„Es ist, als hätte ich keine andere Wahl, als diesen Dorn immer wieder in die alte Wunde zu drücken, um sicherzugehen, dass sie sich nie ganz schließt. Es ist eine Mahnung. Und gleichzeitig eine Erinnerung daran, dass wir überlebt haben.“ Dieses Buch hat sehr reale, patriarchale Strukturen mit italienischer Geschichte kombiniert. Dadurch, dass es auf Sizilien stattfindet, auch ein tolles Buch für den Hochsommer. Die Protagonisten erwähnen zum Glück fast jede 10 Seiten, wie unglaublich heiß es bei 48,5 Grad ist, damit man nicht vergisst, dass man in Italien am Meer ist. Hab jetzt keine richtigen Schocker gelesen, aber glaube darum ging’s bei dem Buch auch nicht. Es hat sich eher wie eine langsam erzählte Doku über eine Geisterstadt angefühlt, der man nach und nach auf den Grund geht. Finds lesenswert für die Abwechslung im Kopf.

Ein absolut spannender Thriller zum Miträtseln
Wir haben das Buch im Buddyread gelesen und kann ich auch absolut empfehlen zum gemeinsamen Rätseln. Es geht um eine Architektin, die in einem Geisterdorf auf Sardinen einen Neustart wagt. Was sie stattdessen bekommt ist eine Familientragödie, die sich über mehrere Generationen hinweg zieht. Großartig sind die verschiedenen POVs, von denen wir manche über längere Zeit weder einer bestimmten Person, noch einem bestimmten Jahrzehnt zuordnen können. Schon geht das Raten und Rätseln los. Gleichzeitig macht Vera Buck hier ein Thema sichtbar, was in Italien bis in die 90er ein großes Problem für Frauen war (Details würden zu sehr Spoilern). Der Thriller ist super emotional und absolute fesselnd. Nur zum Ende sind mir 2-3 kleine Plotfehler aufgefallen. Das Ende hätte 10 Seiten mehr vertragen, zum Beispiel um zu erfahren was aus Daniele wird. Diese Kleinigkeiten betreffen aber nicht die eigentliche Storyline.
Solide Spannung, aber vor allem ein toller geschichtlich relevanter Plot.
Vera Buck mag es Stränge zusammen zu führen. Während es bei "Das Baumhaus" eher gewollt wirkte, passt es diesmal sehr gut. Ich mochte die Perspektiven und hab es erst sehr spät selbst zusammen bekommen. Die italienische Geschichte der Entführungskultur ist fantastisch und macht das Buch zusätzlich sehr lesenswert. Zwar immernoch kein Thriller, aber ein lesenswertes Krimi-Puzzle.
25| Ich wusste nicht was mich erwartet und wurde nicht enttäuscht.🏖
Ich bin blind in das Buch gestartet und kannte nur den Titel. Die Story und auch die Begebenheit auf der sie basiert ist sehr interessant. Eine Empfehlung für den Sommer.
Kein klassischer Hochgeschwindigkeits-Thriller, aber ein Buch, das sich langsam festsetzt und lange nachhallt.
Ein verlassenes Dorf auf Sardinien, ein Haus für einen Euro und dieses leise, ungute Gefühl, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Genau diese Mischung hat mich sofort gepackt. "Der dunkle Sommer" lebt für mich vor allem von seiner intensiven Atmosphäre. Flirrende Hitze, bröckelnde Mauern, bedrückendes Schweigen und ein Ort, der seine Geheimnisse mit aller Macht festhält. ☀️ Vera Buck schafft es, eine Spannung aufzubauen, die nicht laut sein muss, um unter die Haut zu gehen. Das Buch entwickelt sich eher schleichend als rasant, aber genau das hat für mich super funktioniert. Mit jeder Seite wurde die Stimmung dichter, düsterer und beklemmender, sodass ich immer tiefer in diese Geschichte hineingezogen wurde. 🌫️ Besonders mochte ich, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammensetzt, ohne dass man je das Gefühl hat, zu früh zu viel zu wissen. Gerade dieser ruhige, kluge Spannungsaufbau macht den Reiz des Buches aus. 🕰️ Was mir außerdem richtig gut gefallen hat: Hinter der spannenden Story steckt mehr als nur Nervenkitzel. Zwischen den Zeilen geht es auch um Schuld, Verdrängung, familiäre Wunden und die dunklen Seiten einer Gemeinschaft. Das verleiht dem Buch Tiefe und macht es für mich mehr als „nur“ einen Sommer-Thriller. 🖤 Ein kleiner Abzug nur deshalb, weil sich die Handlung an wenigen Stellen für meinen Geschmack minimal gezogen hat und ich mir beim Finale in manchen Momenten noch einen Tick mehr Wucht gewünscht hätte. Trotzdem haben die Atmosphäre, das Setting und die unterschwellige Spannung das für mich mehr als ausgeglichen. 🔥 Fazit: Wenn ihr Lust auf einen atmosphärischen, düsteren und eher leise erzählten Thriller mit starkem Setting habt, dann solltet ihr euch "Der dunkle Sommer" unbedingt anschauen. Kein klassischer Hochgeschwindigkeits-Thriller, aber ein Buch, das sich langsam festsetzt und lange nachhallt. Für mich ein echtes Sommer-Lesehighlight mit Gänsehautfaktor. 🏖️
Einfach nicht meins…
Der dunkle Sommer war für mich der Beweis, dass auch gut bewertete Bücher einfach nicht den eigenen Geschmack treffen müssen. Positiv hervorheben möchte ich den guten Schreibstil sowie interessante, durchaus ansprechende Charaktere – das hat dafür gesorgt, dass ich das Buch bis zum Ende gehört habe. Inhaltlich und thematisch konnte mich die Geschichte allerdings überhaupt nicht abholen. Für mich fühlte es sich weniger wie ein Thriller und mehr wie eine Art historischer Bericht an, wodurch die Spannung weitgehend ausblieb. Ich kann nachvollziehen, warum andere das Buch mögen, für mich persönlich war es jedoch leider nichts.
