Leider hat mir jeweils zu der Sache, die gemacht wurde, ein Fazit gefehlt und die emotionale Bewertung der Erfahrung.
Auch insgesamt eine Bewertung am Ende wäre schon gewesen.
Am besten hat mir die Nacht in der Bücherei gefallen ansonsten gab es wenige Erfahrungen, die mich interessiert haben.
"Sachen machen" hat mich dazu motiviert Neues auszuprobieren. Ich haben mir nach dem Lesen direkt eine To-Do-Liste erstellt.
Die Autorin stürzt sich, festgehalten in dem Buch, in alle möglichen Tätigkeiten, vom Schweigeseminar bis nach Wacken und berichtet in kurzen Kapiteln darüber. Nicht jede neue Tätigkeit gefällt ihr, wodurch die Autorin authentisch und die Berichte realistisch wirken.
Allerdings ist "Sachen machen" ihr erstes Buch und das merkt man leider. Der Schreibstil wirkt oft noch unbeholfen, kein Vergleich zu ihren nachfolgenden Büchern: Die Sätze sind lang, verschachtelt und manchmal schwer zu lesen.
Außerdem bleibt vieles an der Oberfläche. Gerade bei spannenderen oder emotionaleren Erfahrungen habe ich mir gewünscht, die Autorin würde etwas weiter ausholen und mehr über ihre Emotionen erzählen – und dem Ganzen vielleicht ein, zwei Seiten mehr geben.