Ein Buch, was ganz viel Aufmerskamkeit verdient! Margot Friedlanders Geschichte ist unfassbar schrecklich und hat mich oft mit den Tränen kämpfen lassen. Das Schlimme ist, dass alles genau so passiert ist und dieses Buch ein Mahnmal dafür ist, was nie wieder passieren darf. Auch, dass sie das Buch selbst eingesprochen hat, hat der ganzen Geschichte nochmal eine ganz andere Atmosphäre verliehen. Sehr, sehr wichtiges Buch!
Dieses Buch hat mich mehr beschäftigt, als ich erwartet hätte. Vor allem der Anfang ist mir sehr nahe gegangen: Sie kommt nach Hause – und ihr Bruder wurde von der Gestapo abgeholt. Kurz darauf folgt ihm auch ihre Mutter. Diese Situation hat mich wirklich getroffen. Dieses „nach Hause kommen“ und nichts ist mehr, wie es war. Auch die Rolle ihres Vaters fand ich schwer auszuhalten. Dass er die Emigration verhindert hat, gibt dem Ganzen nochmal eine andere Tragik – weil man merkt, wie sehr Entscheidungen im Nachhinein wiegen können. „Versuch dein Leben zu machen“ zeigt nicht nur, was passiert ist, sondern auch, welche Folgen Entscheidungen haben können – und wie Menschen trotzdem weiterleben. Ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachwirkt.
„Wir hatten zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben.“
Fesselnd, bewegend und mitreißend Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, weil ich es einfach nicht weglegen konnte. Es ist so unfassbar spannend, obwohl man ja eigentlich schon vorher weiß, dass sie es schaffen wird. Es gleicht einem Wunder, wie oft Margot dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen ist. Das Buch hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt. Es lässt sich super flüssig lesen und mir gefällt, dass nichts künstlich hinausgezögert wird. Es wird nichts beschönigt, sondern einfach gerade heraus erzählt, wie es war. Durch diese Direktheit und Ehrlichkeit macht es die ganze Geschichte total greifbar und nahbar. Es macht mich wirklich betroffen, was Margot erleben musste, und damit ist ihre Geschichte ja leider nur eine von vielen Einzelschicksalen. Möge sie in Frieden ruhen. Das Buch ist eine absolute Empfehlung!
10/10. Eine sehr traurige und spannende Geschichte. Wie kann man dem Tod so oft entkommen??? Einfach nur unreal und beeindruckend. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich empfehle jedem sie zu lesen.
Pflichtlektüre !!
Dieses Buch muss JEDER gelesen haben, weil es ein sehr wichtiges Thema beinhaltet. Die Zeit des dritten Reiches darf nicht in vergessenheit geraten. Es ist schrecklich, was Margot Friedlander durch gemacht hat und auch jeder andere Zeitzeuge von damals. Deswegen MUSS es jeder lesen und auch in der Schule müssten solche Biografien gelesen werden.
Eine Geschichte, die man nie vergessen darf
In „Versuche dein Leben zu machen“ erzählt Margot Friedländer ihre eigene Geschichte als junge jüdische Frau während der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie lebt lange im Untergrund und entkommt der Gestapo mehrmals nur knapp. Letztendlich wird sie jedoch deportiert und kommt in das Konzentrationslager Theresienstadt, das sie glücklicherweise überlebt. Dieses Buch ist unglaublich bewegend, aufklärend und gleichzeitig sehr schwer zu lesen. Vieles ist bedrückend und teilweise harte Kost, aber genau deshalb ist es so wichtig. Besonders berührt hat mich auch die Bedeutung des Titels. „Versuche dein Leben zu machen“ sind die letzten Worte ihrer Mutter. Sie schrieb sie auf einen kleinen Zettel, bevor sie gemeinsam mit Margots Bruder nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet wurde. Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert und ein wichtiges Zeitzeugnis. Solche Geschichten dürfen niemals vergessen werden. Ich finde, dieses Buch sollte unbedingt auch im Geschichtsunterricht gelesen werden. Von mir ganz klare 5 von 5 Sterne ⭐️✨
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in jedem Klassenzimmer werden!
Margot Friedländer erzählt die Geschichte ihres Lebens. Von der glücklichen Kindheit bis hin zu Verrat, unmenschlicher Grausamkeiten und Tod. Doch trotz der Schrecken die sie und ihre Familie erdulden musste, zieht sich durch das ganze Buch eine unglaubliche innere Kraft, die es ihr erlaubt hat weiterzumachen. Ein bewegendes Buch das man gelesen haben sollte.