Endlich mal wieder ein richtig guter Thriller!
Der dunkle Sommer von Vera Buck hat mich endlich mal wieder richtig gepackt. Tilda kauft auf Sardinien ein Haus für einen Euro, in einem verlassenen Geisterdorf. Parallel dazu versucht der Journalist Enzo herauszufinden, was damals in diesem Dorf passiert ist. Dazu kommen Kapitel aus der Vergangenheit eines jungen Mädchens, das früher dort gelebt hat. Ich liebe solche Geschichten mit mehreren POVs und Zeitsprüngen und hier hat das einfach perfekt funktioniert. Das Setting auf Sardinien mit diesem verlassenen Dorf war unglaublich atmosphärisch und spannend. Die Story hat mich total gefesselt und auch die Twists haben für mich richtig gut funktioniert. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Für mich ganz klar 4,5 Sterne und definitiv einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Ein Haus für 1 Euro in einer Geisterstadt kaufen? Für Tilda genau das, was sie braucht um Abstand zu den letzten Monaten zu finden. Das Haus weist dunkle Flecken an Boden auf und viele kleine Löcher in den Wänden. Was ist hier nur passiert? Ein alter Mann und seine Tochter könnten mehr wissen. Dann ist das noch Enzo, ein Journalist, der ein Buch über das verlassene Dort schreiben möchte. Es gibt viele unvorhergesehene Wendungen, denn nichts scheint so, wie es sein sollte. Ein wirklich spannendes und informatives Buch, da es auf wahren Geschichten beruht und zeigt, wie früher Machtstrukturen in ländlichen Gegenden Italiens funktioniert haben.
Tolle düstere Atmosphäre, spannende Themen
Ein kleiner Tick an Spannung hat für die 5 Sterne gefehlt. Vera Buck schreibt aber einfach toll, die Grundidee ist sehr interessant und ich mochte die unterschiedlichen Perspektiven. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Verena Buck entwirft mit dem sardischen Geisterdorf keinen bloßen Schauplatz, sondern einen psychischen Resonanzraum: ein Ort, der Erinnerung konserviert, Schuld sedimentiert und Schweigen zur eigentlichen Erzählform erhebt. Tildas Entscheidung, alles hinter sich zu lassen und ein Haus „für einen Euro“ zu kaufen, liest sich zunächst wie ein Versprechen von Selbstverwirklichung und kippt dann radikal. Was als Projekt weiblicher Autonomie beginnt, entpuppt sich als Konfrontation mit den strukturellen und zutiefst persönlichen Schatten, die sich nicht einfach renovieren lassen. Besonders stark ist, wie der Roman mit Fragmenten arbeitet: narrative Leerstellen, Andeutungen, das Unausgesprochene. Buck vertraut darauf, dass das Grauen nicht im Offensichtlichen liegt, sondern im Dazwischen. Diese Ästhetik des Unheimlichen erinnert fast an klassische Gothic-Traditionen – nur dass hier keine übernatürlichen Mächte im Zentrum stehen, sondern sehr reale gesellschaftliche Dynamiken: patriarchale Gewalt, familiäre Verstrickungen, das Fortwirken von Trauma. Tilda ist dabei keine „starke Protagonistin“ im klischeehaften Sinn. Ihre Stärke liegt gerade in ihrer Brüchigkeit, in den Rissen ihrer Biografie, die sich Stück für Stück offenbaren. Der Roman stellt damit auch die Frage, wie viel Vergangenheit ein Körper tragen kann, bevor sie sich gewaltsam ihren Weg zurück bahnt. Dass ihr Bruder Nino als Katalysator dieser Erinnerungen fungiert, ist ebenso klug wie beklemmend, denn plötzlich verschiebt sich der Fokus: Weg vom äußeren Mysterium, hin zur inneren Katastrophe. Auch die männlichen Figuren bleiben nicht eindimensional: Enzo als recherchierender Journalist bewegt sich zwischen Aufklärung und Voyeurismus, während Silvios Schweigen fast schon als Komplizenschaft lesbar wird. Das Dorf selbst wird so zur Metapher für gesellschaftliches Wegsehen – ein Kollektiv, das lieber an Flüche glaubt, als sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Was mich besonders überzeugt hat, ist die Atmosphäre: dicht, flirrend, durchzogen von einer latenten Bedrohung, die nie ganz greifbar wird. Genau diese psychologische Spannung trägt den Roman. Ein kleiner Bruch in der inneren Logik einer Nebenfigur hat mich kurz aus dem Lesefluss gerissen – aber nicht genug, um den Gesamteindruck zu schmälern.
