Ich mag Geschichten mit verschiedenen Zeitzonen nicht besonders.
Aber diese Geschichte gefiel mir sehr gut. Es gab eine Personenlegende,was es einfacher machte in die Geschichte reinzukommen. Die Protagonisten waren gut beschrieben und es war spannend die Familiengeschte zu erfahren. Die Spannung blieb bis zum Schluss und nahm eine unerwartete Wendung.
Ich kann "Die Magnolienfrauen" nur weiterempfehlen.
Ein spontaner Bahnhoffund, der sich zu einem kleinen Glücksgriff entwickelt hat.
Ich fand den Klappentext ganz nett und habe dieses Buch auch direkt angefangen.
Es ist angenehm zu lesen, manchmal aber etwas verwirrend.
Im Kern geht es um Felicia, genannt Fee im Jahr 2019 und ihre Urgroßmutter Alice in den 1940er Jahren.
Die Geschichten der beiden Frauen werden anfangs unabhängig voneinander erzählt, bis Fee schließlich beginnt durch den Tod ihrer Großmutter in der Verganhenheit ihrer Familie zu forschen.
Anfangs war ich etwas verwirrt von den vielen Namen und den Zeitsprüngen, was das Lesen etwas schwer gemacht hat. Es gibt jedoch ein Personenverzeichnis, was etwas geholfen hat.
Fees Geschichte ist eigentlich eine sehr moderne, es geht um eine toxische Beziehung, Verlust und Trauma. Und in der Vergangenheit verbirgt sich noch viel mehr.
Während des gesamte Buches tauchen auch immer mehr Parallelen zwischen Fee und Alice auf, was wirklich spannend ist.
Das Buch hat mich immer mehr gefesselt und ich war wirklich begeistert von der Spannung, die trotz der schönen Atmosphäre aufkommt.
Das Ende passt sehr sehr gut zu dem Buch, weil es spannend ist, und alle Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart zusammengeführt werden.
Eine Familiengeschichte, die das Schicksal zweier Frauen zu unterschiedlichen Epochen schildert. Sehr gelungene Story!
Die schicksalhafte Geschichte der Magnolienfrauen
"Verzeihen bedeutet nicht vergessen" (Zitat Fee)
Fee, eine junge Schmuckdesignerin, lebt ein unglückliches Leben. Den Tod ihre besten Freundin, die vor ihren Augen gestorben ist, hat sie bis heute nicht verarbeitet. Ihr Verlobter Christian lebt nur noch für seinen Beruf. Ihre Schwiegermutter mischt sich in die bevorstehende Hochzeit ein. Und Fee's Großmutter Violetta offenbart ihr ein altes Familiengeheimnis! Leider ist das noch nicht alles, denn plötzlich ist Fee Besitzerin einer Hälfte der Magnolienvilla im schönen Tessin. Ein bisschen Abwechslung tut ihr ganz gut und so macht sie sich auf die Reise ... nicht nur, um die Erbschaft zu klären, auch um das Geheimnis aus der Vergangenheit aufzudecken. Dabei lernt Fee den gutaussehenden Nando kennen, der ihr bei der Recherche hilft. Und plötzlich steht Fee's Leben auf dem Kopf.
In dieser wunderschönen Familiengeschichte reist man als Leser von Zürich nach Brissago - vom Jahr 1940 bis ins Jahr 2019. Mit jedem Kapitel erfährt man mehr aus dem Leben der zwei Frauen Alice und Fee, die vom Schicksal gebeutelt sind. Ein flüssiger Schreibstil, gut recherchierte Hintergrundfakten und sehr detaillierte Beschreibungen der Umgebungen machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen. Nicht nur die zwei Hauptprotagonistinnen gehen einem ans Herz, auch die Nebenfiguren wecken Sympathie oder Antipathie. Ständig im Hinterkopf "Werden zum Schluss alle Fragen beantwortet?" "Wird Fee das Familiengeheimnis entschlüsseln?" "Und wird es ein Happy End geben?" Die Antworten erhält man in diesem wunderschönen Familienroman von Christine Jaeggi.