ihrer Ermittler mit einzuflechten. Besonders die persönlichen Probleme von Oliver Bodenstein haben mich diesmal sehr bewegt – man fiebert nicht nur im Fall, sondern auch im Privaten mit.
Der Thriller hat mich daran erinnert, wie sehr ich dieses Genre liebe und dass ich viel öfter wieder dazu greifen sollte.
⭐ Fazit: Ein spannender, atmosphärischer Krimi mit viel Tiefgang und interessante Einblicke in die Verlagswelt.
Eine verschwundene Frau, ein eingeschworener Freundeskreis und jede Menge Intrigen. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ermitteln "in ewiger Freundschaft" einen Mordfall, der sich bald als viel undurchsichtiger entpuppt als anfangs angenommen. Mal wieder ein spannender Krimi, der sich recht flugs durchlesen lässt. Allerdings übertreibt es Nele Neuhaus hier teilweise mit den Referenzen auf andere Bücher und auch, dass sie ihre eigenen Buchtitel in die Handlung einbringt (die von den Alias' des Ermittler-Duos handeln?!), war mir ein bisschen zu viel des Guten. Auch hatte ich teilweise Schwierigkeiten, die vielen Handelnden auseinanderzuhalten. Die Idee der Jugendclique mit shady Backgroundstory ist zwar nicht die neueste, funktionierte aber dennoch hervorragend. Alles in allem ein soldider Krimi – aber vielleicht nicht der Beste der Autorin.
Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mit den vielen verschiedenen Namen und Personen im Buch. Es hat mich aber von Anfang an mitgerissen und war super spannend.Es ist wiedermal sehr gut
das 10. buch der reihe und ich glaube das ist jetzt auch mein liebster teil. ich fand es so toll, wie eine verbindung zu den vorherigen büchern durch henning gezogen wurde und man einen einblick in die ganze welt der autor*innen/verleger*innen/ etc. bekommen hat. zudem war der fall auch mal wieder super spannend und man stellt selbst immer wieder tausende theorien auf, wobei ich relativ früh schon eine vermutung hatte, die sich am ende auch bewahrheitet hat. dennoch fiebert man mit und das ende war nicht enttäuschend. es sind viele charakter*innen aber das macht das ganze einfach nur aufregend und spannend. wie immer toll geschrieben
Band 10 der Reihe hat mir wie die anderen Bände auch sehr gut gefallen. Ich mag die Protagonisten Oliver und Pia sehr und liebe es, wie sie sich im Laufe der Reihe weiterentwickeln.
Etwas offensichtlich fand ich allerdings ca ab der Hälfte des Buchs die Hinweise zum Täter. Vielleicht habe ich aber auch nur direkt auf diese geachtet und habe mit dieser Vermutung richtig gelegen. Gleichzeitig mag ich es aber auch, dass der Täter bzw. Tat Sinn ergibt und nicht plötzlich am Ende einfach so erfunden ist.
Jetzt fehlt mir nur noch Band 9, den ich nicht gelesen habe. Und ich hoffe sehr auf einen Band 12. ich will die Reihe noch nicht gehen lassen.
Mein erster Nele-Neuhaus seit langem, die letzten zwei oder drei Geschichten habe ich mir lediglich in der Verfilmung angesehen. Im Nachgang betrachtet war es sehr naiv zu glauben, dass die Bücher eins zu eins umgesetzt worden wären. Somit fehlte mich tatsächlich vor allem für die Nebenhandlungen recht viel Input, was allerdings kein Problem darstellte, da diese grob umrissen wurden. Somit besteht keine Notwendigkeit alle vorherigen Bücher gelesen zu haben. Das Buch liest sich super flüssig, auch wenn Zeiten und Personenwechsel vorhanden sind, da diese vernünftig gekennzeichnet wurden. Die Einblicke in die Verlagswelt fand ich spannend und ungewöhnlich, bisher hatte ich noch kein Buch was diesen Bereich in einem Krimi behandelt hat. Man kann festhalten: Auch hier läuft nicht immer alles sauber ;)
So komplett überzeugen konnte mich der zehnte Teil der Reihe um Bodenstein und Kirchhoff leider nicht . Irgendwie plätschert alles so ziemlich ereignislos vor sich hin und wird teilweise sinnlos in die Länge gezogen. Das Ende empfand ich dann als ein wenig zu abrupt und aufgebauscht. Alles in allem hat mich dieser Teil jedoch weitestgehend gut unterhalten , eine echte Empfehlung ist es jedoch nicht.