„Der dunkle Sommer“ ist weniger ein klassischer Thriller als ein psychologischer Roman über Schuld, Erinnerung und die Unmöglichkeit, der eigenen Vergangenheit zu entkommen. Vera Buck überzeugt mit atmosphärischer Kraft und feinem Gespür für innere Konflikte.

Spannende Story🇮🇹
Ich habe das Buch ab einem bestimmten Zeitpunkt richtig verschlungen. Der Ort, die Story und die Charaktere waren total interessant und man konnte sich alles richtig gut vorstellen. Mit dem Ende habe ich auch nicht gerechnet, es hatte einen richtig guten Plot Twist. An manchen Stellen hätte man bestimmte Situationen und Vorkommnisse noch spannender erzählen können und vielleicht sogar ein bisschen gruseliger, aber ansonsten ein tolles Buch!😊
Kurzweilig, spannend mit echten Schockmomenten
Die Story spielt in einem scheinbar verlassenen Bergdorf in Italien. Die Schwierigkeiten und sozialen Schicksale der Menschen werden zunächst aus der Sicht einzelner Personen und deren Lebenssituation geschildert und durch geschickte Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit am Ende zusammengeführt. Ein Buch welches mich gefesselt und mit bestimmten Schicksalsschlägen echt beschäftigt hat.

Die deutsche Architektin Tilda, stößt durch Zufall auf einen Zeitungsartikel, in dem verlassene Häuser auf Sardinien für 1€ angeboten werden. Die kleine Villa befindet sich in einem Geisterdorf, doch Tilda ist zuversichtlich hier den nötigen Abstand und die Ruhe zu finden, die ihr vorher gefehlt hat… 🇮🇹🏝️⛰️🏚️📵🎣🗞️ Ich habe dieses Buch als Buddyread gelesen, daher habe ich es beendet und nicht einfach abgebrochen. Die Autorin war neu für mich und obwohl mir die Schreibweise und auch die meist kurzen Kapitel gut gefallen haben, hat die Story mich garnicht gefesselt. Es lag wahrscheinlich mehr an mir, als an dem Buch selber, aber ich hab es so langweilig empfunden, das ich in Gedanken ständig abgeschweift bin…. Geschrieben wird aus 3 Sichten, somit springt man zwischen 3 Personen hin und her. 2 befinden sich in der Gegenwart, 1 in der Vergangenheit. Viel mehr kann ich zu dem Buch leider nicht sagen, aber eine leseempfehlung gibt es auch nicht 🙈
Im Zentrum der Geschichte steht eine junge Frau, die einen Sommer in einem abgelegenen Dorf verbringt, wo sie eigentlich zur Ruhe kommen will. Doch schnell merkt sie, dass hinter der idyllischen Fassade etwas nicht stimmt: Die Dorfbewohner wirken verschlossen, es gibt unausgesprochene Regeln – und ein Ereignis aus der Vergangenheit scheint bis in die Gegenwart nachzuwirken. Während sie versucht, die Zusammenhänge zu verstehen, gerät sie immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und Misstrauen. Statt auf schnelle Action setzt die Geschichte auf ein ruhiges Erzähltempo und psychologische Tiefe, wodurch sich die Handlung konstant fesselnd entwickelt – ich fand es zu keiner Zeit langweilig. Die meist gut ausgearbeiteten Figuren und ihre nach und nach enthüllten Geheimnisse tragen zur intensiven Stimmung bei, die in einem unerwarteten Ende gipfelt. Allerdings kommen ein paar Figuren am Ende zu kurz- da hätte ich gerne noch mehr erfahren…Für mich war es letzendlich kein absolutes Highlight, sondern ein solider, stimmungsvoller Thriller, der vor allem durch seine unterschwellige Bedrohung und durchweg dunkle Atmosphäre nachwirkt.

