1. Okt.
Rating:3

Eine Sammlung gar merkwürdiger Erzählungen die im Genre Tragik und Horror angesiedelt sind. Die Geschichten sind handwerklich solide erzählt, und kommen ohne Blut und sonstige Ekelhaftigkeiten aus. Der eigentliche Horror versteckt sich im Subtext, und wird von einer symbolträchtigen Sprache ziemlich gut verschleiert. Damit möchte ich sagen, dass ich selten ein Buch so sehr nicht verstanden habe wie dieses hier. Vermutlich liegt es auch daran, dass ich dem Buch kaum Luft gegeben habe, seine Wirkung zu entfalten, da ich über das gelesene nicht wirklich großartig nachdenken mochte. Oftmals ist das Thema der Verlust der eigenen Kinder und funktioniert wahrscheinlich sehr viel besser, wenn man in seinem Leben bereits elterliche Gedanken und Gefühle erlebt hat oder sich selbst Kinder wünscht. Ich fühlte mich trotzdem weitgehend gut unterhalten.

Das gute Übel
Das gute Übelby Samanta SchweblinSuhrkamp