„Wir aber wollten nichts anderes von ihnen, als die Möglichkeit zu überleben.“
„Ich habe gelernt, dass ich von niemandem Hilfe erwarten kann, aber auch, dass Hilfe manchmal von unerwarteter Seite kommt.“ Margot Friedländer ist und bleibt für mich eine unfassbar starke Frau. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Sie hat so viel durchgemacht und trotzdem nie den Mut und den Glauben daran verloren, dass vielleicht doch noch alles wieder in Ordnung kommt. Ein unglaublich wichtiges Buch einer Überlebenden. Kann ich sehr empfehlen!
"Versuche, dein Leben zu machen"
Ein wichtiges Buch. Margot Friedlander macht hier Unvorstellbares greifbar und berührbar. Sie rekonstruiert verpasste Ausreisechancen und das trotz zunehmender Einschränkungen für Juden in Deutschland "sich nicht gemeint"-Fühlen, weil das ja die Heimat ist, in der man lebt und arbeitet und es ja "gar nicht wirklich so schlimm kommen kann". Bis es dann zu spät ist. Alles so nachvollziehbar statt nur Fakten und Daten im Geschichtsbuch. Sie zeichnet hier ein Bild vom Leben in Nazi-Deutschland als Jüdin, von den Deportationen, der zunehmenden Bedrohung, dem Leben im Untergrund in fremden Wohnungen, der Gefangenschaft in Theresienstadt. Von der Befreiung und der anschließenden Ungewissheit, wo und wie man als "Displaced Person", die ihre gesamte Familie verloren hat, denn nun sein Leben weiterführen soll. Eine beeindruckende Frau und ein sehr wertvolles Buch, das m. M. n. wirklich jeder lesen sollte. Gerade jetzt, mit dem Rechtsruck in Deutschland und vielen anderen Ländern. #niewiederistjetzt #afdnee #fckICE
Dieses Buch ist harte Kost. Aber harte Kost, die meiner Meinung nach jeder gelesen haben sollte, der mental dazu in der Lage ist. Ich weiß nicht was ich schreiben soll, dass irgendwie auch nur ansatzweise Margot Friedlander & alle anderen Oper der NS-Zeit und dieses Buch so in Ehren hält, wie es das verdient. Wir dürfen nicht vergessen und sowas darf nicht nochmal passieren. Daher möchte ich auch sagen: steht auf & erhebt eure Stimme für Ungerechtigkeit, auch wenn ihr denkt es bringt nichts. Und geht wählen für ein freies, demokratisches Land in dem jeder so sein darf, wie er ist. Jede Stimme zählt. Hiermit sag ich auch einmal ganz klar, FCK AFD.
Unfassbar traurig aber Infomativ
Ich habe Margot als Person schon länger auf Social Media verfolgt und musste einfach ihr Zeitzeugen Buch hören. Sie liest es selbst und es passt perfekt. Sie übermittelt eine unglaubliche Ruhe und überbringt somit die Emotionen spürbar. Das Buch ist sehr Interessant und Traurig zu gleich. Es ist einfach nur Grauenhaft was sie und viele andere Menschen damals durchgemacht haben. Wieviele nahstehende Personen sie verloren hat. Die Angst mit der sie jeden Tag leben musste. Dabei hat sie aber nie die Hoffnung verloren ihr Leben zu machen. Umso Gruseliger ist es gerade, dass die Welt nichts dazu gelernt hat und sich die zeit von damals fast am wiederholen ist.
Eine bewegende Lebensgeschichte
Dieses Buch hat mich tief bewegt und noch lange nach dem Zuklappen nicht losgelassen. Margot Friedländer erzählt ihre Lebensgeschichte mit einer Klarheit, Würde und inneren Stärke, die mich sehr beeindruckt hat. Beim Lesen hatte ich oft einen Kloß im Hals – so ehrlich, so nah und so ungeschönt schildert sie ihre Erinnerungen. Der Satz „Versuche, dein Leben zu machen“ bekommt eine noch tiefere Bedeutung, wenn man weiß, dass es die letzte Botschaft ihrer Mutter an sie war, bevor sie deportiert wurde. Diese Worte ziehen sich wie ein leiser, aber kraftvoller Faden durch das ganze Buch – als Auftrag, als Hoffnung und als Zeichen von Liebe inmitten des unfassbaren Leids. Ein wichtiges, bewegendes und zugleich mahnendes Buch, das man nicht nur liest, sondern fühlt. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Buch und eine klare Leseempfehlung.