Mein erstes Buch der Autorin, die Story fühlte sich für mich nach einem Must Read an, hinzu kam das gut ausgestaltete Cover. Wow
Tilda möchte an ihrem jetzigen Leben etwas ändern, und kauft sich für 1€ ein Haus, in einem kleinen vor Jahren verlassenen Dorf in den Bergen Sardiniens, doch welch grundlegende Veränderung das am Ende wirklich mit sich bringt, hat Sie sich wohl so nicht ausmalen können . Die Idee zur Story hatte grundsätzlich Potential und einen Plot auf den so niemals jemand kommen würde. Mir war das Buch jedoch über weite Strecken viel zu fad und eintönig. Erzählt wird das gesamte Buch über aus der Sicht dreier Protagonist*innen, zwei in der Gegenwart und eine in der Vergangenheit. Die ersten ein, zwei Kapitel hatte ich wirklich noch die Hoffnung, das kann was richtig gutes werden, leider konnte die sehr zähe Story mich letztlich aber auch gar nicht catchen. Warum habe ich mal wieder ein Buch beendet, von dem mir ziemlich schnell klar war „das gibt nix mehr mit uns beiden“ …? Das Buch war ein BuddyRead mit zwei Freundinnen. Mein Fazit ist klar, absolut gar keine Leseempfehlung und ein kleiner Reminder an mich, ja auch einen BuddyRead kann man verlassen und das Buch abbrechen.
Man lernt viel über Italien und die Geschichte. Die Auflösung und Zusammenhänge haben mir richtig gut gefallen (sofern man das bei der Thematik sagen kann). Sehr spannend!

Ein heißer Sommer in den Bergen Sardiniens, in dem uralte Geheimnisse aufgedeckt werden - atmosphärische Sommerlektüre
Vera Buck kannte ich bisher noch nicht, aber der Titel versprach gute Unterhaltung für meinen Osterurlaub. In "der dunkle Sommer" nimmt uns Vera Buck mit in ein verlassenes Dorf in den Bergen Sardiniens. Dorthin flüchtet sich die Architektin Tilda vor ihrer zerrütteten Ehe. Für 1€ kauft sie dort ein Haus und renoviert es. Doch ganz alleine ist sie in dem Dorf doch nicht, denn der alte Silvio DiNardo bewohnt noch ein Haus mit seiner Pflegerin, irgendwann tauchen auch der Journalist Enzo und ihr Bruder Nino auf. Nach und nach werden die Geheimnisse um das Dorf Botigalli enthüllt, in dem 1982 ein Massaker stattfand. Erzählt wird in kurzen Kapiteln aus den Perspektiven von Tilda, Enzo und aus der Vergangenheit von Franca. Zwar waren die vielen Personen anfangs noch verwirrend, dies legte sich aber schnell. Der Thriller lebt von seiner Atmosphäre. Man will unbedingt wissen wie die Personen zusammenhängen und was damals wirklich passiert ist. Vera Buck packt mit dem Plot auch die Entführungsindustrie und das Thema Zwangsheirat in Italien an. Mir hat "der dunkle Sommer" richtig gut gefallen.
Das Buch war ok, aber leider auch nicht mehr. Es hat sich teilweise sehr gezogen und erst im letzten Drittel kam mal ein bißchen Spannung auf. Das Ende fand ich gut.
Für mich ein durchweg und in jeder Hinsicht gelungenes Buch!
Der Schreibstil ist fesselnd, atmosphärisch dicht und unglaublich mitreißend. Die Story hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich nach jedem Kapitel unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders beeindruckt hat mich die intensive Charakterentwicklung. Jede Figur wirkt vielschichtig und authentisch, sodass man sich mühelos in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen kann. Die düstere Familiengeschichte ist dabei ebenso beklemmend wie berührend und zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Im Zentrum der Geschichte steht eine Gesellschaft, in der Männer die vollständige Kontrolle ausüben, während Frauen ihrer Rechte beraubt sind und lediglich als schmückendes Beiwerk betrachtet werden. Werden die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllt, drohen harte Konsequenzen – Gewalt, Unterdrückung und sogar Entführungen gehören zur erschreckenden Normalität. Das Buch macht eindringlich deutlich, wie wichtig es ist, solche Strukturen sichtbar zu machen, darüber zu sprechen und sie aktiv zu hinterfragen, um sie letztlich aufzubrechen. Trotz der düsteren Thematik liegt ein besonderer Fokus auf der Stärke, dem Mut und der Ausdauer der Frauen – ein Aspekt, der die Geschichte nicht nur erschütternd, sondern auch kraftvoll macht. Die Wendungen sind überraschend und der Ausgang hat mich wirklich getroffen – herzzerreißend und lange nachwirkend. Ein Buch, das emotional unter die Haut geht und definitiv noch lange im Gedächtnis bleibt.
Spannend aber nur ein Rätsel
Das Buch war durchweg spannend wie es gewohnt bin von Vera Buck . Aber es war mir zu viel Rätsel und zu wenig Geschichte . Ich hatte mir mehr geheimnisvolle Geschichte mit dem Haus gewünscht oder mehr Interaktionen mit anderen Protagonisten wie dem Künstler .Die Story war einfach nicht mein Geschmack aber die Spannung und Plots waren sehr gut .
