Eine großartige Erzählung von der Vergangenheit, die man gern verschweigt. Nur auf das Ende kam ich gar nicht klar. Man will sie rütteln und anschreien.
Ich mag den Stil von Doris Knecht sehr gerne, fand das Buch aber etwas inhaltslos. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Message dahinter sein soll.

📌 "Manchmal ist die Erinnerung besser als die Realität." - S. 13 Darin hab ich mich oftmals wiedererkannt. Wenn es auch teilweise sehr überspitzt und zynisch war, war es doch amüsant und halt auch irgendwie wahr. Das (Ehe-)Leben als (Ehe-)Frau und Mutter ungeschönt in all seinen Facetten. Ein bisschen Gesellschaftsstudie, Vergangenheitsbewältigung und verschiedene Möglichkeiten für etwaige Lebensweisen/Wege.
Doris Knecht schafft es mit Sprachwitz und scharfer Beobachtung das Leben der linksliberale spießigen Thirtysomethings der Wiener Boheme gut zu schildern. Leider ist es am Ende bisschen dünn, Ina Pollack trägt irgendein dunkles Geheimnis herum, genau ist das nicht zu greifen. Der Liebhaber W. , der im Dunkeln bleibt, ihr Ex-Freund und Ex-Dealer mit der Narbe, eine lieblose Kindheit bei der Alkoholiker -Mutter. Das ist leider nicht zu fassen. Dennoch lesenswert.
Wien, gehobene Bürgerschicht. Mutter zweier kleiner Kinder. Trotz Wohlstand voll Sehnsucht nach Glück und Selbstakzeptanz. Kitschfrei verpackt. Leseempfehlung!
Grossartig.
Wie die Autorin alltägliches, so treffend beschreibt, das man am liebsten sagen würde: Ja, ja, ja, genauso fühle ich mich, genau das geht auch oft durch meinen Kopf. Die Geschichte einer Frau, die meint, ihr Leben aufgrund ihrer Vergangenheit nicht verdient zu haben und mit alten Dämonen kämpft. Stimmig, sprachlich toll, oft sehr traurig und mit sehr viel Wahrheit geschrieben.
Meh. War okay, wollte es auch nicht abbrechen zwischendurch oder so. Ist schon gut zu lesen. Aber lustig war es nur stellenweise sehr kurz, hat mich ob der Wahrheit doch eher deprimiert..