Wahnsinn , was diese Frau alles durchgemacht hat und wie sie es geschafft hat „ihr Leben zu machen“
Margot Friedländer erzählt ihre Lebensgeschichte mit einer Klarheit und Ehrlichkeit, die unter die Haut geht. Ungeschönt schildert sie ihre Erfahrungen als Jüdin während der NS-Zeit, den Verlust ihrer Familie und ihr Überleben im Holocaust. Besonders eindrucksvoll ist die ruhige, beinahe sachliche Sprache, mit der sie von unfassbarem Leid berichtet. Gerade diese Zurückhaltung macht das Gelesene umso stärker. Man spürt in jeder Zeile ihre Menschlichkeit, ihre Stärke und ihren unerschütterlichen Willen, trotz allem weiterzuleben. Ich fand das Buch sehr gut, weil es nicht nur ein wichtiges Zeitzeugnis ist, sondern auch Mut macht und zum Nachdenken anregt. Margot Friedländers Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, sich zu erinnern, Haltung zu zeigen und Menschlichkeit zu bewahren.
absolut mitreißend
super geschrieben und besonders jetzt wieder so relevant! absolute empfehlung.
Dieses Buch zwingt uns hinzusehen, zu erinnern und zu begreifen, dass Wegsehen der erste Schritt zur Wiederholung ist.
Gerade in der heutigen Zeit, mit dem zunehmenden Rechtsruck in Deutschland und den aktuellen Entwicklungen in Amerika, ist dieses Buch von erschreckender Aktualität. Versuche, dein Leben zu machen ist nicht nur ein persönliches Schicksal, sondern eine eindringliche Mahnung. Es ist zutiefst verstörend und gruselig zu begreifen, was damals geschehen ist und wie schnell sich Ausgrenzung, Hass und Entmenschlichung wiederholen können. Margot Friedländers Geschichte macht unmissverständlich klar, warum Erinnern so wichtig ist. Dieses Buch war wichtig, ist wichtig und wird immer wichtig bleiben, weil es uns immer wieder vor Augen führt: Nie wieder ist jetzt!! #fckafd #fckice
Es bricht einem das Herz
Die Geschichte von Margot Friedländer ist sehr bewegend. Nicht weniger habe ich erwartet. Beim Lesen war ich mehrmals den Tränen nahe, obwohl ich nicht nah am Wasser gebaut bin. Zu wissen, was die Menschen während der NS-Zeit durchmachen mussten und wie systematisch und gewaltsam das System gegen seine „Feinde“ damals vorgegangen ist, erschüttert mich immer wieder aufs Neue. Ein Buch, das man gelesen haben sollte. Gerade in der derzeitigen politischen Situation meiner Meinung nach ein must-read!
Absolute Empfehlung!
Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen - eine so spannende & zugleich herzzerreißende Reise, die man unbedingt gelesen haben muss!