Der Kriminalroman „In ewiger Freundschaft“ von Nele Neuhaus ist der zehnte Teil der Oliver-Bodenstein Reihe und im November des letzten Jahres im Ullsteinverlag erschienen.
Es geht um einen Mordfall in der Verlagsbranche, dessen umstände umfangreiche wirtschaftliche Schäden hinter sich herziehen könnten. Weiterhin ist auch Rechtsmediziner Dr. Kirchhoff verwickelt, da sich dieser gerade zum Beststellerautor entwickelt hat.
Ich fand das Buch wirklich großartig, so wie ebenfalls alle Vorgängerbände dieser Reihe.
Ich habe mich gefreut alle Haupt- und Nebenprotagonisten praktisch wiederzutreffen und auch zu erfahren wie es mit dem privatem Leben und Umfeld von Dr. Oliver von Bodenstein und Pia Sander weitergeht.
Der Schreibstil von Nele Neuhaus ist wiedermal packend und super spannend. Sie versteht es wirklich eine tolle Geschichte zu entwickelt, ein regelrechter Pageturner. Auch über Landesgrenzen hinaus ist das Umfeld realistisch beschrieben.
Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und hoffe, dass man nicht wieder 3 Jahre auf einen Nachfolgeband warten muss.
Viele Charaktere machen es etwas schwierig nicht den Überblick zu verlieren. Trotzdem super spannend und bis zum Schluss kam ich wieder nicht auf den Mörder.
Wer die Reihe mag, wird auch diesen Teil wieder mögen. Es geht diesmal tief in die Vergangenheit zurück. Super finde ich immer die Namensliste am Anfang, die ist wirklich jedes Mal sehr hilfreich, bei der Vielzahl an Charakteren.
Im Großen und Ganzen wieder sehr spannend, diesmal kam mir das Private von Pia und Oliver ein bisschen zu kurz, das empfindet aber sicher jeder anders.
Mein erster Krimi von Nele Neuhaus und ich bin begeistert. Spannend, actionreich, ein tolles Setting für Buchliebhaber mit Einblicken hinter die Kulissen. Hält einen immer bei der Stange. Für mich ein pageturner. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Es waren für mein Geschmack zu viele Personen involviert, sodass ich mir kaum die Namen merken konnte und viele Dinge wurden unnötig in die Länge gezogen. Auch das Ende war in meinen Augen eher unspektakulär.
Der mittlerweile 10. Band der Tanus Krimi Reihe von Nele Neuhaus und ich muss sagen, das ich positiv überrascht bin, denn ich bin nach 10 Büchern immer noch nicht genervt von den Protagonisten.
Das ist mir leider bei der ein oder anderen Reihe schon so ergangen. Aber hier bleibt es durchweg spannend, das Ermittler Duo und das gesamte Team drum herum geben ein stimmiges Bild ab.
Der Fall in diesem Band, wird wieder aus zwei Perspektiven erzählt, wobei eine nicht die des Täters ist. Der Aufbau hat mir gut gefallen.
Bleibt noch der aktuelle Band, ich bin gespannt...
Wieder ein sehr spannender Krimi um die Hauptkommissare Pia Sander und Oliver von Bodenstein.
Bis zum Schluss rätselt man mit wer der Mörder ist.
Die Geschichte lässt sich leicht lesen.
