
„Es gibt Orte, an denen die Zeit sich weigert, weiterzugehen. Der Friseursalon war so ein Ort.“
Simon ist Mitte vierzig und – wie schon sein Vater und sein Großvater – Friseur. Er liebt das leichte, alltägliche Leben. Doch über seinen Vater weiß er wenig, da dieser 1977 bei einem Flugzeugunglück ums Leben kam. Simon war damals noch nicht geboren. Die Fragen eines Stammkunden wecken schließlich seine eigene Neugier, und er beginnt zu recherchieren. Gerbrand Bakker schreibt über das Alltägliche mit Leichtigkeit und feinem Humor, ohne dabei albern zu wirken oder zu überzeichnen. Die Familiengeschichte, eingebettet in die sehr gut recherchierte größte Passagierflugzeugkatastrophe überhaupt, ist überzeugend inszeniert. Die Figuren sind lebensecht gezeichnet, was diesen Roman zu einem echten Pageturner macht.