Mich hat die Stärke von Margot Friedländer schon lange beeindruckt und deswegen wollte ich unbedingt ihr Buch lesen. „Versuche, dein Leben zu machen“ ist ein sehr bewegendes und gleichzeitig unglaublich interessantes Buch. Die persönlichen Erlebnisse gehen nah und machen Geschichte auf eine eindringliche Weise greifbar. Gerade heute sollte man viel häufiger zu solcher Literatur und zu solchen Biografien greifen. Nie wieder ist jetzt
Es fühlt sich etwas komisch an, über so ein Buch wie über irgendeinen Roman zu urteilen. Trotzdem ein paar kurze Worte, da dieses Buch nicht einfach mit einer Sterne-Bewertung abgehakt werden sollte: Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer beschreibt in ihrer Autobiografie sehr eindrücklich ihr Leben im Untergrund des nationalsozialistischen Berlins. Sie erzählt vom alltäglichen Terror, von der ständigen Flucht, dem Herumirren auf der Suche nach einem Obacht für wenigstens ein paar Nächte, der Angst, wem man vertrauen kann, dem Ausnutzen ihrer Not, aber auch von Hilfsbereitschaft von Fremden. Sie erzählt von der Einsamkeit, ihren Schulgefühlen gegenüber ihrer deportierten Familie, und von ihrem kaum zu fassenden Mut. Was diese Autobiografie enorm greifbar macht, ist die alltägliche stückweise Zunahme der Repressionen gegen Jüdinnen und Juden, die dann im Zivilisationsbruch der Shoah münden, und die gleichzeitig schier fehlende Vorstellungskraft dafür, dass so etwas, was dann wirklich geschah, überhaupt geschehen konnte. Kurz vor Ende des Kriegs, als Margot Friedländer, inzwischen nach Theresienstadt deportiert, die aufgrund der nahenden sowjetischen Truppen aus Auschwitz verlegten Häftlinge sieht, zeigen sich endgültig die ganzen Ausmaße des Grauens: „Menschen, die keine Menschen mehr waren. Viele waren schon tot, aber die Toten waren kaum von den Lebenden zu unterscheiden. Die Augen lagen tief in den Höhlen, die Wangen waren eingefallen. Nur die Nasen stachen spitz aus den Gesichtern hervor. Die Menschen trugen eine Art gestreifter Pyjamas, aber meist waren es nur noch Lumpen, von den nackten Schultern hingen Stofffetzen, die irgendwann einmal Jacken gewesen waren. Anstelle von Schuhen trugen sie Holzpantinen. Kaum jemand hatte ein ganzes Paar Schuhe. Die meisten hatten nur einen, manche gar keinen an. Viele hatten Ödeme in den Beinen, die dadurch so dick angeschwollen waren wie Elefantenbeine, anderen waren nur noch Gerippe. Etwas fiel mir in die Arme, ein Mensch, so schwach, dass ich ihn tragen musste. Er war federleicht.“ Was in diesem Moment auch klar wird, ist, dass Margot Friedländer ihre Mutter und ihren kleinen Bruder nie wieder sehen wird. Unbedingte Leseempfehlung.
„Versuche, dein Leben zu machen“ ist eine zutiefst bewegende und erschütternde Geschichte über Familie, Flucht und einen unerschütterlichen Lebenswillen. Margot Friedlander hat etwas geschafft, das vielen Menschen ihrer Zeit verwehrt blieb: Sie hat überlebt. Schonungslos und eindringlich erzählt sie von ihrer Familie – von einem Vater, der sie im Stich ließ, von ihrem kleinen Bruder und ihrer Mutter, die alles daransetzten, die Familie zu retten. Gerade diese persönlichen Schilderungen gehen unter die Haut und machen das Leid, die Angst und die Hoffnung dieser Zeit greifbar. Mir ging dieses Buch sehr, sehr nahe. Man möchte nicht von „Pech“ sprechen, wenn man über ihr Schicksal liest. Zwar gab es vereinzelt Möglichkeiten, unterzutauchen, doch was bedeutet ein solches Wort angesichts der allgegenwärtigen Gefahr, der Willkür und der Ausweglosigkeit jener Zeit? Friedlanders Geschichte zeigt, wie zerbrechlich menschliche Existenz sein kann – und wie viel Mut es braucht, dennoch weiterzuleben. Dieses Buch ist mehr als eine persönliche Erinnerung. Es ist eine eindringliche Mahnung, niemals wegzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten. Gerade heute ist es von unschätzbarem Wert, immer und immer wieder davon zu berichten.
Bewegendes, wichtiges Buch über das Leben/ Überleben der Margot Friedländer während der Naziherrschaft. Sehr interessant wie viele Menschen den Mut hatten zu helfen oder auch nicht, so wie der eigene Vater oder die christliche Tante. Zeitdokument das nachdenken lässt und nachhallt.
!Wichtig!