Spannend und wendungsreich
Das Buch ist unglaublich toll geschrieben. Wir haben zwei starke Hauptprotagonistinnen, die ich beide sehr gemocht habe. Auf der einen Seite Tilda, in deren Leben in Deutschland eine Katastrophe passiert ist und die in ein Geisterdorf nach Italien flüchtet. Und in einem Vergangenheitsstrang begleiten wir Franca, die in den 80er Jahren in eben diesem Dorf lebte. Vor allem Franca hat mich schwer beeindruckt in ihrer Rebellion gegen die Umstände. Das Buch entfaltet sich Stück für Stück, man erfährt immer mehr über die Entwicklungen, die aus Botigalli ein Geisterdorf machten. Und tatsächlich fragt man sich bei jeder Figur, die eingeführt wird, wie sie darin verwickelt ist. Sehr atmosphärisch geschrieben und so spannend, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Auch die realen Hintergründe, die Vera Buck im Nachwort erläutert, fand ich sehr interessant und waren für mich auch neu. Fazit: sicher nicht mein letztes Buch von der Autorin und eine ganz große Leseempfehlung!
Toll. Es hallt nach. Ich fand die Geschichte so gut, konnte kaum aufhören und dachte dauernd drüber nach. Ein altes leeres Bergdorf mit einer so unfassbar furchtbaren Geschichte. Spannend, wie die Geschichte aufgebaut wurde. Und das Ende kam überraschend. Richtig gut.
Tilda, die nach einem furchtbaren Vorfall, flüchtet, und nach ihrem Haus sucht, das sie kaufen möchte. In einem verlassenen Bergdorf wartet es auf sie, findet sie es und kauft es für 1 Euro und fängt mit dem renovieren an. Man spricht über sie, da in dem Haus etwas schlimmes passierte und man spricht über den Geist, eine Stimme, die man laut und klagend hört und der Grusel und die spannende Stimmung, die das Buch einfängt, trägt sich durch das ganze Buch. Ich fand es so gut und wollte unbedingt wissen wie es enden wird und das Ende war Toll. Ein Buch, im heißen Sommer, ein Krimi im Süden Italiens, man spürt den heißen Wind und …. Lest es unbedingt!

Eine Nacht verändert alles !
Das war mein erstes Buch von Verena Buck. Mir gefällt der Schreibstil, es lässt sich einwandfrei lesen und verstehen. In der Story geht es um Italien bzw Sardinien - das war jetzt nicht ganz so meins, aber die Story an sich war gut geschrieben und fesselnd. Man konnte sich durch die verschiedenen Perspektiven in alle hineinversetzen. Ich werde wohl noch andere Bücher von ihr lesen!
✨ Highlight ✨ 5/5 ⭐
Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Ich merke immer mehr, wie sehr ich Thriller als Abwechslung zu Fantasy und Romantasy für mich entdecke. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Tilda, Enzo und Franca, die zunächst scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Nach und nach fügen sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen. Die Atmosphäre ist stellenweise recht düster, und keine einzige Seite langweilig. Die Spannung bleibt konstant erhalten und die Geschichte entwickelt einen regelrechten Sog. Gekauft habe ich das Buch auf Empfehlung , allein vom Klappentext hätte ich vermutlich nicht dazu gegriffen. Umso schöner, positiv überrascht worden zu sein. Eine ganz klare Leseempfehlung! 💖
Atmosphärische, spannende Geschichte, die im Gedächtnis bleibt!
Das Hörbuch ist absolut zu empfehlen 🎧 Die Erzähler sind fantastisch und die Charaktere, die Handlung sowie die Atmosphäre des Schauplatzes Sardinien haben mich sofort in den Bann gezogen.
Atmosphärisches Highlight mit Gänsehaut-Garantie!
Vera Buck meistert das Spiel mit der psychologischen Spannung perfekt. Die flirrende Hitze Sardiniens und das verlassene Dorf bilden eine Kulisse, die so dicht ist, dass man das Buch kaum weglegen kann. Der Schreibstil ist brillant und zieht einen sofort in den Bann. Zum Finale: Die Auflösung ist zwar etwas eigenwillig, schließt die Geschichte aber konsequent ab. Auch wenn der Schluss nicht ganz an die enorme Intensität des Mittelteils herankommt, bleibt das Buch bis zur letzten Seite eine packende Erfahrung. Fazit: Ein fesselndes Leseerlebnis, das lange nachhallt. Wer atmosphärische Thriller mit einer ganz besonderen Stimmung sucht, wird diesen „dunklen Sommer“ lieben!
