Ein sehr lesenswertes Buch, dass
Aufschluss darüber gibt, dass an wesentlichen aktuellen gesellschaftspolitischen Streitfragen rund um Themen wie sozioökonomische Ungleichheiten, Geschlechtergerechtigkeiten, Migration und Klimawandel ein Konsens im Problembewusstsein besteht. Anders als Medien und populistische Politik vermuten lassen, scheint beim Großteil der Bevölkerung Einigkeit über etwaige Problemlagen zu bestehen. Die Autoren arbeiten empirisch den Unterschied in der wahrgenommenen und tatsächlichen Spaltung unserer Gesellschaft heraus und erörtern, dass der Kern des Problems hingegen in unterschiedlichen Sichtweisen über die Lösung von Konflikten besteht. Das Buch macht Hoffnung darauf, dass Solidarität und Zusammenhalt über sozialstrukturelle Unterschiede hinweg bestehen. Wie ich finde, ein sehr lesenswertes Buch, wenn man verstehen möchte, wo und warum Meinungen auseinandergehen. Oftmals liegen sie näher aneinander, als es den Anschein hat.