„Je schlimmer dieser Krieg wird, desto wahrscheinlicher, dass ich überleben werde“ Ich glaube, so viel muss ich hierzu gar nicht sagen. Ich habe nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, welche Bewertung ich diesem Werk gebe. Es handelt sich hier um die Lebensgeschichte von Margot Friedländer, die während des 2. Weltkriegs als jüdische Deutsche über ein Jahr im Untergrund gelebt hat, um sich vor der Deportation zu schützen. Letztendlich hat sie den Holocaust überlebt und hat uns ihre Geschichte aus erster Hand erzählt. Dieses Werk ist so wichtig, weil die schlimmen Ereignisse von damals nicht vergessen werden dürfen. Aber wir werden nicht mehr allzu lange das Privileg haben, diese Erlebnisse aus erster Hand berichtet zu bekommen. Genau deshalb sollten wir das umso mehr zu schätzen wissen. Ich habe das Ganze als Hörbuch gehört, was ich nur empfehlen kann. Die Geschichte wird von der Autorin selbst gesprochen. Somit ist das ganze noch emotionaler und noch nahbarer. Es ist wirklich hart, wenn man sich während des Hörens immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass es sich hier nicht einfach nur um eine grausame Geschichte handelt, sondern um die bittere Lebensrealität von Millionen Menschen damals.
Eine Tragödie und zugleich Mahnmal für die Zukunft! Von Deutschen verursacht und vom Zaun gebrochen! Wenn nicht alle aufpassen und weiter ihren rechten Ideologien und Gedanken verharren, wird sich sowas in ähnlicher Weise erneut wiederholen, nur 81 Jahre später ohne Befreier, da es diese nicht mehr so gibt, wie damals. Ganz Europa sowie Teile der Welt befinden sich im Rechtsruck. Keiner könnte je ermessen, wie es, wenn überhaupt, enden würde. Das Buch ging mir unter die Haut, es gab Momente, wo ich es weglegen musste, weil es die dunkelsten Nächte beschrieb, so es mit Fliegeralarmen oder Ängsten vor der Gestapo, vom gefunden und verhaftet werden, vor Verrat von den eigenen Leuten. Niemals wieder darf sowas auch nur den Nährboden finden, wie damals es passierte! Eine traumatische, erschütterte Geschichte, die Millionen Juden ereilte. Ein Buch als Mahnmal für den Irrsinn von damals und heute, den die Anfänge sind wieder da.
Dieses Buch braucht keine Dramatisierung. Die Realität reicht. Eine unfassbar erschütternde und bewegende Geschichte über die Entwicklung von Hass, Entmenschlichung, Flucht sowie Identitätsverlust. Eine Geschichte voller Angst, Ungewissheit, Grausamkeit und einem großen Überlebenswillen. Es ist unerträglich, dass Menschen zu solchen Gräueltaten fähig sein können. Diese Lektüre zeigt uns Lesern eine wahre Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten darf.
Was ein unheimlich bewegendes Buch Es sollte Pflichtlektüre in der Schule sein
Lest dieses Buch!
Berührend, manchmal komisch, aber auch sehr bedrückend. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen, konnte es nicht aus der Hand legen. Das Wissen, dass Margot Friedländer Theresienstadt mit ihrem Ehemann Adolf Friedländer überlebt hat macht die Lektüre etwas leichter. Aber man denkt auch immer an die Millionen Menschen, denen es vergönnt war ,ihr Leben zu machen‘.
Vergangenheit
Schon mal was ganz anderes tief in unserer Vergangenheit zu reisen Gänsehaut Traurigkeit vorprogrammiert! Trotzdem DANKE für diese Erfahrung! 🌻
Diese Buch sollte jeder einmal in seinem Leben gelesen haben.
Ein Buch, das nachhallt.
Kein leichtes Buch, aber eines, das mich sehr berührt hat. „Versuche, dein Leben zu machen“ ist keine leichte Lektüre – aber eine, die man gelesen haben muss. Margot Friedländer erzählt ihre Geschichte ruhig und ohne Bitterkeit. Genau das hat bei mir lange nachgewirkt. Es ist schwer auszuhalten, aber unglaublich wichtig, hinzusehen und nicht zu vergessen. Ihre Geschichte zeigt, was Entmenschlichung bedeutet – und wie viel Mut es braucht, trotzdem weiterzuleben und zu erinnern. Für mich absolute Pflichtlektüre.
Ich konnte es kaum aus der Hand legen, ein super tolles Buch!
Wahnsinnig ergreifend, berührend und schockierend.