Das Buch war nicht schlecht, hatte aber auch für mich persönlich Nichts, was mich sehr gepackt hat. Die Story geht langsam voran, was an sich nicht schlecht ist. Eine Sichtweise ist damals und mehrere in der jetzt-Zeit wodurch es sich weniger langsam anfühlt. Ich würde das Buch insgesamt mehr als Mystery bezeichnen, nicht als Thriller. Das Ende war irgendwie ein bisschen underwhelming weil es so vorhersehbar war und irgendwie auch nicht geschafft wurde die Spannung für das Finale hochzuhalten. Das Ende war irgendwie wie eine Erklärung und antiklimatisch. Trotzdem war das Buch nicht schlecht
Super!!! So eine packende Story habe ich nicht erwartet. Das Buch lüftet seine Geheimnisse erst nach und machte es für mich zu einem der besten Thriller, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen und ich fand sie grandios. Definitiv nicht mein letztes Buch der Schriftstellerin.
Sehr gut geschrieben und sehr spannend.
Spannend bis zum Schluss und ein überraschendes Ende. Hat mich sehr gut unterhalten.
Ein packender Thriller!
Ein Geisterdorf mit schrecklicher Vergangenheit bildet den düsteren Schauplatz dieser eindrucksvollen Geschichte, die aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Tilda, eine Architektin aus Deutschland, wagt nach einem furchtbaren Arbeitsunfall einen radikalen Neuanfang auf Sardinien. Dort erwirbt sie für einen Euro ein verlassenes Haus in dem Geisterdorf Bottigalli – ohne zu ahnen, welches dunkle Geheimnis dieser Ort birgt. Enzo, ein einheimischer Journalist, verfolgt ein ganz anderes Ziel: Er möchte den letzten Überlebenden interviewen, um mehr über das Massaker im September 1982 herauszufinden, das die Geschichte des Dorfes für immer geprägt hat. Die dritte Perspektive liefert Franca, die den Sommer 1982 aus ihrer Sicht schildert. In dieser Zeit geschehen zahlreiche schreckliche Ereignisse, die ihr Bild von ihrer Familie und dem gesamten Dorf grundlegend verändern. Durch die wechselnden Erzählperspektiven lernt der Leser die Protagonisten intensiv kennen. Nach und nach werden die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Geschichten deutlich, wobei jeder der Charaktere eine schwere seelische Last mit sich trägt. Anfangs empfand ich die Handlung als etwas zäh, doch schon bald entwickelte sich eine durchgehend spannende Atmosphäre, die mich das Buch regelrecht verschlingen liess. Immer wieder wurde ich überrascht, auch wenn sich manche Wendungen erahnen liessen. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autorin im Epilog erklärt, sich von realen Begebenheiten aus Sizilien und Sardinien inspirieren gelassen zu haben. Dadurch wirkt die fiktive Geschichte umso glaubhafter und beklemmender. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, und ich werde mit Sicherheit weitere Werke der Autorin lesen.
Spannend und sehr lesenswert "Der dunkle Sommer", ist ein sehr atmosphärischer, ruhiger und düster Psychothriller mit einem realen Hintergrund, der die Schattenseiten vom sonnigen Italien zum Vorschein bringt. Vera Buck erzählt die Geschichte mit einem großartigen, bildlichen Schreibstil, spannend bis zur letzten Seite, fesselnd und mitreißend. Auf zwei Zeiteben bewegen sich die beiden Handlungsstränge aufeinander zu, überraschend mit kleinen und großen Wendungen. Nach und nach kommen ganz furchtbare Ereignisse ans Tageslicht, die mich erschüttert haben, da einige durch wahre Geschehen inspiriert sind. 5 von 5 Sternen, eine unbedingte Leseempfehlung von mir! Unbedingt auch das Nachwort lesen. Ich freue mich auf weitere Bücher von Vera Buck.
Toller Thriller!
Dieses Buch hatte alles, was ich von einem guten Thriller erwarte!
Ich finde das Buch hat sich sehr gezogen. Ich finde der Plot war zu unausgereift und hätte viel besser hochgezogen werden können.
Bis zur letzen Seite wirklich spannend und toll geschrieben. Absolute Leseempfehlung!
Sehr atmosphärischer Thriller
Mir wurde das Buch jetzt so oft empfohlen, dass ich es nun unbedingt selbst wissen wollte und ich wurde auf ganzer Linie positiv überrascht. Wir haben mehrere Sichten, wir haben zwei Zeitebenen, ein verlassenes Geisterdorf auf Sardinien und jede Menge Plottwists, also was will man mehr! Super atmosphärisch und sehr spannend erzählt und ein Ende, was man so nicht unbedingt kommen sieht. Von mir definitiv eine große Empfehlung und 5 Sterne!
