Zu viel Metaebene, zu wenig Roman
Mich konnte das Buch trotz großer Vorfreude leider nicht abholen :/ Ich war kein besonders großer Fan des Schreibstils, der wirkte mir manchmal zu aufgesetzt-gewollt poetisch. Vor allem aber habe ich mich daran gestört, alle drei bis fünf Seiten so etwas wie "ja keine Ahnung, ob das wirklich so passiert ist aber ich denke es war so und vielleicht ja auch nicht sber ich erzähle mal" zu lesen. Mir ist schon klar, dass das in gewisser Weise das Kernthema ist - wie sehr kann man den eigenen Erinnerungen trauen? Aber wie gesagt, den Hinweis dazu brauche ich nicht in der Frequenz. Und dann ging mir das Buch auch leider zu lange und hatte den Fokus leider weniger auf den Punkten, die ich spannender gefunden hätte. Es ist gut, es ist vielleicht sogar sehr gut. Aber jetzt gerade aktuell war es einfach nicht das richtige für mich :c