Margot Friedlander lässt uns in den Abgrund des NS-Staates schauen. Auf Seite 195 beschreibt sie aus persönlicher Erfahrung genau die Merkmale totalitärer Herrschaft im Sinne von Hannah Arendt: "Theresienstadt war wie ein groß angelegter Versuch, ein Experiment. Eine Frage bestimmte unser Leben: Wie viel kann der Mensch aushalten. Theresienstadt war ein Zwischenreich, nicht Leben, nicht Tod. Der Tod wartete in den Lagern im Osten auf uns. Im Ghetto gab es Hunger, Schmutz und Enge. Jeder wurde zum Einzelkämpfer. Ich sehnte mich nach Mitmenschlichkeit, nach Nähe, aber es fiel mir selbst schwer, beides zuzulassen. Jeder existierte für sich, in einer Art Verkapselung. Theresienstadt war ein Vakuum, ein Ort ohne Luft, ohne Licht, ohne Zeit. Durch die staubigen Straßen schlichen Menschen. die keine Menschen mehr waren. Menschen mit Augen, die nichts mehr sahen." Aber vor allem ist das Buch ein sehr persönliches Zeugnis einer jungen deutschen Jüdin in Berlin, die - nachdem alle Versuche auszuwandern gescheitert waren - im Untergrund Schutz suchte und in der Illegalität lebte, bevor sie von Kollaborateuren, so genannten "Greifern" auf der Straße aufgegriffen wurde. Die zurückhaltende, nie klagende Erzählweise von Friedländer ist unheimlich beeindruckend. Diese erstaunliche Frau, die nicht verbittert wurde, obwohl ihre gesamte Verwandschaft von den Deutschen ausgelöscht worden war, schreibt auf Seite 254: "Meine Geschichte war anders als die der meisten Überlebenden, sie war komplizierter. Deutsche hatten mein Leben zerstört, Deutsche hatten es gerettet. Deutsche hatten mich versteckt, Juden mich ausgeliefert." Margot Friedlanders Autobiographie ist ein Plädoyer für Mitgefühl und Courage und eine Aufforderung an uns heute, wachsam zu sein. "Seid Menschen". Ein starkes Vermächtnis.
Unfassbar herzergreifend und eindrucksvoll. Auf jeden Fall lesenswert. Wichtig, dass die Geschichte der Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät
Empfehlenswert
Ich fand’s total krass die Erfahrungen von Margot zu lesen. Kleiner Tipp: beim Hörbuch hat sie selber das eingesprochen, was es nochmal persönlicher macht.
Ein Buch, welches ich nur jedem empfehlen kann zu lesen, damit so etwas niemals wieder passieren kann. Alle Hochachtung dass Margot Friedländer 2003 im Alter von 82 nochmal nach Deutschland zurückkehren und uns Einblicke in diese grausame Vergangenheit geben konnte. So eindrücklich und gefühlvoll, wie auch authentisch geschrieben, obwohl, wie sie selbst gesagt hat, seit Jahrzehnten in englisch gedacht und auch geschrieben hat. Sie hat es in diesem Alter geschafft, das wieder in Deutsch zu lernen um ihre Geschichte und die Schicksale vieler Menschen zu erzählen, damit sie nicht verloren geht. Sie schreibt: "Mein Zuhause ist New York, Doch wo ist meine Heimat? Ich habe keine Heimat wie andere Menschen. Ich habe eine Heimat in der Vergangenheit. Meine Heimat ist ein Land, was es nicht mehr gibt."
Ein bisher spannendes Buch. Eine dunkle Zeit für solche, die sich verstecken mussten, um der Verfolgung zu entgehen. Am Anfang war Licht, nur wird es immer dunkler in Nazideutschland. "Nie wieder" muss "nie wieder" bleiben!
Unfassbar ergreifend.
Sollte man gelesen haben.
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Als sich die 21-jährige Margot am 20. Januar 1943 mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Ralph treffen will, um die Flucht vor der Gestapo aus Berlin vorzubereiten, erfährt sie, dass ihr Bruder kurz zuvor abgeholt wurde. Und auch die Mutter erscheint nicht, sie hinterlässt ihrer Tochter folgende Botschaft: „Ich habe mich entschlossen, mit Ralph zu gehen, wohin immer das auch sein mag. Versuche, dein Leben zu machen.“ …
Unglaublich wichtig und schmerzvoll
Margot Friedlanders Biografie „Versuche, dein Leben zu machen“ erzählt von Verfolgung, Verlust , Entmenschlichung und Überleben während der NS-Zeit. Ihre Geschichte ist ein wichtiges Zeitzeugnis und ein Mahnmal gegen das Vergessen!