Ein wahres Plottwist-Festival
Wow, was für ein Buch, was für eine Geschichte, was für Charaktere. Diese Geschichte bringt uns nach Sardinien und lässt uns in die Kultur der Sarden eintauchen. Ich bin so begeistert von der düsteren Atmosphäre, den interessanten und starken Charakteren und den vielen Plottwists, die an jeder Ecke lauerten. Es fühlt sich fast schon privat an diese Geschichte zu lesen, weil man tief in die einzelnen Gefühlswelten eindringt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und auch einzelner Charaktere macht es lebendig. Das grandiose Ende ist dann noch die Kirsche auf der Sahne.

Dieses Buch hat mich sofort in diese flirrende, unruhige Atmosphäre eines sardischen Geisterdorfs gezogen. Im Mittelpunkt steht Tilda, die nach einem persönlichen Bruch alles hinter sich lässt und ein verfallenes Haus in einem verlassenen Bergdorf kauft. Was als Neuanfang gedacht ist, fühlt sich schnell an wie ein Ort, der mehr sieht und erinnert, als einem lieb sein kann. Die Stille wirkt nie friedlich, eher beklemmend und irgendwie bedrohlich. Und je länger Tilda bleibt, desto deutlicher spürt man, dass dieser Ort eine düstere Geschichte trägt. Parallel dazu öffnet sich die Vergangenheit über die junge Franka, die Jahrzehnte zuvor in genau diesem Dorf lebt. In einer Gemeinschaft, die von Schweigen, Härte und unausgesprochenen Regeln geprägt ist. Ihre Geschichte entwickelt sich zu einer Tragödie, die bis in Tildas Gegenwart reicht. Buck erzählt beide Ebenen so, dass sie sich langsam ineinander schieben, bis klar wird, wie das alles zusammenhängt. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Es mangelt nicht an Spannung und es gibt einige Wendungen, aber eher zum Schluss. Ich muss sagen, dass ich die letzten 10% im Buch förmlich erstarrt war. Normalerweise mache ich alles mögliche, während ich ein Hörbuch höre. Ging hier nicht. Ich war einfach baff, wie sich am Ende alles gefügt hat. Vor allem der Epilog und das Nachwort haben mir einen Kloß im hals beschert. Denn im Nachwort erzählt die Autorin, wie die Idee zu diesem Buch entstanden ist, nämlich der reale Hintergrund: Tildas „Ein-Euro-Haus“ basiert auf echten Geisterdörfern, die für symbolische Preise verkauft werden. Dazu kommen soziale Strukturen, die es in ländlichen Regionen Italiens tatsächlich gibt. Patriarchale Dorfgemeinschaften, kollektives Schweigen, verdrängte Konflikte. Diese Details hat die Autorin zu einer tollen Geschichte verarbeitet, die in meinen Augen ein Must-Read ist. Abgesehen von der Spannung hat mich das Buch auch emotional erreicht. Die Themen, die hier behandelt werden beschäftigen mich noch immer und mir wurde bewusst, wie vieles ich im Alltag als selbstverständlich betrachte, das es für andere nie war. Für mich ist dieses Buch ein Highlight. ✨ Maximale Empfehlung!!

Er hat nach wie vor Angst, dass ich ihn verlasse. Das war schon immer seine Angst. Und seine Motivation. ⚡️
Das Buch habe ich in die Hand genommen, um “eine leichte Lektüre” für zwischendurch zu lesen. Dass es mich dann so fesselt und meinen Kopf zum Rauchen bringt, hätte ich nicht erwartet. Ab Seite 300 hatte ich eine leise Vorahnung, wie die Geschichte ausgehen könnte (und in einem Teil lag ich richtig). Dass es ein wenig auf wahre Begebenheit basiert, schockt mich. Ich werde nie verstehen, wie Menschen so grausam sein können. Zugegeben, es ist teilweise etwas kompliziert und - Achtung Spoiler - es würde mich interessieren, wie es mit Daniele weitergeht. Da allerdings wieder Nathan im Bilde ist, gehe ich davon aus, dass aus Tilda und Daniele nichts mehr werden würde. Es interessiert mich, was er damit zutun hat.
Drei Perspektiven, zwei Zeitebene, kontinuierlich steigende Spannung, ein tolles Buch, das ich bei den letzten hundert Seiten nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Italian Flair mal anders…
… ein sehr gutes Buch meiner Meinung nach. Spannung kam recht schnell auf und es war ein schönes miträtseln für den Leser. Das Buch ist in 3 POV‘s geschrieben, was es irgendwie noch spannender machte alles miteinander zu kombinieren. Der Plot am Ende kam nicht völlig aus dem nichts, sonders es wurde auf den letzten 70 Seiten nochmal richtig spannend aufgelöst. 😇 Klare Empfehlung meinerseits! 🙋🏼♀️
Fesselnd! Konnte es grade in der zweiten Hälfte kaum aus der Hand legen. Düstere Atmosphäre, wahre Wurzeln, familiäre Abgründe. Was will man mehr? Spannend war auch das Nachwort in dem die wahren Ereignisse auf denen das Buch fußt erläutert werden.