Ich mochte den Fall. Es war spannend, verstrickt, allerdings waren so viele Personen und Namen involviert, dass man echt teilweise durcheinander kam. Ich mochte, dass sie Bezug auf vergangene Fälle/ Bücher genommen hat, muss aber gestehen mich nicht an alles erinnern zu können, was aber nicht schlimm war. Vielleicht wäre die gekürzten Version noch ein bisschen besser gewesen. Den Sprecher fand ich sehr angenehm.
Sehr viele Charaktere, kombiniert mit wenig Spannung.
Es gibt zwar einen Personen-Index, aufgrund der teils gleichen Nachnamen und Spitznamen ist es mir jedoch trotzdem relativ schwer gefallen den Überblick nicht zu verlieren. Ein potenzieller Mörder wird schnell suggeriert. Die Mordhandlung(en) sind auch schnell klar.
Die meiste Zeit dreht sich um die Familienfehde des Verlags, Streitigkeiten zwischen den Autoren, Agenten und "ewigen Freunden" sowie der Auflösung des Ursprungs des ganzen Chaos.
Vielleicht kam deshalb die ersten ca. 80% keine Spannung bei mir auf.
Ein großer Pluspunkt war aber der Austausch im BuddyRead 🫶
Ein Mangelexemplar und eins der besten Buddy-Reads, die ich hatte!
Heike Wersch, eine unbeliebte Programmleiterin in einem Buchverlag, verschwindet spurlos nach ihrer fristlosen Kündigung.
Die Polizei findet lediglich ihren dementen Vater, dehydriert und unterzuckert im Haus.
Allerdings deutet alles darauf hin, dass die Programmleiterin nicht mehr lebt.
Die Spuren führen in das Winterscheid Verlagshaus, zu ihrer alten Clique aus der Unizeit.
Was ist damals passiert und wer hat letztendlich die Frau umgebracht?
Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam, da unter anderem viel von den Unruhen im Verlag und anderen Nebensächlichkeiten berichtet wird.
Gegen Mitte wird das Buch richtig spannend. Es sind zwar immer noch viele Nebenhandlungen aber diese fügen sich endlich in ein Gesamtbild. Irgendwann habe ich mich, wie bei Cluedo gefühlt - jeder war verdächtig!
Die Handlung wird wie gewohnt aus mehreren Perspektiven erzählt - die der Ermittler und die von einigen Opfer. Eine Perspektive des Mörders war diesmal nicht dabei, jedoch konnte man die Motive gut aus den Tagebucheinträgen nachvollziehen.
Was ich an dieser Reihe so toll finde ist, dass man die vorherigen Bücher nicht wirklich gelesen haben muss, denn hier wird viel auf die Vergangenheit und Hintergründe der Figuren eingegangen.
Dadurch fand ich mich mit den Charakteren mehr verbunden.
Verwirrend fand ich jedoch die vielen Namen. Der Autor hat zwar am Anfang eine kurze Personenliste zusammengestellt, was ich toll finde aber da einige Charaktere mehrere Namen haben bringt es wenig.
Das Buch ist zwar ziemlich langatmig am Anfang und hat viele nebensächliche Ausführungen, jedoch besticht die Handlung mit ihren Wendungen und sympathischen Charakteren.
Ein guter Krimi-Roman, nur etwas zu lang.
Tolle Geschichte im unverwechselbaren Stil von Nele Neuhaus; der Plot führt den Leser kreuz und quer in verschiedene Richtungen, nimmt Wendungen und baut ständig Spannung auf.
Das Ermittler-Duo ist ein geniales Team und selbst wenn man das fortlaufende Privatleben der Hauptcharaktere nicht von Band 1 an verfolgt hat, gibt es genug Erklärungen, dass man sich auskennt.
Absolute Leseempfehlung!
Ich liebe den Schreibstil von Nele Neuhaus.
Und noch dazu liebe ich die Protagonisten.