„Wo die Vergangenheit spricht und die Zukunft lauscht“
„Versuche, dein Leben zu machen“ erzählt die Geschichte von Margot Friedländer, ihre Erinnerungen an ihre Zeit im 2. Weltkrieg. Das Buch erzählt die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die sich einem uns heute unvorstellbarem Schicksal stellen muss. Sie versucht in einer unmöglichen Welt zu überleben. Ihre Worte, Erinnerungen und Erlebnisse sind voller Gefühl. Als Leser/in taucht man in ihre damalige Welt, auch wenn es niemals im geringsten nachzuempfinden ist, was sie erlebt hat, schafft sie einen Raum, in dem man als Leser/in zumindest eine leise Ahnung erhält, was es in dieser Zeit bedeutete zu überleben. Dieses Buch als Appell an die Menschlichkeit und Zukunft werde ich nicht mehr vergessen.
Erschütternd wie deutlich wird, was Flucht verhindert und wie hilfreich Fremde sein können und das Hilfe nicht selbstverständlich ist, auch innerhalb der Familie nicht, obwohl die Not existenzbedrohend. Dieses Erinnerung sind eine Mahnung an den unfassbaren Horror der Nazi Diktatur und ein genauer Blick auf die Möglichkeit von Mitmenschlichkeit in Zeiten des Terrors. Es hilft die eigene Tante nicht, eignet sich die Möbel an, die ihr zur Aufbewahrung "wenn es vorbei ist" gegeben werden. Der Arbeitskollegen und völlig Fremden gewähren Unterkunft. Aber auch hier sind vor allem Glück und Zufall die Garantie für Sicherheit. Alles ! hängt an diesem seidenen Faden. Dieses Buch sollte Schullektüre sein.
Tief ergreifend
So erzählt Margot Friedländer die schwersten Jahre ihres Lebens. Dieses Buch lässt kein Herz kalt und kein Auge trocken.
📖 Rezension: „Versuche, dein Leben zu machen“ von Margot Friedländer Ich habe dieses Buch letzte Woche beendet – und ich trage es immer noch in mir. „Versuche, dein Leben zu machen“ ist weit mehr als eine Autobiografie. Es ist ein Zeitzeugnis, ein Mahnmal, ein Akt der Hoffnung. Margot Friedländer erzählt, wie sie als junge Jüdin in Berlin den Holocaust überlebte – versteckt, verfolgt, allein. Ihre Mutter und ihr Bruder wurden deportiert und ermordet. Sie selbst lebte im Untergrund, unter falschem Namen, stets in Angst vor dem nächsten Verrat. Und doch schreibt sie ohne Bitterkeit. Ohne Hass. Stattdessen begegnet uns eine Frau voller Menschlichkeit, Weisheit und einer tiefen Lebensklugheit. Was mich besonders bewegt hat, ist ihre Haltung: Sie hat das Unvorstellbare erlebt, und doch bleibt ihre Botschaft versöhnlich. Sie appelliert an das Gute im Menschen – und daran, dass Erinnern eine Verantwortung ist, die uns alle angeht. Gerade heute, wo Antisemitismus wieder offener und aggressiver auftritt, ist dieses Buch aktueller denn je. Ich finde: Solche Bücher sollten Teil des Schulunterrichts sein. Weil sie greifbar machen, was oft zu abstrakt bleibt. Weil sie berühren. Weil sie aufklären. Margot Friedländer ist 2025 im Alter von 103 Jahren gestorben. Bis zuletzt hat sie gesprochen, geschrieben und erinnert – damit wir nicht vergessen. Ihr Vermächtnis lebt weiter. Und ich bin unglaublich dankbar, dass ich ihre Geschichte lesen durfte. 📚 Unbedingte Leseempfehlung. Für alle.
Regt zum Nachdenken an!
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich finde es ist nochmal etwas ganz anderes Bücher über die NS Zeit außerhalb der Schule und vor allem in einem ganz anderen Lebensabschnitt zu lesen . Ich habe es nochmal ganz anderes wahrgenommen und es hat mich oft emotional sehr berührt. An diesem Buch fand ich besonders spannend warum Margots Familie nicht schon eher geflüchtet ist. Damals konnten sich die Menschen nicht vorstellen das in einem zivilisierten Land wie Deutschland solche schrecklichen Dinge passieren könnten. Es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, auch in Zusammenhang zur unsere heutigen politischen Situation. Fazit: ein emotionales Buch für alle die nicht vergessen wollen !