Super spannend mit einer sehr starken Protagonistin
Das Buch spielt auf Sardinien - was super schöne Sommer/Urlaubsvibes in mir ausgelöst hat. Die Geschichte ist finde ich dadurch von Anfang an für mich interessant gewesen & ich konnte lange nicht sehen wohin die Geschichte führt. Klar ein paar Sachen hab ich spekuliert, aber nichts wirklich 100% getroffen. Das Ende war für mich dann doch recht überrascht.(ich sage recht weil kurz davor hab ich es dann auch gecheckt, aber war vollkommen okay so (: ) Einige andere Wendungen in der Geschichte fand ich auch sehr interessant & schockierend. Ich habe oft laut "aufgeschrien" weil ich es nicht fassen konnte, was passiert ist/wie mit den Menschen umgegangen wurde & einfach aus Empörung. Ich fand es sehr stark geschrieben bzw. Wie gesagt, die Protagonistin Franca ist einfach so eine starke & tolle Frau, sehr beeindruckend einfach.
"Dieses Haus hat Charakter. Es kämpft geradezu darum, seine Geheimnisse hinter verschlossener Tür zu bewahren."
Ein spannender, teils beklemmender Thriller, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Am Anfang herrscht eine beklemmende Atmosphäre mit der Tendenz zu Horror, aber im Verlauf tauchen zum Glück vermehrt weniger übernatürlich gruselige Elemente auf, obwohl Themen wie Entführung und der Umgang mit Frauen trotzdem "gruselig" bleibt 🙈 Zum Glück gibt es mutige Frauen, die sich versuchen dagegen zu wehren. Es hat Spaß gemacht mitzurätseln wie die Figuren zu einander stehen und am Ende wird das meiste aufgeklärt. Die Tragik ist, dass einige sowohl Opfer als auch Täter sind... Lesenswert 🙂
Unglaublich gut, obwohl ich „so ein Buch“ normalerweise nicht lesen würde.
Das Buch hab ich nur angefangen, weil wir öfters in abgelegenen Regionen in Italien Urlaub machen. Meine Frau hat das Buch nach 80 Seiten nicht weiter gelesen. Nach den 80 Seiten war ich voll im Buch drin und bin jetzt total begeistert von den Wendungen und der realen Inspiration des Buches 👌🏽
Gut
Anfangs hatte ich ziemliche Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden und habe nicht so richtig verstanden, wo die Geschichte hin möchte. Es hat auch sehr lange gedauert, bis es mir klar wurde 😅 Die Geschichte ist gut geschrieben und hat sich auch super lesen lassen, ich wollte dann auch wissen, wie es denn nun weiter geht und was denn da nun noch kommt. Am besten gefiel mir die Geschichte von Franca. Die Auflösung und wie das alles zum Schluss zusammen hing fand ich wirklich gut und fast kalt erwischt. Ich habe bei diesem Buch mal wieder richtig mitgerätselt, wer denn nun was gemacht hat, und wer mit wem zusammen hing 😅
Vera Buck hat mit „Der dunkle Sommer“ eine wirklich atmosphärische Geschichte geschaffen, die auf Sardinien spielt und in der ich mich sofort wiederfand. Der Einblick in die brutale Entführungsindustrie hat mich gefesselt, insbesondere weil das Nachwort zeigt, dass diese Erzählung tatsächlich auf realen Fakten beruht – ein gut recherchiertes dunkles Kapitel sardischer Geschichte, von dem ich nichts ahnte. Besonders die Hauptprotagonistin Tilda ist anschaulich dargestellt mit ihren unterschiedlichen Gefühlsebenen und allem, was sie durchgemacht hat – generell konnte ich mich gut in die Figuren einfinden. Insgesamt ein spannendes (Hör)buch mit vielen Verwicklungen und ineinander verwobenen Zeitebenen. Lesenswert.
Verwirrende Geschichte
Zwischenzeitlich hatte mich das Buch, leider waren der Anfang und das Ende mir persönlich zu langweilig… 🥱 Aber das ist reine Ansichtssache.
Hat mich leider nicht überzeugt
Die Geschichte war an sich interessant und es gab immer wieder Momente, wo es spannend war, aber gleichzeitig war es an vielen Stellen auch sehr langatmig. Habs als Hörbuch gehört und bei ca. 35% überlegt, ob ich es abbreche. Wegen den guten Bewertungen, habe ich dem Buch noch eine Chance gegeben. Durch die ganzen Zeitsprünge und Personenwechsel, konnte ich oft nicht folgen und habe den Überblick verloren, der mir am Ende dann auch gefehlt hat und ich alles nicht ganz zuordnen konnte. Im Buch kann man nochmal zurück blättern, aber als Hörbuch ist es schwierig. Es hat mich nicht so gepackt, um mit dem ganzen Kopf in die Geschichte eintauchen zu können.

















