Pia Sander und Oliver von Bodenstein sind einfach ein unschlagbares Team.
Noch dazu ist dieses Buch so voll mit Plottwists, dass es undurchschaubar ist. Selbst auf den letzten 50 Seiten hatte ich nur grobe Umrandungen, wie es ausgeht.
Dieser Fall führt Pia und Oliver in ein Verlagshaus. Jeder hat Geheimnisse! Und manche davon liegen bereits mehrere Jahrzehnte zurück.
Ich liebe es, dass man das Ende nicht kommen sieht!
Höchstens für Nele Neuhaus-erprobte Leser zu empfehlen
Zunächst würde ich dringend empfehlen die Bücher aus der Taunus-Krimi-Reihe der Autorin in der Reihenfolge zu lesen. Das Privatleben der Protagonisten sowie das Untereinander im Kollegium des K11 wird fortschreitend beschrieben und ohne mangelndes Verständnis hierfür sind das wohl verschwendete Seiten.
Sollte man dies nicht tun, erschwert dies zudem die sowieso vorliegende Situation, dass Nele Neuhaus oft mit so vielen Charakteren arbeitet, dass das Einfinden in das Buch nur schleppend funktioniert. (Weiß man hier also nicht mal wer vom K11 wer ist, ist man quasi ganz verloren.) Dies hat leider schon so manchem meiner Freunde und Bekannten den Lesespaß genommen. ("Schneewittchen muss sterben" ist das Debüt der Reihe und auch sonst wirklich super.)
Bis die Autorin dann richtig in das Buch eingeführt hatte und man so langsam verstehen konnte, wer mit wem und wie und die in meinen Augen spannende Handlung beginnen konnte, war auch schon mehr als die Hälfte des Buchs gelesen. Dann war es wirklich spannend. Ob das die erste Hälfte wert ist, muss wohl jeder für sich entscheiden...
Da das Buch seinen Handlungsort in der Verlagsszene hat, wurde diese auch eingehend beleuchtet. Das fand ich grundsätzlich auch spannend. Allerdings hat die Autorin scheinbar zwanghaft Verknüpfungen zur Realität herstellen wollen und so wurden die Namen vieler Krimiautoren in den verschiedensten Abwandlungen (um ja keine richtigen Namen zu verwenden) verwendet. Das hat mich wirklich irgendwann nur noch genervt und hat für mich auch die Handlung nicht so verdeutlicht als hätte man nicht Namen verwenden können, bei denen gar kein Bezug zur Realität herstellbar gewesen wäre.
Wieder ein toller Fall für Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Das vorletzte Buch der Reihe spielt in einem Verlag und man bekommt interessante Einblicke in das Geschäft der Bücher. Der Fall ist spannend und die Wendung zum Schluss gut gemacht. Mir ist es allerdings manchmal schwer gefallen mit den ganzen Personen mitzuhalten, die eine Rolle gespielt haben, daher war ich manchmal etwas lost. Daher war dieses Buch für mich etwas schlechter als die letzten beiden, in meinen Augen grandiosen, Fälle der Reihe. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten und vermeintlich erstmal letzten Band!
Bewertung: Highlight
Spannender Fall mit überraschenden Wendungen, der in der deutschen Literaturszene spielt (man kann zumindest Bezüge zu realen Büchern herstellen). Fand ich sehr toll, einen Einblick in das Verlagswesen zu bekommen und wie es hinter den Kulissen der Literaturszene aussieht.
Hennig als Krimiautor der ersten Bände der Reihe finde ich wirklich gelungen, ebenso wie die eingestreuten Bezüge zu vorherigen Fällen.
Vor allem in Olivers Privatleben hat sich einiges getan, Greta und Karoline sind echt next Level und Cosimas Krankheit heftig. Bin sehr gespannt, wie es da weitergeht. Nach dem schwächeren Vorgänger, jetzt wieder ein toller Fall und ein gelungener Jubiläumsband.