Ein sehr wichtiges Buch von einer bekannten Zeitzeugen. Ich bin immer wieder erstaunt welch kleine Details ich immer wieder erfahre aus diesem schrecklichen Teil der Geschichte von Deutschland. Margot wuchs in einer schrecklichen Zeit auf und entschied sich dafür ihre Familie nicht zu folgen sondern in den Untergrund abzutauchen jedoch leider ohne Erfolg. Faszinierend fand ich wie man trotzdem noch Themen die jeden Menschen beschäftigen wie Liebe und Familie stattfanden. Ebenfalls erfährt man schreckliche Dinge wie Die Bluttests um die Einheit eines Menschen festzustellen, denn man durfte kein Kinder mehr zeugen sobald ein positiver Test zurückkam, Beispiel hier wurde Tuberkulose genannt. Auch sehr faszinierend wie Margot von Anfang an Stärke bewiesen hat egal ob im Untergrund oder im Lager selbst. Das Ende hat mich besonders mitgenommen. Gerade auch die Geschichten derer, die ist nicht geschafft haben. Echt ein gutes Buch, sogar mit reellen Bildern.

Wichtig!
Keine leichte Kost, aber einfach wichtig, damit solche Geschichten nicht verloren gehen. Ein sehr ergreifendes Buch und für mich schwer vorstellbar, wie diese Zeit für die ganzen Menschen war.
Ein unglaublich bewegendes Buch. Ich habe es in einem Tag verschlungen und war tief berührt. Die Geschichte von Margot Friedländer tut weh – und genau deshalb sollte man sie lesen. Sie zeigt, was der Zweite Weltkrieg mit unzähligen Schicksalen angerichtet hat. Traurig, aufwühlend und unvergesslich.

Heute möchte ich euch das Buch 'Versuche, dein Leben zu machen – Als Jüdin versteckt in Berlin' von Margot Friedländer, verfasst gemeinsam mit Malin Schwerdtfeger, vorstellen. Die bewegende Autobiografie erschien 2010 im Rowohlt Taschenbuch Verlag und erzählt die dramatische Lebensgeschichte der kürzlich verstorbenen Zeitzeugin. Margot Friedländer, 1921 in Berlin geboren, wird 1943 verraten, weil sie Jüdin ist. Ihr Bruder und ihre Mutter sind zu diesem Zeitpunkt bereits von der Gestapo inhaftiert und nach Auschwitz deportiert worden. Zuvor gelingt es ihrer Mutter jedoch noch, ihr eine letzte Nachricht zu hinterlassen: „Versuche, dein Leben zu machen.“ Dieser Satz wird für die damals 21-Jährige zum Antrieb – sie taucht im Berliner Untergrund unter und überlebt rund 15 Monate mithilfe mutiger Unterstützer:innen, immer bedroht von Entdeckung und Verrat. Im April 1944 wird sie verhaftet und ins KZ Theresienstadt deportiert. Sie überlebt, emigriert 1946 in die USA und beginnt dort ein neues Leben. Der Schreibstil ist ruhig, klar und eindringlich – Margot Friedländer verzichtet auf pathetische Ausschmückungen und lässt stattdessen die Ereignisse für sich sprechen. Ihre Sprache ist geprägt von Bescheidenheit, Würde und einer tief reflektierten Rückschau auf das Erlebte. Die autobiografische Erzählung folgt einer chronologischen Struktur, wird aber immer wieder durch eindrucksvolle Szenen und Erinnerungsbilder bereichert, oft aus der Perspektive ihres jüngeren Ichs. Wiederkehrende Motive wie Hoffnung, Verlust und Überlebenswille verleihen dem Buch emotionale Tiefe und unterstreichen die zentrale Botschaft: das Leben – trotz allem – weiterzuführen. 'Versuche, dein Leben zu machen' ist nicht nur ein eindrucksvolles Zeitzeugnis, sondern auch ein Appell an Menschlichkeit, Erinnerung und Verantwortung. Für ihr unermüdliches Engagement in der Erinnerungsarbeit wurde Margot Friedländer mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und der Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin. Dieses Buch ist ebenso erschütternd wie inspirierend – und verdient ohne Zweifel die Höchstwertung: 5 von 5 Sternen. ✨️
















































